Hi, das Teil ist definitiv tot, klar nach fast 10 Jahren und auch klar das Bosch nicht reagiert. Einzige Möglichkeit die ich als Ersatz sehe eine 2. Platine mit nem passenden großen Trafo, denn in Google is nur das Datasheet zu finden....
Oder gleich ein Schaltnetztteil reinpflanzen. Ich seh jetzt von hier den vorhandenen Platz und die benötigten Spannungen nicht. Der Trafo hat 2,3VA, und typisch einen sehr übersichtlichen Wirkungsgrad. Schätze mal 50-60%
Oder anders gesagt 2W Leerlaufverluste, macht ca. 5€ Strom im Jahr.
Wäre zumindest eine Möglichkeit, ansonsten bei den gängigen Distributoren suchen, das ist ein Standardteil und Spannung und Leistung und Pinout steht sogar drauf. Bei der Farbe würd ich ja auf Block als Hersteller tippen, die gibt es noch.
Da sehe ich eine braune Soße vom Trafo zu den Pins laufen. Da ist wohl mal was ausgelaufen und auf die Platine getropft. Da sind darunter vermutlich die Kupferbahnen weggefressen. Vermutlich geht der Trafo dann noch.
Hi, das Teil ist definitiv tot, klar nach fast 10 Jahren und auch klar
Gemessen? Oder nur "klar vermutet" wegen der "ausgelaufenen Flüssigkeit"?
Wenn ich den Aufdruck richtig interpretiere, dann geht der Trafo aber schon auf sein 30. Lebensjahr zu ...
das Bosch nicht reagiert. Einzige Möglichkeit die ich als Ersatz sehe
eine 2. Platine mit nem passenden großen Trafo, denn in Google is nur
Wieso so umständlich?
das Datasheet zu finden....
Tja, anhand des Datasheets kann man alternativ aber auch Alternativen suchen ...
Hi, das Teil ist definitiv tot, klar nach fast 10 Jahren und auch
klar das Bosch nicht reagiert.
10 Jahre und ein Trafo von 1997? Paßt nicht zusammen.
Eher ungewöhnlich, da der Bosch Ersatz Teil Versorgung gut aufgestellt
ist.
Da wird allerhöchstens mal die gesamte Platine als Ersatzteil verfügbar gewesen sein. Bei Heißluftpistolen gibt's auch nicht den Triac einzeln sondern nur die vergossene Regeleinheit.
Es passt aber auch ein 12V 2.5...4VA Trafo von Block, Spitznagel und
anderen Herstellern.
Bekommst du für 3...15€ bei Pollin, RS, Buerklin, Reichelt.
Eben, noch mehr Standard geht fast nicht.
Was mich wundert, daß diese Vergußmasse thermoplastisch ist. Epoxid kriegt man meines Wissens so nicht raus. :) (Wobei ja z.B. bei Uhu endfest 300 "eine längere Erwärmung über 200°C" empfohlen wird, um dann den erweichten Klebstoff zu entfernen.)
Siemens hatte mal die baugleichen Geräte wie Bosch, so konnte ich einen defekten Schrank mit einer Platine vom Sperrmüll reparieren und hatte sogar noch eine Zusatzfunktion (Realtemperaturanzeige), die vorher nicht verbaut war.
Eine Frage für die Reparatur wäre noch, warum der Trafo so heiß wurde. Da kann gerne auf der Sekundärseite was kaputtsein, so daß der neue Trafo auch gleich wieder leidet.
Hi vielen Dank für die vielen Hinweise. Ich hatte mit Google gesucht selbst bei Reichelt nichts gesehen. Wahrscheinlich Altersblind. 😉
Es hieß bei Anderen zur Zeit nicht verfügbar und bei Reichelt passten die Ampere nicht ganz.
Was das Alter betrifft, muss ich mich auf die Aussagen beim Kauf verlassen (20€) für unsere Küche in einem Sozialprojekt. Der sieht fast wie neu aus.
Er hat aber kein Typenschild und das Bild vom Trafo hatte ich da noch nicht.
Mit Bosch habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Der Service braucht Wochen ehe er reagiert und, die Preise der Ersatzteile sind jenseits von gut und böse. Kohlehalter für Staubsaugermotor, nö nur den ganzen Motor, teurer als der Staubsauger.
Und klar habe ich gemessen. Der Sekundärkreis hat keinen Durchgang. Die braune Soße ist wohl eher aus dem Trafo raus gelaufen - Hitzetod, wenn ich den Buckel oben sehe.
Es hieß bei Anderen zur Zeit nicht verfügbar und bei Reichelt passten
die Ampere nicht ganz.
Was soll da nicht passen? Beide Trafos haben 2,3VA und 12V. Daraus ergibt sich der gleiche Strom.
Und klar habe ich gemessen. Der Sekundärkreis hat keinen Durchgang. Die
braune Soße ist wohl eher aus dem Trafo raus gelaufen - Hitzetod, wenn
ich den Buckel oben sehe.
Dann stellt sich mir die Frage nach dem "warum". Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Last zu hoch ist, also etwas in der weiteren Schaltung kaputt ist.
Hast du ein Trafo oder Netzgerät, mit dem du die Schaltung ersatzweise versorgen kannst? Dann den Strom messen, ob er im sinnvollen Bereich ist und/oder beobachten, ob etwas heiß wird.
Vielleicht ergibt sich daraus, dass sich eine Reparatur nicht lohnt oder nicht möglich ist.
Da sehe ich eine braune Soße vom Trafo zu den Pins laufen.
Der Hoppytheoretiker wieder...
Nennt man Epoxydharz und dient zum Festkleben des Trafos.
Würde es AUS dem Trafo laufen, würde es nicht an seinem Rand hochgelaufen sein, aber woher soll ein Theoretiker das schon wissen.
Dann stellt sich mir die Frage nach dem "warum". Es ist nicht
unwahrscheinlich, dass die Last zu hoch ist, also etwas in der weiteren
Schaltung kaputt ist.
Ein Klassiker wäre der MLCC nach dem Gleichrichter, so vorhanden.
Dann stellt sich mir die Frage nach dem "warum". Es ist nicht
unwahrscheinlich, dass die Last zu hoch ist, also etwas in der weiteren
Schaltung kaputt ist.
Ein Klassiker wäre der MLCC nach dem Gleichrichter, so vorhanden.
'97 waren es fast noch goldene Frako, die hatten aber die gleiche Eigenschaft (sich in einen Kurzschluß zu verwandeln.)
Wenn der Trafo keinen Windungsschluß hatte, muß ihm etwas anderes zugesetzt haben, das jetzt noch im Kühlschrank lauert.
Da sehe ich eine braune Soße vom Trafo zu den Pins laufen.
Der Hoppytheoretiker wieder...
Nennt man Epoxydharz und dient zum Festkleben des Trafos.
Würde es AUS dem Trafo laufen, würde es nicht an seinem Rand
hochgelaufen sein, aber woher soll ein Theoretiker das schon wissen.
Ich habe in der Tat noch nie Trafovergußmasse dieser Farbe gesehen. Ich habe aber auch noch nie einen angeklebten Printtrafo gesehen. Schon gar nicht mit Kleber dieser häßlichen Farbe. Und ich hatte ja sogar schon mit sehr ähnlichen bis vielleicht sogar identischen Kühlschränken wie diesem hier zu tun.
Vielleicht hat man den Trafo vor dem Lötbad auf ein Bett aus Heißleim gestellt. Durch die Überhitzung jetzt ist es dann rausgequollen bzw. -gelaufen. Aber '97 Trafos ankleben? Auch die größten Elkos standen oder lagen damals frei an ihren Beinchen. Und von meinen Dutzenden ausgelöteter Printtrafos mußte ich noch nie einen freischneiden.
Die Geräte von damals sehen auch nach 25 Jahren oft noch besser aus als neue im Mediamarkt. :)
Er hat aber kein Typenschild und das Bild vom Trafo hatte ich da noch
nicht.
Weiß jetzt nicht, wo die Typenschilder versteckt sind. Wenn es im Innenraum war, kann es der Vorbesitzer einfach abgezogen haben. Aber oft sind sie im Türbereich, daß man sie im geschlossenen Zustand gar nicht sieht, auch bei Herden und Waschmaschinen. Weil da wo das Netzkabel hinführt, ist zwar der logisch sinnvollste Platz dafür, aber jedesmal das Gerät von der Wand rücken und auf die Seite werfen ist auf Dauer doch unpraktisch.
Wenn es ein bißchen mehr sein sollte, dann macht das nichts.
Läßt sich denn noch feststellen, ob die Primär- oder Sekundärwicklung den großen Schaden hat?
Folgen des Verzichts auf eine Sicherung am Trafoausgang.
Oder wenigstens einer austauschbaren Thermosicherung im Trafo. Der war unvergossen, da hätte man schön was zwischen die Kiemen klemmen können. Und ich habe auch mal bei einem älteren Gerät in der (Reparatur-)Anleitung gesehen, daß der Tausch einer Thermosicherung beschrieben wurde. Aber soviel Geräteschutz ist eher unüblich.
Eine vergossene Thermosicherung dagegen könnte man auch mit einer Sprengkapsel ergänzen, weil das Gerät in beiden Fällen wirtschaftlich tot sein dürfte. Ich glaube bei diesen ganzen Trafo-Steckernetzteilen der 80er war das sogar vorgeschrieben. Weil die eh immer kurz vor der Selbstentzündung betrieben wurden. Aber die waren immerhin extern und theoretisch unabhängig vom Gerät beschaffbar.
Folgen des Verzichts auf eine Sicherung am Trafoausgang.
Oder wenigstens einer austauschbaren Thermosicherung im Trafo
2.3VA Trafos sind dauerkurzschlussfest.
Ein Trafo mit Thermosicherung muss erst abschalten wenn er so heiss wird dass er durch die Hitze beschädigt wurde.
Ein Trafo mit austauschbarer Thermosicherung oder Bimetallthermostat muss so dimensioniert sein, dass er beim Abschalten garantiert noch keine Schäden davontrug. Grob bei der Hälfte der Leistung, er muss also doppelt überdimensioniert sein. Und der Kostenaufwand nur, damit er BEI EINEM ANDEREN DEFEKT des Geräts nicht mit kaputt geht und im Zuge der Reparatur nicht mit getauscht werden muss, denn im Normalbetrieb würde er sowieso nicht zu heiss werden und wenn der Grund der Überhitzung von ihm selbst stammt ist er selbst kaputt.
Das ist ökonomisch so schwachsinnig, wie es nur ein Wollvieh gut finden kann. Nur Spielzeugtrafos stattet man mit rückstellbarer Überlastsicherung aus
Mir hat genau so ein Frako den (so nicht mehr zu findenden) Trafo eines
Funktionsgenerators zerstört. Weil Kurzschluß.
Das ist ärgerlich und niemand bestreitet Deinen Ausfall.
Der reicht aber nicht, den goldenen Frakos ein generelles Kurzschlußrisiko anzudichten, wie es bei anderen Technologien der Fall ist. Klassische Elkos mit Kurzschluß sind selten und kommen bei jedem Hersteller vor.
Folgen des Verzichts auf eine Sicherung am Trafoausgang.
Oder wenigstens einer austauschbaren Thermosicherung im Trafo.
Da hat der Hersteller einfach nur dämlich dimensioniert. Ich habe mal ein R&S NGM 7,5-4 Labornetzteil nachhause gefahren, wo laut Kollege der Netztrafo defekt sein sollte. War er nicht, ein Ladeelko hatte Kurzschluß. Auch das hat nur eine Primärsicherung, die aber in dem Fall zuverlässig ausgelöst hat.