Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Emagnet klebt: wie Luftspalt zw. Emagnet und Anker realisieren?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Hallo Mituserinnen und Mituser,

bei meinem Philips Toaster hat der Haltemagnet begonnen zu kleben. Das 
kann zu angekohlten Semmeln führen. Also habe ich rein geschaut. Im 
Gegensatz zu den kolportierten Gerüchten "im Internet" ist das Gerät 
zerstörungsfrei zerlegbar. Aber das geht wieder nicht so einfach, wie 
andere Gerüchte behaupten.

Info am Rande: Den Einstellbereich der Toastzeiten habe ich mit 
Widerständen an meine Bedürfnisse angepasst, weil das Gehäuse schon mal 
offen war und die Platine frei lag.


Kernthema:

Der Anker ist aus Eisenblech, das vermutlich verzinkt wurde. Es ist eine 
Silbriggraue matte Schicht drauf. Egal, was das war, dort wo der Anker 
auf dem Kern aufschlägt ist es durchgescheuert und blankes glänzendes 
Eisen liegt frei. Meine Vermutung: Der Luftspalt ist weg und die 
Remanenz wird wirksam.

Versuchsweise habe ich ein Stück transparentes Büro Klebeband rein 
geklebt. Und siehe da, Einschalten funktioniert noch und das Ausschalten 
funktioniert auch wieder zuverlässig. Soweit so gut, Proof of Concept 
ist gelungen. Nur eine haltbare Dauerlösung ist das wohl kaum. Der Anker 
ist mit viel Spiel gelagert. Das führt immer zu kleinen Querbewegungen. 
Nun meine Frage:

Was ist dünn genug und ausreichend hart, um nachhaltig einen Luftspalt 
zu realisieren? Und ja nochwas: für 1cm² will ich nicht eine ganze Rolle 
teure Spezialfolie (ev. zzgl. Versandkosten) bestellen.

Ideen, Erfahrungen, bewährte Lösungen?

grüsse, John

: Verschoben durch Moderator
von Andreas B. (bitverdreher)


Lesenswert?

Plastik von Gemüseverpackungsschalen

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Andreas B. schrieb:
> Plastik von Gemüseverpackungsschalen

Hat du Erfahrung mit den mechanischen Eigenschaften unter der oben 
beschriebenen Belastung? Dann könntest du Information zum Thema 
beitragen.

von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Was ist dünn genug und ausreichend hart, um nachhaltig einen Luftspalt
> zu realisieren?

Polycarbonatfolie (alte lasertaugliche Kopierfolie)

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Rainer W. schrieb:
> John B. schrieb:
>> Was ist dünn genug und ausreichend hart, um nachhaltig einen Luftspalt
>> zu realisieren?
>
> Polycarbonatfolie (alte lasertaugliche Kopierfolie)

PC wäre vielleicht geeignet. Kopierfolie ist leider viel zu dick. Da 
hält der Emagnet nicht. Sogar selbstklebende Dekorfolie ist zu dick.

von Vanye R. (vanye_rijan)


Lesenswert?

Hm..Kapton Klebeband? Sollte doch in jedem ernst zunehmenden
Elektronikerhaushalt vorhanden sein.

Vanye

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Allgemein gesprochen, es besteht zugleich auch immer die Frage, wie das 
Material geklebt weren soll.

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


Lesenswert?

Vllt. wäre ein Stückchen billige Displayschutzfolie auch eine Variante. 
Da ist die Festigkeit gegen „Durchhämmern“ etwas höher. Glasartig sollte 
die aber nicht sein!
Die schon genannte Kaptonfolie sollte aber auch gehen, da du ja sicher 
nicht 200 Toasts/day damit machen willst. Ich hätte bei allem eher die 
Bedenken, ob der Kleber da dauerhaft genug ist.
Viele Grüsse Ove

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


Lesenswert?

Es gibt sonst auch Fühlerblattlehren antimagnetisch, oder 
Messingumschlagbleche in geringer Stärke.

von Andreas B. (bitverdreher)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Hat du Erfahrung mit den mechanischen Eigenschaften unter der oben
> beschriebenen Belastung? Dann könntest du Information zum Thema
> beitragen.

Auf Deine überaus freundliche Antwort möchte ich darauf hinweiusen, daß 
die Reibfestigkeit von Kunststoffen, egal welchen, mit Sicherheit 
größenordnungsmäßig höher ist als irgendeine Verzinkung.

John B. schrieb:
> Sogar selbstklebende Dekorfolie ist zu dick.

Da manche Informationen ja Salamiweise nachgereicht werden, wird das 
vorgeschlagenen Kaptonband die erste Wahl sein.
Und ja, selbstklebendes Kaptonband klebt tatsächlich.

Beitrag #7636182 wurde vom Autor gelöscht.
von John B. (craftsman)


Lesenswert?

PI, Metallfolie,Displayschutzfolie.
Das geht schon in die richtige Richtung.

An PI und Alufolie habe ich schon gedacht.
Displayschutzfolie ist für mich eine neue Idee.

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Andreas B. schrieb:
> mit Sicherheit

aha

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> PI, Metallfolie,Displayschutzfolie.
> Das geht schon in die richtige Richtung.
>
> An PI und Alufolie habe ich schon gedacht.
> Displayschutzfolie ist für mich eine neue Idee.

Alufolie ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu weich.

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Ove M. schrieb:
> Alufolie ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu weich.

Einerseits das, ja.
Andererseits, wo soll das Alu hin fliessen, wenn es flächig belastet 
wird? Und die Gefahr, dass es zerbröselt, scheint mir gering. Aber die 
genauen Eigenschaften von Alu in diesen Dimensionen unter diesen 
Bedingungen kenne ich nicht. Die mikroskopischen Eigenschaften der 
mechanischen Kontaktstelle sind ebenso nicht bekannt.

Messing klingt schon gut. Unter Umschlagblech konnte ich nichts finden. 
Unter Folien finde ich schon etwas. Ob die aber ausreichend dünn bei 
einem vernünftigen Preis beschaffbar sind, weiss ich noch nicht. Die 
maximale Dicke des Luftspalts ist mir auch nicht genau bekannt.

Cirka 0,045 mm funktionieren. Das hab ich jetzt nachgemessen.

von Stephan S. (uxdx)


Lesenswert?

Vanye R. schrieb:
> Hm..Kapton Klebeband? Sollte doch in jedem ernst zunehmenden
> Elektronikerhaushalt vorhanden sein.

Und der Kleber hält meist auch höhere Temperaturen aus ohne in der 
Klebekraft nachzulassen

von Steve van de Grens (roehrmond)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Was ist dünn genug und ausreichend hart, um nachhaltig einen Luftspalt
> zu realisieren?

Ein Streifen Tesafilm, wobei da die Temperatur eventuell stört. Versuche 
Maler-Klebeband aus Papier.

Wenn das nicht stark genug klebt, frage mal einen DHL Boten, die immer 
mit ihren scheiß Aufklebern unsere Klingelanlage versauen.

: Bearbeitet durch User
von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Stephan S. schrieb:
> höhere Temperaturen

Temperatur ist dort nicht das Problem.

John B. schrieb:
> Versuchsweise habe ich ein Stück transparentes Büro Klebeband rein
> geklebt. Und siehe da, Einschalten funktioniert noch und das Ausschalten
> funktioniert auch wieder zuverlässig.

Steve van de Grens schrieb:
> Ein Streifen Tesafilm

Das ist da jetzt schon drin und funktioniert. Das Problem dabei wird die 
Alterungsbeständigkeit sein.

Steve van de Grens schrieb:
> Maler-Klebeband aus Papier

Das ist erfahrungsgemäss noch weniger alterungsbeständig.

Steve van de Grens schrieb:
> mit ihren scheiß Aufklebern unsere Klingelanlage versauen

"Versauen" ist nicht genau die Zielsetzung bei der Angelegenheit. :) :) 
:)

von Frank E. (ffje)


Lesenswert?

Kupfer? drannlöten? Wenn's denn geht.
Höherer Schmelzpunkt als Kunststoffe.
mfG  fE

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Im Flugzeugbereich wird da meistens Teflonfolie benutzt.
https://www.der-kleine-messerladen.de/mehr/glossar/teflonfolie.php

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


Lesenswert?

nˋ Stückchen Selbstklebende Teflonfolie könnte ich dir einfach schicken. 
Hat aber 0,3mm Dicke. Vermutlich zu dick. Wenn du es willst, schick mit 
ne PN mit ner Postanschrift dabei.
Kupferfolie finde ich charmant; verfestigt sich beim beklopfen ;-)
Gibt es auch selbstklebend als Abschirmfolie.
Viele Grüsse Ove

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Meine Vermutung: Der Luftspalt ist weg und die
> Remanenz wird wirksam.

Sicher alles leichtgängig und ohne Strom durch die Spule?

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Kupfer? drannlöten? Wenn's denn geht.
> Höherer Schmelzpunkt als Kunststoffe.
> mfG  fE

Ja an Kupfer hab ich auch schon gedacht. Cu ist verdammt zäh.
Das kommt grundsätzlich in Frage. Zum Löten den Anker aus seiner 
Kunststoffhalterung ausbauen scheint aber nicht wirklich enfach zu sein, 
wenn das überhaupt zerstörungsfrei möglich ist.

Das werde ich aber als Variante im Auge behalten.

Frank O. schrieb:
> Teflonfolie

Ja bei Teflon ist immer die Frage des Klebens. Das ist nicht ganz 
einfach. Hart ist es auch nicht wirklich. Es hat eher andere gute 
Eigenschaften.

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> John B. schrieb:
>> Meine Vermutung: Der Luftspalt ist weg und die
>> Remanenz wird wirksam.
>
> Sicher alles leichtgängig und ohne Strom durch die Spule?

Ja. Auch die Federn haben noch Kraft.

Wie gesagt, mit Luftspalt gehts wieder.

von Steve van de Grens (roehrmond)


Lesenswert?

Nagellack?

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Wie gesagt, mit Luftspalt gehts wieder.

Dennoch wohl ein Holzweg.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Dennoch wohl ein Holzweg.

Glaube ich allerdings auch.

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Steve van de Grens schrieb:
> Nagellack?

Da ist die Dicke des Auftrags nicht vernünftig zu dimensionieren.

H. H. schrieb:
> Holzweg

Deine Meinung interessiert mich fast immer, auch wenn du dich mit Info 
über den deiner Meinung nach richtgen Weg zurückhältst.

Btw.: Gestänge und Gelenk (Lager kann man das nicht nennen) wurden 
gereinigt und leicht gefettet.

Ove M. schrieb:
> Teflonfolie könnte ich dir einfach schicken

Vielen Dank für das feine Angebot. Vielleicht werde ich darauf 
zurückkommen. Zunächst beobachte ich den ersten Test und lasse mir die 
gesammelte Info durch den Kopf gehen.

Ove M. schrieb:
> Kupferfolie finde ich charmant; verfestigt sich beim beklopfen ;-)
> Gibt es auch selbstklebend als Abschirmfolie.

... oder als Schneckenband oder als Tiffany Zeugs. Vielleicht hat eine 
Bekannte noch sowas rumliegen.

Frank O. schrieb:
> Glaube ich ...

Amen.

-----
Jedenfalls danke Allen ich für die vielen angeführten Varianten.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Btw.: Gestänge und Gelenk (Lager kann man das nicht nennen) wurden
> gereinigt und leicht gefettet.

Und der Strom durch die Spule gemessen?

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


Lesenswert?

Vielleicht ist das noch eine mögliche Variante: den Kern 
entmagnetisieren?
Nimmste nen offenen Trafo, Wechselspannung dran, dicht genug ran an 
deinen Kern und dann einfach langsam wieder entfernen.

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Strom durch die Spule gemessen?

Nein, daran habe ich nicht mehr gedacht, da ich mehrere Beobachtungen 
gemacht habe, aus denen ich schloss, dass der Strom weg ist. Strom 
teilweise weg hab ich nicht in Betracht gezogen.

* Das Ausschalten war sehr leise hörbar.
* Der Schlitten blieb unten, sprach auf Drücken der Reset Taste nicht 
an, kam aber mit Handschlag auf die Küchenarbeitsplatte los.
* Im Eingeschalteten Zustand kam der Schlitten niemals durch einen 
Schlag auf die Küchenplatte frei.
* Mechanik war leichtgängig.

Zeitgeber ist CD4541BE, der Reset Taster schliesst die Basis des 
Schalttransistors mit dem Emitter kurz.


Ove M. schrieb:
> den Kern
> entmagnetisieren?

Da wüsste ich jetzt nicht, was ein neuerliches Auftreten von Remanenz 
Magnetismus verhindern könnte. Ein bissl Remanenz bleibt ja immer.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Nein, daran habe ich nicht mehr gedacht,

Nachholen.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Ja an Kupfer hab ich auch schon gedacht.

ich hab so eine große Rolle Kupferfolie, welche wohl "gegen Dachziegel 
Vermoosung" oder was weiss ich vorgesehen ist. AUsserdem hab ich noch 
ALu-Folie, elche z.B. für Heizungsrohr-Isolation gedacht ist. Beides 
selbstklebend.

Ich kann dich 2 handflächengroße Stückchen Kupfer und Alu-Klebefolie in 
einem Brief zusenden

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


Lesenswert?

John B. schrieb:

> Ove M. schrieb:
>> den Kern
>> entmagnetisieren?
>
> Da wüsste ich jetzt nicht, was ein neuerliches Auftreten von Remanenz
> Magnetismus verhindern könnte. Ein bissl Remanenz bleibt ja immer.

Nun, das kann durchaus ein „wachsender“ Effekt sein. Ja, ein bisserl 
bleibt immer, doch das sollten die Federkräfte ja lösen können.

Schaden kann ein entmagnetisieren hier wohl nicht ;-)

Apropo Federkräfte, kann es sein, dass hier die Rückstellkraft 
nachgelassen hat?

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Nachholen

Nein, toasten. :) :) :)

Wenn sich der Fehler wieder zeigt (oder ein anderer), dann ja. Danke 
fürs Erinnern an die Möglichkeit.


Wegstaben V. schrieb:
> Ich kann dich 2 handflächengroße Stückchen Kupfer und Alu-Klebefolie in
> einem Brief zusenden

Whow, schon wieder so ein tolles kollegiales Angebot. Wie geagt, ich 
beobachte grad den laufenden Feld - nein Küchenversuch und schau, was 
von den vielen Ideen am Besten umsetzbar ist. Die Hilfsbereitschaft hier 
finde ich überwältigend.

Ove M. schrieb:
> Rückstellkraft

Die hab ich mir als erstes sehr bewusst angesehen und die scheint noch 
normal zu sein. Sie ist vergleichbar mit einem anderen, neueren Gerät.

von R. L. (roland123)


Lesenswert?

Edelstahl ist mechanisch stabil und meistens unmagnetisch. irgendwas 
dünnes (wie schon genannt Fühlerlehre, Scherblatt von einem Rasierer, 
Rasierklinge) mit 2-Komponentenkleber aufkleben

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

R. L. schrieb:
> Rasierklinge

Meine Rasierklingen sind magnetisch. Wahrscheinlich zu wenig edel.

: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (derwisch)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Nur eine haltbare Dauerlösung ist das wohl kaum. Der Anker
> ist mit viel Spiel gelagert.

Ist das nicht Haarspalterei?
Probier es doch erstmal aus.
Mach scheinbare Notlösung stellt sich am Ende als die haltbarste heraus.
Und solch gewaltige Kräfte sollte es in einem Toaster ja nicht geben.

von John B. (craftsman)


Lesenswert?

Stefan M. schrieb:
> Haarspalterei

Nein. Es ist ein Erfahrungswert: Ich habe die Scheuerstelle gesehen.

Stefan M. schrieb:
> Mach scheinbare Notlösung stellt sich am Ende als die haltbarste heraus.

Darauf würde ich mich nicht verlassen. Schon gar nicht, wenn es bessere 
Lösungen gibt.

-----
Vermutlich wird es die selbstklebnde Polyimidfolie werden, da ich eine 
kostenfreie lokale Bezugsquelle für solche Kleinstmengen ausfindig 
machen konnte. Diese Quelle hatte erst nicht gesehen, obwohl sie nahe 
liegt.

Aus defekten Kleinnetzteilen, defekten Energiesparlampen und ähnlichem 
kann man die Klebestreifen entnehmen. Die sind zu einem guten Teil 
wieder verwendbar, der Kleber ist tatsächlich alterungsbeständig.

Nochmals vielen Dank an Alle für die vielen Alternativen, die aufgezeigt 
wurden. War eine interessante Diskussion.

Cheers

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

John B. schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Glaube ich ...
>
> Amen.

Ich bin eher von einem mechanischen Problem ausgegangen. Da aber keine 
Bilder dabei waren, wollte ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.
Das Problem wirst du so sicher beseitigen. Zumindest vorerst.
Ob das wirklich die Ursache war, ist fraglich.
Aber Funktion geht immer über alles.
Deshalb bin ich auch bei dir, mit der Folie.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Frank O. schrieb:
> Aber Funktion geht immer über alles.

Bei undichtem Radbremszylinder einfach Schlauchklemme an den 
Bremsschlauch, schon geht keine Bremsflüssigkeit mehr verloren.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Bei undichtem Radbremszylinder einfach Schlauchklemme an den
> Bremsschlauch, schon geht keine Bremsflüssigkeit mehr verloren.

Vorrübergehend? Hahaha.
Hätte ich am letzten Satz Ironie dran schreiben müssen?

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Immer aufs Datum achten!

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Immer aufs Datum achten!

Ich kann dir gar nicht sagen wie geil ich dich finde!

Ein Buch von dir, wäre sicher sehr kurz, aber womöglich ein 
Bestseller.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Frank O. schrieb:
> Ein Buch von dir, wäre sicher sehr kurz, aber womöglich ein
> Bestseller.

Leider wurde das Notizbuch schon erfunden.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Leider wurde das Notizbuch schon erfunden.

Du hast genau den Humor, den ich mag.

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


Lesenswert?

Frank O. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Bei undichtem Radbremszylinder einfach Schlauchklemme an den
>> Bremsschlauch, schon geht keine Bremsflüssigkeit mehr verloren.
>
> Vorrübergehend? Hahaha.
> Hätte ich am letzten Satz Ironie dran schreiben müssen?

Ohh oh, das weckt bei mir böse Assoziationen!
Kommst du mit 80kmh von der Schnellstraße in die Stadt, Kreuzung, rote 
Ampel. Willst du bremsen und trittst ins Leere… 😳. Glück im Unglück, 
kein anderes Fahrzeug an der Ampel und Lücke im Querverkehr. Kackfrech 
mal eingefädelt! Keine Alternative!  Handbremse hilft minimal, 
Motorbremse etwas mehr. Noch mehr Glück, der Seitenstreifen der 
Querstraße, seit dem mein Freund!
Geschafft ohne Blessuren, dafür Puls am Anschlag! Vermutlich nicht nur 
bei mir… Ursache: leckender Radbremszylinder und, zweiter Fehler: nicht 
durchgeschweißte Trennwand im Bremsflüssigkeitsbehälter. Der war dann 
eben mal leer und so fiel der zweite Kreis auch aus. Lange her, Golf 2. 
Die Bilder hab ich auch nach knapp 40 Jaher noch parat, sehr 
eindrucksvoll!
Wünsche ich keinem!

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.