Andere können ein mit VS2010 begonnenes Projekt mit neueren Versionen des Visual Studio fortsetzen, dazu müssen sie nur das Projekt mit der neueren Version laden. Das ist in der Regel die *.sln-Datein ("Solution").
Datenbanken kann man mit so vielen Entwicklungswerkzeugen auf so viele Arten und Weisen ansprechen, daß einem der Kopf qualmt.
Du schriebst was von "Erstellen" einer Access-Datenbank - dafür braucht es gar kein Visual Studio, das macht man mit Access.
Wenn Du auf eine solche Datenbank zugreifen willst, kannst Du das beispielsweise mit einem ODBC-Treiber machen; die Programmiersprache Deiner Wahl muss nur mit dem ODBC-Treiber sprechen können (d.h. der muss auch in der entsprechenden "Bittigkeit" vorliegen, ein 32-Bit-ODBC-Treiber ist aus einem 64-Bit-Programm heraus nicht nutzbar und umgekehrt).
Karl K. schrieb:
Programme, die ständig weiterentwickelt
werden, mit einer veralteten software zu schreiben, ist ein gewisses
Risiko.
Offenbar wurde bei Dir schon sehr, sehr lange nichts mehr weiterentwickelt, sonst würdest Du nicht alle möglichen Versionen des Visual Studio überspringen.
vs2022 ist 64bit - vs2010 ist 32bit
Vs2010 enthält keinen 64-Bit-Compiler, das aber tut jede neuere Version des Visual Studio, auch wenn die IDE selbst keine 64-Bit-IDE ist.
Karl K. schrieb:
für mdb-Datenbanken
möglicherweise nicht kompatibel.
Vielleicht ist es genau andersrum: Dein Access oder was auch imemr ist 32-Bit-Code, und Du versuchst aus irgendwelchen Gründen, darauf mit 64-Bit-Code zuzugreifen, was, wie ich gerade schon anhand von ODBC schrieb, nicht geht.
Allerdings enthält VS2022 selbstverständlich auch 32-Bit-Compiler, mit denen sich entsprechend auch 32-Bit-Programme erstellen lassen.