ich möchte mit einem Lichtschalter und einem dualen Relais zwei Ausgänge steuern (s. Schaltbild). Das Ziel: Output1 und Output2 dürfen nicht gleichzeitig eingeschaltet werden. Mit der angehängten Schaltung:
Fall 1: L1 = On, L2 = Off: Output1 eingeschaltet, Output2 ausgeschaltet
Fall 2: L1 = Off, L2 = On: Output1 ausgeschaltet, Output2 eingeschaltet
Fall 3: L2 einschalten während L1 = On: passiert nichts
Fall 4: L1 einschalten während L2 = On: umschalten, also Output1 eingeschaltet, Output2 ausgeschaltet
Ich möchte gerne erfahren ob diese Schaltung sauber funktioniert. Danke Euch für alle Verbesserungsvorschläge.
Funktionier so lange, bis ein Relaiskontakt kleben bleibt. Besser wäre, Kontaktpaar 2 an den öffnerkontakt von Kontaktpaar 1 zu schalten. Dann hast du eine echte elektrische verriegelung.
ich möchte mit einem Lichtschalter und einem dualen Relais zwei Ausgänge
steuern (s. Schaltbild). Das Ziel: Output1 und Output2 dürfen nicht
gleichzeitig eingeschaltet werden. Mit der angehängten Schaltung:
Sind L1 und L2 Ausgänge oder wieso können die die Zustände "On" bzw. "Off" annehmen?
Wo sitzt dein Lichtschalter?
Was heißt "nicht gleichzeitig"? Muss da eine Totzeit vorhanden sein (Motor mit Drehrichtungsumkehr) oder muss nur break-before-make sicher gestellt sein? Wieso unbedingt ein Relais mit DPDT Kontaktsatz? Was für eine Last hängt da dran?
Vielleicht zeigst du besser einen kompletten Schaltplan, aus dem klar hervorgeht, was Eingänge, was Ausgänge und was dein Schalter (Kontaktfunktion?) ist. Es ist einfacher, wenn du dein eigentliches Problem beschreibst und nicht irgendeine vermeintliche Lösung.
Funktionier so lange, bis ein Relaiskontakt kleben bleibt
Vorher geht wohl das angeschlossene Gerät kaputt, oder ein Lichtschalter, oder stirbt der Anwender. Aber schön, dass du alle Eventualitäten zu Gehör bringst.
Genau so habe ich mir vorgestellt. Ist es möglich, diesen ungeschickten
Zustand irgendwie auszuschließen?
Eben mit einem Wechselschalter.
ROFL :-)))
Entschuldigt das ich die Frage stelle, aber könnte es sein das ihr drei in Wirklichkeit Thorsten Sträter, Olaf Schubert und Johann König seid und ich in das Gipfeltreffen Nr.39 geraten bin? :-)))
Oder mit zwei Relais und einem Mikrocontroller. Das erste Relais schaltet nach Betätigung des Wechselschalters ab und nach einer programmierten Verweilzeit von 1 Sekunde schaltet das zweite Relais ein.
Beim Zurückschalten das gleiche Spiel nochmal, nur eben rückwärts programmiert.
Millisekunden könnte jedoch beide Ausgänge gleichzeitig an sein.
Genau so habe ich mir vorgestellt. Ist es möglich, diesen ungeschickten
Zustand irgendwie auszuschließen?
Relais mit zwangsgeführten Kontakten.
Nein.
Problem nicht verstanden ?
Vielleicht habe ich Tomaten auf den Augen, vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Relaiskontakten nicht🤔 Jedenfalls erkenne ich, auch nach längerem Hinsehen nicht, wie beide Ausgänge gleichzeitig für wenige Millisekunden ON sein können. Es ist ein Relais mit 2*UM, und die werden gleichzeitig geschaltet.
Es ist ein Relais mit 2*UM, und die werden
gleichzeitig geschaltet.
Definiere "gleichzeitig" ;-)
Durch mechanische Asymmetrien z.B. könnte es sein, dass der Schließer bereits geschlossen hat, bevor sich der Öffner öffnet.
Da der TO noch nicht geschrieben hat, wozu er die Schaltung benötigt (Rollladen, oder Motor, wie bereits erwähnt?), wird es auch schwierig abzuschätzen, ob wirklich unbedingt verhindert werden muss, dass die Kontakte evtl. für wenige ms gleichzeit geschlossen sind.
Vielleicht habe ich Tomaten auf den Augen, vielleicht sehe ich den Wald
vor lauter Relaiskontakten nicht🤔 Jedenfalls erkenne ich, auch nach
längerem Hinsehen nicht, wie beide Ausgänge gleichzeitig für wenige
Millisekunden ON sein können.
Mich würde mal interessieren, was eigentlich das Ziel ist. Etwa einen Kondensatormotor (Rolladen) über einen normalen Wechselschalter zu schalten? Sollen L1 und L2 die geschalteten Phasen eines Wechselschalters sein? Dann wäre es wichtig, dass du sowohl sicherstellst, das nicht beide gleichzeitig eingeschaltet werden und auch eine Umschaltpause eingehalten werden muss.
Im Anhang mal zwei Ideen, wovon aber keine wirklich eine Umschaltpause sicherstellt. Bei der ersten ist es etwas besser, da wenn beide Relais gleichzeitig anziehen einfach garnichts passiert. Bei der zweiten wäre es möglich ohne Umschaltpause zu reversieren.
Es würde nicht schaden wenn du dich bei deinem Schaltplan an bekannte Regeln halten würdest, dann wäre er für alle leichter zu verstehen. Normalerweise wird bei einem Relais die Spule mit A1 und A2 bezeichnet, die Kontakte mit X1, X2 für einen Öffner und X3, X4 für einen Schließer. Bei einem Wechseler dann X1 (COM), X2 (NC), X4 (NO). X steht als Platzhalter für die Kontaktnummer.
Es ist ein Relais mit 2*UM, und die werden
gleichzeitig geschaltet.
Definiere "gleichzeitig" ;-)
Hallo Marci,
vielen Dank für die sinnvolle Antwort;-) Kommentare wie von Michael Bl sind leider vollkommen überflüssig und wertlos.
Mit gleichzeitig meine ich das die 2 Umschaltekontakte die das Relais hat eben zeitlich gleichzeitig betätigt werden. In dem Relais gibt es nur eine Mechanik mit der die Kontakte bewegt werden.
Durch mechanische Asymmetrien z.B. könnte es sein, dass der Schließer
bereits geschlossen hat, bevor sich der Öffner öffnet.
So ein Relais wäre aus meinem Verständnis nicht in Ordnung, von klebenden Kontakten mal gar nicht gesprochen.
Ich hatte ja ein Relais erwähnt bei der die Kontakte zwangsgefürt sind. Als Beispiel mal ein Foto von so einem Relais. Das hat jetzt zwar keinen Umschaltekontakt, man erkennt aber trotzdem was ich meine.
Aber selbst bei einem normalen Relais kann es nach meiner Ansicht nicht zu dem Effekt kommen dass beide Ausgänge auch nur für wenige Millisekunden gleichzeitig Spannung führen, wenn das Relais in Ordnung ist.
bei dem Relais in Deinem Foto ist es tatsächlich recht unwahrscheinlich, dass beide Kontakte gleichzeitig schalten.
Kommt halt auch darauf an, wie kritisch die Bedingung in der Anwendung des TO ist (fast hätte ich irrtümlich angenommen, Du hättest die Frage gestellt):
Gibt es ein zweites Tschernobyl oder fliegt evtl. nur eine Sicherung?
Das sind dann schon unterschiedliche Gefährdungspotenziale. ;-)
bei dem Relais in Deinem Foto ist es tatsächlich recht unwahrscheinlich,
dass beide Kontakte gleichzeitig schalten.
Ich behaupte auch nach wie vor dass auch bei einem „normalen“ Relais nichts passiert, d.h. dass es nicht vorkommen kann dass beide Ausgänge gleichzeitig ON sind. Auch nicht für wenige Millisekunden. Ich rede allerdings von Relais die a) in Ordnung sind und b) von Relais von Finddr & Co..also kein Chinaschrott.
Kommt halt auch darauf an, wie kritisch die Bedingung in der Anwendung
des TO ist (fast hätte ich irrtümlich angenommen, Du hättest die Frage
gestellt):
Gibt es ein zweites Tschernobyl oder fliegt evtl. nur eine Sicherung?
Das sind dann schon unterschiedliche Gefährdungspotenziale. ;-)
Oh nein, hier liegst Du komplett falsch. Sicherheitsbedenken kamen hier von anderen Usern auf. Man weiß ja nicht was der TO schalten will. Ich frage mich sogar ob der Thread einen ernsten Hintergrund hat. Der TO äußert sich ja nicht mehr.
Im Anhang mal zwei Ideen, wovon aber keine wirklich eine Umschaltpause
sicherstellt. Bei der ersten ist es etwas besser, da wenn beide Relais
gleichzeitig anziehen einfach garnichts passiert.
Die Schaltung erfüllt aber nicht die Anforderung des TO.
Es würde nicht schaden wenn du dich bei deinem Schaltplan an bekannte
Regeln halten würdest, dann wäre er für alle leichter zu verstehen.