Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Ist "UHU-plus 300 endfest" nur billiges Epoxy?


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von Thomas (db8nr)


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"UHU-plus 300 endfest" kosten 9.35€/(18g+15g) entsprechen 283€/kg
Epoxy kosten 14.90€/(750g+250g) entsprechen 14.90€/kg

Ich habe beides getestet und konnte keinen Unterschied finden.
Beides braucht ca. 12 Stunden zum Aushärten und klebt genauso gut.

Darum frage ich euch Chemiker.

: Bearbeitet durch User
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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> "Ist "UHU-plus 300 endfest" nur billiges Epoxy?

nein, es ist teures Epoxy.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Thomas schrieb:
> Beides braucht ca. 12 Stunden zum Aushärten und klebt genauso gut.

UHU Endfest erreicht die höchste Klebekraft, wenn man es bei 180°C 
aushärtet, dann erreicht es auch die 300kg/cm².

Epoxid ist auch nur ein Gruppenname. In den Details werden sich billiger 
2K-Kleber und teurer 2K-Kleber schon unterscheiden.

von Tobias S. (x12z34)


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Thomas schrieb:
> Epoxy kosten 14.90€/(750g+250g) entsprechen 14.90€/kg

Wobei die Rechnung ein wenig fehlerhaft ist. Zumindest für das gezeigte 
Epoxid. Denn das wird 1:2 vermischt, nicht 1:3.
Also 500gr+250gr = 750gr

von Helmut -. (dc3yc)


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Wie wär's, wenn du einen "Epoximat" konstruieren würdest in Anlehnung an 
den "Bieromat"? Dann sparst du noch mehr!

von Lothar J. (black-bird)


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Thomas schrieb:
> Beides braucht ca. 12 Stunden zum Aushärten und klebt genauso gut.

UHU Endfest 300 braucht sehr viel weniger, wenn es warm oder besser, 
heiß vernetzt wird. Dann kann man schon nach 5 bis 10 Minuten 
weiterarbeiten. Im Modellbau ist das ein sehr nützliches Feature.

Unterscheiden sollte man aber "UHU Endfest" und "UHU Endfest 300"!
Nur das mit der 300 im Handelsnamen ist heiß vernetzbar mit erhöhter 
Festigkeit.

Die Preise bei den kleinen Gebinden sind trotzdem überzogen.


Blackbird

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Lothar J. schrieb:
> Unterscheiden sollte man aber "UHU Endfest" und "UHU Endfest 300"!

... und Uhu Schnellfest, und was die da sonst noch so an 
2-Komponenten-Epoxyklebern im Angebot haben.

Ob das o.a. Produkt in einer zu den UHU-Tuben vergleichbaren Kleinmenge 
in Tuben aber viel günstiger wäre, ist auch noch zu beweisen.

Oliver

von Markus L. (rollerblade)


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Das eine ist ein Gießharz z.B. für Formguß, das andere ein 
Hochleistungsklebstoff. Hier werden also Äpfel mit Birnen verglichen.

von Stephan S. (uxdx)


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Es kommt ja nicht nur auf die Aushärtung an, sondern auch auf die 
Klebekraft. Ich habe genau dieses Zeug auch daheim, finde es nicht 
schlecht zum Giessen, aber zum Kleben habe ich es noch nicht verwendet, 
in Datenblatt und Gebrauchsanweisung steht nichts darüber. Da müsstest 
Du halt Versuche machen.

von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Sebastian R. schrieb:
> UHU Endfest erreicht die höchste Klebekraft, wenn man es bei 180°C
> aushärtet, dann erreicht es auch die 300kg/cm².

300kg/cm² => 30N/mm², guter Stahl 1200N/mm²
Gut geschweisst hält mehr ;-)

von Harald W. (wilhelms)


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Sebastian R. schrieb:

> Epoxid ist auch nur ein Gruppenname. In den Details werden sich billiger
> 2K-Kleber und teurer 2K-Kleber schon unterscheiden.

Das bringt mich zu der Frage: Ist in teuren Tafelwasserflaschen
womöglich nur billiges Leitungswasser?

von Daniel F. (df311)


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Harald W. schrieb:
> Ist in teuren Tafelwasserflaschen
> womöglich nur billiges Leitungswasser?

ja

von Markus L. (rollerblade)


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Thomas schrieb:
> Beides braucht ca. 12 Stunden zum Aushärten
Nö. UHU max. 24h bei Zimmertemperatur, 5min bei 150-180°C. Dipoxy 2-5 
Tage bei 30°C.

von Markus L. (rollerblade)


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Rote T. schrieb:
> 300kg/cm² => 30N/mm², guter Stahl 1200N/mm²
> Gut geschweisst hält mehr ;-)
Dann schweiß mal Stein.

von Harald K. (kirnbichler)


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Harald W. schrieb:
> Ist in teuren Tafelwasserflaschen
> womöglich nur billiges Leitungswasser?

Das geht noch besser:

https://www.souvenir-shop-berlin.de/BERLINER-Luft-in-der-Dose/100-7410

von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Markus L. schrieb:
> Dann schweiß mal Stein.

Bolzen mit genug Kontaktfläche reinmachen, dann tuts jeder billige 
Epoxy-Kleber oder einfach nur ne Ladung Zement.

von Ralf X. (ralf0815)


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Durch einen entsprechend hohen Anteil billigster Füll-/Verdickungsmittel 
bekommt man aus Epoxy und Härter einen zähflüssigen 2K Kleber, der sich 
dann auch 1:1 anmischen und sauteuer verkaufen lässt. :-)

von Stephan S. (uxdx)


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Daniel F. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Ist in teuren Tafelwasserflaschen
>> womöglich nur billiges Leitungswasser?
>
> ja

Und oft sind Qualität und Keimgehalt von Leitungswasser besser als von 
Flaschenwasser.

von Michael B. (laberkopp)


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Thomas schrieb:
> "UHU-plus 300 endfest" kosten 9.35€/(18g+15g) entsprechen 283€/kg
> Epoxy kosten 14.90€/(750g+250g) entsprechen 14.90€/kg

Wow, wie lange hast du für die Rrkenntnis gebraucht, Grosspackungen sind 
odt pro kg billiger als Kleinpackungen, aber in der Abschaffung teurer. 
Blöd, wenn man innerhalb der Haltbarkeit nur wenig davon braucht und den 
Rest wegschmeisst.

Ja, wenn UHU als Markenname drauf steht ist es teuer. Man kauft besser 
ein NoName Produkt. Aber klugerweise dasselbe und nicht wie bei dir 2 
mit völlig unterschiedlichem Anwendungszweck.

von Harald W. (wilhelms)


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Markus L. schrieb:

>> 300kg/cm² => 30N/mm², guter Stahl 1200N/mm²
>> Gut geschweisst hält mehr ;-)
> Dann schweiß mal Stein.

Das funktioniert mit flüssiger Lava ganz gut.

von Harald K. (kirnbichler)


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Harald W. schrieb:
> Das funktioniert mit flüssiger Lava ganz gut.

Kannst Du mir eine Dose davon schicken? Und wie lange kann ich die im 
Keller lagern, bevor sie eingetrocknet ist?

von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Kannst Du mir eine Dose davon schicken? Und wie lange kann ich die im
> Keller lagern, bevor sie eingetrocknet ist?

Ungefähr solange, wie du auch eine Dose Schweißdraht im Keller lagern 
könntest.

von Harald K. (kirnbichler)


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Jack V. schrieb:
> Ungefähr solange, wie du auch eine Dose Schweißdraht im Keller lagern
> könntest.

Ich glaube das nicht, Tim.

von Jack V. (jackv)


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Stimmt. Stein (der ja beim Schweißen zu flüssiger Lava wird) kann man 
deutlich länger im Keller lagern, als Schweißdraht. Letzterer korrodiert 
im Keller weg, Tom.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ich fragte nach einer Dose flüssiger Lava, Du willst Steine lagern.

So kommen wir nicht zusammen.

von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Ich fragte nach einer Dose flüssiger Lava

Bei welcher Art von Schweißen lagerst du die Zusatzwerkstoffe sonst noch 
so flüssig in Dosen? Wie kommst du darauf, dass das dann gerade bei 
Stein so wäre, wenn man mal annehmen möchte, dass man tatsächlich Stein 
schweißen wollte?

Nein, so kommen wir tatsächlich nicht zusammen.

von Michi S. (mista_s)


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Stephan S. schrieb:
> Und oft sind Qualität und Keimgehalt von Leitungswasser
> besser als von Flaschenwasser.

Da zahlt man bei Flaschenwasser eben die Keimbeigaben mit. ;)

von Michi S. (mista_s)


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Harald K. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Das funktioniert mit flüssiger Lava ganz gut.
>
> Kannst Du mir eine Dose davon schicken?
> Und wie lange kann ich die im
> Keller lagern, bevor sie eingetrocknet ist?

Solange Du die Dose auf passender Temperatur hältst, trocknet da sicher 
nichts ein.

von Rudi K. (ykabel)


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da wir jetzt ja meilenweit vom Thema weg sind und heute Freitag ist, 
stelle ich einfach mal eine Frage die mir gerade einfällt:

warum sagt man in der Kirche "Amen" ?

: Bearbeitet durch User
von Helmut -. (dc3yc)


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Rudi K. schrieb:
> warum sagt man in der Kirche "Amen" ?

Amen ist hebräisch und heißt übersetzt: „Ja, so sei es“ oder „ja, so ist 
es“.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Jack V. schrieb:
>> Ich fragte nach einer Dose flüssiger Lava
> Bei welcher Art von Schweißen lagerst du die Zusatzwerkstoffe sonst noch
> so flüssig in Dosen?

Die Ausgangsfrage dreht sich um Kleben , da ist der Zusatzwerkstoff 
flüssig oder pastös.

Was nun besser oder günstiger ist, kann nur beantwortet werden, wenn die 
Anforderungen und Randbedingungen bekannt sind.

Konkurrierend zu UHU-2K hatten wir mal Henkel Stabilit gekauft, 
ebenfalls ein Kleber. Beglückte garnicht, weil er weniger elastisch war.

Der kg-Preis ist eine andere Baustelle, meist braucht man kleine Mengen, 
kaum ein Gramm, da ist der nebensächlich. Betreibt man eine 
Serienfertigung, sieht das anders aus - dann kommt der Kram aus 
1kg-Flaschen und ist auf die Anwendung zugeschnitten.

Im Prüfmittelbau hatten wir 2g-Tütchen eines Indurstrieausrüsters, noch 
teurer als UHU. Machte trotz des hohen Preises Sinn, keine Sauerei mit 
den Tuben und immer das exakte Mischungsverhältnis.

Also noch mal: "Es kommt drauf an".

von Harald W. (wilhelms)


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Harald K. schrieb:

>> Das funktioniert mit flüssiger Lava ganz gut.
>
> Kannst Du mir eine Dose davon schicken?

Frag doch mal einen Isländer.

von Harald W. (wilhelms)


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Manfred P. schrieb:

> Konkurrierend zu UHU-2K hatten wir mal Henkel Stabilit gekauft,
> ebenfalls ein Kleber. Beglückte garnicht, weil er weniger elastisch war.

Ist das der mit Pulver statt pastösen Härter? Da hat uns mal ein
Lieferant gesagt, das dieser im Gegensatz zu anderen Klebern nicht
"kriechen" würde. Das war eine Eigenschaft, die beim Verkleben von
Cantilevern sinnvoll war.

von Crazy H. (crazy_h)


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Das
https://www.pollin.de/p/wiko-30-minuten-epoxy-200-g-890374
oder das
https://www.pollin.de/p/wiko-5-minuten-epoxy-100g-890196
verwende ich. Das IST Kleber und ersteres liegt dann bei 51.75€/kg.
Auch das Zeug mach ich ab und zu warm (50-60°C) damit es flüssiger wird 
und auch schneller härtet. Im Chemieunterricht in der Schule wurde uns 
immer folgender Merksatz eingeprügelt: "Eine Erhöhung der Temperatur um 
10K bewirkt eine verdopplung der Reaktionsgeschwindigkeit".

von Manfred P. (pruckelfred)


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Harald W. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Konkurrierend zu UHU-2K hatten wir mal Henkel Stabilit gekauft,
>> ebenfalls ein Kleber. Beglückte garnicht, weil er weniger elastisch war.
> Ist das der mit Pulver statt pastösen Härter?

Genau der war das, wurde nicht unser Freund.

> Da hat uns mal ein
> Lieferant gesagt, das dieser im Gegensatz zu anderen Klebern nicht
> "kriechen" würde.

Das mag sein. UHU-Plus wird während der Aushärtephase dünnflüssig, 
dünner als beim Anrühren / Auftrag. Wenn es irgendwelche Ritzen gibt, 
muß man mit Klebeband absperren.

Crazy H. schrieb:
> Auch das Zeug mach ich ab und zu warm (50-60°C) damit es flüssiger wird
> und auch schneller härtet. Im Chemieunterricht in der Schule wurde uns
> immer folgender Merksatz eingeprügelt: "Eine Erhöhung der Temperatur um
> 10K bewirkt eine verdopplung der Reaktionsgeschwindigkeit".

Interessanter ist, dass bei Erwärmung auch die Endfestigkeit steigt, 
zumindest bei UHU-Endfest steht es so auf dem Beipackzettel.

von Harald W. (wilhelms)


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Manfred P. schrieb:

>> Ist das der mit Pulver statt pastösen Härter?
>
> Genau der war das, wurde nicht unser Freund.

Nun, ich hab das immer gern genommen, wenn nicht unbedingt
höchste Festigkeit gefragt war.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Harald W. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>>> Ist das der mit Pulver statt pastösen Härter?
>> Genau der war das, wurde nicht unser Freund.
> Nun, ich hab das immer gern genommen, wenn nicht unbedingt
> höchste Festigkeit gefragt war.

Ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn er die für Dich wichtigen 
Eigenschaften hatte.

Ist doch gut, dass es verschiedene Produkte gibt und man sich das 
passende auswählen kann.

Ich sträube mich halt gegen eine Pauschalaussage, dass irgendeine 
Epoxymasse zum Bruchteil des Preises einer anderen ebenbürtig sein soll. 
Wie ich gerne sage "es kommt drauf an".

von J. S. (jojos)


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mir waren die 2K Kleber hier im Baumarkt auch zu teuer, habe diese 
Kafuter bei AliExpress gekauft. Stinkt, aber klebt saugut.
https://de.aliexpress.com/item/1005003758524487.html

Und noch UV härtenden, den habe ich noch nicht ausprobiert. Aber Kafuter 
scheint was Gutes zu sein, hoffe das wird nicht auch gefälscht.

Beitrag #7609384 wurde vom Autor gelöscht.
von Kai H. (hor)


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Markus L. schrieb:
> Das eine ist ein Gießharz z.B. für Formguß, das andere ein
> Hochleistungsklebstoff. Hier werden also Äpfel mit Birnen verglichen.

Stimmt, das ist sicher nicht das Optimale.

Wenn Ihr preisgünstigeres aber Performates sucht schaut bei den profis 
rein.
Im (Segel-)Flugzeugbau wird mit Laminierharz, das mit Baumwollflocken 
angedickt ist, geklebt.
Für nicht personen-tragende Flugzeuge müsst Ihr nicht unbedingt 
luftfahrt-zugelassenes Harz nehmen. Die regulären Harze sind auch nicht 
viel schlechter, haben aber bessere Auswahl an unterschiedlich schnellen 
Härtern.

Edit Mod: Link wg. SPAM-Verdacht entfernt

: Bearbeitet durch Moderator
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Zumindest die Lagerfähigkeit von Endfest 300 ist exzellent. Ich habe 
zwei Tübchen von 1990, die funktionieren noch heute. Da ich damit fast 
nur kleine Teile klebe, ist eine linsengroße Menge meist schon 
hoffnungslos zuviel.

Die z.B. für einen abgebrochenen Tassenhenkel nötige Füllmenge im Spalt 
überschätzt man gerne. :) Aber noch weniger läßt sich praktisch nicht 
mehr sinnvoll dosieren.

Für den zweistelligen DM-Preis der Packung konnte man damals noch zu 
zweit in einem einfachen Lokal essen gehen (Schniposa gab es mal für 5 
Mark.)

Mittlerweile habe ich noch ältere Packungen wohl aus den 80ern gefunden, 
die angebrochen entsorgt wurden, wohl weil die Deckel festgeklebt waren 
(nur durch Aushärten der Komponente, nicht durch Verwechslung). Oder 
vielleicht auch einfach nur, weil der ursprüngliche Käufer ins 
Pflegeheim kam und die Enkel die Qualität und vor allem den Wert nicht 
zu schätzen wußten. ;)

Zwei Kombizangen mit Rundöffnung am Deckel angesetzt, ein kurzer 
Kampfschrei und die Tuben waren wieder verwendbar und auch noch 
funktionsfähig. Wobei ich jetzt keine Festigkeitstests der fertigen 
Klebungen gemacht habe. Das habe ich dafür mal an einem Alublock auf 
Alugehäuse, geklebt vor 20 Jahren, getan. Ging nur mit Schlosserhammer 
und Meißel und einigem Zeitaufwand auseinander.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Wollvieh W. schrieb:
> Zumindest die Lagerfähigkeit von Endfest 300 ist exzellent. Ich habe
> zwei Tübchen von 1990, die funktionieren noch heute.
> [..]
> Mittlerweile habe ich noch ältere Packungen wohl aus den 80ern gefunden,
> die angebrochen entsorgt wurden, wohl weil die Deckel festgeklebt waren
> (nur durch Aushärten der Komponente, nicht durch Verwechslung).

So alt dürften meine auch sein und funktionieren noch.

Der festgesetzte Schraubverschluß passiert beim Härter, der vom Harz 
bleibt gängig.

Wollvieh W. schrieb:
> Zwei Kombizangen mit Rundöffnung am Deckel angesetzt, ein kurzer
> Kampfschrei und die Tuben waren wieder verwendbar und auch noch
> funktionsfähig.

Ich stecke die Kappe in den Schraubstock, hinterlässt weniger 
Kampfspuren als die Kombizange.

Wollvieh W. schrieb:
> Wobei ich jetzt keine Festigkeitstests der fertigen
> Klebungen gemacht habe. Das habe ich dafür mal an einem Alublock auf
> Alugehäuse, geklebt vor 20 Jahren, getan. Ging nur mit Schlosserhammer
> und Meißel und einigem Zeitaufwand auseinander.

Alu kann Wärme ab, damit bekäme man die Klebung schadlos auf. Aber Dir 
ging's ja um den Test, dann ist mechanische Gewalt passend.

Hoffentlich hast Du noch den Beipackzettel. Das Verhältnis Harz und 
Härter darf man ändern, um die Festigkeit zu beeinflussen.

In einem anderen Thread wurde mal geschrieben, dass die Rezeptur 
verändert wurde. Das ganz alte Endfest 300 soll bessere Werte als das 
aktuelle Endfest haben, aber dürfte angeblich gemäß EU-Regeln nicht mehr 
an Endverbraucher verkauft werden.

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