Mir ist eine Huawei CloudEngine S5735-L48LP4S-A-V2 zugelaufen.
Kennt sich jemand mit diesem Switch aus?
Ich habe nur allgemeine Hardwareangaben gefunden, aber keine Bedienungsanleitung.
Das Ding dürfte ja konfigurierbar sein, nur wie?
Es steht eine IP drauf: 192.168.1.253. Hat der Switch ein Webinterface?
Beim Aufruf dieser IP wird nichts gefunden.
Auch ein Durchscannen meines Heimnetzes mittels "Advanced IP-Scanner" findet nichts.
Das Gerät hat 2 Taster, Mode und PNP, beide habe ich längere Zeit gedrückt, was aber scheinbar nichts bewirkt hat.
Die PWR-Led leuchtet ständig, die SYS- und MST-Led blinken abwechselnd.
Muß ich erstmal mit der Konsole das Webinterface aktivieren (wäre ja
nicht sehr nutzerfreundlich)?
Diese Teile wirken nicht so, als würden sie Fritz-Normalverbrauchenden für seine Erweiterung der Box um weitere 48 Ports adressieren. Sondern Unternehmenskunden, und da sind Webinterfaces auf dem Switch ohnehin eher optional.
Man lernt in diesem Bereich beispielsweise auch, dass nicht alle Manuals nach dem exakten Typ runtergebrochen werden, sondern geräte- und familienübergreifend sind. Teilt man diese Erkenntnis mit der Supportwebseite oder Suchmaschine, wird das Leben einfacher.
Sondern
Unternehmenskunden, und da sind Webinterfaces auf dem Switch ohnehin
eher optional.
Die ITler, die ich kenne, wollen wollen sich nicht lange mit rumprogrammieren beschäftigen, sondern das Ding ins Netzwerk hängen, minimal Notwendiges einstellen, und dann muß es laufen.
Weiteres wird dann von Zuhaus per Fernwartung gemacht. Da nützt eine Konsole nichts.
Die ITler, die ich kenne, wollen wollen sich nicht lange mit
rumprogrammieren beschäftigen, sondern das Ding ins Netzwerk hängen,
minimal Notwendiges einstellen, und dann muß es laufen.
So entstehen vermurkste Konfigurationen, "mal eben schnell dranhängen".
Weiteres wird dann von Zuhaus per Fernwartung gemacht. Da nützt eine
Konsole nichts.
Eine Konsole braucht man nur zur Erstkonfiguration und nur so weit, bis SSH funktioniert, oder die Management-Software des Netzwerkes greift. Oder überhaupt nicht, wenn ein frisches Exemplar über einen proprietären Mechanismus auch so vom Mgmt gefunden wird.
Aber am Anfang steht bei einem nicht frischen Gerät eigentlich immer der Factory Reset, die iA per Hardware ausgelöst werden kann. Nicht der Versuch, mit der vorherigen Fremdkonfiguration warm zu werden. Danach hilft die Herstellerdoku zur Inbetriebnahme.
Die ITler, die ich kenne, wollen wollen sich nicht lange mit
rumprogrammieren beschäftigen, sondern das Ding ins Netzwerk hängen,
minimal Notwendiges einstellen, und dann muß es laufen.
Weiteres wird dann von Zuhaus per Fernwartung gemacht. Da nützt eine
Konsole nichts.
Dann kennst Du nur komische ITler bzw. welche die Netzwerk nur am Rande "mit machen". Dieser Ansatz ist nämlich genau der Falsche.
Jeder ernstzunehmende Netzwerkadmin beschäftigt sich eingehend auch mit der Konsole. Im Notfall/Fehlerfall hat man nämlich oft gerade KEINEN Netzwerkzugriff mehr auf das Gerät, sondern muss sich mit der Befehlszeile begnügen.
Zumal (bei Enterprisegeräten) das Webinterface oft nur die gängigsten Features zur Verfügung stellt. Es wäre viel zu aufwändig jedes vorhandene Feature auch auf einer Webconsole abzubilden.
Und "ins Netzwerk hängen und nicht lange mit Beschäftigen" kannst Du vlt. bei einer kleinen 10 Mann Butze machen, aber nicht in einem ernstzunehmenden Betrieb. Was passiert z.B. wenn jemand "ausversehen" einen DHCP-Server(!) auf seinem PC startet? Willst Du fremde Geräte zulassen? Den unkontrollierten Anschluss von anderen Geräten, z.B. Wifi-Routern?
Es gibt einige YouTubes, die irgendwas in der Richtung Factory Reset, Password Reset und BootROM faseln. Vielleicht passt ja was davon. Ist nicht mein bevorzugtes Medium, viel Vergnügen.
Ping wird ausgeführt für 192.168.1.253 mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 192.168.1.200: Zielhost nicht erreichbar.
Antwort von 192.168.1.200: Zielhost nicht erreichbar.
Antwort von 192.168.1.200: Zielhost nicht erreichbar.
Antwort von 192.168.1.200: Zielhost nicht erreichbar.
Windows scheint die (intern erzeugten) ICMP Destination Unreachables als Antworten mitzuzählen. Ist bei mir auch so, wenn ich eine nicht existente IP-Adresse im LAN pinge.