Hallo Admins und alle die einen alten Laptop rumstehen haben und ihn nicht mehr brauchen,
ich war letztes Wochenende beim https://weltsichten-festival.de in Saalfeld. Dort war auch der Verein https://www.labdoo.org/deu/de/ueber-uns
Die sammeln alte Laptops ein, installieren ein Linux Betriebssystem und ein Paket mit Bildungssoftware. Dann werden die Laptops in Deutschland oder im Ausland für Kinder zur Bildung genutzt. Weiter Infos auf der Webseite des Vereins. Wer also Geräte übrig hat oder jemanden kennt oder Geräte entsorgen muss (z.B. beim Arbeitgeber) kann sich ja dorthin wenden. Ist ja besser als wegschmeißen.
Eigentlich sehr gute Idee. Ganz so einfach wirds wohl nicht. Als ich ein NB mit Schweizer Tastatur benutzen sollte, fehlte schon das ß. Der Teufel liegt im Detail.
Eigentlich sehr gute Idee. Ganz so einfach wirds wohl nicht. Als ich ein
NB mit Schweizer Tastatur benutzen sollte, fehlte schon das ß. Der
Teufel liegt im Detail.
Weiss denn jemand, ob jetzt die steuerliche Behandlung solcher Sachspenden in D besser geworden ist? Denn sonst ist es immer noch, mit Entsorgungsnachweis und Kosten ist es billiger ...
Und da der Staat ein Teil der MwSt verlieren wuerde, glaube ich nicht dass der Finanzminister etwas geaendert hat (Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist in D nicht so wichtig wenn es um Steuern geht. Leider.)
Die Kosten für die Aufbereitung und den Vertrieb der Geräte, sowie den Service danach sind nicht zu unterschätzen. Geht das überhaupt ohne Verluste?
Ich bin es gewohnt, alte Computer an "Bastler" abzugeben, sofern sie noch brauchbar sind. Das sind dann aber Leute, die sich das Gerät selbst aufbereiten und pflegen. Für solche fast kostenlose Angebote war ich damals als Schüler dankbar.
Dann werden die Laptops in Deutschland
oder im Ausland für Kinder zur Bildung
genutzt.
Ist das Theorie oder Praxis? Ich habe noch nirgendwo einen Bericht gesehen, wo wirklich mit kostenloser Bildungssoftware unterrichtet wird. Also ich meine Projekte, aus denen mehr geworden ist, als ein netter Versuch.
Ich bin es gewohnt, alte Computer an "Bastler" abzugeben, sofern sie
noch brauchbar sind. Das sind dann aber Leute, die sich das Gerät selbst
aufbereiten und pflegen. Für solche fast kostenlose Angebote war ich
damals als Schüler dankbar.
Das sehe ich auch so, deshalb muß ich meine Aussage korrigieren auf: "Von mir bekommt keine Organisation etwas".
Eigentlich sehr gute Idee. Ganz so einfach wirds wohl nicht. Als ich ein
NB mit Schweizer Tastatur benutzen sollte, fehlte schon das ß. Der
Teufel liegt im Detail.
Die sammeln alte Laptops ein, installieren ein Linux Betriebssystem und
ein Paket mit Bildungssoftware.
Gute Idee. Klappt nur nicht so recht, kann ich mir vorstellen, weil viele ihr Gerät erst abgeben, wenn es nicht mehr zu gebrauchen ist, da komplett veraltet und taugt es auch nicht mehr.
Die sammeln alte Laptops ein, installieren ein Linux Betriebssystem und
ein Paket mit Bildungssoftware.
Gute Idee. Klappt nur nicht so recht, kann ich mir vorstellen, weil
viele ihr Gerät erst abgeben, wenn es nicht mehr zu gebrauchen ist, da
komplett veraltet und taugt es auch nicht mehr.
Weil die allermeisten "Durchschnitts-User" ausschließlich Windows mit seiner eingebauten Hardware-Verkaufsförderung kennen, können sie nicht abschätzen, dass die vermeintlich unbrauchbaren Geräte (sofern technisch ok), unter einem anderen OS (meist Linux) noch vollkommen alltagstauglich sind.
Allerdings ist das Verständnis auch in den potenziellen Empfängerkreisen oft nicht sehr ausgeprägt. Wie? Damit kann man nicht zocken? Na so ein Müll!
eil die allermeisten "Durchschnitts-User" ausschließlich Windows mit
seiner eingebauten Hardware-Verkaufsförderung kennen, können sie nicht
abschätzen, dass die vermeintlich unbrauchbaren Geräte (sofern technisch
ok), unter einem anderen OS (meist Linux) noch vollkommen
alltagstauglich sind.
So ist es. Linux lief schon vor 20 Jahren auf XP-Rechnern mit 1,8Ghz super schnell. und das sogar mit Win XP look and feel / KDE Desktop ;-)
Gleichzeitig sammeln die Kommunen jährlich wahrscheinlich Tausende von Laptops auf ihren Recyclinghöfen ein und bestehen darauf, daß sie vernichtet werden.
Wenn ich einen Laptop nicht mehr brauche, stelle ich ihn vors Haus, wo er schnell neue Freunde findet. Ein paar habe ich auch mal zerklopft, wegen dem Magnesiumgehäuse.
Aber daß ich persönlich Energie für etwas aufwende, wo der Staat, die Gesellschaft, die Industrie und wer noch alles mit all ihrer geballten Macht dagegenarbeiten - nee. Ist mir schon seit den 80ern zu doof, als man Zellstoff aus Raubbau in norwegischen Urwäldern dunkelgrau färbte, um ihn hier als Umweltpapier zu verkaufen und gleichzeitig das Sammeln von Altpapier als alternativlos für das Überleben des deutschen Volkes und des Universums in Gänze darstellte.
Natürlich bin ich trotzdem keine Ressourcensau, meine Ohrenstäbchen wickle ich selbstverständlich selbst, aus gerollten Tageszeitungen und weichgeklopften (Brenn-) Nesselfasern.
"Learning by strampling" ist kein Fake, das gibt's wirklich:
In dem Vorzeige-Bundesland, das
über ein Zehntel seines Etats via
Finanzausgleich von anderen Bundesländern 'erwirtschaftet',
im deutschen (natürlich auch internationalen) Pisa-Vergleich
ununtertreffbar hinten rangiert,
wurden halt einfach
-statt mehr Lehrer (klar, wer will dort auch unterrichten?)-
"Deskbikes" angeschafft.
Deskbikes sind Stand-Draisinen, auf denen der/die Schüler/in,
genau wie auf der ömmeligen Schulbank von früher,
z.B. das Handy ablegen, einen Kaugummi drunterkleben oder
ihre/seine Spickzettel und Liebesbriefe ausfüllen kann. ;-)