kennt ihr weitere Geräte, mit denen man Textnachrichten über kurze bis weite Distanzen versenden kann? Ähnliche zu CB Funk, Walkie Talkie, aber mit Textfunktion?
Ich kenne da nur das T-Deck von Lilygo in Verbindung mit MeshCom oder Meshtastic. Oder den ArmaChat. Aber da muss es doch auch etwas "professionelleres" geben aus der Amateurfunkecke, das schon viel länger existiert als LoRa.
Dann gab es noch diese Pager ähnlichen Teile in den 90ern (?) wo ich gerade leider keinen Namen habe und nichts finde.
Was kennt ihr vergleichbares an Soft- und vor allem Hardware?
(Utopie, aber ich hätte gern so etwas wie den T-Deck in einem wasserdichten Gehäuse, kleiner und mit Zahlentastatur wie bei den ersten Handys.)
kennt ihr weitere Geräte, mit denen man Textnachrichten über kurze bis
weite Distanzen versenden kann?
Das kommt drauf an, was du unter "kurze bis weite Distanzen" verstehst und welche Infrastruktur zur Verfügung steht. LoRaWAN ist im urbanen Raum aktuell ziemlich aktuell.
Bin irgendwie verwirrt. Die Frage kommt mir vor wie 20 Jahre zu spät.
Gibt es nicht heute schon Handys, mit denen man Texte und Messages verschicken kann. Die haben zwar keine Tastatur, aber oft kann man eine einblenden.
Von wasserdichten Versionen habe ich auch schon gehört.
Bin irgendwie verwirrt. Die Frage kommt mir vor wie 20 Jahre zu spät.
Das gab es tatsaechlich zu der Zeit (vor 20 Jahren).
Man wuerde es heute wohl als Spielzeug betrachten und erlaubte
Textkommunikation im 70 cm ISM-Band, in den USA evtl. auch 315 MHz.
Vom Design her vergleichbar einem Blackberry mit Tastatur, nur
das das Display nicht so hochaufloesend war.
Da der Verkauf wohl eher schleppend verlief, wurden die Restbestaende
dann verramscht. Bei Ebay fuer ein paar Dollar.
Ein Vertrieb in Deutschland war wohl nie vorgesehen.
Was mir voellig fehlt, ist aber eine Erinnerung wie es hiess. :(
Je weniger Fakten der TO liefert, um so aufwändiger wird eine mögliche
Lösung.
Ich bin auf der Suche nach Kommunikationsgeräten auf Textbasis und off grid. Vergleichbar mit T-Deck+Meshtastic. Vielleicht kennt ja jemand eine ähnliche Technik/Projekt/Gerät/Hobby.
Für Textübertragung eignet sich Pogsag ganz gut.
Man könnte einen offenen Pager neu entwickeln, der auch Senden kann.
So kann man auf die Message direkt antworten.
Da sollte sich was mit entsprechenden Modulen und etwas Programmcode was zusammenbauen lassen.(z.b. Großes Display mit SMS Tastatur)
Als ISM Band würde sich 433MHz oder 868MHz anbieten.
Danke, aber ich habe genug gebastelte Geräte und frage mich, ob es fertige Geräte gibt, die wie das T-Deck recht nah an ein alltagstaugliches Gerät herankommen.
Ich kann mir einfach ein Gehäuse für ein T-Deck drucken, das wird insgesamt die befriedigenste Lösung sein, falls nicht doch noch ein Gerät wie PineCom von einem Mitleser vorgeschlagen/vorgestellt werden sollte.
Ich bin auf der Suche nach Kommunikationsgeräten auf Textbasis und off
grid.
Es fehlt immer noch die Salamischeibe zu "über kurze bis weite Distanzen".
In was für einer Umgebung soll das funktionieren und was heißt für dich "off grid"?
Danke, aber ich habe genug gebastelte Geräte und frage mich, ob es
fertige Geräte gibt, die wie das T-Deck recht nah an ein
alltagstaugliches Gerät herankommen.
Frag doch Deinen einschlägigen Drogenkurier, was er denn verwendet, um möglichst wenig Spuren zu hinterlassen. Da müsste es doch einen Markt geben.
Für Textübertragung eignet sich Pogsag ganz gut.
Man könnte einen offenen Pager neu entwickeln, der auch Senden kann.
POCSAG (mit "c") wurde von der Britischen Post für großflächige Netze und nur eine Richtung entwickelt. In Deutschland betrieb die Post Cityruf auf dieser Basis, später verkauft und unter "Scall" weiter gelaufen.
Mit dem Datenaufbau in Frames und Batches, Senden nur in bestimmten Zeitschlitzen ist POCSAG nicht ganz trivial. Für bidirektionalen Betrieb ist das total ungeeignet.
Off grid bedeutet wie bei Walkie Talkie peer to peer ohne "Handynetz"
oder so. Menschenskinder;)
Klassische Personenrufanlagen, Indutriebetriebe, Krankenhäuser, hatten einen stationären Sender, der Texte zu den Rufempfängern (neudeutsch Pager) versandt hat. Die gab es auch mit zusätzlicher Spechfunktion, wobei der Rückweg auf einer anderen Frequenz lief und keine Texte konnte. Der Ruf eines Mobilgerätes ging z.B. um 150MHz zur Zentrale, brachte ein paar MFV-Töne an und die Zentrale rief dann auf z.B. 433 MHz den anderen an.
Die Texte wurden per FFSK codiert, also ein FM-Sender, auf dem 1024 / 1536 Hz umgetastet wurden. Das Prinzip ist bastelfähig.
Aber: Würde man das direkt ohne Zentrale auf der selben Frequenz machen wollen, gäbe das ein unkalkulierbares Chaos, man stört sich gegenseitig.
In Deutschland betrieb die Post
Cityruf auf dieser Basis, später verkauft und unter "Scall" weiter
gelaufen.
Nicht ganz.
Scall wurde von der Telekom (bzw. DeTeMobil) parallel zu Cityruf betrieben und war das Consumerprodukt. Cityruf kostete Grundgebühr, bei Scall waren die Anrufe teuer. Zusätzlich gab es noch Skyper, das war generell alphanumerisch und kam mit optionalen Abos für Nachrichten etc.
Alles zusammen wurde irgendwann an eMessage verkauft, betrieben wird heute nur noch Cityruf, jetzt unter dem Namen eCityruf.
Textnachrichten über kurze bis
weite Distanzen versenden
Da Du Dich wohl für den Weltuntergang rüstest: Brieftauben!
Da ich bereits auf eine längere Historie an ausgefallenen Weltuntergängen zurückblicke, von atomarer Vernichtung während des kalten Krieges über Nostradamus, den Inkas, dem Halleyschen Kometen, Y2K, Corona und unzähligen weiteren, hat sich bei mir eine gewissen Weltuntergangsmüdigkeit eingestellt.
Wer die Nudel und Toilettenpapierkriege überlebt und die Mehl und Sonnenblumenöl Krise überwunden hat, den kann so leicht nichts mehr aus der Ruhe bringen.
Ich habe Lauterbach und Baerbock ausgehalten, da kann auch ein Putin mir keine Angst mehr machen.
Wüsste auch nicht wem ich schreiben sollte wenn die moderne Welt im Chaos versinkt und Horden an halbverhungerten Bloggern, Hippstern und Instagrammodels durch die norddeutsche Einöde streifen.