Mi. W. schrieb:
Du kaufst eine "Dieselheizung" von irgendeinem Lieferanten aus einem
Land das CE als China Export deklariert und hast dann Sorge das es
/nach/ dem Betrieb noch Brandgefahr gibt?
Ich würd mir bei dem Preis, der Herkunft und dem wie dort für den
preiswerten Export produziert wird vor allem Sorgen darüber machen dass
das Ding nicht während dem Betrieb einen Brand auslöst...
Danach zieht man einfach den Stecker und freut sich wieder einen Einsatz
der Heizung überlebt zu haben. Denn so meschugge kann man ja nicht sein
um das ohne Aufsicht zu betreiben, oder?
Na, ganz so schlimm ist es nicht. Diese "China-Heizungen" sind im Prinzip Nachbauten älterer Wabesto-Heizungen, mechanisch durchaus vernünftig aus Aluguss, robust - und von der Trennung Warmluft/Abgase her auch sicher. Letztendlich scheint es mMn in CN nur eine Firma zu geben, die die Gusskomponenten herstellt, die Elektronik/Gehäuse bauen dann andere drumherum.
Die funktionieren schon seit Jahren in vielen Wohnmobilen/Heimwerkerbretterbuden. Hier steht seit drei Jahren eine fest installiert in der Garage (allerdings in DE gekauft), falls mal im Winter gewerkelt werden muss. Funktioniert einwandfrei und macht durchaus richtig "Betrieb" - sprich: die bekommt den Raum wirklich flott warm (keine 15 Minuten inkl. Startsequenz) und 100€ sind dafür ein richtig guter Preis.
Ich schalte sie auch komplett aus, nachdem sie runtergefahren ist. Meist aber
erst später.
Die Lüfter haben mWn Gleichstrommotoren, auf jeden Fall regelt meine Heizung die Luftmenge/Drehzahl je nach Bedarf. Man könnte da also ein Signal (Stromfluss) abgreifen.
An der Stelle des OPs würde ich aber auch auf ein 15-min-Zeitrelais setzen, das ich zusammen mit dem Abschalten aktiviere. Einfach, robust, unabhängig - funktioniert immer (auch wenn die Heizungselektronik vielleicht mal spinnen sollte).