Lothar M. schrieb:
"Sehr genau" und "sehr teuer" haben meist eine hohe Korrelation...
Ja da hast du wohl recht...
Lothar M. schrieb:
Doch, eigentlich schon, denn makroskopisch sieht das sowas ja schon
durchaus "verzahnt" aus und grade der Übergang von Haft- zur
Gleitreibung kommt oft überraschend. Genauso auch der enorme Unterschied
zwischen beiden.
In meinen Fall konnte ich keinen großen Reibungsunterschied zwischen reine Magnetverbindung und Plastikkontakt feststellen. Die gemessenen Werte weichten kaum ab. Und die Chromschicht der Magnete sollten einen realtiv kleinen Reibungskoeffizenten haben. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass ich "nur" mit Magneten arbeite, die eine max. Haftkraft von 6,7N haben.
Carypt C. schrieb:
Es gibt (draht-)Seilspanner (mit Links- und Rechtsgewinde), an das eine
Ende könnte man eine Holzlatte mit dem Magneten am Ende und das andere
Ende einfach in einen Nagel in einer senkrechten Platte. Man kann in den
Augen des Seilspanners auch Löten, auch eine Aluminiumstange zu
verwenden wäre möglich.
Für die Zugkraftmessung sehe ich keine Probleme, aber die
Abstoßungsmessung erfordert wohl noch zusätzliche Führungschienen.
Cool, vielen Dank für dein Beispiel.
An so einen Seil/Draht-spanner habe ich auch schon gedacht und mir den Kopf zerbrochen, wie ich es bauen könnte, aber ich bin einfach nicht für die Mechanik gemacht. Ich zerdenke immer alles und tue mich da extrem schwer mit^^
Bei der Zugkraftmessung sehe ich auch keine Probleme. Ich konnte meine Ergebnisse, die ich aktuell habe, in einer Simulation darstellen und vergleichen. Das sah tatsächlich sehr gut aus. Die Schiebekraft konnte ich in dieser Simulation leider nicht darstellen.
Bernd F. schrieb:
Statt Unterlagen eine Schraube mit M10 Feingewinde.
Da ist die Steigung 1mm, also jede ganze Umdrehung
bringt 1mm Abstand. Auch 0,2mm sind damit machbar.
(M10 Feingewinde ist auch bei Leuchtenfassungen üblich).
Das ist eine sehr tolle Idee. Das gefällt mir. Danke!
Bernd F. schrieb:
Die Gewichtsmessung mit Wasser. Ein geignetes Gefäß
aus dem Laborbedarf mit Skala, größere Injektonsspritze
und eine Präzisionswaage zur Kontrolle.
Wenn das abreißt, steht natürlich der Bücherstapel drunter,
damit kein Tropfen verloren geht.
Die Gewichtsmessung mit Wasser habe ich ja bisher so gemacht, nur halt mit einer stinknormalen Wasserflasche und Schnur. Kann sehr nervig sein...Wasser raus...messen...Wasser rein...messen usw.