Steve van de Grens schrieb:
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Hersteller bei so einem PC einen
Support für weitere CPUs nachrüstet.
Dem stimme ich völlig zu. Der PC-Hersteller (HP/Compaq) bietet ein paar Komplett-PCs an, für die er eine Handvoll CPU-Typen qualifiziert hat und ausschließlich diese Typen mitverkauft. Dementsprechend besteht für ihn überhaupt keine Notwendigkeit, möglichst viele Typen zu unterstützen, weil es hierfür keinen Markt gibt.
Ganz anders sieht die Situation natürlich für Mainboardhersteller aus, die ihre Produkte "auf dem freien Markt" anbieten. Jeder zusätzliche CPU-Typ zahlt sich aus, weil er das Einsatzgebiet vergrößert.
Es gibt eben auch einen großen Unterschied zwischen Herstellern wie HP/Compaq, Dell usw., die überwiegend hauseigene, absichtlich leicht inkompatible Mainboards und Peripherie einsetzen, und den 0815-Herstellern, die Gehäuse und Mainboards "auf dem freien Markt" einkaufen und nur zusammenschrauben. Früher(tm) war Compaq ja sehr bekannt dafür, dass eigentlich jede Komponente etwas abwich. Es gab sogar einige PC-Serien, bei denen nur Original-Festplatten eingesetzt werden konnten, weil sich ein Teil des BIOS auf einem reservierten Bereich der Festplatte befand und beim Booten nachgeladen wurde. Dabei handelte es sich nicht um eine reservierte Partition, sondern das war eine Sonderfunktion der Festplatten-Firmware.