Frisch aus dem Audi-Forum:
Ein Typ, der Ähnliches schon einmal gepostet hatte und den ich hier auch schon einmal zitiert hatte, als es um das Thema "Fahrtkosten" ging, hat letzte Woche wieder einen losgelassen:
Es fährt im Jahr fast 40.000 km, davon gut 5000 privat, muss also 13% aller Autokosten versteuern. Das waren mit Abschreibung, Steuern, Versicherung und Benzin angeblich rund 7500,-.
Das macht knapp 1000,- und damit Euro 410,- Steuern für die private Nutzung des Audi!
Jetzt hat er (wieder!!) ein Fahrverbot, diesmal von 3M bekommen und macht einen Teil seiner geschäflichen Fahrten per Privatwagen der Frau, wobei er sich von seiner erwachsenen Tochter, die Ferien hat, chauffieren lässt! Die Begründung ist, dass auf seinen Geschäftwagen nur er als Versicherter eingetragen ist!
Was soll das, fragt man sich und staunt:
Im Ergebnis kommt er jetzt auf nur noch 32.000, muss 16% und damit 1200 versteuern. Macht 100,- mehr für Privat, also offenbar ein Verlust:
Aber jetzt kommt es:
Er rechnet 30 Fahrten zu im Mittel 125 km ab und reklamiert gesetzeskonform 7500 km zu 30 Cent. Diese 2200 ersparen ihm 980 Euro Steuern. Er hat durch das Fahrverbot also 800,- Netto gut gemacht. Der realen Kosten für den Privatwagen liegen freilich bei maximal der Hälfte.
Und jetzt kommt es noch dicker:
Obendrein hat er dem Töchterlein noch 50,- pro Fahrt als Entschädigung für den Zeitaufwand gezahlt und so von den 1500,- nochmal 700 Steuern gespart. Davon wandert die Hälfte in den Topf mit dem die reale Autoabnutzung finanziert wird. Für ihn ist es kostenneutral, das Töchterlein hat extra Taschengeld , muss aber nichts versteuern, da Studentin!
Aus Volkswirtschaftlicher Sicht sind es 1500,- steuergeförderte Belohnung statt Strafe fürs Rasen! Finde den Fehler!