Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bauteil Identifikation Gleichrichter


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von Max (multixhd)


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Hallo, ich bräuchte Hilfe bei der Identifikation eines Bauteils. Es geht 
um den Gleichrichter mit der Aufschrift "325 A0506" auf dem Foto rechts 
zu sehen.
Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen. Vielen Dank

: Verschoben durch Moderator
Beitrag #7615068 wurde vom Autor gelöscht.
von Michael B. (laberkopp)


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Max schrieb:
> Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen.

Das ist ein B40C700 Brückengleichrichter, also 40V~, 0.7A.

A0506B40C700

Gibt es heute nicht mehr, löte halt irgendwas ein, wen er kaputt sein 
sollte, selbst 4 1N4002 tun es, Rundbrücke auch.

von Max (multixhd)


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Danke für die schnelle Antwort. Auf der Platine sind noch andere 
Gleichrichter vom Typ B380C800DM-E3/45. Die gibt es noch. Den Typ kann 
ich demnach auch verwenden oder?

von Michael B. (laberkopp)


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Max schrieb:
> Den Typ kann ich demnach auch verwenden oder?

Ja, hat minimal mehr Durchlassspannungsabfall aber auch mehr Reserven, 
passt also.

Prüfe die Anschlussbelegung.

Musst du alle ersetzen, warum ?

: Bearbeitet durch User
von Max (multixhd)


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Die Platine funktioniert nicht wie sie soll und ich Versuche jetzt nach 
und nach alles auszutauschen was man noch bekommt

von Thomas W. (goaty)


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Max schrieb:
> Die Platine funktioniert nicht wie sie soll und ich Versuche jetzt nach
> und nach alles auszutauschen was man noch bekommt

Fehler finden wäre vermutlich besser aber nicht unbedingt einfacher.

von Michael B. (laberkopp)


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Max schrieb:
> Die Platine funktioniert nicht wie sie soll und ich Versuche jetzt
> nach und nach alles auszutauschen was man noch bekommt

Klingt nicht zielführend.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Was ist das für eine Platine, und was macht sie, wenn sie 'RICHTIG' 
funktionier?
Und was tut sie jetzt nicht mehr?

von Max (multixhd)


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Ich würde auch den Fehler lieber finden. Ich habe bereits alle 
Widerstände, Kondensatoren, Dioden und varistoren durchgemessen und mit 
einer anderen Platine verglichen. Alles in Ordnung.
Das einzige was jetzt noch sein kann sind die paar aktiven Bauteile die 
da drauf sind und die kann ich schlecht ausmessen.

Die platine kommt aus einem Bosch BSKA 5 Stromaggregat und is für den 
erregerstrom zuständig.
Sie gibt aber keinen erregerstrom aus.

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Hier mal ein Teil vom Schaltplan.

von Max (multixhd)


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Danke, aber das ist der Plan für die ältere Variante der Platine. Die 
alte Platine kenne ich gut.

von Michael B. (laberkopp)


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Max schrieb:
> und mit einer anderen Platine verglichen. Alle

Sorry, das sind ja wohl Beste Voraussetzungen für eine Fehlersuche und 
Reparatur, da man Spannungen und Stromverläufe in beiden vergleichen 
kann.

Ich weiss zwar nicht, wie ein Schaltplan mit UJT und TRIAC zu einer 
Platine mit LM258 und LM293 passen soll, aber die Schaltung ist 
primitiv, die Funktion der Baugruppen lässt sich sogar einzeln testen.

Und ja, wenn hinterher der UJT kaputt ist, hat man vielleicht ein 
Beschaffungsproblem.

Aber es lohnt nicht, vorher alles kaputt zu machen durch sinnloses 
tauschen.

von Max (multixhd)


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Die andere Platine mit der ich verglichen habe funktioniert leider auch 
nicht. Die Schaltung mit dem ujt ist die alte Version, das hat nichts 
mit der neueren Platine zu tun.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Der Elko zwischen dem Poti und dem Gleich-riecht-er sieht aufgeblasen 
aus? Täuscht das?

Ich würde mir die Datasheets der LM 8-füßler usw holen, und erstmal 
schauen, ob die Betriebsspannungen passen.

von Max (multixhd)


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Den Elko Werd ich mir nochmal genauer anschauen.
Messen ist sehr schwierig, da das Aggregat ohne Erregerspannung keine 
Spannung produziert. Ich habe an Eingang der Platine nur 3V AC, daraus 
wird keine Betriebsspannung für die Bausteine entstehen.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Bild vom Eingang mit den 3V AC?

von Rainer W. (rawi)


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Max schrieb:
> Alles in Ordnung.
> Das einzige was jetzt noch sein kann sind die paar aktiven Bauteile die
> da drauf sind und die kann ich schlecht ausmessen.

> Sie gibt aber keinen erregerstrom aus.

Vielleicht solltest du nicht nur den Ausgang messen und feststellen 
"geht nicht", sondern die Signale in der Ansteuerung angucken. Diese 
Schaltung lebt von aktiven Bauelementen und deren Funktion.

Wenn du wild tauschst und ein defektes Bauelement zieht andere mit in 
die ewigen Jagdgründe, kann das ein echtes Glücksspiel werden und du 
versaust dir evtl. auch noch die Platine.

Erste Maßnahme wäre, die Platine mal etwas zu entstauben. V12 (oben 
rechts) scheint mechanisch mal etwas abbekommen zu haben. Sieht darunter 
mit den Beinen alles ok aus?

: Bearbeitet durch User
von Max (multixhd)



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Also hier nochmal die ganze Platine und eine leere Platine dazu. Die 
anschlüsse Z1 und Z2 werden von einer hilfswicklung im Generator mit 
230v versorgt. Hier habe ich aber nur 3v AC.
F1 und F2 sind die Anschlüsse für die Erregerwicklung, hier habe ich 
garkeine Spannung.

Ich habe auch einen Schaltplan, der ist allerdings von jemand anderem 
selbst gezeichnet, keine Garantie dass das alles so stimmt.

Es ist schwierig, das zu testen, da ja garkeine Betriebsspannung 
anliegt. Das einzige was mir noch eingefallen wäre, wäre die Platine mal 
an die Steckdose zu hängen (müsste ich aber wahrscheinlich einen 
trenntrafo dazwischen hängen damits nur noch halb so Lebensgefährlich 
ist, den hab ich aber nicht)

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> Die
> anschlüsse Z1 und Z2 werden von einer hilfswicklung im Generator mit
> 230v versorgt. Hier habe ich aber nur 3v AC.

Dann ist die Wicklung defekt, oder der Rotor hat keine ausreichende 
Remanenz mehr.

von Max (multixhd)


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Der Generator selbst funktioniert 100%, habe den mit meiner älteren 
Platine getestet da ist alles gut

von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> Der Generator selbst funktioniert 100%,

Offensichtlich nicht, er liefert ja nur 3V für die Erregung.


> habe den mit meiner älteren
> Platine getestet da ist alles gut

Dann bau doch einfach die ein.

von Wolf17 (wolf17)


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Wenn an einer Schaltung zur Erregerstromregelung nur 3VAC vor einem 
Gleichrichter (-1,4V) anliegen, glaube ich nicht, dass da relevanter 
Erregerstron rauskommt.
Ich hätte vom Generator erwartet, dass unbelastet durch den 
Restmagnetismus mehr Spannung rauskommt.
-den AC Strom der 3VAC messen. Kurzschluß?
-Wicklungswiderstand der Hilfswicklung messen. Durchgebrannt? Draht ab?
-Vielleicht defekter/offener Generatorschutzschalter?

von Max (multixhd)


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H. H. schrieb:
> Dann bau doch einfach die ein.

Ich möchte die neue Platine gerne reparieren, über den Sinn möchte ich 
jetzt nicht diskutieren bitte.

von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> Ich möchte die neue Platine gerne reparieren,

Obwohl sie gar nicht defekt ist?


> über den Sinn möchte ich
> jetzt nicht diskutieren bitte.

Ist wahrlich sinnlos.

von Max (multixhd)


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H. H. schrieb:
> Obwohl sie gar nicht defekt ist?

Die Platine auf meinen Bildern ist scheinbar defekt. Mit der älteren 
Version der Platine funktioniert der Generator, mit der neueren nicht.
Die neuere Platine stammt aus einem anderen Generator in dem sie genauso 
wenig funktioniert

von Michael B. (laberkopp)


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Max schrieb:
> Ich habe an Eingang der Platine nur 3V AC, daraus wird keine
> Betriebsspannung für die Bausteine entstehen.

Wen es keine weitere Betriebsspannung wie der Akku im Auto gibt, dann 
nicht. Das liegt aber nicht an der Platine. Vielleicht schliesst das 
Relais nicht ?

von Wolf17 (wolf17)


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Max schrieb:
> Der Generator selbst funktioniert 100%, habe den mit meiner älteren
> Platine getestet da ist alles gut

Schon wieder diese Salamischeiben! Wenn es mit einer alten Platine geht, 
muss der Fehler auf der neuen sitzen.

F1 wurde hoffentlich eingebaut und geprüft.
Offener DC Durchgang F1-F2 muss beidseitig 1,4V messen.
Bei offener DC Einspeisung Z1-Z2 mit Labornetzteil +-10V darf kein Strom 
fließen, dabei muss an F1-F2 die Spannung wieder rauskommen.
Dann 100R an F1-F2, jetzt müssen knapp 90mA fließen, dann ist auch K1 
gut.

von LDR (maximu)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn es mit einer alten Platine geht,
> muss der Fehler auf der neuen sitzen.

Motorelektronik Golf I und Golf VIII, kann man ja auch beliebig 
austauschen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Also den grossen Treffer, dass hier jemand sagen konnte, kenne ich und 
es waren immer nur die zwei Bauteile ..., klappt nicht.

Nachdem es nun auch ein Bild vom Schaltplanversuch gibt, wuerde ich auf 
das Relais tippen.

Schnappe Dir mal eine 9V Batterie.  Die soll dann kurz an F1 F2 gehalten 
werden, umgedreht ebenfalls, abwechselnd.
Mit dem Multimeter an Z1 Z2 die Spannung messen.
Danach mal C6 V6 abklappern.

von Max (multixhd)


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Ich werde eure Vorschläge morgen testen. Danke euch.

Kann mir noch jemand sagen, was das für ein Transistor ist?

von Dieter W. (dds5)


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Das ist ein BSS100 MOSFET.

von Max (multixhd)


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Dieter W. schrieb:
> Das ist ein BSS100 MOSFET.

Vielen Dank. Gibt es dazu einen Ersatztyp, den bss100 bekommt man nicht 
mehr so einfach Stelle ich gerade fest

von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> Ersatztyp, den bss100

TN0610, anderes Pinout beachten.

von Max (multixhd)


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Wolf17 schrieb:
> F1 wurde hoffentlich eingebaut und geprüft.
> Offener DC Durchgang F1-F2 muss beidseitig 1,4V messen.
> Bei offener DC Einspeisung Z1-Z2 mit Labornetzteil +-10V darf kein Strom
> fließen, dabei muss an F1-F2 die Spannung wieder rauskommen.
> Dann 100R an F1-F2, jetzt müssen knapp 90mA fließen, dann ist auch K1
> gut.

F1 war drin.
F1-F2 hat nur in eine richtung einen Durchgang von 1.1V
Bei einspeisung von 10V (beide richtungen) fließen 0,8mA, an F1-F2 
liegen 9,3V an in beide Richtungen.

: Bearbeitet durch User
von Max (multixhd)


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Dieter D. schrieb:
> Schnappe Dir mal eine 9V Batterie.  Die soll dann kurz an F1 F2 gehalten
> werden, umgedreht ebenfalls, abwechselnd.
> Mit dem Multimeter an Z1 Z2 die Spannung messen.
> Danach mal C6 V6 abklappern.

Wenn ich an F1 und F2 10V mit 600mA strombegrenzung rein gebe:

Bei + an F1 und - an F2 fließt garkein strom.
Bei +an F2 und - an F1 fließen die vollen 600mA, sieht mir stark nach 
kurzschluss aus.
Ich messe auch nur in diese Richtung 1,1V durchgang, in die andere 
richtung kein durchgang.
Der Strom wird in V1-V4 verheizt, die werden deutlich warm. Welche genau 
warm werden lässt sich nicht so genau erfühlen.

Gerade noch 4 neue Dioden eingebaut, ändert an diesem Verhalten nichts.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Max schrieb:
> Bei + an F1 und - an F2 fließt garkein strom.
> Bei +an F2 und - an F1 fließen die vollen 600mA

Naturlich.

F1+F2 ist auch der AUSGANG, dein Verhalten ist völlig normal für 
Rückwärts-Einspeisung in einen Gleichrichter, die Betriebsspannung kommt 
an Z1+Z2 rein und man könnte unabhängig vom Rest die Schaltung mit TRIAC 
und Relais über Optokoppler testen.

Bitte lass die Schaltung jemanden überprüfen der zumindest ein 
grundlegendes Verständnis elektronischer Bauteile hat.

von Max (multixhd)


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Michael B. schrieb:
> F1+F2 ist auch der AUSGANG, dein Verhalten ist völlig normal für
> Rückwärts-Einspeisung in einen Gleichrichter, die Betriebsspannung kommt
> an Z1+Z2 rein und man könnte unabhängig vom Rest die Schaltung mit TRIAC
> und Relais über Optokoppler testen.
> Bitte lass die Schaltung jemanden überprüfen der zumindest ein
> grundlegendes Verständnis elektronischer Bauteile hat.

Ich hab nur das probiert, was Dieter vorgeschlagen hat.
Beim zweiten Blick auf die Schaltung ist mir auch klar geworden warum es 
sich so verhält.

Ich bin gelernter Elektroniker...

von Wolf17 (wolf17)


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Max schrieb:
> Bei einspeisung von 10V (beide richtungen) fließen 0,8mA
Die fließen vermutlich über V8. Wie ist dessen Bezeichnung, damit ich in 
das Datenblatt sehen kann ob das in Ordnung ist? Wurde der schon 
erneuert?
Wie ist der Wert von R3 und der Spannungsabfall an ihm während die 0,8mA 
fließen?

Bei +-10V an Z1-Z2 und 100R an F1-F2, welcher Strom fließt jeweils und 
wie ist jeweils die Spannung am 100R?

Wie sind die Typen von V18 und V20?

: Bearbeitet durch User
von Max (multixhd)


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Wolf17 schrieb:
> Wie ist dessen Bezeichnung

V8 ist ein "BRT 12H" Optokoppler.

Ich habe jetzt alle Aktiven Bauteile, alle Kondensatoren und alle 
Varistoren bestellt und werd das alles tauschen. Das hat nicht die Welt 
gekostet und spart meiner Meinung nach Zeit

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Max schrieb:
> Ich hab nur das probiert, was Dieter vorgeschlagen hat.

Die Ergebnisse passen schon mal. Jetzt das gleiche in umgekehrter 
Richtung, also von Z1/2 eingespeist.

von Max (multixhd)


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Max schrieb:
> Bei einspeisung von 10V (beide richtungen) fließen 0,8mA, an F1-F2
> liegen 9,3V an in beide Richtungen.

Habe ich schon gemacht. Habe in beide richtungen eingespeist an Z1-Z2

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Miss mal C6. Wenn der nachgelassen haben sollte, bekommt die Schaltung 
zu wenig Versorgung und geht nicht.

von Max (multixhd)


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Dieter D. schrieb:
> Miss mal C6

145nF, auf dem C steht u15, ich denke das bedeutet 0,15uF. Dann passt 
der Wert

von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> Ich hab nur das probiert, was Dieter vorgeschlagen hat.

Ja, hör nur auf unseren oberahnungslosen Maximalposter.

von Max (multixhd)


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H. H. schrieb:
> Ja, hör nur auf unseren oberahnungslosen Maximalposter.

Entschuldige bitte, ich bin erst seit gestern hier dabei. Ich glaube 
aber nicht dass es schneller zu einer Lösung führt wenn man sich hier 
auch noch gegenseitig fertig macht.

Ich bin für jeden Tipp dankbar und wer mir nicht helfen möchte muss das 
auch nicht tun. Ich habe mal das gemessen was er vorgeschlagen hat, ich 
weiß ja nicht welche Schlüsse er daraus ziehen will.

von H. H. (hhinz)


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Wolf17 schrieb:
> Bei offener DC Einspeisung Z1-Z2 mit Labornetzteil +-10V darf kein Strom
> fließen, dabei muss an F1-F2 die Spannung wieder rauskommen.

??

Z ist die Versorgungswicklung für die Erregung, und F ist der Rotor via 
Kohlebürsten.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Max schrieb:
> 145nF, auf dem C steht u15, ich denke das bedeutet 0,15uF. Dann passt
> der Wert

Theoretisch würde ich das auch so sehen. Bei einer Kaffeemaschine war 
das bereits zu wenig, aber auf so wenig Reserve (Obsolenz) dürften die 
Generatoren sicherlich nicht getrimmt sein.

Max schrieb:
> Entschuldige bitte, ich bin erst seit gestern hier dabei.

Keine Panik. Der Ton hier ist rauh. Es gibt hier, wie auch im richtigen 
Leben, Personen, die den Helfererfolg für sich verbuchen möchten.

Es gibt hier durchaus viele, die das besser können als ich, diese warten 
aber ab und lesen mit, bis sich etwas ergibt, wo ihnen die Erleuchtung 
kommt. Kleine Schritte verursachen viele Posts.

Die Leistungsschaltungteil funktioniert in der Form, dass zu Beginn 
durch das Relais auf die Erregungswicklung durchgesteuert wird. Wenn das 
Feld genügend stark ist und der Generator ausreichend liefert, dann wird 
diese Verbindung vom Relais unterbrochen und über den parallelen Triac 
die Versorgung übernommen. Über die Phasenschnitt wird dann der 
Erregerstrom gesteuert. Die Impulse für den Triac kommen über V8.

V6 C6 stellen in Verbindung mit R6 R22 ein Kondensatornetzteil für den 
Rest der Schaltung. Denkbar wäre, dass einer der Widerstände hochohmig 
wurde.

von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Es gibt hier durchaus viele, die das besser können als ich,

Alle.

von Max (multixhd)


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Dieter D. schrieb:
> R6 R22

R22 hat 22kOhm, steht auch auf dem Widerstand drauf.
R6 hat 5,5kOhm und ist laut farbcode ein 6,8k
Beides mit eingelöteten Widerständen also in der Schaltung gemessen


C6 habe ich auch mitbestellt, alle anderen Kondensatoren ebenfalls.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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H. H. schrieb:
> Z ist die Versorgungswicklung für die Erregung, und F ist der Rotor via
> Kohlebürsten.
Richtig. Und deshalb muss bei funktionierender Anlaufüberbrückung mit K1 
die von der Hilfswicklung an Z eingespeiste Energie abzüglich zwei 
Diodenstrecken an F wieder rauskommen zur Erregerwicklung.

Ich vermute inzwischen, dass die gemessenen 3VAC vom unerregten 
Generator an Z doch mit etwa 2VDC an F ausreichen, um einen geringen 
anfänglichen Erregerstrom fließen zu lassen, was die 3VAC steigen lässt 
und so fort, bis genügend Hilfsenergie bereitsteht, K1 öffnet und die 
Regelung mit V7 beginnt.

Solange Max die Messungen mit Z +-10v und 100R an F nicht macht, ist 
unklar ob K1 niederohmig schließt und V1-4 einwandfrei sind.

Wohin die 0,8mA bei 10V an Z gehen bleibt unklar so lange Spannung an R3 
und Widerstand nicht genannt werden. Im BRT12H Datenblatt steht 
off-state current 0,5-100µA.
Auch fehlt noch die Angabe, ob der Koppler schon gewechselt wurde.

: Bearbeitet durch User
von Max (multixhd)


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Wolf17 schrieb:
> Solange Max die Messungen mit Z +-10v und 100R an F nicht macht, ist
> unklar ob K1 niederohmig schließt und V1-4 einwandfrei sind.

100r waren gerade nicht greifbar. Aber ich würde sagen das Relais ist 
ok.

Den Rest kann ich momentan nicht messen, da ich gestern schon alles 
ausgelötet habe was ersetzt werden soll.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Was noch mit Labornetzteil (und 9V Blockbatterien) an der Platine 
getestet werden könnte, wäre der Triac und der auslösende Optokoppler 
V8.

: Bearbeitet durch User
von Max (multixhd)


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Wolf17 schrieb:
> Wohin die 0,8mA bei 10V an Z gehen bleibt unklar so lange Spannung an R3
> und Widerstand nicht genannt werden. Im BRT12H Datenblatt steht
> off-state current 0,5-100µA.
> Auch fehlt noch die Angabe, ob der Koppler schon gewechselt wurde.


Ich habe jetzt alle Kondensatoren und aktiven bauteile erneuert. Die 
0,8mA sind nach wie vor da. Über R3 messe ich keine Spannung.
Der Optokoppler wurde dementsprechend auch gewechselt.

von Michael B. (laberkopp)


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Max schrieb:
> Ich habe jetzt alle Kondensatoren und aktiven bauteile erneuert. Die
> 0,8mA sind nach wie vor da.

Ach.

Michael B. schrieb:
> Max schrieb:
>> Die Platine funktioniert nicht wie sie soll und ich Versuche jetzt
>> nach und nach alles auszutauschen was man noch bekommt
>
> Klingt nicht zielführend

von Max (multixhd)


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So jetzt tut sich zumindest etwas.
Nachdem ich der Erregerwicklung eine kleine "Starthilfe" mit einer 
Knopfzelle gegeben habe, passiert das was auf dem Video zu sehen ist.

Das Relais schaltet immer wieder und fällt dann wieder ab.

Wäre es möglich dass ich zu wenig Restmagnetismus im Generator habe? 
Vielleicht sollte ich eine größere Hilfsspannung als Starthilfe anlegen.

Für mich sieht es so aus als könnte die Hilfswicklung nicht genug Strom 
für die Erregung zur Verfügung stellen.

https://youtube.com/shorts/HutBs-4PZTs?si=c1Ps1Ht7jT68uxKG

von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> Für mich sieht es so aus als könnte die Hilfswicklung nicht genug Strom
> für die Erregung zur Verfügung stellen.

Das hatte ich dir schon vor längerem geschrieben.

von Max (multixhd)


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H. H. schrieb:
> Das hatte ich dir schon vor längerem geschrieben.

Und ich hab bereits erwähnt dass mein Generator 100% funktioniert. 
Sobald ich da die ältere Platine rein hänge läuft alles.

von H. H. (hhinz)


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Na, dann viel Vergnügen noch.

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