Forum: Fahrzeugelektronik Bürstenloser Motor mit Diode?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Reyn (gordihh)


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Hallo,

ich bin neu hier und leider sehr unerfahren was E-Motoren anbelangt.
Ich hoffe auch hier in der richtigen Rubrik zu sein.

Ich schildere kurz mein Vorhaben.

Es Soll ein Lastenrad gebaut werden welches einen Brüstenlosen Motor als 
Antriebsmotor verwendet und einen Bürstenlosen Motor als Generator.

Das Lastenrad soll über keine Kette verfügen.

Das Lastenrad soll auch ohne Akku fahrbar sein.

Problem:

Generator sollte direkt mit dem Antriebsmotor verbunden sein, jedoch 
würde bei Einsatz der Unterstüzung der Sensor am Generator ein Signal an 
den Controller senden, dieser würde Strom aus den Akku an den 
Antriebsmotor leiten, hierbei würde parallel der Generator Motor mit 
drehen und genau das soll nicht passieren.

Der Controller soll den Antriebsmotor mit Strom versorgen.
Der Generator soll den Antriebsmotor mit Strom Versorgen.
Der Antriebsmotor wie auch der Controller sollen den Generator NICHT mit 
Strom versorgen.

Habe etwas mich mit Dioden beschäftigt, aber Youtube hilft mir ohne 
praktisches Wissen nicht weiter.


Sofern das oben beschriebene gar nicht geht wäre noch eine Option den 
Generator durch ein gewöhnlichen 1Phasigen Motor zu ersetzen, ginge es 
dann?

Sry, vorweg für mein Unwissen, ich bin stehts bemüht....

: Verschoben durch Moderator
von Klaus (feelfree)


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Rauch was anderes, das Zeug tut dir nicht gut.

von H. H. (Gast)


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Reyn schrieb:
> Sry, vorweg für mein Unwissen, ich bin stehts bemüht....

Muss noch jemand an ein Arbeitszeugnis denken?

von Jasson J. (jasson)


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Ich spiele jetzt den Spielverderber - das tut mir leid.

Die Idee gibt es schon (ich kenne das "Die-Idee-Gibt-es-schon"-Gefühl 
gut^^)
https://www.heise.de/news/E-Cargo-Bike-ohne-Fahrradkette-Lastenraeder-mit-Free-Drive-werden-ausgeliefert-7520823.html

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Perpetuum Mobiles sind immer noch Quatsch.

Welchen Nutzen erhoffst du dir von dem zirkulären Konstrukt?
[pre]
 +--->Akku--->Motor--->Generator---+
 |                                 |
 +-------------<-------------------+
[pre]

von Klaus (feelfree)


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Jasson J. schrieb:
> Die Idee gibt es schon

So ein Mist, ist doch Schaeffler dem TE knapp zuvor gekommen, obwohl der 
mit der Diode schon fast auf der Ziellinie war ;-)

von Wastl (hartundweichware)


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Reyn schrieb:
> ich bin neu hier und leider sehr unerfahren was E-Motoren anbelangt.

Geht jetzt der Freitag schon am frühen Montag los?

von Klaus (feelfree)


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Wastl schrieb:

> Geht jetzt der Freitag schon am frühen Montag los?

In diesem Forum ist immer Freitag!

von Jasson J. (jasson)


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Ich spiele jetzt den Spielverderber - das tut mir leid.

Die Idee gibt es schon (ich kenne das "Die-Idee-Gibt-es-schon"-Gefühl 
gut^^)
https://www.heise.de/news/E-Cargo-Bike-ohne-Fahrradkette-Lastenraeder-mit-Free-Drive-werden-ausgeliefert-7520823.html

@TO: ich muss zugeben, aus deinen Formulierungen erahnt man zuerst, dass 
dir zu viel grundlegendes KnowHow fehlt, um das Projekt zum laufen zu 
bekommen (auch mit Forumshilfe).
Der eine ganz grundlegende Baustein ist, mir scheint, dass dir nicht 
richtig klar ist, was elektrische Energie dazu bewegt, sich von 
Komponente A nach Komponente B zu bewegen.
Ernst gemeinte Frage - kannst du das für ein DC System beantworten?
-
Das zweite grundlegende ist zerlegen in Teilaufgaben / Komponenten. Du 
schreibst von einem "Controller" und auch ein bisschen davon, dass er 
Signale bekommt und Strom abgeben kann.
Kannst du das (für dich) ganz genau beschreiben? Nicht wie viel Volt und 
Ampere, sondern welche 'Aufgaben' genau der Controller erfüllen soll.


>Dieser Satz lässt ein bisschen was über das Schema erahnen.
>>Der Pedalgenerator von Schaeffler erzeugt beim Treten einen gleichmäßigen 
Widerstand.
Selbst um das zu erreichen, gibt es eine Mehrzahl an Wegen die nach Rom 
führen. Ich halte eine von 4 Varianten für am wahrscheinlichsten:
-
Fremderregte Gleichstrommaschine
Fremderregte Wechselstrommaschine
Permanenterregte Gleichstrommaschine
Permanenterregte Wechselstrommaschine
-
Davon wiederum am ehesten die permanent erregten Varianten gefolgt von 
Zweiquadrantenstellern.

Ich würde im ersten Schritt raten, dass es in dem Konzept bei Heise 
beschrieben einen DC-Zwischenkreis mit Kondensatoren gepuffert gibt.
Schließt man nun die Komponenten Antriebsmotor, Batterie und 
Pedalgenerator über "Zweiquadrantensteller" an, kann man prinzipiell 
dafür sorgen, dass jede Kompnente Leistung abgeben oder aufnehmen kann. 
Beim Pedalgenerator würde man natürlich nie Leistung aufnehmen wollen, 
den Antriebmotor hingegen könnte man zum rekupieren benutzen. Ob das 
elektrisch nennenswert ist bei den eher kleinen Gewichten k.A., aber es 
würde die restliche Bremsanlage entlasten. Bringt aber weitere 
Herausforderungen beim Bremsmanagement. Wahrscheinlich lohnt sich das 
bei einem Fahrrad nicht.

Wenn es eine Vorstellung über das prinzipielle Konzept gibt, kann man 
sich überlegen, welche Motoren / Generatortypen man einsetzen will, und 
wie dann die konkrete Hardware / Software-Implementierungen für die 
Quadrantensteller aussehen.

: Bearbeitet durch User
von Jasson J. (jasson)


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Reyn schrieb:

> Es Soll ein Lastenrad gebaut werden welches einen Brüstenlosen Motor als
> Antriebsmotor verwendet und einen Bürstenlosen Motor als Generator.
> ...
> ... aber Youtube hilft mir ohne praktisches Wissen nicht weiter.

Mit der Formulierung "es soll ein xy gebaut werden" war ich versucht 
rück zu schließen, dass es ein Gesellen-Abschlussprojekt oder eine 
Teamaufgabe in irgendeinem Hochschul-Praktika ist.
DANN wiederrum sollten die nötigen Grundlagen vermittelt worden sein, um 
die Aufgabe zumindest auf der konzeptionellen Ebene zu lösen.
-
Auch die mir explizit erscheinenden Parameter, dass für Antrieb und 
Generator der Maschienentyp eingangs angegeben wurde erscheint mir 
verdächtig.
Aber "Bürstenloser Motor" ist nicht die 'Profibezeichnung', das ist eine 
Modellbau-Bezeichnung und meint (meiner Erfahrung nach) immer eine 
"permanent erregte Synchronmaschine" - ist halt dauer-horny das Teil. 
Horny auf Power.

Geil auf House
Von House aus Geil^^

von John B. (craftsman)


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Reyn schrieb:
> leider sehr unerfahren

Deine Wortwahl bei der Elektronik lässt vermuten, dass dich das 
beschriebene Projekt bei Weitem überfordert. Ich rate davon ab. Kaufe 
ein Lastenrad und bastle was Einfacheres.

Zum Technischen:
Ja mit Dioden kannst du die Strom- bzw Spannungsquellen zusammenführen. 
Im Detail kann es aber noch Probleme geben, abhängig davon wie die 
vorhandenen Baugruppen reagieren, nämlich die BL Elektronik des 
Generators und der Kontroller.
1
[Akku]--[Kontroller]--.   .--[BL Elektronik]--[Generator]
2
.------------------'  |   |  '--------------------------.
3
|                     V   V  Das sind die Dioden        |
4
|                     -   -                             |
5
|                     |   |                             |
6
|                     .-.-.                             |             
7
|                       |                               |
8
|                [BL Elektronik]                        |
9
|                   [Antrieb]                           |
10
|                       |                               |
11
'-----------------------'-------------------------------'

Ich hoffe, die Skizze hilft.

: Bearbeitet durch User
von Jasson J. (jasson)


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Das grundlegende Problem mit der Dioden-Lösung wird sein, dass sich 
nicht aktiv steuern lässt, aus welcher Quelle der Motor seine Energie 
bezieht und schon gar nicht zu welchen Anteilen.

Über die Diode wird immer die Quelle einspeisen, welche die höhere 
Spannungslage hat. Das wird beim Tretgefühl am Generator zu einem mit 
Sicherheit als störend empfundenen Wechsel von hoher Last zu 
Leelaufgefühl führen. Anhand "typischer" Diodenkennlinien (ist jetzt 
stark generalisiert) würde ich tippen dieser Bereich, wo der "Treter" 
einen Lastunterschied merkt wird sich bei Tret-Drehzahlen bewegen, die 
zu einem Unterschied im Spannungspegel von 0,5V bis 1V bewegen.
-
Das kriegt man nur mit einer aktiven Spannungsanpassung in den Griff.

von John B. (craftsman)


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Jasson J. schrieb:
> Das grundlegende Problem mit der Dioden-Lösung wird sein, dass sich
> nicht aktiv steuern lässt, aus welcher Quelle der Motor seine Energie
> bezieht und schon gar nicht zu welchen Anteilen.

Vermutlich ist das überhaupt kein Problem. Wenn er kräftig in die 
Generatorpedale tritt, kommt die Energie von dort, wenn nicht, dann eben 
nicht. Wie gesagt, er müsste herausfinden wie der Kontroller in allen 
Betriebslagen reagiert, ob er regelt oder nur Spannung oder Strom 
einstellt.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Reyn schrieb:
> Es Soll ein Lastenrad gebaut werden welches einen Brüstenlosen Motor als
> Antriebsmotor verwendet und einen Bürstenlosen Motor als Generator.
> Das Lastenrad soll auch ohne Akku fahrbar sein.
Vergiss es. Der Gesamtwirkungsgrad dieses Antriebsstrangs ist viel zu 
schlecht als dass er eine nähere Betrachtung wert wäre.

Oder andersrum: wenn das Gsnze eine akzeptable Lösung wäre, dann 
könntest du solche Räder schon kaufen.

von Michael B. (laberkopp)


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Reyn schrieb:
> Sry, vorweg für mein Unwissen

Hast du dir noch nie Gedanken darüber gemacht, warum es so was nicht 
gibt und die Leute stattdessen Kette, Riemen, Kardanwellen oder 
wenigstens einen Akku fur den BLDC verwenden ?

Wenn man einen SCHRITTMOTOR mit einem zweiten (gleicher oder etwas 
kleinerer Leistung) verbindet, bekommt man zwar eine Kopplung, aber die 
geht in beide Richtungen. Ausserdem ist sie fürchterlich ineffizient.

Ein BLDC erwartet einfach dass er genug Spannung und Strom bekommt um so 
zu drehen wie befohlen, gibt es weniger, kackt er einfach ab. Ein Akku 
wurde wenigsten erreichen, dass du nur IM MITTEL so viel treten muss wie 
du verbrauchst, wobei die Verluste deutlich höher sind als bei einer 
Kette. Und Lastenfahrräder sind schwer, du bekommst keine 
Antriebsleistung geschenkt.

Also: versuche einfach die Grundlagen der Physik noch mal zu verstehen 
und denk dran dass es einen Grund hat, wenn andere Leute das alle anders 
machen, einen Grund den du nur noch nicht verstehst.

: Bearbeitet durch User
von Jasson J. (jasson)


Angehängte Dateien:

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Wie gesagt - das gibt es
https://www.heise.de/news/E-Cargo-Bike-ohne-Fahrradkette-Lastenraeder-mit-Free-Drive-werden-ausgeliefert-7520823.html

Wahrscheinlich ist bei solchen Konzepten der Pedalgenerator im 
wesentlichen als Notversorgung zum umparken gedacht, wenn der Akku doch 
mal aufgibt, zusammen mit einer wahrscheinlich geringerem 
Wartungsaufwand verglichen mit einem Ketten / Riemenstrang.

Bei den Cargo-Gewichten um die es da geht, spielt die menschliche 
Leistungsfähigkeit nur noch eine kleine Rolle. Da fällt es dann auch 
weniger ins Gewicht, wenn die menschliche Leistung durch einen Strang 
mit mauer Effizient muss, da der deutlich überwigende Großteil der 
Energie eh aus dem Akku kommt, der bei dem Konzept oben sicher weit über 
den 3 oder 500Wh stunden liegt.

von Jasson J. (jasson)


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Michael B. schrieb:
> Also: versuche einfach die Grundlagen der Physik noch mal zu verstehen

Ich denke, man muss nicht bis runter auf Grundlagen der Physik gehen - 
Grundlagen elektrische Antriebe / Leistungselektronik wird es tun.

Hier geht es um ein Ingenieursproblem - kein naturwissenschaftliches.

von Harald W. (wilhelms)


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Jasson J. schrieb:

> zusammen mit einer wahrscheinlich geringerem
> Wartungsaufwand verglichen mit einem Kettenstrang.

Das wage ich zu bezweifeln. Fahrradketten funktionieren typischerweise
jahrzehntelang ohne Probleme. Kiss.
https://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Fahrradketten funktionieren typischerweise
> jahrzehntelang ohne Probleme.

Nur wenn man das Fahrrad nicht nennenswert nutzt.

von Harald W. (wilhelms)


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H. H. schrieb:

>> Fahrradketten funktionieren typischerweise
>> jahrzehntelang ohne Probleme.
>
> Nur wenn man das Fahrrad nicht nennenswert nutzt.

Ja, die meisten Menschen sind typische Freizeitradler und auch mit
einem Lastenrad wird man nicht unbedingt "Ich radle um die Welt" machen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Helfgen

von Jens K. (jensky)


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Reyn schrieb:
> Es Soll ein Lastenrad gebaut werden

Made Germany great again! Bau Lastenrad!

von Reyn (gordihh)


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Okay, erstmal danke an alle die mir versucht haben  zu erklären wie dumm 
ich bin, obwohl ich vorweg dies schon offenbart habe.
Danke ihr Halbgötter :)

Ich werde es etwas geneuer erläutern.

Als ich mein Projekt "Lastenrad/Velomobil" begonnen hab, hatte ich eine 
derartige Antriebsform gar nicht in Planung, das Rad wird jedoch primär 
aus Holz bestehen und eine Kette kommt aufgrund der Bauweise nicht in 
Frage, es gibt auch Anleitungen wie man den Generator zum Aufladen der 
Akkus mit dem Controller verbinden kann, jedoch sehe ich das Juristisch 
als problematisch.
Denn aus meiner Sicht ist die Aufladung der Akkus keine 
Tretunterstützung sondern halt das aufladen der Akkus.
Sollte der Beamte vor mir stehen und ich die Akkus entfernen dennoch 
fahren können so wäre aus meiner Sicht der Beweis erbracht dass das Rad 
mit rein eigener Energie fährt.

Also hier einige Details mehr:
Der Motor:

https://www.cncest.de/products/burstenloser-gleichstrommotor-e-bike-umbausatz?variant=42550899736834&currency=EUR&utm_medium=product_sync&utm_source=google&utm_content=sag_organic&utm_campaign=sag_organic&gad_source=1&gclid=EAIaIQobChMI7Pbk_dSyhQMVDAuiAx0RnQ8tEAQYBSABEgJQx_D_BwE


Der Controller:

https://de.aliexpress.com/item/1005001296274327.html?spm=a2g0o.order_list.order_list_main.114.cf045c5f7iGVvq&gatewayAdapt=glo2deu

Soll alles auf 60v Laufen mit 16S Akkus.


Einen Tretgenerator gibt es noch nicht.




Bezüglich  des Artikels in dem bereits ein Lastenrad dieser Art gebaut 
sein soll muss ich nochmal nachfragen, ich verstehe nur dass dieser den 
Akku lädt aber nicht dass dieser als direktantrieb eingesetzt wird, ist 
das richtig?
Denn diese Art der Generator-> Antriebsmotor Kombi ist mir bekannt.


Für die jenigen die scheinbar sich durch meinen Beitrag extremst in 
ihrer Privatsphäre angegriffen fühlen... Ich wollte von denen die eine 
Idee haben was lernen, Kommentare wie "lass es und geh kaufen" sind 
total fail.

Eventuell gibt es jemanden der eine Möglichkeit kennt wie man das 
Problem "Einfach" lösen kann.

Danke an die Halbgötter

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Reyn schrieb:

> Okay, erstmal danke an alle die mir versucht haben zu erklären
> wie dumm ich bin, obwohl ich vorweg dies schon offenbart habe.
> Danke ihr Halbgötter :)

Nun, normalerweise macht man, bevor man einen Beruf ausübt, eine
Ausbildung. Das gilt insbesondere für so etwas kompliziertes,
wie eine Motor/Generatorsteuerung. Das ist typischerweise eher
eine Arbeit für einen Elektronikingenieur. Das in einer mehr-
jährigen Ausbildung erworbene Wissen, kann man nicht durch ein
paar Fragen im INet erwerben.

von John B. (craftsman)


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Reyn schrieb:
> ... wie dumm ich bin ...
> ... Danke ihr Halbgötter ...

Da jetzt emotional auf zu bauschen, bringt dich nicht weiter. Sei 
achtsam. Mit einer emotionalen Reaktion provozierst du die, die genau 
darauf aus sind.

Bei deinem Kenntnisstand wird die Entwicklung sehr lange Zeit benötigen. 
Vielleicht ist das ok und du hast auch gegenwärtig keinen Bedarf an 
einem Lastenfahrrad. Und der Selbstbau mit allen Fehlschlägen wird 
teurer sein als ein Kauf. Auch das kann in Ordnung sein. Man gibt oft 
viel Geld für die eigene Ausbildung aus und andere Hobbies kosten auch 
Geld - oft noch viel mehr.

Antworte doch auf die vielen technischen Hinweise. Oder ist dir dieser 
Aspekt weniger wichtig?

Im Wechsel von Leerlauf zu Tretwiderstand unter Last sehe ich kein 
Problem. Dieser Vorgang geschieht bei jedem Fahrrad. Es rollt wegen 
seiner Trägheit und wenn du reintrittst übernimmst du den Antrieb. 
Elektrisch geschieht das Selbe, der Wechsel setzt nur weicher ein. Ob da 
eine harte Spannungsregelung verwendet wird, oder ob du beim Antreten 
gleichzeitig am Kontrollerhebel manuell etwas Leistung zurücknimmst, 
halte ich für reine Geschmackssache.

Das Konzept halte ich nicht für sinnlos. Schliesslich gibt es rein 
mechanisch getreten angetriebene Lastenräder und seine eigenen 
Ergometerdaten kann jeder erfassen lassen und ansehen. Transportaufgaben 
erledigen und in Synergie gleichzeitig für die Fitness etwas tun, 
bewährt sich für mich durchaus.

Reyn schrieb:
> Eventuell gibt es jemanden der eine Möglichkeit kennt wie man das
> Problem "Einfach" lösen kann.

Ja: Einfach selbst hinsetzten, alles Details ausarbeiten, das 
Gesamtkonzept mehrmals revidieren und weiter machen.

Ein paar Links hin werfen und warten ob da jemand hinterher recherchiert 
und für dich was ausarbeitet, das wird wohl eher nicht funktionieren.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Reyn schrieb:
> Danke an die Halbgötter

Das ist Blasphemie!

von Reyn (gordihh)


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Sehr interessant,

hab bisschen das Gefühl mit einer KI zu Chatten welche weniger auf 
Helfen sondern mehr auf Nebenschauplätze ausgerichtet ist.

Ich werde mal etwas aufräumen:

1: Die Links bezüglich der Artikel habe ich eingefügt weil im Verlauf 
geschrieben wurde dass zu wenig Infos meinerseits hinterlegt wurden.
Daher kann ich der Logik nicht folgen.

2: Geld Spielt hier keine Rolle, es ist mein Projekt und sofern der 
Antrieb nicht mehr am Ende als 5000€ Kostet gebe ich es auch gerne aus, 
ist schließlich eine Erfahrung.

3: Mir war neu dass es ein mehrjähriger Beruf ist, danke dass ihr mich 
in sowas aufklärt aber nützliches kommt nicht wirklich rum.

4:Ich soll auf "technische Hinweise Antworten"
Hinweise sind keine Fragen, diese nehme ich auf aber kann zum jetzigen 
Zeitpunkt nicht sonderlich viel zu beitragen oder wiedergeben.

5:Wenn ihr vorweg schon erkannt habt dass es mein Wissen übersteigt dann 
wäre ein "Hey, das ist wirklich zu speziell, wende dich lieber an eine 
Firma XY" hilfreicher gewesen als sich in der Anonymität des Internets 
an einem Laien zu Profilieren.

6:Man soll ohne einschlägige Vorkenntnisse etwas erarbeiten?!?!
Also ist der Forum dazu da um Vollendete Projekte zu präsentieren?
Interessant!

Naja, ich habe zumindest gelernt dass ich hier bei dem Wissen nicht 
weiter komme, ist auch schonmal eine Hilfe.

Danke euch.

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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Reyn schrieb:
> Man soll ohne einschlägige Vorkenntnisse etwas erarbeiten?!?!

Die nötigen Vorkenntnisse musst du dir natürlich auch erarbeiten.

Oder du lässt es von einer Fachkraft entwickeln. Das kostet aber mehr 
als die 5000 Euro.

: Bearbeitet durch User
von John B. (craftsman)


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Reyn schrieb:
> ... mit einer KI zu Chatten welche weniger auf
> Helfen sondern mehr auf Nebenschauplätze ausgerichtet ist.

Da bemühen sich ein paar Leute zu helfen und das wird dann mit so einem 
Vergleich abgewertet. Das finde ich bemerkenswert. Bemerkst du das, wie 
du mit Diskussionspartnern umgehst?

Reyn schrieb:
> Die Links bezüglich der Artikel habe ich eingefügt weil im Verlauf
> geschrieben wurde dass zu wenig Infos meinerseits hinterlegt wurden.
> Daher kann ich der Logik nicht folgen.

Gegen die Links wurde nichts gesagt. Es wurde angemerkt, dass das 
Anführen von Links zu wenig ist. Wenn du Hilfe willst, dann lege doch 
ausführlich mit eigenen Worten dar, was dein bisheriger Stand ist und 
wie du die Info aus den verlinkten Texten aufgenommen hast.

Reyn schrieb:
> ... aber nützliches kommt nicht wirklich rum.

Nochmals eine völlig unnötige pauschale Abwertung. Liest du eigentlich 
manchmal, was du so schreibst?

Reyn schrieb:
> Ich soll auf "technische Hinweise Antworten"
> Hinweise sind keine Fragen, diese nehme ich auf aber kann zum jetzigen
> Zeitpunkt nicht sonderlich viel zu beitragen oder wiedergeben.

Was soll den diese Wortklauberei von wegen "Hinweise sind keine Fragen"? 
Das klingt nach sehr eingeschränkter Logik, die nur die ganz eng 
gefasste Wortbedeutungen kennt. So kann Kommunikation aber nicht 
funktionieren. Wenn du nicht zum Ausdruck bringst, wie du die Hinweise 
aufgefasst hast, haben die Hinweisgeber keine Chance, zu erkennen, ob 
das Übermitteln der Hinweise an dich überhaupt sinnvoll ist.

Nun gut: Du hast die inhaltlichen Hinweise damit inzwischen auch 
beantwortet. Für dich ist das "KI Chat" und "nicht wirklich nützliches". 
Danke fürs Feedback danach kann man sich richten.

Reyn schrieb:
> Wenn ihr vorweg schon erkannt habt dass es mein Wissen übersteigt dann
> wäre ein ....

Genau das ist dir mehrfach klar mitgeteilt worden. Nur als ein Beispiel:

John B. schrieb:
> Deine Wortwahl bei der Elektronik lässt vermuten, dass dich das
> beschriebene Projekt bei Weitem überfordert. Ich rate davon ab.

Erst ignorierst du das, und jetzt beschwerst du dich, dass es bei dir 
nicht angekommen ist.

Reyn schrieb:
> Man soll ohne einschlägige Vorkenntnisse etwas erarbeiten?!?!

Natürlich, man beginnt Projekte sehr oft mit einem Informationsmangel 
und erarbeitet sich die Info. Hier gibt es viele Hobbyisten, die so 
vorgehen. Und auch Profis sind nicht auf jedem Teilgebiet jederzeit voll 
auf dem optimalen Stand.

Reyn schrieb:
> Also ist der Forum dazu da um Vollendete Projekte zu präsentieren?

Nein, das interpretierst du falsch. Man erarbeitet sich etwas und 
tauscht sich darüber aus. Das geschieht parallel. Der Austausch kann die 
Eigenleistung nicht ersetzen. Dazu liessen sich die wenigsten Teilnehmer 
gerne missbrauchen.

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


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Mal zum Prinzip: Sozusagen ein Ward-Leonard-Satz hoch minus eins*- 
Erinnert auch die früher benutzen Drehfeldgeber zur Signalisierung von 
Winkelstellungen. Der 'Controller' funktioniert dabei als 'elektronische 
Fahrradkette'. Geht alles natürlich prinzipiell, aber wenn man bedenkt, 
dass sich die Wirkungsgrade von Generator und Motor multiplizieren und 
im Drehzahlbereich bei 60 UpM eh gering sind (wenn man auf Getriebe 
verzichten will), wird das l'art pour l'art. Wenn man das anstrebt, ist 
das in Ordnung, allerdings darfst du in einem technischen Forum nicht 
unbedingt ausschließlich auf den großen Beifall hoffen.

*SCNR

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Reyn schrieb:

> Naja, ich habe zumindest gelernt dass ich hier bei dem Wissen nicht
> weiter komme, ist auch schonmal eine Hilfe.

Also willst Du jetzt eine Ausbildung zum Elektroniker machen
und wir sprechen uns in sieben Jahren wieder?

: Bearbeitet durch User
von Reyn (gordihh)


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Harald W. schrieb:
> Reyn schrieb:
>
>> Naja, ich habe zumindest gelernt dass ich hier bei dem Wissen nicht
>> weiter komme, ist auch schonmal eine Hilfe.
>
> Also willst Du jetzt eine Ausbildung zum Elektroniker machen
> und wir sprechen uns in sieben Jahren wieder?



Ne, ich bin mit meinem derzeitigen Beruf gut glücklich.
Man mag es kaum glauben aber Plan B wäre Reallife, was du darunter 
verstehen solltest ist sowas wie eine Simulation in denen Menschen 
außerhalb vom Forum so wie bei Sims interagieren.

von Reyn (gordihh)


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John B. schrieb:
> Reyn schrieb:
>> ... mit einer KI zu Chatten welche weniger auf
>> Helfen sondern mehr auf Nebenschauplätze ausgerichtet ist.
>
> Da bemühen sich ein paar Leute zu helfen und das wird dann mit so einem
> Vergleich abgewertet. Das finde ich bemerkenswert. Bemerkst du das, wie
> du mit Diskussionspartnern umgehst?

Ich sehe hier zwar eine Diskussion, aber diese vertieft sich immer 
weiter weg vom eigentlichen Thema. Da ich alles nochmal gelesen habe 
sehe ich deine Aussage nicht. Fraglich ist warum du dich angesprochen 
fühlst? Es steht geschrieben 90% der Antworten waren nicht hilfreich.
>
> Reyn schrieb:
>> Die Links bezüglich der Artikel habe ich eingefügt weil im Verlauf
>> geschrieben wurde dass zu wenig Infos meinerseits hinterlegt wurden.
>> Daher kann ich der Logik nicht folgen.
>
> Gegen die Links wurde nichts gesagt. Es wurde angemerkt, dass das
> Anführen von Links zu wenig ist. Wenn du Hilfe willst, dann lege doch
> ausführlich mit eigenen Worten dar, was dein bisheriger Stand ist und
> wie du die Info aus den verlinkten Texten aufgenommen hast.

Naja, "hingeworfene Links" schreiben und dann "dagegen wurde nichts 
gesagt",
sehr interessant.
Zu deiner Frage wie ich es Aufgenommen habe:

Gekauft wurde nach meinem Verständnis ein Dreiphasenwechselstorm Motor, 
sofern ich es richtig verstehe sind gewöhnliche Bürstenmotoren 1Phasig 
mit Neutralleiter dabei fließt Strom und erzeugt irgendwie ein 
Magnetfeld welches  in eine Richtung fließt somit sich der Motor auch in 
die jeweilig angeschlossene Richtung dreht und ein 3Phasenwecheselstrom 
Motor hat 3Phasen wobei durch die Steuerung jede Phase je nach 
Ausrichtung  durch den Hallsensor den Zustand Positiv oder auf Negativ 
umändert somit anzieht und abstößt zu gleich.
Der Motor selbst wird mit 60V und 32A verkauft.
Anschlüsse sind 3Phasen und scheinbar der Hallsensorkabel mit 5Pins, 
denke die Pins sind zum wechseln des jeweiligen Zustandes erforderlich, 
eventuell eine Art Sensor um die jeweilige Stellung der Magneten zu 
bestimmen.


Der Controller:
Über den Controller kann ich nicht viel sagen, es liegen passende 
Anschlüsse bereit, ich könnte ausführlicher schreiben was dieser alles 
kann, jedoch ist laut Aussage eines Bekannten der einige EBike 
Erfahrungen hat "Alles aus China gleich" Hierzu brauche ich konkretere 
Fragen.
Was jedoch auch Interessant ist, es hat einen Rückwärtsgang welches 
durch drücken eines Tasters erfolgt und die Möglichkeit zu Rekuperieren
Hinzu kommt dass man durch die Software die Volt einstellen (36-72V) 
kann, und laut Hersteller kann der Controller 45A ab.

Bis hierhin gäbe es kein Problem, ich könnte in dem Zustand Fahren, 
jedoch muss man Laut EU auf die Pedale treten, bzw. eine eigene Energie 
erzeugen welches den Vortrieb gewährleistet.

In deiner Skizze hast du Dioden gezeichnet und rechts "BL Elektronik 
geschrieben" was bedeutet das? Also was genau ist die Elektronik?

: Bearbeitet durch User
von Reyn (gordihh)


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Günter R. schrieb:
> Mal zum Prinzip: Sozusagen ein Ward-Leonard-Satz hoch minus eins*-
> Erinnert auch die früher benutzen Drehfeldgeber zur Signalisierung von
> Winkelstellungen. Der 'Controller' funktioniert dabei als 'elektronische
> Fahrradkette'. Geht alles natürlich prinzipiell, aber wenn man bedenkt,
> dass sich die Wirkungsgrade von Generator und Motor multiplizieren und
> im Drehzahlbereich bei 60 UpM eh gering sind (wenn man auf Getriebe
> verzichten will), wird das l'art pour l'art. Wenn man das anstrebt, ist
> das in Ordnung, allerdings darfst du in einem technischen Forum nicht
> unbedingt ausschließlich auf den großen Beifall hoffen.

Hay, ich habe im Internet Mittelnarbenmotoren von gewöhnlichen EBikes 
(gebraucht) gefunden welche bereits im Inneren ein Getriebe besitzen, 
die genaue Übersetzung kann ich dir zwar nicht nennen, hoffe aber dass 
der Hersteller die Drehzahl ähnlich gewählt hat.

von Klaus (feelfree)


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Reyn schrieb:
> Hay, ich habe im Internet Mittelnarbenmotoren von gewöhnlichen EBikes
> (gebraucht) gefunden welche bereits im Inneren ein Getriebe besitzen,
> die genaue Übersetzung kann ich dir zwar nicht nennen, hoffe aber dass
> der Hersteller die Drehzahl ähnlich gewählt hat.

Übersetzt: Du hast nicht den Hauch einer Ahnung, aber deine Hoffnung 
stirbt zuletzt.
Ich dagegen habe keinen Hauch einer Hoffnung...

von Reyn (gordihh)


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Klaus schrieb:
> Reyn schrieb:
>> Hay, ich habe im Internet Mittelnarbenmotoren von gewöhnlichen EBikes
>> (gebraucht) gefunden welche bereits im Inneren ein Getriebe besitzen,
>> die genaue Übersetzung kann ich dir zwar nicht nennen, hoffe aber dass
>> der Hersteller die Drehzahl ähnlich gewählt hat.
>
> Übersetzt: Du hast nicht den Hauch einer Ahnung, aber deine Hoffnung
> stirbt zuletzt.
> Ich dagegen habe keinen Hauch einer Hoffnung...

Korrektur "Mittelmotor"

Klaus, alles gut, entspann dich, dein Beitrag wie auch deine Person sind 
sehr gefragt

von Klaus (feelfree)


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Reyn schrieb:
> entspann dich

Bin tiefenentspannt, genug Popcorn ist auch noch da...

von Reyn (gordihh)


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Klaus schrieb:
> Reyn schrieb:
>> entspann dich
>
> Bin tiefenentspannt, genug Popcorn ist auch noch da...

Lecker, mit Salz oder Zucker oder gar exotisch mit Hefe?

von Heinrich K. (minrich)


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"Anfahrhilfe" ist EU-mässig erlaubt, will heissen: Das Rad darf ohne 
Pedaletreten, aus dem Stand losfahren mit Akkuenergie.

Mittlerweile marktüblich, sprich es gibt Pedelecs, die das serienmässig 
haben. Legal, wird auch beworben.

Nicht in die Pedale treten, darf nicht länger als x Sekunden/ oder 
km/hwegen EU blabla?

Ein "sowieso" vorhandener, oder zusätzlich billig zu installierender, 
Impulsgeber am Pedalzahnkranz gibt Impulse ab solange getreten wird. 
Bleiben die Impulse länger als [einstellbare Zeit] aus, kriegt der 
Antriebsstrang ein inhibit=Sperrsignal.

Damit ist jegliche EU-Forderung erfüllt. Einen direkte Kraftübertragung 
Pedale-zu-angetriebenes-Rad/Räder fordern EU-Richtlinien meines Wissens 
nicht.

von Reyn (gordihh)


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Heinrich K. schrieb:
> "Anfahrhilfe" ist EU-mässig erlaubt, will heissen: Das Rad darf ohne
> Pedaletreten, aus dem Stand losfahren mit Akkuenergie.
>
> Mittlerweile marktüblich, sprich es gibt Pedelecs, die das serienmässig
> haben. Legal, wird auch beworben.
>
> Nicht in die Pedale treten, darf nicht länger als x Sekunden/ oder
> km/hwegen EU blabla?
>
> Ein "sowieso" vorhandener, oder zusätzlich billig zu installierender,
> Impulsgeber am Pedalzahnkranz gibt Impulse ab solange getreten wird.
> Bleiben die Impulse länger als [einstellbare Zeit] aus, kriegt der
> Antriebsstrang ein inhibit=Sperrsignal.
>
> Damit ist jegliche EU-Forderung erfüllt. Einen direkte Kraftübertragung
> Pedale-zu-angetriebenes-Rad/Räder fordern EU-Richtlinien meines Wissens
> nicht.

h) Fahrräder mit Pedalantrieb mit Trethilfe, die mit einem 
elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung 
von bis zu 250 W ausgestattet sind, dessen Unterstützung unterbrochen 
wird, wenn der Fahrer im Treten einhält, und dessen Unterstützung sich 
mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und 
unterbrochen
wird, bevor die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 25 km/h erreicht;

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32013R0168

Naja, ist nicht ganz klar, aber eine Unterstützung heißt aus meiner 
Sicht nicht nur einen Signal/Impulse senden.
Frage ist halt, wenn ein Unfall passiert und die Versicherung sich 
richtig quer stellt, will man es dann juristisch auf die spitze treiben, 
wäre zwar mal interessant jedoch ist mir lieber wenn ich belegen kann 
dass eigene direkte Energie im Motor landet, mehr wird der Richter 
ohnehin nicht wissen wollen.

Die Anfahrhilfe lassen wir mal außenvor

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Reyn schrieb:

> exotisch mit Hefe?

HighEffizienziFahrradEntwicklung?

von Reyn (gordihh)


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Harald W. schrieb:
> Reyn schrieb:
>
>> exotisch mit Hefe?
>
> HighEffizienziFahrradEntwicklung?

Nein, kein Fahrrad, halb Auto! Er versteht es nicht...

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Reyn schrieb:
> Fahrräder mit Pedalantrieb mit Trethilfe, die mit einem
> elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung
> von bis zu 250 W ausgestattet sind, dessen Unterstützung unterbrochen
> wird, wenn der Fahrer im Treten einhält, und dessen Unterstützung sich
> mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und
> unterbrochen
> wird, bevor die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 25 km/h erreicht;

Diese ganze rechtliche Scheiße ist doch eh nur Augenwischerei. Schau dir 
mal die ECE85 an, da steht sinngemäß drin: "diese Prüfvorschrift ist 
anzuwenden, bei Fahrzeugen, deren EINZIGER Antrieb der zu testende Motor 
ist".
Nun ist ein Pedelec aber gerade als ein Fahrzeug definiert, dessen 
Hauptantriebsleistung aus dem Fahrer stammt und der Motor nur 
unterstützt.

Selbst wenn du dass vormachen würdest, mit Akku raus und fährt trotzdem, 
wäre das egal, so lange du nicht nen Wisch Papier hast, auf dem das auch 
rechtssicher draufsteht.

Und jetzt sieh dir nahezu jedes Pedelec mit Nabenmotoren an. Mir ist 
noch keines davon untergekommen, bei dem du nicht die Kette abmachen 
kannst, und dann per "ins Leere treten" den Motor aktivierst und dann 
ausschließlich per Motorkraft unterwegs bist.
Also ganz legal kaufbar aber irgendwie dennoch nicht regelkonform.

Baust du selbst, ist egal wie sehr du dich an alle Vorschriften hältst, 
wenn du das nicht schriftlich hast.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Der erste Schritt sollte sein, Bauteile, die so EINIGE Ampere ziehen,
sicher miteinander verbinden zu können.

So als Trockenübung und ganz ohne Fahrrad.

Stichworte dazu sind u.A.

Leitungsquerschnitt,
Kabelschuhe/Aderendhülsen und deren korrekte Vercrimpung.
Akkus mit BMS

von John B. (craftsman)


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Reyn schrieb:
> ... sehe ich deine Aussage nicht.

Danke für die Bestätigung.

Reyn schrieb:
> Fraglich ist warum du dich angesprochen fühlst?

Du irrst. Tatsächlich fühle ich mich zu wenig angesprochen. Darum nehme 
ich mich ein Stück weit aus der Diskussion zurück.

Technische Inhalte kommen von dir zu wenig. Dein technisches Interesse 
ist relativ gering, dass es hinter dem Ausdruck von emotionalem Aufruhr, 
sinnentstellender Wortklauberei, deiner Rechthaberei und unnötigen 
Kontroversen fast verschwindet. Das finde ich sehr schade, denn das 
Technische interessiert mich sehr, aber der Rest macht deine Texte 
unnötig mühsem zu filtern.

Reyn schrieb:
> Es steht geschrieben 90% der Antworten waren nicht hilfreich.

Nein. Nirgends ist etwas von "90%" zu lesen.

Reyn schrieb:
> Naja, "hingeworfene Links" schreiben und dann "dagegen wurde nichts
> gesagt", sehr interessant.

Richtig, es ist auch kein Widerspruch. Diese von dir vermuteten 
Widersprüche haben sich schon vorher gezeigt. Es scheint ein so enges 
Wortverständnis vor zu liegen, dass eine absurde Logik entsteht.  Ob bei 
dir der Wunsch dahinter steht, unbedingt recht zu haben, oder dir deine 
inneren Kommunikationsstrategien im Weg sind, ist nicht ersichtlich. 
Aber das brauchst du hier nicht explizit zu beantworten. Implizit zeigt 
sich ohnehin so Manches.

Reyn schrieb:
> Zu deiner Frage wie ich es Aufgenommen habe: ....

Nur allgemein gesprochen: Du solltest das übersichtlich in einem 
detailliert beschrifteten Schaltplan darstellen. Dabei würden sich 
einige deiner Fragen wie von selbst beantworten. Und es wäre eine 
Diskussionsgrundlage vorhanden.

Reyn schrieb:
> was bedeutet das?

Das habe ich vor einiger Zeit geschrieben. Jetzt nehme ich mir gerade 
nicht die Zeit, im Detail zu überlegen, worum es damals gegangen ist. 
Das überlasse ich jetzt dir. Frage bitte das nächste Mal unmittelbar 
zurück.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Heinrich K. schrieb:

> "Anfahrhilfe" ist EU-mässig erlaubt, will heissen: Das Rad darf ohne
> Pedaletreten, aus dem Stand losfahren mit Akkuenergie.

Aber nur bis 6km/h.

von Reyn (gordihh)


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Okay, ich denke wir hatten einen schlechten Start.

Ich werde mal alle Teile genauer betrachten und experimentieren und wenn 
das Rad bis auf die Elektronik fertig ist mich nochmal melden.

Lesen uns gegen Juni.

Danke an alle und auch dir JOHN!

: Bearbeitet durch User
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