Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Mutter befestigen?


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von Peter N. (alv)


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Hi

Zwei Stahlbleche, ca. 1mm dick, werden mit M8 oder M10 Schraube und 
Mutter verbunden.

Problem dabei ist, an die Mutter kommt man ziemlich schlecht ran.
Gibt es einfache Möglichkeiten, die Mutter am Blech zu befestigen, oder 
sonstwie ein Gewinde ans Blech zu bekommen?

Das Einzige, was mir bislang eingefallen ist, wäre doppelseitiges 
Klebeband, aber das wird vermutlich nicht besonders halten...

von Ralf X. (ralf0815)


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Peter N. schrieb:
> Gibt es einfache Möglichkeiten, die Mutter am Blech zu befestigen, oder
> sonstwie ein Gewinde ans Blech zu bekommen?

1. Mutter mittels E-Schweissgerät anpunkten.
2. je nach Blechdicke Gewinde reinschneiden.

von Jörg E. (jackfritt)


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Die Mutter wird sich irgendwann beim anziehen mitdrehen. Es gibt 
spezielle Einschlagmuttern. Oder anschweissen. Pressgewinde gibs auch 
noch…

von Mario H. (djacme)


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Ggf eine nietmutter verwenden.

von Rüdiger B. (rbruns)


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von Denis G. (denis)


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Such mal nech Blechmuttern/Klemmmuttern.
Alternativ mit einem Fließbohrer + Gewindeformer beschäftigen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Warum nicht mal ein Bild machen?
Dann weis man wie das konkret bei Dir aussieht

von Peter N. (alv)


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Vorhandenes Loch: 10mm.

Das muß ohne Spezialwerkzeug gehen, für 4 Löcher lohnt sich die teure 
Anschaffung nicht.

Also Schweißen und Nietmutter fallen aus.
Einpreßmuttern vielleicht, aber die gibts im Baumarkt nicht...

von Hans (piaggio)


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Vielleichte eine Annietmutter. (mit Blechlasche zum anschrauben/nieten)
z.B:
https://www.oes-shop.eu/annietmutter-m6-6mm-581

von Achim H. (pluto25)


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Zwei Flacheisen anstelle der Muttern. Da dreht sich nichts mehr und das 
murksige Schlüssel ansetzen entfällt.

von Klaus H. (hildek)


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Peter N. schrieb:
> Also Schweißen und Nietmutter fallen aus.
> Einpreßmuttern vielleicht, aber die gibts im Baumarkt nicht...

Naja, bei den Einschränkung bleibt tatsächlich nur kleben, z.B. mit 
einen 2-Komponenten-Kleber. Und dann noch einen Kranz mit Klebstoff um 
die Mutter legen.
Klar, doppelseitiges Klebeband wird nicht ausreichen.

von Roland P. (pram)


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Evtl geht Reibschweissen.

2 Muttern auf eine kurze Gewindestange/abgeschnittene Schraube kontern, 
ins Bohrfutter damit und dann mit "Vollgas" gegen das Blech drücken.

Musst wahrscheinlich ein paar Versuche machen, bis du den "Dreh" raus 
hast

Gruß
Roland

von Michael B. (laberkopp)


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Achim H. schrieb:
> Zwei Flacheisen anstelle der Muttern. Da dreht sich nichts mehr und das
> murksige Schlüssel ansetzen entfällt.

Bloss fällt dann das Flacheisen ab,  das muss vorher auch angeschweisst, 
angenietet oder mit kleinerer Schraube angeschraubt werden.

Als Verdrehsicherung ist das Flacheisen, in das man ein Loch mit Gewinde 
vorher selbst reinschneiden muss, natürlich top.

Ich empfehle aber die Käfigmutter
https://de.m.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4figmutter
man braucht halt ein eckiges Loch. Wem dafür die passenden Bohrer 
fehlen, der muss halt runde Löcher eckig feilen.

von Carypt C. (carypt)


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Anlöten geht natürlich auch, mit Lack natürlich schlecht, genau wie beim 
Schweißen.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Peter N. schrieb:
> Zwei Stahlbleche, ca. 1mm dick

Peter N. schrieb:
> Vorhandenes Loch: 10mm.
> Das muß ohne Spezialwerkzeug gehen,

Zählen Lötkolben / Lötlampe auch als Spezialwerkzeug? Eine Mutter lässt 
sich klaglos auflöten, wobei ausnahmsweise mal Lötfett erlaubt ist. 
Schleift man das vorher schön blank, geht 60/40-Elektromiklot auch ohne 
Flussmittelzusatz. M10-Schraube in 1,5mm-Weißblech als Stehbolzen habe 
ich schon klaglos gemacht.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Verwende Sperrzahnmuttern, die drehen sich nicht mit. Nur leicht 
festhalten bis sie zum Material kontakt haben, danach gehts von selbst. 
Und die gibts auch im Baumarkt.

von C. D. (derschmied)


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Manfred P. schrieb:
> Eine Mutter lässt sich klaglos auflöten, wobei ausnahmsweise mal Lötfett
> erlaubt ist. Schleift man das vorher schön blank, geht
> 60/40-Elektromiklot auch ohne Flussmittelzusatz

Jepp, isso. Im Billig-Baumarkt meines Vertrauens gibt es Feuerzeuge mit 
Blau-Brenner, genannt der "Burner", ungelogen. Hab 3€ gelöhnt dafür. 
Bringt schnell punktförmige Wärme. Ist eine Art Mini-Brenner. Die 
Muttern sind ja in der Regel auch verzinkt, wenn auch galvanisch. 
Idealer "Haftgrund". Gibt's aber auch feuerverzinkt, ist insgesamt kein 
Hexenwerk. Wie Manfred schon schrieb: metallisch blank machen, Wärme + 
Zinn, fertig.

Gute Oldtimer-Restauratoren glätten Unebenheiten im Stahlblech mit Zinn 
und nicht mit Epoxy-Spachtel...

DerSchmied

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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C. D. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Eine Mutter lässt sich klaglos auflöten, wobei ausnahmsweise mal Lötfett
>> erlaubt ist. Schleift man das vorher schön blank, geht
>> 60/40-Elektromiklot auch ohne Flussmittelzusatz
>
> Jepp, isso. Im Billig-Baumarkt meines Vertrauens gibt es Feuerzeuge mit
> Blau-Brenner, genannt der "Burner", ungelogen. Hab 3€ gelöhnt dafür.
> Bringt schnell punktförmige Wärme. Ist eine Art Mini-Brenner.

Nette Spielzeuge, meine kamen 2019 direkt vom Chinamann. Als 
"Elektrischer" nehme ich aber eher den fetten Lötkolben. In der 
Werkstatt auch mal die blaue Lötlampe "Camping Gaz", die eher teuer als 
leistungsfähig ist.

> Die Muttern sind ja in der Regel auch verzinkt, wenn auch galvanisch.
> Idealer "Haftgrund".

Geht auf Weißblech bestens. Wir hatten im Werk mal Spezialpaletten für 
IT-Zeugs mit langen Schrauben und Gummipuffern, die Schrauben glänzten 
so toll, dass ich die unbedingt haben musste. Das Holz hat der Kollege 
in den Kamin geschoben.

Jahre später: Meine 10cm-Innenwand zum Bad ist derart klapperig, dass 
ich der nicht zutraue, das Waschbecken zu halten. Löcher durch die Wand, 
zwei Weißbleche um 100x200mm und die Schrauben als Stehbolzen 
aufgelötet.

> Gibt's aber auch feuerverzinkt, ist insgesamt kein
> Hexenwerk. Wie Manfred schon schrieb: metallisch blank machen, Wärme +
> Zinn, fertig.

Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wie wir uns 
aber schon an anderer Stelle schrieben: Nicht jeder hatte das Glück, 
Tipps von alten Handwerkern zu bekommen und diese auch zu akzeptieren.

> Gute Oldtimer-Restauratoren glätten Unebenheiten im Stahlblech mit Zinn
> und nicht mit Epoxy-Spachtel...

Dazu habe ich selbst keinen Draht, aber es schon gesehen. Die nutzen 
eine Legierung, die zäh schmiert und zum Löten eher unbrauchbar wäre.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Weissblech ist mit Zinn beschichtet.
Zink ist was anderes.

Zn brennt beim erhitzen gerne weg, und zwar zz

von Peter N. (alv)


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Rainer D. schrieb:
> Verwende Sperrzahnmuttern, die drehen sich nicht mit. Nur leicht
> festhalten bis sie zum Material kontakt haben, danach gehts von selbst.

Die Mitdrehsperre ist erst in zweiter Linie wichtig:
Die Muttern hängem nach unten, von oben kommen die Schrauben rein.
Von unten kommt man schwierig an die Muttern um sie festzuhalten. Wenn 
das Innenleben drin ist, kommt man gar nicht mehr an die Mutterm.
Ich möchte aber die Schrauben entfernen können, ohne das Innenleben dazu 
auszubauen (ich möchte mit diesen Schrauben später mal eine Art 
Tischplatte montieren).

Schweißen fällt aus.
Ich bezweifele, daß Löten mit meinem 150W Lötkolben bei der Wärmeabfuhr 
von M10-Muttern und dem Stahlblech funktioniert (hat bei 
18650-Akkuzellen auch mehr schlecht als recht funktioniert, trotz 
Lötwasser).
Zudem kommt man, wie bereits erwähnt, schlecht an die Muttern.

M8-Einpreßmuttern gibt es scheinbar erst ab Blechdicke 2mm.

Gewindeplatten scheiden aus, weil die beiden zusammengeschraubten Bleche 
bündig aufeinander liegen und man in 1mm Stahlblech keine Senkschraube 
bündig reinbekommt.

M8-Käfigmuttern - klingt noch am Besten.
Aber um die korrekt einzubauen, müßte ich die 10er Löcher um 1mm 
quadratisch auffeilen (und das bei Stahlblech!).
Leider konnte ich die Breite der Klammern nicht rausfinden, ob die sich 
in das unbearbeitete 10er Loch einklipsen lassen.

von Daniel F. (df311)


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Peter N. schrieb:
> quadratisch auffeilen (und das bei Stahlblech!)

und wo ist das problem?

löten geht nicht, schweißen geht nicht, kleben geht nicht, nietmutter 
geht nicht. einen tod musst du sterben.

alternative: umkonstruieren ;-)

von C. D. (derschmied)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Weissblech ist mit Zinn beschichtet.
> Zink ist was anderes.
> Zn brennt beim erhitzen gerne weg, und zwar zz

Nö. Zink hat einen höheren Schmelzpunkt als Zinn, da brennt nix weg. 
Vorausgesetzt man kann mit der Flamme löten, mit dem Lötkolben kommt man 
eh nie auf über 400 °C.  Dachrinnen aus Zink / verzinktem Stahlblech 
werden auch weichgelötet, mit verbleitem Zinn. Bis zum heutigen Tage. 
Pfui, was für ein Umweltschweinkram aber auch.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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C. D. schrieb:
> Dachrinnen aus Zink / verzinktem Stahlblech werden auch weichgelötet,
> mit verbleitem Zinn. Bis zum heutigen Tage.

Ähm, nein, inzwischen auch Reinzinnlot.

von Peter N. (alv)


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Daniel F. schrieb:
> nietmutter geht nicht.

Wäre wahrscheinlich das Beste, braucht aber teures Spezialwerkzeug.

von C. D. (derschmied)


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Michael B. schrieb:
> Ähm, nein, inzwischen auch Reinzinnlot.

Das verbleite ist aber robuster weil frostbeständiger, Erfahrungswert. 
Spenglerblech aus Kupfer oder Zink ist im Außenbereich doch sehr 
mechanischer Belastung durch Temperaturschwankung ausgesetzt, muss die 
Lötnaht aufnehmen können.

von Thomas E. (tmomas)


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Peter N. schrieb:
> braucht aber teures Spezialwerkzeug.

Auf Amazon finde ich Nietmutternzangen im Bereich 40...50€.
IMHO eine gute Investition. Saubere Lösung, einfache Montage.

von Rüdiger B. (rbruns)


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von Thomas R. (thomasr)


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C. D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Ähm, nein, inzwischen auch Reinzinnlot.
>
> Das verbleite ist aber robuster weil frostbeständiger, Erfahrungswert.
> Spenglerblech aus Kupfer oder Zink ist im Außenbereich doch sehr
> mechanischer Belastung durch Temperaturschwankung ausgesetzt, muss die
> Lötnaht aufnehmen können.

Diese thermischen Spannungen halten einfache Lötungen nicht dauerhaft 
aus. Deshalb wird fachmännisch zuerst genietet und dann die Nieten 
zugelötet. Oder die Niete an "unsichtbare" Stellen gesetzt.

von Eduard I. (eiten)


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Blindnietmuttern lassen sich auch ohne Spezialwerkzeug setzen: Einfach 
eine normale Mutter auf die Schraube, dann Blindnietmutter drauf, ins 
Loch, Schraube festhalten und normale Mutter auf die Blindnietmutter 
draufdrehen, bis die fest ist. Geht zu Hobbiezwecken ganz gut. Evtl. 
brauchst du ne Unterlegscheibe zwischen Blindnietmutter und normaler 
Mutter.

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas R. schrieb:
> Deshalb wird fachmännisch zuerst genietet und dann die Nieten
> zugelötet. Oder die Niete an "unsichtbare" Stellen gesetzt.

Habe ich z.B. bei Regenrinnen noch nicht gesehen.
Nur verlötet, bei Kupfer und bei Titanzink.

von C. D. (derschmied)


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Thomas R. schrieb:
> Deshalb wird fachmännisch zuerst genietet und dann die Nieten zugelötet.
> Oder die Niete an "unsichtbare" Stellen gesetzt.

Eh klar, geht aber nicht immer und überall :-) Führt auch zu weit hier.

Manfred hat den Aspekt mit dem Löten hier eingebracht, und ich kann 
bestätigen dasses funzt.

Petroleumlampen der Marke "Feuerhand" zb sind seit jeher aus Stahlblech 
& feuerverzinnt, mit Ausnahme der Kriegsjahre und ev. der neueren 
Modelle. Das nur als Beispiel, weil Löten gerade hier meist nur mit 
Kupfer assoziiert wird.

von Roland E. (roland0815)


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C. D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Ähm, nein, inzwischen auch Reinzinnlot.
>
> Das verbleite ist aber robuster weil frostbeständiger, Erfahrungswert.
> ...

So kann die 'Erfahrung' täuschen.

Mit Frost hat das gar nix zu tun. Die alpha/beta-Umwandlung von Zinn 
findet wimre bei unter 16°C. Statt. Und das die stattfindet ist 
maßgeblich durch weitere metallische Verunreinigungen beeinflusst. 
Sauberes Zinn zerfällt nicht.

Bei Blei ist sie noch tiefer, ich glaube aber nicht, dass dass irgend 
welchen nennenswerten Einfluss auf die Legierung hat. Blei pur ist bei 
Raumtemperatur über dem beta-Punkt und bricht damit praktisch nicht.

von C. D. (derschmied)


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Roland E. schrieb:
> Bei Blei ist sie noch tiefer, ich glaube aber nicht, dass dass irgend
> welchen nennenswerten Einfluss auf die Legierung hat. Blei pur ist bei
> Raumtemperatur über dem beta-Punkt und bricht damit praktisch nicht.

Tja, das ist eben der Unterschied zwischen Wikipedia und der harten Welt 
draußen vor der Tür, da hat's nicht immer Raumtemperatur.

Roland E. schrieb:
> So kann die 'Erfahrung' täuschen.

Ungleich leichter getäuscht wird man von der trockenen Wissenschaft hat 
man denn keinen Bezug zu ihrer praktischen Anwendung.

von C. D. (derschmied)


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Udo S. schrieb:
> Habe ich z.B. bei Regenrinnen noch nicht gesehen.
> Nur verlötet, bei Kupfer und bei Titanzink.

Fallrohre tatsächlich nicht, die werden gesteckt, Rinnen schon, gerade 
wenn sie recht lang sind. Da hat der Thomas R. schon Recht.

von Udo S. (urschmitt)


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C. D. schrieb:
> Rinnen schon, gerade
> wenn sie recht lang sind. Da hat der Thomas R. schon Recht.

Gut zu wissen, da kann ich beim nächsten Spengler mal schauen ob er auch 
ordentlich arbeitet.

von Carypt C. (carypt)


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Das Eisen kann ja ein bisschen angewärmt werden, dann geht das Anlöten 
schon viel leichter, mit einer Kerze zum Beispiel, ohne Ruß mit 
Ethanolflamme.

von Peter N. (alv)


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Rüdiger B. schrieb:
> https://www.bauhaus.info/nietzangen-nieten/rapid-blindnietmutter/p/30064021

Welchen Außendurchmesser (nötiger Lochdurchmesser) haben eigentlich die 
M8-Blindnietmuttern?
Die Angabe fehlt immer...

von Rüdiger B. (rbruns)


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: Bearbeitet durch User
von Michael L. (nanu)


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Peter N. schrieb:
> Rüdiger B. schrieb:
>> https://www.bauhaus.info/nietzangen-nieten/rapid-blindnietmutter/p/30064021
>
> Welchen Außendurchmesser (nötiger Lochdurchmesser) haben eigentlich die
> M8-Blindnietmuttern?

Ist doch egal, da ist doch ein passender Bohrer dabei.

> Die Angabe fehlt immer...

Wo ist Dein "immer"? Da wo ich kaufe, steht das selbstverständlich 
dabei. Rechne mal bei M8 je nach Hersteller und Material zwischen 
10mm-12mm.

Rüdiger B. schrieb:
> Deshalb ist vllt. der Bohrer dabei.

Na, da wird wohl hoffentlich ein für dünnes Blech geeigneter Bohrer 
beigelegt sein, z.B. ohne Fase usw.

von Manfred P. (pruckelfred)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Zn brennt beim erhitzen gerne weg,

Stimmt, ich habe aus verzinktem Stahlrohr (Loro-X) Halter für meine 
SAT-Antennen geschweißt, das war richtig übel. Wenn ich bei Wikipedia 
richtig gelesen habe, müsste die Temperatur da aber deutlich höher als 
beim Löten gewesen sein.

Peter N. schrieb:
> Ich bezweifele, daß Löten mit meinem 150W Lötkolben bei der Wärmeabfuhr
> von M10-Muttern und dem Stahlblech funktioniert

Du kannst es beweifeln oder es ausprobieren. Der Trick beim Löten ist 
noch immer, eine metallisch blanke Oberfläche zu haben. Ein Stück 
Schmirgelleinen bewirkt wahre Wunder!

> (hat bei
> 18650-Akkuzellen auch mehr schlecht als recht funktioniert, trotz
> Lötwasser).

Arbeite an Deinen Fähigkeiten. Ich habe etliche Akkus gelötet, und das 
ohne Lötwasser oder Flußmittelzusatz. Im Anhang eine Knopfzelle, deren 
Kapazität ich ausmessen wollte: Anschleifen und mit der 
10mm-Kupferspitze zügig einen Lötpunkt drauf. Abkühlen lasse und dann 
den vorverzinnten Draht rein, muß nicht chic aussehen, aber schnell 
gehen.

C. D. schrieb:
> Nö. Zink hat einen höheren Schmelzpunkt als Zinn, da brennt nix weg.

So ist das.

> Vorausgesetzt man kann mit der Flamme löten, mit dem Lötkolben kommt man
> eh nie auf über 400 °C.

Ja, die Flamme braucht Erfahrung, damit tue ich mich schwer.

> Dachrinnen aus Zink / verzinktem Stahlblech
> werden auch weichgelötet, mit verbleitem Zinn. Bis zum heutigen Tage.

Das macht richtig Spaß, Tintanzinkblech mit 60/40 und Flußmittel geht 
gut. Da habe ich mal eine Firstabdeckung gebaut, wo der Handwerker nur 
sagte "boah, toll, wer hat das denn gebaut".

An der alten Dachrinne von 1949 bin ich aber stumpf durch gefallen, der 
alte Blei-Scheiß mochte mich nicht.

C. D. schrieb:
>> Nur verlötet, bei Kupfer und bei Titanzink.
> Fallrohre tatsächlich nicht, die werden gesteckt, Rinnen schon, gerade
> wenn sie recht lang sind.

Ich musste vor vielen Jahren ein Stück Regenfallrohr ersetzen. Der alte 
Klempner hat ein Stück Blech durch seine Rollmaschine geschoben "musst 
Du anpassen und dann löten". Macht heute niemand mehr, weil es zu lange 
dauert - machbar ist es, mal drei Meter Naht zu löten.

von C. D. (derschmied)


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Manfred P. schrieb:
> Der alte Klempner hat ein Stück Blech durch seine Rollmaschine geschoben
> "musst Du anpassen und dann löten"

Stirbt aus, schade drum. Ich ziehe respektvoll meinen Hut vor solcher 
Erfahrung, und kann nur müde lächeln wenn junge Marschierer mit 
Paragraphen daherkommen, mit "neu gedachter" Physik, dafür mit umso mehr 
Selbstbewusstsein. Marionetten, im festen Glauben sie würden 
eigenständig durchs Leben laufen.

Manfred P. schrieb:
> Ja, die Flamme braucht Erfahrung, damit tue ich mich schwer.

Ein überaus hilfreiches Werkzeug, mit Acetylen + Sauerstoff bekommt man 
Gerades gewaltfrei krumm, und Krummes wieder gerade. Trägerprofile, 
Bahnschienen... Propan brennt nicht heiß genug. Aber gegen den 
Zeitenwandel kann auch ich nicht anstinken, gucke ganz gerne zu wenn 
Großmäuler aufs Gesicht fallen.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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C. D. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Der alte Klempner hat ein Stück Blech durch seine Rollmaschine geschoben
>> "musst Du anpassen und dann löten"
>
> Stirbt aus, schade drum. Ich ziehe respektvoll meinen Hut vor solcher
> Erfahrung, und kann nur müde lächeln wenn junge Marschierer mit
> Paragraphen daherkommen, mit "neu gedachter" Physik, dafür mit umso mehr
> Selbstbewusstsein.

Immer wieder, auch in der Elektronik, frage ich, warum einfache 
Grundlagen nicht mehr gelehrt werden.

Nochmal zum Blech: Ich musste meine Abzugshaube (Küche) aufs Dach vom 
Anbau führen. Dafür gibt es fertige Teile "Dunsthut", für so ein 
Plastikteil wollte man zweistellige DM haben und ich habe den Händler 
gefragt, ob er noch ganz dicht ist. Meinen Klempner gefragt, auf dessen 
Hof ich meine Garage hatte. Der fasste an die Wand, zeigte mir ein 
Pappmodell "so schneidest du das zu und lötest es so zusammen ..", ein 
paar Zinkbleche lagen in seiner Werkstatt herum.

War immer nett, von den Alten zu lernen - nicht stumpf ablehnen, sondern 
deren Erfahrung akzeptieren! Ich würde ja gerne mal wissen, ob auch Du 
nicht schon zu den Alten zählst.

Schaue ich wieder in die Elektronik, da brauchen simple Dinge einen 
Internetrechner oder müssen per Spice simuliert werden, die ich im Kopf 
überschaue. Irgendwas ist in der Ausbildung faul und ich bin froh, dass 
ich noch ohne Internet lernen durfte.

von U. A. (udal)


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von Thomas (kosmos)


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Schau dir mal Einschlagmuttern für Holz an, da könntest du die 4 Zacken 
abknipsen oder zurückbiegen und das Ding durchs Loch stecken und 
festlöten da ist der Aufbau dann zu mindestens etwas flacher als ne 
Mutter die auf dem Blech liegt.

Mit nem Ersa 25W PTC Lötkolben habe ich schon Elkos an 2mm 
Messingplatten im Schweißgerät gelötet, ging erstaunlich gut obwohl die 
Messing Platten ganz schon viel Wärme weggezogen haben. Mit nem JBC 
Lötkolben mind. T245 sollte das auch funktionieren.

Ich würde mich selber aber für die Gewindenieten entscheiden.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Manfred P. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Zn brennt beim erhitzen gerne weg,
>
> Stimmt, ich habe aus verzinktem Stahlrohr (Loro-X) Halter für meine
> SAT-Antennen geschweißt, das war richtig übel. Wenn ich bei Wikipedia
> richtig gelesen habe, müsste die Temperatur da aber deutlich höher als
> beim Löten gewesen sein.

beim Schweissen ja, aber sowas von...

von Peter N. (alv)


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Michael L. schrieb:
>> Welchen Außendurchmesser (nötiger Lochdurchmesser) haben eigentlich die
>> M8-Blindnietmuttern?
>
> Ist doch egal, da ist doch ein passender Bohrer dabei.

Der Bohrer nützt nichts, das 10er Loch ist schon vorhanden.
Wenn die Blindnietmutter dünner ist, gehts nicht.

Ebenfalls muß ich auf die Kopfhöhe achten, darf nicht mehr 1mm 
betragen...

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Irgend eine Art "Spreizdübel", der im Rohzustand von Vorne durch das 
Loch passt und sich beim Reindrehen der Schraube ausdehnt und evtl. auf 
der Rückseite "Sperrklinken" ausfährt. Könnte auch eine metallische 
Gewindebuchse enthalten.

Eventuell aus dem 3D-Drucker (ABS)? ... kommt auf die notwendige 
Festigkeit an ...

Nachtrag: Hohlraum-Dübel?

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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U. A. schrieb:
> Käfigmuttern gibt es auch in rund

Ist halt Kacke, weil die sich mitdrehen und daher nicht festziehen 
lassen, es sei denn man hält fummelig gegen.

Frank E. schrieb:
> Irgend eine Art "Spreizdübel", der im Rohzustand von Vorne durch das
> Loch passt und sich beim Reindrehen der Schraube ausdehnt und evtl. auf
> der Rückseite "Sperrklinken" ausfährt.

Geil, hab ich im Auto, die sind der grösste Rotz wenn sie in einem 
runden Loch stecken wegen des Mitdrehens, auch beim Versuch des 
rausschraubens. Eckige gehen.

: Bearbeitet durch User
von C. D. (derschmied)


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Peter N. schrieb:
> Der Bohrer nützt nichts, das 10er Loch ist schon vorhanden.
> Wenn die Blindnietmutter dünner ist, gehts nicht.
> Ebenfalls muß ich auf die Kopfhöhe achten, darf nicht mehr 1mm
> betragen...

Rechne mit 11mm Durchmesser bei M8. Kragenhöhe und exakte Abmessungen 
findest im Netz beim jeweiligen Händler. Ne Zange brauchst halt, und ein 
Mindestmaß an Körperkraft. Ist schon ne andere Nummer als ein 2,5² Kabel 
mit dem Seitenschneider... :-)

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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Das einzige Klebeband, dem ich traue, sind die Dampfsperrenklebebänder 
der Firma Siga oder Generika. Damit eine Schaube an den Ort geklebt, 
wird, wenn kein Rost unterkriecht, wohl ewig halten. ich würde hier das 
Grüne nehmen, Siga Rissan. Aber mit dem verbleiten Lötzinn 60/40 geht es 
gut.
Man könnte ja auch Sekundenkleber mit Backpulver spaltfüllend andicken, 
siehe youtube.

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Michael B. schrieb:
> Geil, hab ich im Auto, die sind der grösste Rotz wenn sie in einem
> runden Loch stecken wegen des Mitdrehens, auch beim Versuch des
> rausschraubens. Eckige gehen.

Da gibt es so kleine "gezahnte" Ringe, die verhindern ein Mitdrehen, 
sobald ein gewisser Anfangsdruck aufgebaut ist. Und so wie ich das 
gelesen habe, soll das ja keine kontinuierliche Fertigung werden und der 
TO macht das auch nicht im Akkord - ergo spielen kleine 
Unbequemlichkeiten keine große Rolle.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Frank E. schrieb:
> Da gibt es so kleine "gezahnte" Ringe, die verhindern ein Mitdrehen

Natürlich helfen die nicht, du kennst die Spreizdübel wohl nicht.

Reinstecken, Schraube reindrücken, hält. Aber zum Lösen musst du die 
Schraube rausdrehen, und dabei dreht sich im runden Loch der Spreizdübel 
mit. Bei zweitgrössten kannst du in der Kerbe am Rand noch mit einem 
spitzen Gegenstand in der zweiten Hand festhalten, wenn man denn da 
überhaupt mit was zweitem hinkommt, bei den beiden kleinen findest du 
nicht mal die Kerbe und der grosse verdeckt den Dübel darunter komplett.

Also den Müll mit Seitenschneider rausschneiden und einen neuen 
einpflanzen. Die eckigen sind echt besser, daher habe ich für die auch 
keinen Ersatz und kein Bild.

Man könnte meinen, moderne Autos sind Dreckskarren, aber verglichen mit 
der festgerosteten Karosserieschraube von früher die man ausbohren 
musste (wenn man denn überhaupt gerade davon eine Bohrmaschine ansetzen 
konnte) rostet der Kram wenigstens nicht.

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Michael B. schrieb:
> Natürlich helfen die nicht, du kennst die Spreizdübel wohl nicht.

Missverständnis: Natürlich nicht bei Dübeln, bei "gewöhnlichen" Muttern 
aber schon.

von Peter N. (alv)


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Ich habe es mit einer Blindnietmutter (Durchmesser 10,9mm, Klemmbereich 
0,5-3mm) versucht.
Die Löcher auf 11mm erweitert, Nietmutter sitzt sehr locker, deshalb 
diese Konstruktion:
Kopf der Schraube zum Festhalten, die Mutter darunter zum Anziehen, die 
Mutter hinter der Nietmutter als Kontermutter, damit sich die Nietmutter 
nicht mitdreht.

Ich konnte die Nietmutter etwas zusammenziegen, bis dann der 
Schraubenkopf abscherte. Die Nietmutter wackelt aber noch stark, trotz 
1mm Blechdicke.

Beim nächsten Versuch dann eine U-Scheibe unter die Nietmutter.
Problem dabei, wie kann ich eine M8-U-Scheibe auf 10,9mm erweitern, wenn 
die Bohrersätze bei 10mm enden?

von C. D. (derschmied)


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Peter N. schrieb:
> Problem dabei, wie kann ich eine M8-U-Scheibe auf 10,9mm erweitern, wenn
> die Bohrersätze bei 10mm enden?

Eine für M10 verwenden? DIN 125a...

von Peter N. (alv)


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C. D. schrieb:
> Eine für M10 verwenden? DIN 125a...

Muß dann immer noch um 0,9mm erweitert werden, und M11 gibts nicht...

von Percy N. (vox_bovi)


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Peter N. schrieb:
> Muß dann immer noch um 0,9mm erweitert werden,

Eigentlich nur um 0,4 mm. Hilft aber auch nix ..

Kegelsenker?

: Bearbeitet durch User
von Michael L. (nanu)


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Peter N. schrieb:
> Ich konnte die Nietmutter etwas zusammenziegen, bis dann der
> Schraubenkopf abscherte. Die Nietmutter wackelt aber noch stark, trotz
> 1mm Blechdicke.

Dann nimm halt keine Spielzeugschraube. Auf einer passenden Schraube 
steht 8.8 auf dem Kopf. Aus welchem Material ist denn die 
Blindnietmutter? Alu, Stahl oder am Ende Edelstahl.

> Beim nächsten Versuch dann eine U-Scheibe unter die Nietmutter.
unnötig

von C. D. (derschmied)


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Percy N. schrieb:
> Eigentlich nur um 0,4 mm. Hilft aber auch nix ..
> Kegelsenker?

Schwierig zum festhalten beim Senken. Statt dessen:

Federring M10 DIN 127, der geht sicher drauf.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael L. schrieb:
> Dann nimm halt keine Spielzeugschraube.
> Auf einer passenden Schraube steht 8.8 auf dem Kopf.

Oder 10.9 oder 10K?

von Wolf17 (wolf17)


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Peter N. schrieb:
> wie kann ich eine M8-U-Scheibe auf 10,9mm erweitern, wenn
> die Bohrersätze bei 10mm enden?
Rundfeile

Scheibe Din 125 hat Di 10,5mm
ISO 7091 Flache Scheibe, oder DIN 126 Scheiben gestanzt ohne Fase, haben 
bei M10 11x20x2

von Manfred P. (pruckelfred)


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Wolf17 schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> wie kann ich eine M8-U-Scheibe auf 10,9mm erweitern, wenn
>> die Bohrersätze bei 10mm enden?
> Rundfeile

Besser ist das, mit einem 11mm-Bohrer würde er sich blutige Finger 
holen. Wer möchte, kann jetzt eine Wette abschließen, dass (alv) keine 
Rundfeile hat.

> Scheibe Din 125 hat Di 10,5mm
> ISO 7091 Flache Scheibe, oder DIN 126 Scheiben gestanzt ohne Fase, haben
> bei M10 11x20x2

Das ist ja ganz nett, aber ich wüsste nicht, wo ich als Bastler ein paar 
solcher Scheiben bekäme.

Ich verstehe diese Knalltüte nicht, bildet sich ein Problem mit der 
Überzeugung ein, dass es keine Lösung geben kann. Daniel hat es vor 
Tagen passend formuliert:

Daniel F. schrieb:
> löten geht nicht, schweißen geht nicht, kleben geht nicht, nietmutter
> geht nicht. einen tod musst du sterben.
>
> alternative: umkonstruieren ;-)

von Wolf17 (wolf17)


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Manfred P. schrieb:
> Das ist ja ganz nett, aber ich wüsste nicht, wo ich als Bastler ein paar
> solcher Scheiben bekäme.
Schraubenhandel, Baumarkt, ebay, Aliexpress, Schlosserei, Autowerkstatt, 
Hausmeister, Schrottplatz...
Merke: "Hast Du Schrott im Keller, geht das Basteln schneller"

von Lu O. (oszi45)


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Peter N. schrieb:
> die Mutter am Blech zu befestigen

Notfalls Hilfsblech und Blindnieten?

von C. D. (derschmied)


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Wolf17 schrieb:
> Scheibe Din 125 hat Di 10,5mm
> ISO 7091 Flache Scheibe, oder DIN 126 Scheiben gestanzt ohne Fase, haben
> bei M10 11x20x2

Das war früher™.

Mag zwar im Tabellenbuch noch so drin stehen, der Asiat schert sich aber 
wenig darum. Selbst incl. Transport über 10.000 km isser günstiger 
geworden als jeder heimischer Produzent, billig schlägt Qualität.

Wolf17 schrieb:
> Schraubenhandel, Baumarkt, ebay, Aliexpress, Schlosserei, Autowerkstatt,
> Hausmeister, Schrottplatz...
> Merke: "Hast Du Schrott im Keller, geht das Basteln schneller"

Ich hab das eimerweise herumliegen, sortieren lohnt nicht mehr. Kriegt 
der Schrotthändler.

Manfred P. schrieb:
> Ich verstehe diese Knalltüte nicht, bildet sich ein Problem mit der
> Überzeugung ein, dass es keine Lösung geben kann. Daniel hat es vor
> Tagen passend formuliert:
> Daniel F. schrieb:
>> löten geht nicht, schweißen geht nicht, kleben geht nicht, nietmutter
>> geht nicht. einen tod musst du sterben.
>> alternative: umkonstruieren ;-)

Korrekt. Ohne handwerkliches Geschick und ohne Willenskraft ist auch 
Wilhelm Busch's Axt im Hause keinen Schuss Pulver wert.

: Bearbeitet durch User
von H. S. (haschu87)


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Für dünne Bleche haben sich eigentlich Bolzenschweissgeräte mit 
Spitzenzündung bewährt. Ging es mit innen und aussengewinde.
Wenn du im Südwesten wohnst Richtung Schweiz/französischer Grenze kann 
ich dir das machen oder du schickst es per Post.

von Carypt C. (carypt)


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Knalltüte ist aber eine Beleidigung, das gehört sich nicht.

von Richard B. (r71)


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Suche dir jemanden mit WIG...

von Roland E. (roland0815)


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Carypt C. schrieb:
> Das einzige Klebeband, dem ich traue, sind die Dampfsperrenklebebänder
> der Firma Siga oder Generika. Damit eine Schaube an den Ort geklebt,
> wird, wenn kein Rost unterkriecht, wohl ewig halten. ich würde hier das
> Grüne nehmen, Siga Rissan. ...

Vorsicht. Das original bleibt weich und kriecht.

von Percy N. (vox_bovi)


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C. D. schrieb:
> Wilhelm Busch's Axt im Hause

Eigentlich ist die von Fritze Schiller; der Wilhelm dabei heißt Tell.

von Lu O. (oszi45)


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Richard B. schrieb:
> Suche dir jemanden mit WIG..
Mit etwas Pech hast Du ein Loch im dünnen Blech.

Roland E. schrieb:
> Das original bleibt weich und kriecht.

Gutes Klebeband ist keine Dauerlösung. Wenn sich die Mutter mitdreht, 
wird er sie nie fest bekommen.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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von Lu O. (oszi45)


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Wenn er M8 8.8 nimmt, wird eine weiche Nietmutter weniger ideal sein.

von Frank O. (frank_o)


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Lu O. schrieb:
> Wenn er M8 8.8 nimmt,

Peter N. schrieb:
> Zwei Stahlbleche, ca. 1mm dick

Da ist die 8.8er Mutter wohl nur im Einsatz, weil das Standard ist. 
Außerdem gibt es auch Nietmuttern in 8.8.

von Michael L. (nanu)


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Lu O. schrieb:
> Wenn er M8 8.8 nimmt, wird eine weiche Nietmutter weniger ideal
> sein.

a) Man zitiert sinnvollerweise, worauf man sich bezieht.

b) Man versucht zumindest ansatzweise , zu verstehen, worauf man 
antwortet.

c) Du hast schon mal ne Nietmutter, insbesondere ohne Spezialwerkzeug, 
eingezogen?

Alle 3 Punkte treffen wohlhier nicht zu.

von Frank O. (frank_o)


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Lu O. schrieb:
> Wenn sich die Mutter mitdreht,
> wird er sie nie fest bekommen.

Man kann auch eine Sperrkantscheibe mit Federvorbelastung nehmen.
Ob "Federvorbelastung" das richtige Fachwort ist, weiß ich nicht, aber 
diese Scheiben haben eine Federkraft durch die Wölbung. Die hohle Seite 
zum Material, die außen gewölbte Seite zur Mutter.

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