Forum: Haus & Smart Home Feuchter Bastelkeller


von Luky S. (luky)


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Ich habe einen recht feuchten, ungeheizten Bastelkeller (Haus aus den 
80ern....) und bin vermutlich nicht der Einzige damit... Daher möchte 
daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen 
oder zusätzlicher Innendämmung oder eventuell sogar den sogenannten 
Klimaplatten (Kalziumsilikatplatte) fragen. Hat wer es erfolgreich und 
mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen Kellerraum in ein gemütlichen 
Bastelzimmer zu verwandeln?
von Fritz G. (fritz65)


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Sind denn die Wände undicht oder handelt es sich lediglich um 
Kondensationsfeuchtigkeit? Im ersten Fall hilft nur eine 
Abdichtung/Sanierung. Bei Kondensationsfeuchtigkeit bringt Lüften meist 
nicht viel, weil dann warme Luft nachströmt und durch die Abkühlung die 
relative Luftfeuchte zunimmt. Hier kann ein 
Kondensations-Luftentfeuchter Abhilfe schaffen.
von Luky S. (luky)


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Das ist jetzt wirklich eine gute Frage - Wie erkennt der Elektroniker, 
woher die Feuchtigkeit kommt?
von C. D. (derschmied)


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Luky S. schrieb:
> Wie erkennt der Elektroniker, woher die Feuchtigkeit kommt?

An der Farbe die nicht mehr an den Aussenwänden halt. Oder am 
bröckeligen Verputz, wenn's schon Jahre nässt.

Heizen + Raumluftentfeuchter. Räume, die nicht bewohnt werden, neigen 
zum müffeln.
von Richard (nbger)


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Luky S. schrieb:
> Ich habe einen recht feuchten, ungeheizten Bastelkeller (Haus aus den
> 80ern....) und bin vermutlich nicht der Einzige damit... Daher möchte
> daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen
> oder zusätzlicher Innendämmung oder eventuell sogar den sogenannten
> Klimaplatten (Kalziumsilikatplatte) fragen. Hat wer es erfolgreich und
> mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen Kellerraum in ein gemütlichen
> Bastelzimmer zu verwandeln?

Hinweise zum Lüften:

Im Keller ist es kühl; wenn man mit wärmerer Luft von außen lüftet, hat 
man in der Regel noch mehr Feuchtigkeit im Keller. Die Luft wird 
abgekühlt und kann die Feuchte nicht mehr halten. Folge: Kondenswasser 
an kühlen Oberflächen.
Die meisten denken ja, man soll lüften wenn es außen warm ist ---> GANZ 
FALSCH!


Einfache Variante:
nachts lüften, weil es dann meistens kühler ist

Bessere Variante:
Temperatur und rel. Luftfeuchte außen messen; das selbe innen
Die rel. Luftfeuchte bestimmen, die die Außenluft hätte, wenn sie auf 
die Innentemperatur abkühlen würde.
---> nur dann Lüften, wenn diese niedriger als die rel. Luftfeuchte 
innen ist.
von Luky S. (luky)


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Hat wer Erfahrungen mit z.B. diesem Bastelprojekt?:
https://github.com/MakeMagazinDE/Taupunktluefter
von Michael B. (laberkopp)


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Luky S. schrieb:
> Hat wer es erfolgreich und mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen
> Kellerraum in ein gemütlichen Bastelzimmer zu verwandeln?

Haus aus den 80gern heisst vermutlich schwarze Wanne und Estrichboden 
direkt auf Sand.

Dann war es früher trockener, nun ist die Bitumenschicht abgegammelt. 
Also ausssenrum aufgraben und neu (heute nimmt man Folie und Styropor) 
abdichten. Hilft nicht am Boden, bei mir haben Fliesen auf dem Estrich 
die Luftfeuchte um 10% gesenkt. Nicht ideal, aber untendrunter 
ausschachten geht halt nicht.
von Lu (oszi45)


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1. Rel. Luftfeuchtigkeit messen und lüften zum rechten Zeitpunkt  (wenn 
es kälter draußen ist)
2. Hauswand untersuchen. Nach 100 Jahren ist von einer schützenden 
Bitumenschicht außen nur noch eine undichte Krümelstruktur übrig. 
Kaputte Dachrinnenableitungen sorgen für weitere Nässe.
3. Bau.net Keller https://bau.net/forum/keller/index.php
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Luky S. schrieb:
> feuchten, ungeheizten Bastelkeller

Die durchschnittliche Bodentemperatur Deiner Gegend wäre ein Kriterium. 
In DEU wäre das häufig um die 14 Grad. In SWE wäre das 4 bis 7 Grad. 
Dagegen hilft nur heizen.

Damit Dir nicht alles wegkorrodiert wirst Du einen Lufttrockner 
benötigen. Damit es nicht zu viel Energie benötigt, jeden Tag eine 
viertel Stunde über Zeitschaltuhr laufen lassen, brächte schon was.

Luky S. schrieb:
> zusätzlicher Innendämmung

Das geht meistens nicht gut, wegen der Schimmelbildung.

Bisher kenne ich aus dem fernen Bekanntenkreis folgende Lösung:

Arbeitstisch und Stuhlbereich sind auf einem fast 10cm hohen Podest mit 
Lüftungsschlitzen. Von unten wird warme Luft von einem Heizlüfter 
eingeführt. Der ganze Arbeitsbereich ist von einem Vorhang umgeben, der 
bis zum Boden herunter ragt. Statt den Raum mit einem 2kW-Lüfter zu 
heizen, reichen 600W aus.
von C. D. (derschmied)


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Michael B. schrieb:
> Haus aus den 80gern heisst vermutlich [...] Estrichboden
> direkt auf Sand.

Nööö... Bodenplatte 20cm Stahlbeton, Schweißbahn, ev. 6cm 
Polystyrol-Schaum und 6cm Zementestrich. Darauf Augenkrebs verursachende 
Fliesen.

Direkt auf Sand hat der Uropa gebaut.

DerSchmied
von Andreas M. (andreas_m62)


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C. D. schrieb:
> Räume, die nicht bewohnt werden, neigen
> zum müffeln.

Räume mit zu vielen Bewohnern müffeln meistens auch.  :)
von Nevs (noname_user)


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Immer schön altes trockenes Papier sammeln u. dort drin lagern, zieht 
hervorragend die Feuchtigkeit an u. kann dann feucht entsorgt werden u. 
das Spiel beginnt von vorn. Nebenbei noch ein wenig Heizen damit es 
wohlig drin wird, aber nicht das Papier anblasen damit. Mit viel 
Pappkartons u. saugfähigen Materialien erhält man auch die Wärme drin, 
allerdings ziehen die auch die Feuchtigkeit an.
von Roland E. (roland0815)


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Luky S. schrieb:
> Ich habe einen recht feuchten, ungeheizten Bastelkeller (Haus aus den
> 80ern....) und bin vermutlich nicht der Einzige damit... Daher möchte
> daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen
> oder zusätzlicher Innendämmung oder eventuell sogar den sogenannten
> Klimaplatten (Kalziumsilikatplatte) fragen. Hat wer es erfolgreich und
> mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen Kellerraum in ein gemütlichen
> Bastelzimmer zu verwandeln?

Für's erste einen Lufttrockner rein stellen. Für einen Kellerraum mit 
verschließbaren  Türen reicht so ein 200W Teil auf Kompressorbasis.

Dann Ursachen bekämfpen. Ggf Haus ausgraben und von Außen isolieren. 
Dito für den Boden. Der muss dazu ggf raus und neu wieder rein.

Danach kannst du über eine taupunktgesteuerte Lüftung nachdenken.
von Hadmut F. (hadmut)


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Mein eiskalt luftschutzbunker ist ziemlich feucht. Darin gelagertes 
bekommt flugrost und elektronik geht gerne kaputt. Das ist kondensation 
im kältesten raum nehm ich an.

Denke thermische isolierung der aussenwand könnte was bringen. Rundherum 
abgraben und XPS platten drauf. Wenn weniger kalt dann weniger 
kondenswasser. Plausibel?

Etwa 5m entfernt ist die sickergrube für regenwasser. Das muss auch weg, 
schacht zum abwasser und rohr verlegen.
von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Hallo,
Sandneger wohnt in einem unterirdischen Objekt (kein Jux). Altbau aus 
dem 18. Jahrhundert, Ausbau des Souterrains.

Folgendes sind mal die Grundlagen:

ad a) HEIZEN!

ad b) Entlüfter aufstellen und verwenden. Ich habe pro Raum einen großen 
von Midea, die sind seit 2018 da und machen brav ihren Dienst.

ad c) Idiotien vermeiden: wenige Pflanzen, kein Aquarium, etc 
puberpuber. Die Göre mit den geilen Zehen sollte ebenfalls keinen 
Whirlpool im Arbeitsbereich bekommen, etc pp.

ad d) Pestillenten Crap raus: insbesondere Karton feut wie ein nasser 
Hund, wenn er mal Feuchtigkeit zieht.

ad e) Lüftung: ich habe mir ein Galletti Ventilationssystem einbauen 
lassen. Das rennt bei mir in der Bude fast 24/7 weil viele Leute am 
Standort. Im Sommer schalten wir sie unter Tags aus und lassen es nur 
Nachts rennen.

ad f) Boden. Wenn du kannst, verlege Fließen. Fussbodenheizung und 
Isolation kann Sinn machen.

Allgemein gilt dass der Sommer der Feind der unterirdischen Immobilien 
ist. Im Sommer musst du den Entluefter 24/7 rennen lassen - hier im 
Winter rennen sie kaum.

Viel Flugrost hatte ich bisher nicht an meinen Geräten. Es lebt sich 
ganz gut.

Aber: ich habe den Vergleich. Vorherige Immo war ein 175M2 Penthouse in 
BA. Energieverbrauch war nur rund 75% von dem hier. Unterirdische Immos 
sind ein durchaus energieteures Spiel, aber sie haben auch ihre Vorteile 
(z.B. fast unbegrenzte Bodentraglast).

EDIT
Noch etwas: rede mit deinem Steuerberater. Wir haben hier in BUD 
"leider" Raktar statt Lakas als Qualifikation bzw Nutzungsklasse, was 
steuerlich nachteilig sein kann.

Außerdem: v e r s i c h e r n! Mr. Wasser ist der Bruder von Mr. Strom 
fragt nie. Wenn einmal die Pisse im Tempel steht, hast du normalerweise 
Volksfest. Wir haben präventiv zwei Pumpen und einen Kaercher in der 
Anlage und trainieren mit dem Personal 2 Mal im Jahr Flutabwehr.

Und: K E I N Klo, etc, wenn du es vermeiden kannst. Rückstauklappen sind 
nicht so gut, wie man denkt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hadmut F. schrieb:
> Darin gelagertes
> bekommt flugrost und elektronik geht gerne kaputt. Das ist kondensation
> im kältesten raum nehm ich an.

Gegen eine solche Versotterung hilf das Material in einem Schrank zu 
lagern, der zwei Grad über der Raumtemperatur gehalten wird.
von Troll A. (trollator)


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Luky S. schrieb:
> Daher möchte
> daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen

Das bringt durchaus etwas, allerdings im Sommer (wenn es wirklich 
notwendig ist) stößt es oft an seine Grenzen.

Luky S. schrieb:
> oder zusätzlicher Innendämmung

Würde ich auf keinen Fall machen! Feuchtigkeit die von Außen eindringen 
sollte, neigt dann dazu nach oben zu steigen. Und/oder die gammelt die 
Wand hinter der Dämmung weg.

Wenn es sich um Kondensationsfeuchtigkeit handelt, dann hilft gezielter 
Luftaustausch und ggf. heizen.
Ansonsten sollte die Bauwerksabdichtung durch einen Fachmann geprüft und 
ggf. erneuert, bzw. erweiter werden.
Ja, das ist teuer... Aber hat letzten Endes Nutzen für das gesamte Haus.
von Christian M. (likeme)


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Raum zum Basteln kostet eben Unterhalt. Einen Raum hab ich mit einem 
Heizkörper versehen, den anderen, das Lager, mit einem Entfeuchter. Nix 
ist leider umsonst im Leben. Wenn du anfängst dein Gebastel in den 
Wohnraum zu verlagern rennt die Frau davon, brauchst dann ne Putze, die 
kostet wieder ;-) Zum Thema Isolieren, das Lager im Schupfen, ein Loch 
im Boden, ausbetoniert in den 50iger Jahren, hat, egal wie kalt es wird, 
ungeheizt mindestens 10 Grad. Der isolierte ungeheizte BastelKeller 
eines Nachbarn dagegen stets, 2-3 Grad weniger.
von Rainer D. (rainer4x4)


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Richard R. schrieb:
> Die meisten denken ja, man soll lüften wenn es außen warm ist ---> GANZ
> FALSCH!
Stimmt! Du liegst falsch! Trocknen ist ein dynamischer Vorgang, und 
deswegen klappts auch mit Lüften. Dauerhaft lüften!

Das es funktioniert haben schon andere erstaunt festgestellt:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/158388/raetselhafte-Veraenderung-der-LF-durch-Kellerlueftung

Als ich mein Haus vor 40 Jahren kaufte waren ebenfalls die Kellerräume
muffig und feucht, die Aussenwände blühten teilweise aus, der Putz war
stellenweise lose, Farbe blätterte ab.
Hab dann auf der Ostseite zwei Scheiben der Stahlgitterfenster entfernt
und durch Filtermatten ersetzt. Auf der Westseite eine Scheibe durch
eine Plexiglasscheibe ersetzt und einen ca 20W starken Lüfter ersetzt.
Der läuft seit dem nonstop.
Die Luftfeuchtigkeit hat sich unter 60% eingependelt, die Wände sind
trocken, es riecht nicht mehr. Im "Zuluft"keller hat meine Liebste einen
Trockenraum für Wäsche eingerichtet. Ich haben eine Mechanikwerkstatt,
Elektronikwerkstatt und Partykeller eingerichtet. Kein Rost auf den
Metallteilen der Dreh- und Fräsbank. Keine Probleme mehr.
von Harald K. (kirnbichler)


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Rainer D. schrieb:
> Der läuft seit dem nonstop.

7 MWh. Ok, in 40 Jahren.
von Ate E. (drigo)


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Google:
Differenzfeuchteregler

Da gibts viele Hersteller.
von Roland E. (roland0815)


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Hadmut F. schrieb:
> Mein eiskalt luftschutzbunker ist ziemlich feucht. Darin gelagertes
> bekommt flugrost und elektronik geht gerne kaputt. Das ist kondensation
> im kältesten raum nehm ich an.
>

Schlecht. Keine Kondesation in dem Sinne, der Taupunkt ist halt so nah, 
dass die relative Luftfeuchte >>70% geht. Dann setzen sich einzelne 
Wassermolekühle kurz ab, verdunsten aber auch wieder. Der Effekt ist 
aber der Gleiche: Flugrost überall...

> Denke thermische isolierung der aussenwand könnte was bringen. Rundherum
> abgraben und XPS platten drauf. Wenn weniger kalt dann weniger
> kondenswasser. Plausibel?

Jein. Die thermische Isolation bremst nur die Abkühlung, wenn der Keller 
nicht zugeheizt wird, kommt er trotzdem wieder unter 16° und die 
Luftfeuchte von draußen/oben fällt trotzdem weiter aus bzw macht den 
Keller zum Treibhaus.

Wichtig ist die Wände außen schwarz zu machen, und gegebenfalls 
anstehendes Wasser per drainage abzuführen.

Um einen Lufttrocker wirst du nicht herum kommen.
>
> Etwa 5m entfernt ist die sickergrube für regenwasser. Das muss auch weg,
> schacht zum abwasser und rohr verlegen.

Umsowichtiger ist es, das Mauerwerk und den Fußboden im Keller davon 
abzuhalten, das versickerte Wasser aus der Grube ins Haus zu atmen...
von Uwe G. (scd)


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Tam H. schrieb:
> Noch etwas: rede mit deinem Steuerberater. Wir haben hier in BUD
> "leider" Raktar statt Lakas als Qualifikation bzw Nutzungsklasse, was
> steuerlich nachteilig sein kann.

Raktár ist das Lager, die Kammer, lakás die Wohnung. Das solltest Du in 
einem deutschen Forum dazu schreiben.
von Hadmut F. (hadmut)


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Roland E. schrieb:
> as Mauerwerk und den Fußboden im Keller davon
> abzuhalten, das versickerte Wasser aus der Grube ins Haus zu atmen

Das ist 25cm stahlbeton. Bevor ich die sickergrube entschlammt hatte 
stand aussen das wasser cm-tief an der mauer. Die feuchte ist aber nicht 
besser geworden.
Anstatt heizen habe ich angefangen rostanfällige sachen umzulagern. Der 
waffenschrank steht jetzt in der werkstatt weil der lauf der 870 nach 5 
jahren flugrost hatte.
von Roland E. (roland0815)


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Wenn die Kellerwand und -boden wirklich 25cm Stahlbeton ist (weiße 
Wanne), kannst du den als wasserdicht hinnehmen. Dann wirklich nur noch 
außen Schwarz machen, wo du halt ran kommst.
Etwas Feuchte wird immer durchdiffundieren. Ist aber verschwindend 
gering.

Das Wasser, was du jetzt hast, kommt dann aber aus der Luft. Da kannst 
du nix machen, außer im Winter rauslüften und im Sommer einen 
Kondenstrockner rein stellen...

Innen mit KalkGips putzen, dass gleicht grobe Schwankungen der 
Luftfeuchte aus.
von Mehmet K. (mkmk)


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Um meinen Neubau zu entfeuchten, habe ich mehre kg Kalziumchlorid 
(CaCl2) benutzt. Hat den Vorteil, dass es billig, unschädlich und wieder 
verwendbar ist.
Geschätzt kann 1kg dieses Salzes etwa 1l Wasser binden.
von Michael (Gast)


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Die kostengünstigste Methode ist immer noch der Raumluftentfeuchter.
Ich habe damals in der Souterain Wohnung pro Tag 5L aus der Raumluft 
gezogen.
Jeden Tag, über Monate.

Wenn ein Bodenablauf zur Verfügung steht kann man das Kondensat auch 
direkt ableiten und den Entfeucher 24/7 auf Automatik (Feuchtemessung) 
laufen lassen.

Es dauert seine Zeit um einen seit langem feuchten Raum trocken zu 
bekommen.
Ohne das man einmal das ganze Haus ausgräbt und neu versiegelt, wird das 
auch nie aufhören das man entfeuchten muss.
Aber der Schimmel verschwindet und der Entfeuchter bringt ein wenig 
Grundwärme.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bis es trocken wird, rechne mal mit einem Liter Wasser pro qm Wand, 
Boden, Decke und 0,5l fuer Zwischenwande. Bei Luft mit 0,02l pro m^3, 
was herausgezogen werden muss.
von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Michael schrieb:
> Die kostengünstigste Methode ist immer noch der Raumluftentfeuchter.
> Ich habe damals in der Souterain Wohnung pro Tag 5L aus der Raumluft
> gezogen.
> Jeden Tag, über Monate.

+1


> Wenn ein Bodenablauf zur Verfügung steht kann man das Kondensat auch
> direkt ableiten und den Entfeucher 24/7 auf Automatik (Feuchtemessung)
> laufen lassen.

Oder einfach 2 Mal am Tag rennen mit der Wanne. Ich bin froh keinen 
Bodenablauf im Labor zu haben, wegen Flutungsgefahr.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian M. schrieb:
> Raum zum Basteln kostet eben Unterhalt.

Weil sich den immer weniger leisten koennen, gibt es immer weniger 
Elektronikastler.
von Michael B. (laberkopp)


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Roland E. schrieb:
> Wenn die Kellerwand und -boden wirklich 25cm Stahlbeton ist (weiße
> Wanne)

Luky hat überhaupt nichts mehr zu seinem Keller geschrieben, nur 
irgendwelche Anderen haben ihre Situation dargestellt.
von Luky S. (luky)


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Ich habe schon hin und wieder was gesagt ;-)
Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den 
Wänden, aber es riecht halt müffelig
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wenn man etwas einlagert könnte man es noch,
sofern es die Grösse zulässt, einpacken.

So müssen wenigstens nicht kilotonnen von Atmosphärenmasse direkt
daran herum kondensieren und oxydieren.
von Rainer D. (rainer4x4)


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Harald K. schrieb:
> Rainer D. schrieb:
>> Der läuft seit dem nonstop.
> 7 MWh. Ok, in 40 Jahren.

Ja und? Mal ausgerechnet was das per Anno gekostet hat? Vor allem als 
der Strom noch billiger war? Ein Haus mit feuchtem Keller wird mit der 
Zeit deutlich teuerer!
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Das verrauchen einige in Monaten.

Aber solcherlei Kleinverbraucher im Dauerlauf wären ansonsten auch
für eine eigene Solarversorgung geeignet.
von Michael B. (laberkopp)


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Luky S. schrieb:
> Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den
> Wänden, aber es riecht halt müffelig

Dann kauf dir erst mal das 3er Pack Hygrometer von Lidl für 7.99
von Matthias S. (mat-sche)


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Luky S. schrieb:
> Ich habe schon hin und wieder was gesagt ;-)
> Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den
> Wänden, aber es riecht halt müffelig

Mein Haus ist von 1927 und hatte auch im Keller mein Bastelzimmer. Der 
Raum war auch nie wirklich trocken, mehr verschlagen, nicht nass.
Um den Trocken zu bekommen hatte ich:
1. Fußboden alte Backsteine raus, selbstverschweißende Bitumenbahn 
verlegt
2. Estrich drauf dann fließen
3. Kellerwand von Außen aufschachten, verputzen + dickschicht+ dämmung+ 
noppenfolie
4. prüfen, ob horizontalsperre von den Wänden noch io ist, wenn nicht 
dann wird es teuer (aufsägen oder harz...)

Danach ist es so wie bei den anderen mitschreibern, ist halt nen Keller 
und nur richtig lüften und heizen hilft vor schimmel und CO.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Matthias S. schrieb:
> Danach ist es so wie bei den anderen mitschreibern, ist halt nen Keller
> und nur richtig lüften und heizen hilft vor schimmel und CO

wo soll denn jetzt noch Kohlenmonoxid herkommen?

 :-]
von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Luky S. schrieb:
> Ich habe schon hin und wieder was gesagt ;-)
> Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den
> Wänden, aber es riecht halt müffelig

Luftentfeuchter rein, etwas heizen. Tier wahrscheinlich tot.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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von außen dichten und dämmen, im winter heizen, ozon gegen schimmel
von Andreas M. (elektronenbremser)


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@ Der G.

Bitte den echten Vornamen angeben; der Nachname ist optional und kann 
auch gerne abgekürzt werden z.B "X.".
: Bearbeitet durch User
von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Zuviel Wixe
von Michael B. (laberkopp)


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Andreas M. schrieb:
> Bitte den echten Vornamen angeben

Er wird sich hüten, sonst nimmt ihn noch jemand in Regress für den 
absolut idiotischen Vorschlag die Ozonkonzentration in den Räumen zu 
erhöhen bis der Schimmel abstirbt, dabei natürlich Menschen zu 
vergiften, Kunststoffe zu zerstören, das Rosten zu beschleunigen, alles 
zu ruinieren.

Nach solchem Scheiss taucht man lieber unerkannt ab.
von Klaus P. (kpi6288)


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Ich habe Erfahrung mit
1. feuchtem Bastelkeller, Baujahr 1909
2. feuchter Wand in zwei Zimmern EG, gleiches Haus
3. Feuchtigkeit in einem Schrank, gleiches Haus
4. Segelboot ganzjährig im Wasser

Zu 1: Wir haben vor einigen Jahren die Fenster im Keller erneuert und 
durch Ausführungen mit Falzlüftern ("Zwangsbelüftung") ersetzt. 
Ergebnis: gefühlt weniger Feuchtigkeit, definitiv weniger gammeliger 
Geruch. Ich habe aber keine Messwerte vorher / nachher. Ganz alte 
Werkzeuge, die mehr oder weniger offen in einem Werkzeugkasten liegen, 
sind im Laufe der Jahre etwas angerostet. Werkzeuge im Schrank so gut 
wie gar nicht. Gute Werkzeuge, die im Regal liegen, packe ich in 
einfache Abfalltüten ein - das funktioniert tadellos, auch bei 
Werkzeugen, die noch im Karton sind.

Zu 2: In einem Zimmer hat sich im Winter an einer großen fensterlosen 
Wand nach Norden immer Schimmel gebildet. Das Zimmer wurde nicht oft 
benutzt und war weitgehend unbeheizt. Im letzten Jahr haben wir innen 
einen 1 m hohen Sockel aus 5 cm Kalziumsilikatplatten angebracht (an 
dieser Wand und etwas um die Ecke an der angrenzenden Wand). Bisher ist 
kein Schimmel mehr aufgetreten. Die Platten sind mit Vliestapete 
tapeziert und mit Silikatfarbe gestrichen. Die Oberflächentemperatur der 
Platten ist immer 2-3 Grad über der Temperatur der ungedämmten Wand 
(gemessen). Wenn ich Zeit habe, wird der Rest der Wand auch noch mit 
diesen Platten verkleidet.

In einem anderen Zimmer (ebenfalls mit Wand nach Norden) gab es 
ebenfalls etwas Schimmel, obwohl es immer gut beheizt war. Hier haben 
wir im letzten Jahr die betroffene Wand mit 3 cm Kalziumsilikatplatten 
verkleidet - auch hier ist kein Schimmel mehr aufgetreten.

Zu 3: Der Schrank steht im Schlafzimmer, das wenig beheizt wird. Wir 
haben es zunächst mit einem elektrischen Trocknungsgerät ausprobiert - 
kein Erfolg. Seitdem benutzen wir chemische Luftentfeuchter, die wir 
auch auf dem Boot einsetzen. Zumindest ist kein neuer Schimmel mehr 
aufgetreten.

Zu 4: Egal was man macht - im Boot gibt es immer Schimmel. 
Luftentfeuchter, Hafenzeit mit / ohne Lüftung: Schimmel lässt sich 
einfach nicht vermeiden (jedenfalls nicht auf einem alten Boot). 
Offenbar ist es dem Schimmel egal, ob es 96% Luchtfeuchtigkeit ohne 
Hilfsmittel sind oder 92% mit Luftentfeuchtern. Da die Feuchtigkeit 
immer hoch ist, muss man Werkzeuge  gut einpacken. Aber einfache Tüten 
reichen auch hier aus. Dem Messschieber habe ich jetzt ein paar kleine 
Silika-Gel-Tüten spendiert.

Fazit: Ob die Fenster mit Falzlüftung die Feuchtigkeit reduzieren, kann 
ich nicht sagen. Sie haben bei uns aber den modrigen Geruch deutlich 
verringert. In der Wohnung haben sich die Kalziumsilikatplatten bewährt, 
sind aber teuer. Im örtlichen Baumarkt gibt es meistens nur eine geringe 
Auswahl, 50 mm starke Platten nur im Großhandel. Also besser bestellen 
und liefern lassen, das ist meistens günstiger. Außerdem muss die Wand 
gut vorbereitet werden. Gipsputz ist keine gute Basis - wir hatten 
Glück, bei uns wurde Kalkputz verwendet. Außerdem muss die Wand wirklich 
eben sein. Im zweiten Zimmer hatten wir das nicht beachtet und mussten 
zwei Platten nochmal abnehmen und erneut anbringen. Ob die Platten in 
einem Keller auch so gut sind, weiß ich nicht. Ich würde es deshalb erst 
an einer Stelle ausprobieren.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Klaus P. schrieb:
> Im letzten Jahr haben wir innen
> einen 1 m hohen Sockel aus 5 cm Kalziumsilikatplatten angebracht (an
> dieser Wand und etwas um die Ecke an der angrenzenden Wand). Bisher ist
> kein Schimmel mehr aufgetreten.

Die Platten hast Du auf den verschimmelten Putz geklebt, oder wie muss 
man sich das vorstellen?
von Rbx (rcx)


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Luky S. schrieb:
> Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den
> Wänden, aber es riecht halt müffelig

Ja und sonst? Fenster drin, oder keins. Pilzzucht möglich? Bei so einem 
Altbau braucht man normalerweise keine Angst vor Schimmel haben. 
Hinsichtlich der Kondensationsfeuchte würde ich aber auch alte 
Papierkartons hinstellen, diese öfter auswechseln und einen Entlüfter 
laufen lassen. Ich habe aber auch schon mal über 
Termiten-Belüftungs-Systeme nachgedacht und mich informiert - aber eher 
deswegen, um Lebensmittel besser zu lagern, alternativ Kühlschrank usw., 
so ähnlich wie früher mit Speisekammer.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Termitenhügel)
von Mike J. (linuxmint_user)


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Luky S. schrieb:
> Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den
> Wänden, aber es riecht halt müffelig

Du musst wirklich wissen ob die Feuchtigkeit vom Boden her nach strömt 
oder ob die Feuchtigkeit durch die fehlende Dämmung und die 
resultierende Kälte in den Boden/Wände kommt.

Wenn es wirklich Feuchtigkeit ist die durch den Boden in den Raum kommt, 
dann musst du eine große Folie rüber machen und dann Beton rüber.

Wenn es nur die Kälte ist, dann am besten auch eine große Folie rüber, 
aber eben mit Styrodur Platten.

Die ganze Zeit versuchen das mit einem Entfeuchtungsgerät irgend wie weg 
zu bekommen, das hat sich nie als Erfolgreich herausgestellt, weil man 
die Ursache nicht löst und dann immer, permanent damit zu kämpfen hat 
dass es trocken bleibt. Wenn man dann aber irgend etwas auf den Boden 
oder an die Wand stellt, dann bekommt man da wieder Probleme. Das ist 
ätzend und kostet die ganze Zeit Nerven.

Im Endeffekt merkt man dass es deutlich einfacher und günstiger wäre da 
eine große Folie, Isolierung, Beton rüber zu machen. Es sollte aber 
möglichst dicht sein, damit die dann anliegende Feuchtigkeit nicht durch 
kommt und dort auch permanent anliegen kann.

Die Idee mit der Entlüftung/Feuchtigkeitsabscheider scheint erst mal 
leichter, angenehmer, ist es aber nicht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ganz so einfach ist es doch nicht. Meistens muss eine Feuchtesperre 
außenseitig aller Mauern (auch dem Boden) angebracht werden. Andernfalls 
sind die Mauern dahinter recht bald klatschnass. Und diese Maßnahmen 
sind richtig aufwendig und kostspielig.
: Bearbeitet durch User
von Holger R. (holgerr)


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Dieter D. schrieb:
> Ganz so einfach ist es doch nicht. Meistens muss eine Feuchtesperre
> außenseitig aller Mauern (auch dem Boden) angebracht werden. Andernfalls
> sind die Mauern dahinter recht bald klatschnass. Und diese Maßnahmen
> sind richtig aufwendig und kostspielig.
Sehe ich genau so, nur Isolierung von außen hilft.
Hatten vor Jahren auch im Wasser in einem Gebäudeteil.
Es wurde die Wand um den Hausteil herum tief bis zum Fundament 
aufgegraben, Elefanten-Haut draufgeklebt und Ruhe war mit Wasser und 
Feuchtigkeit.
HolgerR
von Klaus P. (kpi6288)


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Harald K. schrieb:
> Klaus P. schrieb:
>> Im letzten Jahr haben wir innen
>> einen 1 m hohen Sockel aus 5 cm Kalziumsilikatplatten angebracht (an
>> dieser Wand und etwas um die Ecke an der angrenzenden Wand). Bisher ist
>> kein Schimmel mehr aufgetreten.
>
> Die Platten hast Du auf den verschimmelten Putz geklebt, oder wie muss
> man sich das vorstellen?

Der Schimmel war auf (in?) der bisherigen Raufasertapete. Die Tapete 
haben wir natürlich entfernt. Unter der Tapete war kein Schimmel 
sichtbar. Den Putz haben wir an den Stellen, an denen der Schimmel auf 
der Tapete war, großzügig mit Ammoniak behandelt. Dann mit 
Silikatgrundierung gestrichen und die Platten mit dem entsprechenden 
Kleber aufgeklebt.

Wir haben den Putz aber nicht komplett entfernt, falls das deine Frage 
war.
: Bearbeitet durch User
von Tom A. (toma)


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Bei Problemen mit Feuchtigkeit kann ein Messgerät helfen, da wir keinen 
direkten Sinn dafür haben. Beim Lidl in Bulgarien habe ich mir vor ein 
paar Tagen ein Hygrometer für 6,x Euro gekauft, das Ding kann sogar 
Taupunkt anzeigen. Der offizielle Preis in Geschäften ist 68,- Euro. 
Vielleicht gibt es das Ding bei Lidl in Deutschland zeitweise auch?

Das Ding heist "LIVARNO Room Climate Monitor"

Habe es mit anderen Hygrometern verglichen, ist passabel genau, nur 
etwas langsam. Braucht bei Ortswechsel bis zu zwei Minuten bis der 
Anzeigewert wieder steht.

Ansonsten kann man auch ein einfaches Hygrometer benutzen und den 
Taupunkt aus Temperatur und Feuchte selbst ausrechnen, oder einer 
Tabelle (aus dem Internet) entnehmen.

Tom
von Martin S. (sirnails)


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Klaus P. schrieb:
> Zu 4: Egal was man macht - im Boot gibt es immer Schimmel.

Was aber zum größten Teil daran liegt, dass es unter der Wasserlinie oft 
einfach sehr kalt ist. Nicht umsonst geht man an Deck, um sich 
aufzuwärmen. Wenn dein Boot in der Ostsee liegt, die ja schon recht warm 
ist für unsere Gefilde, dann hast Du dort 15°C. Das reicht, dass bei 19° 
und 75% rLf das Wasser kondensiert, oder 23° und 60%rLf.

Das hast Du doch immer gleich beinander.
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