Forum: Haus & Smart Home Festnetz-Rufnummernportierung zu 2 Anbietern


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von Micha (michael_schwaer)


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Hi,

ich habe aktuell einen Internetanschluss mit 6 Festnetz-Rufnummern bei 
der Telekom. Ich wechsle in Kürze zu Deutsche GigaNetz, dort sind nur 3 
Rufnummern möglich. Daher die Überlegung, die restlichen 3 Rufnummern zu 
einem externen SOP-Dienstleister zu portieren (z.B. Fonial, Easybell).

Soweit ich weiß, werden die alten Rufnummern nach der Kündigung (durch 
GigaNetz) 1 Monat lang von der Telekom für mich reserviert. Das heißt, 
ich müsste die Portierung der restlichen Rufnummern während dieser Zeit 
bei dem externen SIP-Anbieter beantragen.

Geht das mit dem Portieren der bisherigen 6 Rufnummern zu 2 Anbietern 
grundsätzlich?
Ich habe eine Fritzbox. Kann man dort problemlos Nummern verwenden, die 
bei 2 Anbietern gebucht sind?

Gruß
Micha

von Wladimir (vril_2023)


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Immerhin hat dieser woke Arschlöcherverein wieder ‘n Kunden verloren 
😉😂😂😂

von (prx) A. K. (prx)


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"Wir unterstützen die kostenlose Mitnahme von bis zu 10 Rufnummern."
https://www.deutsche-giganetz.de/faq/

von Micha (michael_schwaer)


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kur

(prx) A. K. schrieb:
> "Wir unterstützen die kostenlose Mitnahme von bis zu 10 Rufnummern."
> https://www.deutsche-giganetz.de/faq/

Kurios, in der Beschreibung des Tarifs sind maximal 3 Rufnummern 
möglich...

von (prx) A. K. (prx)


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Einfach mal fragen. Aber nicht hier, sondern dort.

von Wendels B. (wendelsberg)


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https://www.deutsche-giganetz.de/faq/
1
Kann ich meine Rufnummern behalten?
2
In Deutschland ist die Mitnahme bestehender Rufnummern gesetzlich möglich. Wir unterstützen die kostenlose Mitnahme von bis zu 10 Rufnummern. Nach Auftragserteilung erhalten Sie von uns die notwendigen Unterlagen und wir kümmern uns um alle weiteren Schritte. Sie können die Rufnummernmitnahme ab sofort unter datenerfassung.deutsche-giganetz.de/s/rufnummernmitnahme beantragen. Wir stimmen uns mit Ihrem bisherigen Anbieter ab, um einen reibungslosen Übergang ohne Unterbrechung Ihres Anschlusses zu gewährleisten.

Also: http://datenerfassung.deutsche-giganetz.de/s/rufnummernmitnahme

Gern geschehen.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Micha schrieb:
> Kurios, in der Beschreibung des Tarifs sind maximal 3 Rufnummern
> möglich...

Widerspricht sich nicht. 3 neue Nummern, oder bis zu 10 bestehende.

von Micha (michael_schwaer)


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Vielen Dank!
Online kann man bis zu 10 Nummern beantragen. Habe nun die 6 Nummern 
dort eingetragen. Müsste nun so funktionieren.

Gruß
Micha

von Harald K. (kirnbichler)


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70 Euro im Monat.

Und dafür geht man von der Telekom weg? Geht es um den Upstream?

500/100 kostet bei denen 60 Euro, 1000/200 kostet bei denen 80 Euro.

Da müsste schon mehr drin sein, oder?

von Michael B. (laberkopp)


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Micha schrieb:
> Kurios, in der Beschreibung des Tarifs sind maximal 3 Rufnummern
> möglich...

Es gibt sicher auch andere Tarife .

von Micha (michael_schwaer)


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Harald K. schrieb:
> Und dafür geht man von der Telekom weg? Geht es um den Upstream?
>
> 500/100 kostet bei denen 60 Euro, 1000/200 kostet bei denen 80 Euro.

Weil die Telekom kein Glasfaser verlegt hat. Sonst hätte es für mich 
keinen Grund gegeben. Es gibt die Option GigaNetz oder kein Glasfaser...

von Micha (michael_schwaer)


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Michael B. schrieb:
> Es gibt sicher auch andere Tarife .

Ja, 150 Mbit/s ist der kleinste bei Giganetz. Kostet 40 Euro.

von Harald K. (kirnbichler)


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Micha schrieb:
> Weil die Telekom kein Glasfaser verlegt hat. Sonst hätte es für mich
> keinen Grund gegeben. Es gibt die Option GigaNetz oder kein Glasfaser...

Ah, der übliche Scheiß.

von Unwichtig (noname_user)


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Micha schrieb:
> Weil die Telekom kein Glasfaser verlegt hat. Sonst hätte es für mich
> keinen Grund gegeben. Es gibt die Option GigaNetz oder kein Glasfaser...

Und der Anschluß ist nicht im Netz für OpenAccess?
Wenn ich mir die Tarife dort so ansehe, aber nun ist ja schon 
unterschrieben u. ein Widerruf kommt sicher nicht in Frage?
Die Telefonflatrate ins De-FN für 7,5 €? Da könnt ich ja satte 7500 min 
dafür Telenieren, das wären 125 Std. bei 1 Cnt p. Min, u. bei den 3 Cent 
wären es immer noch über 41 Std., u. so geht das dort fleißig weiter.
In welchem PLZ-Gebiet oder Region ist das denn wieder passiert? Ich 
glaube die buddeln auch schon bei uns hier fleißig.

von Hmmm (hmmm)


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Unwichtig schrieb:
> Wenn ich mir die Tarife dort so ansehe

Hast Du mal die Telekom-Glasfaser-Tarife gesehen?

Unwichtig schrieb:
> Die Telefonflatrate ins De-FN für 7,5 €? Da könnt ich ja satte 7500 min
> dafür Telenieren, das wären 125 Std. bei 1 Cnt p. Min

Das rechnest Du besser nochmal nach.

von Harald K. (kirnbichler)


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Hmmm schrieb:
> Das rechnest Du besser nochmal nach.

Ach, was ist schon Faktor 10.

von Unwichtig (noname_user)


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Hmmm schrieb:
> Hast Du mal die Telekom-Glasfaser-Tarife gesehen?

Nö, wieso auch? Da ist die DE-Telefonie kostenlos weil Flat, u. die 
beiden Tarife sind bei der Telekom 100 zu GigaNetz 150 in etwa gleich 
teuer. Nur dass man bei der Telekom die gesetzlichen Pflichtangaben 
sofort findet bzgl. der Tel.Kosten.

Und ja, verrechnet habe ich mich auch noch um eine Zehner-Potenz, 
kruzifx na.

Harald K. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Das rechnest Du besser nochmal nach.
>
> Ach, was ist schon Faktor 10.

Oh weh, da hat aber einer richtig gut etwas gefunden! ;-)

Für 7,5 € bei 3 Cnt die min. werden das auch nur noch 4,1 Std., da kann 
man das HomeOffice aber vergessen, u. kann das nicht mal mit dem 
Prof.Package ausgleichen. Die haben echt komische Tarif-Optionen?

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Unwichtig schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Hast Du mal die Telekom-Glasfaser-Tarife gesehen?
>
> Nö, wieso auch? Da ist die DE-Telefonie kostenlos weil Flat, u. die
> beiden Tarife sind bei der Telekom 100 zu GigaNetz 150 in etwa gleich
> teuer.

Nur wenn man die Festnetz-Flat bucht/benötigt. Und hat dann aber 50% 
Mehrleistung im Vergleich zur Telekom.

> Nur dass man bei der Telekom die gesetzlichen Pflichtangaben
> sofort findet bzgl. der Tel.Kosten.

Ich finde die auch bei der Deutschen Giganetz ziemlich genau da, wo ich 
sie erwartet habe.

Unwichtig schrieb:
> Micha schrieb:
>> Weil die Telekom kein Glasfaser verlegt hat. Sonst hätte es für mich
>> keinen Grund gegeben. Es gibt die Option GigaNetz oder kein Glasfaser...
>
> Und der Anschluß ist nicht im Netz für OpenAccess?

https://www.deutsche-giganetz.de/aktuelles/offen-fuer-kooperationen/

Frag doch mal die Telekom, wieso sie sich nicht einmietet. Könnte ja 
plausible Gründe geben.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Reinhard S. schrieb:
> Frag doch mal die Telekom, wieso sie sich nicht einmietet. Könnte ja
> plausible Gründe geben.

Wenn sich andere bei der Telekom einmieten, ist der Preis von der 
Aufsichtsbehörde vorgegeben und darf nicht verweigert werden. Umgekehrt 
muss die Telekom den Preis bezahlen, den der Anbieter verlangt.

Wenn der Anbieter sagen sollte, auf vier Jahre im Voraus 30 Euro pro 
Monat oder kriegt ihr nicht für alles Geld der Welt, dann wird das nicht 
lukrativ sein. Der Telekom ist es untersagt solche Informationen an den 
Kunden weiterzugeben, wo die Konkurrenz gebasht werden könnte. Die 
Telekom kann solche Kritik nur jeweils in den nichtöffentlichen Bericht 
an die Aufsichtsbehörde schreiben.

: Bearbeitet durch User
von Unwichtig (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> Und hat dann aber 50% Mehrleistung im Vergleich zur Telekom.
Die MilchmädchenRechnung, nur weil da 50 MBit mehr sind ist das nicht 
50% mehr Leistung!
Wenn man sich auskennen würde käme nicht solcher Unsinn, was ist denn 
mit dem IP-Adressbereich bzgl. IPV4?

Reinhard S. schrieb:
> https://www.deutsche-giganetz.de/aktuelles/offen-fuer-kooperationen/
>
> Frag doch mal die Telekom, wieso sie sich nicht einmietet. Könnte ja
> plausible Gründe geben.

Wenn man das dort lesen u. verstehen würde käme man von selber drauf.
Noch dazu gibt es öffentliche Meinungen für jeden einsehbar, es ist wie 
überall anders auch, u. Einige oder Viele sprechen von zu teuer u. zu 
schlecht.

"Privatkunden haben keinen Anspruch auf eine eigene öffentliche 
IPv4-Adresse. Im Privatkundentarif wird standardmäßig das sogenannte 
„Carrier Grade NAT“ (CGNAT) Verfahren eingesetzt. Dabei teilen sich 
mehrere Kunden eine öffentliche IPv4-Adresse."
Na da haben wir doch schon den 1. Pferdefuß! Von IPV6 kann ich da nichts 
lesen, zu den ganzen techn. Bedingungen für Nutzer war das der einzige 
Hinweis. Da bin ich ja mal gespannt was der TO dann so macht mit seiner 
Telefonie auf einen anderen SIP-Provider.
Das wird dann sicher auch die Erklärung dafür sein dass andere Provider 
damit vorerst kein Interesse sehen.

von Hmmm (hmmm)


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Unwichtig schrieb:
> Na da haben wir doch schon den 1. Pferdefuß! Von IPV6 kann ich da nichts
> lesen

Wenn man nicht in der Lage ist, die Leistungsbeschreibung zu lesen, 
nicht.

"Die DGN richtet einen Internetzugang mit IPv6-Adressen ein. Der 
Benutzer erhält für die Dauer der Internetverbindung ein von der DGN 
dynamisch zugewiesenes öffentliches IPv6-Netz. Verbindungen zum IPv4-
Internet werden über DS-Lite bereitgestellt. [...] Bei Bedarf kann ein 
Privatkunde für eine dynamisch zugewiesene, öffentliche IPv4-Adresse die 
Option Dual-Stack beauftragen."

Unwichtig schrieb:
> Da bin ich ja mal gespannt was der TO dann so macht mit seiner
> Telefonie auf einen anderen SIP-Provider.

SIP geht auch durch (CG)NAT, wenn man es richtig macht.

Unwichtig schrieb:
> u.

Was soll dieser Quatsch eigentlich? Freust Du Dich über das eingesparte 
Byte?

von Micha (michael_schwaer)


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Reinhard S. schrieb:
> Frag doch mal die Telekom, wieso sie sich nicht einmietet. Könnte ja
> plausible Gründe geben.

Da gibt es nach meinem Wissen eine Sperrfrist. Der wo das Glasfasernetz 
aufbaut, hat die ersten 2 Jahre das Monopol darauf. Erst danach muss er 
anderen Providern die Benutzung erlauben. Irgendwo müssen die Kosten für 
den Aufbau ja auch herkommen, wenn man schon keine Hausanschluss-Kosten 
bezahlt (sind bei GigaNetz mit 1.990€ angegeben).

Die Telekom hat zwar bei uns auch Glasfaser, aber nur zu dem 
Verteilerkasten auf der Straße. Danach geht es mit verdrillter 
Doppelader übers Telefonkabel ins Haus (DSL).

von Reinhard S. (rezz)


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Unwichtig schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Und hat dann aber 50% Mehrleistung im Vergleich zur Telekom.
> Die MilchmädchenRechnung, nur weil da 50 MBit mehr sind ist das nicht
> 50% mehr Leistung!

Wenns einem nur auf die Geschwindigkeit ankommt schon. Und die ist halt 
das Element, was den Unterschied ausmacht.

> Das wird dann sicher auch die Erklärung dafür sein dass andere Provider
> damit vorerst kein Interesse sehen.

BSA ist lange erfunden und damit auch die Unabhängigkeit von der 
IP-Vergabe des Netzbetreibers.

Micha schrieb:
> Da gibt es nach meinem Wissen eine Sperrfrist. Der wo das Glasfasernetz
> aufbaut, hat die ersten 2 Jahre das Monopol darauf. Erst danach muss er
> anderen Providern die Benutzung erlauben.

Das war noch nie so. Mit der Telekom haben die anderen Anbieter nur 
Ewigkeiten gebraucht bis sie sich einig waren. Inzwischen kannst du via 
1&1, Vodafone und o2 den Telekom-Glasfaseranschluss in Ausbaugebieten 
sogar vorbestellen.

Bei anderen Anbietern scheiterts ja eher an den Vereinbarungen mit 
anderen Anbietern, aber da hat man halt auch nach 2 Jahren keine Wahl.

von (prx) A. K. (prx)


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Micha schrieb:
> Die Telekom hat zwar bei uns auch Glasfaser, aber nur zu dem
> Verteilerkasten auf der Straße. Danach geht es mit verdrillter
> Doppelader übers Telefonkabel ins Haus (DSL).

Aber per Telefonkabelbündel aus 400m Entfernung, was aus DSL 250 ein DSL 
120 macht. Immerhin ermässigt.

von Micha (michael_schwaer)


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Reinhard S. schrieb:
> Das war noch nie so. Mit der Telekom haben die anderen Anbieter nur
> Ewigkeiten gebraucht bis sie sich einig waren. Inzwischen kannst du via
> 1&1, Vodafone und o2 den Telekom-Glasfaseranschluss in Ausbaugebieten
> sogar vorbestellen.
>
> Bei anderen Anbietern scheiterts ja eher an den Vereinbarungen mit
> anderen Anbietern, aber da hat man halt auch nach 2 Jahren keine Wahl.

Bei uns ist es so, daß man Internet bisher per Telefonkabel oder 
Koaxkabel (Leitung vom Kabel TV) bekam. Beide Netze sind von der grauen 
Post (Fernmeldeamt) aufgebaut worden. Das Koaxkabel-Netz wurde dann von 
Kabel-BW gekauft, anschließend Unitymedia und danach von Vodafone. Ich 
wüsste keinen Fremdanbieter, der das Koax-Netz von Vodafone nutzt.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Micha schrieb:
> Ich
> wüsste keinen Fremdanbieter, der das Koax-Netz von Vodafone nutzt.

Seit der Übernahme von Unitymedia durch Vodafone kann man o2 über 
Vodafone-Koax buchen.

Hat jetzt aber nichts mit neuen Gf-Netzen zu tun.

von Unwichtig (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> Wenns einem nur auf die Geschwindigkeit ankommt schon. Und die ist halt
> das Element, was den Unterschied ausmacht.

Bei dir und damit deiner Denkweise sicherlich, andere Leute, die sich 
mit der IP-Nutzung im I-Net auskennen u. nicht nur rumsurfen wollen, 
legen da Wert auf ein IPV4-Netz, was die Telekom in ihrem Netz noch 
ermöglicht.

Mit deinem oberflächlichen BSA-Argument zeigst du doch schon dass dir 
dazu wieder mal jegliches Grundlagenwissen fehlt.

Reinhard S. schrieb:
> Micha schrieb:
>> Da gibt es nach meinem Wissen eine Sperrfrist. Der wo das Glasfasernetz
>> aufbaut, hat die ersten 2 Jahre das Monopol darauf. Erst danach muss er
>> anderen Providern die Benutzung erlauben.
>
> Das war noch nie so. Mit der Telekom haben die anderen Anbieter nur
> Ewigkeiten gebraucht bis sie sich einig waren. Inzwischen kannst du via
> 1&1, Vodafone und o2 den Telekom-Glasfaseranschluss in Ausbaugebieten
> sogar vorbestellen.
Es war nicht die Rede von prinzipiell der Telekom, wo du ja meinst dich 
auszukennen. Die TH-Netkom vermarktet u. betreibt ihr GF FTTH in 
Thüringen auch nur in Eigenleistung, bei FTTC sind sie ja wieder auf das 
Cu-Netz der T angewiesen.
> Bei anderen Anbietern scheiterts ja eher an den Vereinbarungen mit
> anderen Anbietern, aber da hat man halt auch nach 2 Jahren keine Wahl.
Bei gefördertem Ausbau ist OpenAccess Pflicht, bei eigenwirtschaftlichem 
eben nicht.

von Reinhard S. (rezz)


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Unwichtig schrieb:
> Mit deinem oberflächlichen BSA-Argument zeigst du doch schon dass dir
> dazu wieder mal jegliches Grundlagenwissen fehlt.

Was bringt dich dazu, das das oberflächlich ist? Vodafone-DSL, also via 
Telekom-Technik, bietet nur DS-Lite, ebenso wie 1&1-DSL (via 
Versatel-Backbone) und o2-Koax. Jedesmal kann der Netzbetreiber IPv4 
liefern. 1&1 kann man wohl umstellen lassen, auch wenn die sich da auch 
manchmal querstellen.

> Bei gefördertem Ausbau ist OpenAccess Pflicht, bei eigenwirtschaftlichem
> eben nicht.

Open Access ist halt nur die Pflicht, den anderen ein Angebot zu machen. 
Weder müssen das die anderen annehmen noch muss es sonderlich attraktiv 
sein.

von Re D. (re_d228)


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Wladimir schrieb:
> Immerhin hat dieser woke Arschlöcherverein wieder ‘n Kunden verloren
> 😉😂😂😂

Dass die Moderation sowas stehen lässt, sagt alles über das Niveau des 
Forums!

von Manfred P. (pruckelfred)


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Micha schrieb:
> Geht das mit dem Portieren der bisherigen 6 Rufnummern zu 2 Anbietern
> grundsätzlich?

Ich habe vor wenigen Jahren 4 Rufnummern zu drei SIP-Anbietern portiert, 
nachdem T* mir ISDN gekündigt hatte. Eine weitere habe ich entfallen 
lassen. Der Prozess ist krank, eine fehlgeschlagene Portierung wird 
nicht begründet.

Bei einer RNR klemmte es, weil Vor- und Nachname vertauscht waren.
Zwei liefen klaglos durch.
Die letzte kam erst in Gang, nachdem ich mich bei der BNetzA beschwert 
habe, der Grund wurde niemals erklärt.

Auch die GSM 0171-1******* brauchte Nachhilfe durch die BNetzA.

Unwichtig schrieb:
> Für 7,5 € bei 3 Cnt die min. werden das auch nur noch 4,1 Std., da kann
> man das HomeOffice aber vergessen

Na und? Bei HomeOffice stellt gefälligst der Arbeitgeber einen 
SIP-Account mit eigener Rufnummer zur Verfügung.

Reinhard S. schrieb:
> Nur wenn man die Festnetz-Flat bucht/benötigt.

So ist das! Ich habe Glasfaser bis zum Verteiler an der Straße und das 
letzte Ende auf Telekom-Kupfer, eine bessere Anbindung existiert hier 
nicht. Die Telefontarife des Providers sind nicht toll, deshalb habe ich 
von dem nur Internet. Beim SIP-Provider habe ich keine Flatrate, mit 1,9 
ct/Min. ins Festnetz kann ich die für mich nicht schönrechnen.

Re D. schrieb:
>> Immerhin hat dieser woke Arschlöcherverein wieder ‘n Kunden verloren
> Dass die Moderation sowas stehen lässt, sagt alles über das Niveau des
> Forums!

Das zeugt eher von einer hohen Toleranz.

Die Ausdrucksweise ist recht hart, aber irgendwie verständlich: T* 
kassiert viel Geld für langsam-DSL auf jahrzehnte alten Leitungen und 
investiert einfach nichts.

von (prx) A. K. (prx)


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Manfred P. schrieb:
> Die Ausdrucksweise ist recht hart, aber irgendwie verständlich: T*
> kassiert viel Geld für langsam-DSL auf jahrzehnte alten Leitungen und
> investiert einfach nichts.

Das ist übertrieben. Bis vor ca 2 Jahren bekam ich hier neben TV-Kabel 
nur ADSL mit 6 Mbit/s. Jetzt immerhin VDSL mit 120. :)

Extra wegen mir haben sie sogar die abgesoffene Muffe vor dem Haus 
ausgegraben und erneuert. Brachte aber nichts.

: Bearbeitet durch User
von Unwichtig (noname_user)


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Wladimir schrieb:
> Immerhin hat dieser woke Arschlöcherverein wieder ‘n Kunden verloren

Es gibt weitaus schlimmere Anbieter, eigentlich sind alle glaube ich 
schlechter. Das merkt man aber erst so richtig wenn man von der Telekom 
weg ist. Dort bei der T gibt es auch viele Null-Checker im Kd.Service 
intern wie extern, u. Labern können die alle das Blaue vom Himmel, u. 
wichtig Tun bis die Kd. zutexten, nur wenn sie an Fachleute kommen legen 
sie dann verzweifelt einfach auf.

von Unwichtig (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> Was bringt dich dazu, das das oberflächlich ist?

Mit dem Ohr an den Massen u. nicht bloß in 2 Foren u. eigener 
Aktivitäten im I-Net weiß man dass du dich nur wieder rauszureden 
versuchst. Der Speed im Netz ist ab 16 MBit aufwärts völlig Banane, denn 
dann gehen erst die richtigen Ansprüche an Ping-Zeiten Peering IPV4 u. 
Routing los.
Das kannst du aber wohl nicht wissen.

Hmmm schrieb:
> SIP geht auch durch (CG)NAT, wenn man es richtig macht.

Ja ja, immer diese pauschalen Vorwürfe an alle Anderen, nur du kannst 
das richtig u. dann geht das auch! SIP allein ist ein Zusammenspiel von 
Kd.Technik u. Netz wie SIP-Server, das hast du natürlich alles auf dem 
Schirm. Die SIP-Telefonie ist dabei nicht mal das einzige Problem, man 
ist  aus dem Netz her nicht mehr so einfach auf seinen Anschluß 
erreichbar. Die Foren sind voll davon mit derartigen Problemen. Sowas 
hat natürlich auch seine Vorteile, nur braucht die fast niemand aus 
Nutzersicht.

von Unwichtig (noname_user)


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Manfred P. schrieb:
> Na und? Bei HomeOffice stellt gefälligst der Arbeitgeber einen
> SIP-Account mit eigener Rufnummer zur Verfügung.

Ja ja, so einfach ist, hier im Forum schrieben schon Leute dass der AG 
HomeOffice als freiwillie Option gewährt, in dem Thread warst wohl nicht 
dabei?
Und wie das technisch wirklich abläuft ist dir auch nicht klar! Die 
Anrufe kommen auf den Anschluß im HO von der Fa. aus, da wird bei dem MA 
nicht extra noch was parallel dazu errichtet. Geht ja bei den meisten 
Leuten auch nicht u. würde der AG nie so mitmachen, die Arbeitsplätze 
sind ja meistens auch noch in der Fa. vorhanden, aber du weisst ja immer 
alles besser.

Mit deiner Ruf-Nr.Portierung zeigt ja schon was du falsch gemacht hast,

Manfred P. schrieb:
> Die Telefontarife des Providers sind nicht toll, deshalb habe ich
> von dem nur Internet. Beim SIP-Provider habe ich keine Flatrate, mit 1,9
> ct/Min. ins Festnetz kann ich die für mich nicht schönrechnen.
In der Pampa bist aber auch nicht zu Hause, also wer das nicht mal 
hinbekommt alles bei einem richtig zu haben, ich weiß ja nicht. Reserven 
oder Testanschlüsse sind das Einzige was man zubuchen, so man damit 
arbeiten muß.

Manfred P. schrieb:
> Die Ausdrucksweise ist recht hart, aber irgendwie verständlich: T*
> kassiert viel Geld für langsam-DSL auf jahrzehnte alten Leitungen und
> investiert einfach nichts.
Die T ist ja auch kein Wohlstandsverein für seine Kd., sondern eine AG 
der Bundesregierung der BRD. Alle anderen Anbieter mach noch viel 
weniger u. zocken dabei noch mehr ab, ist doch hier das beste Bsp..
Nur weil dein VDSL nicht von der T kommt sind die nun ganz böse u. 
schlecht? Tja, das ist der Wettbewerb u. die T wird sich da nicht mit 
regionalen Anbietern ein Wettrennen liefern u. dabei draufzahlen. Man 
kann nicht alles zusammen Gutes u. Bestes an einem Platz (WohnOrt) 
haben.

von Manfred P. (pruckelfred)


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(prx) A. K. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Die Ausdrucksweise ist recht hart, aber irgendwie verständlich: T*
>> kassiert viel Geld für langsam-DSL auf jahrzehnte alten Leitungen und
>> investiert einfach nichts.
> Das ist übertrieben. Bis vor ca 2 Jahren bekam ich hier neben TV-Kabel
> nur ADSL mit 6 Mbit/s. Jetzt immerhin VDSL mit 120. :)

Schön für Dich. Hier können sie seit ca. 20 Jahren DSL-3000 liefern und 
tun nichts. Vor ein paar Jahren hat eine Gesellschaft des Landkreises 
Glasfaser zu den Verteilern gelegt, das hätte T* auch gefälligst selbst 
tun könnnen. Seitdem habe ich 50 Mbit/s über T*-Kupfer, mit einer 
neueren Leitung ginge sicher auch 100 Mbit.

> Extra wegen mir haben sie sogar die abgesoffene Muffe vor dem Haus
> ausgegraben und erneuert. Brachte aber nichts.

Vor einigen Jahren gab es massive Bitfehler und alle paar Stunden 
blockiertes ISDN, anhand meiner Router-Logs (Bintec syslog) war ein 
Leitungsschaden ganz offensichtlich. Ich wurde mehrere Wochen verarscht, 
incl. nicht eingehaltener Techikertermine, bis endlich der 
Subunternehmer die Ursache ausgegraben hat.

Vor wenigen Jahren war hier alles offen, Wasser / Abwasser und Fußweg 
neu, da hätte man mit wenig Aufwand die papierisolierte Strippe der 50er 
tauschen können.

Ich hatte beruflich mit Telefon zu tun und könnte mehrseitige Aufsätze 
schreiben, wie viele Stunden wir bei Kunden sinnlos herumgesessen haben, 
weil der Teldummservice herumdilettantiert hat anstatt mal zu 
akzeptieren, dass wir vom Fach sind und qualifiziert zu agieren.

Da rede ich nicht vom Telefon meiner Oma, sondern z.B. dem S2M eines 
Altenheims "liegt an ihrer Anlage" anstatt mal dessen fehlerhafte 
Einrichtung im Amt zu kontrollieren!

von Roland E. (roland0815)


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Wozu braucht ein Privathaushalt noch mal mehr als 50MBit (auch bei 
Homeoffice..) ?

von Re D. (re_d228)


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Roland E. schrieb:
> Wozu braucht ein Privathaushalt noch mal mehr als 50MBit (auch bei
> Homeoffice..) ?

Genau, 56k reichen!

von Harald K. (kirnbichler)


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Roland E. schrieb:
> Wozu braucht ein Privathaushalt noch mal mehr als 50MBit (auch bei
> Homeoffice..) ?

Upstream. Noch nie gehört?

von Re D. (re_d228)


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Roland E. schrieb:
> Wozu braucht ein Privathaushalt noch mal mehr als 50MBit (auch bei
> Homeoffice..) ?

Genau, 56k reichen!

Unwichtig schrieb:
> Der Speed im Netz ist ab 16 MBit aufwärts völlig Banane, denn
> dann gehen erst die richtigen Ansprüche an Ping-Zeiten Peering IPV4 u.
> Routing los.

Das einzige, was hier völlig Banane ist, bist du. Erzählst den Leuten 
mehr wie 16 MBit ist nicht möglich/nötig und laberst von IPV4. Komm ins 
neue Jahrtausend. Arbeitest du auf einem deutschen Amt für 
Digitalisierung? Das würde einiges erklären.

von Reinhard S. (rezz)


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Unwichtig schrieb:
> Mit dem Ohr an den Massen u. nicht bloß in 2 Foren

Immerhin in einem, wo du ausgeschlossen wurdest :-P
Und ich musste nichtmal mitwirken.

Sind die anderen da wirklich so viel frustresistenter?

> u. eigener
> Aktivitäten im I-Net weiß man dass du dich nur wieder rauszureden
> versuchst. Der Speed im Netz ist ab 16 MBit aufwärts völlig Banane,

Es ging um BSA und wieso das ein oberflächliches Argument ist. Firmen 
mieten sich bei Dual-Stack-Telekom ein und realisieren darüber DS-Lite. 
Wieso sollten andere Anbieter bei DS-Lite-Giganetz nicht auch via BSA 
Dual-Stack hinbekommen?

Ob man bei BSA 16 oder 1000 MBit/s bucht ist in der Tat egal.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Roland E. schrieb:
> Wozu braucht ein Privathaushalt noch mal mehr als 50MBit (auch bei
> Homeoffice..) ?

Daten/Backup in der Cloud oder repliziert bei Peer. Da ist besonders der 
Upstream relevant, sind 40 besser als 10 Mbit/s.

: Bearbeitet durch User
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