Hi zusammen,
leider sind die normalen EDU's nicht mehr bei den deutschen Distributoren gelistet. Hat noch jemand einen abzugeben? Im besten Fall eine der neueren Hardwareversionen.
Viele Grüße
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[S] SEGGER J-Link EDUHi zusammen, leider sind die normalen EDU's nicht mehr bei den deutschen Distributoren gelistet. Hat noch jemand einen abzugeben? Im besten Fall eine der neueren Hardwareversionen. Viele Grüße
Theoretisch ja.
Was wären die?
Super :)
z.B. V10 oder V11 mit RISC-V Unterstützung
Ich sehe zwar dass du explizit nach einen J-Link gefragt hast aber vielleicht hast du Lust dir den Black Magic Probe anzusehen. Der scheint inzwischen auch RISC-V support zu haben wenn auch noch nicht offiziell gelistet. Hier im Forum wird es bestätigt: https://github.com/blackmagic-debug/blackmagic/discussions/1751 Hier ist die Liste der offiziell unterstützen Targets: https://black-magic.org/supported-targets.html Ist schon umfangreich. Ich habe mir den BMP auf ein STM32 Black Pill geflasht und es mit Raspberry Pi Pico und einem NRF52 gut benutzen können. Hat sauber funktioniert. Solch ein Board: https://stm32world.com/wiki/Black_Pill Man kann auch BMP HW kaufen, die ist aber teurer als der J-Link EDU :) Hier auf der Seite das abgebildete Board ist es. https://black-magic.org/index.html Bei dem EDU Mini hat Segger ja ordentlich abgespeckt gegenüber dem "alten" EDU, der ja auch ein Gehäuse hatte. Der Preis für den Mini entspricht aber dem alten EDU. Schade.
Ja der alte EDU wurde komplett eingestellt, es gibt nur noch den Mini. Was vor kurzen noch erhältlich war waren nur noch Restbestände. Das BMP und BMP HW habe ich mir auch schon angesehen. Praktisch daran, ist, dass die offizielle Probe auch mit Targets von 1.7V bis 5V verbunden werden kann. Wäre mit einem J-Link EDU auch kein Problem, aber die noch erhältliche mini-Variante kann das leider nicht. Des Weiteren kann das BMP auch RTT was beim Debuggen eines nRF52 mit einem J-Link OB mich auch schon überzeugt hat, da möchte ich bei manchen Targets nicht mehr drauf verzichten. EDIT: Ich war auch schon mit AK MODUL-BUS in Kontakt und habe den letzten EDU um eine Woche verpasst. Da war wohl nicht nur ich am Restbestand interessiert :)
Bei Segger gibt es evtl. auch noch Reste?
Ich habe im November noch einen bekommen, aber ist schon ziemlich schade ich wollte mir auch noch einen zweiten großen holen damit ich nicht dauernd umstecken muss wenn ich zwischen meinen Projekten wechsel. Ich hätte ein abzugeben. Ist der eine neuere Version? Das sollte ein EDU der Version 11 aus 2020 KW 12. Den nehme ich :) Was möchtest du dafür?
Meiner ist deutlich älter 😅 08.2015 Version 9.3 Genau der war nicht gefragt. Der alte EDU ist einfach besser, nicht nur weil er ein Gehäuse hat. Der Mini kann z.B. nur 3.3V Pegel.
Gut, das hatte ich überlesen. Allerdings sind mir 5 V Pegel bei neueren µCs nicht mehr begegnet. Alternativ hätte ich auch noch einen jLink-EDU mit Gehäuse abzugeben. Ein älteres Modell V 9.2, was ich kaum gebraucht hatte. Der eignet sich leider nicht für RP2040, aber man könnte ja das Gehäuse für einen EDU-mini verwenden ;-)
Das ist gut zu wissen. Nutze ihn regelmäßig an einem 5V Controller. Bisher ohne Probleme. Scheint also ziemlich robust zu sein das Teil.
"EDU" Target interface voltage: 1.2V ... 5V (https://www.segger.com/products/debug-probes/j-link/models/j-link-edu/) "EDU mini" Target interface voltage: 3.3V (https://www.segger.com/products/debug-probes/j-link/models/j-link-edu-mini/) Siehe auch Vergleichstabelle https://www.segger.com/products/debug-probes/j-link/#c216543
5V sind vollkommen irrelevant. Aber was ist wenn der naechste Controller in 3Jahren mit 1.8V daher kommt? Ausserdem gibt es ja auch Leute die stromsparendes Zeug entwickeln und dann laeuft der Controller vielleicht mit irgendeiner Spannung in seinem weiten Arbeitsbereich. Wobei Debuggen in so einem Fall eh kritisch ist weil die Stromaufnahme der Controller erheblich ansteigt sobald der Debugger einmal die Macrozelle dafuer in der MCU angeschaltet hat. Andererseits koennte man ja den Pegelwandler vermutlich recht einfach nachruesten wenn man den wirklich braucht. Wobei das ganze aber auch einen Nachteil hat. Die EDUs brauchen von dem Arbeitsboard noch eine weitere Leitung mit der dortigen Betriebsspannung. ICh denke mal das man sich die bei den kleinen Teilen sparen kann. Ich sehe den Vorteil der EDUs aktuell hauptsaechlich darin das man eine robuste Plastikkiste im allgemeinen Chaos auf dem Schreibtisch hat. Aber dem koennte man bei den kleinen Teilen mit einem 3D-Druck natuerlich abhelfen. .-) Vanye
Leider falsch. Vtarget wird gebraucht. Wenngleich sie fix mit 3.3V angegeben wird.
Wird heute wieder der Weltuntergang simuliert? Den RP2040 hatte ich schon genannt. Dessen Kerne laufen mit typisch 1,2 V. Erbarmen, zu spät, mit in 3 Jahren und 1,8 V ist also nichts mehr. "Vielleicht, könnte, vermutlich, ..." Deine Probleme sind voll konstruiert. Obwohl mein EDU ein Gehäuse hat und mit 1,8 - 5 V Pegeln umgehen kann, ist er heute teilweise nicht mehr brauchbar. Auf Verdacht zu kaufen ist unsinnig. Sollte sich in 10 Jahren tatsächlich der Bedarf geändert haben, kaufe ich mir ein anderes Teil: 100mal schneller und per Glasfaserverbindung auch gleich galvanisch getrennt ;-)
Das passiert auf jeder Platine, die eine eigene Stromversorgung hat. Die wird ja unabhängig vom Debugger ein- und ausgeschaltet und dadurch ergibt sich irgendeine Spannung, zumindest kurzzeitig. Eigentlich kann es ohne Pegelwandler garnicht funktionieren.
Die Leitung ist für die Pegelwandler, die brauchen die Betriebsspannung, da kann man nicht sparen. Die BMP braucht diese Spannung auch, aber die hat sowieso den kleinen 10-poligen Stecker (ARM Cortex-M). Der kostet auf dem Target zwar 10 Bohrungen, aber eher weniger Fläche als jeder andere Stecker. Und man kann ein Flachkabel mit vernünftigen Steckern verwenden. Ohne Pegelwandler könnte man die Debug-Hardware vom Target aus versorgen. Aber das kostet auch eine Leitung und die Stromaufnahme ist ziemlich hoch.
Vielleicht. Der Pegelwandler für SWD braucht ein Direction-Signal. Und es kostet eine Platine. Wenn ich die Hardware selber bauen wollte, würde ich nicht nur Pegelwandler, sondern auch noch Potentialtrennung spendieren. Der Mehraufwand ist minimal. Mit der BMP-Firmware wäre das ein überaus attraktives Teil. Und vermutlich zukunftssicherer als kommerzielle Teile.
Oder mit einem fertigen Gehäuse von Reichelt. Die aktuelle BMP-Hardware passt z.B. da rein: https://www.reichelt.de/kunststoffgehaeuse-67-x-32-x-20-mm-5-stueck-rx2kl07-s-5-p292746.html?&nbc=1
Die Spannung der Kerne hat hier aber nichts mit den Pegeln der SWD Pins zu tun. Die sind an der IOVdd Power Domain angeschlossen und die geht bis max. 3.6V. Das bedeutet das du den EDU Mini wie auch den "reiner" Mini verwenden kannst für den RP2040 wenn IOVdd an 3.3V liegen. Siehe Datenblatt 5.5.2.2 und 5.5.3.1.
Mir mußt Du das nicht erklären.
Das lass sich hier anders.
Und sonst lies es zur Klarstellung für andere :)
Vielleicht noch was zur Klarstellung! Ich hatte einen der ersten EDUs als die damals rauskamen. Keine Ahnung wie lange das her ist, aber sicher mehr wie 10Jahre. Der funktioniert auch heute noch mit allem was man so begegnet bis auf den RP2040. Das war der erste Controller der von der alten Hardware nicht mehr unterstuetzt wurde und fuer mich ein Grund wieso ich mir letztes Jahr einen neuen EDU gekauft habe. Aber man kann natuerlich davon ausgehen das es in Zukunft mehr werden fuer denen man die neue Version braucht. Vanye Nachtrag: Der JLink EDU hat noch einen großen Vorteil gegenüber dem Black Magic Probe. Er ist deutlich schneller als der BMP (auf einem Black Pill) z.B. beim Flashen per SWD. Gerade hab ich es bei einem Rapsberry Pi Pico als Target probiert. Siehe am Ende die Transfer rate. Und selbst bei diesem "kleinen" Programm macht das einen Unterschied von knapp 20 Sekunden. Das war mit der aktuellen BMP Firmware.
Dafür kann man sich unter Umständen "schnell" einen BMP bauen mit Teilen aus der Schublade wenn man keinen Jlink hat :)
Da wird bestimmt jedes Bit in veganes Geschenkpapier verpackt und CO2 neutral übertragen. Aber Faktor 1000 ist schon heftig! Mich hat am EDU immer der tagtägliche Hinweis genervt. ST-Link war genau so schnell und in der Handhabung völlig unauffällig.
Es gibt ja auch noch andere Hersteller von ARM basierten Controllern. ICh hab auch schon Nordic und NXP genutzt. Ausserdem ist Segger nicht nur unaufaellig sondern die bieten auch viel Zusatzkram. Ich hab mir damit z.B vollkommen problemlos ein Tool (unter Linux) geschrieben das aus dem laufenden Controller mich interessierende Variablenwerte ausliesst. Und auch der virtuelle serielle Port ist doch ganz nett. Die Anschaffung lohnt sich IMHO auch als privater Bastler und vor allem auch unter Linux. Alles entspannt funktionsfaehig. Und es ist in Extremfaellen auch schoen einfach direkt ein gdb-Fenster aufmachen zu koennen und dann wirklich das alle Befehle des gdb nutzen koennen. Vermutlich gibt es hier manche die garnicht wissen was damit alles geht. Schaut mal rein! Wenn ihr denkt das was Eclipse bietet sei bereits der Debugger, nein das sind 5% der Moeglichkeiten die gdb direkt kann. Wer unbedingt auf Geldsparen aus ist und nur ST verwendet kann auch ein Entwicklungskit von ST nehmen, dort den Debugger absaegen und das Teil auf Jlink umprogrammieren. Segger bietet dazu auf ihrer Homepage extra ein Tool an. Aber ehrlich gesagt bei den Moeglichkeiten eines EDUs schieb ich die Kohle mit Freude ueber den Tisch! Vanye
Na ja....
Mit welcher Firmware? Da kann man JLink draufspielen und auch Black Magic Probe. Aber ich glaube beim JLink kann man dann nur ST-Chips nutzen. Weiß es aber nicht genau.
Mit kommt das auch etwas arg wenig vor. Allerdings machen sie alles per Bit Banging. Vielleicht Frage ich mal nach ob das so sein muss bei einem Black Pill als BMP HW.
Da gehöre ich sicherlich dazu. Die Programmierteile benutze ich wie einen Lötkolben: einschalten und loslegen - ein Werkzeug eben.
Ist bei ST-Link und bei den aktuellen ST-Entwicklungsboards doch auch dabei. Für mich als Bastler reicht das völlig aus. Ich hoffe, der TO hat mittlerweile etwas Passendes gefunden. Probier mal, das Programm ins RAM zu laden statt ins Flash. Das geht bei mir sehr viel schneller. Eigentlich müsste doch zuerst ein kleines Hilfsprogramm ins RAM geladen werden. Das weiß, wie der spezielle Chip geflasht wird. Das eigentliche Programm wird dann auch erst ins RAM geladen, ggf. blockweise.
Es geht auch ins Flash schnell wie der JLink zeigt. Mir gefällt der BMP aber trotzdem gut. Er bietet auch RTT, ein sehr hilfreiches Feature.
Das ist in der Regel nicht sinnvoll weil du dann ein Programm anders uebersetzen musst und auch ein anderes Zeitverhalten hast.
Ueberraschung. So macht der J-Link das. Und der flasht wohl auch nur Teile die sich wirklich geaendert haben neu. Das duerfte mit zu seiner hohen Geschwindigkeit beitragen und nebenbei die Lebensdauer der MCU erhoehen. Vanye Das mit den 4 kB/s kann nicht sein, da wäre ich schon lange an Koffein Überdosierung gestorben. Habe BMP auch lange Zeit benutzt, sogar auf dem F103 war der ordentlich schnell. Für meine modifizierte Variante mit F407 und Ethernet habe ich so an die 20 MB/s in Erinnerung. Da muss irgendwas faul sein.
Jetzt wird es wohl esoterisch ;-) Dem Controller ist das völlig schnuppe und der FLASH-Speicher läßt sich nur (mindestens) sektorweise löschen, was richtig Zeit (typ. 45 ms / 4KB Sektor) braucht, und neu beschreiben. Vielleicht schreibt BMP in zu kleinen Häppchen?
Den Verdacht habe ich auch. Aber ich habe gerade keine Idee, was ich falsch mache. Übersetzt wird nach deren Anweisung. Habe die letzte Version, also aktuell. Muss ich nochmal schauen. hast du einen STM32 zum flashen da? Ob es beim RP2040 langsamer ist? Obwohl ich mir das auch nicht recht vorstellen kann.
Ja, in der Regel, hier hast du die berühmte Ausnahme ;) Im Extremfall wurde die BMP durch eine zu niedrige Baudrate ausgebremst und die würde ins RAM genauso bremsen. Oder der SWC Takt ist zu langsam. Oder sowas.
Ja, ich könnte einen Black Pill mit einem Black Pill flashen ;) NRF52842 müsste hier auch noch rumdiffundieren :) ESP32 hat kein SWD wenn ich mich nicht irre. Ich glaube ich weiß zumindest weshalb der JLink soooo schnell war. Ich habe die gleiche SW geflasht die schon drin war %-) Ich hatte nicht mehr auf den Schirm dass der JLink das intelligent macht wie oben schon beschrieben. Er scheint nur für Blöcke zu schreiben die sich auch geändert haben. Das war mir vor 10+- Jahren schonmal aufgefallen aber die Gehirnzelle mit dem Wissen scheint tot. Ich probiere das wenn ich wieder an meiner Werkbank sitze.
Das hab ich jetzt gemacht. Sieht dann schon deutlich besser aus.
Aber an den JLink kommt er auch hier nicht ran. Den JLink hab ich nochmal laufen lassen und vorher das Flash gelöscht. Er bleibt so schnell. Wenn der Black Magic Probe den Rpi Pico flasht, muss er ja auch noch durch das QSPI Interface um an das Flash zu kommen. Wenn die das alles "zu Fuss" machen, dann dauert das natürlich. Ist zumindest meine Erklärung. Das Debuggen auf dem Pico mit BMP geht allerdings nicht langsam. Und das RTT beim BMP geht auch deutlich schneller als einen UART zu bemühen. Den NRF52 noch zu testen hab ich jetzt keine Lust ;) Nachtrag: Es gibt für den BMP noch den Befehl "mon frequency xxxk/M". Mit dem konnte ich die Rate noch etwas erhöhen (wiederholbar).
Hallo Gemeinde, ich muss das Thema nochmal hervorholen... Ich habe den Segger EDU V11.0, dieser wird von der aktuellen J-Link-PC-Software (V942) nicht mehr erkannt (unter Win11). Wenn ich eine ältere Version (V8.0) verwende, wird der J-Link erkannt und kann auch auf die Register der Zielplattform zugreifen. (RP2350A). Was nicht geht ist fehlerfrei flashen. Er überträgt ein einfachen "LED-Blink"-Programm. Die LED blinkt tatsächlich. Ein "Erase All" geht auch nicht. Mit der Pico-Debug-Probe (OpenOCD) geht alles. Gibt es einen Nachweis/Quelle, dass Segger die EDUs nicht mehr unterstützt? Lieferbar sind sie ja schon länger nicht mehr. Es wäre eine rüde Vorgehnsweise, den Segger auf diese Art+Weise zu "bricken". Eine einfach J-Link "BASE"-Version ist außerhalb des Budget. Ist die BlackMagic-Probe empfehlenswert? Wie wird die in eine IDE eingebunden? (verwende vorwiegend VS-Studio Prof. + VisualGDB) Grüße Runout Ich denke, dass du irgendein Installationsproblem hast. Ich habe eben testhalber (brauche das aktuell alles nicht, aber privat hatte ich mir damals das EDU gekauft) die V9.42 unter Linux installiert, sie erkennt ein J-Link EDU problemlos:
Ja, ich habe die V9.40 komplett deinstalliert, auch die USB-Treiber deinstalliert/gelöscht. Dann die V9.42 frisch installiert und "Voilà" alles läuft. Grüße runout Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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