Dateisuche nach DateiNamen unter Win auf PC

OP #7601593
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Mahlzeit ins Forum Kennt jemand das Problem der Dateisuche nach Namen unter Win auf einem PC
wenn der zu suchende Name z.B. Sony ist u. dann plötzlich alle DigiCam-Bilder auf der HDD sofort gefunden werden obwohl davon nichts im Dateinamen steht? Habe mir jetzt die Cam mal angeschaut, ist eine Sony. Dann bin ich ja voll gekniffen mit dieser beschränkten Suche wenn ich z.B. einen Schaltplan als PDF oder Bild mit echtem Namen Sony suche? In den Bildereigenschaften steht nichts von Sony, nur das Modell, ich werde noch verrückt mit dem Windows-Zeug. Hat da jemand einen Tip wie man das filtert? Danke u. Gruß

#7601730
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Benutze Everything von voidtools oder UltraSearch von Jam. Beide erlauben dir die Suche ausschließlich nach Dateinamen oder auch nach Inhalten oder Metadaten, und beide sind bedeutend schneller als die Windowssuche, Everything über einen eigenen Index (den man ab und zu aktualisieren lassen muss, dafür funktioniert das auch bei z.B. Netzlaufwerken) oder bei Ultrasearch über Direktzugriff in die MFT, sofern das Laufwerk NTFS-formatiert ist.

Beide kostenlos mindestens für Privat nutzbar, und beide sowohl portable als auch installiert möglich. Siehe https://www.voidtools.com/ und https://www.jam-software.de/ultrasearch

(Firma: 1984now) #7601823
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Jens M. schrieb:

Benutze Everything von voidtools oder UltraSearch von Jam.

Oder AgentRansack. Das kann das auch alles, liefert aber keine Spyware mit.

Bezüglich der Suche ist aber sicher alles besser als die Windows-Eigene.

Das ist eins traurigesten Kapitel, was man in einem Buch über Windows schreiben könnte...

Nicht nur, dass sie schon seit langer Zeit eindeutig unter Spyware einzustufen wäre, sie erfüllt obendrein ihre Aufgabe auch nur eher mäßig und oft genug auch einfach garnicht mehr.

Schrott. Allerdings sehe ich Hoffnung auf ein ReDesign der ganzen Sache, weil: wenn die Kacke komplett zum Erliegen kommt (was leider immer häufiger passiert), kann sie auch nicht mehr ordentlich spionieren. Das ist natürlich MS sicher nicht recht. D.h.: da entsteht eine Motivation für MS, die viel mächtiger ist als der Wille der Benutzer...

OP #7601861
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Harald K. schrieb:

Das listet alle Dateien auf Laufwerk x: auf, die im Namen "sony" enthalten.

Hat funktioniert, ist aber ganz schön umständlich, über die cmd. Wo bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:*sony* /s /a-d so her. Danke

Jens M. schrieb:

Benutze Everything von voidtools oder UltraSearch von Jam.

Du wirst es nicht glauben, aber das Win. boardeigene Tool hat bisher immer gereicht.

(Firma: 1984now) #7601871
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Unwichtig schrieb:

Du wirst es nicht glauben, aber das Win. boardeigene Tool hat bisher immer gereicht.

Nun, es hat lange gedauert, aber jetzt bist du wohl an die Grenzen gestoßen. Man kann davon ausgehen, dass das in Zukunft öfter passieren wird.

Die Windows-Suche war niemals besonders gut und ist inzwischen vollkommen unbrauchbarer Dreck geworden.

Sieh' es ein und erweitere deinen Horizont!

#7601882
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Florian L. schrieb:

Ich nutze inzwischen in der Git-Bash für Windows "find" von dem Unix-Tools. Nett ist natürlich in der Bash auch "grep", wenn man nach Textpassagen sucht.

MS bietet ein Linux Subsystem. MS implementiert nun gerade sudo. Sichtbar in aller Öffentlichkeit.

Nur eine Frage der Zeit bis sich die Richtung überall herumgesprochen und jeder verstanden hat. ;-)

(Firma: 1984now) #7601885
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Florian L. schrieb:

Ich nutze inzwischen in der Git-Bash für Windows "find" von dem Unix-Tools. Nett ist natürlich in der Bash auch "grep", wenn man nach Textpassagen sucht.

Beides ist allerdings aus der Sicht eines GUI-Anwenders vollkommen inakzeptabel bezüglich des Bedienkomforts...

Die ewige Crux der (sehr mächtigen) Linux-Tools. Sie können sehr viel, verranzen aber völlig bei der Präsentation ihrer Features.

Selbst ich, der ich seit Jahrzehnten find und grep benutze, sehe mich immer wieder gezwungen, bei einer konkreten Anwendung doch wieder endlos krude formulierte man-pages zu lesen. Das ist einfach inakzeptabel.

Also auch Vollschrott. Wenn auch aus anderen Gründen als die Windows-Suche.

#7601951
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Ob S. schrieb:

Florian L. schrieb:

Ich nutze inzwischen in der Git-Bash für Windows "find" von dem Unix-Tools. Nett ist natürlich in der Bash auch "grep", wenn man nach Textpassagen sucht.

Beides ist allerdings aus der Sicht eines GUI-Anwenders vollkommen inakzeptabel bezüglich des Bedienkomforts...

Wenn man nur Gui nutzen will, ok. Ich finde die Kombi Gui plus Console aber unschlagbar.

Als Alternatie zu find und grep empfehle ich noch fd (von sharkdp) und ripgrep. Schneller und haben intuitivere Default Einstellungen.

#7601964
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Unwichtig schrieb:

Kennt jemand das Problem der Dateisuche

Ja.

Die Dateisuche von Windows ist kaputt.

Schon seit langem.

Früher (Windows 95) hat sie noch funktioniert und war leicht verständlich und gut bedienbar aber etwas langsam.

Das Drama hat begonnen, als Apple eine phantastische Dateisuche in ihr OS eingebaut hatte.

Das sah ein Microsoft Führungskopf und Windows musste so was auch haben. Da man aber nur die billigsten Inder ranliess, um nach kruder Vorgabe hirloser Deppen aus Redmond so was zu implementieren, kam der Scrum-übliche nicht-funktionierende Schrott bei raus.

Das gibt aber niemand bei Microsoft zu, weil man ja der Weltbeste ist, also bleibt das jetzt so.

Kauf dir einen Mac.

#7602003
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Michael B. schrieb:

Das sah ein Microsoft Führungskopf und Windows musste so was auch haben. Da man aber nur die billigsten Inder ranliess, um nach kruder Vorgabe hirloser Deppen aus Redmond so was zu implementieren, kam der Scrum-übliche nicht-funktionierende Schrott bei raus.

Nee. Bis Windows XP war die Suche tatsächlich nutzbar. Mit Windows 7 hat sich das radikal geändert. Anscheinend wollte Microsoft da eine Marktmöglichkeit für Drittanbieter schaffen. War aber ne blöde Idee - wer zahlt schon für sowas?

Oliver

#7602028
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Motopick schrieb:

Das hat er auch blos z.B. von hier abgeschrieben.

Das hab' ich gar nicht abgeschrieben, das hab ich /hingeschrieben/.

Der zusätzliche Parameter /a-d bedeutet, daß nur /Dateien/ angezeigt werden, nicht aber Verzeichnisse.

Und wie man das herausfinden kann?

In der Kommandozeile einfach "dir /?" eingeben und lesen.

Das ist übrigens nicht umständlich, und es funktioniert auf jedem Rechner, auf dem Windows installiert ist. Man muss keine Hilfsprogramme installieren, man muss nichts indizieren, es funktioniert einfach so.

#7602040
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Ob S. schrieb:

Das kann das auch alles, liefert aber keine Spyware mit.

Wo ist denn in Everything oder Ultrasearch Spyware? Seriöse Quelle bitte.

Unwichtig schrieb:

Du wirst es nicht glauben, aber das Win. boardeigene Tool hat bisher immer gereicht.

Nuja, das bessere ist der Feind des guten, und offensichtlich reicht die Windowssuche ja jetzt nicht mehr. Bei mir jedenfalls gehört Everything zu den Musthaves, weil ich sehr viel mit der Suche arbeite, auf etliche TB Netzlaufwerken mehrmals täglich zuzugreifen ist mit der Windowssuche ein Ding das nicht nur graue, sondern durchsichtige Haare macht.

#7602090
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Oliver S. schrieb:

Bis Windows XP war die Suche tatsächlich nutzbar. Mit Windows 7 hat sich das radikal geändert.

Nö, der Explorer ist seit Vista verstümpert, was ja niemand haben wollte. MS hat es geschafft, es mit kosmetischen Retuschen zu Win_7 zu machen und alle finden das toll - verstehe ich nicht.

Anscheinend wollte Microsoft da eine Marktmöglichkeit für Drittanbieter schaffen. War aber ne blöde Idee - wer zahlt schon für sowas?

Ich war ständig per Fernwartung auf Kundensystemen unterwegs und damit gezwungen, deren Bordmitteln zu nutzen.

Zum Glück hat M$ die Kommandozeile vernachlässigt und nur geringfügig verbastelt. Eine Dateisuche per "dir" liefert bessere Ergebnisse als der bunte Kram. Wenn es um Inhalte geht, ist auch "find" nicht zu verachten.

Auf meinen Rechnern nutze ich mittlerweile Everything, hat eine GUI, aber lässt auch komplexere Suchen per Text-Direkteingabe zu.

#7602107
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Harald K. schrieb:

Motopick schrieb:

Das hat er auch blos z.B. von hier abgeschrieben.

Das hab' ich gar nicht abgeschrieben, das hab ich /hingeschrieben/.

Der zusätzliche Parameter /a-d bedeutet, daß nur /Dateien/ angezeigt werden, nicht aber Verzeichnisse.

Und wie man das herausfinden kann?

In der Kommandozeile einfach "dir /?" eingeben und lesen.

Da war man in der S.B.Z. wohl weiter. Da gab es ein Handbuch zum Betriebssystem, und ein noch viel dickeres Handbuch fuer die Nutzung der BIOS- und DOS-Interrupts.

Das ist übrigens nicht umständlich, und es funktioniert auf jedem Rechner, auf dem Windows installiert ist. Man muss keine Hilfsprogramme installieren, man muss nichts indizieren, es funktioniert einfach so.

Nun ja, bei so mancher Windowsinstallation hat es nach der Installation von Applikationen u.U. einige Millionen Dateien aufs Systemlaufwerk gespuelt. Fuer ein "einfach so" muss man dann aufs Ergebnis warten. Gleiches gilt natuerlich um so mehr, auch fuer die Filesysteme von Servern auf denen Daten liegen.

Etwa so wie man heute auf die "Deutsche Bahn" warten muss, wo die dampfbetriebene "Reichsbahn" auch durch Berge von Schnee noch puenktlich war...

Der Unix®er kennt das locate. Das kann zum genehmen Zeitpunkt einen Index generieren, und so die Suche enorm beschleunigen. Klar das M$ nicht ordentlich hinbekommt. Die haben ja nicht mal ein ordentliches Solitaer geschafft.

#7602175
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Motopick schrieb:

Da war man in der S.B.Z. wohl weiter. Da gab es ein Handbuch zum Betriebssystem, und ein noch viel dickeres Handbuch fuer die Nutzung der BIOS- und DOS-Interrupts.

Und deswegen war man dort so rückständig. Weil jede Weiterentwicklung bedeutet hätte, daß man ein noch dickeres neues Handbuch rausbringt, und deswegen hat man das mit den Weiterentwicklungen gleich ganz sein lassen.

#7602332
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Harald K. schrieb:

Motopick schrieb:

Da war man in der S.B.Z. wohl weiter. Da gab es ein Handbuch zum Betriebssystem, und ein noch viel dickeres Handbuch fuer die Nutzung der BIOS- und DOS-Interrupts.

Und deswegen war man dort so rückständig. Weil jede Weiterentwicklung bedeutet hätte, daß man ein noch dickeres neues Handbuch rausbringt, und deswegen hat man das mit den Weiterentwicklungen gleich ganz sein lassen.

Wer hier rueckstaendig ist, zeigt deine Antwort.

Ein, ziemlich guter, Projektleiter erklaerte einmal den am Projekt Beteiligten, dass derjenige mit einem Informationsvorsprung in der Bringeschuld ist. Weil natuerlich qualifizierte Fragen auch ein qualifiziertes Vorwissen voraussetzen. In diesem Fall schuldet M$ der (IT-)Welt eine mitzuliefernde Dokumentation zum CMD.EXE. Und die fragmentarische Hilfe durch Hilfstexte ersetzt diese Dokumentation eben nicht.

Weil:

Wo bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:*sony* /s /a-d so her. Danke

Z,B, aus dem nicht migelieferten Handbuch...

#7602351
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Motopick schrieb:

In diesem Fall schuldet M$ der (IT-)Welt eine mitzuliefernde Dokumentation zum CMD.EXE. Und die fragmentarische Hilfe durch Hilfstexte ersetzt diese Dokumentation eben nicht.

Aha. Tja, dann hast Du wohl seit DOS 5.0 oder so nichts mehr dazulernen können, und wartest noch in Deinem Kämmerlein auf die Erfüllung der von Dir erdachten Bringschuld von "M$".

Kann man so machen, ist dann aber irgendwie frustrierend. Andererseits, Frust reinfressen und dann jammern, weil "die" ja so böse sind, das ist ja hinreichend gut bekannte Verhaltensweise mancher Zeitgenossen. Die natürlich nie, niemals nie irgendwo zurückgeblieben sind, denn die anderen sind ja schuld.

#7602442
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Motopick schrieb:

Weil:

Wo bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:*sony* /s /a-d so her. Danke

Z,B, aus dem nicht migelieferten Handbuch...

Kennt hier wirklich niemand den folgenden Trick: "DOS-Befehl/?" ? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Da gibt es dann zu jedem DOS Befehl eine Erklärung zu allen Parametern, mit denen man den Befehl aufrufen kann. Hier im Forum gibt es einen Beitrag 'Die Tricks der alten Hasen' o. ä., da gibt es auch solche Tips.

73 Wilhelm

#7602450
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Wilhelm S. schrieb:

Kennt hier wirklich niemand den folgenden Trick: "DOS-Befehl/?" ?

Hab' ich doch beschrieben, nur besteht hier jemand darauf, daß das ins (gedruckte?) Handbuch gehört, weil das ihm sein Projektleiter mal so gesagt hat, und es deswegen eine Bringschuld von "M$" ist.

Das ist übrigens kein DOS-Befehl (mehr), wie auch die Windows-Kommandozeile kein DOS ist.

Das war sie mit dem unsäglichen Windows Me zum letzten Mal.

#7602468
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Harald K. schrieb:

Wilhelm S. schrieb:

Kennt hier wirklich niemand den folgenden Trick: "DOS-Befehl/?" ?

Hab' ich doch beschrieben, nur besteht hier jemand darauf, daß das ins (gedruckte?) Handbuch gehört, weil das ihm sein Projektleiter mal so gesagt hat, und es deswegen eine Bringschuld von "M$" ist.

Du lieferst deinen Murks beim Kunden also undokumentiert ab, und der Kunde ist zu doof eine Dokumentation von dir zu verlangen?

Natuerlich kenne ich /?. Das ersetzt eine vollstaendige Dokumentation aber nicht annaehernd.

Als kleine Kostprobe: Wie starte ich ein CMD-Skript, in dem der CMD.EXE kein Fenster oeffnet? Minimiert zaehlt uebrigens nicht als Loesung.

#7602506
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Motopick schrieb:

Du lieferst deinen Murks beim Kunden also undokumentiert ab, und der Kunde ist zu doof eine Dokumentation von dir zu verlangen?

Muss schon ein hartes Schicksal sein, dem Du Dich da ausgesetzt siehst.

Auf Dein restliches Gejammer muss ich nicht eingehen. Und warum sollte ich a) die Firma Microsoft verteidigen, und b) warum ausgerechnet Dir gegenüber?

Ich habe dem Menschen, der fragte, wie man zur Syntax des von mir weit, weit oben in diesem Thread angegebenen Beispiels kommt, konkrete Hilfe gegeben.

Du hast hier sachliche Unwahrheiten behauptet (man könnte auch sagen: gelogen), und dann Lobeshymnen auf die Dokumentationskultur in der von Dir selbst so genannten "S.B.Z." gehalten.

Den Threadstarter bringt das etwa genausoviel weiter wie ein Pickel am Arsch.

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