Stabmixer- krieg ihn nicht auf

OP #7595455
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Hallo, bekomm einen defekten Stabmixer von Aldi nicht zerlegt. Müsste von oben rausgezogen werden- funzt aber nicht. Irgendwelche Ideen?

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#7595797
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Lars B. schrieb:

Ideen

Zuerst unter dem Etikett nachsehen. Da gibt es oft Schrauben, die durch das Etikett nicht tastbar sind.

Dann nach Verriegelungen und Schnappern suchen. Die Positionen kann man manchmal erahnen wenn man die Gehäuseteile im sub mm Bereich gegeneinander bewegt.

Was hat die Internet Recherche ergeben? Wie hast du gesucht?

Schau dir viele zerlegte Gehäuse an, damit du weisst, wonach du suchen musst.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7595910
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Lars B. schrieb:

Gab nur dieses Video:

Vermutlich, weil deinen Stabmixer vorher noch keiner aufbekommen hat.

Dank dieses Videos sieht jetzt meine Hand so aus !

Zu welchem Zeitpunkt war dieser Arbeitsschritt zu sehen?

nach unten kann man den Motor nicht rausziehen !

Doch, natürlich. Wie sollte der sonst zusammengebaut worden sein? Natürlich geht das Ding nur auf, nachdem man den Kleber zwischen Motor und Gehäuse aufbekommen hat. Es muss nicht sein, dass das tatsächlich klappt. Aber wenn du aufgibst und das Gehäuse von unten her dann mal zerstörend öffnest, dann siehst du, dass es genau so geht.

OP #7595920
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Im Netz sind viele unterschiedliche Videos zu finden. Aber so, wie ich das sehe, passen viele nicht auf diesen Mixer.

Passen tuen leider nur diese drei

https://www.youtube.com/watch?v=Jd-DwdPON4Y&t=42s

https://www.youtube.com/watch?v=UtLse43vFqw

https://www.youtube.com/watch?v=3Wr6GoDNacg

Alle versuchen mit einem Tapetenmesser, Schraubenzieher oder Küchenmesser das Teil zu öffnen-mit leider auch bescheidenem Ergebnis, wobei das letzte Video meiner Vorgehensweis sehr nahe kommt. Motor ist zwar draußen, aber Teil ist ingesamt für den Müll jetzt

OP #7595924
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Lothar M. schrieb:

Lars B. schrieb:

Gab nur dieses Video:

nach unten kann man den Motor nicht rausziehen !

Doch, natürlich. Wie sollte der sonst zusammengebaut worden sein? Natürlich geht das Ding nur auf, nachdem man den Kleber zwischen Motor und Gehäuse aufbekommen hat. Es muss nicht sein, dass das tatsächlich klappt. Aber wenn du aufgibst und das Gehäuse von unten her dann mal zerstörend öffnest, dann siehst du, dass es genau so geht.

Also wenn du dir den Stab genau ansiehst, verjüngt sich das Gehäuse nach unten doch sehr. Da passt nie und nimmer das Motorgehäuse durch.

OP #7595936
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Ralf X. schrieb:

Lars B. schrieb:

Also wenn du dir den Stab genau ansiehst, verjüngt sich das Gehäuse nach unten doch sehr. Da passt nie und nimmer das Motorgehäuse durch.

Normale Menschen benutzen Stabmixer mit dem Mixstab nach unten.. Und für die ist die Verjüngung wohl oben unter dem Kabelanschluss.

Hab ich ja gemeint, dort wo der Stromanschluss ist. Aber da hab ich den Moderator wohl falsch verstanden.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7596019
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Versteckte Schrauben lassen sich immer recht gut mit 'nem Magnet absuchen. Der darf allerdings nicht so gross/stark sein, dass man nur den Motor damit "merkt".

ich hab hier immer einen kleinen Stapel Neodymmagnete auf nem Anker von einem alten Zugmagnet, das taugt auch für diverse andere Dinge

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Gast #7596036
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Also es kann sein dass der Stabmixer gleich aufgebaut ist wie eine elektrische Zahnbürste. Dann musst du versuchen mit einer Pumpenzange (vorher ein Tuch rumwickeln) das Teil so zu "quetschen" (dort wo es zusammengeführt ist)daß es sich verformt und dabei dann herausgezogen werden kann.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7596047
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Lars B. schrieb:

Hab ich ja gemeint, dort wo der Stromanschluss ist. Aber da hab ich den Moderator wohl falsch verstanden.

"Oben" ist dort, wo das Kabel rauskommt.

"Unten" ist dort, wo der Motor raus- und der Rührer reinkommt.

Lars B. schrieb:

wobei das letzte Video meiner Vorgehensweis sehr nahe kommt. Motor ist zwar draußen, aber Teil ist ingesamt für den Müll jetzt

Genau so hatte ich das gemeint mit "wenn du aufgibst und das Gehäuse von unten her dann mal zerstörend öffnest"...

#7596064
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Lars B. schrieb:

https://www.youtube.com/watch?v=3Wr6GoDNacg

Alle versuchen mit einem Tapetenmesser, Schraubenzieher oder Küchenmesser das Teil zu öffnen-mit leider auch bescheidenem Ergebnis, wobei das letzte Video meiner Vorgehensweis sehr nahe kommt.

"wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann kein Knopf die Hose halten"

Leider zeigt das Video nicht ausreichend, ob oder wie das Gehäuse bei der Kabeleinführung aussieht. Ein kurzer Blick ins Gehäuse-Innere in dem Video läßt vermuten, dass an dem Ende vom Gehäuse der Motor und eine Steuerelektronik befestigt ist. Frage ist, wie man die Innereien "von außen" los bekommt

Das man den Motor incl. Getriebe "irgendwie" auch da "nach vorne" rauszerren kann, wurde ja in dem Video gezeigt. Incl. rausgezuppelter Feder von der Kohle, und sogar einem Triac (oder so). Das Problem scheint mit aber nicht so sehr der "Ring" innen rund ums Gehäuse zu sein

Die hier vorgestellte Vogehensweise ist irgendwie wie "Blinddarmoperation durch den Schliessmuskel hindurch"

Beitrag #7596065 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7596070
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●DesIntegrator ●. schrieb:

Versteckte Schrauben lassen sich immer recht gut mit 'nem Magnet absuchen. Der darf allerdings nicht so gross/stark sein, dass man nur den Motor damit "merkt".

ich hab hier immer einen kleinen Stapel Neodymmagnete auf nem Anker von einem alten Zugmagnet, das taugt auch für diverse andere Dinge

Funzt bei Schrauben aus ALU?

#7596240
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Habe den Thread in der letzten Nacht mit Interesse gelesen. Mit Respekt vor dem TO mit den Versuchen, den Stabmixer zu reparieren. Und Danke, wenn mein Stabmixer verrecken sollte, werde ich rechtzeitig aufhören, bevor es verletzungsanfällig wird. Leider.

Initiative der EU mit Recht auf Reparatur begrüße ich. Die muss dann aber auch soweit gehen, das Geräte wirklich (und einfach) zu öffnen sind.

Bedauerlich auch: Stiftung Warentest prüft viel, aber zur Servicefreundlichkeit, d.h. Zerlegen der Geräte, Verfügbarkeit von Dokumenten (Schaltpläne, Gelangen in den Service-Mode) und Ersatzteilen (Preise?!) gibt es genau NULL Aussagen/Infos. Diese Aspekte sollten bei den Testobjekten deutlich mehr in den Fokus gerückt werden. Sonst wird es nie was beim Recht auf Reparatur. Vorbild sollten die Berichte von iFixit sein, die TEST auf Waschmaschinen etc. entsprechend anwenden könnte.

In der Industrie gibt es eben noch viel zu viele Arschlöcher.

#7596250
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@TO So wie Du das Teil bearbeitet hast, ist das Mixerleben nun endgültig rum. Genaugenommen hast Du eh schon viel zu viel Zeit in das Teil investiert und ob es am Ende überhaupt reparabel ist, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.

Nimm die 20 Öcken - teurer war das Teil bestimmt nicht - und kaufe neu. Das dürfte am Ende auch Deiner Gesundheit zuträglicher sein.

OP #7596301
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Also in erster Linie geht es mir um Werterhaltung, bevor ich Teile wegschmeisse. Mittlerweile hab ich ein defektes Ersatzgerät gefunden, bei dem lediglich der Rührstab Risse hat. Werde also diesen Mixer nehmen und den alten, aber intakten Rührstab draufsetzen und gut ist. Aus zwei defekten wird somit ein Ganzes. Und wieder mal die Umwelt gerettet. Nichtsdestotrotz hab ich mich trotz verletzter Hand wieder an den alten Mixer gegeben.(während der Abwesenheit meiner Ehefrau). Wollte dem Teil doch einfach klarmachen, dass es letzlich nur zweiter Sieger sein wird. Wenn es mich schon verletzt hat(Hand), dann zahle ich mit gleicher Münze zurück. Auge um Auge-Zahn um Zahn. Und so wie es jetzt aussieht, hat das Teil echt verloren. Dank Dremel-anders war es nicht zu schaffen. Liegt jetzt in Einzelteilen vor mir und ich versuche mal den Fehler zu finden. Ob der letztendlich wieder wie ein Stabmixer aussehen wird, weiß ich noch nicht. Aber im Netz stehen so viele Möglichkeiten, wie man aus einem ausgedienten Stabmixer noch die tollsten Sachen hinbekommen kann (Dremel, Mini-Bohrmaschine etc)

Ich berichte auf alle Fälle nach !

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OP #7596309
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Andreas M. schrieb:

Die Telefonnummer vom Kundendienst steht doch auf dem Etikett.

Die Tel-Nummer hab ich natürlich auch gefunden. Wenn überhaupt, vertreiben die lediglich Ersatzrührstäbe oder Messbecher zu diesem Gerät. Sobald es ans Eingemachte geht, blocken die sofort oder wissen es eben auch nicht besser, weil sie keinen Schaltplan haben oder Ersatzteile im Motor- oder Elektronikbereich nicht führen,was ja auch klar ist. Wenn das Teil innerhalb der Garantiezeit kaputt geht, bekommt der Kunde das Geld zurück oder ein Ersatzgerät. KEIN Kundendienst wird sich an ein 3-Euro-China-Teil drangeben. Jedenfalls ist das meine bisherige (und langjährige) Erfahrung mit Kundendiensten.

#7596342
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Lars B. schrieb:

Liegt jetzt in Einzelteilen vor mir

Kannst du jetzt erkennen, ob und wenn ja, wie das Ding zu zerstörungsfrei zu öffnen gewesen wäre? Bitte poste diese Info. Es ist immer interessant, was sich die "Designer" so an Gemeinheiten einfallen lassen.

Rainer Z. schrieb:

In der Industrie gibt es eben noch viel zu viele Arschlöcher.

Das Problem ist die Gesetzgebung.

#7596349
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John B. schrieb:

Das Problem ist die Gesetzgebung.

Nein, das Problem ist Geiz ist Geil und Gewinnmaximierung.

Ein Gerät das reparabel ist muss aufwändiger gestaltet sein und wird automatisch teurer. Vor allem wenn es auch noch wasserdicht sein soll was hier der Fall ist. Dann müssen Ersatzteile vorgehalten werden, es braucht eine Logistik Ersatzteile verkaufen und versenden zu können.

Für 15 Euro Stabmixer oder elektrische Zahnbürsten ist sowas nicht machbar. Wenn man also so ein Billigteil kauft akzeptiert man damit auch dass man es bei einem Defekt eigentlich nur noch wegwerfen kann.

Siehe die oben verlinkten Profi Geräte. Die sind garantiert reparabel. Aber wie soll sich ein Ersatzteil rechnen das produziert, gelagert, verpackt und versendet werden muss, (und eingebaut) wenn das Komplettgerät gerade mal 15 oder 20 Euro kostet.

#7596362
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Udo S. schrieb:

Aber wie soll sich ein Ersatzteil rechnen das produziert, gelagert, verpackt und versendet werden muss, (und eingebaut) wenn das Komplettgerät gerade mal 15 oder 20 Euro kostet.

Das Ersatzteil muss ja nicht „produziert, gelagert, verpackt und versendet werden“, es würde oft schon reichen, wenn man an das defekte Teil zerstörungsfrei herankäme, um es durch ein Standardteil zu ersetzen (Akkus, Sicherungswiderstände, taube Kondensatoren, ausgenudelte Schalter und Buchsen, etc.).

#7596369
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Martin H. schrieb:

es würde oft schon reichen, wenn man an das defekte Teil zerstörungsfrei herankäme

Stimmt, aber wie gesagt, alleine das Gerät zerlegbar zu designen macht es schon teurer.

Und bei den 230V Geräten kommt dann noch dazu, dass sie je nach nationaler Gesetzgebung nicht von Laien zu öffnen sein dürfen weil sich der Hersteller sonst bei Personenschäden durch elektrischen Schlag haftbar machen kann. Siehe die bescheuerten Schrauben für Batteriewechselfächer, die Sicherheits- oder gar Abreißschrauben bei Mehrfachsteckdosen und sonstigen 230V Kleingeräten usw.

#7596401
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Udo S. schrieb:

Und bei den 230V Geräten kommt dann noch dazu, dass sie je nach nationaler Gesetzgebung nicht von Laien zu öffnen sein dürfen weil sich der Hersteller sonst bei Personenschäden durch elektrischen Schlag haftbar machen kann. Siehe die bescheuerten Schrauben für Batteriewechselfächer, die Sicherheits- oder gar Abreißschrauben bei Mehrfachsteckdosen und sonstigen 230V Kleingeräten usw.

Ist das so? Schließlich kann ich andere Geräte und übliche Netzstecker problemlos aufschrauben.

Ich sehe die fetten Riesen-Arschlöcher weiter in der Industrie. Gewinnmaximierung und gewissenlose Müllproduktion sind deren Ziel. Und natürlich Anbiederung und Bestechung (Parteispenden) an die Politik zur Durchsetzung ihrer Interessen. Harmlos Lobbyismus genannt.

#7596594
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Udo S. schrieb:

es würde oft schon reichen, wenn man an das defekte Teil zerstörungsfrei herankäme

Stimmt, aber wie gesagt, alleine das Gerät zerlegbar zu designen macht es schon teurer.

Märchenstunde. An meinem Toaster bekomme ich den Schiebeknopf und den Drehknopf der Zeiteinstellung nicht zerstörungsfrei ab. Ich behaupte, das demontagefähig zu fertigen, würde keinerlei Mehrkosten verursachen. Ein Bekannter hat mir neulich Zeichnungen geschickt, wie er diese Teile per 3D-Drucker nachgefertigt hat.

Udo S. schrieb:

Und bei den 230V Geräten kommt dann noch dazu, dass sie je nach nationaler Gesetzgebung nicht von Laien zu öffnen sein dürfen weil sich der Hersteller sonst bei Personenschäden durch elektrischen Schlag haftbar machen kann.

Das kannst Du bestimmt belegen, andernfalls ebenfalls Märchenstunde.

Rainer Z. schrieb:

Ist das so? Schließlich kann ich andere Geräte und übliche Netzstecker problemlos aufschrauben.

Der Beleg für die Vorschrift und Haftbarkeit fehlt auch mir.

Rainer Z. schrieb:

Ich sehe die fetten Riesen-Arschlöcher weiter in der Industrie.

Die möchten nicht, dass man deren Geräte revidieren kann und ihnen evtl. Pfusch vorwirft, bevor das Gerät / die Steckdose aufbrennt. Selbst, wenn nicht, wollen sie nicht mit Anfragen nach Ersatzteilen belästigt werden.

Ich weiß nicht, ob es auf µC-net oder anderweitig war, dass mal jemand einen Lidl-Toaster zerlegt hatte und dessen Sicherheit erheblich in Zweifel zog.

Nochmal zur Reparaturfähigkeit: Penny hat vor 4 Wochen Toaster und Mixer für 10,00 €uro verramscht. Es tut zwar aus Prinzip weh, nicht repariren zu können, aber wirtschaftlich geht da nichts mehr.

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#7596625
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Manfred P. schrieb:

Nochmal zur Reparaturfähigkeit: Penny hat vor 4 Wochen Toaster und Mixer für 10,00 €uro verramscht.

Okay, solche Geräte würde ich von vornherein als irreparabel betrachten, in Sachen Nachhaltigkeit trotzdem als blöd.

Ärgern tue ich mich dann über solche (vermutlich teuren) "Marken"-Produkte der "Firma Braun" aus China, wie sie der TO in diesem schonungslos ehrlichen Link verlinkt hat: https://www.youtube.com/watch?v=3Wr6GoDNacg

H. H. schrieb:

Lars B. schrieb:

aber Teil ist insgesamt für den Müll jetzt

Das war es doch schon ab Werk.

Immerhin braucht sich der geneigte Penny-Käufer darum keinen Kopf zu machen.

#7596644
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Rainer Z. schrieb:

Manfred P. schrieb:

Nochmal zur Reparaturfähigkeit: Penny hat vor 4 Wochen Toaster und Mixer für 10,00 €uro verramscht.

Okay, solche Geräte würde ich von vornherein als irreparabel betrachten, in Sachen Nachhaltigkeit trotzdem als blöd.

Lars' Stabmixer war in der gleichen Qualitätsstufe. Dumm nur, dass solche Werbeangebote immer gerade nicht zur Hand, wenn man Erstz braucht.

Ärgern tue ich mich dann über solche (vermutlich teuren) "Marken"-Produkte der "Firma Braun" aus China, wie sie der TO in diesem schonungslos ehrlichen Link verlinkt hat:

Bei YT schaue ich mir keine Technikvideos an. Mein letzter Braun-Rasierer war "designed in Germany", nicht "Made in ..", hat geringfügig länger als die Garantiezeit gehalten. Der ließ sich problemlos aufschrauben, half mir nur nichts, weil die Plastikmechanik verschlissen ist.

Rainer Z. schrieb:

H. H. schrieb:

Lars B. schrieb:

aber Teil ist insgesamt für den Müll jetzt

Das war es doch schon ab Werk.

Immerhin braucht sich der geneigte Penny-Käufer darum keinen Kopf zu machen.

Trotzdem würden wir allesamt gerne mal rein gucken, bevor es in den Müll geht.

(Firma: ;-) gibt es auch) #7596682
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Nochmal zurück zu dem Billigmixer: Das Teil hätte ich niemals gekauft, eine ED von 60s, das kann nur Schtott sein! Und ja, billig; ich fang mal von hinten an; so ein 18Eurotel: -19% MwSt. dann -50% Handelsaufschlag1, -25% Handelsaufschlag2, -Transportkosten, -Verpackung; -Lagerhaltung; -Buchhaltung, -Erstellungsortsteuern, -Lohnkosten…. -Gewinn Da bleiben noch 2,50 fürs Material. Was soll dabei noch rauskommen? Da wollt ihr noch Schrauben sehen? Kleber ist schlicht 2ct billiger. Viele Grüsse Ove

#7596786
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Manfred P. schrieb:

... das demontagefähig zu fertigen, würde keinerlei Mehrkosten verursachen.

sehe ich auch so.

Wenn die Gesetze das vorschreiben betrifft es alle Hersteller und die Industrie erleidet keinen Schaden. Möglicherweise steigen die Minimalpreise geringfügig durch wenige Cent Mehrkosten. Entwicklungskosten in dem Bereich verteilen sich auf hunderttausende Stück.

Wenn es vorgeschirieben ist, die Geräte reparierbar her zu stellen, dann sinken die Preise für reparierbare Geräte, weil dadurch die Stückzahlen bei Geräten mit dieser Eigenschaft steigen.

Manfred P. schrieb:

An meinem Toaster bekomme ich den Schiebeknopf und den Drehknopf der Zeiteinstellung nicht zerstörungsfrei ab. Ich behaupte, das demontagefähig zu fertigen, würde keinerlei Mehrkosten verursachen.

Die beiden Knöpfe bekommt man sehr wohl Zerstörungsfrei ab, obwohl dieses Gerücht im Internet weit verbreitet ist.

Für die Demontage beider Knöpfe muss man erst die Verbindungsschrauben zwischen Metallchassis und dem Kunststoffgehäuse entfernen. Die sind von unten frei zugänglich. Dann das Kunststoffgehäuse schräg in Richtung Knöpfe ein wenig wegziehen, so dass man von innen mit einem langen sehr dünnen und schmalen Schraubenzieher bis zu Schiebeknopf kommt. Dieser ist einfach aufgeschnappt, aber die Rastnase ist einseitig schräg. Daher ist der Knopf vorsichtig mit einem Haarföhn zu erwärmen, so dass der nun weichere und weniger spröde Knopf mit dem Schraubenzieher aufgeweitet werden kann. So lässt er sich abziehen.

Der Drehknopf ist mit dem Gehäuse drehbar aber nicht abziehbar verbunden. Gemeinsam mit dem Gehäuse lässt er sich aber vom Poti abziehen. Das Poti sitzt auf einer Platine und diese auf dem Metallchassis. Also muss man das Gehäuse mit Knopf weiter schräg abziehen und so den Knopf über den Achsstummel heben.

Wenn man das einmal von innen gesehen hat, ist es ganz einfach. Bei Bedarf bitte einfach nachfragen.

OP #7596806
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Also Leute, ich hab euch ja paar Bildchen versprochen. Teil ist ja jetzt zerlegt, nun geht es an die Fehlersuche. Vielleicht sind es auch nur die Kohlen, aber die sehen nicht so aus, als könnte man sie ersetzen. Ich denke trotz allem und insbesondere trotz der brachialen Gewalt, um das Teil zu öffnen, dass ich es hinterher fast in den selben Zustand bekomme wie vor der Gewaltattacke-mal sehen. Und nochmals: da steckt, wie bei anderen auch zu lesen war, einfach 95 % Neugierde drin, um rauszukriegen, warum dieses Teil jetzt krepiert ist, Billigteil hin oder her (wie von Ove M sehr schön dargestellt)

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#7596820
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Lars B. schrieb:

Vielleicht sind es auch nur die Kohlen, aber die sehen nicht so aus, als könnte man sie ersetzen.

Wiebitte? Ganz im Gegenteil: Die Kohlen sind sehr leicht zu ersetzen. Was das betrifft, ist der Motor recht Service freundlich gebaut. Die Frage ist, ob es sinnvoll ist. Bekommen die Kohlen noch ausreichend Anpressdruck von den Federn, oder sind sie schon zu kurz? Überprüfe das. Dann putze den Kohlestaub weg, messe die Platine durch und zeichne die Schaltung auf. Dann ist der Fehler leicht zu finden.

Mw ist aber die Wicklung defekt oder der Kollektor, aber auch das ist leicht zu überprüfen.

mfg John

#7596823
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ich habe ein Bosch PMF Multifunktionstool repariert, das machte auch keinen Mucks mehr. Kohlen in Ordnung, aber Standardfehler ist da das die Drähte der Motorwicklung an der Kontaktierung brechen. Ist da sicher der gewollt starken Vibration bei diesen Geräten geschuldet, kann ich mir bei dem Stabmixer aber auch vorstellen.

Das diese Geräte nicht reparierbar gebaut werden halte ich nicht für bösen Willen. Die werden ja im Nassbereich eingesetzt und müssen absolut dicht sein. Das wird ein Problem wenn das nicht wieder richtig zusammengebaut wird.

Und mal nach Stabmixer und Hygiene googlen...

Gast #7596832
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J. S. schrieb:

ich habe ein Bosch PMF Multifunktionstool repariert, das machte auch keinen Mucks mehr. Kohlen in Ordnung, aber Standardfehler ist da das die Drähte der Motorwicklung an der Kontaktierung brechen. Ist da sicher der gewollt starken Vibration bei diesen Geräten geschuldet,

Das Original von Fein hatte dieses Problem nicht.

#7596837
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H. H. schrieb:

Das Original von Fein hatte dieses Problem nicht.

na dann ähnliche. Mit 'fein multitool repair' zeigt google sofort 3 Videos zu Kabelbruch, kaputter Kondensator, Wackelkontakt am Steckverbinder. Ja, ist keine Statistik, aber unkaputtbar sind die teureren auch nicht. Immerhin sind diese Geräte verschraubt und schnell reparierbar.

#7596971
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John B. schrieb:

Rainer Z. schrieb:

In der Industrie gibt es eben noch viel zu viele Arschlöcher.

Das Problem ist die Gesetzgebung.

Das Problem ist der Kunde, der wie ein verwahrloster Straßenköter nach allem schnappt, was man ihm hinwirft. Geiz ist geil wurde schon genannt.

Da interessiert es nicht, ob man ein Gerät aufschrauben kann, ob man das Gerät reparieren kann, ob es eine Ersatzteilversorgung gibt, ob es Serviceunterlagen oder Schaltpläne gibt - Hauptsache das Zeug ist billig.

Qualität und Reparierbarkeit hat heute am Markt keine Chance, weil es keiner kauft, weil teuer. Und wer teuer kauft ist ein Dummkopf, denn billig ist genau so gut wie teuer, so die neue Erkenntnis des gemeinen Verbrauchers.

#7597013
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Rainer Z. schrieb:

Habe den Thread in der letzten Nacht mit Interesse gelesen. Mit Respekt vor dem TO mit den Versuchen, den Stabmixer zu reparieren. Und Danke, wenn mein Stabmixer verrecken sollte, werde ich rechtzeitig aufhören, bevor es verletzungsanfällig wird. Leider.

Initiative der EU mit Recht auf Reparatur begrüße ich. Die muss dann aber auch soweit gehen, das Geräte wirklich (und einfach) zu öffnen sind.

Das wäre Geschäftsschädigung!!! Wenn der Hersteller auf die Extragewinne brav seine Steuern abdrückt, wir das 'Gesetz' außer AUsnahmegenehmigungen nichts verwertbares enthalten. Außerdem bist du viiiel zu doof, um eine Reparatur duchführen zu können. Und dann noch das Ding mit der SICHERHEIT....

OP #7597103
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Wegstaben V. schrieb:

Lars B. schrieb:

Teil ist ja jetzt zerlegt, ...

Du hatetst ja das Kunststoff-Gehäuse in Höhe des Motors rundum zersägt. Konntest du denn den oberen Teil des Gehäuses (da wo das Netzkabel reingeht) unbeschwert abziehen?

Wie wäre denn deine Öffnungs-Vorgehensweise, wenn du ein baugleiches Gerät noch mal öffnen müsstest?

Ja, das ging dann einfach mit dem Abziehen. Die andere Frage ist echt schwierig bei dieser Art des Verklebens/Verschwißens und es kommt klar darauf an, wo das Teil wieder verwendet werden soll. Wenn du es weiter zuhause benutzen willst würde ich fast dazu raten, es exakt beidseitig seitlich aufzuschlitzen und dann wieder verkleben. ( Sekundenkleber und Natron hält das besser zusammen als vorher, auch wenn hier jetzt wieder Gelächter kommt) Oder du fräast es wie ich, einfach vorne rundherum auf. Aber in den Videos sieht man ja auch, dass es mit dem Tapeziermesser u.U. auch schon reicht.

#7597170
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Wegstaben V. schrieb:

Du hattest ja das Kunststoff-Gehäuse in Höhe des Motors rundum zersägt.

Das war gar nicht erforderlich gewesen. Er hätte einfach nur den Schraubenzieher in die Trennfuge von Motor und Gehäuse reindrücken müssen, so wie es im Video gezeigt wurde.

Er darf dabei nur nicht mit dem Schraubenzieher abrutschen und ihn sich dabei in die andere Hand stechen!

OP #7597275
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So Leute,

  1. der Mixer läuft wieder wie ein Spinnrad und nur, weil ihr Augen wie ein Luchs habt
  2. H.H hat mal wieder recht ! Am Bild erkennt man, dass es eine Drossel ist

Ich liebe dieses Forum, auch wenn es durch den einen und anderen Troll auch unterirdische Kommentare gibt bzw. man einen Tritt weit unter der Gürtellinie erhält. Aber die meisten helfen einem definitiv weiter und finden auch den Fehler. Ich fungiere dann nur noch als ausführendes Organ.

Thomas W brachte den entscheidenden Hinweis nach der unterbrochenen Leiterbahn. Die hab ich gelötet und fertig wars Außerdem hab ich die Tastkontakte gesäubert. Waren ziemlich korrodiert Die beiden Kohlen reichen noch aus.

Morgen gehts an den Zusammenbau und ans Verkleben und dann präsentier ich euch mal das Teil.

Nochmals Dank an alle !!!!

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#7597288
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Marcel V. schrieb:

Er darf dabei nur nicht mit dem Schraubenzieher abrutschen und ihn sich dabei in die andere Hand stechen!

Abrutschen kann immer passieren. Nur die Hand dort positionieren, wo das Werkzeug hinfahren kann, DAS ist unklug. Rein aus Gewohnheit kann man schon so zugreifen, dass nichts passieren kann. Es gibt immer Möglichkeiten, das Werkstück ungefährlich zu fixieren.

Beitrag #7598233 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7607628
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Wolf17 schrieb:

Mit was ist der Sägespalt so perfekt überbrückt? Epoxy und Lack? Oder war da Reserve in der Länge, so dass glatt schmelzen gereicht hat?

Sieht tatsächlich sehr gut aus! Respekt. Dabei war ich der Meinung, dass die Reparatur solch eines Biestes nicht lohnen würde. Habe zwar selber vielen alten Kram instandgesetzt, aber bei derart verklebt hätte ich zugegebenermaßen aufgegeben. War jedenfalls ein interessanter Thread.

OP #7607645
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Wolf17 schrieb:

H. H. schrieb:

Hut ab, das hast du gut geflickt

Mit was ist der Sägespalt so perfekt überbrückt? Epoxy und Lack? Oder war da Reserve in der Länge, so dass glatt schmelzen gereicht hat?

Mach das schon länger mit Sekundenkleber und Natronpulver, Das reagiert sofort miteinander und hält wirklich bombenfest. Sekundenkleber allein geht bei Belastung sofort wieder auf, aber nicht iVm mit Natron. Kann sofort auch geschliffen werden, dann bisschen Farbe drauf -und gut ist !

#7607675
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H. H. schrieb:

Rainer Z. schrieb:

Dabei war ich der Meinung, dass die Reparatur solch eines Biestes nicht lohnen würde.

Man darf eben seine eigene Zeit nicht berechnen.

Das gilt sowieso und galt schon immer so für mich. Hobby eben.

Aber sowas fies Verklebtes... Wie gesagt, ich revidiere meine Meinung bezüglich der Stabmixer-Reparatur und zolle dem TO hier meine Hochachtung.

Der TO ist eben geschickter als ich.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7607966
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H. H. schrieb:

Rainer Z. schrieb:

Dabei war ich der Meinung, dass die Reparatur solch eines Biestes nicht lohnen würde.

Man darf eben seine eigene Zeit nicht berechnen.

Ich bringe die eigentlich unrentablen Dinge auf der Arbeit unter. Und das klappt immer wieder. Immer wenn es hier strukturbedingt gewisse "Lücken" gibt, bekomme ich die aufgewendete Zeit also auch noch bezahlt.

:-]

Jetzt ist es grad eine zerlegbare Steckdosenleiste mit 5m Kabel, ohne Sonderschrauben und Verpressung, bei der die Wippe des Schalters fehlt. Und wenn man die schon mal offen hat, kommt dieses dusselige Gegnaggel, Kindersicherung genannt, raus.

#7608041
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●DesIntegrator ●. schrieb im Beitrag #7607966: ...

Man darf eben seine eigene Zeit nicht berechnen.

Der Erfolg baut auf! ;-))

Ich bringe die eigentlich unrentablen Dinge auf der Arbeit unter. Und das klappt immer wieder.

Ist eine, wo möglich, bekannte Vorgehensweise... ;-)) "Freitag ab Eins..."

Immer wenn es hier strukturbedingt gewisse "Lücken" gibt, bekomme ich die aufgewendete Zeit also auch noch bezahlt.

:-]

Jetzt ist es grad eine zerlegbare Steckdosenleiste mit 5m Kabel, ohne Sonderschrauben und Verpressung, bei der die Wippe des Schalters fehlt. Und wenn man die schon mal offen hat, kommt dieses dusselige Gegnaggel, Kindersicherung genannt, raus.

Die wurden von mir, schon während der Installation, aus sämtlichen Steckdosen entfernt!

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