Steckerleiste geeignet für Schaltnetzteile

OP #7582698
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Ich habe mittlerweile zwei Steckerleisten von Zweibrüder mit externem/abgesetztem Schalter, bei denen die Schaltkontakte defekt sind und starken Kontaktabbrand aufweisen. Ich weiß, diese Leisten hatten wohl wegen des Schalters keinen guten Ruf, ich hatte sie halt übrig.

Problem bei den beiden Leisten ist offenbar, dass sie mit Schaltnetzteilen nicht klar kommen. An den Leisten hing ein 350 W PC NT, ein EPSON Tintenstrahler (ET4750) und ein kleines Laptop Netzteil von Leicke (19 V/65 W) für einen Verstärker. Alle Geräte haben keinen Netzschalter und sind vergleichsweise neu.

Gelegentlich baue ich mir mal selbst eine Leiste mit abgesetztem Schalter und Einschaltstrombegrenzung auf Basis einer vorhandenen Leiste mit C13 Buchsen. Bis dahin brauche ich aber kurzfristig Ersatz. Kann jemand eine Leiste empfehlen, die mit der o.g. Last klar kommt?

Peter

#7582835
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Steve van de Grens schrieb:

H. H. schrieb im Beitrag #7582819:*

Aber nur minimal, sind ja nur gut 100mOhm.

Die zusätzliche Steckverbindung macht auch noch etwas aus. Ja es ist wenig, doch das reicht oft schon.

Wir hatten hier bei zwei parallel geschalteten 20-W-AC/DC-Convertern einen Inrush-Current von über 100 A gemessen. Da bringen 100 mΩ nicht viel. Abhilfe war ein zusätzlicher NTC direkt im Gerät. (Oder immer nur im Nulldurchgang einschalten … ;)

#7583147
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Ich fand früher die alten Knebelschalter sehr solide. Beim Drehen spannte sich eine Feder und ein Exzenter zog langsam den Sperrhebel zurück. Dann mit einem Hieb drehte sich der Keramikeinsatz mit den Messingkontakten um 90° und schaltete um. Kein Britzeln, wie heute bei dem Billigschrott von Wippschaltern üblich. Man konnte sogar die Hamburger Schaltung verdrahten, ohne daß der Abschaltfunke bis zum 2. Kontakt gezogen wurde und die Sicherung kam.

Bei heutigen Wippschaltern hilft nur mit ordentlich Schmackes zu betätigen, damit der Funke kurz bleibt. Wenn man sich die dünnen Blechkontakte darin anschaut, wird einem übel.

OP #7584306
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Peter D. schrieb:

Bei heutigen Wippschaltern hilft nur mit ordentlich Schmackes zu betätigen, damit der Funke kurz bleibt.

So mache ich es jetzt. Ich habe eine etwas teurere Steckerleiste gekauft, in der Hoffnung, dass ein höherer Preis auch mit einer höheren Qualität verknüpft ist ;-) . Drei Monate wird's hoffentlich halten. Danke für eure Beiträge.

Peter

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