Arbeiten auf Hawaii was wäre zubeachten?

OP #7594965
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Diese Woche hat mich diese Stellenanzeige gefunden: https://careers.parpacific.com/job/Kapolei-Process-Controls-System-Engineer-HI-96707/1121402600

Klingt ja erstmal nicht schlecht.

Auf was sollte man denn achten, wenn man als deutscher im Ausland arbeitet? Die Lebenshaltungskosten dort sind wohl ganz schön happig. Welche Probleme gibt es denn eine Arbeitsgenehmigung in den USA zu bekommen, oder ist das mit Arbeitgeber nur eine Formsache? Wie kann man US Einkommen in Deutsches Einkommen umrechnen?

#7594981
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Frank S. schrieb:

Welche Probleme gibt es denn eine Arbeitsgenehmigung in den USA zu bekommen, oder ist das mit Arbeitgeber nur eine Formsache?

Sie sagen explizit, dass sie dir nicht helfen: "To meet the basic qualification for this role, you will have legal authorization to work permanently in the United States for any employer without requiring a visa transfer or visa sponsorship."

Deine einzige Chance wäre die Green-Card-Lotterie. https://dvprogram.state.gov/ sagt: "The entry period for the DV-2025 Diversity Visa Program was between October 4, 2023 and November 7, 2023. Entries are not being accepted at this time."

Tja.

#7594990
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In der Stellenanzeige steht doch ganz eindeutig To meet the basic qualification for this role, you will have legal authorization to work permanently in the United States for any employer without requiring a visa transfer or visa sponsorship.

Also läuft ohne Greencard überhaupt nichts. Und die bekommst du nicht mal so nebenbei.

#7594995
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Frank S. schrieb:

Auf was sollte man denn achten,

a) sie können dich jederzeit wieder entlassen, dann musst du wieder zurück (es sei denn dh hast den nächsten Job parat). Auf den ganzen Kosten der Hinreise, neues Leben aufbauen, Rückreise, und hier wieder neu etablieren, bleibst du sitzen.

b) 120k sind nur 10k/Monat, wenn man von 25% des Einkommens für Mieze ausgeht, wird das knapp https://www.apartmentfinder.com/Hawaii/Kapolei-Apartments mit 50% für Miete kommt man gut hin.

c) das Unternehmen ist verpflichtet, vor Ort nach Arbeitskräften mit derselben Qualifikation zu suchen, gibt es einen, bekommt der den Job.

d) Krankenversicherungsproblem. Ggf. deutsche KV ruhen lassen (kostet Geld).

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7596067
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Purzel H. schrieb:

Dann musst du schleunigst weg, sofern du noch kannst.

Viele deutschen Expats, die ich in Amerika getroffen habe (Rentner, die sich ihre Rente dorthin überweisen lassen), haben immmer ausreichend viel Geld in der Hinterhand, dass sie noch einen Flug nach D bezahlen zu können, falls sie mal ernsthaft krank werden...

Frank S. schrieb:

Wie kann man US Einkommen in Deutsches Einkommen umrechnen?

Gar nicht. Das insteressiert dich auch absolut nicht, weil du ja gar nicht in Deutschlad lebst. Oder rechnest du jetzt auch noch immer Euro in D-Mark um?

In den USA ist eines wichtig: vernetzen. Wenn du nicht der Typ für gemeinsame Afterwork-Partys, Barbeque und Social-Clubs bist, dann bist du ein Aussenseiter. Keiner kennt dich und keiner will was mit dir zu tun haben.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7596108
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Purzel H. schrieb:

Die Krankenversicherung laeuft ueber den Arbeitgeber. Bist du den Job los, bist du die Krankenversicherung los. Und wenn du krank wirst, wirst du den Job los. Praktisch, nicht ? Dann musst du schleunigst weg, sofern du noch kannst.

Es gibt sogar Versicherungsverträge, bei denen sich der Arbeitgeber im Falle eines Arbeitsunfalls verpflichtet, den Mitarbeiter noch vor dem Eintreffen im Krankenhaus oder beim Arzt fristlos zu entlassen, damit die Versicherung nicht zahlen muss.

#7596169
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Michael B. schrieb:

Warum sollte man in Deutschland bleiben ? Miese Löhne, hohe Preise, nur Kotzerne wie Benko finden es hier toll um Steuermilliarden abzugreifen.

Soso und Hawaii (=USA) soll da jetzt der Gegenentwurf sein? Konzerne hat man da natürlich noch nie gesehen und hohe Preise gibts da auch nicht (vor allem nicht auf Hawaii...) . Dafür sind die Löhne alle TOP TOP TOP. Wie ich sagte: Kindergartenphantasien.

#7596177
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Udo S. schrieb:

in Deutschland hast du kein Problem einfach auszuwandern

Scheint ja doch ein Problem zu sein, Hawaii nimmt ihn nicht gern, eigentlich haben alle Länder der Welt restriktive Einwanderungsbedingungen wenn man nicht Millionär oder Profifussballer ist sondern arbeiten muss um sein Leben zu finanzieren.

Ob USA oder China oder Kanada, ob SaudiArabien, Südafrika oder Patagonien.

Aber immerhin innerhalb Europas ist man beweglich. Das ist nun aber auch nicht größer als die USA ansich, oder Australien.

#7596217
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Hallo

Michael B. schrieb:

Aber immerhin innerhalb Europas ist man beweglich. Das ist nun aber auch nicht größer als die USA ansich, oder Australien.

Nur als Hinweis: Ich habe nie ernsthaft ans Auswandern gedacht (denken müssen), aber als Gedankenexperiment und was wäre, wenn mal "nur so" drüber nachgedacht:

Ja, die USA sind, was die sozialen Sicherungssysteme angeht (auch ihrer eigenen Bevölkerung gegenüber - scheint aber auch Mentalität zu sein) eine Schande für ein entwickeltes Industrieland - das scheinen viel Westeuropäer mit Recht bis richtig guter Ausbildung erstaunlicherweise zu übersehen...?!

Aber gehen "wir" mal den einfachen weg und bleiben in EU-Europa:

Das Leben besteht ja zum Glück nicht nur aus Erwerbsarbeit, zumindest für mich ein wichtiger Punkt ist das Wetter und die Anzahl der Tageslichtstunden.

Davon haben wir in Deutschland über das Jahr gesehen ja auch nicht besonders viel (insbesondere so von September bis in den Mai) und die Durchschnittstemperatur und die Niederschlagsmenge ist: Na ja mit hält es aus, generell gleichmäßiger und tendenziell mehr Temperatur und weniger Niederschlag darf es aber sehr gerne sein (Egal was irgendwelche Förster und Landwirte so sagen). Tja und wo innerhalb EU Europa Leute gesucht werden und ausgebildete Deutsche als Arbeitskraft beliebt sind, sieht es mit dem Wetter eher schlimmer aus.

In Spanien und Portugal hauen sogar gut ausgebildete Leute ab, weil es für sie keine entsprechenden Jobs gibt, Griechenland wird noch viele Jahre an den Sünden aus deren jüngsten Vergangenheit leiden müssen (Gerade die Jugend - die teilweise gar nicht mehr so jung ist). Italien? Na ja, da wo eventuell ein Angebot besteht, ist es Wettermäßig oft auch nicht soviel besser (Norditalien, teilweise Hochgebirge), da wo es Klimatisch über das Jahr gesehen (komm jetzt keiner mit Extremwetterereignisse, die haben wir bei uns auch) angenehm wird haben es die Einheimischen schon schwer genug.

Österreich, Frankreich... Na ja besonders beliebt sind wir als Deutsche als Einwanderer und nicht nur als Touristengeld bringende Kurzzeitbewohner nicht... Außerdem ist, wo Frankreich sich Klimatisch von Deutschland deutlich unterscheidet, schon sehr auf sich bezogen und wird schnell richtig teuer.

Also wenn man auch von unserem Wetter "flüchten" möchte (man lebt ja dann dauerhaft dort) dann sieht es innerhalb von EU Europa eher bescheiden aus.

Hinzu kommt: Man muss die Sprache lernen (praktisch auf jeden Fall, ob rechtlich ist mir nicht bekannt, aber es sollte moralisch selbstverständlich sein) und sich dem Land und den Leuten anpassen (zumindest ich fordere es von unseren "Einwanderern" - also muss auch ich es leisten wenn ich auswandere) - es darf dann keine "German Towns" oder selbstgeschaffene Deutschen Ghettos geben.

Die nordischen (skandinavischen) Sprachen klingen zwar in Teilen ähnlich wie deutsch, sind dann aber doch sehr anders und weltweit gesehen noch unbedeutender als Deutsch.

Tja Auswandern ohne das man viel Leistet, eventuell so einiges verliert (unser Sozialsystem ist bei weiten nicht so schlecht wie viele es gerne behaupten) sich auch von der Mentalität umstellen muss (und darunter auch länger leidet, bzw. wenn man es nicht macht zu Recht ausgeschlossen wird - wie geschrieben: keine German Towns, kein "Klein Berlin" keine Stadtviertel wo 80% von einer Zuwanderer-Volksgruppe bewohnt wird, das wünsche ich mir hier in Deutschland betreffend unserer Zuwanderer und den Verwaltungen und würde es von mir und anderen deutschen Auswanderern entsprechend im Ausland verlangen) ist eigentlich unmöglich.

#7596297
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●DesIntegrator ●. schrieb:

In Deutschland ist man ja schnell ein Nazi, wenn man dieses Wort in den Mund nimmt.

Der Quatsch wird durch Wiederholung auch nicht wahrer.

Die wachsende Minderheit die so gerne das Wort verwendet, verwendet dann auch entsprechende andere Worte die nicht mehr harmlos sind.

Genau wie sie gerne "christlich" verwenden und dabei genau das Gegenteil der wichtigsten christlichen Grundsätze wollen.

#7596324
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Michael B. schrieb:

Warum sollte man in Deutschland bleiben ? Miese Löhne, hohe Preise, nur Kotzerne wie Benko finden es hier toll um Steuermilliarden abzugreifen.

Inhaltlich will ich auf dieses Stammtischgeblubber jetzt garnicht eingehen. Da ist nichts dabei worauf man eine Diskussion aufbauen könnte.

Witzigerweise hat aber genau heute YT mir ein paar Videos in die Vorschläge gespült wo US-amerikanische Expats über das Arbeiten und Leben in Deutschland berichten. Solche Videos sind ganz interessant wenn man mal einen anderen Blickwinkel über sein Land haben möchte. Erstaunlicherweise kommt DE da überwiegend sehr positiv weg.

#7596326
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Le X. schrieb:

Witzigerweise hat aber genau heute YT mir ein paar Videos in die Vorschläge gespült wo US-amerikanische Expats über das Arbeiten und Leben in Deutschland berichten. Solche Videos sind ganz interessant wenn man mal einen anderen Blickwinkel über sein Land haben möchte. Erstaunlicherweise kommt DE da überwiegend sehr positiv weg.

Nicht Expat aber prominentes Beispiel:

https://www.youtube.com/@usa.mom.in.germany

Moderator Persönliche Seite #7596367
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Was man bei allen Auswanderungsplänen nicht vergessen darf, ist die soziale Komponente: Auf einen Schlag sind alle Freunde, alle Bekannten, alle Verwandten nicht mehr vor Ort. Kurz: das soziale Netz ist weg. Da hilft auch kein Skypen.

Le X. schrieb:

Solche Videos sind ganz interessant wenn man mal einen anderen Blickwinkel über sein Land haben möchte. Erstaunlicherweise kommt DE da überwiegend sehr positiv weg.

Warum "erstaunlicherweise"?

Man sollte eben nicht der hiesigen Jammerei glauben sondern sich einfach mal ins Ausland begeben und dort mit Einheimischen sprechen. Dann merkt man sehr schnell: es geht uns hier ziemlich gut.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7596728
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Chris D. schrieb:

Was man bei allen Auswanderungsplänen nicht vergessen darf, ist die soziale Komponente: Auf einen Schlag sind alle Freunde, alle Bekannten, alle Verwandten nicht mehr vor Ort.

Und auch, dass der Menschenschlag, den man am Zielort trifft, in der Realität u.U. ganz anders ist, als man sich das erträumt hat.

Ein Nachbar, der gerne im Freien war, draußen am Lagerfeuer mit einer Flasche Wein übernachtet hat, im Wald lautstarke Grillfeste mit Freunden veranstaltet hat (frag mal den Förster) und morgens um 5 bei Sonnenaufgang schon fröhlich pfeifend vor unserem Schlafzimmer Holz gemacht hat (frag mal wie ich den eingenordet habe), dem war D viel zu eng und viel zu sehr reguliert. Sein absoluter Traum war es, als Holzfäller nach Kanada zu gehen. Das hat er nach 2 Jahren Vorbereitung dann auch geschafft. Er hat alle seine Habseligkeiten in einen Container gepackt und ist nach Kanada ausgewandert.

Nach weniger als 2 Jahren war er wieder da. Und herb enttäuscht, dass man dort entweder genauso reglementiert wird oder irgendwo fern von anderen Menschen bei seinem Grillfest ganz allein im Wald herumhockt.

Kurz: er hat herausgefunden, dass die Kanadier einfach nicht zu ihm und seinen Erwartungen passen.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7596738
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Lothar M. schrieb:

Er hat alle seine Habseligkeiten in einen Container gepackt und ist nach Kanada ausgewandert.

Nach weniger als 2 Jahren war er wieder da. Und herb enttäuscht, dass man dort entweder genauso reglementiert wird

geht schon damit los, dass Du hier gekaufte Sicherheitskleidung dort gleich in die Tonne treten kannst, wenn da nicht die in Kanada gültigen Prüf-Logos drauf sind.

Die mögen allesamt deren Specs erfüllen, anerkannt werden die Teile nicht, wenns zum Unfall kommt.

Oder USA, fahr da mal an einem Schulbus vorbei, wenn der grad Kinder auslädt. Das sieht man hier entspannter.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7596745
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●DesIntegrator ●. schrieb:

USA, fahr da mal an einem Schulbus vorbei, wenn der grad Kinder auslädt.

Da halten sogar die Autos auf der mit einer Leitplanke getrennten anderen Fahrbahnseite einer vierspurigen Straße an.

Das sieht man hier entspannter.

Und bei uns weiß offenbar keiner, dass man (auch in Gegenrichtung) an einem warnblinkenden Bus nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren darf.

Aber das ist ein anderes Thema...

#7596758
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Im Fitnessstudio hatte ich mich einmal mit einem jungen Mann unterhalten. Er war ein halbes Jahr in Kanada. Schwärmte über die Maßen. Meine Frage an ihn, wieso er nicht geblieben ist. Die Antwort war so einfach wie trocken: Im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt.

Gerhard O. lebt dort. Da wir öfter über WhatsApp telefonierten, hatte ich mir das Wetter (wegen der Uhrzeit) von seiner Heimatstadt in die Wetterapp gelegt. Ganz häufig um die -40Grad Celsius.

Also ich noch bei der Bundeswehr war, wollte ich danach nach Australien. Alles was giftig ist, das giftigste Viehzeugs überhaupt, findest du in Australien. Eine der häufigsten Todesursachen dort, das ist der Biss der Schwarzen Witwe.

Man muss vieles beachten. Mein Vetter lebt auf Neuseeland. Das letzte Mal sah ich ihn, als ich noch Jugendlicher war. Irgendwann kam mir die Idee nach meiner Tante zu suchen und rief diese an. Zufällig waren beide Söhne in Deutschland. Ich sprach noch mit Peter. Glücklich wirkte er nicht. Der war immer mein Vorbild. Mit 19 ist der mal eben für ein langes Wochenende in die Türkei, mit dem Motorrad. So fing es an, dass er sich alles umbaute. Sein Segelschiff hat er wohl noch, mit dem er die Welt umsegelt hatte. Die erste Frau war weg, als er sesshaft wurde. Das hat mir alles (bis heute) sehr zu denken gegeben. Mit Kind, das meine Ex damals sehr früh bekam, wollte ich solche Risiken nicht eingehen. Heute weiß ich, dass man erstmal öfter und auch längere Zeit an den Orten gewesen sein sollte, um wirklich so einen Schritt zu wagen. Und man sollte schon vorher, bevor man dann ganz geht, die Sprache, die dort gesprochen wird, so wie sie dort gesprochen wird, sehr gut verstehen und sprechen können.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7596788
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Wendels B. schrieb:

Wer es nicht hinbekommt, wenigstens diese Frage zu recherchieren...

Früher gab es dazu noch Grundinfos in den Fächern Wirtschaft-Recht oder Sozialkunde. Da sind stattdessen andere Inhalte im Lehrplan. Kürzel waere PC. Damit ist aber nicht Personal Computer gemeint.

Da fehlt, wenn nicht im Bekanntenkreis jemand sein sollte, bereits die Grundlage überhaupt die miesesten Falschinfos bei der Suche im Internet selbst auszufiltern. Wer nichts weiß, muss alles glauben!

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7596790
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Frank O. schrieb:

Eine der häufigsten Todesursachen dort, das ist der Biss der Schwarzen Witwe.

Erst neulich hatte ich eine Statistik über die durch Tiere verursachten Todesursachen in Australien gesehen. Interessanterweise standen dort nicht Spinnen- oder Schlagenbisse an der Spitze, sondern Tritte durch Rinder. Leider war nicht ersichtlich, ob dies eine typische Todesursache nur für Landwirte und deren Gehilfen ist. Und wie sähe die Statistik um Landwirte bereinigt aus?

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7596802
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Wer in die USA auswandern will, sollte auch unbedingt die erheblichen Unterschiede im Gesundheitssystem beachten, d.h. insbesondere das immense Kostenrisiko. Es gibt sehr viele durchaus krankenversicherte Personen, die dort schon völlig ruiniert wurden. Z.B. sind meist schon die Fahrten mit dem Krankenwagen nicht abgedeckt. Die absurden Phantasiepreise für jegliche Leistungen treffen vor allem diejenigen, die es sich eh nicht leisten können. Und z.B. eine Selbstbeteiligung von 10% hört sich zunächst durchaus interessant an, ist aber das Gegenteil. Wenn in Deutschland eine Behandlung EUR 200 kostet, dann in den USA $4.000. Die Krankenkassen haben aber mit ihren Vertragskliniken Rabattverträge mit z.B. 95%. Ein Patient bezahlt dann einen Eigenanteil von $400 auf den Listenpreis. Die Versicherung bezahlt aber nur $200 und verdient sogar noch bei jedem Eingriff.

Ich hatte vor einigen Tagen ein Video gesehen, in dem ein Kind einen kleinen chirurgischen Eingriff (kleine Knochenabsplitterung) benötigt. Aber statt dass dieser gleich durchgeführt wurde, freuten sich die Eltern darüber, dass ihnen die Bank schon im nächsten Jahr das Darlehen für den Eigenanteil der OP auszahlen werde! Und das waren keine armen Leute, sondern normale Mittelschicht mit mehreren Kindern.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7596812
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Ich hatte in Amiland mal einen "verschlauchten" Menschen gesehen, der als Kassierer arbeitete. So um die 30 Jahre alt. Als er merkte, dass ich nicht aus den USA komme, fing er gleich an, wie es dort viele machen, zu fragen: woher wohin etc.

-Das ist übrigens auch ein Unterschied zu hier, hier wird man sowas nur sehr bedingt gefragt.

Zum Schluss sagte er dann noch etwas von herzkrank und auf eine Transplantation wartend. Dass man in solchem zustand hier in D nicht wirklich arbeiten muss, um zu überleben, konnte er mir nicht glauben.

Und wie Sozialfälle hier aufgefangen werden...

⊙▂⊙

"jawdropping" sagt man dort.

#7596841
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Andreas S. schrieb:

Die absurden Phantasiepreise für jegliche Leistungen

Wir waren vor ca. 20 Jahren mit den Kindern in USA. 3 Tage nach dem Flug hatte meine Kleinste und ich starken Husten mit Schleimauswurf. Also in das nächste Krankenhaus in die Ambulanz. Bei uns beiden wurde die Lunge geröntgt. Ich hatte Bronchitis, meine Kleine leichte Lungenentzündung. Ich musste knapp 2000 Dollar vorstrecken, bekam die aber später von meiner Urlaubskrankenversicherung zurück.

Und das war wie gesagt vor 20 Jahren.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7596847
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●DesIntegrator ●. schrieb:

vielleicht bezog sich diese weiter oben genannte Statistik auch nur auf Wildtiere.

Hier eine unglaubliche seriöse wissenschaftliche Quelle für durch Tiere verursachte Todesfälle:

https://www.ruv.de/reiseversicherung/reisekrankenversicherung/gefaehrliche-tiere-australien

Laut diesem Blog sterben aber etwas mehr Menschen durch giftige Pflanzen und Tiere: https://geheimtippreisen.blogspot.com/2019/10/die-todlichsten-gefahren-in-australien.html

Und hier die offiziellen australischen Statistiken, die ich aber nicht analysiert habe:

https://www.abs.gov.au/statistics/health/causes-death/causes-death-australia/latest-release

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7596848
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(prx) A. K. schrieb:

Andreas S. schrieb:

Leider war nicht ersichtlich, ob dies eine typische Todesursache nur für Landwirte und deren Gehilfen ist.

Heilige Kühe im Stadtverkehr gibts m.W. nur in Indien. :)

Es werden auch in Deutschland gar nicht mal so wenige Menschen von Rindern angegriffen, wenn sie unbedacht eine Weide überqueren.

#7596854
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Andreas S. schrieb:

Heilige Kühe im Stadtverkehr gibts m.W. nur in Indien. :)

Es werden auch in Deutschland gar nicht mal so wenige Menschen von Rindern angegriffen, wenn sie unbedacht eine Weide überqueren.

Nicht nur, aber ganz besonders, wenn von allen Rindviechern auf dieser Weide nur eines 4 Beine hat.

Aber typischerweise erlebt man das nicht mitten in der Stadt. :)

#7596877
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Wendels B. schrieb:

(prx) A. K. schrieb:

Heilige Kühe im Stadtverkehr gibts m.W. nur in Indien. :)

In D heissen die neuerdings SUV.

Im Gegenteil, SUV werden eie Freiwild geschlachtet.

https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/hohe-parkgebuehren-fuer-suv-in-paris-ein-vorbild-fuer-hamburg/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS82MTBmZmY2Zi1lYWY5LTRiODMtYTdkYS02OThlZDU1ZGQ3OWY

EV sind die heiligen Kühe.

Mein SUV ist kürzer, schmaler und leichter als ein Passat. Aber warum fahre ich SUV und nicht mein altes 1050kg Auto ? Weil man inzwischen Angst haben muss von 2.2 Tonnen EV über den Haufen gefahren zu werden, deren Beschleunigung ist dank fehlendem Getriebe meist besser als die ehemaliger Sportwagen (Tesla Mod3 4.4-6.7s, Plaid 2.1s).

#7596950
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Wendels B. schrieb:

(prx) A. K. schrieb:

Heilige Kühe im Stadtverkehr gibts m.W. nur in Indien. :)

In D heissen die neuerdings SUV.

Der ist gut!!! :))

Udo S. schrieb:

Bei uns beiden wurde die Lunge geröntgt. Ich hatte Bronchitis, meine Kleine leichte Lungenentzündung. Ich musste knapp 2000 Dollar vorstrecken, bekam die aber später von meiner Urlaubskrankenversicherung zurück.

Weiß nicht, wie es bei Dir vor 20 Jahren war, aber heute kostet eine Auslandskrankenversicherung für USA gewöhnlich einen extra teuren Tarif.

Ein guter Bekannter von mir ist ab Rente sofort nach Mallorca ausgewandert. Nach recht kurzer Zeit (< 2 Jahre) kehrte er zurück. Herzprobleme. Nichts Dramatisches, aber das Gesundheitssystem in Deutschland wäre um Längen besser, meinte er.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7596953
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Michael B. schrieb:

Aber warum fahre ich SUV...? Weil man inzwischen Angst haben muss von 2.2 Tonnen EV über den Haufen gefahren zu werden

Das ist eine arg fadenscheinige Ausrede, das weißt du aber auch. Oder meinst du, du hast in deinem selberklärt "kleinen" SUV eine Chance gegen einen 40-Tonner? Und davon fahren viel mehr herum als von den Elektrokutschen.

Angesichts der allgemeinen Polemik glaube ich fast, der Thread hat sein seliges Ende erreicht...

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7596978
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Rainer Z. schrieb:

Ein guter Bekannter von mir ist ab Rente sofort nach Mallorca ausgewandert. Nach recht kurzer Zeit (< 2 Jahre) kehrte er zurück. Herzprobleme. Nichts Dramatisches, aber das Gesundheitssystem in Deutschland wäre um Längen besser, meinte er.

wundert mich, dass man einen Rentner dort offenbar krankenversichert, obwohl man im dortigen Sozialsystem vorher irgendwie nur sehr bedingt eingezahlt hat.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7596998
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●DesIntegrator ●. schrieb:

Zum Schluss sagte er dann noch etwas von herzkrank und auf eine Transplantation wartend. Dass man in solchem zustand hier in D nicht wirklich arbeiten muss, um zu überleben, konnte er mir nicht glauben.

Und wie Sozialfälle hier aufgefangen werden...

In Deutschland geht das sogar oft in die gegenteilige Richtung, d.h. Patienten werden sogar dazu gedrängt, sich in die soziale Hängematte zu begeben. Meine Frau hatte eine schwere Lungenerkrankung, ging aber trotzdem noch die ganze Zeit lang arbeiten. Selbst während der Wartezeit auf ein Spenderorgan, die sie auf der Intensivstation verbrachte, ließ sie sich auf eigenen Wunsch Arbeit schicken. Sie übersetzte in der Zeit alle möglichen Bedienunganleitungen für Produkte ihres Arbeitgebers von deutsch nach englisch, wofür bisher auch niemand Zeit hatte.

Irgendein Sachbearbeiter beim Amt für soziale Dienste versuchte sehr deutlich, ihr eine Frühverrentung schmackhaft zu machen, und konnte überhaupt nicht verstehen, warum sie die Gelegenheit nicht nutzen wollte. Schließlich sei ja eigentlich jeder bestrebt danach, möglich früh in Rente zu gehen. Und genauso schlimm sind irgendwelche Selbsthilfegruppen, in denen sich die Leute gegenseitig einreden, sie seien ja die ärmsten aller armen Opfer. Wer sich einmal auf dieses Spiel einlässt, kommt auch nur schwer wieder heraus. Ich schaute mir irgendwann auch die Rezensionen einer Rehaklinik an; es gab doch einige Leute, die die Klinik schlecht bewerteten, weil sie anschließend tatsächlich wieder arbeitsfähig waren und die Klinik sich weigerte, ihnen einen Persilschein auszustellen.

#7597152
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Lothar M. schrieb:

Und bei uns weiß offenbar keiner, dass man (auch in Gegenrichtung) an einem warnblinkenden Bus nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren darf.

Und wenn man das macht, wird man ständig angehupt. Ich habe allerdings mal erlebt, das ein Bus mit Warnblinker auf freier Strecke mit Warnblinker auf einer Landstrasse stand. Ich wusste nicht so recht, wie ich mich da verhalten sollte und hab dann erst mal meine Geschwindigkeit reduziert. Allerdings war ich beim passieren des Busses immer noch schneller als 6km/h.

#7597190
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Harald W. schrieb:

Und wenn man das macht, wird man ständig angehupt. Ich habe allerdings mal erlebt, das ein Bus mit Warnblinker auf freier Strecke mit Warnblinker auf einer Landstrasse stand. Ich wusste nicht so recht, wie ich mich da verhalten sollte und hab dann erst mal meine Geschwindigkeit reduziert. Allerdings war ich beim passieren des Busses immer noch schneller als 6km/h.

Tja, da hast du Glück gehabt und wurdest nicht erwischt. In dem geschilderten Fall muss man auch auf der Gegenspur von 100km/h auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen.

Aber das Warnblinklicht darf der Busfahrer nicht nach Gutdünken einschalten. Dafür gibt es extra Markierungen an den entsprechenden Haltestellen.

Gast #7598669
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Udo S. schrieb:

Ich musste knapp 2000 Dollar vorstrecken, bekam die aber später von meiner Urlaubskrankenversicherung zurück.

Wärst du einfach in die nächste Pharmacy Store gegangen und hättest dort frei verkäufliche Antibioticahämmer, Hustensaft mit ElefantenWirkstoffdosierung gekauft wäre es billiger gewesen. Bei uns bekommt du bald nicht mal mehr Erwachsenenlakritz ohne Rezept.

#7598695
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Franko S. schrieb:

Wärst du einfach in die nächste Pharmacy Store gegangen und hättest dort frei verkäufliche Antibioticahämmer, Hustensaft mit ElefantenWirkstoffdosierung gekauft wäre es billiger gewesen. Bei uns bekommt du bald nicht mal mehr Erwachsenenlakritz ohne Rezept.

In Frankreich konnte ich vor Jahrzehnten in der Apotheke ("Pharmacie") frei ein Hustenmittel mit Codein kaufen, das einzig wirksame Zeugs überhaupt.

In Deutschland hätte ich dafür vielleicht die Fahrerlaubnis verloren...

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7598724
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wenn man denn als medizinischer Laie eine Lungenentzündung erkennt und man die Wirksamkeit einer "Elephantendosierung" für ein Kind einschätzen kann (ob gut oder besser doch nicht), wird man sowas wohl nehmen können.

Ich würde da auch lieber die $2k vorstrecken. Das wäre mir die Gesundheit eines Kindes wert.

#7598729
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Rainer Z. schrieb:

Franko S. schrieb:

Wärst du einfach in die nächste Pharmacy Store gegangen und hättest dort frei verkäufliche Antibioticahämmer, Hustensaft mit ElefantenWirkstoffdosierung gekauft wäre es billiger gewesen. Bei uns bekommt du bald nicht mal mehr Erwachsenenlakritz ohne Rezept.

In Frankreich konnte ich vor Jahrzehnten in der Apotheke ("Pharmacie") frei ein Hustenmittel mit Codein kaufen, das einzig wirksame Zeugs überhaupt. In Deutschland hätte ich dafür vielleicht die Fahrerlaubnis verloren...

In sehr vielen Ländern der Welt fällt Codein unter das Betäubungsmittelgesetz o.ä. und immer weiter verschärft.

Ich glaube nicht, dass man in Frankreich mit "Morphium" im Blut als fahrtüchtig gilt oder galt, falls nachweisbar.

#7598740
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Ralf X. schrieb:

In sehr vielen Ländern der Welt fällt Codein unter das Betäubungsmittelgesetz o.ä. und immer weiter verschärft.

Klar, und ich will nicht behaupten, dass Codein in Frankreich immer noch frei verkäuflich ist. Ich weiß es nicht! Mein Fall liegt Jahrzehnte zurück.

Wendels B. schrieb:

Ralf X. schrieb:

Leider erlebt man es immer wieder, dass Busfahrer bei Motorschaden, etc. das Warnblinklicht auf freier Strecke als echtes Warnblinklicht missbrauchen.

Nein, das ist voellig korrekt.

STVO § 20 Abs.4 enthaelt genau zu dieser Unterscheidung den Wortlaut: "die an Haltestellen (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben"

Ich denke, das hat Ralf X. eher ironische gemeint?

#7598758
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Harald W. schrieb:

Wendels B. schrieb:

STVO § 20 Abs.4 enthaelt genau zu dieser Unterscheidung den Wortlaut: "die an Haltestellen (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben"

Das kannte ich so nicht. Also hätte ich den blinkenden Bus beliebig schnell überholen können.

Nein. Schon bei jedem normalen Fahrzeug mit Warnblinker ist erhöhte Vorsicht angebracht, bei Bussen noch erheblich mehr.

#7599620
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Andreas S. schrieb:

Erst neulich hatte ich eine Statistik über die durch Tiere verursachten Todesursachen in Australien gesehen.

Das ist schon lange her. Es war sogar eine Doku im Fernsehen. Dort sagten sie, dass Herzinfarkt die häufigste Todesursache dort wäre und gleich danach kam der Biss der Schwarzen Witwe. Ob das stimmt oder immer noch stimmt, habe ich nicht nachgeprüft.

#7604690
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Als junger Mensch ein paar Jahre im Ausland leben und arbeiten? Wenn das geht, ist das eine tolle Sache. Auf jeden Fall sieht und erlebt man mal, dass Dinge auch anders gemacht werden können als hier. Besser oder schlechter ist dabei nicht unbedingt so wichtig, es geht darum zu erleben, dass vieles "anders" auch (irgendwie) gehen kann. Interkulturelle Erfahrung wird in vielen Firmen auch gerne gesehen.

Die risikoarme Version ist - wenn es das denn noch gibt - eine Entsendung durch einen deutschen Arbeitgeber.

Wenn man das auf eigene Faust machen will - ist eigentlich oben schon alles gesagt. Vielleicht noch eine Anmerkung dazu: Die Amerikaner nennen das Geld, welches man auf der hohen Kante haben sollte, um selber jederzeit hinschmeissen zu können (oder im Fall einer Kündigung über die Runden kommen zu können) "F@** you money". Davon sollte man nach Möglichkeit genug haben, wenn man in einem Land mit eher grobmaschigem sozialen Netz arbeiten will.

Beitrag #7631219 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7632226
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Michael B. schrieb:

Harald W. schrieb:

Man bekommt dadurch ruhigere Hände.

Nur wenn man den Tremor durch vorherigen exzessiven Alkoholkonsum auch bekam.

Nein, es ist durchaus bekannt, dass kleinste Mengen Alkohol bei Nichtalkoholikern gleichzeitig beruhigend und leistungssteigernd wirken können, da sie den Ruhetonus der Muskulator herabsetzen. Eine Überdosierung kehrt diesen Effekt aber in Windeseile komplett um, insbesondere auch dann, wenn dies zu häufig erfolgt. Aus diesem Grunde taugt es eher dazu, nachzuweisen, dass jemand eben kein Alkoholiker ist. Natürlich gibt es auch bei sog. Spiegeltrinkern eine beruhigende Wirkung durch Alkohol, aber das ist ein gänzlich anderes Phänomen, da es dabei um die Unterdrückung von Entzugserscheinungen geht.

Es gab vor einigen Jahren auch Diskussionen darüber, ob der geringfügige Alkoholkonsum bei Sportwettkämpfen, in denen genau gezielt werden muss (Dart, Schießen, usw.), als Doping eingestuft und verboten werden sollte. Ich weiß nicht, wie diese Diskussionen ausgegangen sein.

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