Ich habe auf dem Spitzboden unter dem Dach seit ca. 15 Jahren einen Rauchmelder, da die ganze Verkabelung für das DG und die Satverteilung dort oben sind. Das ging auch problemlos. Das war ein ganz billiger Rauchmelder und alle 3-4 Jahre musste ich die 9V-Batterie tauschen.
Da ich jetzt eine PV-Anlage habe und die DC-Kabel samt GAK da oben sind und ich ein bisschen mehr Sicherheit haben wollte, habe ich den billigen Rauchmelder gegen einen Gira Dual Q mit Relaismodul getauscht. Das Relais ist in Reihe mit dem PV-Notschalter verdrahtet, so dass bei Auslösen des Rauchmelders der DC-Trennschalter der PV-Anlage abschaltet.
Ich habe aber nun das Problem, dass der Melder schon zwei Mal einen Fehlalarm gegeben hat.
Die Gründe, die mir dazu einfallen:
Temperatur
Glaube ich nicht, da es letzte Nacht draußen +3 Grad C waren und die erlaubte Temperatur zwischen -10 und 40 Grad C liegt
Kleine Fliegen im Melder
Gibts es momentan nicht und der Melder hat ein Gitter rundherum
Kondensation / Spiegel im inneren beschlagen
Könnte sein, aber der Melder saß die ganze Zeit dort und der ist sich nicht wärmer als die Umgebungsluft
die tolle 10-Jahres-Batterie hat die tiefe Temperatur nicht vertragen
Allerdings hing der Melder dort schon bei wesentlich tieferen Temperaturen
der Melder hat einen Defekt
Mir ist bekannt, dass solche Melder für diesen Ort nicht wirklich gut geeignet sind, aber der billige Melder hat das immerhin 15 Jahre mitgemacht.
Wenn es die Batterie ist, die die Temperatur nicht mag, könnte ich den 230V-Sockel nachrüsten.
Sonst könnte ich noch zu einem Hitzemelder wechseln, wo ich aber die Befürchtung habe, dass dieser im Ernstfall erst relativ spät auslösen würde.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen Lösungsvorschlag?
Dachboden ist schon ein thermisch verschäfter Einsatzbereich!
Ich habe ca. zwei Dutzend von diesen Rauchmeldern in normalen Wohnräumen im Gebrauch. Einer davon hat auch vorzeitig mit schlapper Batterie aufgegeben. Aber ansonsten halten die Teile ca. 10 Jahre durch. Danach soll man sie ja eigentlich komplett tauschen. Aber wenn man die Funktion regelmäßig testet kann man auch die Batterie tauschen. (Und bei der Gelegenheit die Kammer mit Druckluft ausblasen.)
Ich habe auf dem Spitzboden unter dem Dach seit ca. 15 Jahren einen
Rauchmelder,
Rauchmelder müssen nach 10 Jahren ausgetauscht werden. Nur am Rande erwähnt.
Kleine Fliegen im Melder
Gibts es momentan nicht und der Melder hat ein Gitter rundherum
Keine Fliegen, aber kleine Krabbeltiere, die magisch von den IR-Blitzen im Melder angezogen werden. Sämtliche Fehlalarme, die ich bis dato hatte, waren auf kleine tierchen Größe so 0,1mm im Melder zurückzuführen.
Kondensation / Spiegel im inneren beschlagen
Könnte sein, aber der Melder saß die ganze Zeit dort und der ist sich
nicht wärmer als die Umgebungsluft
*kälter, nicht wärmer.
Aber das würde ich auch ausschließen
die tolle 10-Jahres-Batterie hat die tiefe Temperatur nicht vertragen
Allerdings hing der Melder dort schon bei wesentlich tieferen
Temperaturen
Dann müsste der Melder aber die Batteriewarnung herausgeben, und nicht einen Fehlalarm.
der Melder hat einen Defekt
Möglich. Schick ihn zurück und tausche ihn aus.
Sonst könnte ich noch zu einem Hitzemelder wechseln, wo ich aber die
Befürchtung habe, dass dieser im Ernstfall erst relativ spät auslösen
würde.
Naja also wenn der Dachstuhl brennt, wird es schon schnell genug heiß. Und die PV sollte halt aus sein, bevor die Feuerwehr da ist.
Hatte mal einen Rauchmelder von Hekatron in der Garage am Haus, als das Modell Genius noch recht neu war. Anfangs hatten die eine Echtalarm-Garantie, gibt es heute nicht mehr. Jedenfalls hatte ich einen (vermeintlichen) Fehlalarm und daraufhin hat Hekatron angeboten das Ding zu analysieren. Die haben mir dann Bilder zugesandt, wo typische Verbrennungsrückstände in der Kammer zu sehen waren. Was war also passiert? Die Nachbarn hatten mal wieder alle ihre Kamine angeworfen und bei passender Wetterlage steht der Qualm recht tief. Dieser war durch die offenen Fenster reingezogen und hat den Alarm ausgelöst. Je nachdem, wie dicht oder belüftet dein Dachboden ist könnte das auch eine Ursache sein.
Naja also wenn der Dachstuhl brennt, wird es schon schnell genug heiß.
Und die PV sollte halt aus sein, bevor die Feuerwehr da ist.
Sinn eines Rauchmelders ist es einen Schwellbrand zu erkennen. Aus einem Schwellbrand entwickelt sich unter Umständen erst recht spät ein Vollbrand. Daher macht es durchaus Sinn bei einem Schwellbrand die PV abzuschalten.
Abhilfe könnte eine Zweimelderabhängigkeit schaffen (die zwei Alarmkonakte der Melder in Serie schalten). Das reduziert Täuschungsalarme. Die Störungskontakte sind parallel zu schalten. Achtung: bei Verwendung von Ruhekontake sind in beiden Fällen Serienschaltung und Ruheschaltung zu vertauschen.
BTW
Wer sagt, dass die Batterie immer im Melder sitzen muss?
So könnte man auch die Batterie vom Gerät getrennt installieren.
In einem Bereich, wo die Batterie weniger thermisch gestresst wird.
Man kann auch 9V vom Steckernetzteil zum Melder legen, aber blöd wenn das Feuer erst das Kabel durchschmort bevor es den Melder erreicht.
Abhilfe könnte eine Zweimelderabhängigkeit schaffen
Die Idee ist gar nicht mal schlecht. Die können ja direkt nebeneinander
stehen.
Bei Täuschungsalarme durch Staub ist besser wenn die Melder weiter auseinander montiert werden.
Wichtig für die gute Funktion ist richtige Platzierung des Melders. Hier gibt es Vorschriften bzw. Empfehlungen. Es kann, speziell bei einem Spitzdach, Stellen geben, die der Rauch erst sehr spät füllt. Ein Rauchtest wäre hilfreich. Vielleicht ein paar Kettenraucher einladen;)
Daher werden Melder gerne auf Distanzstücke gesetzt.
Rauchfangkammer reinigen oder besser: Auf ein Americum Modell
umsteigen.
Den Melder kann man ja mit 9V extern Versorgen UND die interne Batterie
drin lassen (Stichwort Schottky Diode).
Klaus.
Ich fürchte Ionisationsrauchmelder, auf Basis Americum, werden nicht frei erhältlich sein. Ich habe früher mit Meldern mit Plutonium gearbeitet.
Jede Art von ionisierendem Material in einem Rauchmelder ist in D strikt verboten. Sollten nach einem Brand solche Melder im Schutt gefunden werden, muß der gesamte Schutt wie Abfall eines AKW behandelt werden.
Das ist leider kein Witz sondern deutsches Atomrecht.
Vermutlich wird das in 9 von 10 Fällen nicht bemerkt oder es interessiert keinen aber es ist die Rechtslage. Meine günstigen RM aus NL hatte ich daher irgendwann dorthin zurück gegeben.
Jede Art von ionisierendem Material in einem Rauchmelder ist in D
strikt verboten. Sollten nach einem Brand solche Melder im Schutt
gefunden werden, muß der gesamte Schutt wie Abfall eines AKW behandelt
werden.
Das ist leider kein Witz sondern deutsches Atomrecht.
Vermutlich wird das in 9 von 10 Fällen nicht bemerkt oder es
interessiert keinen aber es ist die Rechtslage. Meine günstigen RM aus
NL hatte ich daher irgendwann dorthin zurück gegeben.
Ich kenne einen Fall wo so etwas passiert ist. Es mussten im Bauschutt mit Strahlungssonden nach den Meldern gesucht werden. Der restliche Bauschutz könnte normal entsorgt werden. Es wurde die Vollzähligkeit der Melder überprüft. Die radioaktiven Stoffe sind luftdicht eingegossen.
Jede Art von ionisierendem Material in einem Rauchmelder ist in D strikt
verboten. Sollten nach einem Brand solche Melder im Schutt gefunden
werden, muß der gesamte Schutt wie Abfall eines AKW behandelt werden.
Sehr praktisch, das bedeutet, der Staat übernimmt alle Entsorgungskosten und gibt dem Hauseigentümer noch richtig viel Geld dafür. :)
Professielle Melder an "richtigen" BMA haben mittlerweile schon öfter gleich zwei Erkennungsprinzipien in einem Gerät integriert. Ähnlich wie Bewegungsmelder bei Alarmanlagen ab einer bestimmten VdS-Stufe auch gerne PIR- und Radar kombinieren, dazu teilweise noch Reflex-IR für die Nahbereichsüberwachung gegen Abdeckung mit Pappkartons.
Ionisationsmelder gehen auch los bei Wasserdampf vom Duschen, wenn man die meterweit entfernte Badezimmertür öffnet. Und auch wenn man schön in Plastikteile reinlötet, lösen sie irgendwann aus, obwohl man keinen Rauch sieht (klar, sind ja im Prinzip ionisierbare Gase aus einem Schwelbrand.)
Wer die Ausfallrate von Hekatron- und Fireangel- "10 Tages-Meldern" kennt, kann sich vorstellen, daß Gira vielleicht auch einen Serienbock geschossen hat. Die machen Lichtschalter, in schön und bunt. Und dann erzeugt eine schwache Batterie oder Kondensfeuchtigkeit im Gerät halt einen echten Alarm statt eine entsprechende andere Meldung.
Bevor ich meine PV abschalte (müßte ich erstmal eine installieren), würde ich zwei oder gar drei Melder in Serie schalten, von verschiedenen Herstellern. Bei einem echten Brand werden sie hoffentlich alle zusammen auslösen, und sei es eine halbe Minute später als der erste. Aber dafür habe ich nicht ständig Fehlalarme und muß mich nicht um das Paarungsverhalten von Infrarotglühwürmchen kümmern. :)
Wenn der Schwelbrand aus der PV kommen können soll, gibt es da nicht die Möglichkeit, die Leitungen selbst mit diesen modernen Lichtbogenbratzelmeldern zu überwachen? Weil wenn der Dachboden kalt aber verraucht ist, ist das den Solarzellen egal. Und wenn er heiß ist, löst auch ein Temperaturmelder aus.
Dazu gabs früher z.B. im Chemiebereich schöne Drahtseile an Umlenkrollen an der Decke. Alle paar Meter ein gelötetes Messingblech, das bei einer definierten geringen Schmelztemperatur eine Seilschlaufe freigibt. Dadurch fällt an einem Ende des Seils ein Gewicht herunter und betätigt dabei die Löschanlage.
Also kurz: Durch die Sparmaßnahmen der Industrie ist ein "professioneller" Rauchmelder auch nicht mehr das, was er nie war und man muß doch alles selber machen und durchdenken.
Bei mir war es mal ein ganz kleines Spinnentier 🕷️ welches unbedingt im Sensorbereich ein Netz bauen musste… Vermutlich wollte es dort verhungern… Hat ne Weile gebraucht das zu finden, war ein feines Sieb davor.
Sonst könnte ich noch zu einem Hitzemelder wechseln, wo ich aber die
Befürchtung habe, dass dieser im Ernstfall erst relativ spät auslösen
würde.
Moin,
die Gira Dual Q sind doch umkonfigurierbar, oder?
Einfach mal in die Bedienungsanleitung schauen und da ist beschrieben, wie man die Raucherkennung abschalten kann, wenn für den Standort ein reiner Wärmemelder sinnvoller ist.
Ionisationsmelder gehen auch los bei Wasserdampf vom Duschen
Die gehen auch bei der Mikrowelle los, weshalb man die Dinger eigentlich nie in Küchen verbaut. Hab da mal ein YT Video dazu gesehen, wie abnormal empfindlich die sind.
Vielleicht wäre ein eigenbau auch eine Idee. Dafür braucht es ja nicht viel außer eine Laserdiode, ein paar Spiegel und eine Photodiode im relevanten Wellenlängenbereich. Man will ja keine Verdunklung messen, sondern Signalschwächung durch Rauch. Mit ein bisschen eigener Controllerprogrammierung sollte das Problem leicht zu erschlagen sein. Und für die zuverlässige Meldung dann zwei verkettete Rauch/Hitze Melder. Sollte der Eigenbau den Schwehlbrand nicht entdecken, dann lösen irgendwann die richtigen Melder aus.
Dafür braucht es ja nicht
viel außer eine Laserdiode, ein paar Spiegel und eine Photodiode im
relevanten Wellenlängenbereich. Man will ja keine Verdunklung messen,
sondern Signalschwächung durch Rauch.
Dafür braucht es ja nicht
viel außer eine Laserdiode, ein paar Spiegel und eine Photodiode im
relevanten Wellenlängenbereich. Man will ja keine Verdunklung messen,
sondern Signalschwächung durch Rauch.
Selten so gelacht, Spiegel gibt es da nicht.
Hochinteressant, daß es in dem von Dir abgebildeten Rauchmelder keine Spiegel gibt. Aber was hat das mit dem zitierten Text zu tun?
Von solcher Bastelei halte ich wenig, da Staub der Feind jeder Optik ist.
Lieber würde ich 2 Stück 0815 Rauchmelder zu Kontrolle an verschiedenen Stellen anbringen, die man später leicht austauschen kann. Da der Piezosignalgeber bei Alarm etwas mehr Strom brauchen wird, könnte man diesen Zustand evtl. auswerten?
Bei mir war es mal ein ganz kleines Spinnentier 🕷️ welches unbedingt im
Sensorbereich ein Netz bauen musste… Vermutlich wollte es dort
verhungern… Hat ne Weile gebraucht das zu finden, war ein feines Sieb
davor.
Bei mir wars genau so: ne kleine Spinne bzw. Spinnweben.
Die Spinne war schon weg, aber die feinen Spinnweben noch da. An denen hat sich dann Staub gesammelt und ab und zu den Alarm ausgelöst.
Von solcher Bastelei halte ich wenig, da Staub der Feind jeder Optik
ist.
Die Degradation muss man schon berücksichtigen.
Es geht ja bei dem Vorschlag auch nicht darum, die Rauchmelder zu ersetzen. ABer die schlagen ja dem TO zu langsam an (was ich persönlich für ein Gerücht halte, denn die Dinger sind dermaßen sackempfindlich, dass ein kleines Fähnchen Rauch schon die Auslösung verursacht), denn er möchte auch einen Schwehlbrand (oder eher Schmorbrand in diesem Falle) detektieren.
Wir testen unsere Rauchmelder aus Spaß für die Kinder immer mit einer Nebelmaschine. Da sieht man den Rauch noch gar nicht so richtig am Melder, dann geht der schon los.
Er schrieb eigentlich oben, dass er das Problem mit Fehlalarmen hat.
Der TO hat sich seit dem Eröffnungsbeitrag nicht mehr gemeldet.
Er hat überhaupt nur zwei Beiträge seit Anmeldung geschrieben.
Sieht für mich also nicht nach einer ernstgemeinten Frage aus, sonst hätte er zumindest Rückfragen beantwortet und den Thread wieder zum Thema zurückgeführt.
Der TO hat sich seit dem Eröffnungsbeitrag nicht mehr gemeldet.
Er hat überhaupt nur zwei Beiträge seit Anmeldung geschrieben.
Sieht für mich also nicht nach einer ernstgemeinten Frage aus, sonst
hätte er zumindest Rückfragen beantwortet und den Thread wieder zum
Thema zurückgeführt.
Das war in Technikforen wo die Mehrzahl der Benutzer Sozialisationsstörungen aus dem autistischen Formenspektrum hat noch nie ein Problem, weil man sich einfach entlang einer Assoziationskette zu den aufkommenden Detailfragen entlanghangelt.
Etwas sachlicher gesprochen sind Foren- oder gar Usenetfragen schon immer Anlaß für eine Grundatzdiskussion die den ursprünglichen Rahmen weit sprengt. Was aber auch häufig im Sinne des Patienten liegt, denn wenn der nach einem Feuerzeug fragt und Streichhölzer bekommt, ist es sinnvoll herauszubekommen, daß er eine Bierflasche öffnen will.
Mir ist es daher völlig egal, ob irgendwo auf der Welt tatsächlich eine Person existiert, die ihren Dachboden-Rauchmelder mit der Photovoltaik verbunden hat oder nicht. Ich finde die Diskussion der Frage interessant.
Ich hatte parallel den Service von Gira kontaktiert, aber außer dass ich einen Elektrofachbetrieb beauftragen soll, kam da nichts. Vor dem Kauf werden die Kunden umworben und danach bekommt man einen Arschtritt.
Ich wollte den Melder jetzt nicht auseinandernehmen, weil ich den vielleicht noch reklamieren will. Die Plastikclipse halten den gut zusammen.
Meine Schwiegereltern haben aber die selben Melder (aber nur in normalen Wohnräumen). Wir werden morgen meinen Melder mal kreuztauschen.
Auf der Arbeit haben wir die Melder von Bosch, aber mit LSN für die BMZ.
Die Bosch-Melder gibt es auch mit GLT (Gleichstromlinien) wo dann mit Widerständen gearbeitet wird und die mit 24V versorgt werden. 24V DC habe ich sowieso und im Kabel zum Melder sind 2 Adern frei. Die Melder haben erstmal keine Sirene dabei, dafür gibt es Sockel mit Sirene. Die bräuchte ich auch gar nicht, weil das getröte ich da oben sowieso wegen der Wärmedämmung kaum höre. Es gibt sogar einen Sockel mit Relais.
Ich habe aber noch nicht herausbekommen, ob man die Melder auch stand-alone betreiben kann (ohne BMZ) - also nur 24V draufgeben und den Relaissockel nutzen.
Dann gibt es noch Rauchschalter. Die haben auch keine Batterie und werden mit 24V versorgt und haben nur einen Relaisausgang ohne Sirene.
Die werden normalerweise für Fluchttüren in öffentlichen Gebäuden einsetzt, so dass diese bei Rauch automatisch schließen.
Hier gibt es z.B. den Hekatron ORS 142.
Dann mach doch mal die Gegenprobe, um EMV-Probleme evtl. auszuschließen. Prüfe mal eine paar Tage auf Wärme, ob da auch Fehler gemeldet werden? Jeder Draht, der hoch zu Deinen Meldern führt, ist auch eine "schöne Antenne".
Vor dem Kauf
werden die Kunden umworben und danach bekommt man einen Arschtritt.
Korrekt. Hast Du denn irgendein irgendwie geltenden Anspruch beim Hersteller und wieso meinst Du, falsch beraten worden zu sein?
Mein Tip: Vor dem Kauf mit dem Händler noch einige Jahre zusätzlich eine Garantieverlängerung vereinbaren. Falls der Händler nicht will, dann woanders kaufen, wo das so gemacht wird ;)
Mein Tip: Vor dem Kauf mit dem Händler noch einige Jahre zusätzlich eine
Garantieverlängerung vereinbaren.
Ein Zwischenhändler wird Dir auch keine bessere Garantie geben. Es ging eigentlich hier um lästige FEHL-Alarme, deren Ursache noch gesucht wird. Nach dem 3. Fehlalarm, kannst Du die Kiste weglassen, weil keiner mehr daran glaubt!
Hochinteressant, daß es in dem von Dir abgebildeten Rauchmelder keine
Spiegel gibt. Aber was hat das mit dem zitierten Text zu tun?
Ganz einfach: Ich glaube nicht, dass Rauchmelder mit Spiegeln arbeiten.
Dein Glauben ist Privatsache.
Da Du noch immer nicht verstanden hast, was das Problem ist:
Martin S. schlägt einen Eigenbau mit Sender, Empfänger und Spiegeln vor. (Ich vermute dabei, daß er eine sehr lange Meßstrecke im ganzen Dachboden im Sinn hat, wo man mit Spiegeln entweder eine Abdeckung in der Fläche erreicht oder sich zig Meter Kabel zwischen Sender und Empfänger spart, weil man sie dann nämlich direkt nebeneinander setzen kann, Stichwort Reflexlichtschranke.)
Du schneidest daraufhin eine Birne in zwei Hälften und machst Dich über Martin lustig, weil in der Birne ja gar keine Spiegel sind.
Ich habe schon mein ganzes Leben lang mit Leuten zu kämpfen, die zu dumm sind, zu verstehen was ich meine und gleichzeitig zu dumm, zu verstehen, daß sie das Problem sind. Daher bin ich mittlerweile auch getriggert, wenn jemand auf überhebliche Art sein Unverständnis auf andere Leute projiziert.
Es gibt wohl auch Gira-Melder mit KNX-Funktion, also verkabelt. Und da habe ich, ohne dem näher nachzugehen, einige Forenbeiträge gefunden, wo diese Melder durch EMV-Störungen Fehlalarme produzieren. Würde meine Vermutung stützen, daß einfach der Melder einen weghaben kann. Sei es bauartbedingt, durch eine schlechte Charge oder montags stammte jeder 30. Melder in der Kiste von dem Löter mit Parkinson-Tremor und deshalb kalten Lötstellen und so einer hängt jetzt bei Dir.
Gibt ja reihenweise Beiträge im Netz, daß Leute sich 5, 10 oder 20 Melder für ihr Haus kaufen, egal von welcher Marke oder Machart, und nur einer oder einige dann spinnen, während der Rest fehlerfrei funktioniert. Der Ausschuß wird heutzutage halt mitverkauft und erst vom Kunden geprüft. Wenn man dann nur eine n=1-Stichprobe hat wird es schwierig.
Ich habe schon mein ganzes Leben lang mit Leuten zu kämpfen, die zu dumm
sind, zu verstehen was ich meine und gleichzeitig zu dumm, zu verstehen,
daß sie das Problem sind.
90% der Deutschen halten sich für gebildet. Und sind überzeugt davon das 90% der Deutschen ungebildet sind.
Daher bin ich mittlerweile auch getriggert,
wenn jemand auf überhebliche Art sein Unverständnis auf andere Leute
projiziert.
Ok, du greifst zu schlagenden Argumenten, in der Art:
"Und willste nicht meine Genialität anerkennen,
so schlag ich dir den Schädel ein!"
Immer schön den Robinson/Freitag Dialog zu wiederholen:
"Ich Genie, du Depp!"
Bisher fehlt leider noch die Ursache der Fehlalarme bei Michael! Hier hilft nicht der kirchliche Glaube, sondern nur die systematische Fehlersuche! Also evtl. tauschen oder suchen, ob evtl. EMV den Spaß verdirbt! Mein Horoskop sagt heute: "Prüfe ungünstige Leitungverlegung"an nahen Störquellen oder Masseprobleme?