Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeitsplatz ist nicht ergonomisch


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von Steve van de Grens (roehrmond)


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Meine Frau hat einen neuen Job in einem Call Center. Sie ist 49 Jahre 
alt.

Sie klagt über Schmerzen im Rücken und Gesäß, weil der Stuhl furchtbar 
unbequem ist. Sie wollte einen besseren Stuhl aus einem Besprechungsraum 
nehmen, das wurde ihr aber untersagt.

Auf dem Tisch steht ein Bildschirm mit 13" und einer mit 15" Diagonale. 
Ich wollte ihr das nicht glauben, aber sie hat mir Fotos mit Lineal zum 
Beweis gemacht. Größere Bildschirme wurden abgelehnt. Eigene Bildschirme 
darf sie nicht aufstellen, hat sie schon gefragt.

Die Frage ist jetzt: Wie kann sie eine Verbesserung erreichen, ohne 
ihren Job zu riskieren? Auf ihr "Recht" zu bestehen wird es wohl nicht 
sein. Was macht man in so einem Fall?

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (andreas_m62)


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Die Frau wechseln .. ????

von Sebastian W. (wangnick)


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Steve van de Grens schrieb:
> Die Frage ist jetzt: Wie kann sie eine Verbesserung erreichen

Ich hab mir damals (ÖD) vom Amtsarzt einen Stokke Balans "verschreiben" 
lassen, den der Arbeitgeber dann auch brav bezahlt hat. Das wird bei 
einem Call Center so natürlich nicht gehen. Aber vielleicht lässt sich 
mit einer ärztlichen Diagnose erreichen, dass ihr ein privater Stuhl 
erlaubt wird. Viel Glück!

LG, Sebastian

von Gerald K. (geku)


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Mittelfristig den Arbeitgeber wechseln. In der Zwischenzeit neuen 
Arbeitgebersuchen der ein "bequemeren" Arbeitsplatz bietet. Die 
Gesundheit ist wichtiger!

von (prx) A. K. (prx)


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Zum Betriebsrat.

von Gerald K. (geku)


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Steve van de Grens schrieb:
> Sie klagt über Schmerzen im Rücken und Gesäß, weil der Stuhl furchtbar
> unbequem ist.

- richtige Sitzhöhe zum Bildschirm?
- richtiger Abstand zum Bildschirm?
- richtige Bildschirmbrille?
- sind Polster oder Sitzauflagen erlaubt?
- entsprechen Möbel und Bildschirm den gesetzlichen Vorgaben?

von Klaus (feelfree)


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Steve van de Grens schrieb:
> Wie kann sie eine Verbesserung erreichen, ohne
> ihren Job zu riskieren? Auf ihr "Recht" zu bestehen wird es wohl nicht
> sein. Was macht man in so einem Fall?

Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht. Ich würde die aber niemals 
einklagen, sondern schlicht mit den Füßen abstimmen.

von (prx) A. K. (prx)


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Zwischen gerichtlicher Klage und Kündigung könnten noch weitere 
Alternativen bestehen.

von Klaus (feelfree)


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(prx) A. K. schrieb:
> gerichtlicher Klage

Das meinte ich damit nicht.
Ein AG, der mir auf meine Bitte hin ergonomische Arbeitsmittel verwehrt, 
wäre die längste Zeit mein AG gewesen.

von Marcel V. (mavin)


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Call Center haben keinen Betriebsrat und bieten auch sonst keine 
Vorzüge. Wichtig ist denen nur, dass die Arbeitskraft möglichst 
ausdauernd und billig ist.

Klaus schrieb:
> ...wäre die längste Zeit mein AG gewesen.

Genau daraus wird es letztes Ende hinauf laufen.

von Gerald K. (geku)


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Früher waren Stehpulte als Büroarbeitsplatz üblich. Vermutlich hatte man 
Angst, dass die AN bei der Arbeit einschlafen;)

https://karrierebibel.de/arbeiten-im-stehen/

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ackere Dich mal in der Arbeitsstättenverordnung durch, dort insbesondere 
zu Ziffer 6. Da wirst Du womöglich fündig und hast dann (gesetzliche) 
Gründe für Veränderungen.

https://www.gesetze-im-internet.de/arbst_ttv_2004/BJNR217910004.html

Ergänzung: Verstöße sind bußgeldbewehrt. Zuständige Behörde ist je nach 
Bundesland sowas wie Amt für Gesundheit und Arbeitsschutz o.ä. Keine 
Bange vor einer Anzeige!

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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In diesem Gesetz steht nichts konkretes drin. Laut Arbeitgeber ist der 
Arbeitsplatz angemessen ausgestattet. Wie soll man ihn (ohne Pistole vor 
die Brust) vom Gegenteil überzeugen?

> Keine Bange vor einer Anzeige!

Ein ziemlich dummer Vorschlag. Damit wäre die Probezeit beendet.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Steve van de Grens schrieb:
> Ein ziemlich dummer Vorschlag. Damit wäre die Probezeit beendet.

Kann durchaus sein. Das Leiden Deiner Frau wäre damit aber auch beendet.
Was ist Dir lieber? Arbeitsplatz oder Gesundheit Deiner Frau?

Welche Vorschläge erhoffst Du Dir denn hier im Forum?

von Manfred P. (pruckelfred)


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(prx) A. K. schrieb:
> Zum Betriebsrat.

So es denn einen gibt und dieser einen Arbeitssicherheitsausschuß hat.

Klaus schrieb:
> Ein AG, der mir auf meine Bitte hin ergonomische Arbeitsmittel verwehrt,
> wäre die längste Zeit mein AG gewesen.

Diese großkotzigen Ratschläge helfen niemanden, da nicht jeder in der 
Lage ist, mal eben so zu wechseln.

Steve van de Grens schrieb:
> Laut Arbeitgeber ist der
> Arbeitsplatz angemessen ausgestattet. Wie soll man ihn (ohne Pistole vor
> die Brust) vom Gegenteil überzeugen?

Er muss einen Betriebarzt haben. Der muss nicht unbedingt im Betrieb 
sitzen, kann ein externer Vertragsarzt sein. Dessen Aufgabe ist auch, 
die Arbeitsbedingungen zu beurteilen. Wer das ist, muß per Aushang 
bekannt gegeben werden.

https://www.bgetem.de/arbeitssicherheit-gesundheitsschutz/themen-von-a-z-1/organisation-von-arbeitssicherheit-und-gesundheitsschutz/betriebsaerztliche-und-sicherheitstechnische-betreuung/unternehmermodell/betriebsaerztliche-betreuung-im-unternehmermodell/was-macht-ein-betriebsarzt

https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/betriebsarzt-pflicht-184761/#h%C3%A4ufigkeit

Steve van de Grens schrieb:
>> Keine Bange vor einer Anzeige!
> Ein ziemlich dummer Vorschlag. Damit wäre die Probezeit beendet.

Damit ist das Thema doch durch: Sie ist eh schon als Querulantin 
gestempelt, also ist sowieso bald Schluß.

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Ja, bei Probezeit wirds schwierig. Ich würd mich krankschreiben lassen, 
damit die schmerzen nicht chronisch werden. Erstmal nur mit ein paar 
Tagen anfangen.

von Oliver S. (oliverso)


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Manfred P. schrieb:
>> Ein ziemlich dummer Vorschlag. Damit wäre die Probezeit beendet.
>
> Damit ist das Thema doch durch: Sie ist eh schon als Querulantin
> gestempelt, also ist sowieso bald Schluß.

Je nun, die Probezeit ist beiderseits. Wenn’s nicht passt, passt es 
nicht.

Kündigen, neue Stelle suchen.

Oliver

von Manfred P. (pruckelfred)


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Oliver S. schrieb:
> Je nun, die Probezeit ist beiderseits. Wenn’s nicht passt, passt es
> nicht.
>
> Kündigen, neue Stelle suchen.

Ein weiterer Ratschlag der blöden Art.

Außerhalb dieses Forums sind nur wenige Überflieger vorhanden, die mal 
schnell eine neue Stelle bekommen.

von Klaus (feelfree)


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Manfred P. schrieb:
> Außerhalb dieses Forums sind nur wenige Überflieger vorhanden, die mal
> schnell eine neue Stelle bekommen.

In meinem Umfeld kenne ich genau niemanden, der arbeitswillig ist, aber 
keinen Job findet.
In anderen Teilen Deutschlands mag das anders aussehen, aber im Süden 
herrscht a) Vollbeschäftigung und b) ein Mangel an Arbeitskräften.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Ein Callcenter ist kein Erholungsheim. Glaubst Du, dass ein Frischling, 
der gleich Ärger macht, in dieser Firma willkommen ist? Ganz schnell aus 
gesundheitlichen Gründen eine andere Arbeit suchen!

von Achim M. (minifloat)


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Lu O. schrieb:
> aus gesundheitlichen Gründen

Der Kündigungsgrund des Arbeitnehmers muss nicht angegeben werden.

In der Probezeit bzw. danach gelten jeweils verschiedene Fristzeiten, 
die man einhalten muss. Die kann man auch strategisch nutzen.

mfg mf

von Michael D. (nospam2000)


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Manfred P. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Zum Betriebsrat.
>
> So es denn einen gibt und dieser einen Arbeitssicherheitsausschuß hat.

Wenn es keinen gibt kann sie ja einen gründen.

  Michael

von Lu (oszi45)


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Achim M. schrieb:
> Kündigungsgrund des Arbeitnehmers muss nicht angegeben werden.

Sollte trotzdem gut überlegt sein, um Sperre beim AA zu vermeiden.

von Helmut K. (hk_book)


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Möglicher Anspechpartner wäre auch die zuständige Berufsgenossenschaft, 
hier wohl:

https://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/1_Branchen/16_Zusaetzliche_Branchen/Call_Center/call_center_node.html

Ein Besuch des zuständige Aussendienstes der BG könnte da schon etwas 
bewirken...

von Unwichtig (noname_user)


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Steve van de Grens schrieb:
> Ein ziemlich dummer Vorschlag. Damit wäre die Probezeit beendet.

Wenn schon das bischen Geld für ordentl. Arbeitsmittel fehlt, wird es 
bei der Bezahlung doch genau so mies aussehen?

Ist die Fa. bei Kununu schon gelistet? Konnte man dort bis jetzt nichts 
dazu lesen? Dann wird es wohl höchste Zeit einen Beitrag da 
einzustellen.

I.d.R. sind CC doch neuerdings mit Arbeitsplätzen im HomeOffice aktiv, 
was man so mitbekommt bei ebay u. der Telekom.
Oder steht das dann vllt. noch in Aussicht?
Dann müsste ich in so einer Situation öfter mal Aufstehen u. weg vom 
Arbeitsplatz um mich zu genug zu bewegen damit man Abends nicht vollends 
gerädert nach Hause kommt.
Mit fast 50 sollte man mit swoas aber nicht all zu lange warten, wenn 
man sich da mal was einfängt bekommt man das sehr schlecht wieder 
eingeränkt.

Also schleunigst was anderes suchen?

von Achim M. (minifloat)


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Lu O. schrieb:
> Achim M. schrieb:
>> Kündigungsgrund des Arbeitnehmers muss nicht angegeben werden.
>
> Sollte trotzdem gut überlegt sein, um Sperre beim AA zu vermeiden.

Muss der ex-Arbeitgeber das wissen, zumal in der Probezeit gekündigt 
wird? Ich denke nicht.

Hat der ex-Arbeitgeber das Recht dazu, das zu erfahren? Nein, das geht 
den nichts an.

Dem AA kannste das natürlich erzählen, wenn dir ansonsten Geld und Rente 
durch die Lappen gehen.

Hier geht es aber um einen Arbeitgeber, der keinen modernen 
ergonomischen Arbeitsplatz bereit stellen will.

Ich würde es mir mit Hilfsmitteln (Sitzkissen, Fußstütze, ...) beim 
Callcenter bequemer einrichten. Schadensbegrenzung sozusagen. Zeitlich 
parallel aus dieser Position heraus woanders bewerben.

mfg mf

von Purzel H. (hacky)


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Die Firma taugt eh nichts. Denn sonst wuerde sie einen privaten Monitor 
akzeptieren. Weg mit .. die Gesundheit ist teurer.

In der Tat, als Ueberflieger wuerde ich Monitor und Stuhl mit dem Chef 
tauschen.

: Bearbeitet durch User
von Wendels B. (wendelsberg)


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Mindestlohn gibt es ueberall.
Und bei den geschilderten Bedingungen ist ja sogar Regaleinraeumen der 
Gesundheit weniger abtraeglich.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Klaus schrieb:
> In anderen Teilen Deutschlands mag das anders aussehen, aber im Süden
> herrscht a) Vollbeschäftigung und b) ein Mangel an Arbeitskräften.

Nicht mehrt lange, dann herrscht in Bayern Strom-Mangel. Und das wird 
einen Rattenschwanz an Folgeproblemen nach sich ziehen.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Unwichtig schrieb:
> Ist die Fa. bei Kununu schon gelistet?

Kununu löscht bei spendablen Kunden (Firmen) die schlechten Bewertungen 
und bei den anderen die guten. Habe ich beides schon beobachtet. Damit 
konfrontiert haben sie mir dann mit einem juristischen verfahren 
gedroht. Aber wer laut bellt, der beißt nicht.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Achim M. schrieb:
> Muss der ex-Arbeitgeber das wissen
> Hat der ex-Arbeitgeber das Recht dazu, das zu erfahren?

Die Manager der Branche kennen sich und unterhalten sich miteinander, 
wie auch in anderen Branchen.

von Unwichtig (noname_user)


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Steve van de Grens schrieb:
> Kununu löscht bei spendablen Kunden (Firmen) die schlechten Bewertungen
> und bei den anderen die guten. Habe ich beides schon beobachtet.

Totaler Quatsch, man darf nur Keinen beleidigen oder Klarnamen 
verwenden.
Von mir wurde noch nicht eine der ganzen kritischen Bewertungen 
gelöscht.
Zu etwas anderem ist Kununu ja auch nicht gut, die ganze Lobhudelei 
erkennt man schon von Weitem u. die bleiben auch stehen.

Steve van de Grens schrieb:
> Die Manager der Branche kennen sich und unterhalten sich miteinander,
> wie auch in anderen Branchen.

Nur dass Manager nichts mit dem Personal da ganz unten zu tun haben.

Steve van de Grens schrieb:
> Damit konfrontiert haben sie mir dann mit einem juristischen verfahren
> gedroht.
Geschichten aus der Märchenstunde? Es gibt Aufforderungen zur Korrektur 
der Bewertungen wenn etwas zu extrem oder mit Schimpfworten garniert 
wurde. Das macht aber auch nur eine SW u. erkennt nicht mal wem die 
Begriffe zugdacht waren, selbst wenn man sich selber als Depp deklariert 
wird das nicht erkannt.

von Ernest (ernest)


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Oberschenkel auf dem Sitz und Unterarme auf dem Tisch einigermaßen 
waagerecht aufliegend (die waagerechten Unterarme sind bei nicht 
höhenvestellbarem Tisch wichtiger), den "Hauptbildschirm" geradeaus vor 
einem, die Tastatur auch, Oberkante des Hauptbildschirmes ungefähr auf 
Augenhöhe oder sogar etwas höher (bis zu 1/3 von der Bildschirmhöhe über 
Augenhöhe - ausprobieren). Die Tastatur muss vom Bildschirm getrennt 
sein (also kein Laptop). Es wird auch immer empfohlen, die Sitzposition 
über den Tag auch mal zu wechseln.

https://www.bghm.de/arbeitsschuetzer/praxishilfen/arbeitsschutz-kompakt/065-bildschirmarbeit

Ok - die BG Empfehlungen sind etwas anders als die Empfehlungen die bei 
uns verbreitet werden ... aber auch nur ein wenig anders.

Zum Sitz - nicht lange fragen, ein Sitzpolster mitbringen, auf den Sitz 
legen und am Feierabend wieder mit nach Hause nehmen. Solange keiner was 
dazu sagt sollte das gehen (hoffentlich ...). Wenn jemand der was zu 
sagen hat was zu dem Sitzpolster sagt - kein privates Sitzpolster mehr. 
Das Thema Sitze, Sitze aus Besprechungsräumen etc. ist in vielen Firmen 
ein Politikum - der Besprechungsraum läuft möglicherweise auf eine 
andere Kostenstelle, hochbezahlte Innenarchitekten haben die 
Besprechungsräume gestaltet, Corporate Identity hat die Bürostühle 
ausgesucht (oder im Mittelstand die Nichte der Frau vom Chef oder die 
Sekretärin die immer so nett zum Oberchef ist) ...

Und - parallel einen besseren Arbeitgeber suchen. Aber erst kündigen, 
wenn der neue Vertrag schon unterschrieben ist. Vielleicht gewöhnen sich 
Arbeitgeber und Arbeitnehmerin ja auch noch aneinander - soll schon 
vorgekommen sein.

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Ernest schrieb:
> Die Tastatur muss vom Bildschirm getrennt sein.

Wenn der Bildschirm oben ist und die Tastatur unten, dann muss man beim 
Schreiben den Kopf immer zu stark auf und ab knicksen. Das ist lästig.

Tastatur und Bildschirm sollten also möglichst nahe beieinander liegen, 
wie beim Laptop, damit man beim Schreiben schon aus dem Augenwinkel 
heraus den geschriebenen Text auf dem Bildschirm besser vergleichen 
kann!

von Ralf X. (ralf0815)


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Marcel V. schrieb:
> Ernest schrieb:
>> Die Tastatur muss vom Bildschirm getrennt sein.
>
> Wenn der Bildschirm oben ist und die Tastatur unten, dann muss man beim
> Schreiben den Kopf immer zu stark auf und ab knicksen. Das ist lästig.
>
> Tastatur und Bildschirm sollten also möglichst nahe beieinander liegen,
> wie beim Laptop, damit man beim Schreiben schon aus dem Augenwinkel
> heraus den geschriebenen Text auf dem Bildschirm besser vergleichen
> kann!

Da ich niemals gelernt habe, die Tastatur blind zu bedienen, muss ich 
permanent meinen Blick zwischen Tastatur und Bildschirm hin und her 
bewegen.
An einem Monitor in ordentlicher Höhe oder sogar zu hoch und Tastatur 
einiges weiter unten, klappt das weitgehend ermüdungsfrei und ohne 
andere Beschwerden.
Am Notebook bekomme ich schnell Rückenschmerzen.
Wer überwiegend an einem Bildschirmarbeitsplatz sitzt, sollte das 
Blindschreiben beherrschen.

von Motopick (motopick)


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Ralf X. schrieb:

> Da ich niemals gelernt habe, die Tastatur blind zu bedienen, muss ich
> permanent meinen Blick zwischen Tastatur und Bildschirm hin und her
> bewegen.

Das kann man in nahezu jedem Alter leicht selbst nachholen.

Wo die Zeigefinger hingehoeren, haben die Tastaturen eine Markierung.
Welcher Finger fuer welche Tasten zustaendig ist, sollte sich
aus gefaelliger "Drunter & Drueber" Logik ergeben.
Dann muss man "nur" noch ca. 1 - 4 Wochen eisern durchhalten,
die Tasten mit dem "richtigen" Finger zu bedienen.

Wenn man Klavier spielen kann, geht das eigentlich ganz einfach. :)

von Daniel F. (df311)


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Marcel V. schrieb:
> Ernest schrieb:
>> Die Tastatur muss vom Bildschirm getrennt sein.

ist in Österreich sogar gesetzlich (ok, "nur" eine Verordnung, aber 
trotzdem) vorgeschrieben

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009121

§3

>
> Wenn der Bildschirm oben ist und die Tastatur unten, dann muss man beim
> Schreiben den Kopf immer zu stark auf und ab knicksen. Das ist lästig.

dagegen hilft üben

> Tastatur und Bildschirm sollten also möglichst nahe beieinander liegen,

nein

> wie beim Laptop, damit man beim Schreiben schon aus dem Augenwinkel
> heraus den geschriebenen Text auf dem Bildschirm besser vergleichen
> kann!

deshalb "lieben" Arbeitsinspektoren und Arbeitsmediziner auch so tolle 
Buden, in denen die AN mit ihren Macbooks herumsitzen und kündigen 
gleich Folgebesuche an mit Fristsetzung zur Behebung der Mängel...

von Marcel V. (mavin)


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Daniel F. schrieb:
> deshalb "lieben" Arbeitsinspektoren und Arbeitsmediziner auch so tolle
> Buden

Gerade diese komischen Arbeitsinspektoren, BG- und Auditleute sind 
diejenigen, die die Bude in den Abgrund stürzen. Die lassen sich ihre 
"Besuche" auch noch schön fett bezahlen.

Diese Leute kosten nur Zeit und Geld. Die sollen einfach nur weggehen 
und sich eine richtige Arbeit suchen. Die stören doch nur den 
Arbeitsablauf und merken das noch nicht einmal. Im Gegenteil, die finden 
sich sogar noch wichtig.

von Bruno V. (bruno_v)


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Wenn da mehrere Dutzend ähnliche Niedriglohn-Arbeitsplätze sind, kann 
der AG eigene Bildschirme oder Stühle nicht dulden, das sollte jedem 
Erwachsenen klar sein.

Sie kann nur aus dem Stuhl/Platz das Beste machen (Einstellung, 
Keilkissen, Armrest, Handgelenkrest, ggf Schuhe, Brille, ...) oder in 
den Arbeitskampf ziehen (nach Ende der Probezeit).

8h an einem Platz sitzen und wiederkehrende Haltungen annehmen wurde 
jeden von uns verspannen und krank machen. Als SW-Entwickler bewegt man 
sich i.d.R. weit mehr.

Eventuell muss sie auch aktiv lernen, dass die beste Haltung die nächste 
ist.

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Steve van de Grens schrieb:
> Eigene Bildschirme
> darf sie nicht aufstellen, hat sie schon gefragt.

Das ist so wie Pizza ausfahren mit dem eigenen Auto.

gibts in der heutigen Fachkräftelage keinen anderen Job als sowas?

von Bruno V. (bruno_v)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Das ist so wie Pizza ausfahren mit dem eigenen Auto.

Nein. Ein besserer Bildschirm kostet gebraucht 0€. Der Supervisor wird 
aber jedem anderen erklären müssen, warum Frau von der Grenze einen 
größeren hat. Und Bild wird anprangern, dass man trotz Mindestlohn 
seinen eigenen Bildschirm zur Arbeit mitbringen muss.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bruno V. schrieb:
> Nein.

doch

von Bernd G. (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> gibts in der heutigen Fachkräftelage keinen anderen Job als sowas?

Du scheinst noch nicht mitbekommen zu haben, was hierzulande auf dem 
Billiglohnsektor passiert! Es geht immer weiter runter und die Leute 
balgen sich um einigermaßen bezahlte Jobs.

Durch die Flüchtlingswellen 2015 und 2021 aus der Ukraine ist hier eine 
große Anzahl ungelernter und auch gelernter Fachkräfte im Land. Der 
Arbeitsmarkt ist bestens gedeckt und die Firmen können sich den 
Preiswertesten aussuchen. Da wir aber eine gute soziale Hängematte 
haben, entscheiden sich Viele fürs Daheimbleiben und beziehen H4, statt 
sich arbeitssuchend zumelden. Daher ist auch die AL-Statistik noch recht 
gut.

Ganz unten, wo die Löhne im Keller sind, will keiner arbeiten, daher 
tauchen im TV immer wieder jammernde Bäcker, Handwerksmeister und Wirte 
auf, die wenig bezahlen wollen, jetzt lautstark nach Fachkräften suchen 
und glauben, mit noch mehr Engagement beim Suchen im Ausland sei der zu 
decken.

Es macht das Lohndumping aber immer noch schlimmer! Die Jobmenge, die 
sich gerade kurz oberhalb des Mindestlohns befindet, wird immer größer 
und stabiler - man könnte auch "träger", "unveränderlicher" sagen. Gab 
dazu vor einger Zeit an der Uni einen Vortrag eines 
Wirtschaftsprofessors , der das auseinander dividiert hat: Der 
Mindeslohn ist zu gering, um sich von H4 abzuheben! Er ist aber zu hoch, 
um diese Sektoren wirtschaftlich sein zu lassen, wenn man bei den sich 
dort etabliert habenden Strukturen bleibt. Der Grund dafür ist, dass die 
Löhne insgesamt zu niedrig sind. Besonders die in der Mittelschicht. 
Genau genommen seien sogar die in der oberen Mittelschicht zu gering, 
das haben diese (und damit meint er UNS) noch nicht mitbekommen, da wir 
Kapital haben, Viele in For mvon Häusern, die sie vermieten.

Und es braucht einen Umbau , genau einen Rückbau der Auslagerung:
Statt Arbeiten extern auf Dienstleister zu vergeben und diese 
CAPEX-mäßig als Paket einzukaufen, muss Arbeit vorort geleistet und 
bezahlt werden. Die ganze Leiharbeit muss weg, Postler müssen bei der 
Post angestellt sein und Arbeiter IN der Firma. Es kann nicht sein, dass 
sich ein Daimler massenhaft Leute ans Band stellt und diese per 
Werkvertrag mit Billiglohn einstellt, weil der Zeitarbeitsgeber damit 
ein Jobangebot ausserhalb des Taris machen kann, dass ein AL annehmen 
MUSS, weil man ihm sonst alles kürzt!

Das ist von den Sozis verordnete Zwangsarbeit - hauptsächlich durch 
Clement zu verantworten!

Das Beispiel des Callcenters zeigt es: Es werden qualifizierte Jobs in 
Firmen ausgelagert, wo dann "neue" Jobs entstehen, die man mit AN füllen 
kann, für die niemand Verantwortung übernehmen muss. Kein BR einer Firma 
kann da eingreifen, wenn die Arbeitsplätze nicht dem entsprechen, was 
sie sonst in der Firma haben, wenn Personalbeschaffung, Kundensupport 
einfach an ein CC ausgelagert ist.

Die Sozis wie die Nales tönen vom Arbeitsplatz 4.0, aber real sieht es 
genau anders aus: Dort sind die Bedingungen so mies und stressig, dass 
Viele das nicht lange durchhalte. Eingestellt werden in solchen Firmen 
nur die Jungen und Leistungsfähigen. Die Alten und Kranken soll dann der 
Staat finanzieren.

Problem: Die arbeiten alle nicht durch und nicht lange, bekommen wenig 
und landen alle in der Altersarmut .

Deutschland schafft sich ab!

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bernd schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> gibts in der heutigen Fachkräftelage keinen anderen Job als sowas?
>
> Du scheinst noch nicht mitbekommen zu haben, was hierzulande auf dem
> Billiglohnsektor passiert!

Medial zumindest schon, selbst so arbeiten muss ich jedenfalls nicht.

Wer einen Beruf gelernt oder etwas studiert und
jeweils auch abgeschlossen hat, muss so nicht arbeiten.

Wenn da nichts zum Abschluss gebracht wurde:
Für den Fall

schrieb Andreas M. im Beitrag #7579878:
> Die Frau wechseln .. ????

:-]

von Bruno V. (bruno_v)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Wer einen Beruf gelernt oder etwas studiert und
> jeweils auch abgeschlossen hat, muss so nicht arbeiten.

Mit 50 und seit 15 Jahren raus? Da fallen einem keine gebratenen Tauben 
in den Mund.

von Bernd G. (Gast)


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Bruno V. schrieb:
> Mit 50 und seit 15 Jahren raus? Da fallen einem keine gebratenen Tauben
> in den Mund.

Das geht leider schnell! in der Krise 2008 sind sogar Ingenieure 
arbeitslos geworden und als es ans Wiedereinstellen ging, hat man eben 
junge genommen. Die Alten gelten als nichtanpassungsfähig.

Ich habe das selber erlebt: Seit ich Ü50 bin gibt es keine Jobangebote 
mehr. Die Suchen in den Plattformen gehen von 30-49, da wirst du nicht 
mehr gelistet. Und auch die Herren "Personalberater" machen einen Bogen 
um dich.

35, 10 Jahre Erfahrung ist das was gesucht wird. Da ist es noch möglich, 
jemandem ein Gehalt anzubieten, das für ihn eine Steigerung bedeutet, um 
ihn irgendwo rauszuholen.

Wer mit 40 nicht Karriere gemacht hat und einen sicheren Job hat, der 
sitzt auf der Abschussliste. Wenn es der Firma schlecht geht, ist man 
irgendwann raus. Das hat man selber dann nicht mehr in der Hand.

Dann bleibt nur die Zeitarbeit oder Selbstständig machen. Und DER Markt 
ist sehr kniffelig: Da gibt es eine Oberschicht von Topleuten, die sehr 
gefragt sind und auch deutlich mehr verdienen, als ihre angestellten 
Pendants. Das sind aber höchstens 20%. Die nächsten 20%-30% verdienen am 
Ende das Tages soviel, wie ihre Kollegen. Die untere Hälfte hat weniger 
und macht nur dumme Aushilfsingenieurjobs.

Und dann gibt es noch die Vielzahl derer, die auch vom Zeitarbeiter 
nicht mehr genommen wird, weil Wissen und Können vorliegt, dass es in 
ausreichendem Maß gibt. Da sitzt man dann zuhause.

Und wenn man mal 6 Monate draußen ist, dann bleibt das Meistens so. Die 
Arbeitsagenturen haben Karteikästen voll mit Informatikern und 
Softwareentwicklern. Die haben alle studiert, können C und Pearl, haben 
aber seit über einem Jahr keine Job mehr. Die kriegen auch keinen mehr.

Und aus der Statistik sind viele raus!

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Die Frau wechseln .. ????
> :-]

Ja, solche Fälle kenne ich.
Der Mann der nicht manns genug war in guten wie in schlechten Zeiten zu 
seiner Frau zu stehen, merkt schnell das all die heißen Grazien denen er 
hinterschaut nur über ihn lachen.
Es gibt wenig das erbärmlicher ist als ein alter Sack der auf junger 
Stecher macht.
Das werden dann oft die einsamen Säufer denen das Leben zu Qual geworden 
ist.
All die Maulhelden die damit prahlen wie toll ihr Leben ohne Frau ist, 
es aber eigentlich alleine auf der Couch vor dem Fernseher verbringen.

@TO
Es macht keinen Sinn einen Job erhalten zu wollen der einen krank macht.
Lieber für ein paar € weniger einen Job machen der nicht zur Belastung 
wird.
Ein AG dem es egal ist wenn sein AN durch mangelhafte Büromöbel 
Schmerzen hat, ist ein Schinder und Callcenter im speziellen gelten 
nicht umsonst als Nahtoderlebnis.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bruno V. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Wer einen Beruf gelernt oder etwas studiert und
>> jeweils auch abgeschlossen hat, muss so nicht arbeiten.
>
> Mit 50 und seit 15 Jahren raus? Da fallen einem keine gebratenen Tauben
> in den Mund.

dann stimmt da was mit der Fachkräfte-Propaganda nicht

von Marcel V. (mavin)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> dann stimmt da was mit der Fachkräfte-Propaganda nicht

Ach.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bruno V. schrieb:
> Mit 50 und seit 15 Jahren raus?

Die Gleichstellungsbeauftragte sieht dort auch lieber junge 
südlaendische Maenner mit Manneskraft, als so haessliche alte 50+ 
Schrullen.

von HaJo (hajohausb)


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von Sebastian W. (wangnick)


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Dieter D. schrieb:
> Die Gleichstellungsbeauftragte sieht dort ...

Gehts noch, Dieter? Warum beleidigst du hier öffentlich Stefans Frau?

LG, Sebastian

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ralf X. schrieb:
> Da ich niemals gelernt habe, die Tastatur blind zu bedienen, muss ich
> permanent meinen Blick zwischen Tastatur und Bildschirm hin und her
> bewegen.

Gelernt habe ich das auch nicht, aber sehr viele Eingaben klappen 
trotzdem ohne dauerhaften Blick zur Tastatur, die zwei Finger finden die 
typischen Buchstaben.

Den Kopf bewegen und mit den Augen umfokussieren zu müssen, ist 
keinesfalls schädlich.

Daniel F. schrieb:
>>> Die Tastatur muss vom Bildschirm getrennt sein.
> ist in Österreich sogar gesetzlich (ok, "nur" eine Verordnung, aber
> trotzdem) vorgeschrieben

Das findet sich auch in deutschen Verordnungen zum 
Bildschirmarbeitsplatz.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Sebastian W. schrieb:
> Gehts noch, ...

Das war eine Verallgemeinerung und nicht auf jene Person bezogen. Im 
Jargon hier bezieht sich der Ausdruck auf (m/w/d), also der/die 
Schrulle.

Nach dem Gleichstellungsgesetz wäre auch eine Aufgabe für die 
Gleichstellungsbeauftrage sich auch gegen die Altersdiskriminierung 
einzusetzen. Das fällt aber bei fast allen hinten runter und kümmern 
sich nur um die Quotenregelung (w/d).

D.h. die Ansprechperson wäre in der Firma die 
Gleichstellungsbeauftragte. Anzubringen wäre dies dort mit der 
Begründung, dass die kleinen Bildschirme altersdiskriminierend sind, 
weil im Alter die Augen nachlassen, was mit größeren Bildschirmen 
einfach zu beheben wäre.

von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred P. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Da ich niemals gelernt habe, die Tastatur blind zu bedienen, muss ich
>> permanent meinen Blick zwischen Tastatur und Bildschirm hin und her
>> bewegen.
>
> Gelernt habe ich das auch nicht, aber sehr viele Eingaben klappen
> trotzdem ohne dauerhaften Blick zur Tastatur, die zwei Finger finden die
> typischen Buchstaben.

Naja, da kam meine Aussage wohl etwas zu tief gestapelt rüber.
Schon in den 80ern tippte ich meist mit dem Vierfingersystem und 
temporeren Einsatz von Daumen und kleinen Fingern, ohne jede Taste 
einzeln visuell zu suchen und anzuschauen.
Da kam also durchaus ein flüssiges und flottes Schreiben bei raus.
Aber damals hatte ich durchweg auch nur die grossen "Normtastaturen" von 
IMB, Cherry, etc. in damaliger Industriequalität im Einsatz.
Heute habe ich alle naslang unterschiedliche Tasturen unter den Fingern, 
am schlimmsten bei Notebooks mit unterschiedlicher Grösse und Haptik.
Und die Augen sind auch nicht mehr so, wie früher..

> Den Kopf bewegen und mit den Augen umfokussieren zu müssen, ist
> keinesfalls schädlich.

Sehe ich auch so, trotzt verschlechteter Fokussierung.
Bedeutend schlimmer dagegen die ständig gebeugte Haltung.

von Bruno V. (bruno_v)


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Manfred P. schrieb:
> Den Kopf bewegen und mit den Augen umfokussieren zu müssen, ist
> keinesfalls schädlich.

Ich brauche glücklicherweise heute keine Brille. Ab 40 werden 
verschiedene Entfernungen aber schwierig. Früher schaute man dazu "über" 
die Brille, heute gibt es teure und oft problematische 
Gleitsichtbrillen. (Die beste Hilfe ist natürlich mehr Licht, da 
Fokussierung mit kleiner Blende unwichtig wird)

von Marcel V. (mavin)


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Manfred P. schrieb:
> Den Kopf bewegen und mit den Augen umfokussieren zu müssen, ist
> keinesfalls schädlich.

Das ist zwar nicht schädlich, aber dafür lästig.

von Ralf X. (ralf0815)


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Marcel V. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Den Kopf bewegen und mit den Augen umfokussieren zu müssen, ist
>> keinesfalls schädlich.
>
> Das ist zwar nicht schädlich, aber dafür lästig.

Die Hände/Arme immer bis zur Unterkante des bestmöglich plazierten 
Monitors über die Tastatur zu heben, ist aber noch bedeutend lästiger.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Als Gleichstellungsbeauftragte sind Sie auch für das Allgemeine 
Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und dessen Einhaltung bei Ihrem 
Arbeitgeber oder in Ihrer Dienststelle zuständig.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Diskriminierungen 
aufgrund des Lebensalters.

https://dejure.org/gesetze/AGG/10.html

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Marcel V. schrieb:
> Das ist zwar nicht schädlich, aber dafür lästig.

Das ist bereits das Verlassen des Bettes. Mitunter auch das Atmen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Percy N. schrieb:
> Das ist bereits das Verlassen des Bettes. Mitunter auch das Atmen.

AW passt nicht, weil bereits beim Verlassen des Bettes mehr CO2 
ausgeatmet wird, d.h. es ist schaedlich.

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