Forum: PC Hard- und Software Kali-Linux Installation nach Formatierung


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von BlackRabbit (blackrabbit)


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Hallo,
ich habe auf einem alten Laptop den ich nichtmehr nutze Kali-Linux 
installiert aus Test/Lern Zwecken. ISO Datei gezogen & Bootfähigen Stick 
erzeugt & dann über BIOS gebootet. Installation hat auch funktioniert, 
habe die ganze Festplatte formatiert (während der Installation) und die 
Installation erfolgreich abgeschlossen.

Danach den Stick abgezogen & Laptop neu gestartet, aber es taucht 
trotzdem Windows PC Wiederherstellung auf? Woher kommt das denn? Die 
Festplatte wurde komplett gelöscht & ein neues System aufgesetzt. Weiß 
jemand eine Lösung oder was da schief gelaufen ist? Wie gesagt die 
Installation lief ohne Probleme / Fehler und wurde erfolgreich 
abgeschlossen.
Ich möchte rein Kali Linux installieren/verwenden da die Festplatte 
sowieso schon klein ist (64GB)

Danke im Vorraus.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Erste Frage:

Hast du ein UEFI Bios, oder Legacy?
Wie ist die Festplatte formatiert? Zeige uns die Partitionstabelle und 
den Typ (MBR oder GPT).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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BlackRabbit schrieb:
> Woher kommt das denn?

Das kommt daher, dass es sich bei Deinem Laptop um ein ganz geheimes 
Model handelt. Wenn da jemand zufaellig das richtige Datenblatt findet, 
Du sofort 007 James Bond rufen musst, damit es nicht bekannt wird.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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BlackRabbit schrieb:
> Die Festplatte wurde komplett gelöscht

Sicher? Normalerweise wird nur ein leeres Inhaltsverzeichnis angelegt.

von BlackRabbit (blackrabbit)


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@Steve
Boot Mode ist auf UEFI
Boot Manager zeigt mir nur an Windows Boot Manager.
Ansonsten weiß ich aktuell nicht wie ich auf eine Partitionstabelle 
komme?


@Dieter
Sorry, ich wusste nicht ob die Daten des Laptops wichtig sind.

Es ist ein Acer TravelMate B117 series
ModellNummer: N16Q9
Prozessor: Intel Pentium N3710 1,6 GHz
4GB Ram

@Steve
Also so stand es bei der Auswahl, ich habe Komplett angewählt, also 
komplette platte formatieren & neu beschreiben. Damit Linux die 
komplette Platte zur Verfügung hat.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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BlackRabbit schrieb:
> Boot Mode ist auf UEFI
> Boot Manager zeigt mir nur an Windows Boot Manager.

Offenbar befindet sich der Bootloader von Windows immer noch in der EFI 
Partition, was wiederum bede3utet, dass du doch nicht die ganze 
Festplatte formatiert hast.

Das wäre nicht schlimm, wenn das Kali Linux auch verfügbar wäre. Aus 
irgend einem Grund scheint das bei Dir aber zu fehlen.

Man kann alles irgendwie manuell reparieren, aber dazu muss man sich 
einigermaßen auskennen, um die Anleitungen zu verstehen. Deswegen 
empfehle ich dir, die Installation nochmal neu zu machen und dieses mal 
wirklich die ganze Festplatte neu zu formatieren.

Die erste Anlaufstelle für solche Fragen sollte der Community Support 
von Kali Linux sein, nicht dieses Diskussionsforum für Elektronik.
https://www.kali.org/community/

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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@Steve
Danke für den Tipp, genau das hatte ich ausgewählt bei der Installation.
Wie in dem Bild in deinem Anhang.

Ich habe über die Google Suchfunktion mehrere Theads gefunden mit 
Kali/Linix hier auf der Website/Forum, deshalb dachte ich ich frage mal 
hier nach.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Zur Not kannst du ein Live System von irgendeinem Betriebssystem starten 
und dann damit die Partitionstabelle löschen (neu erstellen), bevor du 
einen weiteren Versuch startest. Unter Linux mache ich so etwas gerne 
mit dem Programm "gparted", das ganz ähnlich aussieht, wie die 
Datenträgerverwaltung von Windows.

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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Hast du im BIOS die Secure-Boot Option deaktiviert?

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ich bin jetzt aktuell schon in der erneuten Installation, und habe 
gerade das Feld gewählt mit - Geführt - Vollständige Festplatte 
verwenden.

Danach Wähle ich die Festplatte aus.

Danach als Partitionierungsschema ( Alle Dateien auf eine Partition )

Danach komme ich auf den Partitions Bildschirm.

62,5 GB Festplatte

> 1.0 MB Freier Speicher
> 536.9 MB ESP
> 61.0 GB ext4
> 1.0 MB  Swap
> 1.0 MB Freier Speicher


Als Auswahl dann
-Änderungen an den Partitionen rückgängig machen
-Partitionierung beenden und Änderung übernehmen.

@Steve
Ja habe ich Deaktiviert, habe sonst Secure Boot Fail bekommen.

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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Das sieht soweit gut aus. Gehe auf "Partitionierung beenden und Änderung 
übernehmen."

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Jetz bekomme ich die Fehlermeldung " Es wurde kein Root-Dateisystem 
festgelegt"

Hatte ich vorher nicht, und geändert habe ich auch nichts.

--EDIT
Habs gelöst, das Verzeichnis war als nicht nutzbar angewählt.
Habe es als Wurzelverzeichnis abgestempelt. also die 61GB Partition.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hoffe Du hast die EFI-Partition gesichert und nach Möglichkeit die 
Recovery ebenfalls.

Das secure boot und Schnellstart wird abgestellt, wenn Windows noch 
drauf ist. Das Windows wird mit diesen Einstellungen mindestens noch 
einmal ordentlich hochgefahren und wieder beendet.

Es ist auch noch etwas im UEFI-BIOS umzustellen.
Dazu wird in der Konsole:

sudo efibootmgr

mit verschiedenen Parametern aufgerüfen um im NVRAM die Bootreihenfolgen 
passend einzustellen.

https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren/
https://wiki.ubuntuusers.de/efibootmgr/

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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@Dieter

Aber für die Konsole / jegliche eingabe muss ich zuerst ins System 
kommen, also ich kann im BIOS ( Einzigste Option gewesen ) oder 
Fehlerbildschirm
nichts eingeben. Oder gibt es da andere Möglichkeiten?

Bin jetz an der neuinstallierung, mal sehen was danach passiert.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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BlackRabbit schrieb:
> Oder gibt es da andere Möglichkeiten?

Wurde schon gesagt: Ein Live System Booten. Das geht ohne 
funktionierende Installation.

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Nun gab es bei der Installation ein Problem mit dem GRUB-Bootloader.

Also kann wieder nicht gebootet werden....

Ich habe an der Installation nichts geändert zu vorher, und es gibt ein 
neues Problem ?

Installiere jetz ein 3tes mal.

: Bearbeitet durch User
von Esmu P. (Firma: privat) (max707)


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BlackRabbit schrieb:
> Nun gab es bei der Installation ein Problem mit dem
> GRUB-Bootloader.
>
> Also kann wieder nicht gebootet werden....
>
> Ich habe an der Installation nichts geändert zu vorher, und es gibt ein
> neues Problem ?
>
> Installiere jetz ein 3tes mal.

Das wird aber nichts ändern.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Blackrabbit!

BlackRabbit schrieb:
> habe die ganze Festplatte formatiert (während der Installation) und die
> Installation erfolgreich abgeschlossen.

Nein. Formatieren kannst Du nur eine oder mehrere Partitionen. Diese 
stellen, wie der Name schon sagt, nur einen Teil des 
Festplattenspeichers dar. Bis auf den Ausnahmefall einer sogenannten 
Superfloppy, bei der keine Partitionstabelle vorhanden ist und die 
Festplatte mit einem Bootsektor einer Partition beginnt, kannst Du mit 
Formatieren keine Festplatte vollständig löschen.
Du könntest das aber unter Linux z.B. mit dd oder ddrescue.

> Danach den Stick abgezogen & Laptop neu gestartet, aber es taucht
> trotzdem Windows PC Wiederherstellung auf? Woher kommt das denn? Die

Die alte Partitionstabelle ist noch vorhanden - weil Du eben nicht alles 
gelöscht hast. Dein Betriebssystem setzt bei der Installation auf dem 
auf, was vorhanden ist und das eine Partitionstabelle egal welchen Stils 
(MBR oder GPT).

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ich habe jetz da das Booten nicht mehr will, einen Windows Stick 
aufgesetzt und mit diskpart, eine neue EFI Partition zu erstellen sowie 
den Bootloader neu zu installieren.

von Johann K. (klammerj)


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Es ist leider sehr häufig das syslinux und ähnliche bootloader
es nicht schaffen das kernel zu laden.

Du kannst versuchen die uefishell auf die efi Partition zu kopieren und 
damit zu laden.

Auf der EFI Partition (fat32) sollte die Datei
/EFI/BOOT/BOOTX64.EFI (oder BOOTX32.EFI auf 32 bit Systemen)
sein.
Die ersetzt du durch die EFI Shell.

Die efi Shell... Wo du die findest weiß ich auch nicht.
es gab das Binary mal auf github aber das haben's wohl abgeschafft.

Das linux kernel das du laden willst ist zB in der Datei /vmlinuz.efi
und das initramfs file in /initramfs-6.1.60-gentoo-dist.img
(Vorsicht. Alle Pfade hier sind relativ zur EFI Partition. Wenn die auf 
/boot gemountet ist, isses /boot/initramfs-6.1.60-gentoo-dist.img)

in
/EFI/BOOT/STARTUP.NSH
sollte dann sowas drinstehen.
1
fs0:
2
vmlinuz.efi initrd=initramfs-6.1.60-gentoo-dist.img root=/dev/sda2 video=1280x1024R i915.enable_guc=2

(das lässt sich aber auch von Hand eingeben wenns mit den Parametern 
nicht gleich klappt ...)

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die EFI und letzten zwei Partitionen zu sichern waere zu empfehlen, weil 
die Partition kann Treiber enthalten, ohne die es manchmal schwierig 
werden kann, weil der Standardtreiber von Windows (EFI 
Wiederherstellung) nicht richtig funzt.

https://www.wintotal.de/tipp/efi-systempartition/

Angemerkt sei, dass Windows den Lizenzkey im Bios auslesen kann und 
auch, wenn dort im Flash noch ein Spezialtreiber fuers EFI abgelegt 
wurde.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Bei UEFI hat man doch auch noch eine Referenz im Bios. Z.B. früher, da 
wollte ich bei Windows 8 ein Linux von CD booten - ging aber nicht. Man 
musste erst im Bios eine andere Referenz einstellen.
Im großen und ganzen das gleiche, wie früher auch, wollte man von CD, 
oder von USB oder von Diskette booten.
Jetzt geht eben auch Windows(xy) Booten oder Linux(xyz) oder 
wasauchimmer(xyz). Ist etwas komplizierter, chaotischer und 
unüberschaubarer, als die alten Boot-Einstellungen, deswegen ja auch 
vorher einen ansaufen.

von BlackRabbit (blackrabbit)


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@Dieter

Ja das ganze hat nichtmehr geklappt wie ich wollte mit Diskpart.
Habe dann die langwierige Vartiante genommen und WIN neu installiert.
Bootet wieder alles und klappt.

Danach wieder Kali draufgeschmissen, ohne fehler. Aber bei PC Start 
kommt wieder WIN dazwischen... Wenn ich die EFI Partition lösche dann 
bootet er nichtmehr. Also ich komme irgendwie nicht an Kali ran.

@Rbx
Ja danach habe ich auch schon gesucht, aber nix gefunden.
Das mit dem Ansaufen war ne gute Idee, hätte den Laptop fast angezündet 
gestern.

Ich mache irgendwas bei der Partition falsch. Aber bei Kali auf der 
Website wird dass nicht erklärt in der Documentation weil die eine Leere 
Platte benutzen. Wenn ich meine Platte leere dann bootet nix mehr. 
Verstehe grade nicht weiter, aber man lernt ja dazu. Ich teste heute 
weiter. Danke schonmal für alle Tipps bis hierhin an alle, hoffe das 
wird noch was mit dem Laptop.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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BlackRabbit schrieb:
> Ich mache irgendwas bei der Partition falsch.

Denke eher, nicht alles gelesen, vor allem die Linkd und daher was 
ausgelassen oder Reihenfolge anders gemacht.

Die Vorgehensweise erinnert mich an das blinde tauschen von Elkos, 
danach Transistoren in einem Thread, der einen Verstaerker reparieren 
wollte.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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BlackRabbit schrieb:
> Verstehe grade nicht weiter, aber man lernt ja dazu.

Spendiere dem Geraet eine etwas grossere SSD, kopiere die alte SDD  mit 
dd auf die neue und realisiere DualBoot mit Win & Linux. Da faende sich, 
wo die Schwierigkeiten liegen.

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ganz kurz zum klarstellen das ich auch richtig liege,
Ich muss die Windows (größte Partition) nicht "löschen" die wird ja 
sowieso überschrieben von Kali? Also ich lasse alles so wie es ist und 
klicke mich durch die Installation? Damit das mal ausgeschlossen werden 
kann.

Ich kann (habe ich grade gesehen) über den Linux Boot (installations 
bildschirm) auf die GRUB Konsole zugreifen. Villeicht kann ich damit 
Booten über einen Befehl - der weiter oben erwähnt wurde.

Ich habe die Links gelesen aber wie gesagt ich Lerne und teste noch, 
kann gut sein das ich was falsch verstanden habe oder ich was übersehen 
habe.

Ich muss irgednwie in der Konsole die Kernel geladen bekommen, dann 
könnte ich den Befehl Boot nutzen. Nur das weiß ich noch nicht wie.
Bei boot gibt er mir an das keine Kernel geladen ist.

@Dieter
Das ich auch eine Möglichkeit mit einer größeren SSD, ich schaue mich 
mal um danach. Dann hab ich zumindest eine Option parat.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Eigentlich ist es ganz einfach: UEFI macht nur bei Windows Sinn, da ist 
es mow Pflicht. Solange die Platte mit UEFI versehen ist, wird eine 
Linux-Installation nur schwieriger. Hast Du mal nachgesehen, ob Dein 
BIOS den CSM-Mode kann, das ist der alte BIOS-Modus ohne UEFI, dann hast 
Du gute Chancen. Du musst den CSM-Modus aktivieren und bestätigen.

Du nimmst ein beliebiges Live-Linux das von USB gestartet wird fährst es 
hoch und startest Gparted. Du setzt zuerst das Gerät, wo Du Kali haben 
willst, dann Ansicht -> Geräteinformationen das Häkchen setzen und links 
am Fensterrand kontrollieren, ob das wirklich das richtige Gerät ist 
(Modell und Grösse, ggf. Seriennummer), notfalls Gerät ändern. Dann 
unter Gerät -> Partitionstabelle erstellen -> den Typ msdos auswählen, 
das löscht die gesamte Platte sicher und verhindert, dass der 
UEFI-Bootlader noch drauf ist. Du musst sicher sein, dass auf der Platte 
nichts drauf ist, was noch wichtig ist.

Dann das Live-Linux runterfahren und die Kali-Installation starten. Da 
Du Anfänger bist die ganze Platte verwenden.

von BlackRabbit (blackrabbit)


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@Stephan.S

Also den CSM Mode habe ich nicht gefunden, kann nur Boot Mode von UEFI 
auf Legacy umstellen.

Ist Gparted auf Live Linux mit enthalten?

von Stephan S. (uxdx)


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Legacy ist CSM (Compatibility Support Module)

Gparted dürfte auf jeder Live-Linux drauf sein, bei Ubuntu und Kali auf 
jeden Fall.

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Okay, dann weiß ich das jetzt auch. Prima.

Ich hab ein Live Linux von Knoppix gefunden, ist das gut?

von Stephan S. (uxdx)


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auch ok, in Knoppix: Menü->Einstellungen->GParted

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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UEFI ist nicht schwer, wenn daran gedacht wird im NVRAM an erste Stelle 
das Linux zu setzen und auf die Datei & Grub in der EFI-Partition zu 
verweisen.

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Also ich hab ne Linux Live ISO gezogen & getestet, bootet garnix.
Ich wähle an Live, dann kommt der Schwarze "Ladebildschirm" mit dem weiß 
blinkenden Unterstrich oben in der Linken Ecke.

Habe dann GParted Live ISO gezogen und das getestet. Geht genau so 
nicht...

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Wie hast du denn die ISO Images aus CD/DVD/USB Stick gebracht?

Es wäre schon gut, das ans Laufen zu bringen, denn damit kannst du

- eine neue jungfräuliche Partitionstabelle anlegen (wie oben gezeigt)
- die Partitionstabelle kontrollieren und uns zeigen
- den Inhalt der EFI (ESD) Partition kontrollieren
- mit unserer Hilfe die UEFI Settings kontrollieren und korrigieren 
(auch die, die dir das BIOS Setup nicht zeigt)

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ich hab den LiLi USB Creator benutzt, und dann mit Etcher nochmals 
probiert.
Ja darauf will ich hinaus, dann könnte ich paar Fotos knipsen und dann 
ist alles etwas ersichtlicher.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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BlackRabbit schrieb:
> Ich hab den LiLi USB Creator benutzt, und dann mit Etcher nochmals
> probiert

Kenne ich beide nicht. Unter Windows benutze ich immer Rufus, das hat 
bisher immer funktioniert.

Laut Wikipedia wird der Lili USB Creator seit 2015 nicht mehr gepflegt!

In der Doku von Kali Linux steht, dass du Rufus nehmen sollst, falls 
Etcher versagt.

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Okay ich teste das mal mit Rufus, die Live Version aufzuspielen.
Ich habe alle Partitionen gelöscht über den WIN Installer.
Platte sollte leer sein jetz. 60GB nicht zugewiesener Speicher.

Gibts bei Rufus was zu beachten?
Partitionschema?
Größe der persistenten Partition?

von Carypt C. (carypt)


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Kürzlich gab es den Fall, daß ein Usb-stick nur von einer einzigen 
bestimmten Usb-Schnittstelle (Steckplatz) am Notebook gestartet werden 
konnte. Das war mir auch neu.

von Εrnst B. (ernst)


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Installier das Kali genauso, wie's später auch booten soll.

d.H. wenn du später per UEFI booten willst, starte auch das Bootmedium 
über UEFI.
Am einfachsten stellst du das sicher, in dem du das CSM im UEFI-Setup 
abschaltest.

Kali richtet dann die EFI-Partition selber ein, und trägt sich auch 
selber in den EFI-Bootmanager ein...

Secure-Boot muss aus sein, der Kali-Bootloader ist nicht passend 
signiert.
Wenn es erst installiert ist, hättest du die Option, einen eigenen MOK 
zu hinterlegen und damit selber zu signieren.
(MOK=Machine-Owner-Key, Beweis dass es deine Hardware ist, und du 
mit dem Bootloader einverstanden bist).
Einfacher ist es, Secure-Boot aus zu lassen.


Wenn du später per CSM (=Kompatibilitäts-Modul zum 1981er IBM-Bios) 
booten willst, solltest du dein System vorher von allen EFI-Überresten 
bereinigen. Achte beim installieren darauf, dass auch das 
Installations-Medium per CSM gestartet wird.

von Stephan S. (uxdx)


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BlackRabbit schrieb:
> Ich habe alle Partitionen gelöscht über den WIN Installer.
> Platte sollte leer sein jetz. 60GB nicht zugewiesener Speicher.

Windows löscht die Platte nicht wirklich sondern belässt den 
UEFI-Bootloader drauf, Windows möchte NUR Windows und verhindert alles 
andere. Du musst irgendwie Gparted von irgendeinem Linux installieren, 
damit Du die Platte wirklich blank bekommst. Warum das nicht Knoppix 
geht, ist mir wirklich schleierhaft, Knoppix bootet eigentlich von JEDER 
beliebigen Hardware.

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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wenn du die platte wirklich sauber kriegen willst , kann auch löschen 
des masterboot-sektors (master-boot-record) hilfreich sein, der verlinkt 
wohl auch auf uefi.

die wiederherstellungspartion (installations-partion von windows) könnte 
eine versteckte partition sein, die partition hat keinen namen 
zugewiesen. 
https://win32diskimager.org/secure-data-by-hiding-the-partition-in-windows-command-prompt/.

ich habe letzhin mit der veralteten parted magic_2013_08_01.iso 
https://archive.org/details/partedmagig-ver-2013-08-01 festplatten 
bereinigt, das kann auch den masterbootsektor mal löschen.

etwas veraltete tipps, sry

von Wf88 (wf88)


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Carypt C. schrieb:
> wenn du die platte wirklich sauber kriegen willst , kann auch
> löschen
> des masterboot-sektors (master-boot-record) hilfreich sein, der verlinkt
> wohl auch auf uefi.
>
> die wiederherstellungspartion (installations-partion von windows) könnte
> eine versteckte partition sein, die partition hat keinen namen
> zugewiesen.
> 
https://win32diskimager.org/secure-data-by-hiding-the-partition-in-windows-command-prompt/.
>
> ich habe letzhin mit der veralteten parted magic_2013_08_01.iso
> https://archive.org/details/partedmagig-ver-2013-08-01 festplatten
> bereinigt, das kann auch den masterbootsektor mal löschen.
>
> etwas veraltete tipps, sry

Wenn du alles löschen willst, wirklich alles, dann boote Linux vom 
stick.
Den Löschvorgang kann man auch nach ein paar Sekunden abbrechen, es 
reicht wenn der Beginn der Platte genullt wurde. Kannst aber auch 
durchlaufen lassen (1-2 Std für 80er Platte schätze ich)

1. Finde heraus, welches deine interne Platte ist:

$ sudo su
$ fdisk -l

Da siehst du dann eine Liste der Datenträger. Wir nehmen an, /dev/sdx 
ist die interne, die löschen:

$ dd if=/dev/zero of=/dev/sdx

Das Programm zeigt keinen Fortschritt. Sieht aus als würde es "hängen". 
Sobald es fertig ist, kommt nichts ausser wieder die shell-Eingabe.
Im Fehlerfall meckert es.

3. Man kann auch ddrescue oder gddrescue verweden, das hat 
Fortschrittsanzeige, ist aber oft nicht mit auf den Live CDs:

$ ddrescue -vv --force /dev/zero /dev/sdx
$ gddrescue -vv --force /dev/zero /dev/sdx


Selbst wenn man nach ein paar sekunden abbricht, dann ist die "genullte" 
Platte für jedes Windows und Linux Setup wie eine farbikneue, komplett 
leer. Verbliebene Datenreste interessieren nicht. Die Partitionstabelle 
muss weg sein.
Damit ist dann auch sämtlicher versteckter Murks weg.

Abgebrochen wird dd und ddrescue mit STRG-C

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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BlackRabbit schrieb:
> Gibts bei Rufus was zu beachten?
> Partitionschema?

GPT geht nur mit UEFI Bios. Mit BIOS im Legacy Modus muss der Stick eine 
MBR Partition haben.

> Größe der persistenten Partition?

Damit habe ich mich noch nicht befassen müssen.

von Norbert (der_norbert)


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Wf88 schrieb:
> $ dd if=/dev/zero of=/dev/sdx
>
> Das Programm zeigt keinen Fortschritt. Sieht aus als würde es "hängen".
> Sobald es fertig ist, kommt nichts ausser wieder die shell-Eingabe.
> Im Fehlerfall meckert es.

Da könnte ein ›status=progress‹ hilfreich assistieren…
Die Angabe einer Blockgröße ›bs=8M‹ ist ebenfalls nicht zu 
unterschätzen.
Es reicht die ersten paar MiB und (im Falle einer GPT) die letzten paar 
MiB zu überschreiben.
Auch dafür gibt es Parameter.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Stephan S. schrieb:

> Warum das nicht Knoppix
> geht, ist mir wirklich schleierhaft, Knoppix bootet eigentlich von JEDER
> beliebigen Hardware.

So ist es. Und zwar sowohl im UEFI/GPT-Mode als auch im BIOS/MBR-Mode. 
Ist in einem UEFI Booten von beidem erlaubt, wird das Teil sogar doppelt 
angezeigt.

Was wiederum zur Folge hat, dass man überlegen muß, welchen der beiden 
Einträge man bootet. Und bei manchen UEFIs ist es garnicht so leicht, 
herauszufinden, welcher der beiden Einträge nun was ist. Die Entwickler 
dieser UEFIs haben offensichtlich nicht mit hybriden Bootmedien 
gerechnet...

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Guten Tag erneut an alle Helfer.
Ich habe zum Schluss das LiveISO genommen von Kali auf der Website.
Ich mache heute den ISO Write mit Rufus und Teste das mal.

Diese "sudo" Befehle sind für die Kommandozeile im GRUB Loader?
Ich habe mit Kommandozeilen was Linux angeht noch nicht wirklich 
gearbeitet.
So weit bin ich noch nicht ganz mit meinem Wissen, aber ich versuche und 
teste was geht.

Wegen der USB Schnittstellen, ich habe 2. Einen USB 2.0 "Schwarz" und 
eine USB 3.0? "Blau" Schnittstelle. Erkannt wird alles von der 2.0 aus 
davon Arbeite ich die ganze Zeit. Macht das einen Unterschied?

Ich teste jetzt Rufus mit MBR Partitionschema aus als DD Image.
Mal sehen ob ich es irgendwie hinbekomme in GParted zu gelangen.

Die Sache mit dem "Löschen der Platte" wird mit Diskpart über den WIN 
Installer nicht gehen? Per Kommandozeile.

: Bearbeitet durch User
von Esmu P. (Firma: privat) (max707)


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Ich lese hier und muß zusehen wie hier herum getrollt wird und niemand 
hier bemerkt was.

von BlackRabbit (blackrabbit)


Angehängte Dateien:

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Also ich habe das LiveKali zum laufen gebracht. Mit Rufus hats geklappt 
als DD Image.

Endlich. Ein Schritt weiter.

Ich habe ein Bild mit GParted angehängt.
Bei "Device Informations" steht dran bei der Festplatte "Partition table 
GPT"

@Esmu
Da ich selbst noch nicht viel Ahnung habe davon und noch lerne, kann ich 
dazu leider nichts sagen.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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geh auf Device -> Partition Table -> msdos und bestätigen

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Okay hab ich erledigt, das Feld " Partition Table" steht jetzt von GPT 
auf msdos

von Stephan S. (uxdx)


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bestätigen, Rechner neu starten und Kali installieren

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Muss ich danach eine Partition erstellen? Oder macht das Kali dann 
selbst bei der Installation?

Ist die Platte jetzt sozusagen "blank"?

von Stephan S. (uxdx)


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das macht kali aber Du könntest es auch vorher machen: ext4-Partition, 
gesamte Platte (keine Swap-Partition einrichtnm, wir machen später einen 
Swap-File).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dieter D. schrieb:
> sudo efibootmgr

BlackRabbit schrieb:
> Also ich habe das LiveKali zum laufen gebracht.

Öffne ein Terminal und teste den obigen Befehl. Wenn efibootmgr zu einem 
Fehler fuehrt, weil nicht vorhanden, dann waere das eine moegliche 
Ursache vorher nicht weiter gekommen zu sein.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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ncoh was: hast Du schon CSM/Legacy im BIOS aktiviert, dann mach das, 
bevor Du Kali installierst

von Stephan S. (uxdx)


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Dieter D. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> sudo efibootmgr

Das brauchts nicht mehr er ist schon weiter und macht  LEgacy/CSM

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Habe die Partiton als ext4 erstellt komplette Platte.

@Dieter
Habe den Befehl ausgeführt im Terminal
"comand not found"

Im Bios Checke ich gleich ab ob das auf CSM/Legacy steht.

Kann ich den Installer von der LIVE ISO nutzen? Oder muss ich 
"umflashen" auf das normale Kali ISO?

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


Angehängte Dateien:

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BlackRabbit schrieb:
> Habe die Partiton als ext4 erstellt komplette Platte.

nein, Du hättest das mit dem Haken bestätigen müssen. Macht aber nichts, 
Kali macht das von sich aus

Booten und im Boot-Menue von Kali start installer wählen siehe Bild

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ja habe das Falsche Bild geladen. Sorry.
Ich fang jetzt an mit neu Booten, BIOS checken und Installieren.

von Stephan S. (uxdx)


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ich bleibe dran, habe mir grad ein Bier geholt :)

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Steve.

Steve van de Grens schrieb:
> Hast du im BIOS die Secure-Boot Option deaktiviert?

Ein ähnliches Problem hatte ich letztens mit einem nT-iT 1200.
Dort zeigte eine Mint Installation genau das gleiche verhalten.

Ich konnte das Mint vom Stik booten, und auf die Platte zugreifen, und 
auch installieren, aber anschliessend bootete Mint nicht von der Platte.
Meldung: Nix zu booten gefunden. Mit dem Stick konnte ich mir die Platte 
ansehen, und wollte mit der Reparaturfunktion den Bootsektor reparieren.
Meldung vom Mint auf dem Stick: Bootsektor kein Problem, aber schalt das 
Secure-Boot ab.
Leider gab es diese Funktion im Bios nicht. Ich habe dann halt ein 
Debian installiert, das hat einen signierten Bootsektor, und das hat 
dann auch funktioniert.

Es gibt also Fälle, wo sich das nicht deaktivieren lässt.

Das Teil hat aber noch ein anderes Problem: openGL wird nicht 
unterstützt.
Darum läuft alles über eine openGL Emulation per Mesa. Aber das ist 
Grottenlangsam. Die üblichen Netzanwendungen und Büroprogramme 
funktionieren gut, aber KiCad bewegt sich wie stoned. :(

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von BlackRabbit (blackrabbit)


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@Stephan
Ja das brauche ich auch gleich.

Habe BIOS auf Legacy umgestellt & reboot.
Danach im Kali Loader auf Start Installer.

Jetz sitze im Schwarzen Bildschirm wieder fest mit dem blinkenden 
Unterstrich.

von Stephan S. (uxdx)


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hhhmmm bei mir kommt die Sprachauswahl, wart mal ein paar Minuten, das 
kann dauern

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


Angehängte Dateien:

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BIOS

von Stephan S. (uxdx)


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bist Du jetzt automatisch im BIOS gelandet oder hast Du das selber 
veranlasst

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Das war davor, ich habe danach die Installation gestartet und warte 
immernoch im Schwarzen Bildschirm

von Stephan S. (uxdx)


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drück mal ESC

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Hab schon alles probiert, ESC - Leertaste - Enter. Passiert nix

von Stephan S. (uxdx)


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strg-c

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Nöp geht auch nix. Also das selbe Fehlerbild wie davor.

von Stephan S. (uxdx)


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boote nochmal das Live-Kali und lösche die Partition in Gparted: 
Partition anwählen, rechte Maustaste, löschen, bestätigen

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Das Live-Kali bootet auch nichtmehr.
Das muss ja dann an der UEFI/LEGACY Umstellung liegen? Das zwar der 
einzigste zwischenschritt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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BlackRabbit schrieb:
> @Dieter
> Habe den Befehl ausgeführt im Terminal
> "comand not found"

Danke. In dem Falle konnte das Kali nicht den Eintrag im NVRAM aendern. 
Somit UEFI Boot nicht komplett auf das Linux umlenken.
Haette man persistent auf dem Stick nachbessern muessen.

von Stephan S. (uxdx)


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hast ne PM

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Dieter D. schrieb:
> Haette man persistent auf dem Stick nachbessern muessen.

Das ist aufwendig / kompliziert? Für einen Anfänger.

von Stephan S. (uxdx)


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BlackRabbit schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Haette man persistent auf dem Stick nachbessern muessen.
>
> Das ist aufwendig / kompliziert? Für einen Anfänger.

Vergiss es

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ich hab jetz zum Test auf UEFI zurück gestellt & Secure Boot 
ausgeschaltet.
Jetz kann ich wieder auf das LIVE ISO zugreifen. Und Booten.

Installation habe ich nicht getestet.

Was wäre wenn ich das jetzt so installieren würde mit UEFI?

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Dann wird Kali die Platte mit UEFI formatieren, mal sehen ...

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ok, installation geht schonmal. Dann teste ich das mal aus.

Muss ich nacher bei der Partition etwas beachten?

von BlackRabbit (blackrabbit)


Angehängte Dateien:

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Diese Abfrage hatte ich noch nicht bis jetzt.
Aber ich möchte ja sowieso keine anderen OS Systeme nutzen.

von Stephan S. (uxdx)


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BlackRabbit schrieb:
> Diese Abfrage hatte ich noch nicht bis jetzt.
> Aber ich möchte ja sowieso keine anderen OS Systeme nutzen.

Hier musst Du Dich entscheiden, ob UEFI oder CSM

Ich bin ab jetzt weg -> "Fastnacht in Franken" im Bayerischen Fernsehen 
!!!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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BlackRabbit schrieb:
> Das ist aufwendig / kompliziert? Für einen Anfänger.

Denke das wäre eine zu große Hürde. Auch ich bin dabei erstmal noch auf 
andere Probleme gestoßen.

Mit USB­Stick war der Persistent­Modus nur beim Start unter der Wahl von 
BIOS
(legacy mode) verfügbar und bei der Wahl von UEFI­Boot mußte jeweils die 
Editierfunktion aufge­rufen werden um "persistent" zu ergänzen. Die 
Datei „grub.cfg“ enthielt keine Optionsangabe „persistent“ im Vergleich 
zur Datei „sysli­nux.cfg“. Das konnte ich aber manuell im Editor 
ergänzen.

Nach einigen "apt­get update" und "apt­get upgrade" wurden zwei vmlinuz 
erzeugt, wobei eine nicht mehr zur initrd paßte. Das konnte ein paar mal 
durch rückkopieren gelöst werden. Bei größeren Änderungen (davon gibt es 
ungefähr zwei pro Jahr) ging auch das nicht mehr. D.h. der Stick musste 
dann ganz neu angelegt werden.

von Carypt C. (carypt)


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also gut,  du hattest auf legacy-modus umgeschaltet, aber damit hat die 
installation nicht funktioniert. deshalb hast du wieder auf uefi 
umgeschaltet, und du konntest sogar netterweise den secure-boot 
ausschalten (also daß nicht signierte bootloader erlaubt sind (kali)) , 
fein. und installieren geht auch, perfekt. nur bedeutet es auch, daß zb 
windows nicht in einer unsicheren (unsecure) bootloader-umgebung starten 
will (oder soll), das geht also nicht mehr: window und not secure . 
willst du das ? ja ? dann erzwinge die kali-uefi-installation.

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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das bios enthält erste hardwaretreiber, diese wurden erweitert und zu 
groß für das bios und sind auf die festplatte ausgelagert (efi/uefi) 
worden. scheinbar geht es nicht im legacy-modus ohne die uefi-treiber.

jeo !  aber was macht man dann, wenn die uefi-festplatte in den kaputt 
geht ?

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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@BlackRabbit
Halte Dich an die Hinweise von Stephan, der scheint im Gegensatz zu 
einigen anderen hier kompetent zu sein. Fastnacht ist morgen vormittag 
vorbei, mach da dann mit ihm weiter.
Mache vorallem zwischendurch nicht die anderen "empfohlenen Schritte", 
damit grätschst Du immer wieder in Stephan's Workflow rein und 
verschlimmbesserst am Ende nur. Dir dürfte für einige vorgeschlagene 
Aktionen noch das Verständnis fehlen odr mit anderen Worten Du weist 
(noch) nicht was Du tust. Da ist es besser das mit einem Helfer 
durchzuziehen.

An dem Stick rum fummeln würde ich an Deiner Stelle nicht, die Gründe 
habe ich bereits genannt.

von Rbx (rcx)


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Ich habe Kali in einer VM, da kann man auch mit lernen.
Ansonsten ist es vielleicht besser, einen Rechner ohne Betriebsystem zu 
besorgen und drauf achten, dass in dessen Bios keine Windows-Referenz 
abhängt.
Im Zweifelsfall nochmal beim Händler nachfragen, dass da nix im Wege ist 
beim Neuinstallieren von alternativen Betriebsystemen. Die machen 
nämlich auch so schon genug Probleme.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rbx.

Rbx schrieb:

> Im Zweifelsfall nochmal beim Händler nachfragen, dass da nix im Wege ist
> beim Neuinstallieren von alternativen Betriebsystemen. Die machen
> nämlich auch so schon genug Probleme.

Standardantwort, wenn man Händler fragt: "Ich hab nur Ahnung von 
Windows. Wenn sie versuchen Linux zu installieren gibt es keine 
Garantie."

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Esmu P. (Firma: privat) (max707)


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Rbx schrieb:
...
> Im Zweifelsfall nochmal beim Händler nachfragen, ...

Er hat doch eine alte Kiste..., die er nicht mehr benötigt...

Kali Forum benutzen ist richtig!

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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Helau,
ich gehe mal davon aus, daß meine letzte Entscheidungsfindungshilfe dann 
erfolgreich war. Dann Prost nochmal.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Carypt C. schrieb:
> ich gehe mal davon aus, ...

Oder er ist im Wochenende und hat momentan keine Zeit weiter zu machen.

Anhand der Herausforderungen für den TO, die sich bei den 
Installationsversuch herausstellten, wäre festzuhalten, dass die Mängel 
seit 2017 beim alternativen Betriebssystem nicht behoben wurden.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Dieter D. schrieb:

> Anhand der Herausforderungen für den TO, die sich bei den
> Installationsversuch herausstellten, wäre festzuhalten, dass die Mängel
> seit 2017 beim alternativen Betriebssystem nicht behoben wurden.

Was für "Mängel" meinst du? Ich sehe da eigentlich keine.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hier den Installationssupport zu leisten, ist gar nicht so einfach. Es 
verlangt auch vom TO viel ab. Vor allem muss dazu sehr systematisch 
vorgegangen werden und vorher analysiert werden.

Zuerst hätte der TO sein Windows hochfahren müssen. Über die 
Datenträgerverwaltung die Aufteilung der Festplatte ansehen, davon ein 
Foto machen und hier posten.

https://www.heise.de/tipps-tricks/Windows-10-Datentraegerverwaltung-finden-4128091.html

Nächster Schritt wäre gewesen, mit msinfo32 die Hardware anzuschauen.

https://www.windowspage.de/tipps/020539.html
Ein paar bestimmte Daten hätten gefragt werden sollen.

Dann wären die Dateien auf den jeweils interessanten Verzeichnissen EFI 
und Recovery zu sichten gewesen. Screenshot der Wurzelverzeichnisse, 
ggf. bestimmte Verzeichnisse noch eine Ebene tiefer.

Dann wären solche Dinge wie die UEFI-Einstellungen aufzurufen unter 
Windows und abzufotografieren. Das gleiche gilt für den Schnellstart.

Dann wären solche Dinge wie die UEFI-Einstellungen aufzurufen im BIOS 
und abzufotografieren. Das gleiche gilt für den Schnellstart.

Bis hierhin wäre noch nichts irgendwo zu verstellen.

Aus diesen Informationen würde dann das Vorgehen mit dem TO abgestimmt 
als vorbereitende Maßnahmen. Diese werden durchgeführt. Der TO ruft 
diese Punkte nach dem Neustart wieder auf und es wird geprüft, ob diese 
angenommen wurden.


Jetzt erst wird ein Bootstick angefangen vorzubereiten. ....

Auch hier wird wieder vorher abgesprochen, welches Werkzeug und Distro 
verwendet wird. Es werden auch wieder Bilder gemacht von wichtigen 
Einstellungen und Ausgaben.


Das dauert natürlich, aber anderweitig kann man hier nicht besseren 
Ersatz dafür schaffen, weil es nicht geht persönlich vor dem Notebook zu 
hängen. Bei Freunden behilft man sich indem die Videtelefonie eines 
sozialen Messegers verwendet wird, dessen Backkamera auf den Monitor 
gerichtet wird.

von Hans (ths23)


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Dieter D. schrieb:
> Hier den Installationssupport zu leisten, ist gar nicht so einfach. Es
> verlangt auch vom TO viel ab. Vor allem muss dazu sehr systematisch
> vorgegangen werden und vorher analysiert werden.
>.....
> und viel Blabla was hier nicht hingehört.

Der Installationssupport ist gar nicht so schwierig, wenn sich der TO 
mal an die Empfehlungen eines Users halten würde und nicht dauernd 
versuchen würde einen Mix aus verschiedenen Lösungsansätzen umzusetzen. 
Welchen Lösungsansatz von welchem User er dann am Ende konsquent 
durchzieht ist erstmal weniger bedeutend. Mein persönlicher Favorit wäre 
der Stephan, weil er bisher hier den systematischsten Lösungsweg 
aufgezeigt hat - meine persönliche Meinung. Der TO kann natürlich auch 
den Ratschläge von Dieter folgen, die Frage ist dann halt halt ob er am 
Ende ein unktionierendes Kali Linux hat.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hans schrieb:
> Welchen Lösungsansatz von welchem User er dann am Ende konsquent
> durchzieht ist erstmal weniger bedeutend.

Da liegen wir gar nicht weit weg in den Ansichten.

Bei der Analyse vor einer Installation und Wahl eines Lösungsansatzes, 
ist es schon richtig, wenn der TO Infos vom Rechner hervorholt für die 
verschiedenen Lösungsansätze. Dann kommen die Pros & Cons, Auswahl eines 
Weges, der dann versucht wird. Erst wenn das nicht geht, wird auf einen 
anderen Lösungsansatz gewechselt.

Übrigens um den Weg von Stefan nicht zu stören, schrieb ich nicht, der 
TO solle jetzt diese oder jene Änderung am Rechner machen, sondern 
bestimmte Details nachschauen, die bei Bedarf aufgegriffen werden 
können.

Naja, und hier hast Du etwas falsch zitiert.

Hans schrieb:
>>.....
>> und viel Blabla was hier nicht hingehört.

Das hätte sicherlich so aussehen sollen:

Hans schrieb:
>> ...
... und viel Blabla was hier nicht hingehört.

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Guten Tag,

Ich habe kein Wochenende^^ Ich arbeite auch am Wochenende.
Ich bin auf Schicht, das bedeutet ich nehme mir immer wieder Zeit sobald 
ich welche finde.
Das bedeutet ich setze mich da ran mit Zeit und Geduld, für 30 Min 
brauche ich mich nicht reinsteigern und zum Schluss verstehe ich nur die 
Hälfte.

Danke schonmal für die ganze Hilfe/Tipps/Mühe von allen, ich habe auch 
gemerkt das ich da in einen Mix reingegriffen habe und dadurch eventuell 
alles "verschlimmbessert" habe.

Ich überlege ob es eine Lösung für eine Art "Neuanfang" gibt, also z.B 
Windows neu installieren & alles wieder auf neu zu haben und dann mit 
Infos zu beginnen. Ist das so einfach Möglich wie ich mir das vorstelle? 
Beim Windows installieren wir auch im Background alles mit geändert?

Falls Infos benötigt werden versuche ich von alles Fotos zu knipsen, was 
helfen kann. Hilft ja dann im Endeffekt auch mir da ich danach mehr 
weiß.

Ich bin höchst wahrscheinlich ab Morgen nachmittag wieder voll am 
Notebook dran. Um dieses Installationsdrama zu vollenden ^^

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Übrigens gäbe es noch einen Workaround, wenn die Installation 
funktionierte aber nicht bootet, abgeleitet aus Dual-Boot von Windows.

https://www.connect-living.de/ratgeber/windows-11-dual-boot-windows-10-einrichten-rueckgaengig-machen-3202663.html

Manchmal ist der Starter des anderen Betriebssystems für UEFI 
installiert, aber der Rechner bootet nicht. Wenn das Windows so 
zurückinstalliert wird, das die Dateien des anderen Betriebssystems in 
der EFI-Partition erhalten bleiben, besteht die Chance den anderen 
Starter als erstes, anstelle des Win10 auszuwählen, so wie in dem 
Artikel unter dem Link beschrieben.

Wenn sich über die Versionen nichts geändert haben sollte, funktioniert 
dann der Boot des anderen Systems auch noch, wenn dessen Partition 
komplett weg sein sollte, weil nur die Teile von Win auf der EFI-Partion 
(100MB) benötigt werden.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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BlackRabbit schrieb:
> Ist das so einfach Möglich wie ich mir das vorstelle?

Normalerweise ja. Aber bei Dir scheint etwas nicht normal zu sein, sonst 
hättest du auch kein Problem gehabt, das installierte Linux zu booten.

von Carypt C. (carypt)


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Ok, der Blackrabbit hat grad keine Zeit, gut.


Dieter hat schön zusammengefaßt, was man alles vor dem 
installationsversuch hätte machen können. Wollte ich nur mal sagen.

Um es nochmal klar zu sagen, wenn die securebootoption ausgeschaltet 
ist, kann man zwar Kali installieren, aber ohne secureboot will kein 
neues Windows installieren oder booten. Das ist der Sinn der letzten 
Bildschirmmeldung.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet ist dass der Rechner, wenn 
das BIOS auf CSM steht nicht mal vom USB-Stick bootet. Auf dem USB-Stick 
ist das Dateisystem ein CD/DVD-Image, also ISO9660, das müsste immer 
booten können egal wie das BIOS eingerichtet ist. Ich habe schon viele 
Rechner mit Linux installiert (in der ganzen näheren Familie gibt es 
kein Win mehr und nur 2 Applejünger), auch wenn vorher Win drauf war, 
auch wenn das BIOS vorher auf UEFI und Secure Boot stand, das klappte 
immer.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Carypt C. schrieb:
> ohne secureboot will kein neues Windows installieren oder booten.

Glaube ich dir. An Windows liegt das sicher nicht, das geht auch ohne 
Secure Boot. Ist wohl eine Besonderheit deines Rechners.

Ich habe auf meinem alten Laptop im Januar das Windows 10 frisch 
installiert (mit neuer leerer Partitionstabelle). Dabei war Secure Boot 
und TPM deaktiviert.

Auf einem nagelneuen PC mit vorinstalliertem Windows 11 habe ich vor 
wenigen Tagen das Secure Boot deaktiviert. Er startet weiterhin ganz 
normal (abgesehen von einer einmaligen Warnmeldung).

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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ok, danke.
sowie ich weiß, booten die dvd/cd-iso-images wohl von dvd/cd , aber für 
usb braucht man ein usb-iso-image. obwohl es gibt auch dual.

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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es gab mal usb-sticks die sich als cd-laufwerk ausgeben, wohl für diesen 
zweck.

von Stephan S. (uxdx)


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Carypt C. schrieb:
> ok, danke.
> sowie ich weiß, booten die dvd/cd-iso-images wohl von dvd/cd , aber für
> usb braucht man ein usb-iso-image. obwohl es gibt auch dual.

die sog. Hybrid-Images sind heute Standard weil kaum noch jemand CDs 
oder DVDs nutzt, auch die Kali-Images sind Hybrid-Images. Zudem bootete 
sein Stick ja im UEFI-Modus des BIOS

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Angelegt hatte ich einige USB-Sticks zum Booten und Installieren mit 
Unetbootin.

https://unetbootin.github.io/

Wobei hier noch etwas für Linux unter UEFI steht und wie der Stick dafür 
vorzubereiten wäre:
https://wiki.ubuntuusers.de/UNetbootin/

Und hier ist noch die Anleitung, wie man eine kleine Overlay-Datei 
anlegt, so dass etwas bleibend (also persistent) auf dem Stick 
nachinstallieren kann:
https://ubuntu-mate.community/t/creating-a-persistent-live-usb-using-unetbootin/20105

Viele, die häufiger ein Linux auf eine Kiste werfen, haben oft sich noch 
ein paar nützliche Tools auf der Konsole ergänzt. Dadurch sind einige 
Anwendungen im Hintergrund bereits ergänzt, so dass diese gar nicht an 
die Herausforderungen geraten, vor denen der TO steht.

von Carypt C. (carypt)


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)  ich seh schon, ihr wisst gut Bescheid

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Carypt C. schrieb:
> ich seh schon, ihr wisst gut Bescheid

Da wäre ich nicht so sicher. Etwas mehr Erfahrung beim Suchen im Netz zu 
Anleitungen, die mir schon selbst weiter geholfen haben, sind bereits 
das Ende der Fahnenstange. Mich darüber zu äußern, wie es bei den 
anderen hier sei, wäre anmaßend.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Dieter.

Dieter D. schrieb:

> Da wäre ich nicht so sicher. Etwas mehr Erfahrung beim Suchen im Netz zu
> Anleitungen, die mir schon selbst weiter geholfen haben, sind bereits
> das Ende der Fahnenstange. Mich darüber zu äußern, wie es bei den
> anderen hier sei, wäre anmaßend.

Gut Suchmaschinen füttern zu können, ist aktuell eine wichtige 
Technische- und Kulturkompetenz. Da solltest Du Dein Licht nicht so 
unter den Scheffel stellen.

Unter anderem auch deshalb, weil immer mehr und breiteres Wissen 
verlangt wird, so das ich nicht mehr dazu komme, etwas anderes zu 
machen, wenn ich mit Lernen auf der Höhe der Zeit bleiben will.

Wir leben halt in einer Überforderungsgesellschaft. Ist ja nicht so, 
dass das nur bei mir so ist. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von BlackRabbit (blackrabbit)


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Also ich werde heute mal den Laptop wieder auf Grundzustand bringen,
mein Vorhaben ist mit dem Live-Kali die Platte nochmal mit GParted zu 
plätten, damit die leer ist, und danach (Hab mir sogar nen 2ten USB 
Stick gekauft^^)
Windows 10 wieder draufzupacken, anschließend würde ich dann eine 
erneute Installation beginnen oder wenns garnicht anderst geht auf auf 
Dual-Boot umsteigen. Kali an sich braucht ja nicht viel Speicherplatz, 
und ich nutze keinen Speicher auf dem Laptop(Bilder,Videos,Musik ect.) 
Daher müssten die 60GB ausreichen für 2 Systeme zum reinen 
Arbeiten/lernen und rumexperimentieren.

Ich würde auch auf ein anderes System umsteigen wenns nötig wäre ( 
Einsteiger mäßig ) aber ich denke das bleibt immer gleich was die 
Installation betrifft, also ob Linux Mint / Ubuntu ...?

Bei Dual-Boot wird einfach eine Extra Partition für Kali erstellt und 
der Rest (Windows ect.) bleibt einfach erhalten? Danach kann ich über 
das BootMenü dann anwählen welches System ich starten möchte? Hab ich 
das richtig verstanden?
Laut den Angaben aus dem Link.

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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BlackRabbit schrieb:
> aber ich denke das bleibt immer gleich was die
> Installation betrifft, also ob Linux Mint / Ubuntu ...?

Davon gehe ich ebenfalls aus.

Wenn die auf Debian basierten Distributionen nicht klappen, fallen mir 
CentOS und OpenSUSE als Alternativen ein. Die haben andere Installer.

> Danach kann ich über das BootMenü dann anwählen welches System ich
> starten möchte? Hab ich das richtig verstanden?

Ja, normalerweise geht das so bei UEFI Bios.

: Bearbeitet durch User
von BlackRabbit (blackrabbit)


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Ja habe jetzt mal Mint probiert, nach der WIN Installation.
Installation ohne Probleme, nach Dokumentation alles gemacht.
Nach Neustart zum Booten von Mint kam dann ne Fehlerliste ohne Ende. 
Nach 10 Minuten hab ich dann abgeschaltet & Secure Boot deaktiviert, 
danach konnte wieder nichts gebootet werden / nichts gefunden zum 
Booten.
Diese Windows erzwungene Bindung ist wirklich ekelhaft..

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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BlackRabbit schrieb:
> Nach Neustart zum Booten von Mint kam dann ne Fehlerliste ohne Ende.

Es fehlt wahrscheinlich die API des Treibers auf der EFI-Partition.

Fuer DualBoot duerften 60GB zu wenig sein. Das funktioniert nur, wenn 
die Partition von Windows unter Windows verkleinert wird. Da wird aber 
nur sehr wenig freigegeben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wenn Win10 drauf ist, erst mal mit diskmngr die Partitiontabelle 
screenshoten und posten.

von Hans (ths23)


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Steve van de Grens schrieb:
>> Danach kann ich über das BootMenü dann anwählen welches System ich
>> starten möchte? Hab ich das richtig verstanden?
>
> Ja, normalerweise geht das so bei UEFI Bios.

Das geht auch bei nicht UEFI. Dann installiert halt Linux einen 
passenden Bootmanager oder man besorgt sich einen, den man über Windows 
insatllieren kann. Man hat da genug Auswahl.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Unter Windows gibt es auch ein Werkzeug, das so etwas wie der efibootmgr 
kann. Weiss aber nicht, wie sich das nennt.

von Hans (ths23)


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BlackRabbit schrieb:
> Nach 10 Minuten hab ich dann abgeschaltet & Secure Boot deaktiviert,
> danach konnte wieder nichts gebootet werden / nichts gefunden zum
> Booten.
> Diese Windows erzwungene Bindung ist wirklich ekelhaft..
Ja wenn Du endlich mal Screenshots von Deinem BIOS und zwar von jeder 
Seite liefern würdest, könnte man Dir vielleicht helfen. Ich bin mir 
zimlich sicher das das Teil auch von einem Installationsmedium ohne 
Secure Boot booten kann.

Windows kann da nix dazu, das Problem sitz vor dem Bildschirm.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vielleicht das, aber noch nie verwendet:
EasyUEFI

von Norbert (der_norbert)


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Ich muss gestehen das ich in den letzten fünfundzwanzig Jahren noch 
niemals diese enorme Menge an Herum-Clownerei gesehen habe, nur um ein 
simples Linux zu installieren.

Entweder wird hier bewusst aktiv der Erfolg vermieden, oder, … , nun, 
sonst fällt mir da nichts ein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die Challenge gibt es schon laenger:
https://www.deskmodder.de/phpBB3/viewtopic.php?t=23049
How to get rid of an extra Windows Boot Manager entry in UEFI?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Norbert schrieb:
> oder

Es fehlt am systematischen Vorgehen. Nicht vorher fragen oder abstimmen 
welche Schritte. Er will halt alle 7! Kombinationen durchmachen.

von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Es fehlt am systematischen Vorgehen. Nicht vorher fragen oder abstimmen
> welche Schritte. Er will halt alle 7! Kombinationen durchmachen.

Grundsätzlich weiß ich ja worauf du hinaus willst, aber selbst bei 
Installation per Münzwurf hat man eine 50% Chance…
Für eine Linux Installation braucht man heutzutage in den meisten Fällen 
nur noch ein Huhn und eine Handvoll Körner für die Enter Taste.

von Hans (ths23)


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Dieter D. schrieb:
> Unter Windows gibt es auch ein Werkzeug, das so etwas wie der efibootmgr
> kann. Weiss aber nicht, wie sich das nennt.

Nennt sich meines Wissens msconfig.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Norbert schrieb:
> Für eine Linux Installation braucht man heutzutage in den meisten Fällen
> nur noch ein Huhn und eine Handvoll Körner für die Enter Taste.

Damit hast du mich und meine Frau zum Lachen gebracht.

von Hans (ths23)


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Norbert schrieb:
> Grundsätzlich weiß ich ja worauf du hinaus willst, aber selbst bei
> Installation per Münzwurf hat man eine 50% Chance…
> Für eine Linux Installation braucht man heutzutage in den meisten Fällen
> nur noch ein Huhn und eine Handvoll Körner für die Enter Taste.

Sehe ich genauso. Die Zeiten wo man bei der Installation richtig 
frickeln mußte sind lange vorbei.
Mein allerstes Linux (Anfang der 90'ziger) mit 42 Disketten zu 
installieren, endete in einer Katastrophe. Da mußte man während der 
Installation irgendwas mit dem vi anpassen. Wenn man dieses Teil das 
erste Mal sieht, scheitert man schon an dessen Bedienung. Im Internet 
nachschlagen konnte man damals auch nicht.
Am Ende kam was kommen mußte, Verlust aller Daten und komplette 
Neuinstallation des Rechners mit DOS und Windows 3.1. Backup war damals 
auch Fehlanzeige mangels geeigneter Speichermedien. Wenigstens hatte man 
damals noch nicht so viele Daten (Fotos von der Familienfeier waren 
i.d.R. auf Papier) und das meiste war wieder beschaffbar. Wichtige 
Dokumente hatte man meist auf Diskette gespeichert.

von Norbert (der_norbert)


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Hans schrieb:
> mit dem vi anpassen

Du weißt aber schon was du gerade angerichtet hast, oder? ;-)

Du hast Rumpelstilzchen gerufen und die Bodenklappe zum Emacs Keller 
geöffnet!

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Neulicht hatte ich bei einem Praktikanten ein kleines "Problem" behoben 
und dabei aus Gewohnheit den vi verwendet. Ganz begeistert fragte er, ob 
ich ihm die Bedienung dieses Programmes mal eben schnell beibringen 
könnte. Meine Antwort dazu: Das ist Opa-Kram, das brauchst und willst du 
nicht können. :-)

von Norbert (der_norbert)


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Ich beiß nicht an, ich beiß nicht an… ;-)

von Alexander (alecxs)


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Ich kenne den Unterschied zwischen vi und vim nicht, bedienen kann ich 
beides nicht. Ich weiß auch nicht was Secure-Boot im BIOS sein soll, und 
wieso das verhindert die Platte einfach mal platt zu machen. Ich hätte 
vermutlich einfach mal dd if=/dev/zero of=/dev/sda für ein paar Sekunden 
laufen lassen.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Alexander schrieb:
> Ich kenne den Unterschied zwischen vi und vim nicht, bedienen kann ich
> beides nicht.

Macht nichts, da verpasst du nichts.

> Ich weiß auch nicht was Secure-Boot im BIOS sein soll,

Dann google doch mal danach. Seit einigen Jahren hat das jeder PC, ist 
also gut dokumentiert. Wer Betriebssysteme installiert, sollte es 
zumindest grob kennen. Was sonst passiert, siehst du hier.

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Norbert schrieb:
> Hans schrieb:
>> mit dem vi anpassen
>
> Du weißt aber schon was du gerade angerichtet hast, oder? ;-)
>
> Du hast Rumpelstilzchen gerufen und die Bodenklappe zum Emacs Keller
> geöffnet!
Meinst Du? War nicht die Absicht. Emacs ist für mich auch nicht besser, 
quasi das Regen-Traufe Problem. Der Jörg W. wird das natürlich ganz 
anders sehen.
Mittlerweile könnte ich ja mit vi, aber wenn es nicht unbedingt sein muß 
ist's auch gut. Er hat halt einen Vorteil ist auf jedem unixoiden System 
vorhanden - sogar auf dem Mac. Es ist halt so ein Notnagel, wenn es gar 
nichts anderes gibt.

von Alexander (alecxs)


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Steve van de Grens schrieb:
> Seit einigen Jahren hat das jeder PC, ist also gut dokumentiert. Wer
> Betriebssysteme installiert, sollte es zumindest grob kennen.

Zum Glück gibt es noch ältere Hardware gebraucht zu kaufen bzw 
geschenkt. TPM Threads gibt es hier genug, hat mich aber nie 
interessiert.

von Rbx (rcx)


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Hans schrieb:
> Mein allerstes Linux (Anfang der 90'ziger) mit 42 Disketten zu
> installieren, endete in einer Katastrophe. Da mußte man während der
> Installation irgendwas mit dem vi anpassen. Wenn man dieses Teil das
> erste Mal sieht, scheitert man schon an dessen Bedienung. Im Internet
> nachschlagen konnte man damals auch nicht.

Vor allem sind ja Disketten bei Linux auch nicht so der Burner. Später 
kam dann eine fortschrittliche Usb-Schnittstelle  - quasi als Rettung.
Internet gab es vielleicht noch nicht, aber Anleitungen für Unix, vi 
emacs, nano usw. gab es fast an jeder Uni z.B. beim Rechenzentrum für 
ein paar Mark. Zigarettenschachteln waren auch damals schon teurer.

von Hans (ths23)


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Rbx schrieb:
> Später
> kam dann eine fortschrittliche Usb-Schnittstelle  - quasi als Rettung.
Nee USB war noch deutlich später. Vorher kam erst noch CD-ROM - Mitsumi 
2fach mit extra Controllerkarte. Da gab's dann Dreamlinux im Buchhandel 
2 oder 3 CD's und ein kleines Handbuch dazu, wo auch z.B. die 
grundlegenden Dinge des vi erklärt waren. Damit bekam man zumindest erst 
mal eine Linuxinstallation hin gefrickelt ohne das vorhandene DOS/Win3.1 
komplett ins Nirwana zu schicken. Von Dream war natürlich auch dieses 
Linux noch weit entfernt. Man bekam eine Kommandozeile und wenn man eine 
passende Grafikkarte und etwas Glück hatte bekam man auch ne X11 
Oberfläche hin. Aber vernünftg arbeiten konnte man damit nicht wirklich.
So im letzten viertel der 90'ziger gab's dann RedHat und Suse. Die 
hatten dann schon halbwegs vernünftige Installer und wenn man eine 
passende Grafikkarte und einen Drucker der unterstützt wurde sein eigen 
nannte, dann konnte man sogar halbwegs komfortbel einen Brief schreiben 
und selbigen auch ausdrucken. Ich meine damals gab es dann schon 
Staroffice als Linuxversion.

von Hans (ths23)


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Rbx schrieb:
> Vor allem sind ja Disketten bei Linux auch nicht so der Burner.
1992 gab es nichts anderes. Da hat man teilweise noch mit 5" Disketten 
hantiert. Immerhin hatte mein PC schon ein 3,5" Laufwerk.

von Hans (ths23)


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Wenn man sich hier mal die Bewertungen der letzten Beiträge ansieht, 
kann man nur zu einem Schluß kommen : Die Zahl der geistigen 
Dünnbrettbohrer schein exponentiell zu steige.

von Rbx (rcx)


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Hans schrieb:
> 1992 gab es nichts anderes. Da hat man teilweise noch mit 5" Disketten
> hantiert. Immerhin hatte mein PC schon ein 3,5" Laufwerk.

Ich hatte einen Atari ST. Unix gab es da auch schon oder auch vi usw. 
aber das war doch eher ein Uni-Thema. Für den Atari gab es ein paar gute 
Sachen, auch von der Uni her bzw. vom Turnschuh-Netzwerk.
In der Schule hatten wir u.a. Basic an DOS-Rechnern ausprobiert.
Aber das Basic auf dem Atari war total grottig.
Nichtsdestotrotz, die Midi-Schnittstelle beim Atari war recht nützlich. 
Midi auf dem PC lange Zeit echt nervige Herumeierei..;)
(mittlerweile gibt es ja USB-Interfaces)
Ubuntu Studio (https://ubuntustudio.org) fand ich immer recht gut.
Im Moment käme ich aber wohl auch noch mit dem Atari als Steuerhilfe 
zurecht.
Mein NB mit Cubase drauf und einigen wirklich guten guten Plugins wurde 
zu heiß.

von Hans (ths23)


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Rbx schrieb:
> Unix gab es da auch schon oder auch vi usw.
Ich kenne halt kein unixoides System wo kein vi drauf ist. Das ist 
eigentlich der Hauptvorteil von diesem Teil. Ich hatte früher viel mit 
HP-UX zu tun und da war das der Haupteditor. Die Bedienung ist schon 
sehr gewöhnungsbedürftig, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Mittlerweile dürften die vi-Zeiten vorbei sein und ich weine dem keine 
Träne nach, gleichwohl ich könnte mit ihm schon noch eine Textdatei 
bearbeiten, wenn auch nicht sehr effizient - die meisten Befehle habe 
ich mittlerweile vergessen.

von Norbert (der_norbert)


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Hans schrieb:
> Mittlerweile dürften die vi-Zeiten vorbei sein …

Noch nicht mal ansatzweise… ;-)

Hans schrieb:
> … gleichwohl ich könnte mit ihm schon noch eine Textdatei
> bearbeiten, wenn auch nicht sehr effizient - die meisten Befehle habe
> ich mittlerweile vergessen.

Einfach jeden Tag benutzen, dann ist das Ding schneller und effizienter 
als alles was in den letzten Jahrzehnten an micro oder nano 
Möchtegern-Replacements zusammengebastelt wurde. ;-)

von Hans (ths23)


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Norbert schrieb:
> Einfach jeden Tag benutzen,
Ganz bestimmt nicht. Ich bin die meiste Zeit mit Windows oder Mac 
unterwegs und da gibt es genug Editoren, die ich als deutlich 
komfortabler empfinde und deren Bedienung einem gewissen Standard 
entspricht. Meine 2 Server, NAS und diverse Pi's sind allesamt per ssh 
erreichbar und somit auch wunderbar von Windows aus mit einem 
(passenden) Editor administrierbar. Und ja es ginge im Terminalfester 
mit dem vi, aber warum soll ich mir das antun. Der vi ist für mich 
wirklich nur der absolute Notnagel. Das Bedienkonzept des vi war 
vielleicht vor 45 Jahren durchaus berechtigt und wahrscheinlich auch 
effizient, aber da gab es auch keine GUI und schon gar nicht eine GUI 
die sich an Standards (z.B. bestimmte Tastenkürzel) hielt.
Das ist wie mit Wordstar - zu seiner Zeit sicher ein tolles Programm, 
aber heute möchte ich damit nicht mehr arbeiten.
Die Zeiten haben sich geändert und damit auch die Philosophie wie man 
ein Programm bedient. Damit haben diese Oldies ihre allgemeine 
Daseinsberechtigung verloren. Das schließt ja nicht aus das es durchaus 
noch Nischen gibt wo solche Programme ihre Daseinsberechtigung haben. Es 
sei auch jedem frei gestellt die SW zu nutzen von der er meint er könne 
damit am besten arbeiten und wenn das eben vi ist, dann ist das ebenso. 
Die Weltgeht ganz bestimmt davon nicht unter und auch nicht wenn ich den 
vi nicht benutze.

: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Tja wenn man täglich mit unixoiden Systemen zu tun hat, dann grübelt man 
nicht mehr darüber. Dann macht man einfach…

von Rbx (rcx)


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Hans schrieb:
> Und ja es ginge im Terminalfester
> mit dem vi, aber warum soll ich mir das antun.

Gelegentlich kann man einen Texteditor in der Konsole gebrauchen. Den 
Watcom Vi kann man zur Not auch mit der Maus bedienen.

von Thomas W. (dbstw)


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Vielleicht sollte man sich erinnern, das vi die visual extension zu ex 
ist, der rein zeilenorientiert arbeitet.

vi war schon richtig fortschrittlich verglichen zu ex.

von Stephan S. (uxdx)


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Das ist wieder mal so ein typischer Thread hier: man diskutiert vom 
hundertsten ins tausende und über Themen, die überhaupt nichts mit dem 
eigentlichen Thema zu tun haben, über vi und Atari wurde philosophiert 
und über Disketten und DOS, demnächst vielleicht noch über König Charles 
und seine Camilla ...

Das nützt dem TE überhaupt nichts.

von Norbert (der_norbert)


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Stephan S. schrieb:
> Das nützt dem TE überhaupt nichts.

Du hast ja bestimmt den kompletten Thread goutiert.
Was denkst du, was würde dem TE denn helfen?
Also realistisch…?

von Rbx (rcx)


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Stephan S. schrieb:
> Das nützt dem TE überhaupt nichts.

Bist du sicher? Welchen Systemeditor hat denn Kali gerade? Weiß ich 
jetzt gerade nicht, aber ein Zeitlang war das (bei Backtrack) vi. Da 
dachte ich damals sowas wie: "hallo mein Freund :) "
Vi unterstützung gibt es üblicherweise auch, Vimtutor braucht man nicht 
extra zusätzlich installieren - soweit ich mich erinnere.
Backtrack war damals übrigens auch so frei (neben so 
Mikrocontroller-Hacking-Zeugs) auch eine überzeugende Wine-Nutzung 
vorzustellen. Hatte mich damals sehr beeindruckt.

von Robert B. (crolexx)


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Norbert schrieb:
> Was denkst du, was würde dem TE denn helfen?
> Also realistisch…?

Er kauft sich eine Spielekonsole.
z.B. ein Steamdeck und dann Bitburner installieren/spielen.
Sollte er dann noch immer Lust auf Kali haben, kann er es dort auch 
installieren (oder es zumindest versuchen)

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