Ich habe hier einen "MiBoxer" FUT036Z LED Controller, der 12-24 Volt LED Streifen mittels Zigbee Interface dimmt. Hat ein paar Monate funktioniert (bei 24V), gibt jetzt keinen Pieps mehr von sich. Ich denke der 5V Spannungswandler links neben dem Elko ist defekt weil:
Wenn mit 12V versorgt liegen die 12V an dem oberen Pin des LDO an, aber
Keine 5V an dem unteren Pin, auch nicht am 5V Testpad
Wenn ich 5V an dem 5V Testpad anlege geht scheinbar alles, die LED geht an und er verbindet sich mit dem Zigbee Netzwerk.
Der Wandler ist mit L5K BLa beschriftet und schein ein 3PEAK TPL820F50-89TR 5V [1] zu sein. Ist der hin oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?
Macht es Sinn den durch den gleichen zu ersetzen, in der Hoffnung dass der eine LDO kaputt war, oder wird der neue evtl. auch nach ein paar Monaten defekt sein und man ersetzt den besser durch einen der robuster ist? (Was immer robuster hier heisst.)
Ich würde zuerst versuchen herauszufinden, warum der LDO kaputt ging. Bspw. den zuerst auslöten und auf der Platine "nach" dem LDO mit einem Labornetzteil vorsichtig 5V einspeisen. Mit vorsichtig meine ich: Spannung auf 5V, Strombegrenzung des Netzteils zuerst auf 0A und dann ganz langsam hochdrehen. Ohne angeschlossene LED Streifen würde ich wenige mA erwarten. Wenn du mehr als 100mA misst, dann ertaste mit dem Finger welches Teil warm wird. Das könnte die Ursache sein.
Wenn mit der Platine alles in Ordnung ist, dann ist entweder dein LED Streifen defekt oder du hattest Pech und der LDO wurde von EMV oder ESD gekillt. In diesem Falle einfach ersetzen.
Sorry, war schlecht ausgedrückt, ich meine die Kontroll-LED der Platine geht an wenn ich mit 5V versorge, einen LED Streifen habe ich natürlich nicht angeschlossen.
Wenn ich die Plantine mit 5V über den Testpunkt versorge braucht sie 17.5 mV, geht kurz auf ~18 mV hoch wenn ich Zigbee Kommandos schicke. Besonders warm (mit Wärmebildkamera) wird nichts, weder mit 5V Versorgung, noch wenn ich normal 12V anschließe.
LCSC schickt mir 5 für 8 Euro, aber ja, muss nicht sein. Vor allem weil das ganze Ding neu 15 Euro kostet...
Löte einen 7805 in TO220 ein, für 12->5 braucht man keinen LDO und
überhitzen wird er auch nicht.
L7805CV habe ich sogar da habe ich gerade gesehen. Ich betreibe den aber mit 24V, sollte ja trotzdem passen, macht bis 35V oder? TO-220 ist ganz schön gross, muss ich dann irgendwo festkleben.
Nimm einen 7805 Schaltreglerderivat. Sowas hier z.B.
https://www.lcsc.com/product-detail/Power-Modules_YLPTEC-K7805-500R3_C2992390.html
Die verwende ich gerne. Da wird nix warm. Guck sicherheitshalber, wie groß in deiner Schaltung die Abblockkondensatoren ein- und ausgangsseitig sind. Das Datenblatt schreibt ein Minimum und am Ausgang ein Maximum vor. Ich habe am Eingang 10µ/50V X7R und am Ausgang 22µ/16V X5R.
Habe jetzt den 7805 verbunden, es funktioniert alles wie erwaret. Nach 30 min mit 24V hat der 7805 sich (ausserhalb des Gehäuses) bei 42 Grad eingependelt. Da müsste ich vermutlich zumindest ein paar Löcher in das Gehäuse bohren.
Habe jetzt den 7805 verbunden, es funktioniert alles wie erwaret.
Denk dran dem noch Kondensatoren zu spendieren, direkt an die Beine löten wenn du den eh irgendwo im Gehäuse anbringen musst. Wenn noch Elkos auf der 5V-Seite sind Schutzdiode nicht vergessen, das Original ist bis 6V tolerant, der 7805 nicht.
Da müsste ich vermutlich zumindest ein paar Löcher in das
Gehäuse bohren.
Oder ein kleines Metallstück, das du als Kühlkörper benutzt. Platz genug für eine liegende Montage des 7805 hast du ja. Und das passt auch mit dem Pinout genau.
Elkos auf der 5V-Seite sind Schutzdiode nicht vergessen, das Original
ist bis 6V tolerant, der 7805 nicht.
Quatsch, der ist problemlos bis 6V rückstromfest.
Tatsächlich, meint das Datenblatt auch. Da happich seit meiner Ausbildung falsches Wissen mit mir herumgetragen und standardmäßig den 78ern/79ern immer eine Diode drübergeklemmt. 10 Jahre im Ruhestand und dann sowas! Naja, hat ja nicht geschadet. Danke für die Aufklärung!