Die jüngste Vorhersage der ESA geht davon aus, dass der Wiedereintritt am 21. Februar um 12:14 Uhr MEZ erfolgen wird. Der Unsicherheitsfaktor umfasst einen Zeitraum von rund 15 Stunden vor oder nach dem berechneten Zeitpunkt.
The uncertainty in this prediction is now just (+/- 7.48 hours).
Warum geht das nicht genauer?
Weil nicht bekannt ist durch welche Sonnenaktivitaetsschwankung des Trum frueher oder spaeter die Atmosphaere erreicht. Ausdehnung der Atmosphaere durch solche Einfluesse ist bei langsam herunter schnell kreisenden Truemmern um die Erde nicht zu vernachlaessigen.
Da es sich aber angeblich um eine 52kg Antennenanlage mit großer
Oberfläche handelt, wird sie vermutlich komplett verglühen.
???
Der Satellit wiegt jetzt ohne Treibstoff ca. 2,3 Tonnen
Keine Ahnung welche massiven Teile nicht ganz verglühen, aber es soll wohl solche Teile geben.
In meiner Gegend ist letztes Jahr ein Meteorit runter gekommen.
in 20Km Entfernung hab ich den Überschallknall davon gehört.
Natürlich erst später mitbekommen dass es ein Meteorit war.
Ein Stück ist auch in ein Einfamilienhaus gefallen.
Bei der Grösse einer Faust,
kam der allerdings auch nicht mit Geschwindigkeiten
von Kilometern pro Sekunde auf dem Boden an.
Die Wahrscheinlichkeit beim Lotto 6 aus 49 drei Richtige zu erwischen, beträgt 1 zu 63.
Bei so einem abstürzenden Satelliten weiss man aber nicht, in wieviele Teile der sich zerlegt und es reicht zum Gewinnen auch schon ein einziges Bröckchen.. :-)
Finde ich befremdlich.
49 in der Trommel, 6 Möglichkeiten für Treffer : 49÷6
48 in der Trommel, noch 5 Möglichkeiten: 48÷5
44 in der Trommel, noch 1 Möglichkeit: 44÷1
Alle Wahrscheinlichkeiten multipliziert ergibt…
Mich würde tatsächlich deren Berechnung (oder mein Fehler) interessieren.
Einfach mal die verlinkten Erklärungsseiten zu lesen ist dir offenbar zu
viel.
Nachdem die von mir angeführten Gründe in Wissen nach 18 Uhr in Bayern 2 letzte Woche und die Kinderfrage zu dem Thema im Kinderkanal vom Experten auch so beantwortet wurde, erlaube ich mir mich nicht nur auf die Heise Gruppe Presse zu beschraenken.
Leider steht auf der ESA Seite weder die Umlaufbahn noch das Absturzgebiet. Da kann man lange auf einen Brocken im Garten hoffen, wenn der äquatorial umkreist.
Wikipedia weiss mehr. Nix äquatorial, ganz im Gegenteil. Der war dafür vorgesehen, in 35 Tagen die gesamte Erdoberfläche zu erfassen und hatte mit der ursprünglichen Inklination von 98,5° eine nahezu polare Umlaufbahn mit einer Umlaufzeit von 100 Minuten. Bei einem Zeitrahmen von 15 Stunden macht das eine Vorhersage des Breitengrades unmöglich.
der Wiedereintritt
am 21. Februar um 12:14 Uhr MEZ erfolgen wird
na dann hoffe ich mal das unser Hauswasser wieder angestellt wird.
Vorsorglich wird es um 8:00 Uhr abgestellt, oder haben die Ereignisse etwa nichts miteinander zu tun?
Die Diskrepanz hat mit der Berücksichtigung der Superzahl zu tun. Wenn es nur um die Wahrscheinlichkeit für 6 Richtige aus 49 geht (ohne Berücksichtigung der Superzahl) hat Norbert recht.
Auf der von Wolfgang verlinkten Lotto-Seite müssen dann die angegebenen Wahrscheinlichkeiten der Gewinnklassen 1 und 2 addiert werden, da ja beide Klassen 6 Richtige enthalten.
Leider steht auf der ESA Seite weder die Umlaufbahn noch das
Absturzgebiet. Da kann man lange auf einen Brocken im Garten hoffen,
wenn der äquatorial umkreist.
Scroll ein wenig runter, da ist eine Weltkarte mit den Orbits und einem grossen roten Punkt über Südostafrika, 'COIW' genannt. Die Orbits gehen von Ost nach West (logischerweise), weil die Erde sich unter dem Satelliten dreht. 10 Minuten nach 16:32 Uhr ist er über Mitteleuropa, also um 16:42 Uhr.
10 Minuten nach 16:32 Uhr ist er über Mitteleuropa, also um 16:42 Uhr.
Laut Vorhersage von heute 20:30. Vorher war da noch keine Karte, weil die Ungenauigkeit noch zu groß war. Und morgen früh wird COIW wohl schon woanders sein ...
16:32 UTC, 21 February, ERS-2 will be located approximately
80 km over the red marker, labelled COIW
auf der Höhe von Madagaskar über dem Afrikanischen Kontinent abstürzen.
Habe leider übersehen, dass es sich um einen aufsteigenden Orbit handelt!
Also bekommen wir in Europa wahrscheinlich davon nichts mit und
können es auch nicht am Sternenhimmel beobachten.
Der ERS2 Besitzt auch keine Nukleare-Energiequelle zur Stromversorgung
wie so manche militärischen Satelliten, die dann beim Wiedereintritt
die Erde mit ihrem nuklearem Müll verseuchen.
Schließlich hat auch die Sonne Einfluss auf die Verweildauer im Orbit. Die Aktivität der Sonne ist nicht konstant, sondern nimmt in einem etwa elfjährigen Zyklus ab und wieder zu. Größere Sonnenaktivität führt dazu, dass sich die Erdatmosphäre weiter ausdehnt. Dadurch wird der Luftwiderstand der Atmosphäre größer und die Bahnhöhe von Weltraumtrümmern und Satelliten sinkt schneller ab. Dies führt auch dazu, dass in Zeiten starker Sonnenaktivität mehr Weltraummüll wieder eintritt als bei schwächerer Sonnenaktivität.
Im Radio wurde noch genannt, dass dieses "Wetter" sich einige hunderte von km über der Erde zum Teil stündlich ändert. Daher rühren noch die hohen Ungenauigkeiten.
The uncertainty in this prediction is now just +/- 1.76 hours.
Das bedeutet immer noch über eine ganzen Orbit Flugzeit, sofern
in der Höhe nicht schon so stark der "Luftwiderstand"/Reibung
zunimmt, dass die ursprünglichen 100 Minuten Umlauf schon wesentlich
mehr sind (Original ist v ja knapp bei 6km/Sec.)
Der ERS2 hatte eine stationäre im Beam nicht zu ändernde
SAR Antenne und war für einen 3-Tages Wiederholungs-Orbit
ausgelegt. D.h. nach drei Tagen konnte man genau die selbe
Stelle auf der Erde beobachten.
Man konnte nur etwas den Blickwinkel der Antenne zur Seite
ändern, so dass der Swath mal breiter und mal enger war,
je nach gewünschtem Beobachtungs-Mod.
Die neueren Satelliten der Copernicus Mission können ihren
Beam verändern und damit in verschiedenen Modi auf die Erde
blicken.
Der wurde damals auf einer fast polaren Bahn gestartet, weil er ja der Erdbeobachtung dient. Also praktisch direkt nach Norden, so das sich die Erde unter ihm wegdreht. Deswegen die stark geneigte Bahn.
naja, nicht ganz, am Äquator noch lange nicht parallel zum Meridian.
Ein polarer Orbit wäre auch am Äquator nur dann parallel zum Meridian wenn die Erde sich nicht drehen würde.
"To best achieve its goals, ERS-2 was placed into a ‘Sun-synchronous’ orbit – a type of polar orbit that allowed it to pass over and study a large portion of Earth’s surface."
Wäre interessant zu erfahren, wie viele Aufnahmen der ERS2
so in seiner Lebensspanne aufgenommen hat.
Überschlagen sind es wohl über 3Mio.+-
Zugrunde genommen wurde 16y x 365d x 14.5Orb/d x 10min Aufnahmen/d
mit 100x100km2 zu 15Sek., d.h. 4 Bilder pro Minute, d.h. 40 Frames
pro Umlauf.
Über der Antarktis wurde fast immer aufgenommen und auch viel
über dem Südamerikanischem und Afrikanischem Urwald.
Es gab weltweit etliche Bodenstationen, die einen Sichtbarkeits-
radius von ca. 3000km hatten und dort konnten bis zu 15min an SAR-Daten
empfangen werden, je nach Horizontmaske der Umgebung.
Hat jemand noch detailliertere Infos oder einen Link dazu.
Das kann man so einfach nicht sagen, weil die Sensorik verschiedene Aufgaben hatte und verschiedene Daten erfasst hat. Hier kommst du an die gesammelten Daten:
https://earth.esa.int/eogateway/missions/ers