Brummen bei einer D-Endstufe mit TPA3110

(Firma: privat) #7603212
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Hallo zusammen, wie der Titel es besagt, geht es um eine kleine D-Endstufe und etwas Brummen. Ich habe die Module geschenkt bekommen und wollte diese nun mal endlich ausprobieren. Es werkelt ein TPA3110 auf dem Board und es geht um einen kleinen Verstärker für einen Küchenradio, mit einen DAB-Empfänger so der Plan. Jetzt zu meinen Sorgen. Es Brummt wenn ich eine Klangregelung davor schalte. Schönes 50Hz brummen.

  1. Versuch ; 12V/5A Trafo, Graetz 6800µ aus der Bastelkiste und am Analogeingang ein altes Handy. Soweit alles Super, das Ding haut ordentlich Leistung raus, Klang ist OK Leistung lag etwas über 8W was für ne kleine Küche schon fast zu viel ist. Auch wenn die Eingänge offen sind, da brummt nix.

  2. Versuch, Eine Klangregelung mit einem TDA810 dazwischen gebaut. Ein 7812 für die Spannungsversorgung, Masse selbstverständlich nur von einem Punkt und die NF-Leitung zum Verstärkermodul nur einseitig auf Masse gelegt. Es Brummt… auch wenn ich den Eingang der Klangregelung auf Masse lege. Der 7812 für die Spannungsversorgung der Klangregelung mit 1000µ davor und danach +100n als Block auch auf beiden Seiten. Hat jemand eine Idee warum das brummen könnte? Wie im Forum gelesen, die Eingänge an der Endstufe mit 10K gegen Masse abgeschlossen, keine Lichter drum rum und der Trafo liegt 40cm weit weg.

Grüße Klaus

(Firma: privat) #7603323
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es war keine Datei ausgewählt und plötzlich 2 mal drin, lässt sich auch nicht wieder löschen. Sorry für meine Sauklaue. 7=1 steht ja oben richtig drin Und die Schaltung ist symbolisch ;-) weil das mit der Graetz und dem C im Moment nur Lochraster ist, genauso wie der 7812 und die C's

(Firma: privat) #7603328
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Hobby B. schrieb:

Finde den Fehler

Mhhh.... das ist nur eine symbolische Zeichnung, ich denke das die Brücke mit den richtigen Enden verdrahtet ist und der 6800µ C hätte mir den Fehler thermisch und danach geruchsvoll gezeigt ;-)

Also... die Graetz ist über dem C und von da aus 2 Drähte jeweils zum Verstärker und dann zur Klangregelung. 1cm vor der Klangregelung sitzt der 7812 mit der Beschaltung

#7603334
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Wenn Du den 7812 mit den dicken Ladeelkos wirklich in der Nähe des 1524 hast, dann haste natürlich auch deren Ladestrome auf der Masseleitung dahin, und damit Brumm zw 1524 und Endstufe auf der Masse. Also 7812 direkt beim großen ladeelko mit anbinden, Masse von dort aus sternförmig verteilen.

(Firma: privat) #7603335
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Wastl schrieb:

Klaus H. schrieb:

Der 7812 für die Spannungsversorgung der Klangregelung mit 1000µ

Ich würde einen Spannungsregler nicht nach eigenem Geschmack sondern nach Hersteller-Empfehlung mit Kondensatoren beschalten.

je nach Datenblatt von vor 20 Jahren und heute findest du viele Beschaltungen. je nach Gusto mit Freilaufdiode und C's wie beschrieben. gerade bei Alldatasheet geschaut da wird eingangsseitig 330nF und am Ausgang 100nF oder nix empfohlen

(Firma: privat) #7603337
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Jens G. schrieb:

Wenn Du den 7812 mit den dicken Ladeelkos wirklich in der Nähe des 1524 hast, dann haste natürlich auch deren Ladestrome auf der Masseleitung dahin, und damit Brumm zw 1524 und Endstufe auf der Masse. Also 7812 direkt beim großen ladeelko mit anbinden, Masse von dort aus sternförmig verteilen.

Probiere ich gleich aus, danke!

(Firma: privat) #7603375
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Also nach meinem bescheidenen Empfinden gehört ein dicker Elko direkt an den Gleichrichter,

Ist direkt drauf, da die Brücke direkt am C klebt

und je ein kleiner Kondensator an den Eingang und Ausgang des Spannungsreglers (nach Hersteller-Empfehlung, direkt am Regler positioniert).

Habe ich beides probiert, 100nf sind noch am Ausgang dran und die 330nF sind auch drin. Sorry, war im Schaltplan nicht ersichtlich, hatte ich nach der freundlichen Erinnerung jedoch eingebaut.

Scheint sehr schwer zu verstehen sein, so eine komplexe Schaltung ....

Jupp... ich dachte an eine Masseschleife nur die ist auch nicht da. ich hänge mal nen Oszi rein

(Firma: privat) #7603384
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H. H. schrieb:

Besser so.

Jetzt ein FETTES DANKESCHÖN!

das war es. gelesen und oft zitiert, die Masse vom zentralen Punkt zu verteilen. Hatte ich ja auch so wie in der Literatur beschrieben.

Die Masse der Klangregelung jedoch hinter den Verstärker zu klemmen, hatte ich zwar als Idee nur traute ich mich nicht das umzusetzen da der "zentrale" Bezug meines Erachtens dann weg wäre.

Danke für die Lösung!!!!

Gast #7603389
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H. H. schrieb:

Besser so.

Damit die Ströme der Leistungsendstufe nicht auf den Signalpegel rückwirken? Macht Sinn. Allerdings sehe ich nicht, wie dadurch das Brummen erzeugt werden sollte. Allerdings ist zu beachten, dass es sich beim Verstärker ja um einen Klasse-D-Verstärker handelt. Da kann schon ganz schön was los sein HF-mäßig. Deshalb würde ich mal schauen, ob direkt am Verstärker (auf der Platine) ein Kondensator eingebaut ist. Und noch eine Frage: (@Klaus H.) hat im Original-Plan zumindest eine Abschirmung der Leitungen zwischen Klangregler und Endstufe angedeutet. Ich hoffe, die hat er nur auf einer Seite aufgelegt, und auch direkt auf das Netzteil. Sonst gibt es eine Brummschleife oder es wird sogar Störspannung kapazitiv über den Schirm auf die Signale eingekoppelt.

Ich hatte schon den Fall, dass es am Ladegleichrichter/Elko sog. Ringing ("Klingeln") gab. Das kann man durch RCs über die Dioden dämpfen. Dieses (hochfrequente) Ringing wird dann in den verschiedenen analogen Schaltungsteilen stellenweise demoduliert, was sich dann als "harter" 100Hz-Brumm äußert. Das nur als weitere Idee. Ich glaube allerings nicht, dass dieses Klingeln in Klaus' Schaltung das Problem ist.

Für das gute Gewissen hätte ich auch noch einen keramischen C parallel zum großen Elko geschaltet. Schaden kann es jedenfalls nicht... ;-)

Oh, ich sehe gerade, das Problem ist inzwischen gelöst...

ciao

Marci

(Firma: privat) #7603447
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Marci W. schrieb:

Damit die Ströme der Leistungsendstufe nicht auf den Signalpegel rückwirken? Macht Sinn. Allerdings sehe ich nicht, wie dadurch das Brummen erzeugt werden sollte. Allerdings ist zu beachten, dass es sich beim Verstärker ja um einen Klasse-D-Verstärker handelt. Da kann schon ganz schön was los sein HF-mäßig. Deshalb würde ich mal schauen, ob direkt am Verstärker (auf der Platine) ein Kondensator eingebaut ist.

der fehlt, werde ich drüber löten

Und noch eine Frage: (@Klaus H.) hat im Original-Plan zumindest eine Abschirmung der Leitungen zwischen Klangregler und Endstufe angedeutet. Ich hoffe, die hat er nur auf einer Seite aufgelegt, und auch direkt auf das Netzteil. Sonst gibt es eine Brummschleife oder es wird sogar Störspannung kapazitiv über den Schirm auf die Signale eingekoppelt.

das hat meinen Fernsehtechniker auch überrascht, ergibt Sinn. das Audiokabel war nur an einem Ende auf Masse aufgelegt um die Brummschleife zu vermeiden

Ich hatte schon den Fall, dass es am Ladegleichrichter/Elko sog. Ringing ("Klingeln") gab. Das kann man durch RCs über die Dioden dämpfen. Dieses (hochfrequente) Ringing wird dann in den verschiedenen analogen Schaltungsteilen stellenweise demoduliert, was sich dann als "harter" 100Hz-Brumm äußert.

Das hatte ich noch nicht auf dem Schirm, interessant und werde ich in Zukunft beachten

Das nur als weitere Idee. Ich glaube allerings nicht, dass dieses Klingeln in Klaus' Schaltung das Problem ist.

Für das gute Gewissen hätte ich auch noch einen keramischen C parallel zum großen Elko geschaltet. Schaden kann es jedenfalls nicht... ;-)

JA, hatte Hobby B auch in den Anmerkungen. war auch gelötet, nur nicht in der Schaltung. Hektik ist nicht gut! Ich hatte auch 4x100nF Keramik über der Graetz.

Anbei ein Bild von der Endstufe.

Danke für eure Hilfe!

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