Hallo zusammen,
ich weiß, dass es ökonomisch keinen Sinn macht, aber mir macht es Spaß. Außerdem lerne ich was dabei :-) Ein defekter Halotronik elektronischer Transformator ist mir in die Finger gefallen. Fehlersymptom: Die angeschlossenen Halogenlampen bleiben dunkel. Ich habe das Teil geöffnet, was ziemlich gut ging, ohne Zerstörung. Da ich keinen Schaltplan habe, blieb nur die optische Untersuchung. Dabei ist mir aufgefallen, dass auf der Kupferseite der Platine direkt am Netzeingang die eine Leiterbahn eine Lücke aufweist, die ursprünglich entweder durch ein dünnes Leiterbahnstück oder durch einen dünnen Draht überbrückt war. Ohne diese Brücke fließt meiner Einschätzung nach kein Strom in die Schaltung. Ich habe die Lücke mit einer 0,63 A trägen Sicherung überbrückt, weil die gerade da war. Der Ausgang war offen. Direkt beim Einstecken in den nicht einstellbaren Trenntrafo wurde die Sicherung ausgelöst. Ich tippe auf defekte Bauteile, die einen zu hohen Einschaltstrom bewirken. Ich vermute nicht, dass der reguläre Einschaltstrom die Sicherung zerstört, weil ich keine größeren Kapazitäten sehe, die die Ursache sein könnten. Meine Frage: Wie wird die von mir beschriebene Leiterbahnlücke bei solchen Schaltungen gebrückt und hat die Stelle Sicherungsfunktion? Im Bild habe ich die Stelle durch einen Pfeil markiert. Hat jemand einen Hinweis, welche Bauteile Ursache für die Fehlfunktion sein könnten?




