Gefühlt haben die sich die letzten Jahre hauptsächlich mit Rebranding beschäftigt und nichts wirklich neues rausgebracht. Jetzt wieder rückwärts. Noch ein paar Jährchen verbrennen. Echt innovativ, Intel! Den neuen Namen hat sich bestimmt eine hochbezahlte Truppe von Beratern ausgedacht.
Markus F. schrieb: > Gefühlt haben die sich die letzten Jahre hauptsächlich mit Rebranding > beschäftigt und nichts wirklich neues rausgebracht. > > Jetzt wieder rückwärts. Noch ein paar Jährchen verbrennen. Echt > innovativ, Intel! > > Den neuen Namen hat sich bestimmt eine hochbezahlte Truppe von Beratern > ausgedacht. Naja sicher. Das vordere und das hintere A haben ihre Plaetze getauscht! Das hast du bestuemmpt nicht gesehen. :)
Hier der offizielle PR-Sprech dazu von Intel: https://www.intel.com/content/www/us/en/newsroom/news/intel-launches-altera-standalone-fpga-operation.html
>> Den neuen Namen hat sich bestimmt eine hochbezahlte Truppe von Beratern >> ausgedacht. > > Naja sicher. Das vordere und das hintere A haben ihre Plaetze getauscht! > Das hast du bestuemmpt nicht gesehen. :) LOGO ist neu ;)
Motopick schrieb: > Naja sicher. Das vordere und das hintere A haben ihre Plaetze getauscht! > Das hast du bestuemmpt nicht gesehen. :) alterA? Aber in der Tat sieht das neue Logo so aus, als hätte das neue hintere A den i-Punkt von Intel geklaut.
Andreas S. schrieb: > alterA? [ ] Das waere ja zu einfach. > Aber in der Tat sieht das neue Logo so aus, als hätte das neue hintere A > den i-Punkt von Intel geklaut. Wenn man in Intels "Restekiste" schaut, haette es AlterA auch noch viel schlimmer treffen koennen. Was da schon alles drinliegt und vor sich hinmodert!
Motopick schrieb: > Was da schon alles drinliegt und vor sich hinmodert! Was konkret ist (nicht) "vermodert"? Antti L. schrieb: > LOGO ist neu ;) Ja, das ist aber auch das Einzige! Sehr innovativ war man die vergangenen Jahre nicht und die Auslagerung ist kein gutes Zeichen! Es wurden ja bereits Vermutungen geäußert, dass Intel sich nur die Altera-internen Technologien sichern will, um sie in Prozessoren einzusetzen und die FPGA-Sparte dann zu verkaufen oder Pleite gehen zu lassen. Eine Ausgründung mit wirtschaflticher Abspaltung ist dazu der erste Schritt. Hat man sich gfs. von Siemens abgeschaut :-) Dafür spricht auch, daß man die "SS-Troupers" (interne Bezeichnung) mit dem Runterwirtschaften beauftragt hat, welche ja schon für Ärger gesorgt hatten und ziemlich unbeliebt sein sollen. Die überbezahlten Quotenfrauen Sandra Rivera und Shannon Puolin können so gleich elegant mitentsorgt werden, wenn es zum Verkauf kommt und ein anderer die Gehälter der Plappermäuler bezahlen muss. Es fehlt eigentlich nur April Miller Boise im Team der 3 von der Tankstelle. Die können jetzt 2-3 Jahre richtig Weiberfastnacht machen, die Milliarden verballern und spätestens 2028 ist dann Aschermittwoch! Den thread werde ich dann wieder aufwärmen. Bisher hatte ich mit meinen Vermuttungen hinsichtlich Alt-Era immer Recht. Eventuell verhökert man die Bude auch schon vorher. Sagen wir 2027 kommt der Verkauf!
> > Den thread werde ich dann wieder aufwärmen. Bisher hatte ich mit meinen > Vermuttungen hinsichtlich Alt-Era immer Recht. Eventuell verhökert man > die Bude auch schon vorher. Sagen wir 2027 kommt der Verkauf! Was meinst du mit dem Verkauf hier? Altera wird wieder selbständiges Firma sein, wobei Intel viele Aktien hat. In 2027 kann es nur passieren dass Intel die Aktien verkauft.
Wann kommt der nächste Hersteller dran? Atmel, a Microchip company Hittite, a AD company Freescale, a Philips company Benchmarq, a TI company Keysight, a HP company u.s.w. Intersil war als Markenname auch schon mal verschwunden und tauchte wieder auf. Gehört heute zu Renesas.
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Christoph db1uq K. schrieb: > Atmel, a Microchip company Mit ES2 hatten wir mal an der GSO zu tun. "European Semiconductors" fand ich recht nett. > Freescale, a Philips company Es geht nichts über Motorola > Keysight, a HP company und Agilent erst
Kleine Information am Rande für die Wartezeit beim Synthetisieren und Place & Route: Raider heißt wieder Raider! https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_100160408/twix-wird-zu-raider-kult-riegel-kommt-zurueck.html
Kay-Uwe R. schrieb: > Kleine Information am Rande für die Wartezeit beim Synthetisieren und > Place & Route: > Raider heißt wieder Raider! > https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_100160408/twix-wird-zu-raider-kult-riegel-kommt-zurueck.html Die müssen das Ding ab und zu mal Raider nennen, weil sie sonst die Rechte an dem Namen verlieren würden. Dann könnte jemand anderes Produkte unter dem Namen Raider produzieren.
Peter schrieb: > Die müssen das Ding ab und zu mal Raider nennen, weil sie sonst die > Rechte an dem Namen verlieren würden. Sicher? Meines Wissens reicht es, die Wortmarke zu schützen und regelmäßig die Gebühren dafür abzudrücken.
A. F. schrieb: > Sicher? Meines Wissens reicht es, die Wortmarke zu schützen und > regelmäßig die Gebühren dafür abzudrücken. Das reicht zwar aus, um die Registrierung beim DPMA aufrecht zu erhalten, denn das DPMA wird bei Verlängerungen nicht eigeninitiativ weitergehende Prüfungen als die des Zahlungseingangs vornehmen. Allerdings könnte ein Dritter die Markeneintragung wegen Nichtverwendung durch den bisherigen Markeninhaber erfolgreich anfechten, und das völlig zu recht. Marken werden diesbezüglich anders als Patente behandelt. Patente können ja nur einmalig verlängert werden und verlieren danach ihren Schutz, was ja auch der Sinn der Angelegenheit ist. Sie sollen ja nur einen kurzzeitigen (10-20 Jahre) Schutz gegen Nachahmer gewährleisten, aber nicht für alle Zeiten die technologische Entwicklung verhindert. Marken, insbesondere auch die Firmierungen von Unternehmen, dienen ja auch dem Verbraucherschutz, da sich hierdurch auch Nachahmungen besser erkennen lassen. Dementsprechend werden Markenrechtsverletzungen auf Antrag natürlich streng verfolgt. Das sieht man ja auch bei allen möglichen Fachmessen, auf denen Unmengen an asiatischen Herstellern ihre Plagiate anbieten, aber auch sehr schnell durch den Zoll beschlagnahmt werden. Gäbe es keinen Markenschutz, dürfte jeder völlig ungestraft den letzten Schrott als "Apple iPhone <aktuelle_generation>" anbieten, ohne dass dies irgendwelche nachteiligen Folgen für ihn hätte. Oder für die Autonarren: als "BMW <aktuelle_protzvariante>".
Andreas S. schrieb: > llerdings könnte ein Dritter die Markeneintragung wegen Nichtverwendung > durch den bisherigen Markeninhaber erfolgreich anfechten, und das völlig > zu recht. Da könnte man immer noch intervenieren und im Zweifelsfall zahlen. Bevor eine Marke registriert werden kann, muss die alte erst einmal gelöscht werden. Wird eine Marke indirekt gelöscht, weil die Zahlung ausläuft, kann der ehemalige Inhaber immer wieder neu beantragen und den Zweitregistrierer mit Hinweis auf das Urheberrecht zurückdrängen. Im Zweifel bekommt der Erstregistrierer seine Marke zurück. Soooo einfach fliegt eine Marke nicht in die Tonne: Hier bei der Siemens lungern auch noch etliche Produktnamen herum, die schon ewig nicht mehr benutzt werden und für die niemand mehr zahlt. Es käme aber keine Firma auf die Idee, sich mit ihrem Produkt an eine bestehende Historie eines Siemensprodukts dranzuhängen. Einerseits weil sie nicht mit der Siemens Ärger wollen, sofern es überhaupt zu einer Erteilung kommt und andererseits möchten sie ja auch nicht mit "Siemensqualität" verwechselt werden. :-)
A. F. schrieb: > Andreas S. schrieb: >> llerdings könnte ein Dritter die Markeneintragung wegen Nichtverwendung >> durch den bisherigen Markeninhaber erfolgreich anfechten, und das völlig >> zu recht. > > Da könnte man immer noch intervenieren und im Zweifelsfall zahlen. Bevor > eine Marke registriert werden kann, muss die alte erst einmal gelöscht > werden. Wird eine Marke indirekt gelöscht, weil die Zahlung ausläuft, > kann der ehemalige Inhaber immer wieder neu beantragen und den > Zweitregistrierer mit Hinweis auf das Urheberrecht zurückdrängen. Im > Zweifel bekommt der Erstregistrierer seine Marke zurück. Es reicht eben nicht aus, die Gebühr zu bezahlen, sondern man muss eine Marke auch tatsächlich im Rahmen der Geschäftstätigkeit nutzen. Das Urheberrecht ist hiervon unabhängig. Bei einer Marke mit hinreichend niedriger Schöpfungshöhe besteht kein urheberrechtlicher Schutz. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Werner von Siemens hat einfach seinen Familiennamen verwendet. Das genießt keinerlei urheberrechtlichen Schutz. Aber z.B. kann die Erstellung von Logos, Bildern usw. durchaus urheberrechtlich geschützt sein, aber dies sind noch nicht automatisch Marken. Würde also Siemens jegliche Geschäftstätigkeit einstellen und nur noch (per Dauerauftrag o.ä.) die Gebühren für die Marke ans DPMA bezahlen, könnte es sich um Inaktivität handeln. Vermutlich müsste aber vorher auch schon das Finanzamt die Geschäftstätigkeit wegen sog. Liebhaberei angezweifelt haben. Wenn das der Fall wäre, könnte Fritz-Kevin Siemens die Markeneintragung anfechten, selbst die Marke Siemens registrieren und für seine eigenen Zwecke nutzen. > Soooo einfach fliegt eine Marke nicht in die Tonne: Hier bei der Siemens > lungern auch noch etliche Produktnamen herum, die schon ewig nicht mehr > benutzt werden und für die niemand mehr zahlt. Es käme aber keine Firma > auf die Idee, sich mit ihrem Produkt an eine bestehende Historie eines > Siemensprodukts dranzuhängen. Ähh, doch. Gerade die Siemens-SPS werden/wurden doch auch so geklont bzw. weiterentwickelt, z.B. von VIPA (mittlerweile zu Yaskawa gehörig) und Insevis. Wenn Siemens die damit verbundenen Marken (z.B. S7) verlieren, dann würden sich die genannten Konkurrenten sofort daran bedienen. WIMRE wurden VIPA ja auch von einem Teil der damaligen Siemens-Entwickler gegründet. > Einerseits weil sie nicht mit der Siemens Ärger wollen, sofern es > überhaupt zu einer Erteilung kommt und andererseits möchten sie ja auch > nicht mit "Siemensqualität" verwechselt werden. :-) Der Ruf von Siemens hängt sehr von dem jeweiligen Produkt ab. Ebenso hängen da ggf. sehr interessante, langfristige Wartungsverträge und Ersatzteilversorgung dran. Wenn ich mir anschaue, wie teuer mittlerweile einige abgekündigte S7-Komponenten geworden sind, erwäge ich immer wieder, ein paar solcher Komponenten, die auch noch bei mir im Lager liegen, zu verkaufen. Da kann man für Neuware teils schon den doppelten ehemaligen Listenpreis aufrufen.
Andreas S. schrieb: > Es reicht eben nicht aus, die Gebühr zu bezahlen, sondern man muss eine > Marke auch tatsächlich im Rahmen der Geschäftstätigkeit nutzen. Das ist schon richtig, nur wird der Markeninhaber VOR der Löschung über einen solchen Antrag informiert und kann dann nachziehen. Da reicht auch etwas Werbung auf der Webseite, kann ich dir versichern. Bei den Wortmarken ging es nicht um den Namen Siemens, sondern um bestimmte Namen wie z.B. den Fastlink und andere. Wenn es da zum Streit kommt, kann der Urheber da immer intervenieren und auf sein Recht pochen, es sei denn, er hat es mitverkauft, was es ja auch gibt.
Naja das ganze intel rebranding war auch mehr als bescheuert. Aber mir solls recht sein (bin short intel). Und tangiert hats mich ebenfalls nicht wirklich. (Nutze Quartus 13)
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A. F. schrieb: > ??? Quartus 13.1 vom Nov 2013. Ist von Altera released. Ich bin mir sicher hier giebts noch einige die mit Quartus 8 arbeiten.
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Wer Kohle in einen Cyclone III gesteckt hat und den noch verwenden will, ist auf die 13.1 angewiesen (spätere Quartus-Versionen unterstützen den nicht mehr). Cyclone II Support hört mit Quartus 13.0 auf. Ist aber auch nicht schlimm - spätere Versionen können auch nicht sehr viel mehr...
Markus F. schrieb: > Cyclone III AKA Cyclone 10 LP :P Ist aber nicht der Grund. Mit 13.1 existiert Erfahrung, neuere Versionen bringen nichts benötigtes neues und hat daher nur neue Risiken.
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Max M. schrieb: > Quartus 13.1 vom Nov 2013. Ist von Altera released. Das war der Grund der Frage. Eine 10 Jahre alte SW ,,, ... ist noch nachvollziehbar, wegen des Festhängens an einem alten Chip. Aber das hier: Max M. schrieb: > neuere Versionen > bringen nichts benötigtes neues und hat daher nur neue Risiken.
A. F. schrieb: > Aber das hier: Nun dann nenne mir doch bitte einen Grund weshalb ich mit 13.1 nicht mehr arbeiten und entsprechend upgraden sollte.
Max M. schrieb: > Nun dann nenne mir doch bitte einen Grund weshalb ich mit 13.1 nicht > mehr arbeiten und entsprechend upgraden sollte. Das wurde nicht behauptet. Es wurde das hier zitiert: A. F. schrieb: > Aber das hier: > Max M. schrieb: >> neuere Versionen >> bringen nichts benötigtes neues und hat daher nur neue Risiken. Und dem wurde widersprochen. Klar man kann sich jetzt darüber streiten was denn benötigt bedeutet. Ich finde Quartus ist schon besser geworden. Vorallem so Features wie automatisches Registerbalancing funktionieren richtig super.
Gustl B. schrieb: > automatisches Registerbalancing Wenn Du "Register Retiming" meinst: das kann die 13.1 auch schon.
Max M. schrieb: > Nun dann nenne mir doch bitte einen Grund weshalb ich mit 13.1 nicht > mehr arbeiten und entsprechend upgraden sollte. Meine Verwunderung richtet sich eher gegen den Hersteller, dass dort kaum etwas Neues kommt. Ich sehe meine Annahme hinsichtlich der Zukunft dieser Firma bestätigt.
Markus F. schrieb: > Wenn Du "Register Retiming" meinst: das kann die 13.1 auch schon. Klar, aber auch so gut? Ich habe viele Jahre nur mit Xilinx Zeug gebastelt und dann jetzt viel mit Altera/Intel. Beides hat so seine Vorteile, und das bedeutet auch, dass Altera in manchen Punkten besser ist. Gerade Signaltap finde ich deutlich besser als den ILA. Und auch Register Retiming funktioniert deutlich besser als bei Xilinx.
Gustl B. schrieb: > Markus F. schrieb: >> Wenn Du "Register Retiming" meinst: das kann die 13.1 auch schon. > > Klar, aber auch so gut? Natürlich weiss ich nicht, was über die Jahre im Code passiert ist, aber was ich weiss, dass ich da keinen grossen Unterschied im Ergebnis der Synthese sehe: Quartus 13.0 macht meiner Ansicht da im Wesentlichen dasselbe wie > 20. Der grosse Sprung war nach der 9.0: da wurde der alte Timing-Analyzer (der so ähnlich wie bei ISE funktionierte - also im wesentlichen nur das tat, was man ihm als für notwendig erklärt hat) - durch TimeQuest II ersetzt. TimeQuest II funktioniert anders herum: das Timing des gesamten Design wird analysiert und nur das nicht betrachtet, was man im .sdc explizit ausschliesst. Das machte die Tür auf für "Timing Driven Synthesis" und damit solche Dinge wie z.B. Register Retiming. Wie schon gesagt: ich merke da keinen wirklichen Unterschied zwischen der 13.0 (das ist die älteste Version, die ich noch verwende) und Versionen >20.
A. F. schrieb: > Meine Verwunderung richtet sich eher gegen den Hersteller, dass dort > kaum etwas Neues kommt. Ich sehe meine Annahme hinsichtlich der Zukunft > dieser Firma bestätigt. Nun ist ja nicht so, dass 13.1 schlecht wäre. (Alt ist oft != schlecht) Generell sind viele technische Probleme seit jahrzehten gelöst und werden ständig neu erfunden. Einfaches bsp. Lotus office aus den 90ern kann bereits alles was 99% der MS office user nutzen. Neue versionen bringen: neues design, Spyware, Accountzwang, Cloud (dass man auch ja die Kontrolle über die eigenen Daten abgiebt) nebst wenigen benutzerfreundlichen Verbesserungen. Viele ITler sehen dies eig auch so: Oft wird well supported mature software der neusten fancy version vorgezogen, sofern das neue fancy Zeugs nicht benötigt wird.
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Max M. schrieb: > Accountzwang Sag das nicht so laut sonst steigen die Marketing-Hengste da noch drauf ein.
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