Forum: Haus & Smart Home Kabelanschluss im Mehrfamilienhaus


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von Micha R. (feinkost)


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Ich habe mal eine Verständnisfrage zum Kabelanschluss. Bisher hatten wir 
einen Anbieter und im Keller hing eine Box. Wenn jetzt im Haus mehrere 
Parteien unterschiedliche Anbieter wählen, bekommt dann jeder seine 
eigene Box?

von Harald K. (kirnbichler)


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Nein, dann muss jede Partei ein eigenes Haus bekommen. Das ist doch wohl 
klar, wo käme man da sonst hin?

von Thomas R. (thomasr)


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In diesen Zeiten ist die Frage doch berechtigt? Schließlich entfällt 
gerade das Nebenkostenprivileg, daher wohl das vermehrte Interesse.

Ich bin selbst nicht betroffen (EFH) aber ich stelle mir vor, daß das 
wie beim Strom funktioniert: die Leitung gehört einem Versorger, die Box 
und die Verkabelung bleibt, nur der Anbieter würde sich ändern.

Bei bestimmten Sonderfällen wie Magenta müßte ein Modem im Keller sein, 
das mehrere WAN/LAN Abgänge hat entsprechend der Parteien im Haus?

von Mario M. (thelonging)


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Beim Kabelfernsehen gibt es i.d.R nur einen Anbieter. Entweder man nimmt 
teil oder nicht.

von Harald K. (kirnbichler)


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Thomas R. schrieb:
> aber ich stelle mir vor, daß das
> wie beim Strom funktioniert: die Leitung gehört einem Versorger, die Box
> und die Verkabelung bleibt, nur der Anbieter würde sich ändern

Das ist bei Kabelfernsehen so nicht umsetzbar, denn das, was über das 
Kabel transportiert wird, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter.

Damit sich mehrere Anbieter ein Kabel teilen können, müssten diese sich 
darüber einig werden, welche Programme in welchen "Bouquets" 
untergebracht werden, und wie durch selektive Verschlüsselung 
sichergestellt werden kann, welcher Kunde welche dieser "Bouqets" sehen 
darf.

Wenn es gar nicht ums Fernsehen geht, sondern nur um eine 
Internetanbindung, dann sieht die Sache etwas anders aus, da könnte ein 
Anbieter Bandbreite vom Kabelbetreiber mieten und diese wiederum dem 
jeweiligen Kunden zur Verfügung stellen.

von Thomas R. (thomasr)


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Was bringt der Entfall des Nebenkostenprivilegs denn dann für den 
einzelnen Mieter? Damit wäre er ja wieder gezwungen ein Angebot zu 
zahlen das er uU gar nicht will?

von H. H. (hhinz)


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Thomas R. schrieb:
> Was bringt der Entfall des Nebenkostenprivilegs denn dann für den
> einzelnen Mieter? Damit wäre er ja wieder gezwungen ein Angebot zu
> zahlen das er uU gar nicht will?

Wenn er wie gewohnt via Kabel fernsehen will, dann kostet es mehr. Aber 
er muss das nicht mehr als Nebenkosten hinnehmen, auch wenn er es gar 
nicht nutzt.

: Bearbeitet durch User
von Micha R. (feinkost)


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Thomas R. schrieb:
> Was bringt der Entfall des Nebenkostenprivilegs denn dann für den
> einzelnen Mieter? Damit wäre er ja wieder gezwungen ein Angebot zu
> zahlen das er uU gar nicht will?

Wenn der Mieter das Angebot nicht nutzt, dann braucht er ab dem 01.07. 
nicht mehr zahlen.

Bei Eigentümergemeinschaften wird es wohl darauf hinauflaufen, dass wenn 
der Gemeinschaftsvertrag weiter bestehen bleibt, der Vermieter einer 
einzelnen Wohnung die Kosten übernehmen muss.

von Harald K. (kirnbichler)


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Micha R. schrieb:
> Bei Eigentümergemeinschaften wird es wohl darauf hinauflaufen, dass wenn
> der Gemeinschaftsvertrag weiter bestehen bleibt, der Vermieter einer
> einzelnen Wohnung die Kosten übernehmen muss.

Deswegen ist man als WEG-Mitglied schon immer gut beraten gewesen, von 
so etwas die Finger zu lassen. Denn so einen Vertrag wird man ähnlich 
gut wieder los wie Hausschwamm.

Hat man als WEG-Mitglied Bewohner, denen Fernsehen wichtig ist, ist die 
Investition in eine Gemeinschaftssatellitenanlage die bessere Wahl - 
einmalige Installationskosten in überschaubarer Höhe, keine Folgekosten, 
keine Knebelverträge. Und, wenn man sich geschickt anstellt, auch keine 
vermurkste Fassade mit drölfzig Satellitenschüsseln auf jedem Balkon.

Wenn ein Einzeleigentümer oder -Mieter immer noch der Ansicht ist, das 
gute(tm) Kabel haben zu wollen, soll ers halt selbst zahlen.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Tja aber über die Satanlage geht kein Kabelinternet.

Und man kann sagen, was man will, aber Kabelinternet ist was 
Preis-Leistung angeht einfach das günstigste, was man bekommen kann.

Zu TV-Anbietern kann man letztendlich stehen wie man will, aber 
natürlich arbeiten die wie jeder, der eine Dienstleistung erbringt auch 
nicht für umsonst. Komisch oder?

von Harald K. (kirnbichler)


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Sven L. schrieb:
> Und man kann sagen, was man will, aber Kabelinternet ist was
> Preis-Leistung angeht einfach das günstigste, was man bekommen kann.

Aber nur, wenn das Kabel eh schon da und eh schon bezahlt ist (eben 
wegen Gemeinschaftsanschluss über das bisherige Nebenkostenprivileg).

Sieh Dir aber mal an, was Du bezahlen müsstest, wenn noch kein Kabel 
gelegt ist.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Harald K. schrieb:
> Sieh Dir aber mal an, was Du bezahlen müsstest, wenn noch kein Kabel
> gelegt ist

In vielen Bestandsimmobilien liegt aber Kabel schon...

Ein Hausanschluss ob nun Kabel oder Telekom oder was auch immer kostet 
gut und gerne 800 Euro oder mehr.

Wenn das Kabel im Keller liegt und man einen Anschluss bucht kostet die 
Montage eines Verstärkers meines Wissens nach nicht mal etwas.

von Harald K. (kirnbichler)


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Sven L. schrieb:
> In vielen Bestandsimmobilien liegt aber Kabel schon...

Kabel ist nicht gleich Kabel. Zum Fernsehen genügt die alte 
Strangverkabelung, bei der übereinanderliegende Wohnungen am selben 
Kabel hängen, einfach alle Dosen hintereinandergeschaltet.

Für Breitbandanwendungen braucht es aber eine Sternverkabelung. Wenn die 
nicht da ist, wirds auch in der Bestandsimmobilie teuer.

In meiner WEG hatte damals einer der Kabelnetzbetreiber angeregt, so 
eine Sternverkabelung einzubauen, und wollte dafür nur einige 
zehntausend Euro (das Haus hat etwa 25 Wohneinheiten). Wir haben dankend 
abgelehnt.

von Peter N. (alv)


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Sven L. schrieb:
> Ein Hausanschluss ob nun Kabel oder Telekom oder was auch immer kostet
> gut und gerne 800 Euro oder mehr.
>
> Wenn das Kabel im Keller liegt und man einen Anschluss bucht kostet die
> Montage eines Verstärkers meines Wissens nach nicht mal etwas.

Wir haben, als unsere Straße verkabelt wurde (damals noch Kabelcom), 
einen Anschluß kostenlos in den Keller legen lassen, aber nicht genutzt.
Mieter hatten mal eine Zeitlang Kabelfernsehen genutzt, aber ich kann 
mir nicht vorstellen, daß sie eine Anschlußgebühr bezahlt haben, 
vielleicht in den Kabelfernsehkosten anteilig enthalten?

Als ich dann später das Kabel für Telefon und Internet (dann Kabel D) 
nutzte,
brauchte ich keine Anschlußgebühr bezahlen und die ganze vorhandene 
Technik wurde auch kostenlos ersetzt.

von Harald K. (kirnbichler)


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Die fehlende Anschlussgebühr holen sich die Kabelbetreiber durch die 
monatlichen Gebühren schon wieder rein, so altruistisch sind die nicht, 
daß die was zu verschenken hätten.

Was zahlst Du denn so im Monat? Und weißt Du, was der Mieter bezahlt 
hat?

von Sven L. (sven_rvbg)


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Harald K. schrieb:
> Für Breitbandanwendungen braucht es aber eine Sternverkabelung. Wenn die
> nicht da ist, wirds auch in der Bestandsimmobilie teuer.
Nö brauchts nicht, es müssen rückkanalfähige Komponenten verbaut sein 
und das Kabel muss doppelt geschirmt sein. Kenne genügend Installationen 
in dennen eine Sternverkabelung nicht gegeben ist.

Sternverkabelung hat im Sinne der neuen Regelung den Vorteil, das man 
nichtzahlende Kunden einfach abklemmen kann.
>
> In meiner WEG hatte damals einer der Kabelnetzbetreiber angeregt, so
> eine Sternverkabelung einzubauen, und wollte dafür nur einige
> zehntausend Euro (das Haus hat etwa 25 Wohneinheiten). Wir haben dankend
> abgelehnt.
Kann ich so nicht bestätigen

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> Hat man als WEG-Mitglied Bewohner, denen Fernsehen wichtig ist, ist die
> Investition in eine Gemeinschaftssatellitenanlage die bessere Wahl -
> einmalige Installationskosten in überschaubarer Höhe, keine Folgekosten,

ist leider absolut falsch

1. Versicherungstechnisch, kann vom Dach geweht werden, Tauben und große 
Vögel können Schäden hinterlassen.

https://www.digitalfernsehen.de/ratgeber/digital-tv/die-geschichte-des-fernsehens-die-geburtsstunde-des-satellitenfernsehens-teil-9-553642/

Schnee und Dreck auf Schüsseln, Probleme bei Regen und Wolken, kennen 
wir in der WEG seit 1987 nicht.

Die geringsten Folgekosten hatten wir über 35 Jahre in der WEG.

von Kurt (sommerwin)


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Harald K. schrieb:
> Für Breitbandanwendungen braucht es aber eine Sternverkabelung. Wenn die
> nicht da ist, wirds auch in der Bestandsimmobilie teuer.

Das stimmt nicht! Bei Baumverkabelung sind maximal 5 Dosen 
hintereinander ohne Bandbreitenbegrenzung möglich. Die Rückkanaldämpfung 
am Kabelmoden darf maximal 10dB betragen. Da jede Dose im Durchgang etwa 
2 dB dämpft, ist das Signal somit bei 5 in Reihe geschalteten Dosen noch 
innerhalb des zulässigen Betriebsbereichs.

von Joachim B. (jar)


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Kurt schrieb:
> Das stimmt nicht! Bei Baumverkabelung sind maximal 5 Dosen
> hintereinander ohne Bandbreitenbegrenzung möglich.

und wenn der Erste oder der Letzte oder einer mittendrin einen 
Kabelvertrag hat können die nach- oder vor- geschalteten kostenlos 
schauen.
Es ist egal, es kann in so einer Baumstruktur keine gemischte 
Freischaltung geben. Ich baue doch nicht meine Schrankwand ab um mir 
dort Sperrfilter einsetzen zu lassen.

von H. H. (hhinz)


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Joachim B. schrieb:
> Ich baue doch nicht meine Schrankwand ab um mir
> dort Sperrfilter einsetzen zu lassen.

Keine Sorge, das machen dann eben Handwerker, und du bekommst die 
Rechnung.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Joachim B. schrieb:
> Es ist egal, es kann in so einer Baumstruktur keine gemischte
> Freischaltung geben. Ich baue doch nicht meine Schrankwand ab um mir
> dort Sperrfilter einsetzen zu lassen.
Es gibt auch Plombierdeckel für BK-Dosen, falls der davor oder danach 
nicht zahlen mag.

Wird spannend, wie das gehandhabt werden soll. Zum Prüfen und ggf. 
abstellen, braucht es auch Personal, was man bei Vodafone etc. nicht 
hat.

Bisher war es ja recht einfach, da hatte man Verträge mit 
Hausverwaltungen bzw. Wohnungsbaukonzernen und Genossenschaften.

So wie es in der TV-Werbung dargestellt wird, das es am Stichtag flupp 
macht, ist es ja natürlich nicht - das muss ich Dir nicht sagen!

Würde man die Kunden auf Settopboxen umstellen, dann ginge das.

Rechtlich auch interessant: Der Antennenverstärker hängt am 
Algemeinstrom - muss ein Mieter oder Miteigentümer den Strom mitzahlen, 
auch wenn er den Dienst nicht nutzt?

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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OK, als NICHT Kabelkunde dachte ich, daß dann jede Partei eine solche 
Settop Box benötigt um das Signal entschlüsseln zu können, entsprechend 
der  gebuchten Leistungen/Kanäle. So kenne ich das aus den USA.

von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Für Breitbandanwendungen braucht es aber eine Sternverkabelung.

Nein, geht auch ohne.

von Reinhard S. (rezz)


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Micha R. schrieb:
> Ich habe mal eine Verständnisfrage zum Kabelanschluss. Bisher hatten wir
> einen Anbieter und im Keller hing eine Box.

Was für eine Art von Box? Der bisherige Verstärker bleibt ja bestehen, 
dem ist egal, wieviele Kunden welchen Dienst nutzen.

Thomas R. schrieb:
> OK, als NICHT Kabelkunde dachte ich, daß dann jede Partei eine solche
> Settop Box benötigt um das Signal entschlüsseln zu können,

Das ist fürs Fernsehen nicht falsch, aber meines Wissens nur bei 
gebuchten Zusatzdiensten nötig. Das Kabel-Modem fürs Internet ist von 
dem ja komplett unabhängig.

von Peter N. (alv)


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Thomas R. schrieb:
> OK, als NICHT Kabelkunde dachte ich, daß dann jede Partei eine solche
> Settop Box benötigt um das Signal entschlüsseln zu können, entsprechend
> der  gebuchten Leistungen/Kanäle. So kenne ich das aus den USA.

Für Kabelfernsehempfang (der öffentlich empfangbaren Sender) braucht man 
nur DVB-C-Tuner. Dieser werden freundlicherweise von Vodafone in der 
Fritzbox gleich mitgeliefert.

Die von Vodafone immer angepriesenen Digitalreceiver (= Stettop Box) 
sind also völlig unnötig.

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> ist leider absolut falsch
>
> 1. Versicherungstechnisch, kann vom Dach geweht werden, Tauben und große
> Vögel können Schäden hinterlassen.
>
> 
https://www.digitalfernsehen.de/ratgeber/digital-tv/die-geschichte-des-fernsehens-die-geburtsstunde-des-satellitenfernsehens-teil-9-553642/

Ja, klar, die hunderttausenden sat-schüsseln, die täglich von den 
Dächern geweht werden, wie konnten wir nur so blöd sein?

Und die großen Vögel, so ab Andenkondor, die knallen auch ständig in die 
Schüsseln rein, weil sie in 50cm Höhe über die Dächer fliegen.

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> Ja, klar, die hunderttausenden sat-schüsseln, die täglich von den
> Dächern geweht werden, wie konnten wir nur so blöd sein?

du bist und bleibst ein Pöbler mit einem begrenztem Horizont
https://www.facebook.com/Tangsworld/posts/4492828954073195/

unterscheide doch Dorf und Großstadt!

37 Jahre Kabel in der WEG ohne irgendein Problem spricht für sich!
Das schafft keine Antenne auf dem Dach!

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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Harald K. schrieb:
> Für Breitbandanwendungen braucht es aber eine Sternverkabelung.

Nein, definitiv nicht. Ich teile mir ein Kabel mit der Wohnung darunter. 
Ich nutze nur Internet, die anderen Internet und TV.

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> du bist und bleibst ein Pöbler mit einem begrenztem Horizont

... schrieb er, sich dabei in einem Spiegel bewundernd.

von Unwichtig (noname_user)


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Harald K. (kirnbichler)
Du bist hier mal so richtig in deinem Element! Dass du schon immer einen 
totalen Hau weg hast merkt man hier mal ganz deutlich.
Selten so viel Stuß von so einem Großma_l gelesen

Harald K. schrieb:
> Nein, dann muss jede Partei ein eigenes Haus bekommen. Das ist doch wohl
> klar, wo käme man da sonst hin?

Einfach zum in die Ecke schmeißen, u. es kam noch dicker!

von Carsten S. (dg3ycs)


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Reinhard S. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> OK, als NICHT Kabelkunde dachte ich, daß dann jede Partei eine solche
>> Settop Box benötigt um das Signal entschlüsseln zu können,
>
> Das ist fürs Fernsehen nicht falsch, aber meines Wissens nur bei
> gebuchten Zusatzdiensten nötig. Das Kabel-Modem fürs Internet ist von
> dem ja komplett unabhängig.

Im alten Unitymedianetz (zumindest Bereich NRW) war es so das die 
Analogkanäle wie eh und je unverschlüsselt übertragen wurden. Als dann 
die Digitalkanäle zusätzlich kamen waren diese aber, bis auf die ÖR die 
das explizit untersagten, Grundverschlüsselt.
Hierfür brauchte man dann einen DVB-Receiver (Umgangssprachlich Set-Top 
Box) mit Smartcardeinschub und eine Unitymedia Smartcard.

Im Zuge der Übernahme von Kabel-BW durch Unitymedia 2012 war eine der 
Auflagen für die Genehmigung der Übernahme durch das Bundeskartellamt 
eine Aufhebung der Grundverschlüsselung. Danach waren nur noch die 
kostenpflichtigen Zusatzdienste verschlüsselt.
(In weit eine vorhande Grundverschlüsselung irgendeinen Unterschied für 
die Markbeherschende Monopolstellung des Anbietes eines bereits per 
Definition in Monopolform betriebenes Kommunikationsnetz ausmacht kann 
wahrscheinlich nur ein Kartellamtsbeamter verstehen ;-) )
In BW gab es glaube ich nie eine Grundverschlüsselung.

Wie es jetzt mit den Privaten HD Kanälen aussieht, die ja bei Sat- und 
terrestrischer Ausstrahlung bereits durch die Programmanbieter selbst 
verschlüsselt sind und somit rechtlich wie auch Sky & Co. anzusehen sind 
weiß ich aber nicht. Ich kenne keinen mehr der zur Zeit der 
HD-Verschlüsselung von Pro7&CO. noch einen Kabel-TV Vertrag hat.
Nur noch nutzer von Kabel-Internet die das aber nicht für LinearTV 
nutzen. (Ob kein Vertrag oder mit Möglichkeit aber kein Interesse müsste 
ich nachfragen)

Die Grundverschlüsselung war übrigends der Hauptgrund warum ich, als wir 
damals in diese Wohnung gezogen sind, gesagt habe das Kabel nicht in 
Frage kommt. In drei Räumen (WZ, AZ & SZ eine Zusatzbox, ggf noch plus 
eine für Recorder und dann noch Monatlich dafür zahlen, da kann man auch 
gleich eine Sat-Anlage anbringen - die aber seit einem Stum 2016 auch 
nicht mehr in Betrieb war und in der Wohnung seit 2017 alle Kabel 
entfernt sind)
Für Kabel gibt es hier im Haus (4+2 Wohnungen) eine vom Keller 
ausgehende Sternverkabelung. Anschluss ist dort abgesteckt und die 
zugehörige Buchse versiegelt.

Gruß
Carsten

von Carsten S. (dg3ycs)


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Joachim B. schrieb:
> 37 Jahre Kabel in der WEG ohne irgendein Problem spricht für sich!
> Das schafft keine Antenne auf dem Dach!

Aber nicht 37 Jahre ohne Anpassung der Empfangstechnik IM GEBÄUDE. Denn 
die Analogabschaltung hat auch das Kabel erreicht.

Und wenn man dies mit Einbezieht gibt es das auch bei Antennenanlagen.
Sowohl bei terrestrischen Antennen in Gebieten mit brauchbarer DVT2 
Versorgung wie auch bei Sat-Anlagen. (ich kenne eine Anlage wo die 
Schüssel seit 88 unveraändert auf dem Dach ist, der Besitzer kann zwar 
nur einen Teil der möglichen Programme sehen da das LNB die später 
hinzugekommenen Frequenzen nicht kann, aber es scheint im zu reichen.)

Wollte man in den anderen Fällen auf dem Stand der Technik mit voller 
möglicher Programmwahl bleiben waren halt zweimal ein LNB Tausch (ggf. 
plus einem neuen Mux oder vorschalten eines weiteren MUX) nötig.
Also einmal 100DM für ein neues Duo-LNB mit Lo-9,75 GHz statt 10GHz bei 
Start Astra1D und ein weiteres mal etwa 50 Euro für den nächsten 
Austausch in Form eines QUAD-LNBs als die zweite LO-Ebene dazugekommen 
ist, die als "Digitaltauglich" beworbenen LNB.
Hier evtl. ergänzt um einen multiplexer.
Pro Wohneinheit alles in allem weit weniger pro Jahrzehnt als ein 
Kabelanschluss pro Jahr kostet. Vielleicht eher so 2-3 Monatsbeiträge.

Davon abgesehen gibt es durchaus viele Kunden die auch bei 
Kabelanschluss von auch nur 5 Jahren Störungsfreien Betrieb träumen, 
sogar welchen die schon mit 1 Jahr ohne erhebliche Störungen Happy 
wären.
Kabel ist wohl das Angebot wo die Aussage am meisten zutrifft das es 
entweder ewig Problemlos läuft oder man nur Ärger mit dem System und 
Anbieter hat. Hopp oder Topp.

H. H. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Ich baue doch nicht meine Schrankwand ab um mir
>> dort Sperrfilter einsetzen zu lassen.
>
> Keine Sorge, das machen dann eben Handwerker, und du bekommst die
> Rechnung.

Wobei DAS wieder interessant werden könnte wenn der Mieter (oder 
Selbstnutzende Wohnungseigentümer) niemals selbst einen Vertrag mit dem 
Anbieter hatte und dieser Fall auch nicht im Mietvertrag geregelt ist.

Ich hatte mich mal in einer Sache erkundigt die ich für ähnlich halte 
als hier im Haus die Einzelheizungen der vollwertigen Wohnungen (vier 
Einzelanlagen im Keller) Defektbedingt durch eine gemeinsame Anlage 
ersetzt wurde. Da es zu Anfang im Raum stand die Kostentrennung durch 
Wärmemengenzähler zu machen, was bei einem (seit Einzug ungenutztem) der 
beiden Heizkörper in meinem Arbeitszimmer schwierig geworden wäre da 
dieser komplett mit Möbel verbaut ist und ohne Änderung der Möbel kein 
Platz für die zwei Zentimeters eines WMZ ist, selbst zum versperren und 
plombieren des Ventils ettliche Arbeitsstunden an Demontage und 
Ausräumen notwendig geworden wären.
(Eine andere Alternative wäre natürlich auch gewesen das sich der 
Vermieter und/oder die Nachbarn (die den Raum aber eh kennen) durch 
Besichtigung davon überzeugt hätten das ein Aufdrehen dieses Körpers für 
mich weder einfach möglich noch Heiztechnisch hilfreich wäre und man es 
einfach bis zum Auszug oder Zimmerumbau so gelassen hätte)

Ganz klare Aussage des Fachanwalts (meiner RSV): Ich muss es dulden, 
aber alle notwendige Auslagen dafür, egal ob meine Arbeitszeit oder die 
Kosten für Handwerker, trägt der Hauseigentümer/Beauftrager des 
Heizungsumbaus.
Die Abrechnung ist aber, da ja die Wohnungen vollständig getrennte 
Kreisläufe haben, dann mittels Durchflussmessung stressfrei realisiert 
worden.

Ich will nicht behaupten das es mit dem Kabelanschluss genau so sein 
muss. Zumal ja auch bei meienr Frage ja auch noch die technische 
Möglichkeit für den Vermieter Bestand einfach jede der viel alten 
Heizungen im Defektfall durch eine neue Einzelanlage zu tauschen, also 
Status-Quo beizubehalten was hier ja ausgeschlossen ist.
Aber solche Dreiecks- oder gar Vier-Parteien (Kabelanbieter -> WEG -> 
Wohnungseigentümer -> Mieter) Konstellationen wo Personen die selbst 
keinen unmittelbaren Vertrag haben bieten viel Raum für juristische 
Überraschungen

Gruß
Carsten

von Kurt (sommerwin)


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Joachim B. schrieb:
> Ich baue doch nicht meine Schrankwand ab um mir dort Sperrfilter
> einsetzen zu lassen.

Die Ipo Filter werden schon seit 5 Jahren nimmer eingebaut, bzw überall 
raus gebaut, weil seit der 1000er Bandbreiten Erhöhung (wenns wenigstens 
gscheit funktionieren tät) die oberen TV Frequenzen für Docsis verwendet 
werden

von Joachim B. (jar)


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Kurt schrieb:
> Die Ipo Filter werden schon seit 5 Jahren nimmer eingebaut, bzw überall
> raus gebaut

am Thema vorbei, es geht um vertikale Koaxverteilung durch alle Etagen.

Wenn nur einer in den Etagen Kabel sehen will sehen ALLE in den Etagen 
auf diesem vertikalen Strang KabelTV.

Carsten S. schrieb:
> Aber nicht 37 Jahre ohne Anpassung der Empfangstechnik IM GEBÄUDE. Denn
> die Analogabschaltung hat auch das Kabel erreicht.

auch am Thema vorbei, klar hat man neue TV angeschafft aber meine 
Koaxverkabelung in alle Zimmer ist seit 37 Jahren auch unverändert. Nur 
einmal musste ich den Splitbandverstärker ersetzen als die Sonderkanäle 
genau zwischen VHF III und UHF IV belegt wurden.

von Uli S. (uli12us)


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Da heute doch alles digital übertragen und wenigstens im kabel 
verschlüsselt ist kann doch niemand was sehen, ohne Schlüsselkarte. Per 
Sat ist das meiste unverschlüsselt. Ob man jetzt für die privaten 
tatsächlich HD braucht, das kann wohl nur der verstehen, der meint, das 
zu brauchen. Imo wird ein Programm nicht besser, wenn mans in höherer 
Auflösung sehen kann.

von Klaus (feelfree)


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Uli S. schrieb:
> Da heute doch alles digital übertragen und wenigstens im kabel
> verschlüsselt ist kann doch niemand was sehen, ohne Schlüsselkarte

Falsch. Bitte vor dem Posten informieren. Danke.

von Kilo S. (kilo_s)


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Uli S. schrieb:
> Da heute doch alles digital übertragen und wenigstens im kabel
> verschlüsselt ist kann doch niemand was sehen, ohne Schlüsselkarte.

Wie kommst du da drauf?

Ich hab ein CI Modul für T2/S2 hier, falls ich mal unterwegs was schauen 
möchte. Über Kabel kann ich hier alle Sender ohne CI Modul empfangen und 
schauen.

von Rolf (rolf22)


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Thomas R. schrieb:
> Was bringt der Entfall des Nebenkostenprivilegs denn dann für den
> einzelnen Mieter? Damit wäre er ja wieder gezwungen ein Angebot zu
> zahlen das er uU gar nicht will?

Wenn das Haus Kabelanschluss hat und der Mieter Kabelanschluss will, 
dann ist er so wie schon immer an den Anbieter gebunden, der den 
Kabelanschluss betreibt. Freie Anbieterwahl gibt es beim Kabel de facto 
nicht, die Anbieter haben ihre Gebiete geografisch aufgeteilt, zu keinem 
Haus kommen Kabel von mehr als einem Anbieter.

Wenn der Mieter aber keinen Kabelanschluss will, muss er dafür in 
Zukunft auch nicht bezahlen – das ist das Neue. Ggf. wird seine Dose in 
der Wohnung plombiert, aber nicht auf seine Kosten.

Er kann ja dann über Balkon-Schüssel oder DVB-T fernsehen, oder über 
Internet.  Wenn es diese Alternativen vor Ort nicht gibt oder sie ihm 
nicht gut genug sind, gibt es ja kein Problem: Er muss für das Kabel, 
das er dann ja auch will, zahlen. Allerdings kann es in Zukunft teurer 
werden, falls ein günstiger Sammelvertrag wegfällt.

von Rolf (rolf22)


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Kilo S. schrieb:
> Über Kabel kann ich hier alle Sender ohne CI Modul empfangen und
> schauen.

Alle?
Die ÖR-Sender ja, und in HD.
Von den Privaten nur einige, und die nur in SD.

Oder?

von Rolf (rolf22)


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Kurt schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Ich baue doch nicht meine Schrankwand ab um mir dort Sperrfilter
>> einsetzen zu lassen.
>
> Die Ipo Filter werden schon seit 5 Jahren nimmer eingebaut, bzw überall
> raus gebaut

Dann wird eben die Dose plombiert. Wo wird die wohl sitzen, wenn nicht 
hinter der Schrankwand?

von Joachim B. (jar)


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Uli S. schrieb:
> Da heute doch alles digital übertragen und wenigstens im kabel
> verschlüsselt ist kann doch niemand was sehen, ohne Schlüsselkarte.

Keine Ahnung aber mitreden?
Die ÖR Sender sind doch nicht verschlüsselt!
Die Leitung gehört nun Vodafone und die wollen Miete von jedem auf der 
Leitung statt einmal im Haus und wenn abgeklemmt dann auch kein ÖR mehr.

von Rolf (rolf22)


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Peter N. schrieb:
> Für Kabelfernsehempfang (der öffentlich empfangbaren Sender) braucht man
> nur DVB-C-Tuner. Dieser werden freundlicherweise von Vodafone in der
> Fritzbox gleich mitgeliefert.

Der in jedem nicht sehr alten Fernseher eingebaute DVB-C-Tuner tut es 
auch, oder?

von Joachim B. (jar)


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Rolf schrieb:
> Dann wird eben die Dose plombiert.

???? was wolltest du mitteilen?

Rolf schrieb:
> Der in jedem nicht sehr alten Fernseher eingebaute DVB-C-Tuner tut es
> auch, oder?

sogar mein alter Samsung von 2009 und der von 2010 kann das noch

: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Rolf schrieb:
> Der in jedem nicht sehr alten Fernseher eingebaute DVB-C-Tuner tut es
> auch, oder?

Keine Ahnung, seit dem Wegfall von DVB-T wird mein Fernseher nur noch 
als Monitor genutzt.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Rolf schrieb:
> Freie Anbieterwahl gibt es beim Kabel de facto
> nicht, die Anbieter haben ihre Gebiete geografisch aufgeteilt, zu keinem
> Haus kommen Kabel von mehr als einem Anbieter.

Wir hatten bis vor einigen Jahren zwei Kabelanbieter im Haus.
Erst Primacom und dann zusätzlich noch KabelDeutschland.
Jede Wohnung hatte zwei Zuleitungen uns zwei Anschlussdosen.
Im Keller gab es getrennte Verstärkerschränke.
Später ist dann die Primacom langsam rausgewachsen,
weil die ihr Netz nicht für Internet aufrüsten wollten.

Heute gibt es bei uns in der Stadt Wohnungsgesellschaften
mit zwei Anbietern im Haus.
Erst war Vodafone drin, danach kam die Thüringer Netkom dazu.
Beide bieten TV und Internet/Phone über Koaxkabel an.
Die Wohnungen haben allerdings nur noch eine Zuleitung,
die im Keller zwischen den Verstärkerkästen umgeschwenkt wird.

Sowas rentiert sich allerdings nur in großen Mehrfamilienhäusern.

: Bearbeitet durch User
von Micha R. (feinkost)


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https://postimg.cc/gallery/0bdfN8P

da mal ein link zu dem was im Haus verbaut ist.

Danke für die rege Diskussion

von Andreas M. (andreas_m62)


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Im Keller hängt nur ein Hausverstärker.
Und oben ein Netzwerkpatchfeld.

von Rolf (rolf22)


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Andreas M. schrieb:
> Wir hatten bis vor einigen Jahren zwei Kabelanbieter im Haus.
> (...)
> Heute gibt es bei uns in der Stadt Wohnungsgesellschaften
> mit zwei Anbietern im Haus.

Ach, war mir neu. Das ist im ehemaligen DDR-Gebiet? Die alten Anbieter 
hatten ihre Claims längst markiert, aber nach der Wende gab es in den 
neuen Ländern wieder Goldgräber.

> Sowas rentiert sich allerdings nur in großen Mehrfamilienhäusern.

Für wen genau? Klar ist es für die Bewohner nett, aber doppelte 
Infrastruktur kostet doppelt, bei weniger Nutzern pro Anbieter. Und noch 
weniger Einnahmen, wenn beide über die Preise konkurrieren.

von Reinhard S. (rezz)


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Andreas M. schrieb:
> Heute gibt es bei uns in der Stadt Wohnungsgesellschaften
> mit zwei Anbietern im Haus.
> Erst war Vodafone drin, danach kam die Thüringer Netkom dazu.
> Beide bieten TV und Internet/Phone über Koaxkabel an.

Nicht schlecht, wusste nicht, das die Thüringer Netkom sowas auch macht.

Rolf schrieb:
> Ach, war mir neu. Das ist im ehemaligen DDR-Gebiet? Die alten Anbieter
> hatten ihre Claims längst markiert, aber nach der Wende gab es in den
> neuen Ländern wieder Goldgräber.

In München sind mir auch Gebäude bekannt, die sowohl von KMS/Pyur als 
auch Vodafone/KDG angeschlossen sind. Kann aber nicht sagen, ob da die 
Einwohner auch frei wählen können oder jedes Gebäude fest bei einem 
Anbieter ist.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Da merkt man erstmal wie krank das alles ist. In manchen Gegenden wäre 
man froh, nur einen halbwegs funktionierenden Provider zu haben und in 
anderen Gegenden hat man die Wahl zwischen Kupfer, zwei mal Kabel und 
wahrscheinlich auch noch Glasfaser von ein oder zwei Anbietern.

von Kilo S. (kilo_s)


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Rolf schrieb:
> Von den Privaten nur einige, und die nur in SD.
> Oder?

Naja, die privaten bis auf die PayTV Sachen alle, in SD zwar nur aber 
das Juckt mich nicht!

Hauptsächlich Schau ich ein mal am Tag ne Stunde bzw. Samstags auf Pro7 
die Simpsons. Ok, am Morgen zum Kaffee auch mal Nachrichten....

Rolf schrieb:
> Der in jedem nicht sehr alten Fernseher eingebaute DVB-C-Tuner tut es
> auch, oder?

So lange der T/C/S-2 kann ja.

von Peter N. (alv)


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Sven L. schrieb:
> in
> anderen Gegenden hat man die Wahl zwischen Kupfer, zwei mal Kabel und
> wahrscheinlich auch noch Glasfaser von ein oder zwei Anbietern.

Hier im Ort liegt liegt Vodafone-Kupfer, am anderen Ende wird 
Telecom-verglast. Vielleicht haben wir dann auch irgendwann beides?

von Reinhard S. (rezz)


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Sven L. schrieb:
> Da merkt man erstmal wie krank das alles ist. In manchen Gegenden wäre
> man froh, nur einen halbwegs funktionierenden Provider zu haben und in
> anderen Gegenden hat man die Wahl zwischen Kupfer, zwei mal Kabel und
> wahrscheinlich auch noch Glasfaser von ein oder zwei Anbietern.

Im Geschäftskundenbereich war mein bestes 5 Gf-Anschlüsse in einem Haus 
von 5 verschiedenen Anbietern.

Bei Privat in Neubaugebieten 2mal Glasfaser (Telekom & Stadtwerke/Pyur) 
und einmal Vodafone-Koax.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Reinhard S. schrieb:
> Bei Privat in Neubaugebieten 2mal Glasfaser (Telekom & Stadtwerke/Pyur)
> und einmal Vodafone-Koax.

2x Glas im Neubaugebiet ist jetzt nicht so ungewöhnich. Und falls im 
Neubaugebiet bei der Erschließung alle den gleichen Graben nutzen, ist 
es auch noch ganz okay. Wenn aber Anbieter A die eine Straßenseite 
aufbuttelt und Anbieter B die andere, dann ist das schon krank.

Hier findet gerade auch ein leider chaotischer Gf-Ausbau statt.
Da wird die Asphaltdecke aufgerfräst und dann passiert mal wieder nichts 
mehr. Heute ist man hier, morgen ist man da. Teilweise legt man Rohr, 
Teilweise direkt den Microrohrverband. Zum Teil wird Netzbau 
mitbetrieben.

Finde ich alles okay, aber informiert ist irgendwie niemand. Als man ein 
neues Rathaus gebaut hat, hat man über jeden Wasserhahn einen Bericht 
gelesen.

von Peter N. (alv)


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Sven L. schrieb:
> Wenn aber Anbieter A die eine Straßenseite
> aufbuttelt und Anbieter B die andere, dann ist das schon krank.

Meist wird nur auf einer Seite gebuddelt, aber B muß mit dem Aufbuddeln 
warten, bis A vorher alles ordentlich zugebuddelt hat...


Als ich Internet per Kabel wollte, wurde festgestellt, daß mein Anschluß 
nicht funktionierte.
Der Orter kam, hat versucht, die Kabelunterbrechung zu ermitteln.
Eine Woche später kam der Buddler und hat das Kabel freigebuddelt, aber 
nichts gefunden.
Wieder eine Woche später kam wieder der Orter, eine Woche danach der 
Buddler, der wieder nichts gefunden hat.

Irgendwann waren mal beide gleichzeitig da, und dann konnten sie gezielt 
orten und buddeln und haben den Fehler gefunden:
Aus irgend einem Grund war die Abzweigung vom Hauptkabel zu meinen Haus 
abgetrennt. Vielleicht, weil die Vormieter ihren 
Kabel(-fernseh)-Anschluß gekündigt hatten?

Aber sowas müßte doch in den Verkabelungs-Unterlagen stehen?

von Thomas R. (thomasr)


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Rolf schrieb:

> Wenn der Mieter aber keinen Kabelanschluss will, muss er dafür in
> Zukunft auch nicht bezahlen – das ist das Neue. Ggf. wird seine Dose in
> der Wohnung plombiert, aber nicht auf seine Kosten.
>
> Er kann ja dann über Balkon-Schüssel oder DVB-T fernsehen, oder über
> Internet.  Wenn es diese Alternativen vor Ort nicht gibt oder sie ihm
> nicht gut genug sind, gibt es ja kein Problem: Er muss für das Kabel,
> das er dann ja auch will, zahlen. Allerdings kann es in Zukunft teurer
> werden, falls ein günstiger Sammelvertrag wegfällt.

Danke für die Erläuterung, das habe ich jetzt verstanden!

von Micha R. (feinkost)


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Ich komme noch mal auf die Eingangsfrage zurück welche mir durch einen 
sportkollegen so beantwortet wurde.

In dem Mehrfamilienhaus wo er wohnt hat es vier Anbieter die alle ihre 
Leitungen in das Haus geführt haben.

von Klaus (feelfree)


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Micha R. schrieb:
> In dem Mehrfamilienhaus wo er wohnt hat es vier Anbieter die alle ihre
> Leitungen in das Haus geführt haben.

Geschichten aus dem Paulanergarten.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Micha R. schrieb:
> In dem Mehrfamilienhaus wo er wohnt hat es vier Anbieter die alle ihre
> Leitungen in das Haus geführt haben.

In München durchaus realistisch (also die xDSL-Anbieter eingeschlossen) 
aber deshalb hat nicht jeder eine Box oder aktive Technik im Keller oder 
ist überhaupt buchbar.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Reinhard S. schrieb:
> also die xDSL-Anbieter eingeschlossen

Die stellen aber keinen Kabel-(TV-)-Anschluss zur Verfügung.

von Micha R. (feinkost)


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Klaus schrieb:
> >
> Geschichten aus dem Paulanergarten.


Das mag deine Sportart sein, nicht meine.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Klaus schrieb:
> Die stellen aber keinen Kabel-(TV-)-Anschluss zur Verfügung.
Nur weil man etwas nicht kennt, heisst es nicht, das es das nicht auch 
gibt.

Ich kenne auch ein Objekt in dem FTTH in jeder Wohnung endet. dort 
terminiert dann die Faser auf einem Gerät das klassisches Koax 
auskoppelt und einen Kupfer- oder Glasport für den WAN-Anschluss eines 
Routers bereitstellt.

https://german.alibaba.com/product-detail/China-Supplier-FTTH-FTTB-FTTO-CATV-60577264813.html

Gerät ähnlich dem verlinkten.

Bezgl der DSL-Anbieter, die bieten dann halt eine Settopbox an, über die 
man TV kann.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Nun ja, der Thread ging um Kabelanschluss, und damit ist für mich weder 
xDSL noch FTTH gemeint.

Es steht natürlich jedem frei, den  Begriff anders zu interpretieren.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Auf der Arbeit in der Großstadt haben wir zwei Internet Anschlüsse:

- Telekom DSL
- Vodafone TV Kabel

Beide sind unzuverlässig, aber sie fallen selten beide gleichzeitig aus 
- immerhin.

von Unwichtig (noname_user)


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Steve van de Grens schrieb:
> Beide sind unzuverlässig, aber sie fallen selten beide gleichzeitig aus

Dann hat wohl die GL ein paar Fehler beim DSL der Telekom gemacht? Dass 
VF nichts taugt ist ja allseits bekannt, ist ja auch nur´n TV-Anschluss.
Die Redundanz ist damit erledigt?

von Sven L. (sven_rvbg)


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Unwichtig schrieb:
> Dass
> VF nichts taugt ist ja allseits bekannt, ist ja auch nur´n TV-Anschluss.
> Die Redundanz ist damit erledigt?
Echt kann man das so einfach sagen?

Ein DSL-Anschluss ist auch nur bis zum MSAN ein eigenes Adernpaar.

Beim BK-Anschluss teilt man sich halt bis zur CMTS das gleiche Kabel.

Ich kenne genug Leute, die mit Kabelinternet auch keinerlei Probleme 
haben.

Ich würde eher sagen, solange alles läuft, sind alle Provider gleich 
gut, wenn es mal Probleme gibt, sind alle Provider gleich schlecht.

Den Single Point of Failure hat irgendwo jedes System.

von Holger R. (holgerr)


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Hat einer schonmal an die Vermieter gedacht.
Ich habe ein Haus mit 3 Wohnungen.
1 Mieter und ich nutzen Kabel-TV, eine Mieterin IPVT.
Ich habe für den Anschluß eine Änderungskündigung gegenüber Vodafone zum 
30.06.2024 ausgesprochen, obwohl ich den Anschluß nutze aber einen alten 
Vertrag mit dem damaligen Betreiber, der Telekom Anfang der 90 Jahre, 
geschlossen habe.
Ich habe natürlich den Rechnungsbetrag gekürzt,
da meine Mieterin IPVT nutzt,
mein Mieter sich noch nicht geäußert hat,
den vollen anteiligen Rechnungsbetrag meiner Wohnung bezahlt.
Bis zum 30.06.2024 sind die Kosten bezahlt.
Änderung wurde bestättig, statt 3 Teilnehmer nur noch zwei bei gleichen 
Anschlußgebühren, Häch ???

Nun kommen ständig Mahnungen und Drohungen:
Schufa Eintrag
Still-Legungen
Kündigung des Vertrages.

So ich hoffe, alles angegeben zuhaben.

Danke HolgerR

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Holger R. schrieb:
> Bis zum 30.06.2024 sind die Kosten bezahlt.
> Änderung wurde bestättig, statt 3 Teilnehmer nur noch zwei bei gleichen
> Anschlußgebühren, Häch ???

Ja, so ist das halt. Neuer Vertrag, neue Preise.
Schlau wäre gewesen, sich vorher zu informieren...

> Ich habe natürlich den Rechnungsbetrag gekürzt

Schlau wäre, sich an den Preis des neuen Vertrags zu halten.

Holger R. schrieb:
> Nun kommen ständig Mahnungen und Drohungen

Ja so ist das halt, wenn man sich nicht an die Vertragsbedingungen hält.

Zahlst du laut Vertrag jährlich voraus, oder warum gibt es Mahnungen für 
die Zukunft?

von Rolf (rolf22)


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Holger R. schrieb:

> Ich habe für den Anschluß eine Änderungskündigung gegenüber Vodafone zum
> 30.06.2024 ausgesprochen, obwohl ich den Anschluß nutze aber einen alten
> Vertrag mit dem damaligen Betreiber, der Telekom Anfang der 90 Jahre,
> geschlossen habe.

Du HAST einen gültigen Vertrag mit VF. Vergiss jedes Argument in dieser 
Hinsicht.
Wenn es nichts anderes gibt, gibt es immer noch den Fakt, dass du den 
Anschluss seit Jahren nutzt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlüssiges_Handeln

> Ich habe natürlich den Rechnungsbetrag gekürzt,
> da meine Mieterin IPVT nutzt,
> mein Mieter sich noch nicht geäußert hat,

"Natürlich"? Du hast den Vertrag gebrochen. Kann man machen, muss sich 
aber über die Folgen im Klaren sein.
DU bist jedenfalls der einzige Vertragspartner von VF und musst völlig 
unabhängig davon bezahlen, was deine Mieter tun oder nicht tun. Vergiss 
gegenüber VF jedes Argument in dieser Hinsicht, sonst schießt du dich 
ins eigene Bein.

> Änderung wurde bestättig, statt 3 Teilnehmer nur noch zwei bei gleichen
> Anschlußgebühren, Häch ???

Könnte OK sein. Einfach mal die Geschäftsbedingungen und das 
Leistungsverzeichnis studieren.

> Nun kommen ständig Mahnungen und Drohungen:
> Schufa Eintrag
> Still-Legungen
> Kündigung des Vertrages.

Entweder du klärst die Sache mit VF, oder die Geldeintreibungsmaschine 
von VF läuft bis zum bitteren Ende. So funktioniert das halt im 
Massengeschäft von Unternehmen, bei denen alles praktisch nur über 
vordefinierte IT-Prozesse läuft. Muss einem nicht gefallen, ist aber so.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7642611 wurde vom Autor gelöscht.
von Rolf (rolf22)


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Sven L. schrieb:
> Ein DSL-Anschluss ist auch nur bis zum MSAN ein eigenes Adernpaar.

Richtig. Aber davor liegt normalerweise Glasfaser, und die ist so 
zukunftssicher dimensioniert, dass es "immer" reicht. Was vor der 
Glasfaser kommt, ist ohnehin Glücksache.

von Rolf (rolf22)


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Reinhard S. schrieb:

>> In dem Mehrfamilienhaus wo er wohnt hat es vier Anbieter die alle ihre
>> Leitungen in das Haus geführt haben.

> In München durchaus realistisch (also die xDSL-Anbieter eingeschlossen)
> aber deshalb hat nicht jeder eine Box oder aktive Technik im Keller oder
> ist überhaupt buchbar.

Na ja, Telefon hatte jeder schon vor 60 Jahren. Zum Fernsehen hat man ab 
1980 noch das BK-Kabel gelegt, das waren ja bis 1990(?) keine 
konkurrierenden Dinge, einfach weil es kein Internet gab.
Durch den Verkauf das Kabelnetzes entstanden automatisch zwei Anbieter.

Von den vieren sind also zwei nichts Besonderes.

von Rolf (rolf22)


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Sven L. schrieb:
> Ich kenne auch ein Objekt in dem FTTH in jeder Wohnung endet.

Sonst wäre es ja auch FTTB oder FTTC. SCNR.   ;:-)

von Unwichtig (noname_user)


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Sven L. schrieb:
> Ein DSL-Anschluss ist auch nur bis zum MSAN ein eigenes Adernpaar.
Und danach kommt GF bis in die VST, u. was wolltest du damit nur sagen?
Dann zeig mal die Entstörfristen beim KabelAnschluß, wenn da das TV als 
BasisDienst eingetragen ist.
Bei der Telekom gibt es Optionen wonach innerhalb von 8 Std. der 
Anschluß wieder betriebsfähig zugesagt wird.

Sven L. schrieb:
> Echt kann man das so einfach sagen?
Wenn man sich die diversen Foren dazu durchliest ist das nun mal so, 
aber bezogen auf xDSL. Beim BB-Kabel ist der Support aber ähnlich 
gelagert.

Sven L. schrieb:
> Ich würde eher sagen, solange alles läuft, sind alle Provider gleich
> gut, wenn es mal Probleme gibt, sind alle Provider gleich schlecht.
Dann versuch doch mal O2 nach 18 Uhr werktags oder am Wochenende 
anzurufen wgn. einer Störung, da kommt nur die automatische Aura und 
plappert dich voll man solle die App nutzen oder bis zum nächsten 
Betriebsbeginn warten.
Die Telekom ist rund um die Uhr besetzt, helfen können die zwar damit 
auch nicht gleich, aber die Störung ist sofort im System.
Wie schaut es da eigentlich bei VF so aus?

Die ganzen Minus-Punkte-Geber laufend sind alle zu erhaben ihre Meinung 
kund zu tun? Von nichts ne Ahnung aber immer eine Meinung haben ist hier 
das Credo.

von Klaus (feelfree)


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Unwichtig schrieb:
> Von nichts ne Ahnung aber immer eine Meinung haben ist hier das Credo.

Dein Spiegel funktioniert.

von Holger R. (holgerr)


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Danke für die Meldungen zu meinem Beitrag.
Vertrag mag sein, aber gelten deren Bedingungen ?
Ich habe den Vertrag nicht gekündigt, sondern nur eine 
Änderungskündigung ausgesprochen, Teilnehmer reduziert, da muß ja eine 
Preisänderung nach unten drin sein.

Rolf schrieb:
> Du HAST einen gültigen Vertrag mit VF. Vergiss jedes Argument in dieser
> Hinsicht.
Vertrag ja, aber zu welchen Bedingungen ??
> Wenn es nichts anderes gibt, gibt es immer noch den Fakt, dass du den
> Anschluss seit Jahren nutzt.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Schlüssiges_Handeln
>
>> Ich habe natürlich den Rechnungsbetrag gekürzt,
>> da meine Mieterin IPVT nutzt,
>> mein Mieter sich noch nicht geäußert hat,
>
> "Natürlich"? Du hast den Vertrag gebrochen. Kann man machen, muss sich
> aber über die Folgen im Klaren sein.
Ich habe eine Änderungskündigung ausgsprochen.
> DU bist jedenfalls der einzige Vertragspartner von VF und musst völlig
> unabhängig davon bezahlen, was deine Mieter tun oder nicht tun. Vergiss
> gegenüber VF jedes Argument in dieser Hinsicht, sonst schießt du dich
> ins eigene Bein.
Mein Anwalt will auch leben.

Rolf schrieb:
> Entweder du klärst die Sache mit VF, oder die Geldeintreibungsmaschine
> von VF läuft bis zum bitteren Ende. So funktioniert das halt im
> Massengeschäft von Unternehmen, bei denen alles praktisch nur über
> vordefinierte IT-Prozesse läuft. Muss einem nicht gefallen, ist aber so.
Versuche ich ja, aber da kommen nur blödsinnige Standart anworten.

anekdote: Beim letzten verlorenen Prozeß sagte mein Anwalt :
Mal verliert man,
mal gewinnen die Anderen.

Trotzdem Danke, HolgerR

von Sven L. (sven_rvbg)


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Rolf schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Ein DSL-Anschluss ist auch nur bis zum MSAN ein eigenes Adernpaar.
>
> Richtig. Aber davor liegt normalerweise Glasfaser, und die ist so
> zukunftssicher dimensioniert, dass es "immer" reicht. Was vor der
> Glasfaser kommt, ist ohnehin Glücksache.
und so ein CMTS ist nur über einen DSL-Anschluss der Telekom angebunden?

Schwaches Argument!

Rolf schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Ich kenne auch ein Objekt in dem FTTH in jeder Wohnung endet.
>
> Sonst wäre es ja auch FTTB oder FTTC. SCNR.   ;:-)
Es ging in dem Post darum, das man auch über Gf CATV übertragen kann und 
der Kunde an der Antennendose seinen TV wie am klassischen 
Kabelanschluss nutzen kann.

von Klaus (feelfree)


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Holger R. schrieb:
> Ich habe den Vertrag nicht gekündigt, sondern nur eine
> Änderungskündigung ausgesprochen, Teilnehmer reduziert, da muß ja eine
> Preisänderung nach unten drin sein.

Bist du wirklich so naiv?

von Sven L. (sven_rvbg)


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Unwichtig schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Ein DSL-Anschluss ist auch nur bis zum MSAN ein eigenes Adernpaar.
> Und danach kommt GF bis in die VST, u. was wolltest du damit nur sagen?
> Dann zeig mal die Entstörfristen beim KabelAnschluß, wenn da das TV als
> BasisDienst eingetragen ist.
> Bei der Telekom gibt es Optionen wonach innerhalb von 8 Std. der
> Anschluß wieder betriebsfähig zugesagt wird.
Ja für Businessanschlüsse, die dann zum Teil über andere Technik 
geschaltet sind und das X-fache kosten.

Beim "normalem" Internet sind alle gleich schlecht. Wenn der Bagger 
Hunger hatte, Pech gehabt!

>
> Sven L. schrieb:
>> Echt kann man das so einfach sagen?
> Wenn man sich die diversen Foren dazu durchliest ist das nun mal so,
> aber bezogen auf xDSL. Beim BB-Kabel ist der Support aber ähnlich
> gelagert.
Wenn es Probleme gibt, ist der Service bei div. TK-Anbietern schlecht! 
Auch für Businesskunden zum Teil.
>
> Sven L. schrieb:
>> Ich würde eher sagen, solange alles läuft, sind alle Provider gleich
>> gut, wenn es mal Probleme gibt, sind alle Provider gleich schlecht.
> Dann versuch doch mal O2 nach 18 Uhr werktags oder am Wochenende
> anzurufen wgn. einer Störung, da kommt nur die automatische Aura und
> plappert dich voll man solle die App nutzen oder bis zum nächsten
> Betriebsbeginn warten.
> Die Telekom ist rund um die Uhr besetzt, helfen können die zwar damit
> auch nicht gleich, aber die Störung ist sofort im System.
> Wie schaut es da eigentlich bei VF so aus?
Bei der TCom hatte ich auch schon Probleme, das ein Anschluss nach einer 
Umstellung Ihrer Technik nicht mehr funktionierte, aber weil Ostern 
dazwischen war, hatte der Kunde halt einfach mal Pech.

Bei VF gab es mit der Umstellung eines Businessanschlusses eine 
Anleitung dazu, die sich wiedersprochen hatte und in der Technik gab es 
keinen der einfach mal zugehört hat und Ahnung hatte. Das Problem hat 
letztendlich eine nette Technikerin bei X-ten Anruf lösen können. Es war 
alles viel einfacher, als in der Anleitung falsch beschrieben war.
>
> Die ganzen Minus-Punkte-Geber laufend sind alle zu erhaben ihre Meinung
> kund zu tun? Von nichts ne Ahnung aber immer eine Meinung haben ist hier
> das Credo.
Tja, einfach ignorieren.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Holger R. schrieb:
> Vertrag mag sein, aber gelten deren Bedingungen ?

Du hast einen Vertrag und dessen Übernahme / Änderungen stillschweigend 
akzeptiert, also die Bedingungen von VF. Die Entscheidung des BGH, dass 
Änderungen einer Zustimmung bedürfen, ist erst wenige Jahre alt.

> Ich habe den Vertrag nicht gekündigt, sondern nur eine
> Änderungskündigung ausgesprochen, Teilnehmer reduziert, da muß ja eine
> Preisänderung nach unten drin sein.

Komische Batrachtung. Aufgrund ebenfalls recht aktueller 
Gesetzesänderungen kannst Du den Vertrag jederzeit kündigen. Eine 
Änderungskündigung, was soll das sein?

Du kannst kündigen und gleichzeitig anbieten, zum Dir passenden Preis 
weiterhin Kunde zu bleiben. Der Anbieter kann das entweder annehmen oder 
Dich abschalten.

Einen Rechtsanspruch auf ein verringertes Entgelt hast Du ganz sicher 
nicht.

> anekdote: Beim letzten verlorenen Prozeß sagte mein Anwalt :
> Mal verliert man,
> mal gewinnen die Anderen.

Du hast also Erfahrung, Deine kruden Rechtsauffassungen nicht 
durchsetzen zu können. Gut und richtig so.

Klaus schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Ich habe den Vertrag nicht gekündigt, sondern nur eine
>> Änderungskündigung ausgesprochen, Teilnehmer reduziert, da muß ja eine
>> Preisänderung nach unten drin sein.
> Bist du wirklich so naiv?

Scheinbar ja.

von Holger R. (holgerr)


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Manfred P. schrieb:
> Einen Rechtsanspruch auf ein verringertes Entgelt hast Du ganz sicher
> nicht.
Warum soll ich zahlen, für eine Leistung die nicht bestellt wurde, bzw. 
(teil)gekündigt wurde.

> Du hast also Erfahrung, Deine kruden Rechtsauffassungen nicht
> durchsetzen zu können. Gut und richtig so.
Recht haben und Recht bekommen sind verschiedene Schuhe.
>
> Klaus schrieb:
>> Holger R. schrieb:
>>> Ich habe den Vertrag nicht gekündigt, sondern nur eine
>>> Änderungskündigung ausgesprochen, Teilnehmer reduziert, da muß ja eine
>>> Preisänderung nach unten drin sein.
> Scheinbar ja.
>> Bist du wirklich so naiv?
Bin ich. Hab auch keine Angst vor Gericht. Hab mal meine PKV und deren 
Dr. med. L..... Schwe...... verklagt und gewonnen, Trotzdem kein Geld 
bekommen.
Vorsicht vor diesem Gutachter bei Eurer Krankenkasse
Aus Daten schutzgründen wechgelassen, nur über Pin
Danke trotzdem allen , HolgerR

von Klaus (feelfree)


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Holger R. schrieb:
> Warum soll ich zahlen, für eine Leistung die nicht bestellt wurde, bzw.
> (teil)gekündigt wurde.

Du blickst es echt nicht.
Nehmen wir an wir machen einen Vertrag: Ich berate dich für bis zu 3h 
monatlich, du zahlst dafür 100 Euro/Monat.
Diesen Vertrag kannst du kündigen, oder einhalten.
Was Du nicht kannst: Den Vertrag auf 2h/Monat ändern.
Ich kann dir aber natürlich auch einen neuen 2h Vertrag anbieten, für, 
sagen wir mal 120 Euro/Monat. Inflation halt. Musst du nicht annehmen, 
dann bekommst du halt gar nix mehr.

Eigentlich einfach und logisch, aber scheinbar nicht für jeden.

von Holger R. (holgerr)


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Klaus schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Warum soll ich zahlen, für eine Leistung die nicht bestellt wurde, bzw.
>> (teil)gekündigt wurde.
>
> Du blickst es echt nicht.
> Nehmen wir an wir machen einen Vertrag: Ich berate dich für bis zu 3h
> monatlich, du zahlst dafür 100 Euro/Monat.
> Diesen Vertrag kannst du kündigen, oder einhalten.
> Was Du nicht kannst: Den Vertrag auf 2h/Monat ändern.
> Ich kann dir aber natürlich auch einen neuen 2h Vertrag anbieten, für,
> sagen wir mal 120 Euro/Monat. Inflation halt. Musst du nicht annehmen,
> dann bekommst du halt gar nix mehr.
>
> Eigentlich einfach und logisch, aber scheinbar nicht für jeden.
Aber das ist genau so wie ich es sage.
Weniger Leistung, weniger Umsatz. Nur mit anderen Worten.
Berater-Verträge und Liefer-Verträger sind verschiedende Schuhe.
Danke HolgerR. Bis morgen. Gehe jetzt ins Bett.

von H. H. (hhinz)


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Ich muss dringend einen Popcornliefervertrag abschließen.

von Klaus (feelfree)


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Holger R. schrieb:
> Aber das ist genau so wie ich es sage.

Wirklich?

> Weniger Leistung, weniger Umsatz.

Lies nochmal. Ich hab ungefähr vom Gegenteil geschrieben.

> Berater-Verträge und Liefer-Verträger sind verschiedende Schuhe

Ja was jetzt, "genau so wie ich es sage" oder "verschiedende Schuhe"?

H. H. schrieb:
> Ich muss dringend einen Popcornliefervertrag abschließen.

Wenn es sich hier um Trollerei handelt habe ich das bisher nicht 
erkannt, gebe ich gerne zu.
Ich fürchte aber, es handelt sich um ernsthafte 
Verständnisschwierigkeiten, dann ist es einfach nur traurig.

von Reinhard S. (rezz)


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Holger R. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Einen Rechtsanspruch auf ein verringertes Entgelt hast Du ganz sicher
>> nicht.
> Warum soll ich zahlen, für eine Leistung die nicht bestellt wurde, bzw.
> (teil)gekündigt wurde.

Weil die Verträge halt üblicherweise aufs Gebäude bezogen sind, 
unabhängig von der Nutzerzahl.

Aber freu dich, ab 1.7. (spätestens) zahlt du nur deinen Anschluss, weil 
die Gebühren dann Mietersache sind.

von Joachim B. (jar)


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Reinhard S. schrieb:
> Aber freu dich, ab 1.7. (spätestens) zahlt du nur deinen Anschluss, weil
> die Gebühren dann Mietersache sind.

wobei das für gemischte Baum/Stern Verdrahtung nicht machbar ist, es 
bleibt spannend.

von Reinhard S. (rezz)


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Joachim B. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Aber freu dich, ab 1.7. (spätestens) zahlt du nur deinen Anschluss, weil
>> die Gebühren dann Mietersache sind.
>
> wobei das für gemischte Baum/Stern Verdrahtung nicht machbar ist, es
> bleibt spannend.

Deshalb zahlt der Vermieter trotzdem nichts mehr.

von Joachim B. (jar)


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Reinhard S. schrieb:
> Deshalb zahlt der Vermieter trotzdem nichts mehr.

merkwürdigerweise bei einem Freund in der Straße läuft Kabel TV immer 
noch obwohl einige seit Jahren nicht mehr zahlen weil sie DSL oder SAT 
TV nutzen.
Sie merkten nicht mal das der Kabel TV noch läuft mangels TV am 
Antennenanschluß.
Mein Freund testete mit meinem alten Fernseher am eigenen Koaxanschluß 
und auch bei der Nachbarin auf der anderen Straßenseite, alle ÖR Sender 
noch da und frei empfangbar.

Nichtzahlen heißt also nicht sofort Abschaltung, wäre vermutlich zu 
teuer.

von Rolf (rolf22)


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Unwichtig schrieb:
> Die Telekom ist rund um die Uhr besetzt, helfen können die zwar damit
> auch nicht gleich, aber die Störung ist sofort im System.

Am besten macht man das bei der T, indem man online ein Support-Ticket 
ind System schickt. Dafür gibt es ja die Anschlussverwaltungs-Seite. 
Anrufen ist längst nicht so gut.

von Rolf (rolf22)


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Sven L. schrieb:
>> Richtig. Aber davor liegt normalerweise Glasfaser, und die ist so
>> zukunftssicher dimensioniert, dass es "immer" reicht. Was vor der
>> Glasfaser kommt, ist ohnehin Glücksache.
> und so ein CMTS ist nur über einen DSL-Anschluss der Telekom angebunden?
>
> Schwaches Argument!

Mir nicht verständliche Logik. Ist meine Aussage richtig oder ist sie 
falsch?=

> Ich kenne auch ein Objekt in dem FTTH in jeder Wohnung endet.

>> Sonst wäre es ja auch FTTB oder FTTC. SCNR.   ;:-)

> Es ging in dem Post darum, das man auch über Gf CATV übertragen kann und
> der Kunde an der Antennendose seinen TV wie am klassischen
> Kabelanschluss nutzen kann.

Dein von mir monierter Satz impliziert fälschlicherweise, dass es auch 
FTTH geben kann, das NICHT in einer Wohnung endet. Deutsche Sprache ...

von Rolf (rolf22)


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Reinhard S. schrieb:
> Aber freu dich, ab 1.7. (spätestens) zahlt du nur deinen Anschluss, weil
> die Gebühren dann Mietersache sind.

Nein. Er zahlt an VF immer das, was in seinem Vertrag mit VF steht. Die 
Mieter haben darauf keine Einfluss.

Mieter können (nicht müssen!) sich dagegen wehren, dass der Vermieter 
ihnen Geld für nicht genutzte Leistungen über die Nebenkostenabrechnung 
abfordert. Das ist alles, was sich mit dem neuen Gesetz ändert.

von Rolf (rolf22)


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Reinhard S. schrieb:

>> wobei das für gemischte Baum/Stern Verdrahtung nicht machbar ist, es
>> bleibt spannend.

> Deshalb zahlt der Vermieter trotzdem nichts mehr.

Der Vermieter zahlt das, was in seinem Vertrag mit VF steht. Nur, wenn 
er den kündigt, zahlt er nichts mehr.
Allerdings hat er und der eine Mieter dann auch kein Kabel-TV mehr. 
Wollen beide dennoch Kabel-TV, wird es für beide ziemlich sicher eher 
teurer als billiger.

von Rolf (rolf22)


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Holger R. schrieb:
> Aber das ist genau so wie ich es sage.
> Weniger Leistung, weniger Umsatz

Für uns andere sind 120€/Monat mehr als 100 €/Monat.

> Berater-Verträge und Liefer-Verträger sind verschiedende Schuhe.

Ob man eine Leistung in Stunden oder in Kilogramm misst, ändert am 
Prinzip nichts.

von Klaus (feelfree)


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Sven L. schrieb:
> Ich kenne auch ein Objekt in dem FTTH in jeder Wohnung endet. dort
> terminiert dann die Faser auf einem Gerät das klassisches Koax
> auskoppelt

Du meinst wahrscheinlich Radio Frequency over Glass (RFoG). Das würde 
ich nicht als FTTH bezeichnen, den FTTH ist für mich ein digitaler 
Anschluss.
Mit RFoG bekommst Du, wie der Name schon sagt, die modulierte 
Hochfrequenz über eine Glasfaser analog ins Haus geliefert. Der 
RFoG-Umsetzer im Haus (für den Du natürlich Strom bezahlen muss) setzt 
das dann auf Koax um.
Für Daten brauchst Du dann trotzdem ein DOCSIS-Modem, das an das Koax 
angeschlossen wird.

von Reinhard S. (rezz)


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Klaus schrieb:
> Du meinst wahrscheinlich Radio Frequency over Glass (RFoG). Das würde
> ich nicht als FTTH bezeichnen, den FTTH ist für mich ein digitaler
> Anschluss.

Es gibt Anbieter, Pyur beispielsweise, die am ONT zusätzlich zum 
RJ45-Anschluss Richtung Router, noch einen Koax-Ausgang nur fürs 
Fernsehen haben.

von Unwichtig (noname_user)


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Rolf schrieb:
> Am besten macht man das bei der T, indem man online ein Support-Ticket
> ind System schickt. Dafür gibt es ja die Anschlussverwaltungs-Seite.
> Anrufen ist längst nicht so gut.

Na du bist echt gut, wenn das DSL down ist kann ich natürlich noch 
online eine Störungsmeldung wegschicken, schon mal selber darüber 
nachgedacht was du so schreibst? Nicht jeder hat noch dazu eine 
Parallelversorgung über Mobilfunk parat, aber mit dem Handy Telefonieren 
diese Notreserve hat sicher jeder. Das mit dem OnlineTicket hatte ich 
auch schon mehrfach wgn. nicht so terminl. dingender Sachen gemacht, da 
kannste Wochen auf ne Reaktion oder Antwort warten. Bei ner Störung 
rufen die auch den nächsten Tag zurück u. haken das als nachgefragt ab. 
Ticket geschlossen weil Kd. war erreichbar.

von Unwichtig (noname_user)


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Holger R. schrieb:
> Danke für die Meldungen zu meinem Beitrag.
> Vertrag mag sein, aber gelten deren Bedingungen ?
> Ich habe den Vertrag nicht gekündigt, sondern nur eine
> Änderungskündigung ausgesprochen, Teilnehmer reduziert, da muß ja eine
> Preisänderung nach unten drin sein.

Du hast doch mal erzählt du wärest E-Technik-Meister, das war doch so?
Und da kommen dann solche Fragen?
Als Eigentümer einer Immobilie mit Mietern hast du doch das Hoheitsrecht 
im Haus, wenn der Anbieter nicht pariert wird seine Zuführung 
deaktiviert bis er einlenkt. Du bist der Interessenvertreter deiner 
Mieter u. dir selber.
Die Kabelnetzbetreiber reagieren dann schon wenn sich gleich ein paar 
Kd. zusammen beschweren u. die Zahlung verweigern. Nur du bist dann halt 
in der Doppelfunktion als Kd. u. Eigentümer des Hauses.
Womit kommst du besser weiter? Das ganze Gesabbel hier von den 
Möchtegern-Beratern u. RechtsAuskennern kann man doch vergessen. Keiner 
von denen hat eine ähnliche Situation schon durch oder steht auf deiner 
Seite.

von Klaus (feelfree)


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Reinhard S. schrieb:
> Es gibt Anbieter, Pyur beispielsweise, die am ONT zusätzlich zum
> RJ45-Anschluss Richtung Router, noch einen Koax-Ausgang nur fürs
> Fernsehen haben.

Ok verstehe. Das ist dann natürlich was anderes als dieses halbgare RFoG 
wie bei mir. Da hat man schon 'ne GF im Haus, aber bekommt trotzdem 
nicht mehr als mit Koax.

von Hmmm (hmmm)


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Klaus schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Es gibt Anbieter, Pyur beispielsweise, die am ONT zusätzlich zum
>> RJ45-Anschluss Richtung Router, noch einen Koax-Ausgang nur fürs
>> Fernsehen haben.
>
> Ok verstehe. Das ist dann natürlich was anderes als dieses halbgare RFoG
> wie bei mir.

Es ist die Kombination aus beidem, eine Faser für die 
Internetverbindung, eine mit RFoG für Kabel-TV. CPEs dafür stellt z.B. 
Genexis her.

Neuere Systeme kommen wohl sogar mit einer Faser aus, da dürften das 
separate Wellenlängen sein.

Klaus schrieb:
> Da hat man schon 'ne GF im Haus, aber bekommt trotzdem nicht mehr als
> mit Koax.

Wieviel Bandbreite bekommst Du darüber? Mit DOCSIS 3.1 geht ja schon 
einiges.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Holger R. schrieb:
> Ich habe natürlich den Rechnungsbetrag gekürzt,
> Nun kommen ständig Mahnungen und Drohungen:

Nicht nur Vodafone muss den Vertrag erfüllen, sondern auch du.

> da muß ja eine Preisänderung nach unten drin sein.

Muss nicht, wo steht das? Du hättest Vodafone höflich um eine Anpassung 
des Vertrages bitten können. Deine Vorgehensweise war aber alles andere 
als höflich. Kein Wunder, dass die Firma sich das nicht bieten lässt.

> Weniger Leistung, weniger Umsatz

Darauf hast du keinen Anspruch. Der zu zahlende Preis ist 
Verhandlungssache und wird dann durch den Vertrag festgelegt. Du darfst 
den Preis nicht einfach ohne neuen Vertrag reduzieren. Mit welchem 
Paragraph willst du diese Vorgehensweise begründen?

> Nun kommen ständig Mahnungen und Drohungen:
> Schufa Eintrag

Die Story mit dem Schufa Eintrag glaube ich nicht. Damit kann Vodafone 
gar nicht drohen. Vodafone versorgt die Schufa nämlich so oder so 
regelmäßig mit Infos über den Zahlungsverkehr. Dass du deine Rechnungen 
nicht vollständig bezahlt hast, weiß die Schufa längst. Und sie zieht 
ihr Schlüsse selbstständig daraus.

Vodafone hat vielleicht darauf hingewiesen, dass deine Aktion einen 
Einfluss auf dein Scoring bei der Schufa hat. Das ist keine Drohung.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Hmmm schrieb:
> Wieviel Bandbreite bekommst Du darüber? Mit DOCSIS 3.1 geht ja schon
> einiges.

Ja, Downstream ist mehr als ausreichend mit 1GBit/s....
Aber Upstream 50MBit/s, real je nach Auslastung auch mal nur <10MBit/s.
Jammern auf sehr hohem Niveau...

von Manfred P. (pruckelfred)


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Unwichtig schrieb:
> Du hast doch mal erzählt du wärest E-Technik-Meister, das war doch so?

Schlimmer: HolgerR (Rdf.-Meister i.R.)

> Und da kommen dann solche Fragen?

...

von Joachim B. (jar)


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Manfred P. schrieb:
> Schlimmer: HolgerR (Rdf.-Meister i.R.)

das muß der gewesen sein der vor 50 Jahren in die Werkstatt kam und ein 
ZF Filter aus Pertinax mit einer Lötlampe ausgelötet hatte mit den 
Worten, einmal ZF Filter abgleichen bitte. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Sven L. (sven_rvbg)


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Rolf schrieb:
> Dein von mir monierter Satz impliziert fälschlicherweise, dass es auch
> FTTH geben kann, das NICHT in einer Wohnung endet. Deutsche Sprache ...
Naja bei einem EFH kann man darüber streite ob es FTTH oder FTTB ist.
Aber da Du Dich nun besser fühlen wirst, sagen wir einfach FTTx

Reinhard S. schrieb:
> Es gibt Anbieter, Pyur beispielsweise, die am ONT zusätzlich zum
> RJ45-Anschluss Richtung Router, noch einen Koax-Ausgang nur fürs
> Fernsehen haben.
Danke! Genau sowas meinte ich...

von Holger R. (holgerr)


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Unwichtig schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Danke für die Meldungen zu meinem Beitrag.
>> Vertrag mag sein, aber gelten deren Bedingungen ?
>> Ich habe den Vertrag nicht gekündigt, sondern nur eine
>> Änderungskündigung ausgesprochen, Teilnehmer reduziert, da muß ja eine
>> Preisänderung nach unten drin sein.
>
> Du hast doch mal erzählt du wärest E-Technik-Meister, das war doch so?
> Und da kommen dann solche Fragen?
> Als Eigentümer einer Immobilie mit Mietern hast du doch das Hoheitsrecht
> im Haus, wenn der Anbieter nicht pariert wird seine Zuführung
> deaktiviert bis er einlenkt. Du bist der Interessenvertreter deiner
> Mieter u. dir selber.
> Die Kabelnetzbetreiber reagieren dann schon wenn sich gleich ein paar
> Kd. zusammen beschweren u. die Zahlung verweigern. Nur du bist dann halt
> in der Doppelfunktion als Kd. u. Eigentümer des Hauses.
> Womit kommst du besser weiter? Das ganze Gesabbel hier von den
> Möchtegern-Beratern u. RechtsAuskennern kann man doch vergessen. Keiner
> von denen hat eine ähnliche Situation schon durch oder steht auf deiner
> Seite.
Danke für deine Stellungnahme. Danke auch an alle anderen, auch wenn ich 
deren Meinung nicht immer teile.
Ich hab mal Rdf.-Fernsehtechniker gelernt und Meister gemacht.
Danach hab ich beim meinem Vater gearbeitet, den Betrieb und das Haus 
übernommen. Völlig andere Branche. Mit meinen Mieter*innen bin ich sehr 
freundschaftlich verbunden, soweit es als Vermieter geht. Nur bei den 
Mieterhöhungen gibt es blaue Augen. Ein Mieter und ich möchten VF-Kunde 
bleiben. Deswegen vertrete ich auch in diesen Fall meinen Mieter und 
mich.

Joachim B. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Schlimmer: HolgerR (Rdf.-Meister i.R.)
>
> das muß der gewesen sein der vor 50 Jahren in die Werkstatt kam und ein
> ZF Filter aus Pertinax mit einer Lötlampe ausgelötet hatte mit den
> Worten, einmal ZF Filter abgleichen bitte. ;-)
Ganz so alt bin ich noch nicht.

Rolf schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Aber freu dich, ab 1.7. (spätestens) zahlt du nur deinen Anschluss, weil
>> die Gebühren dann Mietersache sind.
>
> Nein. Er zahlt an VF immer das, was in seinem Vertrag mit VF steht. Die
> Mieter haben darauf keine Einfluss.
>
> Mieter können (nicht müssen!) sich dagegen wehren, dass der Vermieter
> ihnen Geld für nicht genutzte Leistungen über die Nebenkostenabrechnung
> abfordert. Das ist alles, was sich mit dem neuen Gesetz ändert.
Sehe ich auch so.

Reinhard S. schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Manfred P. schrieb:
>>> Einen Rechtsanspruch auf ein verringertes Entgelt hast Du ganz sicher
>>> nicht.
>> Warum soll ich zahlen, für eine Leistung die nicht bestellt wurde, bzw.
>> (teil)gekündigt wurde.
>
> Weil die Verträge halt üblicherweise aufs Gebäude bezogen sind,
> unabhängig von der Nutzerzahl.
Nicht aufs Gebäude, sondern auf die Anzahl aller Anschlüße, genutzt und 
ugenutzt.
> Aber freu dich, ab 1.7. (spätestens) zahlt du nur deinen Anschluss, weil
> die Gebühren dann Mietersache sind.
Stimmt nicht es zahlt der Anschluß-Inhaber.
Mein Mieter kann keinen eigenen Vertrag mit VF abschliessen, solange ich 
nicht den Vertrag gekündigt habe.

H. H. schrieb:
> Ich muss dringend einen Popcornliefervertrag abschließen.
Aber bitte die XXXL Packung. Und auf die Vertragsbedingungn achten, das 
Du die Menge reduzieren kannst, falls Dir das Zeug überdrüssig wird.
So Ironie vorbei. Hier prallen Welten aufeinander was ich eigentlich 
nicht wollte. Trotzden nochmals danke. HolgerR

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Holger R. schrieb:
>> Weil die Verträge halt üblicherweise aufs Gebäude bezogen sind,
>> unabhängig von der Nutzerzahl.
> Nicht aufs Gebäude, sondern auf die Anzahl aller Anschlüße, genutzt und
> ugenutzt.

Das erklärt doch dann sehr gut, wieso sich Vodafone querstellt und Geld 
sehen will?

>> Aber freu dich, ab 1.7. (spätestens) zahlt du nur deinen Anschluss, weil
>> die Gebühren dann Mietersache sind.
> Stimmt nicht es zahlt der Anschluß-Inhaber.

Weshalb soll ich als Mieter dann aber einen (TV)-Vertrag bei Vodafone 
abschließen?

> Mein Mieter kann keinen eigenen Vertrag mit VF abschliessen, solange ich
> nicht den Vertrag gekündigt habe.

Dann mach das doch und alles ist gelöst.

von Holger R. (holgerr)


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Reinhard S. schrieb:
>> Mein Mieter kann keinen eigenen Vertrag mit VF abschliessen, solange ich
>> nicht den Vertrag gekündigt habe.
>
> Dann mach das doch und alles ist gelöst.
Dann müßte ich auch einen neuen Vertrag mit VF für meinen Haushalt 
abschließen.
Das möchte ich nicht, guckt Dir nach die neuen Bedingungen an.
Da hatten es die Sklaven noch besser, als ein VF Kunde.

von Holger R. (holgerr)


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Anekdote und Ironie:
Seit 30 Jahren gehst Du nach der Arbeit zum Kosik und kaufst 3 
Schachteln Zigaretten für zur Zeit von heute 24 Euro.
Morgen gehst Du hin und bestellst nur noch 2 Schachteln. Der Verkäufer 
legt Dir zwei Schachteln hin und sagt weiterhin kosten die für Dich 24 
Euro. Du mornierst und sagt ich brauche nur noch zwei und möchte auch 
nur zwei bezahlen, meine Frau ist gestern verstorben. Der Verkäufer 
äußert, Du hast jahrelang 3 Schachteln gekauft, Du mußt weiterin 3 
Schachteln bezahlen.
Oder habe ich da was falsch verstanden. HolgerR

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Holger R. schrieb:
> Oder habe ich da was falsch verstanden. HolgerR

Ja. Weil du einen Vertrag mit dem Kioskinhaber abgeschlossen hast, das 
du 3 Packungen bezahlst. Immer.

von Holger R. (holgerr)


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Reinhard S. schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Oder habe ich da was falsch verstanden. HolgerR
>
> Ja. Weil du einen Vertrag mit dem Kioskinhaber abgeschlossen hast, das
> du 3 Packungen bezahlst. Immer.
Wenn auch ich das Rauchen aufgebe, kann mich der Kiosk verklagen?
Kann mich denn auch das Bordell verklagen, wenn ich ich nicht mehr 
komme.
(("Wenn ich ich nicht mehr komme." Könnte doppelsinnig sein))
Auf hoher See und vor Gericht sind wir in Gottes Hand.
Gru? HolgerR

von Reinhard S. (rezz)


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Holger R. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Holger R. schrieb:
>>> Oder habe ich da was falsch verstanden. HolgerR
>>
>> Ja. Weil du einen Vertrag mit dem Kioskinhaber abgeschlossen hast, das
>> du 3 Packungen bezahlst. Immer.
> Wenn auch ich das Rauchen aufgebe, kann mich der Kiosk verklagen?

Klar kann er das. Wenn du den Vertrag nicht kündigst.

von Manfred P. (pruckelfred)


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*FAQ: TV-Empfang nach dem Ende des Nebenkostenprivilegs*

https://heise.de/-9669430

von Rolf (rolf22)


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Holger R. schrieb:
> Kann mich denn auch das Bordell verklagen, wenn ich ich nicht mehr
> komme.

Wenn du ein Monatsabo mit einjähriger Kündigungsfrist hast, aber 
plötzlich nur noch die Hälfte bezahlst, weil du nur noch alle zwei 
Monate dort hinkommen willst, dann ja.
Hast du mit VF einen ähnlichen Vertrag? Ganz sicher.
Ist das so schwer zu begreifen?

von Rolf (rolf22)


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Reinhard S. schrieb:
>> Wenn auch ich das Rauchen aufgebe, kann mich der Kiosk verklagen?

> Wenn du den Vertrag nicht kündigst.

Falls man es als Vertrag betrachtet, so hat der jedenfalls keine 
Kündigungsfrist, kann also von jetzt auf gleich gekündigt werden. Die 
Erklärung "Ich möchte ab sofort keine Zigaretten mehr von Ihnen" ist in 
diesem Szenario ganz zweifelsfrei eine Kündigung.

Der Vertrag mit VF ist aber ein Vertrag MIT Kündigungsfrist, und die 
muss eingehalten werden.

von Lodda (ol_grumpy)


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Holger R. schrieb:
> Kann mich denn auch das Bordell verklagen, wenn ich ich nicht mehr
> komme.

Wenn du in deinem Vertrag/Abo stehen hast, daß du nur bezahlen musst, 
wenn du kommst...ist es ja geregelt. 🤣

von Rolf (rolf22)


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Holger R. schrieb:
> Mein Mieter kann keinen eigenen Vertrag mit VF abschliessen, solange ich
> nicht den Vertrag gekündigt habe.

Selbstverständlich kann er das. Vertragsfreiheit.

von Holger R. (holgerr)


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Rolf schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Mein Mieter kann keinen eigenen Vertrag mit VF abschliessen, solange ich
>> nicht den Vertrag gekündigt habe.
>
> Selbstverständlich kann er das. Vertragsfreiheit.
Laut VF ist das nicht möglich
https://www.vodafone.de/privat/fernsehen/kabelfernsehen/nebenkosten.html?b_id=681&c_id=sea_cic_307:olp_key_bso__per_mul_dive_ex&extProvId=5&extPu=vf-googleads&extCr=113878929780-632751479451&extSi=&extTg=&extLi=11597776718&keyword=vodafone&extAP=&extMT=e&ds_rl=1238684&gad_source=1&gclid=EAIaIQobChMI0u6yxtK9hQMVBpKDBx0taAQwEAAYASADEgLD7PD_BwE&gclsrc=aw.ds
Ansage: Wenden Sie sich an Ihren Vermieter.
HolgerR

von Holger R. (holgerr)


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Rolf schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Kann mich denn auch das Bordell verklagen, wenn ich ich nicht mehr
>> komme.
>
> Wenn du ein Monatsabo mit einjähriger Kündigungsfrist hast, aber
> plötzlich nur noch die Hälfte bezahlst, weil du nur noch alle zwei
> Monate dort hinkommen willst, dann ja.
> Hast du mit VF einen ähnlichen Vertrag? Ganz sicher.
> Ist das so schwer zu begreifen?
Für mich ja, wenn ich eine Änderungkündigung ausgesprochen habe.

Manfred P. schrieb:
> *FAQ: TV-Empfang nach dem Ende des Nebenkostenprivilegs*
>
> https://heise.de/-9669430
Die ganzen Artikel geziehen sich nur auf die Rechte der Mieter.
Eine Frage ist bislang noch nicht augetaucht, kann ich meinen Vermieter 
zwingen, mich weiterhin mit Kabelfernsehen zu versorgen ?

Ich glaube, daß man sich von diesen Firmen nicht alles bieten muß,
auch wenn diesen ganzen Firmen meinen Ihre eigene Gesetze schaffen zu 
müßen.
HolgerR

: Bearbeitet durch User
von Carsten S. (dg3ycs)


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Holger R. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Holger R. schrieb:
>>> Kann mich denn auch das Bordell verklagen, wenn ich ich nicht mehr
>>> komme.
>>
>> Wenn du ein Monatsabo mit einjähriger Kündigungsfrist hast, aber
>> plötzlich nur noch die Hälfte bezahlst, weil du nur noch alle zwei
>> Monate dort hinkommen willst, dann ja.
>> Hast du mit VF einen ähnlichen Vertrag? Ganz sicher.
>> Ist das so schwer zu begreifen?
> Für mich ja, wenn ich eine Änderungkündigung ausgesprochen habe.

Vielleicht liegt es einfach daran das dir nicht bewusst ist was 
"Änderungskündigung" bedeutet:

Eine "Änderungskündigung" ist eine (richtige!) Kündigung verbunden mit 
dem ANGEBOT an den Vertragspartner das du gerne einen neuen Vertrag 
abschließen würdest wenn die Dinge geändert werden die du gerne ändern 
würdest.

Mal etwas Laienverständlich formuliert:

In der Änderungskündigung gibt man die besonderen Bedingungen, die auf 
jeden Fall erfüllt sein müssen damit du ein neues Vertragsverhältnis 
eingehst und dein ANGEBOT gilt, auf jeden Fall an.

Der Vertragspartner schaut sich dann deine Bedingungen an und darf dann 
frei Entscheiden ob er das Angebot annimmt oder nicht.

Ist er mit den Bedingungen einverstanden, dann gilt ein neuer Vertrag in 
dem die bei der Änderungskündigung gemchten Änderungen enthalten sind. 
Alles was nicht als zu ändern vereinbart war gilt unverändert weiter.

Ist er nicht einverstanden teilt er dir das mit, kann dir ein 
Gegenangebot unterbreiten oder einfach die Kündigung bestätigen ohne mit 
dir einen neuen Vertrag einzugehen (dann endet der Vertrag halt)

Gibt natürlich noch Feinheiten wie Vertragslaufzeiten oder spezielle 
gesetzliche Regelungen für bestimmte Bereiche wie Arbeitsrecht. Aber im 
Groben und ganzen ist es das.

Übertragen auf deinen Fall: (Immer noch Laienverständlich)
Du hast mit deiner Änderungskündigung Vodafone mitgeteilt das du deinen 
alten Vertrag kündigst, aber liebend gerne einen neuen Vertrag 
abschließen würdest wenn die folgende Sache geändert wird, ansonsten 
aber alle sonstigen Vertragsparameter gleich bleiben:
Von dir schriftlich geäusserter Änderungswunsch:
Zukünftig erhalten nur zwei Haushalte statt wie bisher drei Haushalte 
das Recht gegen Zahlung des unverändert beizubehaltenden Monatsbeitrages 
den Kabelanschluss zu nutzen.

Vodafone hat sich deine Kombinierte Kündigung/Vertragsangebot angesehen 
und akzeptiert das du Wünscht weiterhin dasselbe dafür zu zahlen das nur 
noch zwei Haushalte den Kabelanschluss deines Hauses nutzen dürfen.
Dies haben die dir bestätigt womit der neue Vertrag gültig wurde und du 
weiterhin den Betrag schuldest.

Ob Vodafone das auch Akzeptiert hätte wenn du nicht nur die Reduzierung 
der Haushalte sondern auch die Reduzierung der Gebühren um den selben 
Faktor geünscht hättest, das wissen wir nicht.
Es kann sein, aber es kann auch nicht sein (dann wäre es eine endgültige 
Kündigung geworden) Da du dies scheinbar nicht gemacht hast werden wir 
es auch wohl nicht erfahren.

Solltest du es in deiner "Änderungskündigung" jedoch EXPLIZIT so 
geschrieben haben das du auch nur noch 2/3 des bisherigen Beitrages 
bezahlen willst, DANN hätte Vodafone das auch berücksichtigen Müssen und 
daher VERMUTLICH keinen Anspruch auf das von dir VERMUTLICH unrechtmäßig 
einbehaltene Drittel des Betrages.
DANN hätte Vodafone, wenn sie das nicht akzeptieren wollen, entweder 
vollständig die Vertragsbeziehung beenden müssen oder aber dir ein 
Gegenangebot zukommen lassen müssen das du entweder dann annehmen 
kannst, was bei nichtreaktion oder aktiver Ablehnung aber bedeutet das 
das Vertragsverhältnis mit Ablauf der durch deine erste Kündung 
wirksamen Frist endet.

Es bleibt also dabei das es wohl so ist wie bereits von anderen 
beschrieben. Du hast uninformiert und voreilig gehandelt und es dir 
selbst  zuzuschreiben wie die Situation jetzt ist.

Davon abgesehen gilt sowieso das was eigentlich WIRKLICH ALLE 
Stellungsnahmen zum Wegfall des Nebenkostenprivilegs sagen:

Für die Nutzer die weiterhin einen Kabelanschluss wollen wird es in den 
meisten Fällen teurer!
(Weil dieser nicht mehr von denen mitgezahlt wird die daran eigentlich 
kein Interesse mehr haben)

Für die Nutzer die eigentlich keinen Kabelanschluss wollen, sei es wegen 
der Kosten oder weil gar kein Interesse, wird es deutlich billiger!
(Weil diese nicht mehr denen den Kabelanschluss mitsubventionieren die 
den anders als sie selbst wirklich wollen)

Siehe es mal so:
Bisher hat dein Mieter mit dem IPTV den Anschluss für dich und den 
anderen Mieter auf eine Kosten subventioniert. Ihr habt auf seine Kosten 
gespart.
Jetzt fällt die Subvention halt weg und ihr zahlt eure Kosten komplett 
alleine wie es sein soll.

Gruß
Carsten

Gruß
Carsten

von Klaus (feelfree)


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Holger R. schrieb:
> Für mich ja, wenn ich eine Änderungkündigung ausgesprochen habe.

Du bist ein hoffnungsloser Fall.

Ich wünsche dir, dass deine Mieter dir gegenüber auch eine 
Änderungskündigung aussprechen und ab sofort nur noch einen Teilbetrag 
zahlen.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Holger R. schrieb:
> Eine Frage ist bislang noch nicht augetaucht, kann ich meinen Vermieter
> zwingen, mich weiterhin mit Kabelfernsehen zu versorgen ?
Nein, das kann und konnte man NIE.
Ausser im vom Vermieter selbst formulierten Mietvertrag hat dieser Mist 
gebaut und dem Mieter dieses recht explizit oder implizit eingeräumt ;-)

Früher galt:
Der Vermieter DARF aber MUSS NICHT für das gesamte Haus einen 
Kabelanschlussvertrag abschließen und die Gebühren auf alle Bewohner 
umlegen, egal ob einzelne Bewohner das wollten oder nicht.

Heute Gilt:
Jeder macht nur das MIT DEM ER SELBST voll einverstanden ist.
Du kannst weiterhin EINEN Vertrag für dein Haus haben und die Kosten auf 
alle Bewohner umlegen DIE ES WOLLEN.
Du musst aber dafür mit deinen Mietern die das so wollen eine 
ensprechende Vereinbarung treffen. Die Kosten sind halt keine 
Nebenkosten mehr sondern werden auf Basis der Vereinbarung geltend 
gemacht...

Jeder Bewohner darf aber sagen "Ich will nicht" und muss dann auch nicht 
Zahlen. Genau so darf jeder der erst der Vereinbarung zur gemeinsamen 
Umlage zustimmt jederzeit sagen das er nicht weiter teilnehmen möchte 
und muss dann ab einem gewissen Zeitpunkt (Kündigungsfrist in der 
Vereinbarung geregelt) nichts mehr zahlen.
In so einem Fall erhöht sich dann halt der Gebührenanteil der 
verbleibenden Nutzer wenn du beim Kabelanbieter keine Gebührensenkung 
auf Grund der geringeren Nutzerzahl heraushandeln kannst.

Oder es schließt einfach jeder Haushalt für sich einen Vertrag ab und 
ist dann alleine für alles verantwortlich.

> Ich glaube, daß man sich von diesen Firmen nicht alles bieten muß,
> auch wenn diesen ganzen Firmen meinen Ihre eigene Gesetze schaffen zu
Sicher MUSS und DARF man sich von Firmen nicht alles bieten lassen.
Aber wer hier eigene GEsetze schaffen will ist in DIESEM Fall eher nicht 
die Fa. Vodafone sondern eine Person mit dem Namen Holger.

Gruß
Carsten

von Holger R. (holgerr)


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Klaus schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Für mich ja, wenn ich eine Änderungkündigung ausgesprochen habe.
>
> Du bist ein hoffnungsloser Fall.
>
> Ich wünsche dir, dass deine Mieter dir gegenüber auch eine
> Änderungskündigung aussprechen und ab sofort nur noch einen Teilbetrag
> zahlen.
Das brauchen meine Mieter nicht, ich bemühe mich denen gegenüber fair zu 
sein, soweit es um die Nebenkosten gilt, aber nicht für die Miete.

So ich möchte das Thema erstmal beenden, vielen Dank für Eure 
Stellungnahmen und Meinungen. Ich warte jetzt erstmal, ab ob VF mich 
tatsächlich verklagt oder mir kündigt, und dann die Frage, darf ein 
Monopol-Versorger überhaupt kündigen.

Sobald der gelbe Brief kommt, gehst zu meinen Rechtsanwalt und ich warte 
das Urteil vom Gericht ab.

Wie schon gesagt:
Auf hoher See und vor Gericht sind wir in Gottes Hand.
Oder Recht haben und Recht bekommen, sind verschiedenen Seiten,
es gibt aber auch die Fälle wo macht Recht bekommt, obwohl man es nicht 
hat.
Trotzdem nochmals alle Danke, melde mich wieder wenns Neues gigt
HolgerR

von Reinhard S. (rezz)


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Holger R. schrieb:
> Ich warte jetzt erstmal, ab ob VF mich
> tatsächlich verklagt oder mir kündigt,

Wenn sie die Änderungskündigung nicht bestätigen müssten sie dir 
eigentlich die Kündigung bestätigen.

> und dann die Frage, darf ein Monopol-Versorger überhaupt kündigen.

Vodafone hat halt kein Monopol. Fernsehen kannst du via Sat oder Antenne 
oder IPTV holen, Telefon & Internet via Telefon-Leitung.

von Klaus (feelfree)


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Reinhard S. schrieb:
> Wenn sie die Änderungskündigung nicht bestätigen müssten sie dir
> eigentlich die Kündigung bestätigen.

Hab mir gerade nochmal den Beitrag vob Holger zu Gemüte geführt:

Holger R. schrieb:
> Ich habe für den Anschluß eine Änderungskündigung gegenüber Vodafone zum
> 30.06.2024 ausgesprochen, obwohl ich den Anschluß nutze aber einen alten
> Vertrag mit dem damaligen Betreiber, der Telekom Anfang der 90 Jahre,
> geschlossen habe.
> Ich habe natürlich den Rechnungsbetrag gekürzt,
> da meine Mieterin IPVT nutzt,
> mein Mieter sich noch nicht geäußert hat,
> den vollen anteiligen Rechnungsbetrag meiner Wohnung bezahlt.
> Bis zum 30.06.2024 sind die Kosten bezahlt.
> Änderung wurde bestättig, statt 3 Teilnehmer nur noch zwei bei gleichen
> Anschlußgebühren, Häch ???


Änderungskündigung, bezahlt bis Juni 24, Rechnung gekürzt, Mahnung, ...

Da passt gar nix zusammen.

Troll oder Wirrkopf.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Reinhard S. schrieb:
> Telefon & Internet via Telefon-Leitung.

Telefon gibts nicht mehr über 2DA Kupferkabel.
Ist alles digitalisiert und läuft über DOCSIS auf Fernseh-Koaxialkabel.
Wo wohnst Du?
Zitat:
"...Stand: 19.12.2023
Aktuell stellt die Telekom ihr gesamtes Telefonnetz auf 
Internet-Telefonie um..."
/Zitat
Quelle:
https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/internet-telefon/festnetz/umstellung-von-analog-auf-ip-telefonie

ciao
gustav

von Andreas M. (andreas_m62)


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Ich habe noch einen analogen Festnetzanschluss der Telekom
in der Wohnung in Benutzung (ohne DSL).
So richtig mit Speisespannung.
Impulswahl geht natürlich nicht mehr.
Vermutlich steckt da in irgendeinem Glasfaser-Außenschrank
an der Kreuzung eine Wandlerkarte.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Karl B. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Telefon & Internet via Telefon-Leitung.
>
> Telefon gibts nicht mehr über 2DA Kupferkabel.

Natürlich, halt meist auf Basis von Internet/VoIP. War ich so 
missverständlich?

> Ist alles digitalisiert und läuft über DOCSIS auf Fernseh-Koaxialkabel.

Ganz sicher nicht bei DSL…

> "...Stand: 19.12.2023
> Aktuell stellt die Telekom ihr gesamtes Telefonnetz auf
> Internet-Telefonie um..."
> /Zitat
> Quelle:
> 
https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/internet-telefon/festnetz/umstellung-von-analog-auf-ip-telefonie

Da steht auch drin, das bei nackten analogen Anschlüssen ohne Internet
nichts gemacht werden muss, die Umsetzung findet in der 
Vermittlungsstelle statt. So ein Anschluss läuft bei mir zuhause auch 
genauso.

Ist jetzt aber völlig ab vom Thema.

von Karl B. (gustav)


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Reinhard S. schrieb:
> Natürlich, halt meist auf Basis von Internet/VoIP. War ich so
> missverständlich?

An meiner Telefondose sind jedenfalls keine 60 Volt mehr.
Alles tot. Die alte Telefonnummer gibt es auch nicht mehr.
Bekomme auch keine Rechnung mehr von denen.
Dass über 2DA überhaupt noch was draufgekoppelt wurde, da frag mal die 
Telko-Techniker was das für Probleme mit sich brachte.
Bei den 10 DA Kabeln fängt das schon mit der Inhouse-Verkabelung an.
Die Bitfehlerraten-Ursache da genau einzugrenzen.

Den Ärger spare ich mir.

ciao
gustav

von Klaus (feelfree)


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Karl B. schrieb:
> An meiner Telefondose sind jedenfalls keine 60 Volt mehr.

Ubd weil bei dir das so ist, muss es überall so sein? Oder was ist deine 
Aussage?

von Joachim B. (jar)


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Klaus schrieb:
> Ubd weil bei dir das so ist, muss es überall so sein? Oder was ist deine
> Aussage?

interessiert mich auch!

Karl B. schrieb:
> An meiner Telefondose sind jedenfalls keine 60 Volt mehr.
> Alles tot. Die alte Telefonnummer gibt es auch nicht mehr.
> Bekomme auch keine Rechnung mehr von denen.

warum auch wenn du den Vertrag gekündigt hast.
Warum sollte die Telekom diese Leitung noch speisen, ist doch total 
widersinnig.

von Karl B. (gustav)


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Joachim B. schrieb:
> warum auch wenn du den Vertrag gekündigt hast.

Ich habe den Vertrag nicht gekündigt. Telko hat einfach abgeklemmt.
Einfach so.
Und die Leute, die den Notrufknopf  "Knöpfchen mit Köpfchen" über TAE-N 
(5/6) hatten, bekamen Ummodelung auf GSM. (Mobiltelefon).
So sieht Hau-Ruck-Digitalisierung aus.
Viel Spaß mit den neuen Tarifen.
Und wie oft Telefon über Internet mit dem anderen Provider nicht 
funktionierte seitdem, würde riesige Listen füllen.

ciao
gustav

von Klaus (feelfree)


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Karl B. schrieb:
> Telko hat einfach abgeklemmt.
> Einfach so.

Geschichten aus dem Paulanergarten.
Ich wette du hast vorher eine ordentliche Kündigung bekommen und warst 
höchstens zu d*** um dies zu erkennen.

von Peter N. (alv)


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Klaus schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Telko hat einfach abgeklemmt.
>> Einfach so.
>
> Geschichten aus dem Paulanergarten.
> Ich wette du hast vorher eine ordentliche Kündigung bekommen und warst
> höchstens zu d*** um dies zu erkennen.

Mir hat die Telecom einfach mal so den ISDN-Anchluß abgeklemmt.
Angeblich hatte ich vorher eine schriftliche "Änderungskündigung" 
erhalten, an die ich mich aber nicht erinnern kann (es sei denn, die war 
als Telekom-Werbung getarnt).

Das war dann der letzte Tropfen, den die Telekomiker sich geleistet 
haben, und ich bin nach Kabel D gewechselt...

von Rolf (rolf22)


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Karl B. schrieb:
> Telefon gibts nicht mehr über 2DA Kupferkabel.
> Ist alles digitalisiert und läuft über DOCSIS auf Fernseh-Koaxialkabel.

Was erzählst du denn da? Etliche Millionen haben in D einen 
DSL-Anschluss über Kupfer-Doppelader und können darüber telefonieren.

Und viele andere haben immer noch ihre alte Technik Zu Hause. Wegen der 
starken Proteste gegen eine erzwungene Umstellung auf All-IP hat die 
Telekom eingelenkt und MSANs installiert, die alte Analoganschlüsse 
simulieren können. Das funktioniert sogar mit uralten W48-Apparaten 
noch. In der Werbung liest man davon natürlich nichts, und die 
Kundenberater sind da sehr schmallippig.
https://www.dst-online.com/index.php/msan-pots

> An meiner Telefondose sind jedenfalls keine 60 Volt mehr.

Bei DSL-Anschlüssen liegt da auch keine Gleichspannung an.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Karl B. schrieb:
> An meiner Telefondose sind jedenfalls keine 60 Volt mehr.

An meiner auch nicht, trotzdem liegt eine funktionierende Leitung drauf.

Peter N. schrieb:
> Mir hat die Telecom einfach mal so den ISDN-Anchluß abgeklemmt.
> Angeblich hatte ich vorher eine schriftliche "Änderungskündigung"
> erhalten, an die ich mich aber nicht erinnern kann

Du brauchst jemanden, der Dir hilft, nennt sich "Betreuungsvollmacht". 
Mir hat Telekom mehrere Briefe geschickt, die ich gelesen, aber 
ignoriert habe. Ich mag nicht abstreiten, dass man deren Geschreibsel 
"Wechsel zum Netz der Zukunft" als Reklame verstehen konnte. ISDN 
abgeklemmt ohne Vorwarnung ist dennoch gelogen, hier kam eindeutig, dass 
sie mich zum xx.yy.zz abklemmen, wenn ich nicht zustimme.

Kabel-FS gibt es hier nicht, aber DSL per Überbau eines anderen 
Anbieters. Ich habe bei dem direkt einen Anschluss beauftragt und hatte 
den dann parallel zu T* im Haus.

Als nächstes nach einem SIP-Provider geschaut und die Portierung einer 
Rufnummer beauftragt. Dann kam wieder ein Brief von T* "Ein anderer 
Telefonanbieter hat uns mitgeteilt ..." und der T*-Anschluß blieb in 
Betrieb, bis die Portierung bestätigt war.

Rolf schrieb:
> Und viele andere haben immer noch ihre alte Technik Zu Hause. Wegen der
> starken Proteste gegen eine erzwungene Umstellung auf All-IP hat die
> Telekom eingelenkt und MSANs installiert, die alte Analoganschlüsse
> simulieren können.

Das ist nicht ganz richtig. Es gab diese Technik, aber hinreichend viele 
Orte, wo sie das nicht eingesetzt haben. Wäre eine Suche auf NDR- und 
MDR-FS, wo die Leute auf einmal ohne stabile Telefonie leben mussten.

Inzwischen ist das Geschichte, einen a/b-Anschluß kannst Du als Neukunde 
nicht mehr bekommen.

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