Ätznatron auf dem Index?

OP #7608883
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Hallo,

gestern einen Rest Ätznatron in den Kleinanzeigen anbieten wollen. Beim Absenden lese ich was von Sicherheit, man müsse mein Inserat überprüfen. Dann eine Mail, mein Inserat wurde gelöscht, es entspräche nicht den Regeln.

Bei Ebay wird Ätznatron zuhauf angeboten. Macht mittlerweile jeder seine Regeln selber, oder habe ich was nicht mitbekommen?

Gustav

Beitrag #7608992 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7609085
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Ich als Imker brauche Ätznatron z.b. zum Ablaugen der ausgeschmolzenen Bruträhmchen. Zum Einen werden Wachsreste verseift (Seifenherstellung ist ein weiterer Verwendungszweck), zum Anderen werden alle Materiealien durch das Ablaugen sterilisiert, so das eine Verbreitung von Faulbrutsporen (Amerikanische Faulbrut ist eine meldepflichtige Bienenkrankheit) wirkungsvoll verhindert. Honigeimer und Weinballons werden ebenso keimfrei gemacht, weil Hefezellen ebenfalls selbst von stark verdünnter Lauge beseitigt werden.

#7609124
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Gerald B. schrieb:

Ich als Imker brauche Ätznatron z.b. zum Ablaugen der ausgeschmolzenen Bruträhmchen. Zum Einen werden Wachsreste verseift (

Das ist NaOH, sprich Natriumhydroxid, sprich ÄTZNATRON, Im Volksmund jedenfalls, aber wer damit Platinen ätzen will, sollte Zeit wie Methusalem mitbringen: das wird nämlich nichts.

Geätzt wird u.a. mit dem ÄTZMITTEL Natriumpersulfat Na2S2O8.

Ist schon verwunderlich, ein jeder rührt sich da eine chemisch potente Pampe an ohne gross zu wissen was er tut, gleichzeitig beschwert man sich über zunehmende Regularien.

Noch kurioser wird es, wenn man sich über dessen eingeschränkte Verfügbarkeit aufregt, trotzdem die mit Kupfer geschwängerte Lösung nach Gebrauch in den Gully kippt, und im gleichen Atemzug über übles Blei im Zinn herzieht wie ein Pharisäer.

Kupferverbindungen stehen denen vom Blei in nichts nach, ist aber nicht so populär darauf herumzureiten. Da greift die Schwarm-Inquisitition-Hexenjagd nicht, ohne die macht das keinen Spaß.

DerSchmied

Beitrag #7609131 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #7609160
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Gerald B. schrieb:

als Imker brauche Ätznatron

Hattest Du vielleicht das auch so mit Nennung von Biene und Imker in die Kleinanzeige geschrieben?

Die Polemik hatte übrigens einen Hintergrund. Es könnte an der Biene gelegen haben. Von einer Schule weiß ich das definitiv, dass zwei Lehrerinnen so fanatisch sind, dass diese den tierischen Familiennamen von Schülerinnen in ihren Listen durch ändern eines Buchstaben nur nichttierisch aufschreiben. Da darf auch Sabine nicht den Spitznamen Biene haben. Wenn So jemand den Text zur Sichtung bekommen haben sollte, dann wird das natürlich gelöscht.

Es muss daher nicht zwingend an der Chmikalie des Ätznatron liegen.

#7609207
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C. D. schrieb:

Das ist NaOH, sprich Natriumhydroxid, sprich ÄTZNATRON, Im Volksmund jedenfalls, aber wer damit Platinen ätzen will, sollte Zeit wie Methusalem mitbringen: das wird nämlich nichts.

Geätzt wird u.a. mit dem ÄTZMITTEL Natriumpersulfat Na2S2O8.

Aber man kann mit Natronlauge das gelöste Kupfer ausfällen und das saure Ätzbad neutralisieren. Dann spricht auch nichts mehr dagegen, die neutraliserte Lösung in den Gully zu kippen ;-)

#7609210
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Gustav K. schrieb:

Hallo,

gestern einen Rest Ätznatron in den Kleinanzeigen anbieten wollen. Beim Absenden lese ich was von Sicherheit, man müsse mein Inserat überprüfen. Dann eine Mail, mein Inserat wurde gelöscht, es entspräche nicht den Regeln.

Bei Ebay wird Ätznatron zuhauf angeboten. Macht mittlerweile jeder seine Regeln selber, oder habe ich was nicht mitbekommen?

Gustav

Ich hatte mal ein Nahrungsergänzungsmittel angeboten was deren Grundsätzen widersprach. Hatte nicht drüber nachgedacht, denn bei Ebay ist es z. B. erlaubt. Damit stand ich aber offenbar gleich unter Beobachtung. Denn mein nächstes Inserat, ein KFZ-Marderschreck wurde nicht freigeschaltet und kurz darauf gelöscht, obwohl es 120 Angebote des selben Geräts gab.

Du wirst aber von Kleinanzeigen per E-Mail über die Löschung informiert. Diese enthält einen Link unter dem du Einspruch erheben kannst. In meinem Fall wurde die Anzeige nach entsprechender Begründung schließlich freigeschaltet.

Kommt wohl auch auf denjenigen an der die Anzeige prüft.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7609231
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Jörg W. schrieb:

Dass kleinanzeigen.de den TE kein Ätznatron verkaufen lassen will? Unwahrscheinlich.

Weil ich kein Beispiel mit Ätznatron, wie Du kenne, bleibt nur die Methode des Brainstormings übrig jedem Nebenaspekt abzuklopfen, ob es was gibt, was da als Grund zutreffen könnte. Da gibt es nur dieses mit der Schule. Für Dich ist das vermutlich sehr weit hergeholt, aber wenn man wie ich zwei Lehrerinnen kennt, die während des Studiums für ein Lokalblatt in der Kleinanzeigenannahme arbeiteten, dann ist das nicht mehr so weit weg hergeholt.

Jörg W. schrieb:

dann hat jemand drauf geguckt – und

Das wäre auch möglich. Aber ich finde jetzt hier keine Stelle, wo vom TO geäußert wurde, er hätte einen großen Sack mit dem Ätznatron veräußern wollen.

Es gäbe noch einen Grund von einem Anzeigenblättchen, aber der ist nicht zum Lesen, Kopfschütteln und Lachen geeeignet.

#7609269
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Gerald B. schrieb:

Aber man kann mit Natronlauge das gelöste Kupfer ausfällen und das saure Ätzbad neutralisieren.

Sehr löblich, da hat sich wer Gedanken gemacht, ein Büschel Stahlwolle täts aber auch.

Auch wenn er mich gerügt hat:

Jörg W. schrieb:

Die werden damit nicht geätzt, aber der übliche positive Fotoresist wird damit entwickelt.

Jörg W. schrieb:

Keine Ahnung, warum du wem auch immer das gerade unterstellst. Es ging hier weder um Blei noch um irgendwelche Abwässer.

...gibt es da sehr wohl einen Zusammenhang zwischen dem Eröffnungsthread und meinem Kommentar weiter oben:

Backpulver wird so schnell nicht auf dem Index landen wie es vermehrt mit potenten Chemikalien geschieht, wie hier zum Ätzen. Es ist nunmal absurd über Reglements zu fluchen, und andererseits unbedarft damit umzugehen.

Das ist keine generelle Unterstellung, aber ein deutlicher Anteil an Unwissenheit ist schon festzustellen. Und nicht zuletzt eben wegen dieser Unwissenheit gibt es diese Reglements. Wenn diese Unwissenheit weiter voranschreitet, und das tut sie mit großen Schritten, gibt es Backpulver bald eben auch nur noch gegen Befähigungsnachweis. Zumal der Umweltschutzgedanke mehr und mehr alles lähmt was Wirtschaft und Wohlstand noch am Leben hält.

Und, um noch eine politische Stinkbombe zu werfen:

Gegen vermeintliche Ressentiments widersinniger Natur aus dem EU-Parlament in dieser Richtung hilft nur eines:

Bildung.

Ist ungemein lästig anstrengend sich die anzueignen, ist aber unschlagbar als Waffe geht es darum gegen unsinnige Vorschriften anzugehen.

DerSchmied

Moderator Persönliche Seite #7609336
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C. D. schrieb:

Gerald B. schrieb:

Aber man kann mit Natronlauge das gelöste Kupfer ausfällen und das saure Ätzbad neutralisieren.

Sehr löblich, da hat sich wer Gedanken gemacht, ein Büschel Stahlwolle täts aber auch.

Das extrahiert das Kupfer, aber es neutralisiert nicht.

Und, um noch eine politische Stinkbombe zu werfen:

Die braucht keiner, und die helfen ganz gewiss auch nicht, irgendwelche unsinnigen Vorschriften zu beseitigen. Weder hier noch am Stammtisch.

Moderator Persönliche Seite #7609371
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●DesIntegrator ●. schrieb:

In einer "Alles-Verboten-Gesellschaft" sollte man gewisse Dinge zur Not auch selbst herstellen können.

NaOH? Geht sicher aus NaCl, aber dürfte eine ziemliche Sauerei sein. Irgendwohin muss das Chlor ja dann.

Ansonsten war ja schon ziemlich offensichtlich, dass das wohl nicht "auf dem Index" ist, sondern eine doofe Einzelfallentscheidung zu sein scheint. Anders als bei Googles Entscheidungen könnte man dem aber wohl auch widersprechen.

#7609381
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Jörg W. schrieb:

Crazy H. schrieb:

Ich denke schmelzen, Elektrolyse --> metallisches Natrium

Davon abgesehen, dass das Zeug an Gefährlichkeit dem gern als Teufel an die Wand gemalten Lithium kaum nachsteht: was machst du mit dem Chlor? In Flaschen abfüllen und zur Schadstoff-Sammelstelle bringen? ;-)

Auf -??°C runter kühlen und flüssig in Ampullen einschmelzen 😁. Hab ich neulich ein Video auf Youtube gesehen, echt interessant.

https://youtu.be/hLdu2_jGg04

Moderator Persönliche Seite #7609405
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C. D. schrieb:

Kupferverbindungen stehen denen vom Blei in nichts nach

Nur als Ergänzung:

Kupfer ist sehr giftig für Wasserorganismen. Für uns Menschen gilt das nicht. Kupfer ist ganz im Gegenteil essentiell für Menschen. Dementsprechend kann der Körper auch mit größeren Kupfermengen gut umgehen und selbst nach zu großer Zuführung diese Mengen rasch wieder ausscheiden. Auch sind die Schädigungen durch zu viel Kupfer deutlich geringer und fast immer reversibel. Es ist auch keine krebserzeugende Wirkung von Kupfer belegt.

Im Gegensatz dazu schädigt Blei schon in kleinsten Mengen durch die extrem lange Verweildauer im Organismus - es gibt keine Untergrenze.

Den Unterschied sieht man schon gut anhand der H- und P-Sätze der beiden Metalle.

Das BfR fasst das recht gut und kompakt zusammen: https://www.bfr.bund.de/cm/343/toxikologie-von-blei-kupfer-und-zink.pdf

Ansonsten gibt es hier zumindest das Umweltmobil, an dem Privatleute diese Dinge kostenlos abgeben können. Darüberhinaus wurde das - übrigens ausgesprochen effektive - Ausfällen mit NaOH ja schon angesprochen.

Und: Nein, NaOH ist auf keinem "Index". Man kann es weiter problemlos erwerben, u.a. als Hauptbestandteil vieler Rohrreiniger.

Außerdem will ich weiterhin meine Laugenbrezel machen :-)

Moderator Persönliche Seite #7609430
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●DesIntegrator ●. schrieb:

War da nicht auch was mit Soda ausglühen?

Ergibt Analog (Elektronikbezug hergestellt) zum Branntkalk dann Natriumoxid - auflösen in Wasser ergibt dann NaOH

Ja, das war mWn der erste großindustrielle Prozess, bis das dann durch Elektrolyse abgelöst wurde.

Ich erinnere mich noch gut an den Besuch bei Hoechst in der Elektrolysehalle (Amalgam-Verfahren) im Rahmen des Chemie-LK. Man konnte mit auf den Rand gestellten Geldmünzen vom Boden aus eine fast einen Meter hohe, schräg hängende Kette bauen, die den Magnetfeldlinien folgte. Ziemlich beeindruckend :-)

Beitrag #7609516 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7609545
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Chris D. schrieb:

●DesIntegrator ●. schrieb:

War da nicht auch was mit Soda ausglühen?

Ergibt Analog (Elektronikbezug hergestellt) zum Branntkalk dann Natriumoxid - auflösen in Wasser ergibt dann NaOH

Ja, das war mWn der erste großindustrielle Prozess, bis das dann durch Elektrolyse abgelöst wurde.

Unsinn, man müsste Soda viel zu lange und hoch erhitzen.

Man hat NaOH früher aus Soda (Na2CO3) und gelöschtem Kalk (Ca(OH)2) hergestellt.

OP #7609557
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Jörg W. schrieb:

Dass kleinanzeigen.de den TE kein Ätznatron verkaufen lassen will? Unwahrscheinlich.

Bitte? Soll das heißen, ich erzähle hier Geschichten vom Pferd? Stelle doch einfach 5 kg Ätznatron ein und überzeuge dich selber.

Tim 🔆 schrieb:

Du wirst aber von Kleinanzeigen per E-Mail über die Löschung informiert. Diese enthält einen Link unter dem du Einspruch erheben kannst.

Man kann tatsächlich Einspruch einlegen, was ich auch gestartet habe. Aber als ich dann las (sinngemäß): "Wundern Sie sich nicht, wenn andere ihren verbotenen Artikel anbieten, das gehört so. Melden Sie uns diese Angebote über den Button: Angebot melden."

Danach habe ich den Einspruch verworfen.

#7609637
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Gustav K. schrieb:

Man kann tatsächlich Einspruch einlegen, was ich auch gestartet habe. Aber als ich dann las (sinngemäß): "Wundern Sie sich nicht, wenn andere ihren verbotenen Artikel anbieten, das gehört so. Melden Sie uns diese Angebote über den Button: Angebot melden."

Danach habe ich den Einspruch verworfen.

Na ja, du kannst ja nicht mit dem Argument kommen, dass andere auch "gefährliche" Stoffe anbieten.

#7609685
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H. H. schrieb:

Man hat NaOH früher aus Soda (Na2CO3) und gelöschtem Kalk (Ca(OH)2) hergestellt.

Dieser prozess nannte sich Kaustifizieren. Die englische Bezeichnung Caustic Soda für Ätznatron geht unmittelbar darauf zurück.

Michael B. schrieb:

Ebenso wie Isopropanol in Kalifornien.

Entweder wird es bei der Drogenherstellung als Lösungsmittel gebraucht (da stehe ich nicht im Stoff). Bei Sarin als binärem Kampfstoff ist eine Komponente ebenfalls Isopropanol.

#7609709
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Chris D. schrieb:

Und: Nein, NaOH ist auf keinem "Index". Man kann es weiter problemlos erwerben, u.a. als Hauptbestandteil vieler Rohrreiniger.

Nuja, solche Umwege muss ich nicht gehen, was immer auch benötigt wird ist für mich legal verfügbar.

Chris D. schrieb:

Kupfer ist sehr giftig für Wasserorganismen. Für uns Menschen gilt das nicht. Kupfer ist ganz im Gegenteil essentiell für Menschen.

Puuh, Acetate, Sulfate, Chloride und ihre Brüder vom Kupfer sind nicht wirklich harmlos. Gibt etliche Fungizide auf Cu-Basis, ist aber einerlei, hat so oder so im Gully nichts verloren.

Selbstverständlich lassen sich Ätzsubstanzen nach Gebrauch neutralisieren, und auch gewisse Stoffe ausfällen. Aber egal was man auch anstellt, es kommt kein erfrischendes Quellwässerchen dabei heraus, allenfalls ein für den Mensch weniger gefährlicher Cocktail.

Worauf ich abgezielt habe:

Ob nun Natriumhydroxid oder Na-Persulfat, sie heben sich vom Backpulver dadurch ab dass beide nunmal nicht unerhebliches Gefahrenpotential in sich bergen welches nach meinem Dafürhalten ein Mindestmaß an Fachwissen bedingen um sicher mit ihnen umgehen zu können.

Da die EU-Kommission nunmal nicht breitgefächert in der Bevölkerung mit solchem rechnet, werden nach und nach die Daumenschrauben angezogen. Was bedeutet dass mehr und mehr Substanzen nur noch gg Befähigungsnachweis bezogen werden können. Je mehr potente Chemikalien bei bunter werdender Gesellschaft & und wachsender Bevölkerung verfügbar sind, umso größer das Risiko für alle. Ganz simpel. Und man ist dort nunmal auch übereifrig bemüht dem grünen Trend & Umweltschutz gerecht zu werden.

Jörg W. schrieb:

Und, um noch eine politische Stinkbombe zu werfen:

Die braucht keiner, und die helfen ganz gewiss auch nicht, irgendwelche unsinnigen Vorschriften zu beseitigen. Weder hier noch am Stammtisch.

Keiner außer Jörg weiß was Jörg geritten hat das zu schreiben, mit Stammtisch hat obiges nichts zu tun.

DerSchmied

#7609739
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#7609863
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Jörg W. schrieb:

C. D. schrieb:

Da die EU-Kommission nunmal nicht breitgefächert in der Bevölkerung mit solchem rechnet, werden nach und nach die Daumenschrauben angezogen.

NaOH gehört jedoch nicht dazu, damit ist diese Art von Diskussion hier nutzlos.

NOCH nicht! Wenn diese Beamten Langeweile schieben, kommt sehr seltsames Zeugs raus. War nicht vor Jahren die ganze HF-Branche kurz vor dem geplanten (!) Aus, weil da in GaAs etwas Arsen verbaut ist? "Die Dosis macht das Gift!"

(Firma: Hobbytheoretiker) #7609978
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Thomas U. schrieb:

War nicht vor Jahren die ganze HF-Branche kurz vor dem geplanten (!) Aus, weil da in GaAs etwas Arsen verbaut ist?

Stickstoff: Es gab auch ein Aus für die Insektenbeseitigung in Kunstwerken:

https://www.kulturbewahren.de/verschiedenes/arbeitsschutz/a/news/schaedlingsbekaempfung-unterliegt-neuen-regeln/ https://museumsschaedlinge.de/stickstoff-als-biozid/ https://www.wko.at/ooe/umwelt-energie/stickstoff

Die EU hatte Stickstoff als Biozid eingestuft. Dadurch konnten alle Anlagen, die über eine Aktivkohlenmethode die Luft anreicherte (in-situ vor Ort angereicherter Stickstoff) nicht mehr betrieben werden. Von Seiten des Herstellers gab und konnte keine Zertifizierung durchgeführt werden. Es verblieb nur noch der viel teurere Konkurrent mit einer Anlage mit Stickstoff aus Flaschen.

Eine solche Anlage in umgekehrter Richtung zur Anreicherung mit Sauerstoff, was bei der Pandemie sinnvoll gewesen wäre, konnte daher auch nicht betrieben werden.

Mit Ausnahmegenehmigung darf begrenzt wieder mit Stickstoff der Schädlingsbefall bei Kunstwerken bekämft werden: https://museumsschaedlinge.de/stickstoff-als-biozid/

#7610074
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Jack V. schrieb:

… heutzutage kannst mal froh sein, dass Sauerstoff noch erlaubt ist. Ist ja auch furchtbar gefährlich und so …

DiHydrogenMonoxid fordert das Jahr über weit mehr Opfer. Ein echter Spassverderber, immer weiter auf dem Vormarsch. Gibt regelmäßig Warnungen davor, fruchtet aber nicht wirklich.

Früher™ ist man dem mit Schwimmunterricht begegnet, Klagen vor Gericht wg Aufsichtspflichtverletzung haben sich aber als bequemer erwiesen.

DerSchmied

#7610438
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Dieter D. schrieb:

Michael B. schrieb:

Da widersprechen dir viele Patienten mit Sauerstoffkonzentratoren.

Da wurde noch schneller zurückgerudert. In das Zeitfenster fiel in der Siedlung eine ältere Person. Da kam alle zwei bis drei Tage der Servicewagen mit Ersatzflaschen.

Das kommt davon, wenn Idioten *) die Welt verbessern und die Menschen erziehen wollen...

*) https://de.wikipedia.org/wiki/Idiot

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