Der Gong ist ein lautes Ding mit Spule (siehe Bilder 1 und 2) und wird gespeist über einen Trafo mit 8 Volt (Bild 3).
Zunächst habe ich folgende Frage: Gong, Türöffner und Glimmlämpchen laufen sicherlich über AC, doch wofür ist die DC des Trafos? Ist die nur für Lautsprecher und Mikrofon?
Das Signal möchte ich jeweils mit einem Optokoppler detektieren und schalten. Ich dachte daran, für das Schalten einen Panasonic AQH verwenden (der dürfte für diese Anwendung optimal sein), ich bin nur nicht sicher, ob ich hier einen AQH3213 oder einen AQH3223 verwenden soll. Beide schalten bis zu 1,2 A durch.
Welcher Optokoppler hingegen wäre für das Detektieren optimal?
Der Optokoppler wird logischerweise aus dem Trafo gespeist, besteht hier trotz der geringen Stromabnahme die Gefahr, dass die Anlage gestört wird, oder ist das hier eher unwahrscheinlich?
Du brauchst ein so genanntes "Zusatzrelais" von Grothe. Google mal nach HTZ 788, das passt vielleicht.
Denke daran dass das ein Bus-System ist. Wenn du Mieter bist und die Anlage kaputt bastelst, kann es sau-teuer werden. Dagegen sind die 50€ für die offizielle Lösung Peanuts.
Das Netzteil liefert 8V AC für den Türöffner. Alles andere hängt am Bus B. Stromversorgung, Sprache und die digitale Signalisierung.
Du brauchst ein so genanntes "Zusatzrelais" von Grothe. Google mal nach
HTZ 788, das passt vielleicht.
Du bräuchtest es, andere lösen das aus der Bastelkiste.
Denke daran dass das ein Bus-System ist.
Na und?
Wenn du Mieter bist und die
Anlage kaputt bastelst, kann es sau-teuer werden.
Da ist sie wieder, Stefans Angst.
Laut seiner Beschreibung hat er einen mechanischen Gong. Der zieht und bekommt genug Strom, um eine kleines Relais oder einen Optokoppler parallel zur Spule zu klemmen.
Den ESP32 versorgt man mit einem eigenen Netzteil, fertig.
Laut seiner Beschreibung hat er einen mechanischen Gong. Der zieht und
bekommt genug Strom, um eine kleines Relais oder einen Optokoppler
parallel zur Spule zu klemmen.
Ich habe den Eröffnungsbeitrag so verstanden, dass er einen Gong an die Sprechanlage anschließen möchte.
Auf den Fotos sehe ich nämlich nur einen Summer und er möchte mit dem Optokoppler "bis zu" 1,2 A durch schalten.
Laut seiner Beschreibung hat er einen mechanischen Gong. Der zieht und
bekommt genug Strom, um eine kleines Relais oder einen Optokoppler
parallel zur Spule zu klemmen.
Ich habe den Eröffnungsbeitrag so verstanden, dass er einen Gong an die
Sprechanlage anschließen möchte.
Auf den Fotos sehe ich nämlich nur einen Summer und er möchte mit dem
Optokoppler "bis zu" 1,2 A durch schalten.
Ich möchte den Gong einerseits detektieren und andererseits auch ein- und ausschaltbar machen. In beiden Fällen möchte ich Optokoppler nutzen, bin aber nicht sicher, welche.
Denke daran dass Spulen beim Aus-Schalten einen Impuls mit hoher Spannung induzieren. Davor musst du deine Optokoppler beschützen.
Die von dir genannten Optokoppler haben Triac Ausgänge, können also nur AC schalten. Wird der Gong mit AC betrieben?
Ob die Variante mit Zero-Cross schon mit 8V funktioniert, weiss ich nicht. Danach würde ich das Datenblatt durchsuchen, oder den einfacheren ohne zero-cross nehnen.
Für die Richtung zum ESP hin brauchst du eher einen für DC mit Transistor-Ausgang z.B. PC817.
Gong ist der falsche Ausdruck - es ist kein einmaliges Geräusch -, ich meine abstrakt die Klingel, im vorliegenden Fall das andauernde (furchtbar laute und unangenehme) Rattern, solange der Knopf gedrückt wird. Die ist sichtbar im zweiten Bild, das ich im Eröffnungsbeitrag hochgeladen habe.
Ja. Wie gesagt ist ein Schutz gegen Überspannung nötig. Sonst hält das
nicht lange.
Die Überspannung entsteht nur, wenn der Strom schlagartig nicht mehr fließen kann. Ein alternativer Strompfad, z.B. durch eine Diode (bei DC) oder zwei Z-Dioden (bei AC), hilft dagegen. Man kann die Energie aus dem Magnetfeld auch über einen Widerstand auf einen Kondensator laufen lassen, um den Strom, wenn auch gebremst, noch ein bisschen weiter fließen lassen zu können (Snubber).
Danke. Dann bleibt nur noch offen, ob ich für das Ein- und Ausschalten des Summers einen Panasonic AQH3213 (Zero-cross Turn On) oder einen AQH3223 (Random Turn On) verwenden muss.
Dann bleibt nur noch offen, ob ich für das Ein- und Ausschalten des
Summers einen Panasonic AQH3213 (Zero-cross Turn On) oder einen AQH3223
(Random Turn On) verwenden muss.
Wie bereits gesagt würde ich den einfacheren nehmen, weil du kein zero-cross brauchst und mir nicht klar ist, ob das Ding mit so kleiner Spannung überhaupt funktioniert. Es gibt hier keinen Bedarf für zero-cross.
Anders als beim Grohe, der als Klingel einen mechanischen Summer einsetzt, ertönt beim Fermax der Ton direkt aus einem Lautsprecher mit 0,3 Watt im Hörer. Den würde ich gerne um ein paar dB leiser stellen.
Ich dachte daran an ein kleines Trimmer-Potentiometer, aber deren Belastungsgrenze liegt meist deutlich unter 0,3 W, auch wenn die Klingel natürlich nur wenige Sekunden betätigt wird und ich weiß nicht, wie viel Ohm ich hier benötigen würde.
Ich entziffere 6 Ohm auf dem LS. Also würde ich mit 1-2 Ohm in Serie probieren, ob die Lautstärke reicht. Ansonsten den Widerstandswert noch etwas erhöhen. Normale 1/4W-Widerstände sollten reichen.