unser heizpi steuert 4 Wärmepumpen (2x Heiz + 2x WW) und 4 andere Umwälzpumpen. Die Heizzyklen starten problemlos aber am Ende eines Heizzyklus verabschiedet sich der heizpi sehr selten ins Nirwana und ist im Haus-LAN auch nicht mehr zu sehen. Als erste Maßnahme habe ich das Netzteil des heizpi an eine andere Steckdose gehängt, was aber den stochastischen Fehler nicht behoben hat. Jetzt will ich von unserem bueropi ein Programm laufen lassen, das alle 20 Minuten per ping prüft, ob der heizpi noch im Netz aktiv ist und wenn nicht ein mail absetzt, damit einer in den Heizraum geht und den heizpi neu startet. Was kann man denn noch machen? Dicken Kondensator an das heizpi-Netzteil frickeln?
Lothar S. schrieb: > Jetzt will ich von unserem bueropi ein Programm laufen lassen, das alle > 20 Minuten per ping prüft, ob der heizpi noch im Netz aktiv ist und wenn > nicht ein mail absetzt, damit einer in den Heizraum geht und den heizpi > neu startet. Watchdog kennste ?
Lothar S. schrieb: > unser heizpi steuert 4 Wärmepumpen (2x Heiz + 2x WW) und 4 andere > Umwälzpumpen. Wie steuert er die genau?
Lothar S. schrieb: > unser heizpi steuert 4 Wärmepumpen Pumpe = induktive Last = Spannungsspitze beim abschalten Wie steuert der die Pumpen genau, sind die Leitungen entstört und wie nahe sind sie aneinander und am pi verlegt?
Ein wenig mehr Details und ggf. Fotos wären hilfreich. Wie sind die Wärmepumpen an den RPi angeschlossen? Ist die Verbindung galvanisch sauber getrennt?
Lothar S. schrieb: > unser heizpi steuert 4 Wärmepumpen In welcher Schaltung? Mit welchen Entstörmaßnahmen?
Ich wollte auch nach dem Schaltplan fragen, aber das verkneife ich mir :-)
Lothar S. schrieb: > Was kann man denn noch machen? Erforschen WANN es auftritt. Jeder Draht ist auch eine "Antenne" EMV=? https://www.mikrocontroller.net/articles/EMV
Inzwischen hatten wir das Problem mit "systemctl" und einer unit "heizung.service" gelöst. Damit wurde spätestens nach 3 Minuten das Programm neu gestartet, wenn es nicht mehr läuft. Nach der Ursache habe ich weiter gesucht: die Auslaufzeit (F115) im AC10 für die Brunnenpumpe stand bisher auf 5 Sekunden. Kann sein, daß die zu kurz ist. Ich habe die mal auf 9 Sekunden verlängert.
Die "Lösung" passt irgendwie nicht zum beschriebenen Fehler. Aber die Fehlerbeschreibung war eh etwas "unvollständing". Insofern: "Wenn's schee macht..."
<Wie steuert er die genau?> Raspi gibt via Relais 230 Volt auf die Wicklung eines Schützes, so daß die WP ebenfalls 230 Volt hat und startet. dito für den AC10 der Brunnenpumpe. Beim Abschalten unterbrechen die Schütze die Stromzufuhr. Ich könnte jetzt noch die Auslaufzeit der Brunnenpumpe auf 20 Sekunden erhöhen und die Frequenz der WP langsam von 80 Hz auf 30 Hz verringern.
Lothar S. schrieb: > Beim Abschalten unterbrechen die Schütze die Stromzufuhr. Lothar S. schrieb: > verabschiedet sich der heizpi sehr selten ins Nirwana Monate später noch das gleiche Übel? Mein Horoskop sagt heute wieder: Böse induktive Abschaltspannungen oder Masseproblem? Parallel zu den Wicklungen der Schütze eine RC-Kombination testen? https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzbeschaltung#/media/Datei:RCbesch.png
Lothar S. schrieb: > Raspi gibt via Relais 230 Volt auf die Wicklung eines Schützes, > so daß die WP ebenfalls 230 Volt hat und startet. > dito für den AC10 der Brunnenpumpe. > Beim Abschalten unterbrechen die Schütze die Stromzufuhr. > Ich könnte jetzt noch die Auslaufzeit der Brunnenpumpe auf 20 Sekunden > erhöhen > und die Frequenz der WP langsam von 80 Hz auf 30 Hz verringern. Das ist Unsinn. Die Störung entsteht mit hoher Wahrscheinlich beim Schaltvorgan der Relais bzw. der nachgeschalteten Schütze. Ergo muss man diese mittels Snubber entstören. Außerdem sollte man über die Erdung des Netzteils nachdenken, denn die meisten Steckernetzteile haben keinen PE-Anschluß und damit koppeln die HF-Kondensatoren des Trafos sehr gut HF-Störungen vom Netz auf den Ausgang. Man sollte die Masse vom RasPi auf PE legen.
Falk B. schrieb: > Die Störung entsteht mit hoher Wahrscheinlich beim > Schaltvorgan der Relais bzw. der nachgeschalteten Schütze. Mir erschließt sich auch nicht, warum man ein Schütz wiederum mit einem Relais schalten will oder zu müssen glaubt. Wäre es nicht im Zeitalter der Halbleiter naheliegender und aus mehreren Gründen vorteilhaft, die Schütze mit je einem Triac und geeigneter Triggerschaltung bzw. Opto-Triac-Treiber zu schalten? Zweimal nacheinander galvanisch trennen ist doch überflüssig, und zudem noch beide Male mechanisch?
Wennnn das so einfach wäre, hätten viele Heizungen weniger Relais/Schütze und mehr Triacs. :-)
Lu schrieb: > Wennnn das so einfach wäre, hätten viele Heizungen weniger > Relais/Schütze und mehr Triacs. :-) Relais und Schütze an sich haben natürlich immer noch ihre Daseinsberechtigung, das habe ich ja nicht infrage stellen wollen. Aber ein Schütz wiederum elektromechanisch per Relais zu schalten ist meines Erachtens nach Unfug. An dieser Stelle bringt das Relais gegenüber einem kleinen TRIAC plus üblicher Beschaltung, der zum Schalten einer induktiven Last wie der Schütz-Erregerwicklung wunderbar geeignet ist, keinen Vorteil, aber einige Nachteile mit sich. Und sehr gerne wird bei Relais vergessen, dass deren Kontakte ebenso Snubber benötigen, wenn es auf EMV und Lebensdauer ankommt.
Falk B. schrieb: > Man sollte die Masse vom RasPi > auf PE legen. um sich Störungen von/auf dem PE auf den PI einzufangen? Pauschal kein guter Rat.
Die Schaltung der Wärmepumpen mit Relais und Schütz sind seit 2005 unverändert. Inzwischen habe ich auch eine Karte mit Halbleiterrelais, die der Raspi direkt mit 3,3 Volt ansteuern könnte. Das auszuprobieren behalte ich mir aber für den Sommer vor, wenn nicht geheizt wird.
Lothar S. schrieb: > Wärmepumpen Was genau meinst du damit eigentlich? Zuerst dachte ich an diese Wärmekraftmaschinen, die wahlweise aus dem Boden (Tiefen~, Flächen~) oder der Luft Wärmeenergie entziehen und damit Gebäude bzw. Wasser heizen. Davon vier Stück zu haben und einzeln "hart" zu schalten halte ich aber für eher unüblich. Vermutlich sind also eher Umwälzpumpen gemeint, also Pumpen, die Warmwasser zirkulieren lassen? Nennt man die auch Wärmepumpen? Lothar S. schrieb: > Halbleiterrelais Davon gibt es verschiedene Arten. Deine Exemplare sollten also für induktive Lasten ausgelegt sein, evtl. muss auch noch ein passend dimensionierter Snubber dazu.
Lothar S. schrieb: > Was kann man denn noch machen? > Dicken Kondensator an das heizpi-Netzteil frickeln? Besserer am Pi. Zumindest für einen Test. Einfach zu machen, kostet nicht viel und könnte die Lösung sein.
Frank O. schrieb: >> Was kann man denn noch machen? >> Dicken Kondensator an das heizpi-Netzteil frickeln? > > Besserer am Pi. Zumindest für einen Test. > Einfach zu machen, kostet nicht viel und könnte die Lösung sein. Eher nicht. Schaltstörungen sind hochfrequenz und werden im Allgemeinen NICHT durch fette Elkos bekämpft. Eher durch kleine Keramikondensatoren an der richtigen Stelle. Die muss man aber erstmal finden.
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