Teufel Subwoofer T1110/1 SW

OP #7575413
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Mahlzeit Ihr Lieben,

wäre toll wenn mir jemand helfen kann dieses SMD Bauteil zu identifizieren und evtl sagen kann wo ich es kaufen kann.

beim einstecken des Subwoofer Steckers in die Steckdose ist die Sicherung raus gegangen nach wieder einschalten der Sicherung kam nur ein Lautes summen aus dem Subwoofer. Beim aufschrauben hab ich dann die verbrannte stelle auf der Platine gesehen und etwas gereinigt damit man es besser erkennt.

Unter dem kaputten Bauteil steht L2 denke es ist evtl eine Spule/Drossel aber welche ?

Ich habe bereits gegoogelt aber Teufel gibt keine Schaltpläne etc raus und meine Kenntnisse diesbezüglich sind unterirdisch.

Lieben Gruß Lui

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#7576570
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Was hhinz Dir mitteilen wollte: Selbst wenn Du die Spule identifizierst und Du sie beschaffen kannst, ohne Lokalisierung des eigentlichen Problems wird sie sofort wieder durchbrennen. Spulen gehen nicht ohne Grund kaputt.

Ich habe bereits gegoogelt aber Teufel gibt keine Schaltpläne etc raus

Ich bezweifle, dass die überhaupt selber welche haben. Die labeln nur.

und meine Kenntnisse diesbezüglich sind unterirdisch.

Schlechte Voraussetzungen, das Vorhaben kann durchaus komplex werden, s.o.

#7592547
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Schau mal ob die Betribspannungen da sind. Das Schaltnetzteil erzeugt 36V für die Class D Endstufe. Aus den 36V werden 12V für die Logik Versorgung der Endstufe, sowie etwa 8V gemacht.

Daraus dann 5V für die Operationsverstärker und 3,3V für den DSP erzeugt. Der DSP erzeugt nochmal 1,8V für sich.

#7597754
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Vor kurzem wurde ich auch von einem Bekannten wegen dessen defektem Subwoofer von Teufel angesprochen. Eine Reparatur ist faktisch kaum möglich. Eine kurze Recherche ergab, dass diese Geräte öfter Probleme machen. In den Kleinanzeigen war ein Mensch zu finden, der sich diesem Problem angenommen hatte. Er beschrieb die betreffenden Verstärker als Fehlkonstruktionen und bot für moderates Geld (um die 100 Teuro) Austauschplatinen mit komplett neu designtem Verstärker incl Netzteil an. Vielleicht wäre dieser Ansatz der vernünftigere?

Gruß Ralf

#7598258
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Ralf S. schrieb:

Er beschrieb die betreffenden Verstärker als Fehlkonstruktionen und bot für moderates Geld (um die 100 Teuro) Austauschplatinen mit komplett neu designtem Verstärker incl Netzteil an.

Puh, auch wenn ich von Teufel Produkten nun überhaupt nichts halte, die Einschätzung finde ich gewagt. Noch gewagter finde ich die Anpreisung von „neu designtem Verstärker“. Was soll das sein? Eine selbst gebastelte Platine? Da würde ich an Deiner Stelle mal Bilder sehen wollen.

#7598334
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Na, ja, die Alternative laut Teufel: Neukauf eines kpl. Subwoofers Dann doch lieber ein solches Teil mal einbauen. Wenns nicht zur Zufriedenheit funktioniert sind nur 100-200 Teuro weg. Was kostet nochmal ein neuer Teufel Subwoofer? Und was mach ich mit dem Elektroschrott?

Gruß Ralf

Harald A. schrieb:

Puh, auch wenn ich von Teufel Produkten nun überhaupt nichts halte, die Einschätzung finde ich gewagt. Noch gewagter finde ich die Anpreisung von „neu designtem Verstärker“. Was soll das sein? Eine selbst gebastelte Platine? Da würde ich an Deiner Stelle mal Bilder sehen wollen.

#7872071
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Hallo zusammen

Ich habe für meinen T10 ein komplett neues Modul entwickelt. Siehe hier:

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/highend-modul-verstaerker-fuer-subwoofer-teufel-t10-t-1110-1-sw/2762628730-172-9390

Das hat etwas mehr Punch wie das originale und sollte sicher länger halten. Man liest ja viel über defekte bei den Teufel Subwoofern... Habe da kein grosses Vertrauen mehr in den Hersteller.

Grüsse

Zamy

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#7882736
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Na komm: Zitat: Das hier angebotene Modul ist um ein Vielfaches besser als das Originale. Es handelt sich um eine komplett neuentwickelte Nachrüstlösung, bei welcher die Lebensdauer sowie die Verarbeitungsqualität um Faktoren höher ist. Jedes Modul wird von Hand gefertigt und vor dem Versand ausführlich getestet. Schweizer Qualitätsprodukt. Es erfüllt alle Sicherheitsstandards wie z.B. CE. Zitatende

Die Belege bleibst du schuldig.

#7882746
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Hi

Welche Belege möchtest genau haben? :) Seit über einem Jahr habe ich noch keinerlei Ausfälle. Ich kenne mich auch sehr gut mit der Materie aus als Elektroingenieur. Mache das ja auch nicht erst seit gestern. Habe schon viele Nachrüstteile für diverse Hersteller. Ich kenne auch die Schaltungen gut von den Teufel Subwoofern bzw auch von anderen sehr anfälligen Marken wie Harman Kardon etc. Meist sind die billigen Schaltnetzteile dran schuld mit billigsten Kondensatoren und teils unterdimensionierten Dioden etc. Das ist dann nur eine Frage der Zeit, bis die kaputt gehen.

Ein sehr zufriedener Kunde hat mal ein Youtube Video gemacht. Siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=1NrCRupp8e8

Grüsse

Zamy

#7882793
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Peter K. schrieb:

Gunnar F. schrieb:

bei welcher die Lebensdauer sowie die Verarbeitungsqualität um Faktoren höher ist

und das mit billigsten ChongX-Elkos - ja nee, is klar....

Auch da gibt es verschiedene Varianten. Die gibts in ganz billig oder in besser. Das sind jetzt bessere 105°C Typen, also eig. völlig überdimensioniert. Ausserdem habe ich kein Schaltnetzteil, da werden die Elkos sehr wenig beansprucht und werden einiges länger halten. Weil Schaltnetzteile haben um die 100kHz und bei mir sind es nur 100Hz. Das stresst die Elkos einiges weniger aus meiner Erfahrung.

Die teuren Canton Subwoofer mit der CSP500 wie der SUB 1200R haben auch diese Kondensatoren verbaut, so am Rande.

Grüsse

Zamy

#7882820
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Ich wusste nicht, dass wir uns kennen oder was verleitet dich zu deiner unprofessionellen Aussage? Ich habe zufällig eine 4 jährige Ausbildung zum Elektroniker gemacht mit anschliessendem Studium zum Elektroingenieur. Du auch?

Alles, was ich hier geschrieben habe, hat Hand und Fuss.. Schlussendlich ist es ja jedem selber überlassen, ob und was er kauft. Ich habe einfach eine gute Alternative anbieten wollen zu einem Neukauf und es mit den Leuten teilen wollen. Aber wie es ja so ist in der heutigen Kultur, immer alles von den anderen schlecht machen.

#7882894
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und das mit billigsten ChongX-Elkos - ja nee, is klar....

Noch kleiner Nachtrag. Es sind keine Chongx sondern Chengx. Das ist ein riesen unterschied, da Chongx die Chengx billig kopiert. Die Chengx werden bei vielen teuren Canton verbaut zB. Müssen halt nur richtig dimensioniert sein. Bei Linearnetzteilen sehe ich da eh kein Problem, da sie nicht durch hohe Frequenzen gestresst werden und in meinem Modul sind die recht gross mit 2x4700uF im vergleich zu den üblichen 500-2000uF in Schaltnetzteilen. Dort erwärmen die sich mehr durch die höheren Spitzenströme und durch kleinere Baugrösse. Dadurch altern sie vorschnell und fallen aus.

Grüsse

Zamy

#7882902
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H. H. schrieb:

Was für ein ahnungsloser Schwätzer.

Speziell für dich ein bisschen Lektüre:

Nahezu der gesamte Wechselstromanteil, der durch die Schaltvorgänge in einem Schaltnetzteil entsteht, wird in den Ein-/Ausgangskondensatoren geführt. Dieser Umstand ist durch die Impedanzverhältnisse im Gesamtsystem (Netz-Schaltnetzteil-Last) bedingt. Der Wechselstrom, der durch einen Kondensator fließt, wird auch als Rippelstrom bezeichnet.

Quelle:

https://www.elektronikpraxis.de/so-waehlen-sie-die-richtigen-kondensatoren-fuer-schaltnetzteile-aus-teil-1-a-d0acda5a43f1dd6af8dc894cc83ffac7/

Dadurch sind die Kondensatoren stärker belastet und altern schneller und erhitzen sich durch den ESR mehr im innern.

Grüsse

Zamy

#7882921
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H. H. schrieb:

Michael Z. schrieb:

Speziell für dich ein bisschen Lektüre:

Für dich auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

Sehr sachlich :) Aber etwas am Thema vorbei?

Wenn du mir nicht erklären kannst, warum ich deiner Meinung nach keine Ahnung habe und ein Schwätzer bin, können wir es nicht ausdiskutieren. So ists einfach nur eine haltlose Beleidigung. Schade um ehrlich zu sein.

Grüsse

Zamy

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