Ich habe einen recht feuchten, ungeheizten Bastelkeller (Haus aus den 80ern....) und bin vermutlich nicht der Einzige damit... Daher möchte daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen oder zusätzlicher Innendämmung oder eventuell sogar den sogenannten Klimaplatten (Kalziumsilikatplatte) fragen. Hat wer es erfolgreich und mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen Kellerraum in ein gemütlichen Bastelzimmer zu verwandeln?
Sind denn die Wände undicht oder handelt es sich lediglich um Kondensationsfeuchtigkeit? Im ersten Fall hilft nur eine Abdichtung/Sanierung. Bei Kondensationsfeuchtigkeit bringt Lüften meist nicht viel, weil dann warme Luft nachströmt und durch die Abkühlung die relative Luftfeuchte zunimmt. Hier kann ein Kondensations-Luftentfeuchter Abhilfe schaffen.
Das ist jetzt wirklich eine gute Frage - Wie erkennt der Elektroniker, woher die Feuchtigkeit kommt?
Luky S. schrieb: > Wie erkennt der Elektroniker, woher die Feuchtigkeit kommt? An der Farbe die nicht mehr an den Aussenwänden halt. Oder am bröckeligen Verputz, wenn's schon Jahre nässt. Heizen + Raumluftentfeuchter. Räume, die nicht bewohnt werden, neigen zum müffeln.
Luky S. schrieb: > Ich habe einen recht feuchten, ungeheizten Bastelkeller (Haus aus den > 80ern....) und bin vermutlich nicht der Einzige damit... Daher möchte > daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen > oder zusätzlicher Innendämmung oder eventuell sogar den sogenannten > Klimaplatten (Kalziumsilikatplatte) fragen. Hat wer es erfolgreich und > mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen Kellerraum in ein gemütlichen > Bastelzimmer zu verwandeln? Hinweise zum Lüften: Im Keller ist es kühl; wenn man mit wärmerer Luft von außen lüftet, hat man in der Regel noch mehr Feuchtigkeit im Keller. Die Luft wird abgekühlt und kann die Feuchte nicht mehr halten. Folge: Kondenswasser an kühlen Oberflächen. Die meisten denken ja, man soll lüften wenn es außen warm ist ---> GANZ FALSCH! Einfache Variante: nachts lüften, weil es dann meistens kühler ist Bessere Variante: Temperatur und rel. Luftfeuchte außen messen; das selbe innen Die rel. Luftfeuchte bestimmen, die die Außenluft hätte, wenn sie auf die Innentemperatur abkühlen würde. ---> nur dann Lüften, wenn diese niedriger als die rel. Luftfeuchte innen ist.
Hat wer Erfahrungen mit z.B. diesem Bastelprojekt?: https://github.com/MakeMagazinDE/Taupunktluefter
Luky S. schrieb: > Hat wer es erfolgreich und mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen > Kellerraum in ein gemütlichen Bastelzimmer zu verwandeln? Haus aus den 80gern heisst vermutlich schwarze Wanne und Estrichboden direkt auf Sand. Dann war es früher trockener, nun ist die Bitumenschicht abgegammelt. Also ausssenrum aufgraben und neu (heute nimmt man Folie und Styropor) abdichten. Hilft nicht am Boden, bei mir haben Fliesen auf dem Estrich die Luftfeuchte um 10% gesenkt. Nicht ideal, aber untendrunter ausschachten geht halt nicht.
1. Rel. Luftfeuchtigkeit messen und lüften zum rechten Zeitpunkt (wenn es kälter draußen ist) 2. Hauswand untersuchen. Nach 100 Jahren ist von einer schützenden Bitumenschicht außen nur noch eine undichte Krümelstruktur übrig. Kaputte Dachrinnenableitungen sorgen für weitere Nässe. 3. Bau.net Keller https://bau.net/forum/keller/index.php
Luky S. schrieb: > feuchten, ungeheizten Bastelkeller Die durchschnittliche Bodentemperatur Deiner Gegend wäre ein Kriterium. In DEU wäre das häufig um die 14 Grad. In SWE wäre das 4 bis 7 Grad. Dagegen hilft nur heizen. Damit Dir nicht alles wegkorrodiert wirst Du einen Lufttrockner benötigen. Damit es nicht zu viel Energie benötigt, jeden Tag eine viertel Stunde über Zeitschaltuhr laufen lassen, brächte schon was. Luky S. schrieb: > zusätzlicher Innendämmung Das geht meistens nicht gut, wegen der Schimmelbildung. Bisher kenne ich aus dem fernen Bekanntenkreis folgende Lösung: Arbeitstisch und Stuhlbereich sind auf einem fast 10cm hohen Podest mit Lüftungsschlitzen. Von unten wird warme Luft von einem Heizlüfter eingeführt. Der ganze Arbeitsbereich ist von einem Vorhang umgeben, der bis zum Boden herunter ragt. Statt den Raum mit einem 2kW-Lüfter zu heizen, reichen 600W aus.
Michael B. schrieb: > Haus aus den 80gern heisst vermutlich [...] Estrichboden > direkt auf Sand. Nööö... Bodenplatte 20cm Stahlbeton, Schweißbahn, ev. 6cm Polystyrol-Schaum und 6cm Zementestrich. Darauf Augenkrebs verursachende Fliesen. Direkt auf Sand hat der Uropa gebaut. DerSchmied
C. D. schrieb: > Räume, die nicht bewohnt werden, neigen > zum müffeln. Räume mit zu vielen Bewohnern müffeln meistens auch. :)
Immer schön altes trockenes Papier sammeln u. dort drin lagern, zieht hervorragend die Feuchtigkeit an u. kann dann feucht entsorgt werden u. das Spiel beginnt von vorn. Nebenbei noch ein wenig Heizen damit es wohlig drin wird, aber nicht das Papier anblasen damit. Mit viel Pappkartons u. saugfähigen Materialien erhält man auch die Wärme drin, allerdings ziehen die auch die Feuchtigkeit an.
Luky S. schrieb: > Ich habe einen recht feuchten, ungeheizten Bastelkeller (Haus aus den > 80ern....) und bin vermutlich nicht der Einzige damit... Daher möchte > daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen > oder zusätzlicher Innendämmung oder eventuell sogar den sogenannten > Klimaplatten (Kalziumsilikatplatte) fragen. Hat wer es erfolgreich und > mit vertretbaren Mitteln geschafft, einen Kellerraum in ein gemütlichen > Bastelzimmer zu verwandeln? Für's erste einen Lufttrockner rein stellen. Für einen Kellerraum mit verschließbaren Türen reicht so ein 200W Teil auf Kompressorbasis. Dann Ursachen bekämfpen. Ggf Haus ausgraben und von Außen isolieren. Dito für den Boden. Der muss dazu ggf raus und neu wieder rein. Danach kannst du über eine taupunktgesteuerte Lüftung nachdenken.
Mein eiskalt luftschutzbunker ist ziemlich feucht. Darin gelagertes bekommt flugrost und elektronik geht gerne kaputt. Das ist kondensation im kältesten raum nehm ich an. Denke thermische isolierung der aussenwand könnte was bringen. Rundherum abgraben und XPS platten drauf. Wenn weniger kalt dann weniger kondenswasser. Plausibel? Etwa 5m entfernt ist die sickergrube für regenwasser. Das muss auch weg, schacht zum abwasser und rohr verlegen.
Hallo, Sandneger wohnt in einem unterirdischen Objekt (kein Jux). Altbau aus dem 18. Jahrhundert, Ausbau des Souterrains. Folgendes sind mal die Grundlagen: ad a) HEIZEN! ad b) Entlüfter aufstellen und verwenden. Ich habe pro Raum einen großen von Midea, die sind seit 2018 da und machen brav ihren Dienst. ad c) Idiotien vermeiden: wenige Pflanzen, kein Aquarium, etc puberpuber. Die Göre mit den geilen Zehen sollte ebenfalls keinen Whirlpool im Arbeitsbereich bekommen, etc pp. ad d) Pestillenten Crap raus: insbesondere Karton feut wie ein nasser Hund, wenn er mal Feuchtigkeit zieht. ad e) Lüftung: ich habe mir ein Galletti Ventilationssystem einbauen lassen. Das rennt bei mir in der Bude fast 24/7 weil viele Leute am Standort. Im Sommer schalten wir sie unter Tags aus und lassen es nur Nachts rennen. ad f) Boden. Wenn du kannst, verlege Fließen. Fussbodenheizung und Isolation kann Sinn machen. Allgemein gilt dass der Sommer der Feind der unterirdischen Immobilien ist. Im Sommer musst du den Entluefter 24/7 rennen lassen - hier im Winter rennen sie kaum. Viel Flugrost hatte ich bisher nicht an meinen Geräten. Es lebt sich ganz gut. Aber: ich habe den Vergleich. Vorherige Immo war ein 175M2 Penthouse in BA. Energieverbrauch war nur rund 75% von dem hier. Unterirdische Immos sind ein durchaus energieteures Spiel, aber sie haben auch ihre Vorteile (z.B. fast unbegrenzte Bodentraglast). EDIT Noch etwas: rede mit deinem Steuerberater. Wir haben hier in BUD "leider" Raktar statt Lakas als Qualifikation bzw Nutzungsklasse, was steuerlich nachteilig sein kann. Außerdem: v e r s i c h e r n! Mr. Wasser ist der Bruder von Mr. Strom fragt nie. Wenn einmal die Pisse im Tempel steht, hast du normalerweise Volksfest. Wir haben präventiv zwei Pumpen und einen Kaercher in der Anlage und trainieren mit dem Personal 2 Mal im Jahr Flutabwehr. Und: K E I N Klo, etc, wenn du es vermeiden kannst. Rückstauklappen sind nicht so gut, wie man denkt.
Hadmut F. schrieb: > Darin gelagertes > bekommt flugrost und elektronik geht gerne kaputt. Das ist kondensation > im kältesten raum nehm ich an. Gegen eine solche Versotterung hilf das Material in einem Schrank zu lagern, der zwei Grad über der Raumtemperatur gehalten wird.
Luky S. schrieb: > Daher möchte > daher mal nach euren Erfahrungen mit entweder Taupunktlüftungssystemen Das bringt durchaus etwas, allerdings im Sommer (wenn es wirklich notwendig ist) stößt es oft an seine Grenzen. Luky S. schrieb: > oder zusätzlicher Innendämmung Würde ich auf keinen Fall machen! Feuchtigkeit die von Außen eindringen sollte, neigt dann dazu nach oben zu steigen. Und/oder die gammelt die Wand hinter der Dämmung weg. Wenn es sich um Kondensationsfeuchtigkeit handelt, dann hilft gezielter Luftaustausch und ggf. heizen. Ansonsten sollte die Bauwerksabdichtung durch einen Fachmann geprüft und ggf. erneuert, bzw. erweiter werden. Ja, das ist teuer... Aber hat letzten Endes Nutzen für das gesamte Haus.
Raum zum Basteln kostet eben Unterhalt. Einen Raum hab ich mit einem Heizkörper versehen, den anderen, das Lager, mit einem Entfeuchter. Nix ist leider umsonst im Leben. Wenn du anfängst dein Gebastel in den Wohnraum zu verlagern rennt die Frau davon, brauchst dann ne Putze, die kostet wieder ;-) Zum Thema Isolieren, das Lager im Schupfen, ein Loch im Boden, ausbetoniert in den 50iger Jahren, hat, egal wie kalt es wird, ungeheizt mindestens 10 Grad. Der isolierte ungeheizte BastelKeller eines Nachbarn dagegen stets, 2-3 Grad weniger.
Richard R. schrieb: > Die meisten denken ja, man soll lüften wenn es außen warm ist ---> GANZ > FALSCH! Stimmt! Du liegst falsch! Trocknen ist ein dynamischer Vorgang, und deswegen klappts auch mit Lüften. Dauerhaft lüften! Das es funktioniert haben schon andere erstaunt festgestellt: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/158388/raetselhafte-Veraenderung-der-LF-durch-Kellerlueftung Als ich mein Haus vor 40 Jahren kaufte waren ebenfalls die Kellerräume muffig und feucht, die Aussenwände blühten teilweise aus, der Putz war stellenweise lose, Farbe blätterte ab. Hab dann auf der Ostseite zwei Scheiben der Stahlgitterfenster entfernt und durch Filtermatten ersetzt. Auf der Westseite eine Scheibe durch eine Plexiglasscheibe ersetzt und einen ca 20W starken Lüfter ersetzt. Der läuft seit dem nonstop. Die Luftfeuchtigkeit hat sich unter 60% eingependelt, die Wände sind trocken, es riecht nicht mehr. Im "Zuluft"keller hat meine Liebste einen Trockenraum für Wäsche eingerichtet. Ich haben eine Mechanikwerkstatt, Elektronikwerkstatt und Partykeller eingerichtet. Kein Rost auf den Metallteilen der Dreh- und Fräsbank. Keine Probleme mehr.
Hadmut F. schrieb: > Mein eiskalt luftschutzbunker ist ziemlich feucht. Darin gelagertes > bekommt flugrost und elektronik geht gerne kaputt. Das ist kondensation > im kältesten raum nehm ich an. > Schlecht. Keine Kondesation in dem Sinne, der Taupunkt ist halt so nah, dass die relative Luftfeuchte >>70% geht. Dann setzen sich einzelne Wassermolekühle kurz ab, verdunsten aber auch wieder. Der Effekt ist aber der Gleiche: Flugrost überall... > Denke thermische isolierung der aussenwand könnte was bringen. Rundherum > abgraben und XPS platten drauf. Wenn weniger kalt dann weniger > kondenswasser. Plausibel? Jein. Die thermische Isolation bremst nur die Abkühlung, wenn der Keller nicht zugeheizt wird, kommt er trotzdem wieder unter 16° und die Luftfeuchte von draußen/oben fällt trotzdem weiter aus bzw macht den Keller zum Treibhaus. Wichtig ist die Wände außen schwarz zu machen, und gegebenfalls anstehendes Wasser per drainage abzuführen. Um einen Lufttrocker wirst du nicht herum kommen. > > Etwa 5m entfernt ist die sickergrube für regenwasser. Das muss auch weg, > schacht zum abwasser und rohr verlegen. Umsowichtiger ist es, das Mauerwerk und den Fußboden im Keller davon abzuhalten, das versickerte Wasser aus der Grube ins Haus zu atmen...
Tam H. schrieb: > Noch etwas: rede mit deinem Steuerberater. Wir haben hier in BUD > "leider" Raktar statt Lakas als Qualifikation bzw Nutzungsklasse, was > steuerlich nachteilig sein kann. Raktár ist das Lager, die Kammer, lakás die Wohnung. Das solltest Du in einem deutschen Forum dazu schreiben.
Roland E. schrieb: > as Mauerwerk und den Fußboden im Keller davon > abzuhalten, das versickerte Wasser aus der Grube ins Haus zu atmen Das ist 25cm stahlbeton. Bevor ich die sickergrube entschlammt hatte stand aussen das wasser cm-tief an der mauer. Die feuchte ist aber nicht besser geworden. Anstatt heizen habe ich angefangen rostanfällige sachen umzulagern. Der waffenschrank steht jetzt in der werkstatt weil der lauf der 870 nach 5 jahren flugrost hatte.
Wenn die Kellerwand und -boden wirklich 25cm Stahlbeton ist (weiße Wanne), kannst du den als wasserdicht hinnehmen. Dann wirklich nur noch außen Schwarz machen, wo du halt ran kommst. Etwas Feuchte wird immer durchdiffundieren. Ist aber verschwindend gering. Das Wasser, was du jetzt hast, kommt dann aber aus der Luft. Da kannst du nix machen, außer im Winter rauslüften und im Sommer einen Kondenstrockner rein stellen... Innen mit KalkGips putzen, dass gleicht grobe Schwankungen der Luftfeuchte aus.
Um meinen Neubau zu entfeuchten, habe ich mehre kg Kalziumchlorid (CaCl2) benutzt. Hat den Vorteil, dass es billig, unschädlich und wieder verwendbar ist. Geschätzt kann 1kg dieses Salzes etwa 1l Wasser binden.
Die kostengünstigste Methode ist immer noch der Raumluftentfeuchter. Ich habe damals in der Souterain Wohnung pro Tag 5L aus der Raumluft gezogen. Jeden Tag, über Monate. Wenn ein Bodenablauf zur Verfügung steht kann man das Kondensat auch direkt ableiten und den Entfeucher 24/7 auf Automatik (Feuchtemessung) laufen lassen. Es dauert seine Zeit um einen seit langem feuchten Raum trocken zu bekommen. Ohne das man einmal das ganze Haus ausgräbt und neu versiegelt, wird das auch nie aufhören das man entfeuchten muss. Aber der Schimmel verschwindet und der Entfeuchter bringt ein wenig Grundwärme.
Bis es trocken wird, rechne mal mit einem Liter Wasser pro qm Wand, Boden, Decke und 0,5l fuer Zwischenwande. Bei Luft mit 0,02l pro m^3, was herausgezogen werden muss.
Michael schrieb: > Die kostengünstigste Methode ist immer noch der Raumluftentfeuchter. > Ich habe damals in der Souterain Wohnung pro Tag 5L aus der Raumluft > gezogen. > Jeden Tag, über Monate. +1 > Wenn ein Bodenablauf zur Verfügung steht kann man das Kondensat auch > direkt ableiten und den Entfeucher 24/7 auf Automatik (Feuchtemessung) > laufen lassen. Oder einfach 2 Mal am Tag rennen mit der Wanne. Ich bin froh keinen Bodenablauf im Labor zu haben, wegen Flutungsgefahr.
Christian M. schrieb: > Raum zum Basteln kostet eben Unterhalt. Weil sich den immer weniger leisten koennen, gibt es immer weniger Elektronikastler.
Roland E. schrieb: > Wenn die Kellerwand und -boden wirklich 25cm Stahlbeton ist (weiße > Wanne) Luky hat überhaupt nichts mehr zu seinem Keller geschrieben, nur irgendwelche Anderen haben ihre Situation dargestellt.
Ich habe schon hin und wieder was gesagt ;-) Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den Wänden, aber es riecht halt müffelig
wenn man etwas einlagert könnte man es noch, sofern es die Grösse zulässt, einpacken. So müssen wenigstens nicht kilotonnen von Atmosphärenmasse direkt daran herum kondensieren und oxydieren.
Harald K. schrieb: > Rainer D. schrieb: >> Der läuft seit dem nonstop. > 7 MWh. Ok, in 40 Jahren. Ja und? Mal ausgerechnet was das per Anno gekostet hat? Vor allem als der Strom noch billiger war? Ein Haus mit feuchtem Keller wird mit der Zeit deutlich teuerer!
Das verrauchen einige in Monaten. Aber solcherlei Kleinverbraucher im Dauerlauf wären ansonsten auch für eine eigene Solarversorgung geeignet.
Luky S. schrieb: > Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den > Wänden, aber es riecht halt müffelig Dann kauf dir erst mal das 3er Pack Hygrometer von Lidl für 7.99
Luky S. schrieb: > Ich habe schon hin und wieder was gesagt ;-) > Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den > Wänden, aber es riecht halt müffelig Mein Haus ist von 1927 und hatte auch im Keller mein Bastelzimmer. Der Raum war auch nie wirklich trocken, mehr verschlagen, nicht nass. Um den Trocken zu bekommen hatte ich: 1. Fußboden alte Backsteine raus, selbstverschweißende Bitumenbahn verlegt 2. Estrich drauf dann fließen 3. Kellerwand von Außen aufschachten, verputzen + dickschicht+ dämmung+ noppenfolie 4. prüfen, ob horizontalsperre von den Wänden noch io ist, wenn nicht dann wird es teuer (aufsägen oder harz...) Danach ist es so wie bei den anderen mitschreibern, ist halt nen Keller und nur richtig lüften und heizen hilft vor schimmel und CO.
Matthias S. schrieb: > Danach ist es so wie bei den anderen mitschreibern, ist halt nen Keller > und nur richtig lüften und heizen hilft vor schimmel und CO wo soll denn jetzt noch Kohlenmonoxid herkommen? :-]
Luky S. schrieb: > Ich habe schon hin und wieder was gesagt ;-) > Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den > Wänden, aber es riecht halt müffelig Luftentfeuchter rein, etwas heizen. Tier wahrscheinlich tot.
@ Der G. Bitte den echten Vornamen angeben; der Nachname ist optional und kann auch gerne abgekürzt werden z.B "X.".
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Andreas M. schrieb: > Bitte den echten Vornamen angeben Er wird sich hüten, sonst nimmt ihn noch jemand in Regress für den absolut idiotischen Vorschlag die Ozonkonzentration in den Räumen zu erhöhen bis der Schimmel abstirbt, dabei natürlich Menschen zu vergiften, Kunststoffe zu zerstören, das Rosten zu beschleunigen, alles zu ruinieren. Nach solchem Scheiss taucht man lieber unerkannt ab.
Ich habe Erfahrung mit
1. feuchtem Bastelkeller, Baujahr 1909
2. feuchter Wand in zwei Zimmern EG, gleiches Haus
3. Feuchtigkeit in einem Schrank, gleiches Haus
4. Segelboot ganzjährig im Wasser
Zu 1: Wir haben vor einigen Jahren die Fenster im Keller erneuert und
durch Ausführungen mit Falzlüftern ("Zwangsbelüftung") ersetzt.
Ergebnis: gefühlt weniger Feuchtigkeit, definitiv weniger gammeliger
Geruch. Ich habe aber keine Messwerte vorher / nachher. Ganz alte
Werkzeuge, die mehr oder weniger offen in einem Werkzeugkasten liegen,
sind im Laufe der Jahre etwas angerostet. Werkzeuge im Schrank so gut
wie gar nicht. Gute Werkzeuge, die im Regal liegen, packe ich in
einfache Abfalltüten ein - das funktioniert tadellos, auch bei
Werkzeugen, die noch im Karton sind.
Zu 2: In einem Zimmer hat sich im Winter an einer großen fensterlosen
Wand nach Norden immer Schimmel gebildet. Das Zimmer wurde nicht oft
benutzt und war weitgehend unbeheizt. Im letzten Jahr haben wir innen
einen 1 m hohen Sockel aus 5 cm Kalziumsilikatplatten angebracht (an
dieser Wand und etwas um die Ecke an der angrenzenden Wand). Bisher ist
kein Schimmel mehr aufgetreten. Die Platten sind mit Vliestapete
tapeziert und mit Silikatfarbe gestrichen. Die Oberflächentemperatur der
Platten ist immer 2-3 Grad über der Temperatur der ungedämmten Wand
(gemessen). Wenn ich Zeit habe, wird der Rest der Wand auch noch mit
diesen Platten verkleidet.
In einem anderen Zimmer (ebenfalls mit Wand nach Norden) gab es
ebenfalls etwas Schimmel, obwohl es immer gut beheizt war. Hier haben
wir im letzten Jahr die betroffene Wand mit 3 cm Kalziumsilikatplatten
verkleidet - auch hier ist kein Schimmel mehr aufgetreten.
Zu 3: Der Schrank steht im Schlafzimmer, das wenig beheizt wird. Wir
haben es zunächst mit einem elektrischen Trocknungsgerät ausprobiert -
kein Erfolg. Seitdem benutzen wir chemische Luftentfeuchter, die wir
auch auf dem Boot einsetzen. Zumindest ist kein neuer Schimmel mehr
aufgetreten.
Zu 4: Egal was man macht - im Boot gibt es immer Schimmel.
Luftentfeuchter, Hafenzeit mit / ohne Lüftung: Schimmel lässt sich
einfach nicht vermeiden (jedenfalls nicht auf einem alten Boot).
Offenbar ist es dem Schimmel egal, ob es 96% Luchtfeuchtigkeit ohne
Hilfsmittel sind oder 92% mit Luftentfeuchtern. Da die Feuchtigkeit
immer hoch ist, muss man Werkzeuge gut einpacken. Aber einfache Tüten
reichen auch hier aus. Dem Messschieber habe ich jetzt ein paar kleine
Silika-Gel-Tüten spendiert.
Fazit: Ob die Fenster mit Falzlüftung die Feuchtigkeit reduzieren, kann
ich nicht sagen. Sie haben bei uns aber den modrigen Geruch deutlich
verringert. In der Wohnung haben sich die Kalziumsilikatplatten bewährt,
sind aber teuer. Im örtlichen Baumarkt gibt es meistens nur eine geringe
Auswahl, 50 mm starke Platten nur im Großhandel. Also besser bestellen
und liefern lassen, das ist meistens günstiger. Außerdem muss die Wand
gut vorbereitet werden. Gipsputz ist keine gute Basis - wir hatten
Glück, bei uns wurde Kalkputz verwendet. Außerdem muss die Wand wirklich
eben sein. Im zweiten Zimmer hatten wir das nicht beachtet und mussten
zwei Platten nochmal abnehmen und erneut anbringen. Ob die Platten in
einem Keller auch so gut sind, weiß ich nicht. Ich würde es deshalb erst
an einer Stelle ausprobieren.
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Klaus P. schrieb: > Im letzten Jahr haben wir innen > einen 1 m hohen Sockel aus 5 cm Kalziumsilikatplatten angebracht (an > dieser Wand und etwas um die Ecke an der angrenzenden Wand). Bisher ist > kein Schimmel mehr aufgetreten. Die Platten hast Du auf den verschimmelten Putz geklebt, oder wie muss man sich das vorstellen?
Luky S. schrieb: > Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den > Wänden, aber es riecht halt müffelig Ja und sonst? Fenster drin, oder keins. Pilzzucht möglich? Bei so einem Altbau braucht man normalerweise keine Angst vor Schimmel haben. Hinsichtlich der Kondensationsfeuchte würde ich aber auch alte Papierkartons hinstellen, diese öfter auswechseln und einen Entlüfter laufen lassen. Ich habe aber auch schon mal über Termiten-Belüftungs-Systeme nachgedacht und mich informiert - aber eher deswegen, um Lebensmittel besser zu lagern, alternativ Kühlschrank usw., so ähnlich wie früher mit Speisekammer. (https://de.wikipedia.org/wiki/Termitenhügel)
Luky S. schrieb: > Mein Keller ist feucht, aber nicht nass - es blättert kein Putz von den > Wänden, aber es riecht halt müffelig Du musst wirklich wissen ob die Feuchtigkeit vom Boden her nach strömt oder ob die Feuchtigkeit durch die fehlende Dämmung und die resultierende Kälte in den Boden/Wände kommt. Wenn es wirklich Feuchtigkeit ist die durch den Boden in den Raum kommt, dann musst du eine große Folie rüber machen und dann Beton rüber. Wenn es nur die Kälte ist, dann am besten auch eine große Folie rüber, aber eben mit Styrodur Platten. Die ganze Zeit versuchen das mit einem Entfeuchtungsgerät irgend wie weg zu bekommen, das hat sich nie als Erfolgreich herausgestellt, weil man die Ursache nicht löst und dann immer, permanent damit zu kämpfen hat dass es trocken bleibt. Wenn man dann aber irgend etwas auf den Boden oder an die Wand stellt, dann bekommt man da wieder Probleme. Das ist ätzend und kostet die ganze Zeit Nerven. Im Endeffekt merkt man dass es deutlich einfacher und günstiger wäre da eine große Folie, Isolierung, Beton rüber zu machen. Es sollte aber möglichst dicht sein, damit die dann anliegende Feuchtigkeit nicht durch kommt und dort auch permanent anliegen kann. Die Idee mit der Entlüftung/Feuchtigkeitsabscheider scheint erst mal leichter, angenehmer, ist es aber nicht.
Ganz so einfach ist es doch nicht. Meistens muss eine Feuchtesperre außenseitig aller Mauern (auch dem Boden) angebracht werden. Andernfalls sind die Mauern dahinter recht bald klatschnass. Und diese Maßnahmen sind richtig aufwendig und kostspielig.
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Dieter D. schrieb: > Ganz so einfach ist es doch nicht. Meistens muss eine Feuchtesperre > außenseitig aller Mauern (auch dem Boden) angebracht werden. Andernfalls > sind die Mauern dahinter recht bald klatschnass. Und diese Maßnahmen > sind richtig aufwendig und kostspielig. Sehe ich genau so, nur Isolierung von außen hilft. Hatten vor Jahren auch im Wasser in einem Gebäudeteil. Es wurde die Wand um den Hausteil herum tief bis zum Fundament aufgegraben, Elefanten-Haut draufgeklebt und Ruhe war mit Wasser und Feuchtigkeit. HolgerR
Harald K. schrieb: > Klaus P. schrieb: >> Im letzten Jahr haben wir innen >> einen 1 m hohen Sockel aus 5 cm Kalziumsilikatplatten angebracht (an >> dieser Wand und etwas um die Ecke an der angrenzenden Wand). Bisher ist >> kein Schimmel mehr aufgetreten. > > Die Platten hast Du auf den verschimmelten Putz geklebt, oder wie muss > man sich das vorstellen? Der Schimmel war auf (in?) der bisherigen Raufasertapete. Die Tapete haben wir natürlich entfernt. Unter der Tapete war kein Schimmel sichtbar. Den Putz haben wir an den Stellen, an denen der Schimmel auf der Tapete war, großzügig mit Ammoniak behandelt. Dann mit Silikatgrundierung gestrichen und die Platten mit dem entsprechenden Kleber aufgeklebt. Wir haben den Putz aber nicht komplett entfernt, falls das deine Frage war.
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Bei Problemen mit Feuchtigkeit kann ein Messgerät helfen, da wir keinen direkten Sinn dafür haben. Beim Lidl in Bulgarien habe ich mir vor ein paar Tagen ein Hygrometer für 6,x Euro gekauft, das Ding kann sogar Taupunkt anzeigen. Der offizielle Preis in Geschäften ist 68,- Euro. Vielleicht gibt es das Ding bei Lidl in Deutschland zeitweise auch? Das Ding heist "LIVARNO Room Climate Monitor" Habe es mit anderen Hygrometern verglichen, ist passabel genau, nur etwas langsam. Braucht bei Ortswechsel bis zu zwei Minuten bis der Anzeigewert wieder steht. Ansonsten kann man auch ein einfaches Hygrometer benutzen und den Taupunkt aus Temperatur und Feuchte selbst ausrechnen, oder einer Tabelle (aus dem Internet) entnehmen. Tom
Klaus P. schrieb: > Zu 4: Egal was man macht - im Boot gibt es immer Schimmel. Was aber zum größten Teil daran liegt, dass es unter der Wasserlinie oft einfach sehr kalt ist. Nicht umsonst geht man an Deck, um sich aufzuwärmen. Wenn dein Boot in der Ostsee liegt, die ja schon recht warm ist für unsere Gefilde, dann hast Du dort 15°C. Das reicht, dass bei 19° und 75% rLf das Wasser kondensiert, oder 23° und 60%rLf. Das hast Du doch immer gleich beinander.
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