Forum: Offtopic Der Fortschrott ist nicht auf zu halten


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Mark S. (voltwide)


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Mein letzter neu gekaufter Laptop war von Aldi. Die Freude daran währte 
nicht allzu lange und ich stieg um auf gebrauchte Business-Laptops von 
IBM/Lenovo. Das ist jetzt etwa 20 Jahre her. Natürlich haben auch diese 
nicht das ewige Leben, ich gehe auch nicht gerade pfleglich damit um. 
Wieder einmal mußte ich das bislang aktuelle Notebook verschrotten und 
auf ein anderes Umsteigen.
Das ist mit Linux ein überschaubarer Aufwand.
Und ich gewann ein Menge nützlicher Features:
Komplett austauschbarer Wechselakku
Austausch der Festplatte durch Lösen einer einzigen Schraube
Eine ausgesprochen angenehme Tastatur
Der Trackpoint ist viel besser erreichbar, da er nicht so tief in der 
Tastatur versinkt
LED Anzeige für CapsLock, WiFi, Bluetooth und Festplattenzugriff
3 USB-Buchsen statt 2 – Wer eine Funkmaus benutzt weiß dies zu schätzen.
All dies sind features die der Vorläufer vermissen ließ.

Der Umstieg erfolgte von einem X250 (jan 2015) auf einen X220 (mar2011)

Mit einem SSD Laufwerk liefen beide für mich flott genug. Besondere 
Rechenleistung benötige ich nicht für i-net, e-mail, Textverarbeitung, 
sowie meine Computerspiele LTSpice, REW und KiCAD.

von Frank S. (_frank_s_)


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Herzlichen Glückwunsch zur "neuen" Maschine und viel Spass damit.

MfG von der Spree
Frank S.

von Reinhard S. (rezz)


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Und was ist jetzt deine Frage?

von Ralf X. (ralf0815)


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Bitte erstmal ausnüchtern...

von Jens G. (jensig)


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Ralf X. schrieb:
> Bitte erstmal ausnüchtern...

Die hat er bei diesem langwierigen Text vergessen ...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Reinhard S. schrieb:
> Und was ist jetzt deine Frage?

Hab ich mich auch gefragt. :))

Trotzdem ein Déjà vu: Der Beitrag hätte echt von meiner Freundin sein 
können. Sie hatte auch ein schrottiges Aldi-Notebook, als ich sie 
kennenlernte. Ich habe ihr vor über zehn Jahren ein gebrauchtes Lenovo 
T510 vermacht, damals ca. zwei Jahre alt. Inzwischen mit SSD und Windows 
10 arbeitet sie noch heute damit, insbes. wegen der guten Tastatur.

Wahrscheinlich erfahren wir mehr, wenn der TO ausgenüchtert ist.

von Harald K. (kirnbichler)


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Unklar ist, wieso die Anzahl der USB-Ports im Zusammenhang mit einer 
Funkmaus erwähnt werden, wenn doch im gleichen Atemzug auf die 
BT-Fähigkeiten und auch noch auf die gut zu erreichende Maustitte 
hingewiesen wird.

von Joachim B. (jar)


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Mark S. schrieb:
> LED Anzeige für CapsLock, WiFi, Bluetooth und Festplattenzugriff
> 3 USB-Buchsen statt 2 – Wer eine Funkmaus benutzt weiß dies zu schätzen.

Warum Funkmaus und USB belegen wenn BT eingebaut ist, werde ich nie 
verstehen, USB-Ports hat man doch eh meist zu wenig.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Mark S. schrieb:
> Der Umstieg erfolgte von einem X250 (jan 2015) auf einen X220 (mar2011)

Faschings-/Karnevalsthread während das Essen auf dem Herd kocht. ;)

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Dieter D. schrieb:
> Der Umstieg erfolgte von einem X250 (jan 2015) auf einen X220 (mar2011)

Du bist als in der Zeit und der Ausstattung des Notebooks zurückgereist?

von Mark S. (voltwide)


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Andreas M. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Der Umstieg erfolgte von einem X250 (jan 2015) auf einen X220 (mar2011)
>
> Du bist als in der Zeit und der Ausstattung des Notebooks zurückgereist?

Du beginnst zu verstehen. Genau das wollte ich mitteilen. Nicht mehr. 
Und nein, Fragen dazu habe ich auch nicht.
Ich war auch keineswegs besoffen, wie manche hier unterstellen.
Man muß nicht immer von sich auf andere schließen.

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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Joachim B. schrieb:
> Warum Funkmaus und USB belegen wenn BT eingebaut ist, werde ich nie
> verstehen

1) Bluetooth zickt oft herum.

2) Bei Dual-Boot Systemen muss man die Maus immer wieder neu Paaren, da 
sie sich nur ein OS merken kann.

von Gustl B. (-gb-)


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Mark S. schrieb:
> Genau das wollte ich mitteilen.

Fein. Du hast bisher nicht erzählt welche Anforderungen du an Notebooks 
stellst. Also kann man auch nicht wirklich folgern ob das von dir ein 
kluger Schritt war oder nicht.

Jedenfalls gibt es z. B. von Tuxedo auch aktuelle Notebooks die mit 
Linux daherkommen und die auch gut wartbar sind. Wenn man nicht die ganz 
kleinen Modelle kauft, dann bekommt man sogar viele Anschlüsse. Und 
generell ist das mit den Anschlüssen recht ordentlich. Selbst viele 13" 
Notebooks haben derzeit 4x USB. Zweimal Typ C und zweimal Typ A. Finde 
ich richtig gut.

Steve van de Grens schrieb:
> 1) Bluetooth zickt oft herum.

Das ist aber schon lange her.

Steve van de Grens schrieb:
> 2) Bei Dual-Boot Systemen muss man die Maus immer wieder neu Paaren, da
> sie sich nur ein OS merken kann.

Auch dafür gibt es Lösungen. Nämlich Mäuse/Tastaturen die man mit 
mehreren Rechnern gleichzeitig pairen kann. Umschaltbar. Von Logitech. 
Und das geht natürlich auch für Dualboot.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Joachim B. schrieb:
> Warum Funkmaus und USB belegen wenn BT eingebaut ist, werde ich nie
> verstehen, USB-Ports hat man doch eh meist zu wenig.

Hast du schon versucht, mit BT Keyboard und Maus das BIOS, den 
Bootloader oder die Anfangsphase eines OS-Installers zu bedienen, wenn 
der BT Stack noch nicht läuft? USB steckt bereits im BIOS und 
funktioniert, aber BT?

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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(prx) A. K. schrieb:
> Hast du schon versucht, mit BT Keyboard und Maus ein BIOS oder
> OS-Installer zu bedienen, dessen BT Stack noch nicht läuft?

Oder im Boot Menü auswählen, welches OS starten soll.

Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht, solange der Laptop mit 
ausgestrecktem Arm erreichbar war. Doch da steht inzwischen ein Desktop 
PC (oHne eingebaute Tastatur).

von Norbert (der_norbert)


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Gustl B. schrieb:
> Steve van de Grens schrieb:
>> 1) Bluetooth zickt oft herum.
>
> Das ist aber schon lange her.

Ähm, nein. Noch nicht mal ansatzweise.

von Percy N. (vox_bovi)


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Reinhard S. schrieb:
> Und was ist jetzt deine Frage?

Warum möchtest Du das wissen? Hier ist mc.net und nicht "Fragen Die Frau 
Irene".

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Steve van de Grens schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Warum Funkmaus und USB belegen wenn BT eingebaut ist, werde ich nie
>> verstehen

Mark S. schrieb:
> Das ist jetzt etwa 20 Jahre her.

Wenn auch die Maus des TE noch aus dieser Zeit stammt, kann sie evtl.
kein Bluetooth, sondern nur ein proprietäres Funkprotokoll, das einen
speziellen USB-Dongle erfordert.

> 1) Bluetooth zickt oft herum.

Dann taugt entweder die Maus, der PC oder das OS nichts.

> 2) Bei Dual-Boot Systemen muss man die Maus immer wieder neu Paaren, da
> sie sich nur ein OS merken kann.

Mein Arbeitslaptop hat sogar Triple-Boot (1 Windows + 2 Linuxe), da muss
nichts neu gepaart werden. Außerdem kann an der Maus mit einem Taster
zwischen 3 Bluetooth-Konfigurationen umgeschaltet werden. Damit kann sie
an 3 verschiedenen (Single- oder Multi-Boot-)PCs verwendet werden, ohne
neu zu paaren. Evtl. kann man das auch ohne Umschalten hinbekommen, dann
dürfen aber natürlich keine 2 PCs, mit denen die Maus gepaart wurde,
gleichzeitig aktiv sein.

S. auch Beitrag von Gustl.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Norbert schrieb:
> Ähm, nein. Noch nicht mal ansatzweise.

Dann wünsche ich dir weiterhin viel Glück mit Bluetooth. Denn wenn es 
funktioniert, ist es ja eine feine Sache.

Yalu X. schrieb:
> Dann taugt entweder die Maus, der PC oder das OS nichts.

Genau. Irgendwas ist immer. Erst war es die Maus -> andere gekauft. Dann 
war es das interne BT Interface vom Laptop. Im Dezember habe ich auf 
einen PC gewechselt, daher noch eine BT Tastatur dazu gekauft. Die läuft 
am alten Laptop (wo ich sie nicht brauche) tadellos, beim PC 
funktioniert das Paaren nicht (der 6-Stellige Code wird nicht angezeigt, 
Linux und Windows). Also habe ich wieder einen externen BT Stick 
gekauft, damit geht die Tastatur, aber die Maus macht alle paar Minuten 
einen kurzen Aussetzer (Zeiger bewegt sich nicht).

Mit Kopfhörer hatte ich auch wenig Glück. Habe 4 Stück ausprobiert (2x 
China, 1x Sony, 1x ein Marken-Teil von meinem Sohn). Bei allen Vieren 
war die Tonqualität des Mikrofons unbrauchbar schlecht. Linux, Windows 
und an meinem Android Phone gleicht schlecht. Am iPhone von meinem Sohn 
funktionieren die beiden Markenprodukte hingegen richtig gut.

Als ich mal mit einem Roboter-Modell herum spielte, wollte ich diesen 
per Bluetooth (HC-05 Modul) mit dem PC kommunizieren lassen. Dabei kam 
es immer wieder zu Aussetzern und falschen Zeichen. Erst mit einem viel 
teureren BTM-222 Modul lies es einigermaßen brauchbar, aber immer noch 
nicht stabil. Ich vermute, dass dabei die Hohe Auslastung der Funkkanäle 
in der Stadt eine Rolle spielt.

Ich hatte noch mehr enttäuschende Erfahrungen mit Bluetooth, aber will 
es mal bei den obigen Punkten belassen. Es wäre wirklich toll, wenn es 
auch für mich gut funktionieren würde. Aber darauf hoffe ich nicht mehr. 
Ich habe zu viele BT Geräte gekauft und wieder umgetauscht bzw. weg 
geworfen. Dieses Kapitel ist für mich abgeschlossen.

Sollte mein nächstes Smartphone keine Klinkenbuchse mehr haben, werde 
ich mit Sicherheit einen USB-zu-Klinke Adapter verwenden, wie meine Frau 
es tut, nachdem auch sie mit zahlreichen Bluetooth Kopfhörern und 
Stöpseln nicht grün wurde.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7600377 wurde vom Autor gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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Gustl B. schrieb:
> Auch dafür gibt es Lösungen. Nämlich Mäuse/Tastaturen die man mit
> mehreren Rechnern gleichzeitig pairen kann.

eine tolle Sache wenn der Rest funktioniert.
Ich hatte so eine DEL Maus, dummerweise war der interne Akku nach 2 - 8 
Wochen tot und die Maus funktionierte nur noch am Strom, wie bescheuert 
eine kabellose Maus am Netzteil! (reklamiert 2x, getauscht 1x und dann 
aufgegeben)

Steve van de Grens schrieb:
> Sollte mein nächstes Smartphone keine Klinkenbuchse mehr haben,

ja total krank, hatte auch mal kurz testweise einen mit nur 2 USB-C 
Ports, einer als PD zum Aufladen und Netzbetrieb dazu ein Adapter USB-C 
zu Klinke Buchse also beide belegt. Sind die Entscheider eigentlich 
bescheuert?

(prx) A. K. schrieb:
> Hast du schon versucht, mit BT Keyboard und Maus das BIOS, den
> Bootloader oder die Anfangsphase eines OS-Installers zu bedienen

üblicherweise kommen Laptops mit Tastatur und Mauspad, das geht zur not 
um BT zu starten, muss ich heute immer noch manchmal, ist ja kein Drama, 
besser als dauerhaft Ports zu belegen mit USB-Empfänger.

von Gustl B. (-gb-)


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Joachim B. schrieb:
> eine tolle Sache wenn der Rest funktioniert.
> Ich hatte so eine DEL Maus, dummerweise war der interne Akku nach 2 - 8
> Wochen tot und die Maus funktionierte nur noch am Strom, wie bescheuert
> eine kabellose Maus am Netzteil! (reklamiert 2x, getauscht 1x und dann
> aufgegeben)

Ja ähm, dass Geräte kaputtgehen kann immer passieren. Hier meine M557 
funktioniert seit vielen Jahren.

Joachim B. schrieb:
> Sind die Entscheider eigentlich
> bescheuert?

Nein, sind sie nicht, sie bauen das, was nachgefragt wird. Wenn mehr 
Leute Geräte mit Klinkenbuchse kaufen würden, dann würden auch mehr 
solche Geräte gebaut. Ja, es gibt noch solche Geräte, auch Highend wie 
das aktuelle X13.

Die Idee bei den Geräten nur mit USB-C ist eigentlich, dass man die 
entweder unterwegs verwendet (deshalb auch klein und leicht) und keine 
Anschlüsse braucht, oder dann daheim auf dem Schreibtisch eine 
Dockingstation/Bildschirm dran hat. Bildschirme bekommen das Audio über 
Displayport via USB-C und haben dann die Klinkenbuchse. Und die 
Dockingstationen für USB-C die ich kenne haben ebenfalls Klinkenbuchse.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Mark S. schrieb:
> Genau das wollte ich mitteilen. Nicht mehr.

Das kann ich auch und zwar auf einen 
fujitsu-siemens-desktop-computer-esprimo-c5900 und einen eeepc.

von Joachim B. (jar)


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Gustl B. schrieb:
> sie bauen das, was nachgefragt wird

glaube ich nicht! (oft muss man kaufen was angeboten wird, die Haken 
merkt man später)

: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Steve van de Grens schrieb:
> Dann wünsche ich dir weiterhin viel Glück mit Bluetooth. Denn wenn es
> funktioniert, ist es ja eine feine Sache.

Ich denke da hast du mich fehlgelesen. ;-)

Denn auch ich (und da bin ich nicht allein) habe sehr regelmäßig eine 
gute Portion Probleme mit Bluetooth.

Allein im stillen Kämmerlein ist's durchaus recht stabil.
Aber wehe man sitzt zB. zum Arbeiten im Café (Schoßrechner und 
BT-Tethering) mit einer Meute anderer BT-Nutzer.

Da isses dann lustig! (Wer diese Art von Spaß mag)
Darum greife ich da recht flott zum USB-Kabel.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Yalu X. schrieb:
>> 1) Bluetooth zickt oft herum.

> Dann taugt entweder die Maus, der PC oder das OS nichts.

Ja.

*I./Erstens:*

Das Bluetooth-Gezicke kenne ich. Bei mir verlor eine Logitech-Maus 
regelmäßig den Kontakt zum recht alten Lenovo-Notebook W510. Nix half, 
weder Software-Updates noch Versuche mit anderen Mäusen.

Es hat gedauert, bis ich die Ursache gefunden habe: Es war tatsächlich 
das Bluetooth-Modul im Notebook. Ich fand heraus, dass das 
Bluetooth-Modul vom T530/W530 bei Lenovo neuer und anders, aber sowohl 
pinkompatibel zum T510/W510 als auch zum T520/W520 ist. War in China für 
wenige Euro zu bekommen, obwohl ich sonst nicht der Ali-Express-Fan bin.

Nach dem Austausch wurde der Bluetooth-Treiber vom Lenovo T530/W530 auf 
dem W510 installiert, was problemlos klappte. Seitdem hat die 
Bluetooth-Maus NIE WIEDER ihre Verbindung verloren.

Also lag der Fehler im Bluetooth-Modul der alten T510/W510-Geräte von 
Lenovo. Wenn diesbezüglich nähere Infos gewünscht werden, liefere ich 
sie gerne nach, insbesondere die Artikel-Bezeichnung des ersatzweisen 
Bluetooth-Moduls für den T530/W530.

*II./Zweitens*

Das Pairing einer Bluetooth-Maus oder eines anderen Bluetooth-Gerätes 
auf mehreren Geräten ist möglich, aber mit Aufwand verbunden. Der 
Pairing-Code wird in Windows in der Registry gespeichert. Man kann den 
Pairing-Code auf ein zweites Gerät übertragen. Der fragliche Bereich in 
der Registry ist allerdings speziell geschützt, man kommt nicht ohne 
Weiteres dahin. Es gibt allerdings ein kostenloses Tool namens 
"RunAsSystem". Nach Ausführen dieses Tools kann darin der Befehl 
"regedit.exe" ausgeführt werden und öffnet auch diesen geschützten 
Bereich der Registry. Hiernach kann beispielsweise der Pairing-Code 
eines Bluetooth-Gerätes überschrieben werden. Etwa mit dem Pairing-Code 
von einem anderem PC. Dann funktioniert die Maus oder der Kopfhörer auf 
beiden (oder mehr) PCs.

von Gustl B. (-gb-)


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Joachim B. schrieb:
> Gustl B. schrieb:
>> sie bauen das, was nachgefragt wird
>
> glaube ich nicht! (oft muss man kaufen was angeboten wird, die Haken
> merkt man später)

Du bist eben nicht die Mehrheit oder ein Teil der Zielgruppe. Geht mir 
auch so. Aber zu jedem Detail das ich schlecht und als Rückschritt 
empfinde finde ich viele Leute die davon begeistert sind oder das 
neutral sehen.

Irgendwann wurden Akkus in Telefone geklebt. Manche fanden das schlecht, 
gut fand das vielleicht sogar niemand, aber Leute kauften solche Geräte 
weil die dünner sind und oft die längere Laufzeit bieten. Dass man den 
Akku nicht wechseln kann ist denen egal oder wird gerne in Kauf 
genommen. Auch heute würde bei der Abstimmung Akku verklebt oder 
wechselbar die Mehrheit vermutlich wechselbar wählen. Aber es überwiegt 
eben die Wahl zwischen klein und leicht und klobig.

Will sagen:
Ein Rückschritt kann sich schon dann durchsetzen, wenn der gegenüber 
einem Fortschritt oder etwas dass eine Mehrheit will in Kauf genommen 
wird.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Joachim B. schrieb:
> Mark S. schrieb:
>> LED Anzeige für CapsLock, WiFi, Bluetooth und Festplattenzugriff
>> 3 USB-Buchsen statt 2 – Wer eine Funkmaus benutzt weiß dies zu schätzen.
vllt. einfach noch einen USB-Hub-Extender kaufen.
> Warum Funkmaus und USB belegen wenn BT eingebaut ist, werde ich nie
> verstehen, USB-Ports hat man doch eh meist zu wenig.
Wer damit glücklich ist, warum nicht?

Ansonsten.
https://www.it-zeugs.de/computer-elektronik-gebraucht-kaufen.html

Ich persönlich kaufe überwiegend gebrauchte Ware.
Ob`s jetzt Home-IT ist oder Haushaltgeräte wie WAMA, Trocker oder Möbel.
Solarthermieamlagenteile konte man letztes Jahr günstig kaufen. Auch 
waren Teile von Heizungen wg. Heizungsmodernisierungen recht günstig 
gebraucht zu haben.
Also Second-Hand bietet schon Vorteile.

von Harald K. (kirnbichler)


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Steve van de Grens schrieb:
> Sollte mein nächstes Smartphone keine Klinkenbuchse mehr haben, werde
> ich mit Sicherheit einen USB-zu-Klinke Adapter verwenden, wie meine Frau
> es tut, nachdem auch sie mit zahlreichen Bluetooth Kopfhörern und
> Stöpseln nicht grün wurde.

Das muss aber irgendwie an Dir bzw. Deiner Frau liegen. Auch in der 
dichtestbesiedelten Innenstadt rennen hunderttausende von Leuten herum, 
die zum Telephonieren oder Musikhören BT-Headsets verwenden, überall, 
auch in U-Bahnen und Bussen, und damit offensichtlich gar keine Probleme 
haben. Die sehen manchmal so aus wie Zahnbürstenköpfe, die in den Ohren 
stecken, könntest Du schon mal gesehen haben, sowas.

Wenn Du bereits an einem PC mit so simplen Dingen wie einer BT-Maus und 
einem BT-"Dongle" Probleme hast, dann ist vielleicht der "Dongle" 
minderwertig oder auch einfach an einem ungünstigen Ort verbaut. Du 
könntest, wenn es Dich wirklich interessiert, mal eine kurze 
USB-Verlängerung zwischen den "Dongle" und Deinen PC stecken, um die 
Antenne weiter weg vom Blechgehäuse zu bekommen.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Harald K. schrieb:
> dann ist vielleicht der "Dongle"
> minderwertig oder auch einfach an einem ungünstigen Ort verbaut.

Danke für deine Bemühung, mir zu helfen. Aber das Thema ist für mich wie 
gesagt beendet. Ich beschäftige mich nicht mehr mit Bluetooth. Das Zeug 
hat mich mehr Zeit, Nerven und Geld gekostet, als ich zu investieren 
bereit bin. Man muss nicht alles haben. Ich will mit Bluetooth nichts 
mehr zu tun haben. Punkt.

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Harald K. schrieb:
> Auch in der dichtestbesiedelten Innenstadt rennen hunderttausende von
> Leuten herum, die zum Telephonieren oder Musikhören BT-Headsets
> verwenden, überall, auch in U-Bahnen und Bussen, und damit
> offensichtlich gar keine Probleme haben.

Bei der Sorte Musik, die 98% dieser Leute hören fallen regelmäßige
Aussetzer in der Bluetooth-Kommunikation überhaupt nicht auf ;-)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald K. schrieb:
> die zum Telephonieren oder Musikhören BT-Headsets verwenden, überall,

Mit der Dauerbeschallung machen die sich dabei die Ohren kaputt.

Wenn die Ohren etwas ungünstig gebaut sind, geht der Kopfhörer nur kurze 
Zeit, weil danach der Bügel hinter den Ohren drückt. Wer kleine 
Ohrengänge mit Knick im Gang hat, passen die Ohrstöpsel nicht ins Ohr. 
Wenn bei Bedarf an Lärmschutz mit einem scharfen Messer die 
Schaumstoffstöpsel erst zugeschnitzt werden müssen, damit diese ins Ohr 
gehen und halten, dann passen die Bluetoth-Dinger auch nicht besser. 
Wenn diese Dinger nicht richtig ins Ohr passen, dann hört es sich auch 
nicht gut an, insbesondere Musik wird dann unangenehm empfunden.

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> Auch in der
> dichtestbesiedelten Innenstadt rennen hunderttausende von Leuten herum,
> die zum Telephonieren oder Musikhören BT-Headsets verwenden

Vorbereiteter Elektronikschrott, Einwegartikel, fest verbaute Akkus die 
gerade bis kurz über die ges. Gewährleistung funktionieren?

Ich werde es nie verstehen warum immer mehr Menschen Einwegartikel 
wollen.
Mich hat seit GPS Tracker, Navi, Handy immer genervt mich um die Akkus 
und Ladestände zu kümmern vor allem viele Geräte. Weniger kann mehr 
sein.
Früher habe ich sogar am Schnurlostelefon den überteuerten verklebten 
Akkupack geöffnet und die NiCd Akkuzellen gewechselt.

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Yalu X. schrieb:
> Bei der Sorte Musik, die 98% dieser Leute hören fallen regelmäßige
> Aussetzer in der Bluetooth-Kommunikation überhaupt nicht auf ;-)

Aha, deshalb deren entrückten Gesichtsausdücke!

von Harald K. (kirnbichler)


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Steve van de Grens schrieb:
> Ich beschäftige mich nicht mehr mit Bluetooth. Das Zeug
> hat mich mehr Zeit, Nerven und Geld gekostet, als ich zu investieren
> bereit bin. Man muss nicht alles haben. Ich will mit Bluetooth nichts
> mehr zu tun haben. Punkt.

Ja, man kann auch einfach aufgeben, statt versuchen, banale Probleme zu 
beheben.

Dieter D. schrieb:
> Mit der Dauerbeschallung machen die sich dabei die Ohren kaputt.

Das hat mit der Lautstärke zu tun, nicht aber mit Bluetooth.

Dieter D. schrieb:
> Wenn die Ohren etwas ungünstig gebaut sind, geht der Kopfhörer nur kurze
> Zeit, weil danach der Bügel hinter den Ohren drückt.

Kann natürlich alles sein, hat aber mit Bluetooth exakt überhaupt gar 
nichts zu tun.

Joachim B. schrieb:
> Vorbereiteter Elektronikschrott, Einwegartikel, fest verbaute Akkus die
> gerade bis kurz über die ges. Gewährleistung funktionieren?

Das ist durchaus kritikwürdig, keine Frage. Aber darum geht es hier 
nicht. Die Dinger belegen, daß bei einer sehr großen Anzahl von Menschen 
BT einfach genau das tut, was es soll: Störungsfrei funktionieren.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> jan2015 ... mar2011
mein Computer hier ist von 2014, der hatte in letzter Zeit Bootprobleme. 
Er landete ungefragt im Windows Bootmenü oder einer Kommandozeile.

Ich dachte, das BIOS/UEFI braucht die Knopfzelle nur für die 
Echtzeituhr, die Ubuntu sowieso aus einem Uhrzeitserver nachstellt.
Die Knopfzelle hatte pünktlich nach zehn Jahren noch ca. 2V, während der 
Messung mit dem Multimeter schnell auf 1,8 fallend.

Eine CR2032 gabs im nächsten Drogeriemarkt, mit der Jungbrunnenkur kann 
er vielleicht ein weiteres Jahrzehnt durchhalten. Fort-schrott nochmal 
aufgehalten.
Beim vorigen PC waren es ausgetrocknete Elkos.

von Rene K. (xdraconix)


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Bin ich froh das es auf EBay immer wieder so Dummis gibt die meine 
alten, ausgenuckelten Laptops zu völlig überzogenen Preisen kaufen. 
Ehrlich, danke!

Ach bin ich froh, das ich mein Laptop keine 2 Jahre alt ist, ich zu 
Hause das Gerät nur noch am USB-C anschließen muss um dann auf zwei 
großen Bildschirmen zu arbeiten ohne tausende Kabel anzustöbseln, nicht 
mal das Netzkabel brauch ich mehr.

Bin ich froh, das das Gerät in unter 6 Sekunden in Windows 11 
arbeitsbereit ist.

17" und nichtmal 2kg. SSD als 2,5"?! Pff... Platz- und 
Gewichtsverschwender. USB Maus?! meine DELL Maus (ich arbeite nicht gern 
mit Touchpad) kann ohne irgendein umschalten im Multiboot per Bluetooth 
unter Linux und Windows arbeiten. Und dank RTX Grafikkarte kann das 
Gerät sogar noch verdammt schnell rendern.

Ich bin froh das ich kein 20 Jahre alten, lahmen Packesel bedienen muss!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Wenn man wie ich 1979 seinen ersten Mikrocomputer gekauft hat, muss es 
nicht alle zwei Jahre ein neuer sein.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Wenn man wie ich 1979 seinen ersten Mikrocomputer gekauft hat, muss es
> nicht alle zwei Jahre ein neuer sein.

Was waren das für ein Rechner?

https://www.computerhistory.org/timeline/1979/

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://de.wikipedia.org/wiki/AIM-65
Ein 6502 Prozessor und sagenhafte 4 kByte RAM, Betriebssystem im ROM und 
Kassettenrecorder als Massenspeicher. Apple II (taiwanesischer Nachbau) 
kam später mal.
Aber schon damals hieß es, ein aktueller Computer (für zuhause) kostet 
etwa 1000 DM, das hat sich viele Jahre so gehalten.

von (prx) A. K. (prx)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ein 6502 Prozessor und sagenhafte 4 kByte RAM

Und mit der Zeit kamen erst 16kB dann 32kB DRAM hinzu, eine 
Display-Karte und ein Floppy-Controller mit 8"-Laufwerk.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Bei mir eine selbst gebaute 32k DRAM-Karte und das serielle 
"Elekterminal" aus Elektor mit einem Schwarzweiß-TV als Monitor. Ein 
LO-15 Fernschreiber als Massendrucker. Später eine 
Typenradschreibmaschine von Quelle mit einem eingebauten 
Parallelinterface. Fernschreibverbindungen im 2m-Band über das 
RTTY-Relais auf dem Feldberg/Taunus. Floppy hatte ich dazu nicht. 
Irgendwann wurde der Atari ST gekauft. Und der gebrauchte Apple 
II-Nachbau vom Flohmarkt.

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ein 6502 Prozessor und sagenhafte 4 kByte RAM, Betriebssystem im ROM und
> Kassettenrecorder als Massenspeicher. Apple II (taiwanesischer Nachbau)
> kam später mal.

Wie sich die Stories ähneln...

https://www.wolfgangrobel.de/sbc/aim65.htm
https://www.wolfgangrobel.de/apple/accu1.htm

Und mein Erster:
https://www.wolfgangrobel.de/sinclair/zx81.htm

von (prx) A. K. (prx)


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Wolfgang R. schrieb:
> Wie sich die Stories ähneln...

Wer sich hier im Forum herumtreibt, hat meist Sinn für Elektronik. Zudem 
scheint mit das Alter Vieler eher im gehobenen Bereich zu liegen. Man 
hatte damals noch nicht die grosse Auswahl an zu diesem Profil passenden 
Geräten.

von (prx) A. K. (prx)


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Wolfgang R. schrieb:
> Und mein Erster:

Einen spottbilligen ZX80 plus eigener Erweiterungsbox gab es etwas 
später, um akustisch und mit Lichtschranke den Gang von Uhren 
einzumessen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7601452 wurde vom Autor gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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Wolfgang R. schrieb:
> Wie sich die Stories ähneln...

nur fast, ich bin gleich `79 mit dem PET2001 eingestiegen, was sich 
ähnelt war eine ECB Backplane mit 5 Plätze und Erweiterung statische 8KB 
und dynamische 16KB RAM Karten sowie eine weitere VIA6522 für Sound + NF 
Verstärker.

Mit 32k konnte man schon schön arbeiten 1980 (1981 in der Physikklausur 
war mein Rechner jedenfalls der Größte, der Teuerste blieb den reichen 
Kids vorbehalten HP41CV mit Magnetkartenleser) bis ich 1984 den apple2 
Nachbau begann.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (da_user)


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Steve van de Grens schrieb:
> 2) Bei Dual-Boot Systemen muss man die Maus immer wieder neu Paaren, da
> sie sich nur ein OS merken kann.

Conrad hat eine Maus von Renkforce im Angebot die drei man (bequem!) 
zwischen drei Profilen umschalten kann: zweimal BT und einmal der 
mitgelieferte Funkstick.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Matthias S. schrieb:
> Conrad hat eine Maus von Renkforce im Angebot die drei man (bequem!)
> zwischen drei Profilen umschalten kann: zweimal BT und einmal der
> mitgelieferte Funkstick.

so eine Maus wurde auch von Dell vertrieben, leider mit Akkuausfall nach 
2-6 Wochen

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> so eine Maus wurde auch von Dell vertrieben, leider mit Akkuausfall nach
> 2-6 Wochen

Das ist dann ein Gewährleistungsfall. Wo ist das Problem?

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> Das ist dann ein Gewährleistungsfall. Wo ist das Problem?

das du trollst und das man jedesmal die Rücksendung an der Backe hat, 
man hat ja sonst nichts zu tun und ich mag nicht Mist kaufen und dann 
immer zurücksenden.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7603478 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Matthias S. (da_user)


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Joachim B. schrieb:
> so eine Maus wurde auch von Dell vertrieben, leider mit Akkuausfall nach
> 2-6 Wochen

Bei der sind AA oder AAA Batterien drinnen. Wenn die ausfallen, hast DU 
da Mist reingetan ;-)
Aber das Risiko mit einem vorzeitigen Ausfall hast du halt immer, darum 
gibt es - wie schon erwähnt - die Gewährleistung. Natürlich ist das 
Ärgerlich, aber irgendwo auch Lebensrisiko. Und in wie weit sich der 
Ausfall deines Dell-Gerätes (was u.U. auch einfach nur Pech war) auf das 
von Renkforce auswirken soll, ist mir auch noch ein Rätsel ;-)

von Harald K. (kirnbichler)


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Das Prinzip "kennste einen, kennste alle" wird hier halt von manchen 
sehr gründlich umgesetzt.

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