@w4lker 07.03.2024 19:45: Deinen Lösungs-Weg mit der Quellen -Wandlung darf ich bestätigen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%A9venin-Theorem
Ja, genau, die Serie der gegebenen idealen Spannungs -Quelle
$${\underline U}$$
mit der (hier induktiven) Impedanz
$$\mathrm{j}\cdot\omega \cdot L$$
entspricht dem Thévenin -Äquivalent (einer linearen Spannungs -Quelle).
Diese kann (gemäss Theorem) in eine Parallel -Schaltung der idealen Strom -Quelle
$${\underline I}_{\mathrm{Norton}} = \frac{\underline{U}}{\mathrm{j}\cdot\omega\cdot L}$$
|| zu der zuvor genannten induktiven Impedanz in eine lineare Strom -Quelle, das Norton -Äquivalent umgeformt werden.
Diese Wandlung (erlaubt eine Veränderung der gegebenen Struktur &) ergibt, wie w4lker 07.03.2024 19:45 erwähnte, die "gleichwertige" Parallel -Schaltung von L, C & R mit z. B. der Admittanz
$${\underline Y} = \overbrace{\frac{1}{\mathrm{j} \cdot \omega \cdot L} + \mathrm{j}\cdot\omega \cdot C}^{\mathrm{j} \cdot \mathrm{Im}({\underline Y})} + \frac{1}{R}$$
(an der idealen Norton- Strom -Quelle).
Dieser Admittanz ist (diesmal, dank Quell-Umformung auch ohne Extremwert -Betrachtung) anzusehen, dass deren Betrag dann minimal wird, wenn der Imaginärteil verschwindet, daher (wie w4lker erwähnte) bei dem mittlerweile vertrauten Kapazitäts -Wert
$$C \ = \ \frac{1}{\omega^2 \cdot L}.$$
Die Spannung ist (gleich über alle 4 Bauteile)
$${\underline U}_R \ = \ \frac{{\underline I}_{\mathrm{Norton}}}{{\underline Y}}$$
und wird (betragsmässig) maximal
$${\underline U}_R \ = R \cdot \overbrace{{\underline I}_{\mathrm{Norton}}}^{\frac{{\underline U}}{\mathrm{j}\cdot\omega \cdot L}}$$
mit Betrag (wie von Uwe zuvor erwähnt)
$$|{\underline U}_R| \ = \ 45.015\cdots \mathrm{V},$$
entsprechend der bekannten Wirkleistung
$$\overbrace{P}^{\frac{|{\underline U}_R|^2}{R}} \ = \ 20.264 \cdots \mathrm{W},$$
womit gemäss meiner Ansicht alles zusammenpasst.