Ersatz für Ringkabelschuh

#7642370
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Ich repariere gerade meinen Reiskocher und habe die Diode ausgetauscht, allerdings ist mir dabei der Ringkabelschuh der alten diode sehr verbogen und auseinandergebrochen. Jetzt suche ich Ersatz, ich habe mich auch gefragt welches Material der Ringkabelschuh haben müsste, weil es vielleicht etwas warm ist um den Reiskocher herum?! Ist Messing da ok?

Hatte mir jetzt diesen hier rausgesucht, macht das Sinn? https://www.te.com/de/product-140731-2.html?q=ringkabelschuh+unisoliert&source=header

Gibt es da noch bessere Online-Shops? Es gibt viele Ringkabelschuhe mit Kunstoffisolierung, aber das scheint mir ja zu leicht zu schmelzen.

#7642375
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Arez schrieb:

Ist Messing da ok?

Wärmebeständige Crimpkontakte sind aus vernickeltem Stahl.

Dein Ringksbrlschuh schien Messing zu sein.

Egal was, du brauchst wenigstens die passende Crimpzange.

Deiner hatte wenigstens neben der Leitervercrimpung noch eine Zuentlastung die um die Isolierung crimpt.

https://www.grund-regeltechnik.de/en/elektrozubehoer/kabelschuhe-und-verbinder/unisoliert/ringkabelschuhe/ringkabelschuh-1-0-2-5mm-m6-unisol-vpe-100-st

#7642836
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Der "Dioden"hersteller: http://www.thermalcutoff.com/en/document/gfile.php?fn=sw-1-series Aufschrift laut Foto oben: S.W.C. SW-127T 250V 10A

In der Tabelle die 6. von unten: SW-127T 184℃ 184℃ +0℃/-6℃ 169℃ 220℃ u.a. "TUV gepruft"

Achtung beim Einlöten, sonst ist die Übertemperatursicherung gleich kaputt. Mit einer Zange den Anschlußdraht kühlen.

#7642942
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Ulf P. schrieb:

Arez schrieb:

Ringkabelschuh

Eventuell den Draht zu einer Öse biegen und direkt anschrauben wenn er dazu lang genug ist?

Meinste nicht das ist zu gefährlich, falls sich das doch löst, wollte auch nicht löten, weil halt die Gefahr besteht das es gleich wieder kaputt geht. Nur ne Crimpzange + Kabelschuh übersteigt schon den Preis des Reiskochers :D bin nun am überlegen was ich mache.

#7642967
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Aus der Temperatursicherung kommt /Draht/, keine Litze. Für Crimpverbindungen aber ist Litze erforderlich, mit Draht funktioniert sowas nicht.

Den Ringkabelschuh kann man nicht mit Crimptechnik mit dem Anschluss der Temperatursicherung verbinden.

Die Hersteller derartiger Geräte verwenden an dieser Stelle oft eine Punktschweißverbindung.

Gast #7643101
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Arez schrieb:

Meinste nicht das ist zu gefährlich, falls sich das doch löst, wollte auch nicht löten, weil halt die Gefahr besteht das es gleich wieder kaputt geht.

gefährlich ist vor allem, dass du den Hinweis, dass das eine Temperatursicherung ist, offensichtlich ignorierst. Das Teil muss an der selben Stelle montiert werden wie vorher. Außerdem ist alte wahrscheinlich nicht grundlos kaputt gegangen, sondern weil etwas anderes versagt hat und das Teil zu heiß wurde. Ich empfehle dringend einen neuen Reiskocher. Eine neue Küche kostet mehr, sogar mehr als das beste Crimpwekzeug

#7643146
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R. L. schrieb:

Arez schrieb:

Meinste nicht das ist zu gefährlich, falls sich das doch löst, wollte auch nicht löten, weil halt die Gefahr besteht das es gleich wieder kaputt geht.

gefährlich ist vor allem, dass du den Hinweis, dass das eine Temperatursicherung ist, offensichtlich ignorierst. Das Teil muss an der selben Stelle montiert werden wie vorher. Außerdem ist alte wahrscheinlich nicht grundlos kaputt gegangen, sondern weil etwas anderes versagt hat und das Teil zu heiß wurde. Ich empfehle dringend einen neuen Reiskocher. Eine neue Küche kostet mehr, sogar mehr als das beste Crimpwekzeug

Ich ignoriere hier gar nichts, sondern es werden ständig irgendwelche anderen Diskussionen geführt anstatt beim Thema zu bleiben. Es ist eine Temperatursicherung und da war auch vorher eine, die will ich ja austauschen (Es ist also keine Diode, sondern eine Temperatursicherung, sry für die Verwechslung). Die können halt nach einiger Zeit auch mal kaputt gehen, wo ist das Problem wenn ich Sachen nicht wegschmeißen will sondern sie gern reparieren würde?

#7643168
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H. H. schrieb:

Arez schrieb:

H. H. schrieb:

Arez schrieb:

wo ist das Problem wenn ich Sachen nicht wegschmeißen will sondern sie gern reparieren würde?

Wollen heißt nicht können.

Schonmal davon gehört, das man versucht was zu lernen und genau deshalb nachfragt?

Wirst du auf uns hören?

Ich frage um zu lernen, nicht um Anweisungen zu bekommen, was ich aus den Erklärungen mache, kannst du mir überlassen.

#7643235
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Auf dem Foto sehe ich keinen Thermostat. Zumindest Kaffeemaschinen haben so etwas zusammen mit einer Übertemperatursicherung. Der Thermostat sollte im Normalfall abschalten, wenn die Solltemperatur erreicht ist.

Ich finde nirgends einen Elektronikhändler, der noch Thermostate im Programm hat. Nur wenn man spezifisch den Hersteller der Kaffeemaschine angibt, findet man sie noch. (Das Beispielfoto ist von ersatzteildirect.de)

Die Übertemperatursicherung ist nur für den Fall, dass der Thermostat defekt ist. Wenn die durchgebrannt ist, wäre der Thermostat schuld.

Reichelt hat mehrere Hersteller für 184°C Temperatursicherungen, auch von SWC: https://www.reichelt.de/sg/de//446/index.html?ACTION=446&SEARCH=temperatursicherung&START=0&OFFSET=30&LA=446&nbc=1&q=temperatursicherung&SID=9287a89daf4f151446ae48f4aab07db41bcb19c007d7d258c6846 (Blöde Suchfunktion, ich hatte auf 184° beschränkt, aber das steht nicht in der langen URL.) Auch Conrad nennt sie "Temperatursicherung", im Reichelt Papierkatalog kommen die nicht vor. https://www.conrad.de/de/search.html?search=temperatursicherung

Angehängte Dateien:
#7643259
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stimmt, der hat noch etwas, z.B.: https://de.rs-online.com/web/p/thermoschalter/2228237?gb=s 8,22 € (inkl. MwSt.), es gibt aber auch >20 € Datenblatt: https://docs.rs-online.com/7d49/A700000007842085.pdf

Temperatur max. +150°C Öffnungstemperatur 120°C Schließtemperatur 105°C

Also der heizt bis 120° erreicht sind, schaltet dann ab bis durch Abkühlen 105° unterschritten werden.

Die Temperatursicherung ist übrigens nicht isoliert, da muss man selbst dafür sorgen, z.B. mit hitzefestem Gewebeschlauch.

#7643267
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Christoph db1uq K. schrieb:

Reichelt hat mehrere Hersteller für 184°C Temperatursicherungen, auch von SWC: https://www.reichelt.de/sg/de//446/index.html?ACTION=446&SEARCH=temperatursicherung&START=0&OFFSET=30&LA=446&nbc=1&q=temperatursicherung&SID=9287a89daf4f151446ae48f4aab07db41bcb19c007d7d258c6846 (Blöde Suchfunktion, ich hatte auf 184° beschränkt, aber das steht nicht in der langen URL.) Auch Conrad nennt sie "Temperatursicherung", im Reichelt Papierkatalog kommen die nicht vor. https://www.conrad.de/de/search.html?search=temperatursicherung

Genau die Temperatursicherung sieht man auf dem Foto, die habe ich ausgetauscht, allerdings muss ich sie nun festschrauben, die alte war mittels eines Ringkabelschuhs daran befestigt. Meine Frage ist jetzt,

Angehängte Dateien:
#7643283
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Christoph db1uq K. schrieb:

Vermutlich ist das Teil unter der Thermosicherung der Thermostat. Die Aufschrift ist schlecht zu lesen, da steht wohl nur 220-240V. Jedenfalls führen zwei Adern mit weißem Gewebeschlauch hinein, nicht mit Flachsteckern.

Ich dachte ich ersetze erstmal die Thermosicherung und probiere es nochmal, wenn die nächste sicherung auch kaputt geht, dann schaue ich beim Thermostat.

#7643310
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Da ich keinen Reiskocher besitze, Kochbeutel und ein Topf reichen mir, habe ich mal gesucht: https://www.stern.de/vergleich/reiskocher/ Solche selbsternannte Verbraucherschützer sind mir immer suspekt, die testen auch mal Wünschelruten. Aber wenigstens die Leistungsaufnahme ist interessant, 500-1000Watt, ähnlich einer Kaffeemaschine.

Da gibt es also meistens eine "Warmhaltefunktion", das heißt der Thermostat schaltet nicht wieder voll ein, sondern geht nur auf Sparflamme. Einfache Kaffeemaschinen schalten dagegen wieder ein und halten so die Warmhalteplatte heiß. Meine hat eine Thermoskanne und schaltet richtig ab. Den Thermostat hört man übrigens klicken. Es wäre also möglich, seine Funktion wenigstens über das Schaltgeräusch zu prüfen. Ein Heißluftfön könnte dabei helfen.

#7643356
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Arez schrieb:

Ich frage um zu lernen, nicht um Anweisungen zu bekommen, was ich aus den Erklärungen mache, kannst du mir überlassen.

Erstmal liegt es im Auge des Betrachters. Die Leute hier, sie haben dir Ratschläge gegeben. Selbst wenn da steht "Du musst das mit einer Crimpzange machen!", ist das ein Ratschlag. Wenn du den Leuten hier aber dann so dumm kommst, und ich kann dir sagen, hier sind ein Menge Leute vertreten, die exzellentes Wissen haben, dann verpisst dich doch lieber in ein Forum, wo "Elektrik und Elektronik für Dummies" besprochen wird. Ich bin eigentlich ein höflicher Mensch, aber ich kann auch ganz anders. Und bei dir, der Null Ahnung hat und sich gleich an etwas heran traut, das gar nicht so ohne ist, denn hier entsteht sehr schnell Brandgefahr. Da kann ich auch ganz anders. Du hast hier eine ziemlich große Fresse und die die solltest du hier echt halten! Denn du kannst nicht einmal erahnen wie viel mehr die Hochkaräter hier wissen, im Gegensatz zu dir. Nimm deinen scheiß Reiskocher, schieb dir den in den Arsch und verpiss dich!

#7643384
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Arez schrieb:

Die Diode habe ich ausgetauscht und auf der anderen Seite brauche ich nun den Ringkabelschuh um ihn mit einer Schraube auf das Metallding festzumachen.

Biege an dem Anschluß eine ordentliche Öse und dann einfach an der Anschlußfahne fest schrauben. Zwischen Schraube und Öse gehört idealerweise noch eine passende Unterlegscheibe.

Gerade gelesen der Thomas war schneller.

#7643421
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Frank O. schrieb:

Arez schrieb:

Ich frage um zu lernen, nicht um Anweisungen zu bekommen, was ich aus den Erklärungen mache, kannst du mir überlassen.

Erstmal liegt es im Auge des Betrachters. Die Leute hier, sie haben dir

Dich scheint das ganze ja wirklich aggressiv zu machen, schade, denn ich habe hier niemanden beleidigt oder sonst wie angegangen. Das manchmal sehr am Thema vorbeigeredet wurde hat etwas gestört um das eigentlich Problem zu lösen. Mir ist klar das es hier Leute gibt die viel mehr Wissen, darum bin ich ja hier um von denen zu lernen. Es ist nur manchmal schwer zu entscheiden wen man traut und zustimmt. Sprichst du in der Realität auch so mit Leuten oder machst du das nur im Internet?

#7643424
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Christoph db1uq K. schrieb:

Reichelt hat mehrere Hersteller für 184°C Temperatursicherungen, auch von SWC: https://www.reichelt.de/sg/de//446/index.html?ACTION=446&SEARCH=temperatursicherung&START=0&OFFSET=30&LA=446&nbc=1&q=temperatursicherung&SID=9287a89daf4f151446ae48f4aab07db41bcb19c007d7d258c6846 (Blöde Suchfunktion, ich hatte auf 184° beschränkt, aber das steht nicht in der langen URL.)

Reichelt kann nichts für Internetlegastheniker: https://www.reichelt.de/sg/de/temperatursicherung-184-c-elmw-d181-002-p242189.html?&nbc=1

Christoph db1uq K. schrieb:

Vermutlich ist das Teil unter der Thermosicherung der Thermostat.

Die Übertemperatursicherung wird wohl kaum, wie auf dem Bild, frei herumliegen.

Arez schrieb:

Ich dachte ich ersetze erstmal die Thermosicherung und probiere es nochmal, wenn die nächste sicherung auch kaputt geht, dann schaue ich beim Thermostat.

Oder mal beaufsichtigt ohne Sicherung laufen lassen.

#7643425
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Hans schrieb:

Arez schrieb:

Die Diode habe ich ausgetauscht und auf der anderen Seite brauche ich nun den Ringkabelschuh um ihn mit einer Schraube auf das Metallding festzumachen.

Biege an dem Anschluß eine ordentliche Öse und dann einfach an der Anschlußfahne fest schrauben. Zwischen Schraube und Öse gehört idealerweise noch eine passende Unterlegscheibe.

Gerade gelesen der Thomas war schneller.

Vielen Dank, werde ich versuchen und nochmal mit jemandem "offline" zu sprechen, ob das sicher genug ist. Aber danke

#7643441
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Arez schrieb:

Sprichst du in der Realität auch so mit Leuten oder machst du das nur im Internet?

Manche Menschen verstehen nur solche Sprache. Ich kenne auch die "dunkle Seite der Macht". Offensichtlich habe ich dich so erreicht und kann wieder vernünftig mit dir schreiben. Dein Reiskocher kann, bei falscher Reparatur, zum Brand führen. Das ist den Fachleuten hier klar. Dir wahrscheinlich noch nicht, denn sonst hättest du die Fragen nicht so gestellt. Da aber die Fachleute wissen, dass das gefährlich sein kann, werden sie natürlich im Ton auch deutlicher, damit du nichts fehl deuten kannst und sie sich nicht mitschuldig fühlen müssen, wenn du ein Haus mit samt Bewohnern abgefackelt hast. Wenn du dann noch einmal nachfragst, ob das wirklich sein muss, wird auch schnell ein Troll vermutet. Aber ich bin froh, dass du doch "zuhören" kannst. Auch die Tipps mit "wickle den Draht um die Schraube und große Unterlegscheibe". Das mag funktionieren, ist aber verboten. Wenn die Bude abgefackelt ist, freuen sich die Versicherungen über den Reiskocher, mit dieser Ausführung. Denn dann kann man dir die Schuld an dem Brand in die Schuhe schieben. Auch wenn der Aufbau trivial erscheinen mag, so handelt es sich trotzdem um ein Heizgerät und da gibt es nicht viel Spielraum für die Sicherheit.

#7643449
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Frank O. schrieb:

Roland F. schrieb:

Frank, das war völlig daneben!

Manchmal muss man deutlich werden, damit die Leute wach werden. Und wie du siehst, hat er das kapiert.

Hättest du so schon eher schreiben können, ich war die ganze Zeit "wach", aber es gibt hier halt auch unterschiedliche Meinungen. Das hätte kein "Verpiss dich!" bedurft, sondern nur eine ordentliche Erklärung, wie du sie jetzt geliefert hast. Vielen Dank, ich denke wir können den Thread jetzt beenden.

#7643456
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Arez schrieb:

Vielen Dank, ich denke wir können den Thread jetzt beenden.

Habe ich gerne gemacht. Aber wenn du weiter gucken willst, um zu lernen, dann musst du definitiv Messgeräte haben. Die Thermosicherung kommt nur, weil die Temperaturegelung, respektive die Temperaturüberwachung nicht funktioniert.

Nehmen wir als Beispiel einen Wasserkocher. Der schaltet ab, wenn das Wasser bei 100°C anfängt zu kochen. Würde der Wasserkocher jetzt weiter kochen, dann könntest du das ohne Messgerät sehen und hören. Irgendwann ist das Wasser verdunstet und die Hitze kann nicht mehr an das Wasser abgegeben werden. Spätestens jetzt würde die Temperatursicherung auslösen. Ich kenne diese Reiskocher nicht, deshalb habe ich dir exemplarisch das am Wasserkocher erklärt. Mach was draus!

#7643492
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exemplarisch das am Wasserkocher erklärt.

Auch Reis wird nur mit Wasser gekocht. Und das passiert bei etwa 100 Grad. Wenn also eine Sicherung für 184 Grad auslöst ist daran ziemlich sicher nicht diese Sicherung schuld. Ich würde den Thermostat mal irgendwie überprüfen, das kostet weniger als eine neue Thermosicherung.

#7643499
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Frank O. schrieb:

Aber ich bin froh, dass du doch "zuhören" kannst. Auch die Tipps mit "wickle den Draht um die Schraube und große Unterlegscheibe". Das mag funktionieren, ist aber verboten. Wenn die Bude abgefackelt ist, freuen sich die Versicherungen über den Reiskocher, mit dieser Ausführung. Denn dann kann man dir die Schuld an dem Brand in die Schuhe schieben.

Huch, wo soll das denn stehen??

Die Verwendung von vorkonfektionierten Leitungen mit Steckern und Ösen dient lediglich der schnelleren Fertigung. Bei Handarbeit/Einzelanfertigung kann man das auch völlig anders lösen.

Die starren 6mm² Verdrahtungsbrücken in UVs der 70er und 80er halten mit ihren handgebogenen Ringösen bis heute. Und es wird im Falle des Fehlens von passendem Werkzeug/Material immer noch so gemacht, völlig in Ordnung.

#7643515
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Frank O. schrieb:

Nehmen wir als Beispiel einen Wasserkocher. Der schaltet ab, wenn das Wasser bei 100°C anfängt zu kochen.

Bei meinem Wasserkocher wird wirklich der beim Kochen erzeugte Dampf zum Auslösen des Schalters genutzt. Das heisst, er würde auch auf hohen Bergen funktionieren, was bei einer reinen Temperaturüber- wachung möglicherweise nicht funktioniert. Ich habe den zwar noch nicht geöffnet, aber ich gehe schon davon aus, das zusätzlich eine Temperatursicherung wie die des TEs verbaut ist. Wenn diese Tempe- ratursicherung auslösen würde, würde ich mit Sicherheit versuchen, erst die Ursache dafür herauszufinden, bevor ich diese einfach nur ersetzen würde.

#7643516
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Arez schrieb:

Vielen Dank, werde ich versuchen und nochmal mit jemandem "offline" zu sprechen, ob das sicher genug ist.

Sicherer als ein schlecht gecrimpter Kabelschuh ist es allemal. Am Ende ist es es eine Verbindungsstelle wenige die Probleme machen könnte. Früher hat man das immer so gemacht und die Geräte waren meist haltbarer als heutzutage. Das Ancrimpen eines Kabelschuhs macht man eigentlich nur, weils technologisch einfacher ist, als eine Öse dran zu biegen - time is money.

#7643533
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Thomas R. schrieb:

Die starren 6mm² Verdrahtungsbrücken in UVs der 70er und 80er halten mit ihren handgebogenen Ringösen bis heute. Und es wird im Falle des Fehlens von passendem Werkzeug/Material immer noch so gemacht, völlig in Ordnung.

Starrdraht in Unterverteilungen ist schon lange aus der Mode und Schaltelemente, wo eine Ringöse passt, sind auch selten geworden.

Das hier nicht lösbare Problem ist doch klar: Man muß eine zur individuellen Situation passend korrekte Ausführung finden. Nach meinem Gefühl könnte das auch der Metallblock einer Lüsterklemme sein, würde ich entscheiden, wenn ich das Gerät auf dem Tisch hätte.

Harald W. schrieb:

Bei meinem Wasserkocher wird wirklich der beim Kochen erzeugte Dampf zum Auslösen des Schalters genutzt.

Ist hier auch der Fall.

Das heisst, er würde auch auf hohen Bergen funktionieren, was bei einer reinen Temperaturüber- wachung möglicherweise nicht funktioniert.

Interessiert den Hersteller nicht.

Ich habe den zwar noch nicht geöffnet, aber ich gehe schon davon aus, das zusätzlich eine Temperatursicherung wie die des TEs verbaut ist.

Meiner hat einen Schutz, der anspricht, wenn der Kocher trocken läuft. Macht dann deutlich hörbar "Klack" und aus. Dauert ein paar Minuten, bis der Kocher wieder funktioniert - Unold war so freundlich, das selbst rückstellend auszulegen.

Ob es noch einen übergeordneten Einmalschutz gibt, weiß ich nicht - solange der funktioniert, zerschraube ich ihn nicht.

#7643538
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Frank O. schrieb:

Auch die Tipps mit "wickle den Draht um die Schraube und große Unterlegscheibe".

So hat das hier keiner geschrieben, aber wahrscheinlich bist Du selbst nicht in der Lage eine ordentliche Öse zu biegen und wickelst deshalb den Draht um die Schraube. Zu Zeiten von Schraubanschlüssen wurden das sehr oft mit Ösen gemacht und wenn man das ordentlich macht (Öse nicht zu eng, aber auch nicht zu weit). Es muß auch keine "große" U-Scheibe sein, ein ganz normale zur Schraubengröße passende ist völlig ausreichend. Allerdings sollte man die Schraubverbindung gegen unbeabsichtigtes Lösen sichern (z.B. Federring). Das gilt auch bei Verwendung mit Kabelschuhen.

Dann nenne doch mal die Vorschrift die die Verwendung von Ösen verbietet. Die Din VDE0100 verbietet es bis 16qmm nicht. (hier https://www.elektropraktiker.de/fachartikel/detail/leitungsanschluesse-mit-gebogenen-oesen?p=all nachzulesen).

#7643555
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Harald W. schrieb:

Lu schrieb:

Der Weg zum Friedhof ist manchmal kürzer, als man denkt.

Ja, von meiner Wohnung aus sind das nur ca.200m.

Macht es im Fall der Fälle für die Hinterbliebenen aber keine Mark billiger! :) (Ich weiß nicht, ob im Gegenzug die Nähe zum Bestatter hilfreich wäre. Insbesondere wenn man dadurch eine Selbsteinlieferung mit der Schubkarre vornehmen kann.)

Früher als man noch echtes Messing verwendete gab es übrigens auch eine Art "Endhülsen-Nieten" für Ösen. Ein Ring mit C-förmigem Querschnitt, in den von außen der Draht bzw. die Litze eingelegt wurde. Ob er dann mit einem Werkzeug oder nur durch Festschrauben gepreßt wurde, weiß ich nicht. Ich habe das nur auf dem Deckel einer uralten Papp-Streudose für Endhülsen gesehen, auf dem die verschiedenen Varianten des Herstellers aufgedruckt waren.

Eine enorm praktische Verpackung mit einem verdrehbaren Deckel, in dem man zwei Löcher zur Deckung bringt und dann die benötigte Zahl an Hülsen in die Hand oder auf den Tisch ausstreuen kann, anstatt mit den Fingern in engen Plastikfächern herumzustochern und sich dabei ähnlich der Bambusfolter des Vietcong gelegentlich ein Exemplar senkrecht unter die Nägel zu rammen.

#7644459
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Hans schrieb:

Dann nenne doch mal die Vorschrift die die Verwendung von Ösen verbietet. Die Din VDE0100 verbietet es bis 16qmm nicht. (hier https://www.elektropraktiker.de/fachartikel/detail/leitungsanschluesse-mit-gebogenen-oesen?p=all nachzulesen).

Ich habe mir den Artikel jetzt durchgelesen. Nur weil nicht explizit dort steht, dass es verboten ist, so ist es nicht nach den "aktuellen Regeln der Technik". Sicher finde ich es nicht wieder und deshalb suche ich auch nicht. Es gab ein Gerichtsurteil, dabei ging es um die Errichtung einer elektrischen Anlage. Dort stand, dass man sich nach der VDE zu richten hat und nach den "Regeln der Technik". Da ein Kupferleiter gequetscht wird und nachgeben kann, wird das so nicht mehr zulässig sein, Außerdem muss mindestens eine Fächerscheibe und Unterlegscheibe verwendet werden (wie bei Erdungskabel in Ladegeräte, als Beispiel). Nach den "Regeln der Technik" war das vielleicht noch kurz nach dem Krieg, aber heute ganz sicher nicht mehr. Heute musst du alle Quetschzangen austauschen, wenn sie keine gasdichte Verbindung herstellen können. Und noch ein wichtiger Aspekt kommt hinzu, das Gerät wurde mit einem Kabelschuh ausgeliefert. Wenn du jetzt die "Bauart" veränderst (hatten wir gerade in der letzten Woche eine Schulung), bist du der Hersteller. Und nur, weil in einer Fachzeitschrift jemand "seine Meinung" kund tut, ist es nicht das, was vor Gericht (nach einem Brand) Bestand hat.

#7644469
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Frank O. schrieb:

Ich habe mir den Artikel jetzt durchgelesen.

Das bezweifle ich aber ganz entschieden. Da steht ausdrücklich:

"Konkret. Ich kann dem Anfragenden versichern, dass es in den VDE-Bestimmungen der Normen der Reihe DIN VDE 0100 (VDE 0100) ein solches Verbot, für einen Anschluss eines Massivleiters mit Ösen, nicht gibt."

Der Autor geht im weiteren sogar auf die VORTEILE der Ringöse ein und schließt mit dem Fazit das dies absolut zulässig sei.

#7644475
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H. H. schrieb:

Dem ist nicht so.

Bei einer Änderung oder neuen Installation?

Thomas R. schrieb:

Das bezweifle ich aber ganz entschieden. Da steht ausdrücklich:

Vielleicht solltest du dann auch einmal meins genau lesen.

Nur weil nicht ausdrücklich ein Verbot irgendwo steht, ist es nicht automatisch erlaubt.

Ich bekomme jetzt einen neuen Waffenschrank (der sollte eigentlich schon hier sein), wenn ich dir die Begründung des Richters hier ablichten würde und die Aussage (sinngemäß): "Es stellt keine Verschärfung des Waffenrechtes nach §36 dar, sondern nur eine Klarstellung!"

Auf den Prozess wäre ich gespannt, wenn der Reiskocher ein ganzes Haus in Schutt und Asche gelegt hat. Da kann die Öse (übrigens bin ich völlig bei euch, elektrisch ist das auch in meinen Augen völlig ok) noch intakt sein, man wird dich als "Hersteller" so was von verknacken.

#7644511
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Frank O. schrieb:

Auf den Prozess wäre ich gespannt, wenn der Reiskocher ein ganzes Haus in Schutt und Asche gelegt hat. Da kann die Öse (übrigens bin ich völlig bei euch, elektrisch ist das auch in meinen Augen völlig ok) noch intakt sein, man wird dich als "Hersteller" so was von verknacken.

Ein Brandschaden wird eher dadurch entstehen, das die Temperatursicherung keinen wärmelei-- tenden Kontakt zum Heizkörper hat.

#7644534
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Frank O. schrieb:

Da ein Kupferleiter gequetscht wird und nachgeben kann

jahrelang bewiesener Unsinn

Frank O. schrieb:

Aber trotzdem frage ich am Montag den Chef der Elektriker bei meinem Kunden.

als wenn die immer alles wüssten.

Frank O. schrieb:

wenn ich dir die Begründung des Richters hier ablichten würde

nun tu nicht so als wenn es keine Fehlurteile gibt und Richter immer alles wüßten und stets nüchtern zur Arbeit kommen.

#7644536
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Joachim B. schrieb:

als wenn die immer alles wüssten.

Der ja! Den hat mal im letzten Jahr beim Audit eine Prüferin anpissen wollen. Das ging bis nach Amerika, zur Geschäftsleitung. Wetten wären unnütz gewesen, da alle auf Bernd gesetzt hätten. Der "ist" die VDE, in lebender Form. Und der kann fast alles aus dem Ärmel schütteln.

Joachim B. schrieb:

nun tu nicht so als wenn es keine Fehlurteile gibt und Richter immer alles wüßten und stets nüchtern zur Arbeit kommen.

Nein, deshalb bekomme ich nun einen neuen Waffenschrank (werde auch nicht der einzige sein). Alle haben diesen Brief bekommen, bei uns im Kreis und im Nachbarkreis haben sie den wohl auch bekommen.

Aber da machst du nun mal nichts, wenn das auf der höchstmöglichen Instanz entschieden wird. Es kann völlig gegen jeden Verstand sein, die haben das letzte Wort.

#7644733
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Harald W. schrieb:

Frank O. schrieb:

Da ein Kupferleiter gequetscht wird und nachgeben kann,

Urban legend: Im Gegensatz zu Lötzinn fliesst Kupfer unter Druck nicht

Meine Güte, das könnte sonst ja überall :-) rausfließen - u.a. auch aus so ner Crimpverbindung (ist ja unter Druck).

BTW: Wären o. g. selbstgebogene* Ösen unzulässig, wäre ich evtl. schon /mehrfach/ belangt worden. Hat nämlich durchaus schon in Haushalten - sogar einmal "in NUR genau DEM Zimmer(!)" - gebrannt, wo zu diesem Zeitpunkt auch entsprechende Geräte (eben durch mich, und eben u.a. durch Öse(n), reparierte) gestanden hatten. (*: wenn halbwegs tauglich gemacht)

Und weil ich irgendwie NICHT glaube, daß mich da jeder der Eigentümer in Schutz genommen hatte, schätze ich mal eher, daß das heute noch genauso ok ist, wie es vor Jahrzehnten offensichtlich war (abgeschaut von Elektriker der ohne sein ganzes Zeug dabei schnell einen Bandschleifer verdrahtete).

#7644734
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H. H. schrieb:

Selbst der Tod ist nicht kostenlos.

betrifft einen dann nicht mehr, das letzte Hemd hat keine Taschen und da ist dann schwer was mitzunehmen.

Auser bei Erdbestattung, ich werde nie begreifen warum oft Menschen in Anzügen bestattet werden, sind da die Taschen auch zugenäht?

Selbst wenn es den Hinterblieben was kostet wird man nie selbst erfahren. Selbst wenn vorher bezahlt wird kommt eine Rechnung an die Erben.

Alfred B. schrieb:

Meine Güte, das könnte sonst ja überall :-) rausfließen,

ja die Kupferseen in und unter alte Verteilerdosen sprechen Bände.

#7645988
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So Freunde, ich war ja schon durch H.Hinz überzeugt, aber ich habe heute Morgen "die lebende VDE" gefragt.

Nicht nur, dass er sagte es sei erlaubt, er sagte es gehöre sogar noch heute zur Ausbildung dazu (sollte er wissen, denn er ist auch im Prüfungsausschuss). Also denke ich mein Haupt so tief es geht, vor eurem Wissen und bitte vielmals um Entschuldigung! Ringösen sind ein absolut zulässiges Mittel.

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