ich möchte in mein kleines Kellerabteil, welches leider über keinen Stromanschluss verfügt, zwei 12V Led-Leisten [1] installieren. Betrieben soll die über eine 12V Motorradbattiere mit 14Ah [2].
Meine Frage dazu: Sollte da noch ein Batteriewächter (Tiefentladungsschutz) zwischen rein? Tiefentladungen sind ja grad nicht ratsam...
Meine Frage dazu: Sollte da noch ein Batteriewächter
(Tiefentladungsschutz) zwischen rein? Tiefentladungen sind ja grad nicht
ratsam...
Nicht nur das.
Starterakku sollten möglichst gar nicht (teil)entladen rumstehen.
Wenn das also noch eine alte Batterie mit Stopfen ist "besonders hübsch im glasklaren Gehäuse" oder ein nicht zyklenfester Gelakku -> jedesmal mitnehmen und gleich ans Ladegerät.
Bei zyklenfesten Bleiakkus gilt auch, dass sie ihre 600 Zyklen nur erreichen, wenn sie nur zur Hälfte entladen werden. Der Entladeschutz sollte also schon bei 12.4V das Licht ausknipsen. Blöd, dann steht man im dunklen. Also eher erst warnen, dann abschalten.
Meine Frage dazu: Sollte da noch ein Batteriewächter
(Tiefentladungsschutz) zwischen rein? Tiefentladungen sind ja grad nicht
ratsam...
Bei dem Einsatzszenario hält der Akku eh nicht lange, insofern ist’s auch fast egal. Starterbatterien auf Bleibasis möchten gerne möglichst immer voll gehalten werden, und nur ab und zu kurz etwas Energie abgeben, die im Anschluss gleich wieder zugeführt wird.
Es gibt heutzutage Starterbatterien auf Lithiumbasis, genauer: LiFePO₄ – die wären für den Job /deutlich/ besser geeignet, weil sie problemlos und wiederholt komplett geleert und gefüllt werden können, und in der Regel bringen sie ihren Schutz gegen Tiefentladung und so direkt mit.
OT: Besser wär’s, so Links von dem ganzen persönlichen Müll zu befreien, bevor sie gepostet werden.
Meine Frage dazu: Sollte da noch ein Batteriewächter
(Tiefentladungsschutz) zwischen rein? Tiefentladungen sind ja grad nicht
ratsam...
Es gibt heutzutage Starterbatterien auf Lithiumbasis, genauer: LiFePO₄ –
die wären für den Job deutlich besser geeignet, weil sie problemlos
und wiederholt komplett geleert und gefüllt werden können, und in der
Regel bringen sie ihren Schutz gegen Tiefentladung und so direkt mit.
LiFePo4 wäre auch meine erste Wahl. Ein 10,5Ah (ca. 9Ah nutzbar) ist zwar 3 mal so teuer wie der verlinkte Akku des TO, macht sich im Laufe mehrerer Jahre aber bezahlt. 7 Jahre Garantie gibt es zudem. BMS ist zudem bereits integriert.
Wieviel Zeit willst Du da verbringen? Werkstatt nur mit Akku-Geräten? Und ohne Fenster?
Ich würde mir eine leichte, transportable Leuchte mit Li-Akku besorgen. kostet ein Bruchteil, ist mobil und vielfach einsetzbar (ok, dann ist sie auch meist woanders ;-). Wenn Du da nicht täglich arbeitest, hält das auch einen Monat oder so.
Wenn Du da mehr Zeit verbringen willst (lesen, basteln, etc.) könnte eine LED-Brille noch eine Möglichkeit sein, wenn der Raum ein Fenster hat, auch eine Solarzelle. Eine Starterbatterie, auch vom Motorrad, möchtest Du nicht schleppen. Und im nächsten Winter friert sie Dir dann doch kaputt.
Mit viel Wohlwollen kannst Du 7Ah nutzen..anfangs.
Die Differenz zwischen dem Akku vom TO und dem 10,5Ah LiFePo4 beträgt ca. 3Kg. Das Teil muss zum aufladen wohl an einen anderen Ort gebracht werden. Wobei der Akku des TO mit ca. 5Kg nicht so schwer ist. Er ist allerdings auch größer.
Solltest du ein leistungsfähiges Akkusystem für Werkzeuge haben (z.B. Festool, Makita,..), dann holhe dir eifnach dafür 1-2 Lampen. Hat den Vorteil das du die Akkus ja eh schon hast und die meistens eh geladen sind.
Wo Licht ist, ist auch viel Schatten. Die vorgeschlagenen Werkzeugscheinwerfer sind schon mal eine gute Idee. Allerdings ist dieses Punktlicht mit viel Schatten im Gegensatz zu seinen gewünschten Lichtleisten.
Danke für eure zahlreichen Antworten und Tipps. Also es geht um ein kleines Kellerabteil wo ich mein Rad rausholen muss und halt hin und wieder was suche. Mit sieben Stunden Leuchtdauer werde ich ca. vier bis fünf Monate auskommen. Aber anscheinend ist die Idee mit der Motorradbatterie doch nicht die beste, war halt für mich naheliegend da ich schon ein Ladegerät für Auto bzw. Motorradbatterien habe.
Ich werd mir die Links mal durchschauen und sonst nochmal melden.
Also es geht um ein
kleines Kellerabteil wo ich mein Rad rausholen muss und halt hin und
wieder was suche. Mit sieben Stunden Leuchtdauer werde ich ca. vier bis
fünf Monate auskommen.
Bei derart geringer Nutzung sind selbst 12V (aus 8 Alkali-Mangan Monozellen) eine überlegenswerte ökonomische Alternative.
Also Primärzelle statt Akku.
Danke für eure zahlreichen Antworten und Tipps. Also es geht um ein
kleines Kellerabteil wo ich mein Rad rausholen muss und halt hin und
wieder was suche. Mit sieben Stunden Leuchtdauer werde ich ca. vier bis
fünf Monate auskommen.
Sone Mini-Led-Leuchte mit Bewegungsmelder und statt Batterien ein paar Zellen aus einem alten Laptopakku.
Im Discounter gibts regelmäßig "LED Baustrahler mit LiIon Akku und Powerbankfunktion" für um die 15€.
Aufzuladen über USB-Anschluss, Haltbarkeit des Akkus bei Dauerbetrieb 3-4 h bei halber Helligkeit (volle Helligkeit = Beleuchtung á la Supernova).
Da würde ich keinen Motorradakku durch die Gegend schleppen.
Eine 20Ah Powerbank (~69Wh) kostet 15€,
dazu einen 5V auf 12V step up Wandler
Alternativ gibts auch LED-Leuchten für 5V, dann meist eh schon mit USB-Stecker oder Buchse dran; Schrank-Innenleuchten o.ä. wäre ein passender Suchbegriff.
Im Discounter gibts regelmäßig "LED Baustrahler
mit LiIon Akku und Powerbankfunktion" für um die 15€.
Und wenn Du Dir davon zwei Stück leistest, passierts Dir auch nicht, daß Dir gerade bei einer längeren Suchaktion das Licht ausgeht oder die Leuchte nach dem letzten Laden noch nicht selbständig wieder in den Keller marschiert ist. ;)
Und wenn Du Dir davon zwei Stück leistest, passierts Dir auch nicht, daß
Dir gerade bei einer längeren Suchaktion das Licht ausgeht
Andere nehmen dafuer gleich die Rad-LED-Leuchte mit Akku her. Ist halt teurer als die Loesung von Michi. Wenn kein Sonderangebot erwischt wird. Mit dem Spanngummi ist das sehr flexibel und schnell befestigt.
Danke für eure zahlreichen Antworten und Tipps. Also es geht um ein
kleines Kellerabteil wo ich mein Rad rausholen muss und halt hin und
wieder was suche. Mit sieben Stunden Leuchtdauer werde ich ca. vier bis
fünf Monate auskommen. Aber anscheinend ist die Idee mit der
Motorradbatterie doch nicht die beste, war halt für mich naheliegend da
ich schon ein Ladegerät für Auto bzw. Motorradbatterien habe.
In meiner Garage ist auch kein Stromanschluss. Allerdings habe ich 24V für den Torantrieb über Solar und 2 Solarakkus. Um Licht zu haben habe ich normale Kellerleuchten auf LED umgebaut. Für eine bewegliche Leuchte habe ich eine Werkstattleuchte auf LED umgebaut. In meinem Fall kommen 3W Leuchtmittel zum Einsatz. Für einen kleinen Kellerraum sollten 3W bis max. 5W vollkommen ausreichen. Aktuell bastle ich noch an einer Lösung die Handlampe an einem Werkzeugakku zu verwenden. In meinem Fall sind das 18V Akkus von der grünen Bosch Serie. Es gibt wohl Adapter dafür zu kaufen, ich versuche aber es selbst umzusetzen. Dafür wäre ein 3D-Drucker sicherlich gut.
Meine verwendeten Leuchtmittel haben den Vorteil von ca. 10V bis 30V zu funktionieren, ideal also für 12V bzw. 24V Systeme.
In Deinem Fall wäre das eine Alternative den Akku bei entsprechender Kontaktierung schnell zu wechseln.
Auch der Vorschlag mit den Monozellen ist eine Überlegung wert.
Auf jeden Fall würde ich einen Bewegungsmelder verwenden. Bei Bedarf könnte eine 2te Leuchte manuell dazu geschaltet werden. Außerdem würde ich eine ganz normale Taschenlampe mit Standard-Batterien C oder D in dem Keller vorhalten.
Fürs Rad raus holen reicht ein Licht an einer Powerbank.
Da nimmste 2 "Dot-It" oder vergleichbare,
noch 'ne Diode vor das Lichtplatinchen und dann passt das an den 5V.
USB-Kabel von einer alten Tastatur oder Maus,
Schnurschalter á la Quick&dirty dazwischen,
und dann kannste Dir 2 Leuchten ins Schapp klemmen wohin Du willst.
Das Rohmaterial dafür
findet sich hier bisweilen schneller und vor allem kostenlos am Container,
als das alles beim Ali zu bestellen.
Ein billiges HC-SR501 Modul braucht 65 μA, 50 μA wenn man den Spannugsregler auslötet und direkt mit 3 V versorgt.
Von TI gibt es eine AppNote für einen PIR mit Auswertung, der kommt mit 2 μA aus.
Die LED dann über einen LL MOSFET schalten.