Hallo zusammen, bei uns in der Wohnung dröhnt es seit ein paar Wochen. Zuerst dachte ich an die Baustelle, Straßenbahn, Umwälzpumpe, Subwoofer vom Nachbar und Waschmaschiene Trockner usw. leider scheint es keins von den Dingen zu sein. Heute Morgen zwischen 5 und 7 hat es mal aufgehört. Je nach dem wie laut es dröhnt stört es die Konzentration und oder den Schlaf. Man hat ständig einen Druck auf den Ohren. 50 Hz brummen scheint es auch nicht zu sein. Irgendwie ist es dumpfer und langsamer. Handy App sagt um ca. 20Hz. Mich erinnert es sehr an einen im Leerlauf stehend Bus, sehr dumpf und daher nicht mit den Ohren alleine ortbar. Angeblich 20Hz und 40dB anbei ein Video davon: https://www.mikrocontroller.net/attachment/622135/RPReplay_Final1705926795.MP4 das ist von Heute 13:33Uhr Mein Problem ist das Thema darf man scheinbar nicht googeln, ansonsten landet man in der Esoterik Ecke und tausend anderen Dingen, Mobilfunk, Windkrafträdern, Aliens, Infraschall usw. usv. Ich denke es ist entweder etwas von dem Betriebshof der Straßenbahn oder Eine Klima/Wärmepumpe vielleicht vom Bürogebäude z.B. der Stadt-Werke. Es gab mal einen Fall wo Wärmepumpen mit einem Blech verkleidet waren das rumwabberte. Hier die ungefähre Position. 51.329099 6.537378 Meine Frage wäre. Hat hier jemand auf der Basis eines Raspberry oder ESP einen logger gebaut für den Frequenzbereich von 20-60Hz? Kennt jemand eine Bauanleitung? Oder eine Möglichkeit einer Richtungsbestimmung? Ich würde das gerne mal loggen um einfach mal die Zeiten genauer zu sehen vielleicht deckt sich das ja mit irgendwelchen Öffnungszeiten oder ähnlichem.
Desiderius 1. schrieb: > bei uns in der Wohnung dröhnt es seit ein paar Wochen. Hören Deine Nachbarn das auch? Empfinden die das auch als derart störend?
Gute Frage. Ich habe das Problem das ich mit meine Freundin gefragt habe ob sie es hört aber scheinbar hört sie die Tiefen Frequenzen nicht. Sie hört bis 17.000Hz also alle Spulen die Fiepen. z.B. Trafos oder "NOUS A1T Zwischenstecker" hält sie kaum aus. Bezeichnet sie als Zahnschmerzen ähnlich. Ich höre z.B. das Spulenfiepen zum Glück so gut wie nie. Nach dieser Erfahrung wollte ich nicht zum Nachbarn rennen und fragen ob Sie es auch hören. Einerseits will ich Sie gar nicht auf das Thema Bringen denn wen Sie es nicht merken um so besser. Und zum anderen wenn Sie es nicht hören denken Sie ich habe ein Rad ab. Ich habe da auch keinen Sinn gesehen inwiefern mich es weiter bringt. Wenn Sie es auch hören was dann? Und wenn Sie es nicht hören ändert es am Problem auch nichts. Ich komme eher aus der IT und Technik Welt. Entweder ist es Messbar oder nicht und so wie ich das sehe ist es Messbar. Wenn das lauteste Geräusch, im Raum, am Mittag an einer vier spurigen Straße, ein 20 Hz brummen ist dann sind es wohl nicht meine Ohren.
Desiderius 1. schrieb: > ei uns in der Wohnung dröhnt es seit ein paar Wochen. Zuerst dachte ich > an die Baustelle, Straßenbahn, Umwälzpumpe, Subwoofer vom Nachbar und > Waschmaschiene Trockner usw. leider scheint es keins von den Dingen zu > sein. Hier im Firmengebäude ist es ein Heizkörperventil im Hauswirtschaftsraum welches gelegentlich anfängt zu schwingen. Es ist nicht der Thermostatkopf. Man muß dann etwas dran drehen, dann hört es wieder auf. Man hört das Brummen in allen Büroräumen, wenn man keinen direkten Zugang zur Quelle hat (weil z.b. Nachbarwohnung) wird man sich einen Wolf suchen. Uwe
Oh je das kann ja unlustig werden... Aber das müsste ja dann nach der Heizperiode aufhören. Daher bin ich der Meinung könnte loggen helfen. Nervös macht mich ja schon das es Sonntag Tag und Nacht bis heute morgen ging dann aufhörte und wieder anfing. Ich habe für Heizungen vor und Rücklauf Temperatur Logger und Außentemperatur Logger eigentlich ist es morgens am kältesten. Ok die letzte Nacht ist die Temperatur zwischen 0 und 6 Uhr von 2 auf 8,5Grad gestiegen aber das Prinzip ist denke ich klar. (Also üblicher MQTT und influxdb und Grafaner Spaß) Wenn ich beispielsweise zu den bereits geloggten Grafen diese 20Hz dazu legen könnte vielleicht erkennt man ja einen Zusammenhang. Eine andere methodische Herangehensweise fällt mir im Moment nicht ein. Fall jemand noch ne Idee hat her damit.
Einen Audiologger mußt Du vmrl nicht anschaffen. Jeder PC/Laptop/RPi mit einer Aufnahmesoftware wie Audicity tut es. Dann brauchst Du lediglich ein ausreichendes Mikrophon und ggfs eine externe USB-Soundkarte.
und was sagen die Mitbewohner? ("Bei uns ...")
Die angegebene Position liegt auf der Autobahn, da erwarte ich nicht
Ruhe und Stille. https://opentopomap.org/#marker=17/51.32910/6.53738
Aktive Suche statt passiver Analyse ist notwendig.
Mit einem Stück Silikonschlauch (Aquarienzubehör, Baumarkt ...) ev. mit
Trichter dran hat man eine Art Stethoskop, mit dem man schon der Quelle
nachgehen kann. In Lüftungs-, Steigleitungsschächte und Kabelkanäle
reinhorchen. Mit einem Stab kann man Körperschall abhören. Mit einer
dicken weichen Decke kann man versuchsweise Dämpfen und sehen, an
welchen Stellen das Veränderung bringt.
Werde aktiv und berichte, dann kann man Unterstützen. Mit einer vagen
Beschreibung wie eingangs angeboten, können nur wilde Vermutungen aus
der Glaskugeln provoziert werden.
Desiderius 1. schrieb: > Und wenn Sie es nicht hören ändert es > am Problem auch nichts. Aber natürlich. Es ändert das Problem sogar ganz fundamental. Ich denke Dir ist klar was ich damit sagen möchte.
Michael schrieb: > Desiderius 1. schrieb: >> Und wenn Sie es nicht hören ändert es >> am Problem auch nichts. > > Aber natürlich. > Es ändert das Problem sogar ganz fundamental. > Ich denke Dir ist klar was ich damit sagen möchte. Mir müsstest Du es auch näher erläutern. Bei einem herbstlichen Kurzurlaub auf Fehmarn in einer Ferienwohnung bei etwas stärkerem Westwind lag das Haus östlich davon. Mein Hund verkroch sich in der letzten Ecke und meiner Begleiterin ging es kotzübel, während ich selber gar nichts von einem Infraschall spürte. Nachweisbar war der Infraschall aber sofort, wenn man ein Glas lose an eins der grossen Fensterscheiben hielt oder die Sandkörner auf der Glas-Gartentischplatte beobachtete. Mit Mehl konnte man sogar ein Interferenzmuster sehen...
Ralf X. schrieb: > wenn man ein Glas lose an > eins der grossen Fensterscheiben hielt guter Hinweis, alle! Fenster testen.
Ich denke du glaubst mir nicht. Ganz einfach da brauchst du nicht irgendetwas zwischen den Zeilen rummachen. Was bringt dir das jetzt? Ich werde wahrscheinlich eh niemals ein Beweis bringen können der dich zufrieden stellt. Wen du denkst ich bin ein Spinner dann darfst du das, nur bringt mich das jetzt technisch nicht weiter. Ich habe dir versucht zu erklären das Menschliche Sinne an den Rändern unterschiedlich sind. Scheinst du zu ignorieren. Ich höre das fiepen der Spulen nicht oder nur sehr selten. Sind jetzt alle Menschen die unter den Rezessionen "NOUS A1T Zwischenstecker fiept" schreiben Spinner? Zurück zum Thema. Ich habe noch ESP32 hier und GY-MAX4466 aus einem anderen Projekt. Vielleicht geht das ja irgendwie am liebsten mit Tasmota. Dann könnte man es in die Influxdb loggen.
Desiderius 1. schrieb: > Angeblich 20Hz und 40dB anbei ein Video davon: > https://www.mikrocontroller.net/attachment/622135/RPReplay_Final1705926795.MP4 > das ist von Heute 13:33Uhr Ich hör’ in dem Video gar nichts. Weil die Tonspur des Videos komplett still ist. Wenn dein Device diese Frequenzen aufnehmen kann (was eigentlich recht ungewöhnlich ist, denn die Mikros solcher Geräte sind nicht für <50Hz ausgelegt – aber wenn’s das nicht könnte, könnte die Software ja auch nix anzeigen […]), dann kannst du auch eine Aufnahme davon erstellen – dann könnte der interessierte Mitleser selbst mal gucken, ob da was Charakteristisches drin zu finden ist.
Ralf X. schrieb: > Bei einem herbstlichen Kurzurlaub auf Fehmarn in einer Ferienwohnung bei > etwas stärkerem Westwind lag das Haus östlich davon. Edit: Östlich von einem grossen Windpark...
Desiderius 1. schrieb: > Ich denke du glaubst mir nicht. Ganz einfach da brauchst du nicht > irgendetwas zwischen den Zeilen rummachen. Nun, als einzelner Mensch kannst Du den Unterschied zwischen Tinnitus und wirklich vorhandenen Störschall nicht erkennen.
ok ich versuche das Video zu erklären. Das Video ist ca 14 Sekunden lang. Das Gerät ist ein iPhone 15 Pro Max. Auf der X-Achse ist die Frequenz und auf der Y-Achse die dB abgebildet. Das Video habe ich heute um 13:33Uhr aufgenommen in der Wohnung. Fast die gesamte Zeit ist die Frequenz mit ca 20Hz die lauteste springt bei 40db rum. Das gelbe Kreuz kennzeichnet immer die lauteste Frequenz an. Hier ein Bild dazu.
Desiderius 1. schrieb: > ok ich versuche das Video zu erklären. Besser wär’s, wenn du eine Audioaufnahme des Phänomens machen und hochladen würdest. Ich denke, die meisten hier wissen mit der Anzeige im Video etwas anzufangen – die entnehmbaren Daten lassen aber keine weitere Analyse zu. Ansonsten: Fensterscheibe und mittig ein zeitlich hochauflösender Beschleunigungssensor wäre etwas, das ich ins Auge fassen würde, wenn ich sowas messen wollte. Mikrofone sind für den Job eigentlich™ ungeeignet, und je kleiner, desto ungeeigneter. Manche sehr verbreiteten Studiomikrofone legen erst ab 40Hz los – vermutlich hast du an deinem Gerät kein Großmembran-Mikrofon gehabt? Ich will nicht in Abrede stellen, dass es bei dir brummt. Nur dezent drauf hinweisen, dass dein Video diesbezüglich möglicherweise keine große Aussagekraft besitzt. Also: einfach eine Aufnahme machen und hier hochladen.
Harald W. schrieb: > Nun, als einzelner Mensch kannst Du den Unterschied zwischen Tinnitus > und wirklich vorhandenen Störschall nicht erkennen. Naja ich sag mal so ein Tinnitus würde mit mir auf Reise gehen :-) Soll heißen das Geräusch darf örtlich dann nicht an der Wohnung gebunden sein. Ich müsste das Brummen überall immer hören. Können wir die Energie in eine Messung stecken. Ich habe gelesen das u.U. ein Mikro durch einen Drucksensor zu ersetzten ist ich hätte noch einen BME280 BMP280 BME680 da.
Jack V. schrieb: > Nur dezent drauf hinweisen, dass dein > Video diesbezüglich möglicherweise keine große Aussagekraft besitzt. Ja, ich sehe da einen etwa gleichmäßigen Pegel zwischen ~16Hz und 75Hz. Also eine Art Rauschen.
Desiderius 1. schrieb: > Fast die gesamte Zeit ist die Frequenz mit ca 20Hz die lauteste springt > bei 40db rum. > Das gelbe Kreuz kennzeichnet immer die lauteste Frequenz an. > Hier ein Bild dazu. Aussagekräftig wäre ein Vergleich: Mache die selbe Aufnahme bei vollständig stromlos geschalteter Wohnung. Und dann noch einmal auf dem Parkplatz vor dem Haus mit genügend Abstand. Poste die Ergebnisse so, dass der Vergleich nachvollziehbar ist.
Die Mikrofone im iPhone sind aus Silizium. Dieses bildet zwei Membranen. Im iPhone 15 sind zwei MEMS-Mikrofone nahe der Unterkante. Quelle: https://de.ifixit.com/News/86392/das-iphone-15-unter-dem-mikroskop MEMS-Mikrofone werden in Diagrammen von 10Hz bis Ultraschall angezeigt. sie z.B. https://www.mikrocontroller.net/attachment/544076/sph1878lr5h-1_datasheet.pdf Keine Ahnung was Apple da verbaut hat ist auch wieder am Thema vorbei. So wie es in dem Video aussieht kann es den Frequenzbereich messen. Ich würde gerne den Bereich von 10 bis 50 Hz besser auflösen. Damit man es besser sieht. Ich schau mal was mit den Druck Sensoren geht.
Desiderius 1. schrieb: > Entweder ist es Messbar oder > nicht und so wie ich das sehe ist es Messbar. Wer misst, misst Mist.
Desiderius 1. schrieb: > Keine Ahnung was Apple da verbaut hat ist auch wieder am Thema vorbei. > So wie es in dem Video aussieht kann es den Frequenzbereich messen. Ja, dann kann das Gerät das auch in eine Audiodatei schreiben – die könnte der geneigte Mitleser dann mit Werkzeugen anschauen, die er einzuschätzen weiß. Oder kommt bei einer Aufnahme auch nur Stille raus? Das hieße, dass die im Video gezeigte, aber von dir leider unbenannte, App Daten anzeigen würde, die es so gar nicht gibt. Was ich angesichts meiner Erfahrung mit verschiedenen Telefonen anderer Hersteller in dem Frequenzbereich für nicht unwahrscheinlich halte – aber vielleicht haben die Apple-Leute ja tatsächlich ein Mikro mit einem für ein Telefon eigentlich unnötigen Frequenzbereich eingebaut …
Harald W. schrieb: > Ja, ich sehe da einen etwa gleichmäßigen Pegel zwischen ~16Hz und 75Hz. > Also eine Art Rauschen. Ich hab jetzt mal mit Spectroid hier in den ruhigen Raum rein gemessen, und bei 20 Hz zeigt es bei meinem Galaxy S20+ -105dB an und liegt damit deutlich unter dem sonstigen Rauschpegel. Der restliche Rauschpegel liegt bei -80dB. Es regnet allerdings auch.
Jack V. schrieb: > Das hieße, dass die im Video gezeigte, aber von dir leider unbenannte, > App Daten anzeigen würde, die es so gar nicht gibt. Hä was habe ich unbenannt? Die App heißt "Sonic Tools" https://apps.apple.com/de/app/sonic-tools-svm/id1245046029 "Die Auflösung der Spektrumanalyse von Sprache beträgt etwa 11 Hz, die tatsächliche Auflösung beträgt jedoch durch Interpolationsverarbeitung maximal 3 Hz." > Apple-Leute ja tatsächlich ein Mikro mit einem für ein Telefon > eigentlich unnötigen Frequenzbereich eingebaut Telefon? Mit dem Ding drehen Leute Videos... 4K HDR 60 fps oder Zeitlupe mit 240fps. Aber das ist eine sehr gute Idee! > Ja, dann kann das Gerät das auch in eine Audiodatei schreiben – die > könnte der geneigte Mitleser dann mit Werkzeugen anschauen, die er > einzuschätzen weiß. mache ich.
Also ich habe einfach eine Sprachmemo aufgenommen. Sinnvoller wäre ja eine Aufnahme unter 200Hz man sehen ob es da noch eine Möglichkeit gibt. Ich weiß nicht wie ich mit der App "Sonic Tools" aufnehmen kann und oder ob Sie überhaupt die Funktion besitzt. Schien nur Sound Analysator zu sein. Hier ist noch ein Spectrogram aus Audacity. Ich schau mal in der Zwischenzeit ob ich eine bessere und längere Aufnahme hinbekomme. Ok es gibt eine App die es direkt macht "Infrasound Recorder" Gibts für Apple und Android https://apps.apple.com/us/app/infrasound-recorder/id969566810 Auch hier wieder finde ich nicht wie man die Datei exportiert. Grumel... Anbei das Bild vom Spectrogram dieser App
Installiere auf dem Smartphone mal Spektroid und mach ein paar Screenshots um zu ermitteln, wo es am lautesten waere. Mit viel Glueck findest Du heraus, was brummt. Es kann auch eine Pumpe fuer den Wasserdruck sein, eine Waermepumpe, oder Luefter.
Dieter D. schrieb: > Installiere auf dem Smartphone mal Spektroid Würde ich gerne, leider gibt's die App für iPhone nicht.
Desiderius 1. schrieb: > leider gibt's die App für iPhone nicht. Probier mal das: https://apps.apple.com/de/app/spectrumview/id472662922
Dieter D. schrieb: > Probier mal das: > https://apps.apple.com/de/app/spectrumview/id472662922 Ok Apple Typisch sobald man nur im Frequenzbereich zoomen will benötigt man die Pro version für ca. 9€ Lohnt sich nicht die App "Sonic Tools" https://apps.apple.com/de/app/sonic-tools-svm/id1245046029 Kann es auch. Aktuell ist es wieder Still geworden. Die App Zeigt jetzt ein Brummen um 50Hz rum. Ich nehme aber nix wahr. Kommt ja leider wieder... Ich habe zum Vergleich mir eine App runter geladen mit der man ein Signal erstellen kann. Heißt einfach "Frequency" kostet nix und hat auch keine In-App Käufe. Ich habe nochmals die 25Hz eingestellt und das passt sehr gut. Leider gibt's keine Ergebnisse für ein 25Hz Brummen, vielleicht ist das irgendwie die Hälfte von 50Hz. Mit dem Logging bin ich noch nicht weiter. Es gibt hier und da häppchen aber nichts vollständiges. https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-313/62133 Bei ELV gab es auch was zum Thema "Infraschall" leider eher ein Fachbeitrag nix zum basteln: https://de.elv.com/infraschall-und-ultraschall-natuerliche-und-industrielle-quellen-252175 Es gibt noch was auf der Arduino Basis: https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/infraschall/de/forschung/gru/html.php?id_obj=155763 PS: Noch ein Sachen die mir durchgegangen ist. Nein die St. Töniser Str. ist keine Autobahn (ist groß und Tagsüber gut befahren) die Koordinaten sind vom Obergplatz mit einem Kinderspielplatz.
Schwingende Heizungsventile haben eine Vertauschte Durchlaufrichtung. Merkt man daran das der Rücklauf zuerste warm wird. Dazu gibt es ein Spezialventil für diejenigen die sich ihren Pfusch nicht merken können. Leider muss trozdem viel Wasser raus abercdanach ist wirklich ruhe. Bei großen Anlagen hämmert das bei kleinen schwingt es weit schneller. MfG Michael
Desiderius 1. schrieb: > 25Hz Das passt zu Motoren mit rund 1500 U/min. Wenn Du Raumdurchmesser von 6 oder 12m haben solltest, dann kann sich das verstaerken.
An dem Thema haben sich schon etliche andere Leute versucht: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=record+infra+noise mfg
Michael O. schrieb: > Schwingende Heizungsventile haben eine Vertauschte Durchlaufrichtung. > Merkt man daran das der Rücklauf zuerste warm wird. Danke für den Hinweis. Endlich eine sinnvolle Anwendung für meine neue HIKVISION Fiberkamera ;-) Tatsächlich wird der Rücklauf wärmer. > Dazu gibt es ein > Spezialventil für diejenigen die sich ihren Pfusch nicht merken können. Was muß ich um Heizkörperventilfachgeschäft kaufen? Wie heißt das Ding? > Leider muss trotzdem viel Wasser raus aber danach ist wirklich ruhe. Praktischerweise sind Absperrventile verbaut, die helleren Flecke auf dem Wärmebild. (Weil silbern vernickelt) Uwe
> Tatsächlich wird der Rücklauf wärmer. > >> Dazu gibt es ein >> Spezialventil für diejenigen die sich ihren Pfusch nicht merken können. > nennt sich z.B. Umlenkhahnblock. Als meine Fußbodenleger fertig waren, klebte an manchen Auslässsen "R", an anderen "V". Als Bedeutung stellte sich heraus: V für 'vielleicht' und R für 'rate mal'. Danach verbauten sie überall obige Blöcke... Grüße
Desiderius 1. schrieb: > Leider gibt's keine Ergebnisse für ein 25Hz Brummen, vielleicht ist das > irgendwie die Hälfte von 50Hz. Ich überlege angestrengt, wie sich die erzeugt haben könnte aus den 50Hz Netz, sehe aber keine Lösung. Eventuell hat es mit dem Netz nichts zu tun.
Hallo! Ich glaub hier kann ich ein wenig was beisteuern. Wenn man einen sehr (sehr!) empfindliches Mikrofon zwischen 1-100Hz bauen möchte, bietet sich der Differenzialdrucksensor SDP600-25Pa von Sensirion an. Damit lässt sich problemlos die Waschmaschine vom Nachbarn einen Block weiter detektieren (https://github.com/dm5tt/SDP600-25Pa-Infrasound-Microphone/blob/master/examples/neighbors_wachinemachine.png) oder irgendwelche weit entfernten Flugzeuge (https://github.com/dm5tt/SDP600-25Pa-Infrasound-Microphone/blob/master/examples/airplanes_from_EDDS.png) oder Klimaanlagen (https://github.com/dm5tt/SDP600-25Pa-Infrasound-Microphone/blob/master/examples/unknown_weak_pulser.png). Das Teil ist mit I2C nicht sonderlich schwierig anzusteuern, habe das damals in ein Projekt verpackt: https://github.com/dm5tt/SDP600-25Pa-Infrasound-Microphone
Ich wuerde eigentlich erwarten das viele Mikrofone bei 20Hz nicht mehr besonders empfindlich sind oder dieser bereich sogar ganz bewusst gefiltert wird weil da ja die ueblichen Mensch grabbelt am Hand Geraeusche sind. Selbst wenn da noch was durch kommt, es wird weniger sein als wirklich vorhanden ist weil da irgendwo die Filter anfangen. Vanye
Interessante Messaufgabe. Nicht einfach, so tiefe Frequenzen mit einer an das menschliche Ohr reichenden Empfindlichkeit zu messen. Aber eventuell habe ich eine andere Loesung fuer dein Problem: Ich hatte naemlich auch mal einen Brummton im Haus. Klang meist nach laufendem LKW-Diesel vor der Haustuer. Manchmal auch wie eine Klimaanlage. Ich bin dem im Ausschlussverfahren zu Leibe gerueckt: Ich habe nach und nach immer mehr Im Haus abgeschaltet, um das Problem einzugrenzen. Am Schluss habe ich das komplette Haus stromlos geschaltet und Wasser und Gas abgestellt. Der Ton war leider immer noch zu hoeren. Im uebrigen habe auch irgendwie immer nur ich den Ton gehoert und es passierte meistens Nachts, was meinem Schlaf alles andere als gut getan hat. Der Ton war so intensiv, dass selbst das Zuhalten des Gehoergangs mit den Fingern ihn nicht komplett daempfen konnte. Diese Beobachtung war dann letztendlich fuer mich der Punkt, wo ich angefangen habe mal umzudenken und in Erwaegung zu ziehen, dass der Ton auch direkt aus mir selber kommen koennte. Ich weiss jetzt nicht, was genau dafuer die Ursache sein kann. Entweder ein Tinitus, oder, was ich in meinem Fall eher vermute, eine verkrampfte Nackenmuskulator, die zu oszillieren beginnt. Aber ich habe dann mal den Tipp gelesen, mit einer guten Dosis Kopfschmerztabletten das Problem anzugehen und siehe da: Das brachte fast sofort Erfolg in dem Sinne, dass der Ton fuer die Wirkdauer der Tabletten komplett verschwunden war. Letztendlich war es das dann auch. Was im uebrigen auch erklaert, warum meine Frau nie was gehoert hatte. Lustigerweise hat dann Jahre spaeter meine Frau ploetzlich nachts die gleichen Wanderungen wie ich seinerzeit durchs Haus unternommen, weil nun ploetzlich sie etwas gehoert hat, was fuer mich vollkommen unhoerbar war... Wir haben das Thema fuer sie dann relativ schnell abkuerzen koennen. Wikipedia kennt das Thema auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Brummton-Ph%C3%A4nomen oder allgemein mal nach "Brummton" suchen. Da gibts ziemlich viel dazu im Netz.
Andi M. schrieb: > in Erwaegung zu ziehen, dass der Ton auch direkt aus mir > selber kommen koennte Ich denke das hat der TO bereits kategorisch ausgeschlossen. Das tut übrigens die überwältigende Zahl der Menschen. Seit meine Tante mit schlappen 80J mir erklärt hat das ich den Ton nicht höre weil meine Ohren schlechter seien als ihre, habe ich mich damit abgefunden mich bei sowas schulterzuckend umzudrehen. Der 'Geisterton' der für alle anderen unhörbar ist, scheint ein recht normales Phänomen zu sein.
Vanye R. schrieb: > Ich wuerde eigentlich erwarten das viele Mikrofone bei 20Hz nicht > mehr besonders empfindlich sind oder dieser bereich sogar > ganz bewusst gefiltert wird weil da ja die ueblichen Mensch grabbelt > am Hand Geraeusche sind. Bei den dynamischen Handmikrofonen sowie allen Mikrofonen in Nierentechnik ist das so. Kondensatormikros gehen aber schon auch bis 5 Hz runter.
Bei mir brummt/grummelt/rumpelt es jetzt auch schon seit etwa einem Jahr. Ich greife das Thema deshalb noch mal auf und gebe meine Erfahrungen hier weiter. Ich dachte immer, die Geräusche kommen von den vielen Baustellen in der Gegend. Da liefen nachts auch einige Trockner an den Neubauten. Die Baustellen sind inzwischen aber weg, brummen tut es immer noch. Hauptsächlich nachts, selten tagsüber. Gut wahrnehmbar in der Wohnung und kaum wahrnehmbar außerhalb. Im Treppenhaus oder auf dem Balkon hört man fast nichts mehr. Der Ton wird auch nicht von jedem wahrgenommen. Das deckt sich mit etlichen Berichten auf der Seite https://www.baubiologie-regional.de/brummtonlinks.php . Messungen verlaufen anscheinend in der Regel ohne Erfolg. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es ein akustisches Phänomen ist. Dass der Ton nicht von allen wahrgenommen wird, muss nichts heißen. Es können ja auch nicht alle sehbehinderten Personen per Echolokation Fahrrad fahren – einige können es. Und ein als „fehlender Grundton“ bekanntes Phänomen ist bei Musikern beobachtet worden. Es entsteht, wenn die Obertöne ein Muster bilden, aus dem das Gehirn die Grundfrequenz erschließt. Dafür ist auch nicht jeder empfänglich, und wenn man versucht, den Grundton zu messen, dann kann man nur scheitern. Die Obertöne sind aber im Gegensatz zum Grundton messbar. Wer weiß schon, was da noch so möglich wäre. Die erste Idee war dann, den hier im Forum schon angesprochenen SDP610-25 als Sensor zu benutzen. Mit etwa 50 € nicht gerade billig. Die Hoffnung war, dass man ein Muster in der FFT erkennt, wenn der störende Ton da ist. Die Technik dazu ist auf der Seite https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/infraschall/de/ausstattung/gru/html.php?id_obj=155763 ziemlich detailliert beschrieben. Der Sensor arbeitet mit 3,3 V. Ich habe ihn deshalb gleich versucht an einem ESP32 zu betreiben und nach etlichen Versuchen gemerkt, dass er nicht mit allen Board-Varianten funktioniert. Am ESP32-S3 funktioniert der Sensor aber zumindest mit der Standardauflösung ohne Probleme. Die Software dazu habe ich mir einfach von Gemini erzeugen lassen. Das funktioniert inzwischen völlig problemlos. Der ESP32 funkt die Daten per UDP an ein Processing-Programm. Das übernimmt dann die Darstellung am PC. Der Sensor ist ziemlich empfindlich. Nur das erhoffte Muster habe ich nicht in der Auswertung gefunden. Auf der Suche nach einem brauchbaren Mikrofon bin ich dann irgendwann auf das AOM-5024L-HD-R gestoßen. Das Datenblatt war vielversprechend. Nur war die Mikrofonkapsel gerade überall ausverkauft und nur bei eBay zu Wucherpreisen zu bekommen. Abwarten hat sich in dem Fall gelohnt. Inzwischen ist die Mikrofonkapsel wieder bei etlichen Anbietern für um die 3 € zu bekommen. Das Mikrofon kann man über einen rauscharmen Vorverstärker (NE5532) mit sehr niedriger unterer Grenzfrequenz über einen ADC (ADS1115) am ESP32 betreiben. Ich habe dazu einmal einen direkten Vergleich zwischen SDP610-25 und AOM-5024L-HD-R gemacht. Wenn man nicht unbedingt unter die 1-Hz-Marke kommen muss, ist das Mikrofon deutlich empfindlicher als der SDP610-25-Sensor. Bei dem Vergleich war der störende Ton zu hören. Ein Muster, über das man den Brummton detektieren könnte, habe ich in der FFT damit allerdings auch nicht gefunden. Um weiterzukommen, bleibt wahrscheinlich nur noch der Versuch, das Mikrofon analog an einem breitbandigen Verstärker zu betreiben. Wenn es ein akustisches Phänomen ist, dann muss das Brummen auch im Kopfhörer entsprechend der eingestellten Lautstärke zu hören sein. Waschmaschine und Trockner erzeugen eine eindeutige Signatur, obwohl sie kaum zu hören sind. Der 69-Hz-Peak bei der Signatur zur Waschmaschine stammt aus einem Lautsprecher. Der Ton ist im Raum kaum wahrnehmbar.
Willi schrieb: > Wenn man nicht unbedingt unter die 1-Hz-Marke kommen muss, ist das > Mikrofon deutlich empfindlicher als der SDP610-25-Sensor. Bei so niedrigen Frequenz wäre vielleicht ein Kontaktmikrophon geeignet, dass man direkt ankoppelt, statt über den Luftschall zu gehen. > Bei dem Vergleich war der störende Ton zu hören. War er zu hören oder wahrnehmbar? Was passiert, wenn du einen Gehörschutz aufsetzt, der auch bei niedrigen Frequenzen gut dämpft? > Wenn es ein akustisches Phänomen ist, dann muss das Brummen > auch im Kopfhörer entsprechend der eingestellten Lautstärke zu hören > sein. Oder es ist Körperschall. Macht es für die Wahrnehmung einen Unterschied, ob man im Raum steht oder in einem gut gepolsterten Sessel sitzt?
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Hol G. schrieb: > Wenn man einen sehr (sehr!) empfindliches Mikrofon zwischen 1-100Hz > bauen möchte, bietet sich der Differenzialdrucksensor SDP600-25Pa von > Sensirion an. Pfiffige Idee, gefällt mir sehr!
Mittlerweile habe ich eine Quelle gefunden, dass bis zu 3mbar Rumpeln durch Windeffekte bei Haeusern gibt. Übrigens die offiziellen Messstationen der Firmen haben ein Sperrfilter fuer Frequenzen unter 8Hz. Ein Schelm, wer da boeses denkt.
Nick schrieb: > Pfiffige Idee, gefällt mir sehr! Pfiffig ist die Idee schon, aber die Mikrofonkapsel AOM-5024L-HD-R ist im Bereich zwischen 1 und 100 Hz deutlich empfindlicher als der Differenzdrucksensor SDP600-25Pa und ist auch für einen Bruchteil seiner Kosten zu haben. Rainer W. schrieb: > War er zu hören oder wahrnehmbar? > Was passiert, wenn du einen Gehörschutz aufsetzt, der auch bei niedrigen > Frequenzen gut dämpft? Der Ton ist in der Regel eindeutig von den üblichen Umgebungsgeräuschen unterscheidbar und nicht durchgängig monoton. Man muss sich das so vorstellen, wie es im Prinzip in etlichen Berichten auch beschrieben wird. Die Leute beschreiben es meist als Dieselmotor – wahrscheinlich, weil den jeder kennt und der halt so langsam vor sich hin knattert. Ich denke immer eher an einen dumpfer klingenden Kompressor, der ab und zu mit einem „Rülpser“ einen Lastwechsel vollführt. Einen professionellen Gehörschutz hab ich leider keinen. Rainer W. schrieb: > Oder es ist Körperschall. Macht es für die Wahrnehmung einen > Unterschied, ob man im Raum steht oder in einem gut gepolsterten Sessel > sitzt? Kein Unterschied. Einen deutlichen Unterschied macht es nur, wenn ich die Wohnung verlasse. Dieter D. schrieb: > Mittlerweile habe ich eine Quelle gefunden, dass bis zu 3mbar Rumpeln > durch Windeffekte bei Haeusern gibt. Wenn der Wind für das Geräusch verantwortlich wäre, müsste das auch draußen gut hören, was ja nicht der Fall ist. Allerdings könnte theoretisch bei Wind auch aus der Lüftungsanlage eine windrichtungsabhängige Orgelpfeife werden. Dann würde man es nur innen hören. Das muss man dann auch mal im Auge behalten.
Vanye R. schrieb: > Ich wuerde eigentlich erwarten das viele Mikrofone bei 20Hz nicht > mehr besonders empfindlich sind oder dieser bereich sogar > ganz bewusst gefiltert wird Genauso ist da ja auch (beide Sachverhalte).
Heinz R. schrieb: > Müsste man da nicht an einem Basslautsprecher mit Oszi was sehen? Eher an einer Bassbox .. es muss ja der akustische Kurzschluss vermieden werden.
Willi schrieb: > Die erste Idee war dann, ... Ein Drucksensor wäre da durchaus sinnvoll. So ein Sensor, wie BME280 für 10 Euronen, sollte dafür auch gehen. Es ist noch nicht so langen her, da hatte eine Forumsmitglied zu viele Schwankungen gemessen. Dabei wollte er nur den Luftdruck haben für seine Wetterstation. Daher sollte das für Deine Messungen auch reichen. Anbei mal ein anderer Sensor in der ähnlichen Preislage: https://exp-tech.de/products/pololu-lps22df-pressure-altitude-sensor-carrier-with-voltage-regulator Relevant aus dem Datenblatt wäre folgendes: - 24-bit pressure data output - ODR from 1 Hz to 200 Hz Mindestens 200Hz sollte der Sensor liefen. - Low pressure sensor noise: 0.34 Pa So empfindlich sollte auch der Sensor sein.
Dieter D. schrieb: > Ein Drucksensor wäre da durchaus sinnvoll. So ein Sensor, wie BME280 für > 10 Euronen, sollte dafür auch gehen. Ich habe dazu einiges ausprobiert. Der BME280 ist allerdings im Vergleich alleine von den Daten her schon die ungünstigste Alternative.
1 | Sensor Typ Max Samplerate Eigenrauschen |
2 | (ODR) (Noise Floor) |
3 | ------------------------------------------------------------------------ |
4 | BME280 Absolutes Barometer bis 182 Hz ca 1,3 Pa |
5 | BMP581 High-End Barometer bis 622 Hz 0,08 Pa |
6 | SDP610-25 Differenzdruck bis 200 Hz ca 0,1 Pa |
7 | AOM-5024L-HD Elektret-Mikrofon über 20 000 Hz 0,00002 Pa |
Die Krux an der Sache war zu guter Letzt ja auch noch, dass die mit Abstand billigste Alternative auch die mit Abstand beste Alternative war. Das AOM-5024L-HD wird zwar mit einem Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz angeboten, die direkte Vergleichsmessung zeigt aber, dass bis runter auf 1 Hz zum SDP610-25 vergleichbare Ergebnisse erzielt werden. Der Vorverstärker muss natürlich auch entsprechend breitbandig sein. Dass das Mikrofon deutlich weniger rauscht, sieht man an dem Vergleich auch.
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Für den Selbstbau kann auch ein Piezoelement zweckentfremdet verwendet werden. https://www.roboter-bausatz.de/p/10-stueck-piezo-element-summer-lautsprecher-buzzer-oe20mm Dazu nimmst Du ein großes Glas mit Schraubverschluss. In den Deckel machst Du ein Loch über das so ein Piezoelement luftdicht verklebt wird. Analoger Verstärker und DA-Wandler zum Einlesen der Werte muss dann noch dazu gebastelt werden.
Desiderius 1. schrieb: > Hier ein Bild dazu. LOL, tiefe Töne könnte man eventuell auch von den Wänden abnehmen, oder von den Fenstern. Bei mir ist mal von dem Fenstervibrieren (durch einen Kompressor draußen) übel geworden. Aber nur deswegen, weil schon wieder Migräne-ähnliche Kopfschmerzen im Gang waren, die auch für Übelkeit sorgen könnten. Bei uns war mal (hatte ich schon mal erzählt) ein gruseliger Sound im Dorf wegen einem Absetzer in der Nähe. Da haben teilweise die Wände der Häuser gesummt, teilweise auch die Türen, das war echt abartig damals. Letztlich: man kann einen Klang durch ein Messgerät (z.B. Ossi) schicken. Aber üblicherweise mit einem Klang. Tja, und dann haben aber tiefe Töne auch eine gewisse Länge - und so hat man einen Hinweis, dass die MP4-Videos oben da eher ein Fake-Video sind. :)
Dieter D. schrieb: > Für den Selbstbau kann auch ein Piezoelement zweckentfremdet verwendet > werden. Ich schieße mich auf das AOM-5024L-HD ein. Das ist auf alle Fälle empfindlicher als das menschliche Ohr und man hat auch definierte Verhältnisse, was die Interpretation der Messergebnisse angeht.
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