Hallo!
Ich habe einen Siemens Backofen HB73G4580/45, der sich seit kurzem bei Ober-/Unterhitze abschaltet.
Umluft und Grill funktionieren noch, so dass es wohl nur an der Unterhitze liegen sollte. Diese (Heizelement) hatte ich in der Zeit als Ersatzteil bestellt und getauscht. Der Fehler besteht immer noch, so dass wohl das Heizelement selbst als Fehler ausgeschlossen werden kann.
Exakt nach 22s nachdem das Relais das Heizelement hörbar zuschaltet, geht der Ofen ohne Anzeige einer Fehlermeldung aus.
Konkret:
Einstellung Ober-/Unterhitze mit 100°
Nach ca. 2s schaltet das Relais
nach 22s Ofen schaltet ab
Ich habe diesen Vorgang 4 mal in Folge wiederholt und es waren immer exakt 22s.
Ich habe hier einige Threads u.a. zu Thermorelais gelesen. Da es immer die gleiche Zeit war, bin ich mir nicht sicher, ob es temperaturabhängig geschieht.
Fragen:
Weiß jemand, was nach der Ober-/Unterhitze standardmäßig zugeschalten wird?
Wird das anders gemessen als bei Umluft/Grill. Weil da steigt die Temperatur an, heißt funktioniert.
Mich wundert, dass die Abschaltung immer 22s nach Aktivierung Heizung geschah. Da ich es ja 4x direkt hintereinander gemacht habe, müsste die Temperatur beim 4. mal etwas höher gewesen sein.
Da wird ziemlich sicher der Frontscheibenkuehlluefter nicht laufen, der oben auf dem Backrohr sitzt. Der ebenfalls dort platzierte Uebertemperatursensor sperrt dann.
Da wird ziemlich sicher der Frontscheibenkuehlluefter nicht laufen, der
oben auf dem Backrohr sitzt. Der ebenfalls dort platzierte
Uebertemperatursensor sperrt dann.
Aha, und bei Oberhitze/Grill und Umluft bleibt die Frontscheibenkühlung serienmässig aus??
Was bedeutet "abschalten"? FI, Sicherung oder einfach intern aus
(elektronisch)?
Nur elektronisch! Mit der FI Sicherung hat das alles begonnen. Da war auf der Platine ein Relais defekt, was ein Freund von mir getauscht hat (aus- und eingelötet). Seitdem geht er wieder aber halt nicht Ober-Unterhitze.
Da wird ziemlich sicher der Frontscheibenkuehlluefter nicht laufen, der
oben auf dem Backrohr sitzt. Der ebenfalls dort platzierte
Uebertemperatursensor sperrt dann.
Wäre dann der Frontscheibenkühllüfter zu tauschen oder muss ich noch nach einem anderen Fehler suchen?
Da wird ziemlich sicher der Frontscheibenkuehlluefter nicht laufen, der
oben auf dem Backrohr sitzt. Der ebenfalls dort platzierte
Uebertemperatursensor sperrt dann.
Ich habe bei den Ersatzteilen nur den "Lüftermotor Radiallüfter Pyrolyse" als weiteren Lüfter neben dem Gebläsemotor gefunden, der ja funktioniert.
Kann das dieser sein? Kann ich das zuvor nochmal prüfen?
Was passiert, wenn Du 30° einstellst?
Kannst Du die Temperatur im Bachkofen messen? Wenn ja prüfe ob bei Umluft sich die richtige Temperatur einstellt.
Mit der FI Sicherung hat das alles begonnen. Da war
auf der Platine ein Relais defekt, was ein Freund von mir getauscht hat
(aus- und eingelötet).
Auslösung eines 30mA FI heißt Leckstrom durch Isolationsfehler. Wie der von eimem defekten Relais verursacht werden soll erschließt sich mir nicht!
Der Herd ist fest angeschlossen? Was sagt die Anleitung zum zulässigen Leckstrom?
Mit Isolationstester messen, Ableitstrom messen. Kalt und warm, auch die Platten.
Heizungen abstecken, Messungen wiederholen.
Relaistausch...Seitdem geht er wieder aber halt nicht Ober-Unterhitze.
Kaputtrepariert?
22s: Mit der funktionierenden Umluft auf 200°C aufheizen, dann sieht man ob Temperatursensor und Gehäuselküllüftung korrekt schalten und arbeiten. Abschalten, dann Unterhitze 250°C einstellen, Abschaltung immer noch nach 22s? Auch mit abgesteckter Unterheizung?
Mit der FI Sicherung hat das alles begonnen. Da war
auf der Platine ein Relais defekt, was ein Freund von mir getauscht hat
(aus- und eingelötet).
Auslösung eines 30mA FI heißt Leckstrom durch Isolationsfehler. Wie der
von eimem defekten Relais verursacht werden soll erschließt sich mir
nicht!
Aus früherer Zeit erinnere ich noch diverse Fälle, dass eine durchbrennende Glühbirne oft ausreichte, den FI zu schmeissen, selbst eine 15 oder 25Watt.
Es kann also gut sein, dass irgendetwas im unteren Heizkreis durchgebrannt ist, bzw. einen Schluss gegeben hat, der mit dem Kurzschluss auch wieder weggebrannt wurde, aber einen Fehler hinterlassen hat.
Mit der FI Sicherung hat das alles begonnen. Da war
auf der Platine ein Relais defekt, was ein Freund von mir getauscht hat
(aus- und eingelötet).
Auslösung eines 30mA FI heißt Leckstrom durch Isolationsfehler. Wie der
von eimem defekten Relais verursacht werden soll erschließt sich mir
nicht!
Der Herd ist fest angeschlossen? Was sagt die Anleitung zum zulässigen
Leckstrom?
Mit Isolationstester messen, Ableitstrom messen. Kalt und warm, auch die
Platten.
Heizungen abstecken, Messungen wiederholen.
Relaistausch...Seitdem geht er wieder aber halt nicht Ober-Unterhitze.
Kaputtrepariert?
Ich habe die Fehlerdiagnose von einem YouTube Beitrag. In diesem konnte der Autor glaubhaft machen, dass das defekte Relais Schuld am FI ist und, dass man es im Dunkeln durch den Kurzschluss erkennen kann. (Siehe Bild)
Seitdem es getauscht ist, funktioniert der Herd auch wieder nur halt ohne Ober-/Unterhitze.
Da war auf der Platine ein Relais defekt, was ein Freund von mir
getauscht hat
Ich warte dann mal alle Scheiben ab.
Hallo wendelsberg!
Ich würde mich freuen, wenn du an Deinen recht klaren Post noch anknüpfen könntest. Würdest du mir den Austausch des Radiallüfters (siehe meinen Post 04.02.2024 21:09) empfehlen? Kann ich das zuvor noch mal prüfen, ob er defekt ist?
Danke!
Sven
Eine Kombination aus Bimetallschalter und Heizwiderstand, der fuer verzoegertes Einschalten sorgt und dann nach Ausschalten des Backofens fuer den Nachlauf des Luefters.
Der Fehler entsteht nur bei Unterhitze. Grill und Umluft funktionieren. Der Herd schaltet sich immer exakt nach 22 Sekunden ohne Angabe eines Fehlers ab. Kann es dann trotzdem das Thermostat / Bimetall sein? (Annahme hier wäre, es erwärmt sich immer gleich schnell). Leider habe ich in der Ersatzteilliste kein Thermostat entdecken können. Einzig einen
Mikroschalter 0242
Temperaturbegrenzer 0219
Ich habe die Fehlerdiagnose von einem YouTube Beitrag. In diesem konnte
der Autor glaubhaft machen, dass das defekte Relais Schuld am FI ist
und, dass man es im Dunkeln durch den Kurzschluss erkennen kann.
Seltsam, ich kenne klebende Kontakte und vergrößerte Kontaktübergangswiderstände durch Verschleiß, die dann zu kalten Lötstellen bzw. selbstauslöten führen, aber dass ein FI deshalb fliegt kann ich mir nicht so ganz erklären.
FI Auslösung wäre eher die Ursache dass ein Heizelement einen Isolationsschaden gegen das Gehäuse hat.
auf der Platine ein Relais defekt, was ein Freund von mir getauscht hat
(aus- und eingelötet).
Und das neue Relais ist wirklich "passend"? Wenn das nämlich nur ein ähnliches mit viel höherem Spulenstrom ist ... Die Spule wird vmtl. vom Kleinspannungsnetzteil versorgt, und wenn da die Last zu groß ist ...
22 Sekunden (und zwar immer) klingt nach einer Sicherheitsfunktion oder einem üblen Bug.
Frage dazu:
a) Schaltet der Herd aus, oder ist er komplett tot? Wenn letzteres - wie bekommst Du ihn wieder in die Gänge?
b) Wenn Du den Herd auf 150°C vorheizen lässt, und dann auf 80°C Unterhitze umschaltest - sind es dann auch 22 Sekunden? Hier dürfte die Heizung nicht zuschalten. Wenn er ausschaltet, läuft dann der Lüfter normal nach?
c) Wie lange dauert es, bis der Herd wieder ausschaltet, wenn Du ihn nur einschaltest, ohne eine Eingabe zu tätigen?
b) Wenn Du den Herd auf 150°C vorheizen lässt, und dann auf 80°C
Unterhitze umschaltest - sind es dann auch 22 Sekunden? Hier dürfte die
Heizung nicht zuschalten. Wenn er ausschaltet, läuft dann der Lüfter
normal nach?
Kann es dann trotzdem das Thermostat / Bimetall sein?
(Annahme hier wäre, es erwärmt sich immer gleich schnell).
Beim zweiten Versuch ist ja alles schon vorgewärmt, da müsste es also schneller gehen.
Wenn es immer exakt 22 Sekunden sind, ist es etwas anderes. Oder die Software prüft die Temperatur – warum auch immer – erstmals nach 22 Sekunden.
auf der Platine ein Relais defekt, was ein Freund von mir getauscht hat
(aus- und eingelötet).
Und das neue Relais ist wirklich "passend"? Wenn das nämlich nur ein
ähnliches mit viel höherem Spulenstrom ist ... Die Spule wird vmtl. vom
Kleinspannungsnetzteil versorgt, und wenn da die Last zu groß ist ...
Hallo Andreas,
ich bin mir ziemlich sicher, dass es das richtige war/ist. Danach war der Fehler mit dem FI auch weg.
22 Sekunden (und zwar immer) klingt nach einer Sicherheitsfunktion oder
einem üblen Bug.
Frage dazu:
a) Schaltet der Herd aus, oder ist er komplett tot? Wenn letzteres - wie
bekommst Du ihn wieder in die Gänge?
Der schaltet aus und die Uhr geht auf 12:00. Ich muss keine Sicherung betätigen. Nachdem ich die Zeit wieder gestellt habe, kann ich das Prozedere wiederholen, heißt er funktioniert wieder.
b) Wenn Du den Herd auf 150°C vorheizen lässt, und dann auf 80°C
Unterhitze umschaltest - sind es dann auch 22 Sekunden? Hier dürfte die
Heizung nicht zuschalten. Wenn er ausschaltet, läuft dann der Lüfter
normal nach?
Gerade eben getestet: Nachdem 150° erreicht wurden habe ich von Umluft auf Unterhitze geschalten und auf 80° reduziert. Der Herd schaltete sich nicht ab und der Lüfter lief noch nach.
c) Wie lange dauert es, bis der Herd wieder ausschaltet, wenn Du ihn nur
einschaltest, ohne eine Eingabe zu tätigen?
Gerade eben getestet: Nachdem 150° erreicht wurden habe ich von Umluft
auf Unterhitze geschalten und auf 80° reduziert. Der Herd schaltete sich
nicht ab und der Lüfter lief noch nach.
D.h. die Abschaltung erfolgt aus einer Störung.
Hast du sicher die richtige Heizung eingebaut? Eventuell misst der Ofen den Strom und wenn beim glühen des Drahtes immernoch zu viel fließt, schaltet der Ofen ab. Bzw. wenn die Heizung nicht getauscht wurde, wäre das wohl an der Zeit.
Gerade eben getestet: Nachdem 150° erreicht wurden habe ich von Umluft
auf Unterhitze geschalten und auf 80° reduziert. Der Herd schaltete sich
nicht ab und der Lüfter lief noch nach.
D.h. die Abschaltung erfolgt aus einer Störung.
Hast du sicher die richtige Heizung eingebaut? Eventuell misst der Ofen
den Strom und wenn beim glühen des Drahtes immernoch zu viel fließt,
schaltet der Ofen ab. Bzw. wenn die Heizung nicht getauscht wurde, wäre
das wohl an der Zeit.
Ziemlich sicher, dass ich den richtigen Heizstab (Unterhitze) bestellt hatte. Der lieferte exakt denselben Fehler. Habe dann den alten Heizstab wieder eingebaut.
Kann ich noch etwas testen?
Wenn der Fehler der Unterhitzeabschaltung bei kaltem Ofen nach 22s auch auftritt, wenn die Unterheizung ALLPOLIG abgeklemmt ist, bleibt nur Verkabelung oder Platine als Fehlerort übrig.
Dass die Uhr einen Reset macht klingt nach Ausfall der Versorgungsspannung.
Diese überwachen, falls netzgetrennt am besten mit Speicheroszi. Elkos sind alle in Ordnung?
Der Fehler entsteht nur bei Unterhitze. Grill und Umluft funktionieren.
Der Herd schaltet sich immer exakt nach 22 Sekunden ohne Angabe eines
Fehlers ab
Bei meinem war das einfach nur die fehlende Abfuhr der Waerme oben.
Allerdings mit Zeiten im Minutenbereich.
Der Ofen hat auch keine Regelungselektronik, nur eine Zeitschaltuhr, die Temperaturregelung erledigt ein klassischer Thermostat. (so richtig mit klick-klack, auch dann wenn alles ausgeschaltet ist)
Hallo Sven! Ich habe exakt das gleiche Problem. Zuerst der FI, dann habe ich ein Relais tauschen lassen, und jetzt schaltet sich der Ofen bei Unterhitze aus. Hast du für dich eine Lösung finden können? Vielen Dank
Hallo,
bei mir ist es genau das gleiche!
Erst flog der FI. Nach Austausch des defekten Relais läuft der Ofen wieder. Schaltet sich bei Ober Unterhitze nach kurzer Zeit aus und stellt die Uhr auf 12:00!
Hallo Bei mir exakt das gleiche Problem, alles funktioniert ausser eben man benutzt ober unterhitze, dann gibt's nach 22sek ein reset und man muss die Uhr neu stellen und dann kann man wieder alles benutzen außer eben die ober unterhitze....
Das besagte relais habe ich selbst getauscht gegen eins mit 100% der gleichen Art (Außer der Aufdruck ist nur der selbe aber der Inhalt ist dann doch anders). Habe das relais aus der bucht von einem Händler aus Frankreich.