Forum: PC Hard- und Software Dateisuche nach DateiNamen unter Win auf PC


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von Unwichtig (noname_user)


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Mahlzeit ins Forum
Kennt jemand das Problem der Dateisuche nach Namen unter Win auf einem 
PC
wenn der zu suchende Name z.B. Sony ist u. dann plötzlich alle 
DigiCam-Bilder auf der HDD sofort gefunden werden obwohl davon nichts im 
Dateinamen steht?
Habe mir jetzt die Cam mal angeschaut, ist eine Sony.
Dann bin ich ja voll gekniffen mit dieser beschränkten Suche wenn ich 
z.B. einen Schaltplan als PDF oder Bild mit echtem Namen Sony suche?
In den Bildereigenschaften steht nichts von Sony, nur das Modell, ich 
werde noch verrückt mit dem Windows-Zeug.
Hat da jemand einen Tip wie man das filtert?
Danke u. Gruß

von HaJo (hajohausb)


Angehängte Dateien:

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Das liegt an der Einstellung der Ordner, in denen du deine Bilder 
abgelegt hast.

Die Inhalte von Bilddateien sind z.B. der verwendete Kameratyp.

: Wiederhergestellt durch Moderator
von Unwichtig (noname_user)


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Ich durchsuche ein ganzes Laufwerk, nicht nur einen Ordner. Die 
Indexierung ist ausgeschalten.
Danke für deine Mühe.

von Harald K. (kirnbichler)


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Wenn man auf den Explorer-Suchquatsch verzichten kann:
1
dir x:\*sony* /s /a-d

Das listet alle Dateien auf Laufwerk x: auf, die im Namen "sony" 
enthalten.

von Mario M. (thelonging)


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Unwichtig schrieb:
> ich
> werde noch verrückt mit dem Windows-Zeug.

Dann such doch mit was anderem, Windows Commander z.B.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Total Commander...

von Mario M. (thelonging)


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Ach ja, Raider heißt jetzt Twix.

von Rüdiger B. (rbruns)


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Oder nach sony.* suchen.
( soll stern sony stern punkt stern heissen.)

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Benutze Everything von voidtools oder UltraSearch von Jam.
Beide erlauben dir die Suche ausschließlich nach Dateinamen oder auch 
nach Inhalten oder Metadaten, und beide sind bedeutend schneller als die 
Windowssuche, Everything über einen eigenen Index (den man ab und zu 
aktualisieren lassen muss, dafür funktioniert das auch bei z.B. 
Netzlaufwerken) oder bei Ultrasearch über Direktzugriff in die MFT, 
sofern das Laufwerk NTFS-formatiert ist.

Beide kostenlos mindestens für Privat nutzbar, und beide sowohl portable 
als auch installiert möglich.
Siehe
https://www.voidtools.com/ und
https://www.jam-software.de/ultrasearch

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Jens M. schrieb:

> Benutze Everything von voidtools oder UltraSearch von Jam.

Oder AgentRansack. Das kann das auch alles, liefert aber keine Spyware 
mit.

Bezüglich der Suche ist aber sicher alles besser als die Windows-Eigene.

Das ist eins traurigesten Kapitel, was man in einem Buch über Windows 
schreiben könnte...

Nicht nur, dass sie schon seit langer Zeit eindeutig unter Spyware 
einzustufen wäre, sie erfüllt obendrein ihre Aufgabe auch nur eher mäßig 
und oft genug auch einfach garnicht mehr.

Schrott. Allerdings sehe ich Hoffnung auf ein ReDesign der ganzen Sache, 
weil: wenn die Kacke komplett zum Erliegen kommt (was leider immer 
häufiger passiert), kann sie auch nicht mehr ordentlich spionieren. Das 
ist natürlich  MS sicher nicht recht. D.h.: da entsteht eine Motivation 
für MS, die viel mächtiger ist als der Wille der Benutzer...

von Unwichtig (noname_user)


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Harald K. schrieb:
> Das listet alle Dateien auf Laufwerk x: auf, die im Namen "sony"
> enthalten.

Hat funktioniert, ist aber ganz schön umständlich, über die cmd. Wo 
bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:\*sony* /s /a-d  so her.
Danke

Jens M. schrieb:
> Benutze Everything von voidtools oder UltraSearch von Jam.

Du wirst es nicht glauben, aber das Win. boardeigene Tool hat bisher 
immer gereicht.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Unwichtig schrieb:

> Du wirst es nicht glauben, aber das Win. boardeigene Tool hat bisher
> immer gereicht.

Nun, es hat lange gedauert, aber jetzt bist du wohl an die Grenzen 
gestoßen. Man kann davon ausgehen, dass das in Zukunft öfter passieren 
wird.

Die Windows-Suche war niemals besonders gut und ist inzwischen 
vollkommen unbrauchbarer Dreck geworden.

Sieh' es ein und erweitere deinen Horizont!

von Florian L. (muut) Benutzerseite


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Ich nutze inzwischen in der Git-Bash für Windows "find" von dem 
Unix-Tools.
Nett ist natürlich in der Bash auch "grep", wenn man nach Textpassagen 
sucht.

von Norbert (der_norbert)


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Florian L. schrieb:
> Ich nutze inzwischen in der Git-Bash für Windows "find" von dem
> Unix-Tools.
> Nett ist natürlich in der Bash auch "grep", wenn man nach Textpassagen
> sucht.
MS bietet ein Linux Subsystem.
MS implementiert nun gerade sudo. Sichtbar in aller Öffentlichkeit.

Nur eine Frage der Zeit bis sich die Richtung überall herumgesprochen 
und jeder verstanden hat. ;-)

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Florian L. schrieb:

> Ich nutze inzwischen in der Git-Bash für Windows "find" von dem
> Unix-Tools.
> Nett ist natürlich in der Bash auch "grep", wenn man nach Textpassagen
> sucht.

Beides ist allerdings aus der Sicht eines GUI-Anwenders vollkommen 
inakzeptabel bezüglich des Bedienkomforts...

Die ewige Crux der (sehr mächtigen) Linux-Tools. Sie können sehr viel, 
verranzen aber völlig bei der Präsentation ihrer Features.

Selbst ich, der ich seit Jahrzehnten find und grep benutze, sehe mich 
immer wieder gezwungen, bei einer konkreten Anwendung doch wieder endlos 
krude formulierte man-pages zu lesen. Das ist einfach inakzeptabel.

Also auch Vollschrott. Wenn auch aus anderen Gründen als die 
Windows-Suche.

von Helmut H. (helmuth)


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Unwichtig schrieb:
> Du wirst es nicht glauben, aber das Win. boardeigene Tool hat bisher
> immer gereicht.

Man muss nur wissen wie. Man kann entweder per Klick bei Suche / andere 
Eigenschaften / Name auswählen oder durch Eintippen von name:sony alle 
Dateien anzeigen lassen deren Name sony enthält.

: Bearbeitet durch User
von Motopick (motopick)


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> Wo bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:\*sony* /s /a-d  so her.
> Danke

Das hat er auch blos z.B. von hier abgeschrieben.
Beitrag "Re: Dringend: Windows Vista sucht nicht in Unterordnern"

Bitte

von Klaus H. (klummel69)


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Ob S. schrieb:
> Florian L. schrieb:
>> Ich nutze inzwischen in der Git-Bash für Windows "find" von dem
>> Unix-Tools.
>> Nett ist natürlich in der Bash auch "grep", wenn man nach Textpassagen
>> sucht.
>
> Beides ist allerdings aus der Sicht eines GUI-Anwenders vollkommen
> inakzeptabel bezüglich des Bedienkomforts...

Wenn man nur Gui nutzen will, ok. Ich finde die Kombi Gui plus Console 
aber unschlagbar.

Als Alternatie zu find und grep empfehle ich noch fd (von sharkdp) und 
ripgrep. Schneller und haben intuitivere Default Einstellungen.

von Michael B. (alter_mann)


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Motopick schrieb:
>> Wo bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:\*sony* /s /a-d  so her.
>> Danke
>
> Das hat er auch blos z.B. von hier abgeschrieben.
> Beitrag "Re: Dringend: Windows Vista sucht nicht in Unterordnern"
>
> Bitte

Das braucht man nicht abschreiben. Es stammt noch von den Urahnen des 
jetzigen WIN. "dir" ist ein uralter DOS-Befehl.

von Michael B. (laberkopp)


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Unwichtig schrieb:
> Kennt jemand das Problem der Dateisuche

Ja.

Die Dateisuche von Windows ist kaputt.

Schon seit langem.

Früher (Windows 95) hat sie noch funktioniert und war leicht 
verständlich und gut bedienbar aber etwas langsam.

Das Drama hat begonnen, als Apple eine phantastische Dateisuche in ihr 
OS eingebaut hatte.

Das sah ein Microsoft Führungskopf und Windows musste so was auch haben. 
Da man aber nur die billigsten Inder ranliess, um nach kruder Vorgabe 
hirloser Deppen aus Redmond so was zu implementieren, kam der 
Scrum-übliche nicht-funktionierende Schrott bei raus.

Das gibt aber niemand bei Microsoft zu, weil man ja der Weltbeste ist, 
also bleibt das jetzt so.

Kauf dir einen Mac.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ob S. schrieb:
> Die ewige Crux der (sehr mächtigen) Linux-Tools. Sie können sehr viel,
> verranzen aber völlig bei der Präsentation ihrer Features.

Du musst sie nicht benutzen. Es gibt für jeden Geschmack passende GUI 
Tools.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Michael B. schrieb:
> Früher (Windows 95) hat sie noch funktioniert und war leicht
> verständlich und gut bedienbar aber etwas langsam.

Einfach den Index-Dienst deaktivieren, dann hat man das alte Verhalten.

von Norbert (der_norbert)


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Ob S. schrieb:
> Selbst ich, der ich seit Jahrzehnten find und grep benutze, sehe mich
> immer wieder gezwungen, bei einer konkreten Anwendung doch wieder endlos
> krude formulierte man-pages zu lesen.

Tja, so ist jeder Mensch unterschiedlich.

von Oliver S. (oliverso)


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Michael B. schrieb:
> Das sah ein Microsoft Führungskopf und Windows musste so was auch haben.
> Da man aber nur die billigsten Inder ranliess, um nach kruder Vorgabe
> hirloser Deppen aus Redmond so was zu implementieren, kam der
> Scrum-übliche nicht-funktionierende Schrott bei raus.

Nee. Bis Windows XP war die Suche tatsächlich nutzbar. Mit Windows 7 hat 
sich das radikal geändert. Anscheinend wollte Microsoft da eine 
Marktmöglichkeit für Drittanbieter schaffen. War aber ne blöde Idee - 
wer zahlt schon für sowas?

Oliver

von Harald K. (kirnbichler)


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Motopick schrieb:
> Das hat er auch blos z.B. von hier abgeschrieben.

Das hab' ich gar nicht abgeschrieben, das hab ich hingeschrieben.

Der zusätzliche Parameter /a-d bedeutet, daß nur Dateien angezeigt 
werden, nicht aber Verzeichnisse.

Und wie man das herausfinden kann?

In der Kommandozeile einfach "dir /?" eingeben und lesen.

Das ist übrigens nicht umständlich, und es funktioniert auf jedem 
Rechner, auf dem Windows installiert ist. Man muss keine Hilfsprogramme 
installieren, man muss nichts indizieren, es funktioniert einfach so.

von Carypt C. (carypt)


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masterseeker 1.5.1

von Jens M. (schuchkleisser)


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Ob S. schrieb:
> Das kann das auch alles, liefert aber keine Spyware
> mit.

Wo ist denn in Everything oder Ultrasearch Spyware? Seriöse Quelle 
bitte.

Unwichtig schrieb:
> Du wirst es nicht glauben, aber das Win. boardeigene Tool hat bisher
> immer gereicht.

Nuja, das bessere ist der Feind des guten, und offensichtlich reicht die 
Windowssuche ja jetzt nicht mehr. Bei mir jedenfalls gehört Everything 
zu den Musthaves, weil ich sehr viel mit der Suche arbeite, auf etliche 
TB Netzlaufwerken mehrmals täglich zuzugreifen ist mit der Windowssuche 
ein Ding das nicht nur graue, sondern durchsichtige Haare macht.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Oliver S. schrieb:
> Bis Windows XP war die Suche tatsächlich nutzbar. Mit Windows 7 hat
> sich das radikal geändert.

Nö, der Explorer ist seit Vista verstümpert, was ja niemand haben 
wollte. MS hat es geschafft, es mit kosmetischen Retuschen zu Win_7 zu 
machen und alle finden das toll - verstehe ich nicht.

> Anscheinend wollte Microsoft da eine
> Marktmöglichkeit für Drittanbieter schaffen. War aber ne blöde Idee -
> wer zahlt schon für sowas?

Ich war ständig per Fernwartung auf Kundensystemen unterwegs und damit 
gezwungen, deren Bordmitteln zu nutzen.

Zum Glück hat M$ die Kommandozeile vernachlässigt und nur geringfügig 
verbastelt. Eine Dateisuche per "dir" liefert bessere Ergebnisse als der 
bunte Kram. Wenn es um Inhalte geht, ist auch "find" nicht zu verachten.

Auf meinen Rechnern nutze ich mittlerweile Everything, hat eine GUI, 
aber lässt auch komplexere Suchen per Text-Direkteingabe zu.

von Motopick (motopick)


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Harald K. schrieb:
> Motopick schrieb:
>> Das hat er auch blos z.B. von hier abgeschrieben.
>
> Das hab' ich gar nicht abgeschrieben, das hab ich hingeschrieben.
>
> Der zusätzliche Parameter /a-d bedeutet, daß nur Dateien angezeigt
> werden, nicht aber Verzeichnisse.
>
> Und wie man das herausfinden kann?
>
> In der Kommandozeile einfach "dir /?" eingeben und lesen.

Da war man in der S.B.Z. wohl weiter. Da gab es ein Handbuch
zum Betriebssystem, und ein noch viel dickeres Handbuch fuer die
Nutzung der BIOS- und DOS-Interrupts.

> Das ist übrigens nicht umständlich, und es funktioniert auf jedem
> Rechner, auf dem Windows installiert ist. Man muss keine Hilfsprogramme
> installieren, man muss nichts indizieren, es funktioniert einfach so.

Nun ja, bei so mancher Windowsinstallation hat es nach der Installation
von Applikationen u.U. einige Millionen Dateien aufs Systemlaufwerk
gespuelt. Fuer ein "einfach so" muss man dann aufs Ergebnis warten.
Gleiches gilt natuerlich um so mehr, auch fuer die Filesysteme von
Servern auf denen Daten liegen.

Etwa so wie man heute auf die "Deutsche Bahn" warten muss,
wo die dampfbetriebene "Reichsbahn" auch durch Berge von Schnee
noch puenktlich war...

Der Unix®er kennt das locate. Das kann zum genehmen Zeitpunkt
einen Index generieren, und so die Suche enorm beschleunigen.
Klar das M$ nicht ordentlich hinbekommt. Die haben ja nicht mal
ein ordentliches Solitaer geschafft.

von Peter D. (peda)


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Unwichtig schrieb:
> wenn der zu suchende Name z.B. Sony ist

name:sony

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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gibts im modernen Windows mit Bordmitteln keine Möglichkeit,
in den exif-Daten NICHT zu suchen?

von Bernd H. (geeky)


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Ja, statt nur nach sony stattdessen suchen nach:
1
dateiname:*sony*

von Harald K. (kirnbichler)


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Motopick schrieb:
> Da war man in der S.B.Z. wohl weiter. Da gab es ein Handbuch
> zum Betriebssystem, und ein noch viel dickeres Handbuch fuer die
> Nutzung der BIOS- und DOS-Interrupts.

Und deswegen war man dort so rückständig. Weil jede Weiterentwicklung 
bedeutet hätte, daß man ein noch dickeres neues Handbuch rausbringt, und 
deswegen hat man das mit den Weiterentwicklungen gleich ganz sein 
lassen.

von Tim S. (Firma: tsx89) (freak_ts) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> ... in ihr OS eingebaut hatte.
> Das sah ein Microsoft Führungskopf und Windows musste so was auch haben.

Microsoft ist "elementar" genau DAS! Abschau- oder Abkauf-Anstalt - aber 
in Wahrheit klauen die bloß. (Ich sag nur: Xerox PARC Alto ´73)

Everything kann ich auch empfehlen!

von Michael B. (laberkopp)


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Steve van de Grens schrieb:
> Einfach den Index-Dienst deaktivieren, dann hat man das alte Verhalten.

Nein, man hat nicht mal den alten Dialog.

von Motopick (motopick)


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Harald K. schrieb:
> Motopick schrieb:
>> Da war man in der S.B.Z. wohl weiter. Da gab es ein Handbuch
>> zum Betriebssystem, und ein noch viel dickeres Handbuch fuer die
>> Nutzung der BIOS- und DOS-Interrupts.
>
> Und deswegen war man dort so rückständig. Weil jede Weiterentwicklung
> bedeutet hätte, daß man ein noch dickeres neues Handbuch rausbringt, und
> deswegen hat man das mit den Weiterentwicklungen gleich ganz sein
> lassen.

Wer hier rueckstaendig ist, zeigt deine Antwort.

Ein, ziemlich guter, Projektleiter erklaerte einmal den am Projekt
Beteiligten, dass derjenige mit einem Informationsvorsprung in
der Bringeschuld ist. Weil natuerlich qualifizierte Fragen auch
ein qualifiziertes Vorwissen voraussetzen.
In diesem Fall schuldet M$ der (IT-)Welt eine mitzuliefernde
Dokumentation zum CMD.EXE. Und die fragmentarische Hilfe durch
Hilfstexte ersetzt diese Dokumentation eben nicht.

Weil:
>> Wo bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:\*sony* /s /a-d  so her.
>> Danke

Z,B, aus dem nicht migelieferten Handbuch...

von Harald K. (kirnbichler)


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Motopick schrieb:
> In diesem Fall schuldet M$ der (IT-)Welt eine mitzuliefernde
> Dokumentation zum CMD.EXE. Und die fragmentarische Hilfe durch
> Hilfstexte ersetzt diese Dokumentation eben nicht.

Aha. Tja, dann hast Du wohl seit DOS 5.0 oder so nichts mehr dazulernen 
können, und wartest noch in Deinem Kämmerlein auf die Erfüllung der von 
Dir erdachten Bringschuld von "M$".

Kann man so machen, ist dann aber irgendwie frustrierend. Andererseits, 
Frust reinfressen und dann jammern, weil "die" ja so böse sind, das ist 
ja hinreichend gut bekannte Verhaltensweise mancher Zeitgenossen. Die 
natürlich nie, niemals nie irgendwo zurückgeblieben sind, denn die 
anderen sind ja schuld.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Harald K. schrieb:
> denn die anderen sind ja schuld.

Was? Ich war's nicht!

😇

: Bearbeitet durch User
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Motopick schrieb:
> Weil:
>>> Wo bekommt man eigentlich diese Anweisung > dir x:\*sony* /s /a-d  so her.
>>> Danke
>
> Z,B, aus dem nicht migelieferten Handbuch...

Kennt hier wirklich niemand den folgenden Trick: "DOS-Befehl/?" ?
Das kann ich mir nicht vorstellen.

Da gibt es dann zu jedem DOS Befehl eine Erklärung zu allen Parametern, 
mit denen man den Befehl aufrufen kann.
Hier im Forum gibt es einen Beitrag 'Die Tricks der alten Hasen' o. ä., 
da gibt es auch solche Tips.

73
Wilhelm

von Harald K. (kirnbichler)


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Wilhelm S. schrieb:
> Kennt hier wirklich niemand den folgenden Trick: "DOS-Befehl/?" ?

Hab' ich doch beschrieben, nur besteht hier jemand darauf, daß das ins 
(gedruckte?) Handbuch gehört, weil das ihm sein Projektleiter mal so 
gesagt hat, und es deswegen eine Bringschuld von "M$" ist.

Das ist übrigens kein DOS-Befehl (mehr), wie auch die 
Windows-Kommandozeile kein DOS ist.

Das war sie mit dem unsäglichen Windows Me zum letzten Mal.

von Motopick (motopick)


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Harald K. schrieb:
> Wilhelm S. schrieb:
>> Kennt hier wirklich niemand den folgenden Trick: "DOS-Befehl/?" ?
>
> Hab' ich doch beschrieben, nur besteht hier jemand darauf, daß das ins
> (gedruckte?) Handbuch gehört, weil das ihm sein Projektleiter mal so
> gesagt hat, und es deswegen eine Bringschuld von "M$" ist.

Du lieferst deinen Murks beim Kunden also undokumentiert ab,
und der Kunde ist zu doof eine Dokumentation von dir zu verlangen?

Natuerlich kenne ich /?. Das ersetzt eine vollstaendige Dokumentation
aber nicht annaehernd.

Als kleine Kostprobe:
Wie starte ich ein CMD-Skript, in dem der CMD.EXE kein Fenster oeffnet?
Minimiert zaehlt uebrigens nicht als Loesung.

von Harald K. (kirnbichler)


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Motopick schrieb:
> Du lieferst deinen Murks beim Kunden also undokumentiert ab,
> und der Kunde ist zu doof eine Dokumentation von dir zu verlangen?

Muss schon ein hartes Schicksal sein, dem Du Dich da ausgesetzt siehst.

Auf Dein restliches Gejammer muss ich nicht eingehen. Und warum sollte 
ich a) die Firma Microsoft verteidigen, und b) warum ausgerechnet Dir 
gegenüber?

Ich habe dem Menschen, der fragte, wie man zur Syntax des von mir weit, 
weit oben in diesem Thread angegebenen Beispiels kommt, konkrete Hilfe 
gegeben.

Du hast hier sachliche Unwahrheiten behauptet (man könnte auch sagen: 
gelogen), und dann Lobeshymnen auf die Dokumentationskultur in der von 
Dir selbst so genannten "S.B.Z." gehalten.

Den Threadstarter bringt das etwa genausoviel weiter wie ein Pickel am 
Arsch.

von Motopick (motopick)


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Harald K. schrieb:
> dann Lobeshymnen auf die Dokumentationskultur in der von
> Dir selbst so genannten "S.B.Z." gehalten.
Worauf du der billigen Polemik wegen ja verzichtest.

> Den Threadstarter bringt das etwa genausoviel weiter wie ein Pickel am
> Arsch.

Du trollst doch nur.

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