Gibt es keine ohne Strom funktionstüchtigen Stifte mit feinen Spitzen
ohne diesen Teller?
Frage lieber, ob es Displays gibt, die das können.
Normale Touch Screens sind für die Erkennung von Fingerkuppen optimiert. Einen dünnen Stift würden sie gar nicht erkennen. Deswegen simuliert das von dir verlinkte Produkt die Fläche eines Fingers, der das Display berührt.
Zusatzfrage: Der obige Amazon-Link ist sehr lang. Stellt Amazon einen
kürzeren zur Verfügung und wie wird man dessen habhaft?
Du kannst nicht nur alles ab dem Fragezeichen wegwerfen kannst, Du kannst auch alles zwischen "www.amazon.de/" und "/dp" wegwerfen, und das "/ref= etc." ebenso.
Manch einer argumentiert, daß der Link durch das Weglassen des ersten Teils "unverständlich" werden würde, aber ich sehe in "Mixoo-Disc-Spitze-Hohepr%C3%A4zision-Eingabestifte-kompatibel" keinen irgendwie erwähnenswerten Informationsgehalt. Das ist Amazon-China-Import-Gestammel, mehr nicht.
Steht doch in Deinem Link: "【Schützen Sie Ihren Bildschirm】Der pen für ipad hat eine glatte Disc-Spitze, die beim Berühren des Bildschirms keine Geräusche macht und Ihren Bildschirm vor Kratzern schützt. Bei Gebrauch hinterlässt er keine Fingerabdrücke und hält den Bildschirm sauber."
Normale Touch Screens sind für die Erkennung von Fingerkuppen optimiert.
Einen dünnen Stift würden sie gar nicht erkennen. Deswegen simuliert das
von dir verlinkte Produkt die Fläche eines Fingers, der das Display
berührt.
Gibt es keine ohne Strom funktionstüchtigen Stifte mit feinen Spitzen
ohne diesen Teller?
Gibt es.
Mit welchem Stift und ob dieser grob sein sollte oder fein sein darf, hängt vom Tablet ab. Meist besitzen Tablets der Oberklasse einen Digitizer, der für feine Stifte ausgelegt ist.
Gesucht ist ein Schreibstift fürs Tablet, der ohne Strom funktioniert.
Gibt es keine ohne Strom funktionstüchtigen Stifte mit feinen Spitzen
ohne diesen Teller?
Doch, gibt es, aber die erfordern extra Hardware im Touchscreen. Beispiele sind die Apple Pens, die nur auf den dazu passenden iPads funktionieren, oder die Wacom-kompatiblen Pens, die nur auf Tablettenrechnern mit induktiven Wacom-Digitizern funktionieren. Diese sind zusätzlich zu den kapazitiven Touch-Digitizern für Finger eingebaut. Diese Stifte erfassen nicht nur den Kontakt, sondern auch Druck und Winkel, und es sind Tasten vorhanden, mit denen man Funktionen umschalten kann.
Die von Dir verlinkten Stifte simulieren Finger und benutzen die kapazitiven Touch-Digitizer. Zum Selektieren geht das, zum richtigen Zeichnen ist das eher unbrauchbar. Dafür brauchst Du einen dieser "richtigen" induktiven Stifte und dazu das passende Tablett, das damit auch umgehen kann. Plus die passende Software, die nicht nur den Finger-Digitizer, sondern auch den Pen-Digitizer nutzen kann und Druck und Winkel mit auswerten kann. Stift, Tablet und Software müssen zusammen passen.
Ein Samsung mit S-Pen sollte helfen. Ich habe als Alternative einen zum S-Pen kompatiblen Stift von Staedtler, in der Form eines Bleistiftes ("schön groß" und griffig).
Meist besitzen Tablets der Oberklasse einen
Digitizer, der für feine Stifte ausgelegt ist.
Es gibt auch Laptops die haben so einen Wacomdigitizer eingebaut,
meins zum Beispiel. .-)
Ist aber Unsinn weil sowohl Windows wie auch Linux nicht auf
eine Stiftbedienung hin entwickelt wurden und erst recht nicht
die Anwendungen die man gerne benutzt.
Stiftbedienung macht nur bei Android sinn weil das von Anfang
an dafuer entwickelt wurde. Megacool ist es vor allem
in Ebooks mit Epaper (boox Note Air) weil du damit einfach
so schreiben kannst wie auf Papier und es sich auch so anfuehlt
wie auf Papier zu schreiben.
Ist aber Unsinn weil sowohl Windows wie auch Linux nicht auf
eine Stiftbedienung hin entwickelt wurden und erst recht nicht
die Anwendungen die man gerne benutzt.
Es gibt Anwendungen die für Stiftbedienung optimiert sind. Z.B. Microsoft Office, Adobe Acrobat, Signotec SignoSign. Am Tablet kann man damit auch direkt unterschreiben, ohne ein Signaturpad haben zu müssen, nur auf biometrische Daten (Druck, Schreibgeschwindigkeit, etc. pp.) muss man dann verzichten.
Beides ist aber Unsinn, da man mit diesen Stiften nicht wirklich eine
bessere Präzision hinbekommt, als mit dem Finger.
Wenn da ein echter Wacom digitizer drin ist, oder was aehnlich
funktionierendes, ich glaube die Patente sind abgelaufen,
dann sicher. Du kannst damit genauso gut schreiben wie mit einem
0.5er Bleistift auf Papier und mit dem richtigen Stift fuehlt
es sich auch so an.
Ich schreibe z.B auf meinem Note Air hiermit:
https://www.amazon.de/Staedtler-180-22-1-EMR-Technologie-Streifen-Design/dp/B0728HBD7F (Noris digital)
Es gibt Anwendungen die für Stiftbedienung optimiert sind. Z.B.
Okay, dann mag das gehen. Ist aber trotzem kein sinnvoller Workflow
und ich kann an meinem Laptop den Bildschirm um 180Grad drehen, es
also zum Tablett machen. Du hast immer mal etwas anderes zwischendurch
wo es nicht geht. Es gibt ja Gruende warum sich das nicht durchgesetzt
hat obwohl es technisch kein Problem ist.
Du kannst damit genauso gut schreiben wie mit einem
0.5er Bleistift auf Papier und mit dem richtigen Stift fuehlt
es sich auch so an.
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass es sich damit auf Glas genauso anfühlt, wie mit einem Bleistift auf Papier. Dafür ist das Glas einfach zu hart und zu glatt.
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass es sich damit auf Glas
genauso anfühlt, wie mit einem Bleistift auf Papier.
Und doch ist es so. Es gibt sogar Leute die drehen bei Youtube Videos
darueber mit welcher Folie und welchem Nibble im Stift es sich nicht
nur so anfuehlt sondern auch genauso anhoert. .-)
Die Zeiten wo man auch echten Baum schreiben musste sind vorbei.
Die Zeiten wo man auch echten Baum schreiben musste sind vorbei.
Der schon seit längerem zu beobachtende Feinmotorikverlust bei jüngeren Menschen wird dadurch aber nicht aufzuhalten sein.
Die feinmotorische Entwicklung, die man früher™ beim Erlernen des Handschreibens mit Bleistift und später Füllfederhalter auf Papier mitmachte, die ist durch Wischen und Tippen auf einem Tablet nicht hinzubekommen, und auch nicht mit Simulationen eines stiftartigen Schreibgefühls auf einem Tablet.
Und wer was über "Papierverschwendung" murmelt, der sollte sich ansehen, wo wirklich Papier verschwendet wird - am Drucker oder Photokopierer im Büro, bei Lieferscheinen in dreifacher Ausfertigung, bei all' dem maschinell erstellten Papierkram, der gedruckt, kopiert, abgeheftet und weggeworfen wird. Ganz zu schweigen von Reklame oder Verpackungen.
Mit der Hand kann man gar nicht so viel Papier verbrauchen. Völlig unmöglich.
Der Drucker im Büro aber haut problemlos 60 Seiten pro Minute raus. Oder noch mehr.
Ist aber Unsinn weil sowohl Windows wie auch Linux nicht auf
eine Stiftbedienung hin entwickelt wurden und erst recht nicht
die Anwendungen die man gerne benutzt.
Mein Wacom-Tablet mit Win7 hat ganz hervorragend funktioniert...
Entweder eine klobige Spitze (oer Disc),
oder ein aktiver Stift wird benötigt.
Für die Simvalley Smartwatches (Pearl) gab es einen "Tochring":
Ein Ring aus irgendeinem (leitenden) Kunststoff, den man sich auf den Finger steckte. Dieser Ring hatte eine kleine Spitze, mit der man sehr präzise touchen konnte.
Irgendwo habe ich auch mal eine Bastelanleitung für passive Touchstifte mit Mosgummispitze gesehen. Das werde ich irgendwann mal ausprobieren...
Ich hab mittlerweile ein reMarkable Tablet. Das hat auch einen stromlosen Stift und fuehlt sich gut an. Wie auf Papier. Halt Schwarzweiss, dafuer braucht's fast keinen Strom. Ich hab's nun seit einigen Wochen, und musste noch nie Laden.
Ich hab mittlerweile ein reMarkable Tablet. Das hat auch einen
stromlosen Stift und fuehlt sich gut an. Wie auf Papier. Halt
Schwarzweiss, dafuer braucht's fast keinen Strom.
Ja, das kenn ich von einem Kollegen. Die Funktionalitaet ist etwas
schlechter wie bei einem Boox Note Air weil kein echtes Android.
Ich hab bei mir z.B Vivaldi als Browser drauf installiert und
synce local auf mein NAS ueber einen rsync-client.
Aber eines muss ich neidvoll zugestehen, auch das Boox ist makellos
beindruckend gut verarbeitet und designt, aber das reMarkable setzt
noch 10dB drauf. Der Designer von dem Teil war jeden einzelnen Euro
Wert! Das sieht einfach nur cool/haben wollen aus.
Es gibt ja Gruende warum sich das nicht durchgesetzt hat
Bei Privatanwendern sicher nicht. Für die ist das auch nicht gemacht.
Richtig, ich nutze einen 24" Bildschirm schräg vor mir mit integriertem WaCom Digitizer. Unter Windows und mit Blender. Ich möchte Windows garnicht mehr mit Maus bedienen. Und ja, Windows bietet (sobald Stifteingabe erkannt) einen direkten Stiftmodus. Die Unterstützung unter der Windowsoberfläche ist sogar besser als wie ich das von Apple gedacht hätte.
Richtig, ich nutze einen 24" Bildschirm schräg vor mir mit integriertem
WaCom Digitizer.
Mal gaenzlich unabhaengig von meiner Kritik die ja nicht nur dem BS
sondern auch den ganzen Programmen gilt die du nutzen koenntest,
wie machst du das ohne das dir der Arm nach 1h abfaellt?
wie machst du das ohne das dir der Arm nach 1h abfaellt?
Mit "schräg vor mir" wird er vermutlich meinen, daß der Monitor nicht wie üblich senkrecht steht, sondern eher vor ihm auf dem Tisch liegt, halt nicht ganz eben.
Ergonomie ist auch eine Religion. Am besten ist das, was zu einem passt, nicht das, was irgendwelche anderen Leute für das einzig "richtige" halten.
Oh, und die Beschreibung ist so ungenau, daß auch meine Interpretation höcht ungenau ist.
Die Nacken-, Rücken- oder sonstigen Schmerzen, die sich einstellen, sind ein recht gut funktionierendes Korrektiv, wenn man in der Lage ist, darauf und auf seinen Körper zu hören.