Hallo zusammen,
Ich arbeite für eine Firma die mithilfe eines Biotek 601A Tests der resonanzfrequenz von Druckmessleitungen durchführt. Diese Geräte sind sehr alt und daher eben auch irgendwo fehleranfällig, bzw. anfällig den Geist aufzugeben. Eins fällt aber auf:
Der Biotek funktioniert so, dass mit einem handelsüblichen Lautsprecher ein Stempel in eine Flüssigkeit gedrückt wird (quasi hydraulik per Lautsprecher) und das Fehlerbild das sich bei den Dingern gern breit macht sieht wie folgt aus:
Der Stempel bewegt sich nicht mehr, bzw. nur noch sehr wenig in nur eine Richtung.
Ich habe die Dinger schon öfter auseinander genommen und durchgeschaut. Wenn dieser Fehler auftritt, dann sieht man beim Versuch die Spule zu bewegen anstatt einer Sinuskurve eine Wellenform ähnlich der Skizze die ich angehängt habe. Normalerweise wird nacheinander eine circa 1 Sekunden lange Sinuswelle auf den Lautsprecher gegeben, welche dann nach und nach erhöht wird um zu schauen bei welcher Frequenz die höchste Amplitude erreicht wird.
Jetzt hab ich das Ding wieder zum laufen gebracht, konnte aber etwas merkwürdiges feststellen. Erst hat sich der Stempel garnicht mehr bewegt und die skizzierte Wellenform konnte beobachtet werden, wenn man versucht die Spule anzuregen.
Jetzt ist aber der Verstärkungsfaktor anders. Das Eingangssignal ist ein 3 Volt Spitze-Spitze Sinus der um 1,5 Volt angehoben ist, sodass das Signal nie negativ wird.
Das wird dann 4-fach verstärkt um 6 Volt Spitze-Spitze zu erreichen. Jetzt ist aber die Amplitude eher auf 10 Volt Spitze-Spitze angestiegen, ohne jeden Grund.
Hat jemand eine Ahnung woran das liegen kann? Kann das am Alter der Transistorschaltung liegen?
