Ich habe heute mein Motorrad nach dem Winter wieder fahrbereit gemacht. Geputzt, Batterie geladen, Reifen aufgepumpt, Sichtkontrolle und so, das übliche. Nach etwa zwei Stunden Probefahrt habe ich den Motor an einer Ampel versehentlich abgewürgt. Danach ging gar nichts mehr, nicht mal die Beleuchtung. Tauschen der Sicherungen hat nichts gebracht, Sichtkontrolle hat nichts auffälliges ergeben. Habe auch mal feste an den Zuleitungen zur Batterie gezogen -- alles noch dran.
Mangels Messgerät habe ich dann vor Ort die Feder eines Kugelschreibers lang gezogen, um damit die Batterie zu brücken. Ich wollte schauen, ob sie heiß wird. Wurde sie aber aber nicht.
Dann habe die Batterie nach Hause geschleppt und dort nachgemessen: 0,00 Volt. Sie nimmt auch keinen Ladestrom mehr an. Das ist neu, kenne ich noch nicht.
Was kann da passiert sein, was die Batterie schlagartig so komplett zerstört hat? Kennt jemand den Effekt?
einer der Beiträge in Deinem Link war vielleicht nahe an der möglichen Erklärung dran:
Da wird wohl die Zwangsentlüftung der Batterie verstopft gewesen sein und
das immer beim Laden entstehenden Knallgas konnten nicht entweichen und
hat dann die Batterie gesprengt, nachdem genug Druck aufgebaut wurd.
Es sieht ja nicht so aus, als hätte der Wasserstoff selbst gezündet.
Das war nur der Überdruck.
Demnach wäre nicht das Ladegerät schuld, sondern die Batterie war
mangelhaft.
Bei meinem Bleiakku Varta 572 409 068 gibt es auf der rechten und linken Seite jeweils einen gelben Stopfen, die man vor dem Einbau oder Laden entfernen muss.
Interne Verbindung zwischen den Zellen gebrochen oder abkorrodiert?
Genau!
Steve van de Grens schrieb im Beitrag #7635902:
Was kann da passiert sein, was die Batterie schlagartig so komplett
zerstört hat? Kennt jemand den Effekt?
Ja klar!
Wenn du wissen willst Zelle das ist und die vielleicht sogar noch geschraubte Deckel auf den Zellen hat, dann miss von beiden Polen in die Zellen.
Gerade die ganzen kleinen Batterien sind sehr übel von der Qualität geworden, aber auch bei den großen Traktionsbatterien ist das ein Problem.
Es scheint so, als wäre die schlimmste Welle im Moment überstanden und die Hersteller haben kapiert, dass so ein Müll zurück kommt und dadurch viel mehr Geld kostet.
Sowas kommt vor. Bei obiger Motorradbatterie wird wohl ein Anschluss gelitten haben. Bei der zerfetzten Autobatterie (Link oben) wird ein Zündfunke die Knallgaswolke gezündet haben. Ein Silvesterböller ist Spielzeug dagegen. Deswegen sollte man auch nie Funken beim Abklemmen erzeugen und erst das Ladegerät ausschalten. Leider habe ich das auch mal vergessen. Der Knall der gasenden 12V-LKW Batterie war gewaltig, als ich das Ladekabel unter Strom mit kleinem Funken entfernte.
wird ein
Zündfunke die Knallgaswolke gezündet haben.
Natürlich ist das möglich, habe ich in 36 Jahren Batterien noch nie gesehen.
Früher hatten die Batterien noch offene Zellenverbinder und dann beim Wechsel der Batterie, mit Ketten ...
War ich aber auch noch nie dabei. Allerdings habe ich selbst mal eine abgeschossen.
Zwei Batterien in Reihe Pole standen gegenüber. Mit dem Schlüssel abgerutscht und einen Kurzschluss erzeugt.
Ich war über eine Woche stark im Hören eingeschränkt.
Wie gesagt, so viel Knallgas entsteht eigentlich nicht, dass das der Funken beim Abklemmen war. Das sah eher nach einem Kurzschluss aus.
Manchmal liegt es nicht am Ladegerät. Manchmal sammelt sich bei einer einzelnen Zelle eines Bleiakkus soviel Bleischlick an, dass der Schlick die Platten berührt. Das bedeutet, die Zelle ist kurzgeschlossen. Die restlichen Zellen bekommen nun die volle Ladespannung und...
Da sagst du was. Muss ich unbedingt auch haben.
Hatte mir im September ein neues Auto gekauft und bin in einer Baustelle liegen geblieben. 740Euro hat das Abschleppen gekostet. Dummerweise musste ich auch noch die Pumpe bezahlen, weil ich zwei Tage vorher bei Tuning war.
Mangels Messgerät habe ich dann vor Ort die Feder eines Kugelschreibers
lang gezogen, um damit die Batterie zu brücken. Ich wollte schauen, ob
sie heiß wird. Wurde sie aber aber nicht.
Sei froh, das die Batterie 0 V hatte. Beim Kurzschluss können 100+ Ampere fließen, bevor du da was fühlst, siehst du was, nämlich glühende Metallspritzer, auf deiner Brille oder sonstwo.
Ich habe heute mein Motorrad nach dem Winter wieder fahrbereit gemacht.
Geputzt, Batterie geladen, Reifen aufgepumpt, Sichtkontrolle und so, das
übliche. Nach etwa zwei Stunden Probefahrt habe ich den Motor an einer
Ampel versehentlich abgewürgt. Danach ging gar nichts mehr, nicht mal
die Beleuchtung. Tauschen der Sicherungen hat nichts gebracht,
Sichtkontrolle hat nichts auffälliges ergeben. Habe auch mal feste an
den Zuleitungen zur Batterie gezogen -- alles noch dran.
Bei meiner VFR 800 kann ich alle 2 Jahre die Batterie tauschen.
Blei-Gel Batterien haben oft eine kurze Lebensdauer.
Ich habe heute mein Motorrad nach dem Winter wieder fahrbereit gemacht.
Geputzt, Batterie geladen, Reifen aufgepumpt, Sichtkontrolle und so, das
übliche. Nach etwa zwei Stunden Probefahrt habe ich den Motor an einer
Ampel versehentlich abgewürgt. Danach ging gar nichts mehr, nicht mal
die Beleuchtung. Tauschen der Sicherungen hat nichts gebracht,
Sichtkontrolle hat nichts auffälliges ergeben. Habe auch mal feste an
den Zuleitungen zur Batterie gezogen -- alles noch dran.
Ohne Angabe der Daten der Motorrades, der Batterie und des Ladesgerätes
ist eine Bewertung sehr schlecht möglich.
Motorrad-Batterien sind erheblich empflindlicher als der Zyklus einer Frau.
Falscher Ladestrom und Motorradbatterie = tot.
Gruß HolgerR
Manchmal liegt es nicht am Ladegerät. Manchmal sammelt sich bei einer
einzelnen Zelle eines Bleiakkus soviel Bleischlick an, dass der Schlick
die Platten berührt. Das bedeutet, die Zelle ist kurzgeschlossen. Die
restlichen Zellen bekommen nun die volle Ladespannung und...
Ich glaube auch nicht, daß das Ladegerät was dafür kann. Die sind seit 100 Jahren ungeregelt, ohne Strom- und vor allem ohne Spannungsbegrenzung am Ende. Bevor ich das wußte und nur noch mit dem Labornetzeil lade, hat es in den Batterien immer fleißig gebrodelt.
Würde das grundsätzlich zum Zerknall der Batterie führen, wären nicht viele übrig. Und wäre in dem Beispiel Knallgas in der Küche explodiert, wäre nichtmal von dem gußeisernen Heizkörper viel übrig. :)
Eine Explosion in der Batterie wäre möglich, wenn es darin einen Funken gab. Z.B. weil ein Zellverbinder abreißt oder eine Zelle Kurzschluß bekommen hat.
Die defekte Batterie des TE muß man übrigens nicht gleich wegwerfen, es gibt vielfältige Reparaturmöglichkeiten:
Wobei ich trotzdem drüber nachdenke, Autobatterien noch im Bad zu laden. ;) Andererseits hat das oben eine Abluftöffung und die nächsten Schalter sind in Brusthöhe.
Plattenabbruch ganz oder teilweise scheint nach meiner Erfahrung inzwischen eine häufige Ursache für sterbende Batterien zu sein.
Hatte ich in den letzten 20 Jahren drei Male bei meinen Fahrzeugen, und vorletztes Jahr bei einem Auto dem ich Starthilfe gegeben habe.
Das Problem dabei ist dass dann Starthilfe zum teil nicht funktioniert, weil die Batterie sich auch nicht mehr ein bisschen auflädt und den Startvorgang etwas puffert. Dadurch fällt die Spannung so stark ab, dass die Zündungselektronik den Startvorgang z.T. abbricht. Bei einem alten Auto hätte der Anlasser halt langsam gedreht und das Auto dann trotzdem gestartet.
Ich glaube auch nicht, daß das Ladegerät was dafür kann. Die sind seit
100 Jahren ungeregelt, ohne Strom- und vor allem ohne
Spannungsbegrenzung am Ende.
Heute ist das bei den meisten Ladegeräten (Industrie) nicht mehr so.
Bis vor ca. 10 Jahren gab es noch W0Wa-Ladegeräte in der Mehrzahl.
Ich habe, für 12V, ein Ctek-Ladegerät, das sollte das auch können.
Soll am Ausgang kurzschlussfest sein.
Ausprobieren wollte ich das trotzdem nicht.
Plattenabbruch ganz oder teilweise scheint nach meiner Erfahrung
inzwischen eine häufige Ursache für sterbende Batterien zu sein.
Hatte ich in den letzten 20 Jahren drei Male bei meinen Fahrzeugen, und
vorletztes Jahr bei einem Auto dem ich Starthilfe gegeben habe.
Da liegst du richtig.
Wir haben gemutmaßt wieso das so ist. Ein Kollege aus der Branche (mittlerweile 70 und von Beruf Elektromaschinenbauer) meinte, es könnte an dem vielen recyceltem Blei liegen.
Das wäre eine Überlegung wert.
an dem vielen recyceltem Blei liegen.
Das wäre eine Überlegung wert.
unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass es an immer optimierteren Fertigungsverfahren liegt und da eher an Materialeinsparung wo immer es geht. Darf ja nichts kosten und deshalb spart man halt am Material, was dann zu weniger Reserven führt. Das Recycling würde ich eher nicht als Problem sehen, die Metalle werden eingeschmolzen und entsprechend von Verunreinigungen befreit, egal ob das Rohmaterial nun ein Recyclingstoff oder ein Erz ist.
Das Recycling würde ich eher nicht als
Problem sehen, die Metalle werden eingeschmolzen und entsprechend von
Verunreinigungen befreit, egal ob das Rohmaterial nun ein Recyclingstoff
oder ein Erz ist.
Da hätte ich mal eine Frage zu: wie und wie gut bekommt man z.B. Antimon aus der Legierung? Das macht das Blei wohl etwas spröder, und könnte daher durchaus Teil des Problems sein.
Das Recycling würde ich eher nicht als
Problem sehen, die Metalle werden eingeschmolzen und entsprechend von
Verunreinigungen befreit, egal ob das Rohmaterial nun ein Recyclingstoff
oder ein Erz ist.
Da hätte ich mal eine Frage zu: wie und wie gut bekommt man z.B. Antimon
aus der Legierung? Das macht das Blei wohl etwas spröder, und könnte
daher durchaus Teil des Problems sein.
Chemisch kein Problem. Praktisch misst man den gehalt, und verschneidet so lange mit frischem Blei, bis der Gehalt passt. Wird bei Aluminium genauso gemacht. Die Extraktion ist viel zu teuer.
Da hätte ich mal eine Frage zu: wie und wie gut bekommt man z.B. Antimon
aus der Legierung?
Kommt auf die Reinigungsverfahren an.
Elektrokupfer z.B. muss sehr rein sein, weil selbst geringe Spuren anderer Metalle die Leitfähigkeit herabsetzen.
Deshalb wird es aufwendig elektrolytisch raffiniert.
Bei Blei für Batterien dürfte es ähnlich sein. Was da für ein Aufwand getrieben wird weiß ich allerdings nicht.
Vieleicht nimmt man heute aus Kostengründen in den Batterien nur noch verbleite Aluminiumplatten, das paßt dann besser zur verkupferten Eisen- oder Alulitze im Starthilfekabel. :)
Ich glaube auch nicht, daß das Ladegerät was dafür kann. Die sind seit
100 Jahren ungeregelt, ohne Strom- und vor allem ohne
Spannungsbegrenzung am Ende.
jedes 12-Euro-Supermarkt-Bleiakkuladegerät lädt heutzutage zumindest mit einer IU-Kennlinie und schaltet vielleicht auch noch zusätzlich in der U-Phase bei kleinem Strom ab.
Diese Geräte zeigen typischerweise auch den Ladeschluss an.
Bei Autoakkuladegeräten bist Du technisch wahrscheinlich auf dem Stand der 1990-er Jahre... :)
Das ist aber auch nicht schlimm! :)
Ich habe dank µc.net lernen dürfen, dass die moderne Autolichtmaschine viel mehr macht und daher anders aufgebaut ist, als mein Standard-Bosch-Generator aus den 1990-er Jahren!
So ein Autoladegerät vom Discounter wirkt übrigens gleichzeitig auch als Verpolungsschutz für Dein sicherlich teures Labornetzteil.
hattest Du denn für die Winterzeit eine Leitung zum Motorrad-Akku
aufgetrennt, also z.B. eine Polklemme abgeschraubt?
Ja, ich hatte den Akku ausgebaut überwintert und dabei zwischendurch 2x
geladen.
Spannend! Vielleicht könntest Du ja im nächsten Winter berichten, bis zu welcher Ladeschlussspannung Dein Ladegerät lädt, bei einem Standard-Bleiakku müsste das bei Deinem Betriebsprofil der Modus "Trickle-Charge" sein, also 13,6 bis, 13,8 Volt* sein.
Vielleicht könntest Du ja im nächsten Winter berichten, bis zu
welcher Ladeschlussspannung Dein Ladegerät lädt
Das kann ich dir jetzt schon sagen, da ich es nach dem Kauf direkt kontrolliert und drauf geschrieben habe. Es sind ziemlich genau 13,8 Volt - also für heutige Verhältnisse eher wenig.
Habe gerade die neue Batterie eingebaut und bin damit nach hause gefahren. Vor der Fahrt habe ich 12,7 Volt und bei Ankunft 12,9 Volt gemessen. Sieht soweit gut aus.
Ich habe dank µc.net lernen dürfen, dass die moderne Autolichtmaschine
viel mehr macht und daher anders aufgebaut ist, als mein
Standard-Bosch-Generator aus den 1990-er Jahren!
Das haben viele hier noch nicht kapiert. Sie zitieren immer noch MaWin.
Mag sein, dass es die Normen noch gibt, aber diese hohen "Überschwinger" gibt es bei modernen Autos nicht mehr.
Es gibt feine Ironie und auch etwas gröbere. Die hier angesprochene ist keins von beiden, sie ist nämlich meterdick auf ein dünnes Butterbrot aufgetragen. Das nicht zu sehen, dafür gibt es wirklich keine Ausrede - höchstens die, dass der Browser nicht richtig funktioniert hat.
Es gibt feine Ironie und auch etwas gröbere. Die hier angesprochene ist
keins von beiden, sie ist nämlich meterdick auf ein dünnes Butterbrot
aufgetragen. Das nicht zu sehen, dafür gibt es wirklich keine Ausrede -
höchstens die, dass der Browser nicht richtig funktioniert hat.
Auch das Generve mit den moderneren Ladegeräten geht in dieselbe Kerbe. Ja, geregelte Ladegeräte sind geregelt. An dem Wacholderbeerenbusch wachsen Wacholderbeeren. Ein Wunder! Thema war aber eine explodierende Batterie, angeblich durch ein fehlerhaftes modernes Ladegerät. Das jedoch prinzipbedingt nicht viel fehlerbehafteter sein kann als ein früheres ungeregeltes. Womit es um ungeregelte Netzteile geht. Um das zu verstehen muß man aber noch wesentlich mehr funktionierende Hirnstrukturen haben als für Holzklotzironie. :)
Ich habe dank µc.net lernen dürfen, dass die moderne Autolichtmaschine
viel mehr macht und daher anders aufgebaut ist, als mein
Standard-Bosch-Generator aus den 1990-er Jahren!
Das haben viele hier noch nicht kapiert. Sie zitieren immer noch MaWin.
Mag sein, dass es die Normen noch gibt, aber diese hohen "Überschwinger"
gibt es bei modernen Autos nicht mehr.
um es mit Didi Hallervorden zu sagen (Film: "Didi, der Doppelgänger"):
"Das ist nur Ihre Meinung!".
Ich finde die DSE-FAQ toll! Ich kann als fortgeschrittener Anfänger nicht beurteilen, was nun alles veraltet ist.
Aber wenn es so wäre, wie Du sagst, warum hat dann Texas Instruments im
Oktober 2016 dieses Dokument herausgebracht?!
Automotive Wide VIN Front-End Power Reference Design
With Cold Crank Operation and Transient Protections
Vielleicht könntest Du ja im nächsten Winter berichten, bis zu
welcher Ladeschlussspannung Dein Ladegerät lädt
Das kann ich dir jetzt schon sagen, da ich es nach dem Kauf direkt
kontrolliert und drauf geschrieben habe. Es sind ziemlich genau 13,8
Volt - also für heutige Verhältnisse eher wenig.
Habe gerade die neue Batterie eingebaut und bin damit nach hause
gefahren. Vor der Fahrt habe ich 12,7 Volt und bei Ankunft 12,9 Volt
gemessen. Sieht soweit gut aus.
Ich will mich jetzt gar nicht auf eine ewige Diskussion einlassen, aber da steht schon auf der ersten Seite "42-V Transient". Bei MaWin und zu den Zeiten hat man noch von 100V gesprochen.
Früher konntest du auf dem Multimeter sehen, ob "Gas gegeben" wurde. Heute zuckt da nicht mal etwas hinterm Komma.
Ich sehe das in der Praxis. Zwar mache ich kaum noch Verbrenner. Hab noch einen 8 Tonner Diesel und ein 7 Tonner Fremdfabrikat. Ansonsten sehe ich die Dinger nicht mehr. Dennoch, bis vor ein paar Jahren habe ich noch regelmäßig an Verbrennern geschraubt. Und da war das schon so. Allerdings müssen die einmal Drehzahl sehen, sonst bleiben die unten.
Aber ehrlich gesagt verstehe ich dich jetzt nicht. Ich habe dir doch sogar beigepflichtet.
Das hast du gründlich missverstanden.
Es bezog sich auf die Lima von früher, dass die heute ganz anders funktionieren.
Spannend! Vielleicht könntest Du ja im nächsten Winter berichten, bis zu
welcher Ladeschlussspannung Dein Ladegerät lädt, bei einem
Standard-Bleiakku müsste das bei Deinem Betriebsprofil der Modus
"Trickle-Charge" sein, also 13,6 bis, 13,8 Volt* sein.
*siehe Panasonic Handbuch VRLA
Wen interessiert VRLA? Im Motorrad sitzt eine Nassbatterie in der Auslegung Starterakku. Die kann deutlich zweistellige Ampere liefern und hat auch kein Problem, wenn da kurz 1C = 15A Ladestrom kommen. Mit dauerhaft 13,8V oder Ladung auf C/10 begrenzt bekommt man sie bestens kaputt.
Ich habe dank µc.net lernen dürfen, dass die moderne Autolichtmaschine
viel mehr macht und daher anders aufgebaut ist, als mein
Standard-Bosch-Generator aus den 1990-er Jahren!
Das haben viele hier noch nicht kapiert. Sie zitieren immer noch MaWin.
Mag sein, dass es die Normen noch gibt, aber diese hohen "Überschwinger"
gibt es bei modernen Autos nicht mehr.
Wenn mein Auto gute Laune hat, zeigt es während der Fahrt 12,8 Volt und knallt im Schiebebetrieb kurz über 15 Volt auf die Batterie. Erfüllt irgendwelche Euro-6 Lügerei und rekuperiert. Die Lebensdauer der Batterie interessiert den Hersteller leider nicht.
Die Lebensdauer der
Batterie interessiert den Hersteller leider nicht.
Die interessiert (bei günstigen Autos) auch nicht der Anlasser/Zahnkranz, mit dem Start/Stop-System.
Etwas bessere Autos haben schon einen kleinen Generator zwischen Motor/Getriebe.
Wird dann zum Anlasser umgepolt. Hat mein Arbeitgeber erfunden. Nannte sich bei uns "Generatorstart".
Aber ehrlich gesagt verstehe ich dich jetzt nicht. Ich habe dir doch
sogar beigepflichtet.
Das hast du gründlich missverstanden.
Es bezog sich auf die Lima von früher, dass die heute ganz anders
funktionieren.
Mag sein, dass es die Normen noch gibt, aber diese hohen "Überschwinger"
gibt es bei modernen Autos nicht mehr.
Und ich fragte deswegen, warum denn heute trotzdem dieser ganze schaltungstechnische Aufwand getrieben wird siehe Dokument von TI - wie hast Du mich denn falsch verstanden?
Ich zitiere aus dem brandaktuellen Artikel von Tam H. im Forum:
[...
STMicroelectronics LDH40 – Linearregler für den Automotivebereich.
Wer Fahrzeug-Elektronik „professionell“ zu entwickeln sucht, macht bald Bekanntschaft mit Problemen wie dem berühmten-berüchtigten Load Drop. Dabei handelt es sich um eine spontane starke Spannungserhöhung, die bei „Wackelkontakt“ zwischen Batterie und Rest-Elektronik auftritt. Mit dem LDH40 schickt STMicroelectronics nun ein Bauteil ins Rennen, das für die „direkte“ Verbindung mit der Automobil-Batterie vorgesehen ist:
Extended input voltage up to 40 V makes the device capable to support
a load dump transient, typical in automotive systems. Ultra-low quiescent current at
light load increases the battery operation lifetime in always-on-standby systems.
...]
Du aber sagst, diese Überschwinger gäbe es nicht mehr. Wie erklärt sich der Widerspruch?
Die Lebensdauer der
Batterie interessiert den Hersteller leider nicht.
Die interessiert (bei günstigen Autos) auch nicht der
Anlasser/Zahnkranz, mit dem Start/Stop-System.
Etwas bessere Autos haben schon einen kleinen Generator zwischen
Motor/Getriebe.
Wird dann zum Anlasser umgepolt. Hat mein Arbeitgeber erfunden. Nannte
sich bei uns "Generatorstart".
BMW? Anlasser und Generator in Person gab es in der Isetta unter der Bezeichnung "Dynastart".
Wen interessiert VRLA? Im Motorrad sitzt eine Nassbatterie in der
Auslegung Starterakku. Die kann deutlich zweistellige Ampere liefern und
hat auch kein Problem, wenn da kurz 1C = 15A Ladestrom kommen. Mit
dauerhaft 13,8V oder Ladung auf C/10 begrenzt bekommt man sie bestens
kaputt.
und wie wird diese Nassbatterie stattdessen korrekt geladen?
Da kann man mal sehen. Nicht alles, auch im eigenen Unternehmen, stimmt. Da wird was weiter getragen, das man dann selbst so weiter gibt.
Dann haben wir das wohl nicht erfunden.
Danke für die Klarstellung!
Du aber sagst, diese Überschwinger gäbe es nicht mehr. Wie erklärt sich
der Widerspruch?
Du schreibst "bei losen Klemmen". Das ist ein Defekt. Im normalen Betrieb, also wenn alles in Ordnung ist, ist die Spannung heute ziemlich stabil.
Wenn ich vor die Wand fahre, dann kann ich doch auch nicht sagen, das Blech war zu dünn. Das muss jetzt um 10cm dicker gemacht werden.
Du aber sagst, diese Überschwinger gäbe es nicht mehr. Wie erklärt sich
der Widerspruch?
Du schreibst "bei losen Klemmen". Das ist ein Defekt. Im normalen
Ich zitierte Tam mit anderen Worten.
Betrieb, also wenn alles in Ordnung ist, ist die Spannung heute ziemlich
stabil.
Und das war in den 1980-er Jahren anders?
Wenn ich vor die Wand fahre, dann kann ich doch auch nicht sagen, das
Blech war zu dünn. Das muss jetzt um 10cm dicker gemacht werden.
Ich dachte immer, viele Vorkehrungen in elektronischen Schaltungen dienen dazu, den Schaden bei Defekten bei Mensch und Material zu minimieren?
Egal. :)
Also war es früher so, dass im defektfreien Regelbetrieb hohe Transienten auftraten?
Also war es früher so, dass im defektfreien Regelbetrieb hohe
Transienten auftraten?
Ja, hab ich doch schon geschrieben. Da konntest du sehen wie die Spannung mit dem Gasgeben rauf ging.
Ich bezog mich nur auf die Lima. Heute kannst du Gas geben so viel und so schnell du willst, das siehst du auf dem Multimeter nicht. Früher aber schon.
Wen interessiert VRLA? Im Motorrad sitzt eine Nassbatterie in der
Auslegung Starterakku. Die kann deutlich zweistellige Ampere liefern und
hat auch kein Problem, wenn da kurz 1C = 15A Ladestrom kommen. Mit
dauerhaft 13,8V oder Ladung auf C/10 begrenzt bekommt man sie bestens
kaputt.
und wie wird diese Nassbatterie stattdessen korrekt geladen?
So wie Früher™, als es noch analoge Dosenöffner und kein Arduino gab: Mit Strom. Bis sie satt ist, Unterkante Oberkiefer war seinerzeit das, was Lima oder das bewusst schwächlich ausgelegte Trafo-Ladegerät von EINHELL hergegeben haben. Irgendwas um
knapp 14 Volt. Mehr gab's nicht, Batterie war zufrieden. Totquälen geht erst wirklich seit Smartloading, Früher™ hat ein schlielendes Auge im Vorbeigehen nach dem Rechten gesehen. Ist keine Zeit mehr dafür.
Hab mit meines besten Freundes und Schraubenkumpels dessen Yamaha VMax wieder flott gemacht, neu gebrauchtes Aggregat eingepflanzt. Häßliche Sache, weil Totaloperation. Angenehm ist der Stromlaufplan, sehr sehr übersichtlich, Herzstück ist die Batterie. Blei. War nichts anderes vorgesehen seinerzeit, Ersatz wird aber schwierig weil alle Welt mit Bordelektronik diese ehem. Zuverlässigkeit aushebelt und Blei mittlerweile ähnlicher Stigmatisierung unterworfen ist wie das Nicht-Gendern oder mit Strychnin versetzte Bonbons vor Kindergärten zu verteilen.
Will sagen: Ich war tatsächlich vor den Kopf gestoßen als ich in beiden Händen gleichzeitig zum Vergleich eine Li-Batterie und eine solche auf Bleibasis hatte. Blei war gewohnt massiv, Li hatte mehr den Charakter als hätte man den Inhalt vergessen, bei ungleich höherer Startleistung Li's. Hat mich bis ins Mark erschüttert, geb ich ehrlich zu.
Zurück zum Moped:
Jepp, besagter bester Freund hat durchaus mehrere Zweiräder, motorisiert, und es ist auch eine Suzi darunter die sich über jedes eingesparte Gramm freut. Eine Straßenmaschine die ihren Namen nicht verdient, mehr Zeitmaschine als Motorrad. Jeder Kolben auf der Waage aufs Gramm genau eingewogen.
Das ist aber nicht des Pudels Kern, weiiil:
Ein Moped ist ein Moped, die zwei kg Mehrgewicht an Blei entsprechen in etwa dem der Morgentoilette. Wer Freude hat am Mopedfahren kann auf Li und seine Vorzüge verzichten, das Mehr an Strg. Rechtfertigen den Aufwand nicht.
Und eine VMax freut sich sogar über zwei kg mehr mittschiffs.
Blei tut mitunter Dinge die man nicht erwartet, gleiches gilt aber auch für Li. Mein Fazit: Keines ist besser als das andere.
@ Steve:
Google nach Trockenbatterien in Deiner Größe, die gibt es (noch) zu Hauf. Die kannst unbegrenzt lagern. Sobald Not am Manne ist: Stopfen auf, Säure rein, 10 min warten: SÄFT. Unschlagbar zuverlässig. Unschlagbar kostengünstig. Auch ohne jedes Batterie-Mangement.
Ich bezog mich nur auf die Lima. Heute kannst du Gas geben so viel und
so schnell du willst, das siehst du auf dem Multimeter nicht. Früher
aber schon.
habe verstanden! Das Gasgeben im Leerlauf mit Blick auf die VDO-Spannungsanzeige werde ich mal probieren.
Das haben viele hier noch nicht kapiert. Sie zitieren immer noch MaWin.
Mag sein, dass es die Normen noch gibt, aber diese hohen "Überschwinger"
gibt es bei modernen Autos nicht mehr.
Bei E Autos vermutlich wirklich nicht. (Die haben weder eine Lichtmaschine noch einen Schubbetrieb, der die Starterbatterie lädt) Aber bei Verbrennern dürfte das immer noch stand der Technik sein, dass man mit diversen Spannungsspitzen leben muss. Ich könnte die Bordspannung im E Fahrzeug ja mal mitloggen, wenn es mich soweit interessieren würde :)
Der Anlasser selbst macht schon massiven Ärger im Bordspannugnsnetz, mit start-stop wird das nicht weniger während der fahrt sondern dürfte deutlich zugenommen haben.
Du aber sagst, diese Überschwinger gäbe es nicht mehr. Wie erklärt sich
der Widerspruch?
Du schreibst "bei losen Klemmen". Das ist ein Defekt. Im normalen
Betrieb, also wenn alles in Ordnung ist, ist die Spannung heute ziemlich
stabil.
Prima, und beim ersten Defekt oder Schludrigkeit eines KFZ Mechanikers oder eben dem oben passierten Plattenabbruch im Akku sind dann alle 50 Steuergeräte des Autos am Arsch, weil du der Meinung bist die Normen braucht man ja nicht mehr.
MaWin hat da deutlich mehr gewusst als du.
deshalb wird er immer noch zitiert, die Normen sind immer noch gültig aus gutem Grund.
Dein "früher" bezieht sich auf alte Gleichstrom Lichtmaschinen. Die hatten aber noch keinen elektronischen Regler, sondern einen Relais Regler. Das letzte Auto mit so einer LiMa war der Käfer.
Die alten Drehstrom-Lichtmaschinen waren manchmal so schwach dimensioniert, dass sie bei Leerlauf noch nicht die 14,2V erreicht haben, zumal wenn die Batterie nach dem Start entsprechend Ladestrom gezogen hat.
Aber eine Elektronik wird nicht nur auf den "alles OK" Fall ausgelegt.
Google nach Trockenbatterien in Deiner Größe, die gibt es (noch) zu
Hauf. Die kannst unbegrenzt lagern. Sobald Not am Manne ist: Stopfen
auf, Säure rein
Nein, die gibt es leider nicht mehr zu kaufen. An die Säure kommt man als Verbraucher auch nicht mehr heran.
Will sagen: Ich war tatsächlich vor den Kopf gestoßen als ich in beiden
Händen gleichzeitig zum Vergleich eine Li-Batterie und eine solche auf
Bleibasis hatte. Blei war gewohnt massiv, Li hatte mehr den Charakter
als hätte man den Inhalt vergessen, bei ungleich höherer Startleistung
Li's. Hat mich bis ins Mark erschüttert, geb ich ehrlich zu.
Stimme mit deinem Beitrag zum größten Teil überein.
Und ja, man weiß um die höhere Startleistung (was haben die, etwa 100 fachen Kruzschlussstrom von Bleibatterien?) ist beeindruckend. Aber erstmal kosten diese Batterien so viel, dass das in meinen Augen völlig überzogen ist.
Die hier Gewicht sparen wollen, sollten vielleicht einmal auf die Waage gehen.
Bin sicher, bei den meisten ist dort mehr zu holen.
Die
hatten aber noch keinen elektronischen Regler, sondern einen Relais
Regler.
Wie geil dieses Forum doch ist.
Da schreibt jemand, dass die Lichtmaschinen heute ganz anders sind und ich pflichte dem bei. Ergänze das, weil ich es aus eigener Erfahrung kenne und auch heutige Technik kenne, um die Aussage, dass das was MaWin damals schrieb, so nicht mehr ganz stimmt. Und natürlich meinte ich den Regelbetrieb.
Eines ist gewiss und das weiß ich, weil ich Fluggerätemechaniker bin, wenn dein Triebwerk in der Luft ausgeht, kommst du irgendwann unweigerlich runter, je nach Gleitfähigkeit deines Flugzeuges.
Da hilft dir keine Norm.
Dass die Stromversorgung ein echtes Problem in heutigen Fahrzeugen ist und man mit diesen Generatoren 48 Volt beim Fahren erzeugt, um den gehobenen Ansprüchen der Stromversorgung gerecht zu werden, zeigt deutlich wo es hin geht.
Noch einmal: Ich bezog mich lediglich auf die Lichtmaschine und Udo, natürlich war MaWin jemand mit viel Wissen, womöglich (zumindest in der Elektronik) tausendmal mehr als ich habe. Ich weiß, dass du auch eine Menge weißt, aber nicht wissen kannst du, dass bei den Fahrzeugen von früher ein Regler drin war und die Lichtmaschinen trotzdem deutliche Schwankungen beim plötzlichen Gasgeben hatten. Das kannst du mir glauben oder auch nicht.
Dabei beziehe ich mich auf Fahrzeuge, wie den Golf1.
Es ist hier absolut geil.
Du schreibst, einen Regenschirm kann man auch als Sonnenschirm benutzen.
Da kommt jemand daher und sagt: Ja, aber dein Eis schmilzt trotzdem.
Gleich kommen weitere fünf Leute und behaupten, dass du der Meinung wärst, wenn du einen Regenschirm, statt Sonnenschirm benutzt, kein Eis mehr schmilzt.
Peter M. (r2d3) schrieb: Lichtmaschinen von heute sind ganz anders und nicht mehr vergleichbar mit früheren Lichtmaschinen. (Wiedergabe des sinngemäßen Inhaltes)
Ich schrieb (auch sinngemäß): Ja stimmt! Manche glauben, dass das was MaWin früher geschrieben hatte (ohne das ich sein Leistungen in Frage stellen wollte), heute nicht mehr ganz so stimmt. Die Technik hat sich weiter entwickelt.
Weder wollte ich jemanden diskreditieren noch die Leistungen anderer in Frage stellen. Ich habe lediglich sagen wollen, dass es so ist, wie Peter M. geschrieben hat.
So, jetzt war es das letzte, was ich dazu geschrieben habe.
Bleiakkus in Kraftfahrzeugen werden heute oft "mißhandelt" weil der Fahrzeughersteller um jeden Preis bestimmte Abgaswerte erreichen will/muß. Das Stop/Start System, rekuperatives Bremsen etc. sind nur zwei der Schlagworte. Das geht in Grenzen gut, je nach "Intelligenz" der Akkuüberwachung.
Tatsächlich sollten Bleiakkus für lange Lebensdauer richtig gepflegt werden, am besten im dreistufigen Ladeverfahren wie es für jede Notstromanwendung oder auf Schiffen völlig üblich ist. Die Firma Victron hat daraus (zumindest für Schiffe u.ä.) eine Wissenschaft gemacht.
Dabei gibt es auch eine Phase der "Überspannung" bis 15Volt um den Akku zu refreshen.
LiMas sind heutzutage in den allermeisten Fällen mit Load Dump Protection Zenerdioden ausgestattet, die bei 23 oder 35Volt begrenzen.
Batterie wird leer, auf den Platten bildet sich blei sulfid? ad?, platten werden dadurch dicker und werden dadurch aufeinander gedrückt, seperatür schön älter, beschädt kurzschluss
oder sie ist einfach nur leer.
sann an 14-30V anklemmen, Strom auf 100mA oder so stellen und einige stunden stehen lasse, nach einiger zeit steigt dann die stromaufnahme, da jetzt nur wasser im akku ist und sich die schwefelsaure erst wieder bilden muss
Ich denke ihr redet eigentlich vom gleichen.
Beim Golf 1 /2 3 usw gibt es diese Schwankngen, aber die resultieren eher daaraus, das im Leerlauf der Strom der Lichtmaschine noch zu gering ist, und wenn du dann gas gibt, wird das Licht heller, da der Ladestrom der Lichtmaschine dann steigt, Bedenke, das die Batterie, wenn sie leer ist, 1000A für wenige Sekungen ziehen kann.
Somit begrenz die Batterie dann die Spannung auf ihren aktuellen werden von z.V.12V und beim Gasgeben steigt sie dann kurz auf 14V um dann wieder abzusinken bei niedriger drehzal.
Die lichtmaschine liefert von solchen fahrzeugen ja nur 40-60A bei Nenndehzahl
die Batterien mit je einem Verschlussstopfen pro Zelle
finde ich genau deswegen immer noch besser.
Da konnte man zum Laden die Stopfen etwas anlösen
und locker drin sitzen lassen. Ganz raus mussten die nie.
Hab in den Zeiten wo ich solche Dinger in den Autos hatte,
nie eine defekte gehabt.
Das ging erst mit den servicefreundlichen Batterien los.
Ich denke diese alten Batterien hatten auch einfach mehr Substanz am Gitter bzw. bessere Mixturen mit mehr Reserve. Eine zeitlang habe ich verklebte "wartungsfreie" aufgebrochen, Säurestände und -dichten gemessen und destilliertes Wasser nachgefüllt. Hat aber nichts dabei geholfen, daß in einem Fall die "Endzellen" mit dem Anschlußdurchgang schlechter wurden als die Mittelzellen, und in einem anderen Fall gabs einen Zellenschluß, wo ich auch nicht wüßte, wie man den durch Messung beheben kann.
Der aufgeklebte Gesamtdeckel hat den Vorteil, daß man einen Schlauch nach draußen anstecken und den Säuredampf so aus dem Kofferraum heraushalten kann. Manche Autos haben das (und mir fällt ein, daß ich den seit über einem Jahr mal endlich anstecken wollte.)
Wenn der Deckel geschraubt oder gerastet wäre, hätte man das gleiche in grün wie früher die Schraubstopfen.
Ich habe heute mein Motorrad nach dem Winter wieder fahrbereit gemacht.
Geputzt, Batterie geladen, Reifen aufgepumpt, Sichtkontrolle und so, das
übliche.
Es ist auch wichtig, dass man z.B. das alte Motoröl ablässt, und neues einfüllt. Der Kettensatz sollte auch gut geölt sein, und keine Zicken machen oder Auffälligkeiten haben. Die Scheiben der Scheibenbremsen sollten sauber sein, eventuell neu gedreht.
Je nach Fahrstil sind auch Übungen für sichere Kurvenfahrten wichtig, oder Bremstrainings für Regenstrecken.
Auf YT gibt es ein paar gute Videos zum Thema, da sollte man sich vielleicht eines (der besseren) davon ansehen.
Der Tank ist problematisch, da muss man schauen, wie man den Rost innen wegbekommt. Falls ich mal wieder fahren wollte, hatte ich mir vorgenommen, den alten Tank mit einem Kunststofftank auszutauschen. Das hat teilweise auch den Vorteil, die Tankmenge oder die Tankform zu variieren.
Zum Thema Batterien laden gibt es ganz gute Threads hier im Forum. Da könnte man mal einen Blick hineinwerfen.
Geladen und gemessen wird üblicherweise vorher, also vor der ersten Testfahrt.