Forum: Haus & Smart Home IP Telefone an Fritzbox 7590 (per VDSL angeschlossen)


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von W.P. K. (elektronik24)


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Ich denke drüber nach, meine alten ISDN Telefone, die an einer Fritzbox 
7590 hängen, intern! durch IP Telefone zu ersetzen. (Info: Fritzbox ist 
per VDSL angeschlossen).
Da bin ich sicher nicht der erste, aber ich finde da im Netz leider 
keine genauen Infos bzgl. was geht und was nicht.

Zwei für mich wichtige Aspekte sind mir nicht klar und ich finde da auch 
keine richtige Aussage drüber. Evtl. kennt sich hiermit mit dieser 
Konstellation aus (IP Telefon an Fritzbox mit VDSL):

Festlegung Ausgangsnummer (die der angerufene dann im Display sieht)
Ich habe bei Vodafone sieben Telefonnummern in Benutzung: Privatnummern, 
Fax sowie beruflich genutzte Nummern. Wie ich gesehen habe, kann ich in 
der Fritzbox beim Anlegen von IP Telefonen festlegen, welches der IP 
Telefone bei welcher angerufenen Nummer (auch mehrere) reagieren 
(klingeln) soll. Damit kann ich also mal von einem Telefon aus 
Privatanrufe UND Firmenanrufe annehmen. Aber als Ausgangsnummer kann ich 
in der Fritzbox immer nur eine einzige angeben. Daher...
Frage 1: kann ich an jedem der Telefone auch festlegen, unter welcher 
Rufnummer ich den nächsten Anruf starten will? Also z.B. einfach 
Umschalten von Privatnummer auf Firmennummer? Ich möchte ja schließlich, 
dass meine Mutter meine Privatnummer auf dem Display sieht und ein Kunde 
die  Firmennummer.
Frage 2: Und wenn ich in der Anrufliste bin und eine Nummer zurückrufen 
will: ruft das Telefon dann automatisch unter der Rufnummer an, die der 
Anrufer ursprünglich mal gewählt hat (also Rückruf eines Anrufs auf 
privater Nummer geschieht IMMER mit der privaten Abgangsnummer - bei 
Anruf auf Firmennummer dann entsprechend)?

Anrufbeantworter
Diese IP Telefone haben wohl keinen eigenen Anrufbeantworter mehr, d.h. 
man muss die in der Fritzbox nehmen - da kann ich dann z.B. vier 
Anrufbeantworter für vier Rufnummern anlegen. Aber ... sehe ich am 
Telefon, auf welchen ABs Nachrichten liegen und kann ich am Telefon 
auswählen, welchen AB ich abhören möchte?

Erstmal schon mal Danke für die Hilfe. Und wenn einer ein IP Telefon in 
Verbindung mit der Fritzbox besonders empfehlen kann: Infos sind 
willkommen.
Danke!

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Ein Telefon an der Fritze ist eine Nebenstelle der Fritze, egal wie 
angeschlossen.
D.h. das sollte sich ebenso wie jetzt konfigurieren lassen.
Du hast in den ISDN-Geräten jetzt mehrere MSN registriert, und ebenso 
macht man es dann auch mit VoIP: die Geräte müssen mehrere Accounts 
verwalten können und melden sich dann halt zweimal als verschiedene 
Geräte an der Fritze an, und einem privaten und einem geschäftlichen 
Account. Am Telefon wählst du dann den zu verwendenden Account bzw. 
siehst beim Anruf worüber er reinkommt.
Der Rest ist VoIP-Telefon aussuchen und dessen Anleitung lesen ob es das 
kann (die meisten wenn nicht alle können), wie man es bedient (da gibt's 
alles von Schnelltasten bis elf Ebenen im Menübaum) und ob man damit 
klarkommt.
Ein spezifische Geräteempfehlung habe ich nicht, aber mittels Fritzphone 
oder Gigaset DECT kann man das auch abbilden, das klappt gut.
Da du Kabel willst bin ich da raus.

Beachte das die Fritze nur wenige VoIP-Datenströme schafft, m.W. 6, d.h. 
du kannst nur 3 Telefone gleichzeitig nutzen, aber ich meine 10 
anmelden.

von Mario M. (thelonging)


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von Unwichtig (noname_user)


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Jens M. schrieb:
> Ein Telefon an der Fritze ist eine Nebenstelle der Fritze, egal wie
> angeschlossen.
IP-Telefone sind ebend keine zwingende Nst.-Tel., weil man die direkt 
beim ISP oder beim SIP-Anbieter durch die FB oder dran vorbei anmelden 
kann.
Und schon geht das Chaos damit los.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Unwichtig schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> Ein Telefon an der Fritze ist eine Nebenstelle der Fritze, egal wie
>> angeschlossen.
> IP-Telefone sind ebend keine zwingende Nst.-Tel., weil man die direkt
> beim ISP oder beim SIP-Anbieter durch die FB oder dran vorbei anmelden
> kann.
> Und schon geht das Chaos damit los.

Kann man, macht aber niemand, der bei klaren Sinnen ist.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Unwichtig schrieb:
> IP-Telefone sind ebend keine zwingende Nst.-Tel., weil man die direkt
> beim ISP oder beim SIP-Anbieter durch die FB oder dran vorbei anmelden
> kann.

Nur, wenn man trickst. Die FB steht total nicht drauf, wenn andere 
Geräte VoIPen wollen, und manche Internet-Provider übrigens auch nicht.
Zumindest früher mal hat die deutsche Glasfaser nur den Router 
telefonieren lassen, und wenn man billig-Magenta mietet, ist das auch 
eine durchgeleitete andere Strippe, auch da kann man Stress bekommen.
Keine Ahnung wie, aber ich weiß das vorkonfigurierte und getestete 
Geräte an einem beliebigen anderen LAN gehen (sofern keine Fon-Fritze 
vorhanden ist), dort aber keine Verbindung zum Registrar bekommen, 
während die Fonbox einwandfrei geht.
Den Fon-Router muss man dann komplett deaktivieren und Voip erlauben, 
dann könnte man das mit einem Telefon machen. Oder man pfuscht mit den 
Ports, aber auch das gefällt manchem VoIP-Anbieter nicht.
Aber es ist im OP explizit von "intern!" die Rede, also no problemo.

Frank E. schrieb:
> Kann man, macht aber niemand, der bei klaren Sinnen ist.

Och, wenn man eine Anlage oder ein vernünftiges Telefon hat, wäre das 
schon cool. Aber dann hat man auch keine Fritze...

von Unwichtig (noname_user)


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Frank E. schrieb:
> Kann man, macht aber niemand, der bei klaren Sinnen ist.

Ach so, u. warum das nicht, weil die Fritte so ne Top-Tel.Anlage ist? 
Kann die Fritte für Fremd-IP-Geräte BLF u.ä. Schnickschnack? Es geht um 
ein IP-Tel. kein DECT oder Fritz-Tel.. Für Oma Lieschen macht man das 
natürlich so, aber auch ohne IP-Tel..

Jens M. schrieb:
> dort aber keine Verbindung zum Registrar bekommen, während die Fonbox
> einwandfrei geht.
Na weil die AVM-ler sich drum kümmern dass ihre Kd.schaft einfach ins 
Tel.Internet kommen, u. die FB interne Intelligenz dafür hat. Die 
probiert von sich aus einiges durch oder durch TR069 vom Anbieter 
gesteuert.

von Unwichtig (noname_user)


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Jens M. schrieb:
> Die FB steht total nicht drauf, wenn andere
> Geräte VoIPen wollen, und manche Internet-Provider übrigens auch nicht.

Ist doch Quatsch, dem ISP ist es egal wie das eingerichtet wird, es sei 
denn es kommt zu Störungen die der Kd. bemängelt, ja dann reden die sich 
immer mit "kein Supp. für Fremdgeräte" raus.
Oder wenn in der FB die IP-Tel. eingerichtet ist u. ein Gerät dran 
vorbei Probleme hat mit den SIP-Ports u. dem ganzen Kram.
Dann zeigt sich ob deren Supp. die Bezeichnung wert ist.

von Marc G. (marcm)


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Ich hab ein Grandstream GXP1620 als SIP-Client an der Fritte. Das 
Grandstream hat 2 Leitungen, konfigurierbar über 2 separate SIP 
Accounts. Also hab ich in der Fritz 2 Sip Accounts mit verschiedenen 
Nummern angelegt.

Geht alles problemlos... eine Leitung Deutsche Glasfaser, eine Leitung 
Sipgate, ein fritzfon, ein dect Telefon und das genannte grandstream im 
Büro aufm Tisch... intern telefonieren, Leitung auswählen, etc...

Einfach ausprobieren...

von Jens M. (schuchkleisser)


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Unwichtig schrieb:
> Ist doch Quatsch, dem ISP ist es egal wie das eingerichtet wird, es sei
> denn es kommt zu Störungen die der Kd. bemängelt

Nein, denn
1. unterbindet die FB VoIP aus dem LAN, wenn man es nicht explizit 
freigibt. Dann muss man aber andere Ports für die anderen Geräte 
eintragen, was manche Provider verweigern. Aus "Sicherheitsgründen".
2. unterbinden manche Provider VoIP-nicht-vom-router. Wie auch immer die 
das mit aktivem NAT erkennen, aber bei Telekom Magenta Start (was ein 
Telekom-Tarif ist, der über in diesem Falle RWE DSL kommt, also die 
Telekom mietet sich eine andere Strippe statt andersrum) kann/konnte 
sich nur der Router registrieren. Selbst mit einem fonlosen Fremdrouter 
konnten wir uns nicht am mit dem DSL mitgelieferten Voip anmelden. 
Anderer Voip-Provider ging.

Marc G. schrieb:
> eine Leitung Deutsche Glasfaser

Hast du da auch das Internet von?
Weil man mir bei der Vertragswerbungsveranstaltung gesagt hat, das die 
kein Voip zu Fremdanbietern erlauben...
Entweder telefonierst du mit uns oder gar nicht.
War 2018 oder so.

: Bearbeitet durch User
von W.P. K. (elektronik24)


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Danke schon mal. Das hilft schon weiter. Der Link weiter oben zur 
Wissensdatenbank hilft leider nur bedingt. Ich will ja nicht bei jedem 
Telefonat vorher eine kryptische Ziffernfolge zum Festlegen der 
Abgangsnummer eingeben. Das ist im Homeoffice nicht praktikabel. Und 
erklär das mal der Angetrauten.... nee Danke.

Ich kaufe mir dann mal ein IP Telefon und versuche mein Glück. Ein 
Fanvil X4 oder X5 steht auf meiner Liste gerade oben.

Nochmal zur Erinnerung: IP Telefonie soll nur intern stattfinden, die 
Fritzbox ist über VDSL mit Vodafone verbunden. Es gibt keinen externen 
VOIP Provider den ich nutzen möchte.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann muss das Telefon auf jeden 
Fall mehrere SIP Konten unterstützen und umschaltbar sein.
Wenn ich also von 3 Telefonnummern aus anrufen will, muss ich also 3 
Konten in der Fritzbox anlegen und die Abgangsnummer dort eingeben und 
diese drei Konten dann im Telefon anlegen.

ABER: Wenn dann von zwei Telefonen aus z.B. unter der privaten Nummer 
telefoniert werden soll, müssten sich ja beide Telefone auf dem gleichen 
Konto anmelden. Funktioniert das bei der Fritzbox?

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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W.P. K. schrieb:
> Ich will ja nicht bei jedem
> Telefonat vorher eine kryptische Ziffernfolge zum Festlegen der
> Abgangsnummer eingeben. Das ist im Homeoffice nicht praktikabel. Und
> erklär das mal der Angetrauten.... nee Danke.

Ich weiß nicht, was sich an der Fritz einrichten lässt, ob das unbedingt 
"* irgendwas #" sein muß. Ich habe, nicht Fritz, vier Rufnummern. 
Anstatt Amtsholung mit "0" habe ich 01..04 definiert, das halte ich für 
problemlos bedienbar.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Also ich habe gerade einem (sehr zufriedenem !!!! Kunden) eine auf der 
FB beruhenden TK-Anlage eingerichtet. Das System besteht aus einer FB 
7490, plus Gigaset N720 mit über 20 Mobilteilen (3 Basis-Stationen auf 
dem Firmengelände).

Die N720 (genau genommen deren DECT-Manager) registriert für jedes 
Mobilteil eine Nebenstelle in der FB ...

Klar kann der Komfort nicht z.B. mit einer 3CX mithalten (z.B. 
Text-Menüs). Aber wenn der Kunde damit zufrieden ist, dann sind doch 
alle happy ...

: Bearbeitet durch User
von Marc G. (marcm)


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> Marc G. schrieb:
>> eine Leitung Deutsche Glasfaser
>
> Hast du da auch das Internet von?
> Weil man mir bei der Vertragswerbungsveranstaltung gesagt hat, das die
> kein Voip zu Fremdanbietern erlauben...
> Entweder telefonierst du mit uns oder gar nicht.
> War 2018 oder so.

Ja, hab ne 400Mbit Leitung seit Sommer 23. Hat auch nur 3 Jahre 
gedauert, ist aber anderes Thema... (war Nachzügler, die lassen sie 
schön warten)
In der Zwischenzeit hab ich mit mit LTE Router und Sipgate als 
Internet/Festnetz Provisorium begnügt. Telekom war mit nem 1Mbit DSL 
Anschluß keine Option.
Ich müßte jetzt die Vertragsunterlagen mal rauskramen aber ich weiß 
davon nix, dass da fremde SIP Anbieter explizit verboten sind... mir 
egal... Ich wollte die Sipgate Nummer eh noch zur DG als 2 Nummer 
portieren lassen. Bin aber noch in der 24,99€ Phase bis zum Sommer....

Marc

von Jens M. (schuchkleisser)


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W.P. K. schrieb:
> Wenn dann von zwei Telefonen aus z.B. unter der privaten Nummer
> telefoniert werden soll, müssten sich ja beide Telefone auf dem gleichen
> Konto anmelden. Funktioniert das bei der Fritzbox?

Jedes Telefon meldet sich bei der Fritze mit einer eigenen Nebenstelle 
an.
Ein Doppeltelefon dann halt zweimal, und du kannst so jedem Account 
eigene ausgehende und eingehende Nummern zuweisen.
Daher der Hinweis auf die Beschränkung der Nebenstellenanzahl.
Ob man mehrere Geräte an ein FB-Konto anmelden kann weiß ich nicht, 
würde aber auch keinen Sinn machen da du dann ja keine Interntelefonie 
mehr nutzen könntest.
Ich habe bei jemandem eine 7490 eingerichtet, die extern 2 Accounts 
nutzt, einen Privaten, einen für die Firma.
3 Gigaset-LAN-DECT-Sender mit je einem Handy stehen in verschiedenen 
Gebäudeteilen, jedes hat 2 Accounts registriert, also insgesamt 6 
interne Telefone in der Fritze.
Jedes Telefon ist (sogar unter zwei Nummern) intern anrufbar, kann 
eingehend beide Anrufe deutlich unterscheidbar anzeigen und ausgehend 
durch Accountauswahl im Telefon ebenso beiderseits genutzt werden.
Die Anrufliste ist am Gerät jeweils eigen und Accountgetrennt, aber ob 
der Rückruf weiß wo er hin müsste weiß ich nicht, und kann es auch nicht 
ausprobieren, aus Gründen.

Marc G. schrieb:
> ich weiß
> davon nix, dass da fremde SIP Anbieter explizit verboten sind

Im Prospekt stand "Telefonie mittels SIP zu beliebigem Provider 
möglich?" und unter dem Angebot mit Telefonie ein "Nein".
Das deutete für mich auf eine Firewallsperre hin, ähnlich wie es die 
Fritze macht wenn sie selber Telefonie anbietet.
Damals gab es noch 50MBit, die schon ohne Telefonie teurer waren als der 
50er-DSL mit Flat der Telekom, daher hab ich da nicht unterschrieben, 
und eine Blindleitung legen ohne Vertrag wollten sie nicht. Also macht 
das Geschäft jetzt weiterhin der Rosa Riese.
Mittlerweile sind viele Nachbarn wieder davon abgekommen, so toll ist 
der Service bei DG wohl nicht.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Frank E. schrieb:
> Die N720 (genau genommen deren DECT-Manager) registriert für jedes
> Mobilteil eine Nebenstelle in der FB ...

Abgesehen vom Preis der N720:
Geht Multiaccount? Weil ansonsten hast du ja wieder das "wie kann ich 
privat und geschäftlich unterscheiden"-Problem: die Fritze kann beide 
Nummern ankommend auf die eine NS routen, aber abgehend nicht (ohne 
komplizierte Bedienung).

von Harald K. (kirnbichler)


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Frank E. schrieb:
> Also ich habe gerade einem (sehr zufriedenem !!!! Kunden) eine auf der
> FB beruhenden TK-Anlage eingerichtet. Das System besteht aus einer FB
> 7490, plus Gigaset N720 mit über 20 Mobilteilen (3 Basis-Stationen auf
> dem Firmengelände).

Kann man da jedes DECT-Handset von Gigaset verwenden, oder braucht das 
spezielle "System"geräte?

N720 und drei Basisstationen bedeutet ein N720 DM und drei N720 IP?

von Hmmm (hmmm)


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Harald K. schrieb:
> Kann man da jedes DECT-Handset von Gigaset verwenden, oder braucht das
> spezielle "System"geräte?

Consumer-Mobilteile lassen sich zwar anmelden, aber die Funktionalität 
ist extrem kastriert. Die Pro-Mobilteile sind aber preislich noch im 
Rahmen.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Harald K. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Also ich habe gerade einem (sehr zufriedenem !!!! Kunden) eine auf der
>> FB beruhenden TK-Anlage eingerichtet. Das System besteht aus einer FB
>> 7490, plus Gigaset N720 mit über 20 Mobilteilen (3 Basis-Stationen auf
>> dem Firmengelände).
>
> Kann man da jedes DECT-Handset von Gigaset verwenden, oder braucht das
> spezielle "System"geräte?
>
> N720 und drei Basisstationen bedeutet ein N720 DM und drei N720 IP?

Das System N720 (ist schon etwas angejahrt, funktioniert aber trotzdem 
hervorragend) besteht aus zwei Arten von Komponenten:

- DECT Manager (es wird einer pro System gebraucht)
- DECT Basis (mind. eine bis zu - ich glaube 10 oder 20 Stück)

Gebraucht kosten diese Komponenten ca. 150...200,-. Es ist ein 
Multicell-System, d.h. man kann wie beim Mobilfunk, mit laufendem 
Gespräch quer durchs Gelände laufen, ohne dass der Kontakt abreisst. Die 
Reichweite bzw. Durchdrigung von Mauerwerk sind sehr gut. Die Größe der 
Komponeten entspricht ca. einer VHS-Kassette, die Gehäuse sind Weiß und 
werden per PoE versorgt.
Der DECT-Manager findet die Basis-Stationen im LAN und kann sie an sich 
anmeden, er funkt selber nicht. Jede Basis enthält zwei Funkmodule. Die 
VOIP-Konten (mit denen man sich bei der Fritzbox anmeldet) werden in der 
WebGUI des DECT-Managers verwaltet. Hier werden auch die DECT-Handsets 
angemeldet und den Konten zugeordnet. Das System kann viele (ich glaube 
mehr als 30) Handsets verwalten. Die meisten Funktionen kann man bereits 
mit den preiswerten Gigaset C430 nutzen (Anrufen, Annehmen, 
Weiterleiten, AB abfragen), mit den Pro-Modellen von Gigaset, z.B. RH650 
Pro, geht noch etwas mehr, z.B. zentrales Telefonbuch (per LDAP-Server). 
Ich würde Gigaset-Handsets empfehlen. Mit Fremdgeräten sollte aber 
zumindest Telefonieren klappen ("GAP"-Kompatibilität). Der DECT-Manager 
steuert auch die Firmware-Updates von sich selbst und den Basen.

Nachtrag zur Reichweite: Ein Unternehmen in Berlin, 1 gemauertes 
Verwaltungsgebäude 2 Etagen, eine Ferigungshalle Leichtbau ca. 70x20m 1 
Etage auf einem Firmengelände ca. 100 x 100m. Es reichen 3 Basen N720, 
eine mittig im Verwaltungsbau, je eine bei ca. 1/3 der Halle hinten und 
vorn. Auch im Aussenbereich keine Fumklöcher.

Das System reaisiert ausschießlich die funktechnische Anbindung der 
Handsets. Die gesamte Logik, also z.B. welches Tel. wann klingelt, 
welche Ausgangsleitung verwendet wird usw. muss die TK-Anlage regeln, 
also die Fritzbox oder eine andere, z.B. die Software-TK 3CX, die wir 
auch gerne verbauen.

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Frank E. schrieb:
> Die meisten Funktionen kann man bereits
> mit den preiswerten Gigaset C430 nutzen (Anrufen, Annehmen,
> Weiterleiten, AB abfragen)

Naja, es geht geringfügig mehr, als der rudimentäre GAP-Standard 
erlaubt:

https://teamwork.gigaset.com/gigawiki/display/GPPPO/FAQ+-+Handsets

Also unter anderem kein Anklopfen, keine Anrufliste und kein MWI. Vor 
ein paar Jahren habe ich das mal getestet und daraufhin komplett 
Pro-Mobilteile bestellt.

Frank E. schrieb:
> Mit Fremdgeräten sollte aber
> zumindest Telefonieren klappen ("GAP"-Kompatibilität).

Mit GAP ist noch nicht mal garantiert, dass die Caller ID angezeigt 
wird. Auch das habe ich vor vielen Jahren mal getestet, ich glaube, da 
war es ein neueres Gigaset-Mobilteil mit T-Concept-Label an einer alten 
Gigaset-ISDN-Basis.

von Unwichtig (noname_user)


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Frank E. schrieb:
> Also ich habe gerade einem (sehr zufriedenem !!!! Kunden) eine auf der
> FB beruhenden TK-Anlage eingerichtet. Das System besteht aus einer FB
> 7490, plus Gigaset N720 mit über 20 Mobilteilen (3 Basis-Stationen auf
> dem Firmengelände).
Geschäfts-Kd. u. eine FritzBox als TK-Anlage, das erfüllt ja nicht mal 
den Mindest-Standard an Sicherheit oder Funktionalität!

> Die N720 (genau genommen deren DECT-Manager) registriert für jedes
> Mobilteil eine Nebenstelle in der FB ...
Da die DECT-Basen ja IP sind, sind die Tln als Nst. da drin SIP-User, u. 
da kann die FB aber nur max. 10, wie erklärt er das eigentlich?

> Klar kann der Komfort nicht z.B. mit einer 3CX mithalten (z.B.
> Text-Menüs). Aber wenn der Kunde damit zufrieden ist, dann sind doch
> alle happy ...
Ja ja, wenn der Kd. zufrieden ist, weil ihm was ganz Einfaches aufs Auge 
gedrückt wurde u. er ja eigentlich weiter arbeiten muß.
Für dich war das ne einfache Lösung, ohne jeden Anspruch, weil ihr ja 
sicher die IT da nach ähnlichem Schema abwickelt. Einfach, aber nicht 
ganz billig, u. nur durchschnittlich gut.

Frank E. schrieb:
> Kann man, macht aber niemand, der bei klaren Sinnen ist.
Die Frage steht auch noch im Raum. Eine FB ist nun mal keine TK-Anlage. 
Die kann u. macht Vieles, nur bei der Telefonie alles nur rudimentär.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Unwichtig schrieb:

> Geschäfts-Kd. u. eine FritzBox als TK-Anlage, das erfüllt ja nicht mal
> den Mindest-Standard an Sicherheit oder Funktionalität!

Ich verstehe dein abstruses Gezeter nicht, es gibt auch kleine Firmen, 
deren Sicherheits-Bedürfnis keine wahnhaften Ausmaße hat. Sie sind bis 
heute zufrieden und das ist das Einzige, was zählt. Und mehr als 10 
Nebenstellen wollte er auch nicht, nur 8. Also was solls?

Wir haben auch Systeme auf Basis 3CX eingerichte, mit mehr als 50 
Nebenstellen und 25 gleichzeitigen externen Gesprächen. Das ist aber 
auch kostentechnisch eine ganz andere Größenordnung.

: Bearbeitet durch User
von Unwichtig (noname_user)


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Frank E. schrieb:
> Ich verstehe dein abstruses Gezeter nicht,
Na na, mal schön sachlich bleiben
> es gibt auch kleine Firmen, deren Sicherheits-Bedürfnis keine wahnhaften
> Ausmaße hat.
Seit wann hat ne kleine Firma die nötige Ahnung von ihrem 
Sicherheits-Bedürfnis, die wissen doch meist gar nicht was das ist. Erst 
wenn es mal gekracht hat wird klar dass es wohl zu lasch weil einfach 
war.

Frank E. schrieb:
> Sie sind bis heute zufrieden und das ist das Einzige, was zählt.
Oder anders ausgedrückt, bis heute ist nichts großartig Negatives 
passiert.

Frank E. schrieb:
> Und mehr als 10 Nebenstellen wollte er auch nicht, nur 8. Also was solls?
So mit bei den wahren Fakten bleiben ist nicht so deines, von über 20 
werden es nun plötzlich nur noch 8?

Frank E. schrieb:
> Wir haben auch Systeme auf Basis 3CX eingerichte, mit mehr als 50
> Nebenstellen und 25 gleichzeitigen externen Gesprächen.
Wenn ich mir die Seite dort so ansehe u. vergleiche mit namhaften 
deutschen Telefonanlagenfirmen, ein Unterschied wie Tag zur Nacht. Da 
merkt man gleich wo mit viel Laberei Kosten u. Zeit notwendig sind wo 
Andere fertige Produkte in HW mit allem Drum u. Dran als Bild mit Text 
präsentieren.
Mitel ist zwar nicht mehr so das Zugpferd, aber AGFEO kann das wohl doch 
besser.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Unwichtig schrieb:

> Frank E. schrieb:
>> Und mehr als 10 Nebenstellen wollte er auch nicht, nur 8. Also was solls?
> So mit bei den wahren Fakten bleiben ist nicht so deines, von über 20
> werden es nun plötzlich nur noch 8?

Die Zahl der Mobilteile ist nicht identisch mit der Zahl der 
Nebenstellen.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Unwichtig schrieb:
> Eine FB ist nun mal keine TK-Anlage.
> Die kann u. macht Vieles, nur bei der Telefonie alles nur rudimentär.

Die weitaus meisten Firmen und erst Recht Privatleute brauchen nur 4 
Funktionen
- man kann rausrufen
- man kann angerufen werden
- man kann intern telefonieren
- man kann verbinden
Alles andere ist i.d.R. unbenutzt, und diese Grundfunktionen kann sie.
Technisch ist zwischen einer Familie mit 3 Kindern und einer Firma mit 5 
Mitarbeitern kein Unterschied, außer das die Firma normal öfter einen 
Hörer in der Hand hat.

Unwichtig schrieb:
> AGFEO

Die existieren noch?
Die hätten mit ihrem Schrott schon vor 15 Jahren aussterben sollen.
Das einzige was deren Geräte damals konnten war schön auszusehen.
Programmierung und Bedienung sowie Hardwarezuverlässigkeit und -Qualität 
war fürchterlich. Selbst die Auerswald von 1996, die davor installiert 
war war besser, nur eben zu klein gewormden. Aber Agfeo hat alles 
irgendwo zusammengekauft, nix passte zueiander, jedes Gerät war 
Fremdhardware mit umgefrickelter Firmware, vom Eindruck her oft maximal 
strg-f hersteller strg-h Agfeo...
Die danach angeschaffte sackteure Alcatel ist völlig mit Funktionen 
überladen, die Programmierung ist noch gruseliger, aber wenn sie läuft 
hat man ein extrem zuverlässiges Gerät das etliche Jahre genau gar 
keinen Service braucht weil es einfach läuft. Aber da ist beim Preis das 
komma halt eins weiter rechts als bei Agfeo.

Beitrag #7594854 wurde vom Autor gelöscht.
von W.P. K. (elektronik24)


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Ich habe mir jetzt mal ein Fanvil X5 (anhängendes Bild wurde bei 
Reichelt geliehen) bestellt und werde das testen.
IP Telefonie mit einem externem SIP Provider interessiert mich ja nicht, 
ich will lediglich in der Lage sein, halbwegs komfortabel über meine 
Fritzbox eingehende Anrufe anzunehmen, von wählbaren abgehenden 
Rufnummern aus zu telefonieren und verschiedene Anrufbeantworter von der 
Fritzbox abzuhören. Wenn ich dann noch Gespräche intern vermitteln kann, 
bin ich schon zufrieden.

Ich werde dann nächste Woche berichten....

: Bearbeitet durch User
von Unwichtig (noname_user)


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Frank E. schrieb:
> Die N720 (genau genommen deren DECT-Manager) registriert für jedes
> Mobilteil eine Nebenstelle in der FB ...

Frank E. schrieb:
> Die Zahl der Mobilteile ist nicht identisch mit der Zahl der
> Nebenstellen.

Aha, so ergibt das natürlich schon Sinn.

Jens M. schrieb:
> Die weitaus meisten Firmen und erst Recht Privatleute brauchen nur 4
> Funktionen
Bei Geschäfts-Kd. oder gewerbl. Anwendern fällt mir noch so viel ein: 
Wahlwiederholung u. Anrufliste oder CTI, Telefonbuch, Rückruf bei 
besetzt,

Jens M. schrieb:
> Unwichtig schrieb:
>> AGFEO
> Die existieren noch?
Du bist also total ahnungslos im TK-Bereich!

> Die hätten mit ihrem Schrott schon vor 15 Jahren aussterben sollen.
Seit den letzten 15 Jahren haben die es in D-Land auf die vorderen 
Plätze geschafft.

> Das einzige was deren Geräte damals konnten war schön auszusehen.
Das sind sie immer noch, also die SysTels.

> Programmierung und Bedienung sowie Hardwarezuverlässigkeit und -Qualität
> war fürchterlich.
Komisch, die sind am einfachsten zu programmieren, bei jedem anderen 
Hersteller braucht man einen Lehrgang oder ein Handbuch oder den tel. 
Support.

> Selbst die Auerswald von 1996, die davor installiert war war besser,
> nur eben zu klein gewormden.
Sagt einer der sich nicht mit Anlagen am Markt auskennt, ist dann wohl 
verständlich. Denn 1996 ging die Ära der ISDN Tel.-Anlagen erst mal los.

> Aber Agfeo hat alles irgendwo zusammengekauft, nix passte zueiander,
> jedes Gerät war Fremdhardware mit umgefrickelter Firmware, vom Eindruck
> her oft maximal strg-f hersteller strg-h Agfeo...
Wir haben das Jahr 2024, du redest von vor fast 30 Jahren, da standen 
alle am Anfang bei 0 bzgl. ISDN. Ab dem Jahr 2000 kannst ja mal was 
bringen, oder aktuell was so die beiden Firmen betrifft, Auerswald kann 
man nicht mal mehr telefonisch erreichen. Und deren Produkte haben stark 
nachgelassen. Wer konnte als einzige TK-Anl. im ISDN gefälschte Ruf-Nr. 
erkennen über ein SysTel ausgeben, na wer war das denn? AGFEO
Nur weil die damals Bosse aufgekauft haben u. du nicht mit deren 0-Serie 
zurecht kamst war alles von dort Kacke?
Schau dir die aktuelle Technik von dort an, da kannst bei anderen 
Herstellern suchen gleiches oder ähnliches zu dem Preis zu bekommen.
Die CTI-SW war in den AS-Anlagen damals kostenlos dabei, ab einer 
bestimmten Baugröße waren Relais wie TFE schon fest eingebaut u. ohne 
Aufpreis möglich. AIS/AMS war immer verbaut in den modularen Anlagen, 
oder die AS181 z.B., bring mal das Pedant von Auerswald dazu! Da kannste 
lange suchen, die 2206 oder 4410 vllt., 2x ana Nst. weniger oder mehr u. 
mit BG für TFE nachrüstbar, das war es dann aber schon. Nix CTI oder TFE 
onboard dabei. Oder kaskadierbare modulare Anlagen wie die AS45 / 200, 
was wäre das bei Auerswald gewesen? Da trennt sich halt die Spreu vom 
Weizen, u. extra Java auf dem PC nötig zu haben wie bei Auerwald zur 
Konfig-SW, war bei Agfeo nicht nötig.
So jetzt ist hier erstmal Ende.

von Unwichtig (noname_user)


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W.P. K. schrieb:
> IP Telefonie mit einem externem SIP Provider interessiert mich ja nicht,

Geht denn jetzt schon irgendwas mit nem anderen Gerät, weil VF ja der 
ISP ist wo es die meisten Telefonieprobleme gibt.

von W.P. K. (elektronik24)


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Also ich habe hier keine Probleme. Ausfälle an Internet oder Telefonie 
habe ich vielleicht 1x oder 2x im Jahr für ein paar Minuten. Mehr nicht.
Ich habe VDSL 50 und ich könnte auch VDSL100 oder 250 buchen - das 
brauche ich aber nicht. Und da der Verteilerkasten (Telekom) gerade mal 
50 Meter vom Haus entfernt ist, kommt hier auch die volle Datenrate an.
Ich kann also über Vodafone nicht klagen. Ich habe auch Glasfaser 
bereits vor dem Haus liegen und würde kostenlos angeschlossen werden 
(bei Abschluss eines 24 Monatsvertrags), aber das käme mich am Ende um 
um einiges teurer und ich hätte keinen Zusatznutzen.

von Hmmm (hmmm)


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W.P. K. schrieb:
> Ich kann also über Vodafone nicht klagen.

Vodafone-DSL ist ehemals Arcor, das ist brauchbar.

Die DOCSIS-Kabelanschlüsse, über die laufend geflucht wird, kamen durch 
Übernahmen (Kabel Deutschland und Unitymedia) dazu.

von Reinhard S. (rezz)


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Hmmm schrieb:
> W.P. K. schrieb:
>> Ich kann also über Vodafone nicht klagen.
>
> Vodafone-DSL ist ehemals Arcor, das ist brauchbar.

Darüber wurde lange Zeit auch ordentlich geflucht, weil Vodafone die 
Übergaben aus dem Telekom-Netz (die ja die Technik stellen) in ihr 
eigenes Netz überlastet hat. In den letzten Jahren hat VF da aber 
ordentlich investiert, um die Übergaben zu dezentralisieren.

> Die DOCSIS-Kabelanschlüsse, über die laufend geflucht wird, kamen durch
> Übernahmen (Kabel Deutschland und Unitymedia) dazu.

Da wird auch nur regional geflucht und man hört auch zufriedene Kunden.

von Unwichtig (noname_user)


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W.P. K. schrieb:
> Und da der Verteilerkasten (Telekom) gerade mal
> 50 Meter vom Haus entfernt ist, kommt hier auch die volle Datenrate an.

Da haben wir es, die Telekom stellt die Technik u. VF baut drauf auf, 
nur ging es nicht um Bandbreite oder DL sondern um die Telefonie.

Bei O2 ist das ein Krampf geworden, jeden Tag 1x Zwangstrennung, dann 
dabei mehr als 5 min nicht nutzbar > gar nichts, u. danach wenn man Pech 
hat geht nichts mehr mit Telefonie.
Was man so im IPPF über VF liest, oder sonstwo, wenn Telefonie dann nur 
nicht von VF, die haben davon ja nicht mal beim Supp. einen Plan.
Vllt. wgn. der FB die alles irgendwie hinbiegt, nur wer will sich 
deswegen auf eine FB fixiert sehen?
Und immer dran denken, wenn die FB die Ruf-Nr. registriert musst du das 
auch noch mal mit dem SIP-Telefon bei der FB hinbiegen.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Unwichtig schrieb:
> Und immer dran denken, wenn die FB die Ruf-Nr. registriert musst du das
> auch noch mal mit dem SIP-Telefon bei der FB hinbiegen.

Den Satz verstehe ich nicht. Einzig und allein die FB registriert sich 
beim TK-Provider als SIP-TK-Anlage auf den einzelnen Konten bzw. den/die 
Trunk(s).

Die Verbindungen zw. FB und (SIP-) Nebenstellen haben damit erstmal 
garnix zu tun. Die werden nur dann (je nach interner Zuordnung) aktiv, 
wenn ein Anruf rein oder raus geht.

Übrigens: Wer sich mal mit einer Software-PBX auseinandersetzen möchte: 
Die 3CX gibts auch als Raspi-Image!

https://www.3cx.de/docs/adminhandbuch/telefonanlage-installieren-raspberry-pi/

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Frank E. schrieb:
> Gebraucht kosten diese Komponenten ca. 150...200,-. Es ist ein
> Multicell-System,

Danke; wie ich zwischenzeitlich herausgefunden habe, ist das Zeug (bzw. 
enge Verwandte) auch in neu gar nicht so unattraktiv. Verwendet man 
N670, kann man ohne zusätzliche Lizenzkosten daraus eine 
"Mikro-Multizelle" mit drei Geräten aufbauen, womit man auch schon 'ne 
ganze Menge Fläche abdecken kann, und die Handsets (SH700) sind 
tatsächlich auch noch im bezahlbaren Bereich. Und N670 bekommen man neu 
für unter 120 EUR.

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