Forum: Offtopic Direktvermarktung Windkraftwerk 30-40 k€!


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Peter T. (Firma: schon lange insolvent) (wonderboy8051)


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Hi, lest doch mal diesen Artikel, da geht einem ja der Hut hoch!!!

https://efahrer.chip.de/news/obwohl-es-80000-kwh-im-jahr-produziert-ehepaar-muss-windrad-wieder-abbauen_1019239

Mein erster Gedanke nun, kann das Forum hier nicht dem Betreiber für lau 
die benötigte Technik instalieren?

von Lu (oszi45)


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Im letzten Jahrtausend gab es einige Verträge zur Einspeisung 1kWh=1DM. 
Ob diese Windmühle auch davon profitieren konnte?
Jetzt schnell mal was basteln ohne Zertifizierung scheint mir etwas zu 
einfach für diesen Fall.

von Ralf X. (ralf0815)


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Frage, was da wirklich hinter steckt, wenn man mal gräbt und was reine 
Erfindung des Autors ist.
Üblicher weise gelten die Bau- und Standgenehmigungen für 20 bis 25 
Jahre, danach Abriss oder umfangreiche Begutachtung/Prüfung von 
Fundament, Mast, Flügel, usw..
Würde micht nicht wundern, wenn DAS >95% der angeblichen Kosten 
ausmachen würde.

von Troll A. (trollator)


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So sehr geht mir jetzt da der Hut nicht hoch.

Die ursprüngliche Investitionssumme von 300.000 DM(!) ist nach 27 Jahren 
Betreibszeit sicher um ein vielfaches durch Gewinne übertroffen worden. 
Somit düfte es ausreichend Rücklagen geben, um das ganze Ding zu 
modernisieren.

Ich würde auch mal fast vermuten, dass da mehr dahinter steckt als die 
30.000 - 40.000€ Investitionssumme...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Üblicher weise gelten die Bau- und Standgenehmigungen für 20 bis 25
> Jahre, danach Abriss oder umfangreiche Begutachtung/Prüfung von
> Fundament, Mast, Flügel, usw..

"Ein Windrad muss nach 20 Jahren erstmals einer großen 
Weiterbetriebsprüfung unterzogen werden, die mit hohen Kosten verbunden 
ist."

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Troll A. schrieb:
> So sehr geht mir jetzt da der Hut nicht hoch.
>
> Die ursprüngliche Investitionssumme von 300.000 DM(!) ist nach 27 Jahren
> Betriebszeit sicher um ein vielfaches durch Gewinne übertroffen worden.
> Somit dürfte es ausreichend Rücklagen geben, um das ganze Ding zu
> modernisieren.
>
> Ich würde auch mal fast vermuten, dass da mehr dahinter steckt als die
> 30.000 - 40.000€ Investitionssumme...

relativierend vielleicht:

Gab es in der Laufzeit Reparaturen?
Ich hab da immer eher den Eindruck, dass man überhaupt froh sein kann,
wenn unterm Strich (wirklich ALLE Kosten einbezogen)
überhaupt mit PlusMinusNull aus solchen Geschichten heraus zu kommen.

von Christian B. (luckyfu)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> wenn unterm Strich (wirklich ALLE Kosten einbezogen)
> überhaupt mit PlusMinusNull aus solchen Geschichten heraus zu kommen.

Wenn das so währe, würden sich die Anlagen nicht so stark vermehren 
und(!) wir würden deutlich mehr für den Strom bezahlen. Aktuell wird der 
Strompreis in erster Linie durch die Umlagen und das Merit Order Prinzip 
generiert. Eine kWh Windenergie kostet um die 8 cent, all incl. 
https://www.wegatech.de/ratgeber/stromgestehungskosten/#:~:text=Mit%20ca.,h%C3%B6heren%20Installationsaufwandes%20noch%20etwas%20mehr.

Wenn nun aber, aufgrund des Merit order Prinzips für Steinkohle bis zu 
20cent die kWh gezahlt werden (bei Gas tendentiell noch mehr), heisst 
das für den Anlagenbetreiber bei 8 cent kommt er mit 0 Gewinn raus, 
bekommt aber 20, macht 12cent rein Gewinn pro kWh, als Milchmädchen 
gerechnet.

Die Anlagen werden für 20 Jahre gebaut, darauf sind alle Berechnungen 
für die Tragfähigkeit ausgelegt. Man kann die sicher auch länger 
betreiben, aber muss dann hohe Kosten investieren und das scheuen die 
Anlagenbetreiber auch weil sich in den letzten 20 Jahren die Technik 
massiv weiterentwickelt hat. Heute kann eine (größere) moderne Anlage 
allein so viel Strom erzeugen, wie früher 5 oder mehr Anlagen zusammen. 
Stichwort repowering: an bereits genutzten Standorten werden viele alte 
Anlagen demontiert und wenige neue neu erstellt, die am Ende dennoch 
mehr Strom erzeugen als die vorherigen Anlagen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Peter T. schrieb:
> Hi, lest doch mal diesen Artikel, da geht einem ja der Hut hoch!!!
>
> 
https://efahrer.chip.de/news/obwohl-es-80000-kwh-im-jahr-produziert-ehepaar-muss-windrad-wieder-abbauen_1019239
>
> Mein erster Gedanke nun, kann das Forum hier nicht dem Betreiber für lau
> die benötigte Technik instalieren?

Also dem Landwirt der hier mit enormen Subventionen Windkraft 
vermarktet? Dem noch was schenken? Spinnst du?
Der soll investieren wenn er Kohle machen will. Und sich nicht von der 
Allgemeinheit aushalten lassen.  Der hat schon viel zu viel bekommen.

20 Jahre Geld schinden und dann am Ende sollen Andere bezahlen? Wurden 
die Einnahmen denn in den 20 Jahren auch an die Allgemeinheit verteilt?

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Christian B. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> wenn unterm Strich (wirklich ALLE Kosten einbezogen)
>> überhaupt mit PlusMinusNull aus solchen Geschichten heraus zu kommen.
>
> Wenn das so währe, würden sich die Anlagen nicht so stark vermehren
> und(!) wir würden deutlich mehr für den Strom bezahlen.


Zitat aus obigem Link:

>Trotz der finanziellen und emotionalen Herausforderungen betrachtet Müllerschön 
>seine Investitionen rückblickend als lohnenswert. Er wollte ein Pionier sein,
>bei dem es nicht um das Geldverdienen ging, sondern um die Förderung einer
>nachhaltigeren Zukunft.

Das Ding war schon mal ein Geldgrab.

Und bei den ganzen Windparks könnt eich mir auch noch das
eine oder andere Geldwäschekonstrukt vorstellen.
-hört man doch immer wieder dass D immer noch
ein Paradies für Geldwäsche sein soll.

von Cyblord -. (cyblord)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Das Ding war schon mal ein Geldgrab.

Jaja. 20 Jahre lang Miese machen für die Förderung einer nachhaltigen 
Zukunft.

Glaub ich nicht eine Sekunde.
Soll mal seine Steuererklärungen dieser 20 Jahre zeigen.

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (linuxmint_user)


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" Ohne die Möglichkeit zur Direktvermarktung droht ihm eine Strafzahlung 
von 1.100 Euro monatlich, sollte das Windrad weiterhin Strom liefern."

Der Staat sorgt also dafür dass er nicht mal kostenlos Strom ins Netz 
einspeisen darf.

von Weingut P. (weinbauer)


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Davon abgesehen, dass die Idee dem den Krempel für lau zu stellen 
ziemlich abwegig ist, ist auch keineswegs trivial ne WKA zu regeln.
Im Gegensatz zu PV, die dann eben einfach DC-seitig auf Leerlaufspannung 
geht, kann man ne WKA nicht einfach minder belasten oder von jetzt auf 
gleich frei schalten.

Das Ding darf NIE unbelastet laufen, denn dann dreht der Rotor hoch und 
es zerlegt die Mühle. Man muss die Rotorblätter weg klappen, ggf. 
mechanisch bremsen, die Gondel aus dem Wind drehen oder ne Ersatzlast 
aufschalten oder wahlweise mehrere der Maßnahmen. Das als hemdsärmliches 
DIY-Projekt von nem Forum ... eher nicht.

von Ralf X. (ralf0815)


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Weingut P. schrieb:
> Davon abgesehen, dass die Idee dem den Krempel für lau zu stellen
> ziemlich abwegig ist, ist auch keineswegs trivial ne WKA zu regeln.
> Im Gegensatz zu PV, die dann eben einfach DC-seitig auf Leerlaufspannung
> geht, kann man ne WKA nicht einfach minder belasten oder von jetzt auf
> gleich frei schalten.
>
> Das Ding darf NIE unbelastet laufen, denn dann dreht der Rotor hoch und
> es zerlegt die Mühle. Man muss die Rotorblätter weg klappen, ggf.
> mechanisch bremsen, die Gondel aus dem Wind drehen oder ne Ersatzlast
> aufschalten oder wahlweise mehrere der Maßnahmen. Das als hemdsärmliches
> DIY-Projekt von nem Forum ... eher nicht.

Diese technische Ausrüstung muss seit bestehen, also seit 27 Jahren 
vorhanden sein, darum geht es also nicht!
Auch die Energiemenge und Leistung wurde seit 1997 gemessen, 
Netzanbindung und Fernabregelungsmöglichkeit wurde schon vor >15 Jahren 
nachträglich Pflicht.
Da Stromkontingente in DE/EU viertelstündlich gehandelt werden, müssen 
die Erzeugungsmengen als Handelsteilnehmer auch viertelstündlich 
gemeldet werden, der technische Aufwand ist mit Peanuts zu bezeichnen.

"Thomas Müllerschön", Besitzer des Windrades, nahm 2000 die Möglichkeit 
des EEG2000 wahr, die 20 jährige Förderung in Anspruch zu nehmen, die 
heute  bereits vor rund vier Jahren ausgelaufen ist.
Schon damals klagte er, dass teure Gutachten nötig wären, um die 
Verlängerung der Betriebsgenehmigung zu erhalten.
Scheinbar hat es knapp vier Jahre geschafft, die Geschichte in die Länge 
zu ziehen.

Früher hat er immer wieder den tollen Standort im Rheintal gerühmt, 
heute klagt er, dass sein Windrad nur 1/4 bis 1/3 der jährlichen 
Volllaststunden im dt. Durchschnitt erziehlt und er zu Strommarktpreisen 
nicht mal die Versicherung, etc. bezahlen könne.

Also alles sehr verworren..

von Christian B. (luckyfu)


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Mike J. schrieb:
> Der Staat sorgt also dafür dass er nicht mal kostenlos Strom ins Netz
> einspeisen darf.

Ja, weil das Netz keinen Strom speichern kann und wenn da irgendwer mal 
eben einige hundert kWh einspeist, mit denen niemand rechnet, dann kann 
das schnell ein Problem werden. Bei einem Balkonkraftwerk mit seinen 
600W ist das alles egal, bei einer Stadt voll davon, sähe das auch 
wieder anders aus.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Christian B. schrieb:
> Bei einem Balkonkraftwerk mit seinen
> 600W ist das alles egal, bei einer Stadt voll davon, sähe das auch
> wieder anders aus.

bei Sonnenschein könnte man aber sehr wohl damit rechnen.
In Zeiten von KI allemal.

von Udo S. (urschmitt)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Und bei den ganzen Windparks könnt eich mir auch noch das
> eine oder andere Geldwäschekonstrukt vorstellen.
> -hört man doch immer wieder dass D immer noch
> ein Paradies für Geldwäsche sein soll.

Klar, wie soll die Geldwäsche hier denn aussehen?
Der Windpark-Betreiber berechnet an irgendwelche dubiose Stromanbieter 
nicht erzeugten Strom ab, diese Stromanbieter haben wiederum 
nichtexistente Kunden von denen sie Bargeld bekommen das dann über den 
Betreiber so gewaschen wird.

Du hast echt eine blühende Fantasie :-)

zumal die Betreiber oft große Konzerne sind, bzw. Gesellschaften die 
wiederum von Banken und Investoren gehalten werden.

Wen du Geldwäsche suchst, dann schau eher mal bei Dönerbuden, 
Restaurants, Wäschereien usw. usf.

von Thomas U. (charley10)


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Christian B. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Der Staat sorgt also dafür dass er nicht mal kostenlos Strom ins Netz
>> einspeisen darf.
>
> Ja, weil das Netz keinen Strom speichern kann

Was aus 'berufenem Munde' schon mal wesentlich anders propagiert wurde!

> und wenn da irgendwer mal
> eben einige hundert kWh einspeist, mit denen niemand rechnet, dann kann
> das schnell ein Problem werden. Bei einem Balkonkraftwerk mit seinen
> 600W ist das alles egal, bei einer Stadt voll davon, sähe das auch
> wieder anders aus.

von Bruno V. (bruno_v)


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Der Betreiber hat vermutlich einen Kostenvoranschlag für den Abriss. Nun 
sucht er jemanden, der die neue Technik mit Hilfe eines Forums billiger 
installiert und dem er das Ding aus Dankbarkeit schenken kann.

(Wenn Du heute ein WKA für 2 Mio bauen willst, musst du dich gegenüber 
Baulastberechtigten verpflichten, 100k für den Abriss beiseite zu legen)

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Udo S. schrieb:
> Wen du Geldwäsche suchst, dann schau eher mal bei Dönerbuden,
> Restaurants, Wäschereien usw

Geldwäsche findet längst auch in ganz anderen Bereichen statt.
die Zeiten von Al Capone sind seit knapp 100 Jahren vorbei

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bruno V. schrieb:
> (Wenn Du heute ein WKA für 2 Mio bauen willst, musst du dich gegenüber
> Baulastberechtigten verpflichten, 100k für den Abriss beiseite zu legen)

während andere aufgelassene Immobilien von Betrieben
jahrelang vor sich hinrotten können
um dann auf Steuerzahlerkosten abgerissen zu werden.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Wen du Geldwäsche suchst, dann schau eher mal bei Dönerbuden,
>> Restaurants, Wäschereien usw
>
> Geldwäsche findet längst auch in ganz anderen Bereichen statt.
> die Zeiten von Al Capone sind seit knapp 100 Jahren vorbei

Nö, das gibt es immer noch sehr klassisch, denn an irgendeiner Stelle 
muss das Bargeld gewaschen werden. Hier in der Nähe haben sie erst 
neulich eine italienische Gruppe (wohl keine Mafia) mitsamt Pizzerien 
und Eiscafes hochgenommen. Die Geschäfte dienten genau dazu: Geldwäsche 
von Bargeld. Komischerweise war wohl auch immer das EC-Lesegerät defekt 
;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> Nö, das gibt es immer noch sehr klassisch

aber eben nicht ausschliesslich, wie das andere hier offenbar denken.

von Bruno V. (bruno_v)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> während andere aufgelassene Immobilien von Betrieben
> jahrelang vor sich hinrotten können
> um dann auf Steuerzahlerkosten abgerissen zu werden.

Das dürfte sich zumeist auf Müllkippen (Betriebe mit vor Ort-Entsorgung) 
beschränken. Die Abrisskosten eines legal errichteten Gebäudes 
übertreffen meist den Bodenwert und/oder erfordern keine Baulast beim 
Nachbarn.

Bei einer WKA geht es teils nur um ein Morgen Ackerland, der deckt die 
Kosten nicht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bruno V. schrieb:
> Bei einer WKA geht es teils nur

Wenn Du mal die Chance hast einen der Rotoren einer alten Anlage zu 
sehen, da wirst Du viele Abnutzungserscheinungen erkennen. Das was an 
Material am Rotor (und Kuppel) fehlt, ist alles über die Wiesen oder 
Felder rundherum verstreut. Desto höher und größer das Windrad, desto 
mehr bekommen die Nachbarn davon geschenkt.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Dieter D. schrieb:
> Bruno V. schrieb:
>> Bei einer WKA geht es teils nur
>
> Wenn Du mal die Chance hast einen der Rotoren einer alten Anlage zu
> sehen, da wirst Du viele Abnutzungserscheinungen erkennen. Das was an
> Material am Rotor (und Kuppel) fehlt, ist alles über die Wiesen oder
> Felder rundherum verstreut. Desto höher und größer das Windrad, desto
> mehr bekommen die Nachbarn davon geschenkt.

Du meinst diesen ominösen Feiiiinstaub?

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Das ist ein schnell zusammen geklebter Artikel eines freien 
Mitarbeiters.
https://efahrer.chip.de/autoren

Ein Lückenfüller der gehobenen Klasse. Ohne Hintergrundinfo so 
informativ wie die Einzeiler bei Bild "Mann fiel von Fahrrad - tot".

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des 
Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese 
Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er 
halt keinen Strom mehr einspeisen. Sprich wenn er das Ding als 
Inselnetz-Anlage betreiben würde (was bei großen WKA recht problematisch 
ist, erst recht wenn so alte Anlagen noch mit einem einfachen 
Asynchron-Generator ausgestattet sind) um damit seinen Tesla zu laden 
oder was auch immer, dann dürfte er das wahrscheinlich tun. Ob sich das 
wegen den Betriebskosten und Stromsteuer bei so großen Anlagen lohnt, 
ist eine andere Frage.

von Lu (oszi45)


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Ralf X. schrieb:
> Frage, was da wirklich hinter steckt
Tim 🔆 schrieb:
> Ein Lückenfüller der gehobenen Klasse.

"Gero viel unterwegs und schreibt als digitaler Nomade über Neuigkeiten 
rund um den Globus."

Wenn Schreiberlingen wenig einfällt, müssen sie trotzdem etwas liefern! 
Was nun genau dahinter steckt, könnte er ja noch recherchieren?

von Bruno V. (bruno_v)


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Dieter D. schrieb:
> Bruno V. schrieb:
>> Bei einer WKA geht es teils nur
>
> Wenn Du mal die Chance hast einen der Rotoren einer alten Anlage zu
> sehen, da wirst Du viele Abnutzungserscheinungen erkennen.

Ok. Wie steht das Zusammenhang mit meinem Post oder denen davor?

von C. D. (derschmied)


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Bruno V. schrieb:
> Bei einer WKA geht es teils nur um ein Morgen Ackerland, der deckt die
> Kosten nicht.

Definiere "morgen", definiere die energetischen Kosten Flor, Fauna & und 
Habitate abzutragen sind, dann gewachsenen Boden 20 Meter tief durch 
Stahlbeton zu ersetzen, erstelle ein schlüssiges Konzept wie es sich mit 
der Grundewsserleitung nun vehält, erstelle eine einfache Textaufgabe 
wie sie einst gestellt wurde:

Ein Kaugummi aus den USA koster 3 Cent, wie oft kann ich darauf 
herumkauen bis es mir warm genug ist ohne Wàrmepumpe abends den Kinder 
zu erklären dass die Evolution dafür ist Körperbehaarung wieder wachsen 
zu lassen?

Als ob ein Morgen Land mit 2fuffzich zu bezahlen wäre, allein das 
Rasenmähen sprengt jeden Rahmen.

von Christian B. (luckyfu)


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C. D. schrieb:

Da kann ich nur mit einem Jack Sparrow Zitat antworten: "Was für ein 
wirres Gerede!"

von Ralf X. (ralf0815)


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Ben B. schrieb:
> Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des
> Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese
> Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er
> halt keinen Strom mehr einspeisen.

Muss der Strom zur Direktvermarktung durch ein spezielles Kupfer 
fliessen?

von Thomas U. (charley10)


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Ralf X. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des
>> Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese
>> Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er
>> halt keinen Strom mehr einspeisen.
>
> Muss der Strom zur Direktvermarktung durch ein spezielles Kupfer
> fliessen?

Vermutlich - von der Beamtokratie kostenpflichtig genehmigt...
Bakschisch?

von Bruno V. (bruno_v)


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C. D. schrieb:
> Als ob ein Morgen Land mit 2fuffzich zu bezahlen wäre, allein das
> Rasenmähen sprengt jeden Rahmen.

Vielleicht ging der Faden verloren. Es ging um Rücklagen für die 
Abrisskosten, weil sonst die Allgemeinheit zahlt. Bei normalen Gebäuden 
reichen die Grundstückskosten. Eine WKA braucht im Zweifel nur einen 
Morgen Ackerland (+Baulast der Umgebung) und das sind je nach Gegend in 
D eher 10.000€

von Ralf X. (ralf0815)


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Thomas U. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Ben B. schrieb:
>>> Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des
>>> Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese
>>> Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er
>>> halt keinen Strom mehr einspeisen.
>>
>> Muss der Strom zur Direktvermarktung durch ein spezielles Kupfer
>> fliessen?
>
> Vermutlich - von der Beamtokratie kostenpflichtig genehmigt...
> Bakschisch?

Jeder Betreiber einer EEG-Anlage steht bei Auslaufen der 20jährigen 
Förderung vor diesem angeblich Megaproblem, danach auf Direktvermarktung 
umzustellen. *)
Ausser den Abertausenden, die schon lange vorher zwischen Festvergütung 
und Direktvermarktung zzgl. Marktprämie geswitcht haben, da dieses 
Modell mehr einbrachte.

*) Kein Kleinerzeuger wird sich selber darum kümmern wollen, Auflagen 
und Aufwand zum just in time Handel zu erfüllen, also sucht er sich 
entweder einen Vollabnehmer oder Makler aus, mit denen er die 
Konditionen aushandelt.
Nur nehmen diese auch keine Wildwestbetreiber auf, sondern nur Anlagen 
mit gültiger Betriebsgenehmigung.
Und dafür verlangen diese bösen Bürokraten bei WKA nun  einmal so blöde 
Dinge, wie Gutachten über Standsicherheit u.ä.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der Bauer setzte das Windrad 1997 in Betrieb. Nach 20J, 2017 war die 
grosse Revision zur Verlaengerung. Nach 30J, 2027 waere wieder eine 
grosse Revision faellig, die sich voraussichtlich nicht mehr lohnen 
wird. Fuer die verbliebenen 3J macht es keinen Sinn mehr, in diese 
teuren Anlagen zur Direktvermarktung zu investieren.

Es ist unsinnig fuer solche kurzen Restlaufzeiten so teure 
Zusatzeinrichtungen zu verlangen und hohe Strafen zu verhaengen. Da 
fehlt das Augenmaß.

von Bruno V. (bruno_v)


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Dieter D. schrieb:
> Da fehlt das Augenmaß.

Das schließt Du aus des einen Mannes Rede?

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Der Bauer setzte das Windrad 1997 in Betrieb. Nach 20J, 2017 war die
> grosse Revision zur Verlaengerung.

Woher willst Du das wissen?
Die meisten WKA-Betriebsgenehmigungen werden/wurden erstmalig für 25 
Jahre ab Inbetriebnahme erteilt.
Dann wäre das neue Gutachten zur Verlängerung 2022 fällig geweswn.
Und hättest Du Google oder Deinen geliebten chatgpt etwas besser 
befragt, hätten die dir ggf. auch die Sucherergebnisse verlinkt, wo der 
Betreiber damals schon öffentlich heulte, dass er sich die fälligen 
Gutachten nicht leisten könne, wenn er nur die Marktpreise für seinen 
Strom bekommt.

> Nach 30J, 2027 waere wieder eine
> grosse Revision faellig, die sich voraussichtlich nicht mehr lohnen
> wird. Fuer die verbliebenen 3J macht es keinen Sinn mehr, in diese
> teuren Anlagen zur Direktvermarktung zu investieren.

Oft gelten die Verlängerungen bei den WKA sogar nur jeweils 5 Jahre.
Und es ist gut möglich und wahrscheinlich, dass der Betreiber den 
letzten Fälligkeitstermit längst über 2 Jahre überzogen hat!

> Es ist unsinnig fuer solche kurzen Restlaufzeiten so teure
> Zusatzeinrichtungen zu verlangen und hohe Strafen zu verhaengen. Da
> fehlt das Augenmaß.

Klar, und den Besitzern alter Kfz kann man den Betrieb auch für ein oder 
zwei Jahre ohne gültigen TÜV erlauben, wenn der Besitzer erklärt, dass 
es sich für ihn ansonsten nicht mehr lohnt? 😂

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bruno V. schrieb:
> Das schließt Du aus des einen Mannes Rede?

Es gibt noch ein paar andere Fälle, wo das ähnlich gelagert ist.


Ralf X. schrieb:
> Woher willst Du das wissen?
> Die meisten WKA-Betriebsgenehmigungen werden/wurden erstmalig für 25
> Jahre ab Inbetriebnahme erteilt.

"Für viele Betreiber ist das gar nicht so leicht, da zusammen mit dem 
Wegfall der Vergütung auch ganz andere Kosten für den Erhalt der Anlage 
entstehen. Ein Windrad muss nach 20 Jahren erstmals einer großen 
Weiterbetriebsprüfung unterzogen werden, die mit hohen Kosten verbunden 
ist."
(rbb24, Was mit alten Windrädern passiert)

"16,5 Jahre betrug die durchschnittliche Lebensdauer stillgelegter 
Windkraftanlagen nach Angaben der Fachagentur Wind an Land im Jahr 
2017."
(FAZ)

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Woher willst Du das wissen?
>> Die meisten WKA-Betriebsgenehmigungen werden/wurden erstmalig für 25
>> Jahre ab Inbetriebnahme erteilt.
>
> "Für viele Betreiber ist das gar nicht so leicht, da zusammen mit dem
> Wegfall der Vergütung auch ganz andere Kosten für den Erhalt der Anlage
> entstehen. Ein Windrad muss nach 20 Jahren erstmals einer großen
> Weiterbetriebsprüfung unterzogen werden, die mit hohen Kosten verbunden
> ist."
> (rbb24, Was mit alten Windrädern passiert)

Wie naiv bist Du eigentlich zu glauben, dass ein Zeitungsschreiberling 
in solchen "Pressemeldungen" irgendwelche Grundlagenkenntnisse hat und 
sich nicht auch manche Dinge einfach aus den Fingern saugt, statt eine 
Recherge zu bemühen?
Viele von denen werden nach Zeilen bezahlt und sind ebenso schreibgeil 
und ansonsten so oberfaul im Denkstübchen wie Du?
Irgendetwas in Google gehauen und einfach die erstbesten Ergebnisse dann 
hier reinzurotzen ist deine typische Art und Weise.
Nochmals: Die erste Betriebsgenehmigung hat idR eine Laufzeit von 25 
Jahren und hat absolut nichts mit der Laufzeit einer Förderung zu tun!

Meldung vom 09. Nov. 2020
https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/betreiber-gefrustet-windkraftanlage-in-maxau-lohnt-sich-nicht-mehr

Warum glaubst Du jammert Müllerschön schon damals, dass absehbar 
15.000,-€ Gutachtenkosten auf ihn zukommen?
Aber Jammern und Angeben gehört bei machen Leuten einfach zum 
Tagesgeschäft.
Geht es ums Jammern, erzeugt seine Anlage angeblich nur 60.000kWh/a, 
siehe diverse Presseberichte.
Geht es ums angeben, ist es plötzlich mehr als das doppelte, nämlich 
130.000kWh/a, siehe z.B. hier:
https://ka.stadtwiki.net/w/images/b/b5/Windkraftanlage_Maxau_Infotafel_2012.jpg

> "16,5 Jahre betrug die durchschnittliche Lebensdauer stillgelegter
> Windkraftanlagen nach Angaben der Fachagentur Wind an Land im Jahr
> 2017."
> (FAZ)

Was soll das jetzt hier?
Nur weil das bei Google in deiner absurden Suche auftauchte?
Und natürlich ohne irgendeinen Hintergrund?

Insb. gibt das nicht einmal die wahre Lebensdauer an, sondern nur die 
Zeit zwischen Inbetriebnahme und offizieller endgültiger Stilllegung.
Bis zur endgültigen Stilllegung haben viele WKA dann aber ggf. schon 10 
Jahre ohne Stromerzeugung wegen Defekt verbracht.
IdR. sind WKA nämlich nach einer endgültigen Stilllegung in einem 
vorgegebenen Zeitrahmen zu entfernen!

Oft sind die notwendigen Ersatzteile auch gebraucht nicht verfügbar, 
oder wenn doch, die Spezialkran-Anforderung zzgl. Zuwegung 
bereitzustellen für nur ein WKA einfach zu teuer.
Also wartet man darauf, dass mehrere WKA auf begrenztem Raum zusammen 
kommen und zahlt lieber für Wartung und Versicherung solange weiter, oft 
eben auch jahrelang.

von Bruno V. (bruno_v)


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Ralf X. schrieb:
> Insb. gibt das nicht einmal die wahre Lebensdauer an, sondern nur die
> Zeit zwischen Inbetriebnahme und offizieller endgültiger Stilllegung.

Ich weiß nicht, worauf Dieter sich bezog. Es könnte jedoch sein, dass 
2017 die meisten stillgelegten Anlagen aus 2000, also dem Beginn der 
Förderung stammten und demzufolge (Bias, dessen Namen ich vergessen 
habe) die meisten eben 17 Jahre alt waren. Falls ja, sollten die meisten 
natürlich eher repowered worden sein, "bevor die Möglichkeit wegfällt".

Danke für den Link zum Windmüller. Mit "Deponie" wird das Alles noch 
viel plausibler. Mit Stilllegung und Abriss tritt der Dreck hervor, über 
den die WKA damals einen billigen Teppich gelegt hat. Auch hier in der 
Gegend waren jahrelang Grundstücke für 1€ in der Zwangsversteigerung, 
die jetzt mit Solarzellen eine Generation vergoldet werden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die Genehmigung hat 25J, weil erst nach der Genehmigung der Aufbau 
begonnen werden kann, die 20J das WR laufen kann und der Abbau 
abgeschlossen sein kann.

Die Windertraege schwanken jedes Jahr. Drosselungen und Auszeiten aus 
Naturschutzgruenden fuehren dazu, dass die Nennwerte noch weniger 
erreicht werden.

Aufgrund naturschutzmaessig hochgestufter Ausgleichsflaechen der letzten 
Jahre in dem Gebiet, wird er nicht noch mal verlaengern koennen. Indiz 
dafuer ist das Zeitfenster fuer den Abbau von der Naturschutzbehoerde.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Die Genehmigung hat 25J, weil erst nach der Genehmigung der Aufbau
> begonnen werden kann, die 20J das WR laufen kann und der Abbau
> abgeschlossen sein kann.

Beachte bitte, dass Bau- und Betriebsgenehmigung in vielen Bereichen 
zwei grundverschiedene Dinge sind!
Ausserdem hast Du dir hier mal wieder rein aus den Fingern gesogen, dass 
innerhalb der Zeit einer dieser Genehmigungen der Abriss schon wieder 
abgeschlossen sein muss.

> Die Windertraege schwanken jedes Jahr. Drosselungen und Auszeiten aus
> Naturschutzgruenden fuehren dazu, dass die Nennwerte noch weniger
> erreicht werden.

Nochmals: Müllerschön prahlt mit ca. *130MWh/a* wo er damit glänzen kann 
und jammert über lausige *60MWh/a-max* wenn das gerade hilfreich 
erscheint.
Ich glaube nicht, dass er sein Windrad bisher wegen Rotmilan & Co 
drosseln musste, ansonsten hätte er garantiert darüber geheult.

> Aufgrund naturschutzmaessig hochgestufter Ausgleichsflaechen der letzten
> Jahre in dem Gebiet, wird er nicht noch mal verlaengern koennen. Indiz
> dafuer ist das Zeitfenster fuer den Abbau von der Naturschutzbehoerde.

Hat Müllerschön Dir das persönlich erzählt, oder steht das irgendwo, wo 
man es nachlesen kann?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Hat Müllerschön Dir das persönlich erzählt, oder steht das irgendwo, wo
> man es nachlesen kann?

Steht doch im Artikel:

"Die endgültige Demontage des Windrads kann aus Naturschutzgründen erst 
gegen Ende des Jahres erfolgen."

Sofern man nicht voreingenommen dem Thema oder der Berufsgruppe waere 
...

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Hat Müllerschön Dir das persönlich erzählt, oder steht das irgendwo, wo
>> man es nachlesen kann?
>
> Steht doch im Artikel:
>
> "Die endgültige Demontage des Windrads kann aus Naturschutzgründen erst
> gegen Ende des Jahres erfolgen."
>
> Sofern man nicht voreingenommen dem Thema oder der Berufsgruppe waere

Seit wann steht das da?
Und wieso stammt der hiesige Eingangskommentar mit Link vom 16.04.2024, 
der verlinkte Artikel aber lt. dortigem Datum erst von heute?
Weil einiges ohne Kennzeichnung geändert wurde?

Und was hat der jetzt dort als Begründung für den erst späteren 
möglichen Abriss verlinkte aufgrund Naturschutz damit zu tun?
Dort geht es um eine Einzelfallentscheidung des Bundesverwaltungsgericht 
bzgl. der Betriebszeiten von WKA aufgrund Fledermausschutz!
Also rotzt Du wieder nur einen Kommentar raus, der auf einem 
hingerotzten Artikel von efahrer.chip.de basiert:
https://efahrer.chip.de/news/windrad-wird-nachtraeglich-eingeschraenkt-jetzt-spricht-das-gericht-sein-urteil_1016870

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Also rotzt Du wieder nur einen Kommentar raus,

Vor lauter rotzen, hast Du damit noch die Ursache, das Leiturteil 
genannt, das der Naturschutzbehoerde erlaubt den Betrieb nachtraeglich 
noch einzuschraenken. Daher auch nur 80 oder 60MWh statt 130MWh.

Sofern man nicht voreingenommen dem Thema oder der Berufsgruppe waere 
...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Beachte bitte, dass Bau- und Betriebsgenehmigung in vielen Bereichen
> zwei grundverschiedene Dinge sind!

Du und Deine Stadtverwaltung vielleicht nicht, aber normale Menschen 
schliessen Vertraege fuer ein WK erst, wenn alle Genehmigungen in 
trockenen Tüchern sind.

Ausserdem zeigt die Wortwahl, wer voreingenommen zum Thema steht.

: Bearbeitet durch User
von Bruno V. (bruno_v)


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Dieter D. schrieb:
> Steht doch im Artikel:
>
> "Die endgültige Demontage des Windrads kann aus Naturschutzgründen erst
> gegen Ende des Jahres erfolgen."

Ich darf auch eine Hecke erst gegen Ende des Jahres auf den Stock 
setzen. Daraus zu folgern, dass er nicht repowern darf oder nur gegen 
erhöhte Auflagen, ist völlig aus der Luft gegriffen.

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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Ralf X. schrieb:
> Nochmals: Müllerschön prahlt mit ca. *130MWh/a* wo er damit glänzen kann
> und jammert über lausige *60MWh/a-max* wenn das gerade hilfreich
> erscheint.

Naja, es ist halt wie immer: Man nimmt die Gewinne mit und legt nichts 
für den Abriss zur Seite. Die Kosten sind definitiv nicht erst seit 
gestern bekannt, er hätte also in den gesamten Betriebsjahren gut was 
für die Abpufferung derer bei Seite legen können. Gerade 2021 war für 
WKA Betreiber ein goldenes Jahr, aufgrund der Hohen Gaspreise konnten 
die ohne ihr Zutun mega Gewinne einfahren. Die wird er halt nicht bei 
Seite gelegt haben sondern in andere Dinge von persönlichem Interesse 
investiert haben und nun jammert er herum in der Hoffnung, irgendwer 
wird ihm entweder ein paar Kosten erlassen oder einen Aufschub gewähren.

Ich bin der Meinung, dass diese Anlage sich definitiv amortisiert hat, 
incl. der Abrisskosten. Wenn er die nun aber halt wo anders rein steckt, 
fehlen sie halt nun. Außerdem ist es vermutlich auch wenig sinnvoll, die 
alten Anlagen weiter zu betreiben, nach Auslauf der Förderung (und 
seither deutlich gefallenen Strompreisen für Erzeuger) und mit 
steigenden Wartungskosten dürfte es tatsächlich irgendwann zu dem Punkt 
kommen, wo ein Weiterbetrieb wirtschaftlich unsinnig ist. Man könnte 
dann die Anlage durch eine Ertragsstärkere ersetzen, wenn man das nötige 
Investitionsvolumen bereitstellen kann. In 20 Jahren steht er dann aber 
wieder vor dem gleichen Problem.

von Bruno V. (bruno_v)


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Christian B. schrieb:
> Ich bin der Meinung, dass diese Anlage sich definitiv amortisiert hat,
> incl. der Abrisskosten.

Ich hoffe es für ihn. Muss aber nicht sein. 80..100 tausend kWh/Jahr für 
20 Jahre bei 6-9 Cent ergeben knapp den Kaufpreis von 300.000 DM 
(150.000 €). Den paar Jahren mehr stehen 
Wartungskosten/Versicherung/Zinsen gegenüber. (Wobei alle Zahlen des 
Windmüllers mit Vorsicht zu genießen sind)

Abriss, Sondermüll, Flügelgräber in den USA waren Ende der 90er noch 
kein Thema. Nach der Förderung sollte der gestiegene Strompreis für 
goldene Jahre sorgen und am Ende der Schrottwert den Abriss decken ("bis 
dahin ist das GFK-Problem gelöst"). (Wobei ich nicht sicher bin, ob jene 
Flügel GFK sind)

"Deponie" und "Pächter" kommen hinzu. Gut möglich, dass er vor dem Ruin 
steht, ohne Geld da rausgezogen zu haben.

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wie bereits oben aus dem Link zitiert:

>Er wollte ein Pionier sein,
>bei dem es nicht um das Geldverdienen ging.

Es gibt halt immer ganz selbstlose Menschen,
denen das Geld nicht so wichtig ist.

Das hört man insbesondere von Leuten, die soviel übrig haben,
dass man nicht weiss, wo man all das
scheiss Geld überhaupt noch lassen soll.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bruno V. schrieb:
> "Deponie" und "Pächter" kommen hinzu. Gut möglich, dass er vor dem Ruin
> steht, ohne Geld da rausgezogen zu haben.

Das ist durchaus genau so wenig auszuschließen, wie vielleicht auch 
gegenteilige Vermutungen.

Bruno V. schrieb:
> Daraus zu folgern, dass er nicht repowern darf oder nur gegen
> erhöhte Auflagen, ist völlig aus der Luft gegriffen.

Da  gibt es einige Standorte, wo das so ist. Gerade Naturschutzauflagen 
weisen auf so etwas hin. Wer noch nie an einer solchen Stellungnahme 
mitgewirkt hat, wird das kaum verstehen.

Zufälligerweise weiß ich auch von einer Solarversuchsanlage der 
Bayernwerke auf der Wiese vor einem Bauernhof, die deshalb auch wieder 
abgebaut werden mußte.

●DesIntegrator ●. schrieb:
> Es gibt halt immer ganz selbstlose Menschen,
> denen das Geld nicht so wichtig ist.

Das gibt es durchaus. Statt sich einen Ferrari für den Sonntag zu 
leisten, das Geld für solche Dinge auszugeben.

von Lu (oszi45)


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Nicht alles, was in der Zeitung steht, muß stimmen. Wie ich schon oben 
am 17.04.2024 00:18 schrieb, habe ich vor Jahren einen Betreiber 
getroffen, der 1 DM/kWh bekam und in dessen Vertrag schon damals die 
Verschrottung geregelt war. Allerdings könnten die Kosten dafür heute 
höher sein.

von Bruno V. (bruno_v)


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1 DM scheint mir viel für Wind. Selbst PV war eher die Hälfte.

Bei volleinspeisung? Oder irgendwas was mit Insel oder nur Bruchteile?

von Lu (oszi45)


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Bruno V. schrieb:
> 1 DM scheint mir viel für Wind.

Er hat nachweislich 1 DM gesagt und Haus beliehen, um Windrad zu 
installieren. Kann ihn leider nicht mehr fragen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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die Anlage muss halt abbrennen, dann zahlt die Versicherung.
da kann die Feuerwehr dann auch gleich noch 'ne Höhenübung machen

Schö'n Freidach

[:<

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> die Anlage muss halt abbrennen, dann zahlt die Versicherung.
> da kann die Feuerwehr dann auch gleich noch 'ne Höhenübung machen

Oft ist der Feuerwehr aus Naturschutzgründen verboten, solche Gebiete zu 
betreten oder sogar befahren.
Oft ist dann aufgrund der Risikoerhöhung auch die Versicherung nicht 
mehr ersatzpflichtig.
Näheres müsste Dieter dazu wissen, der war bei den ganzen Konferenzen, 
etc. dabei.

von Bruno V. (bruno_v)


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Lu schrieb:
> Er hat nachweislich 1 DM gesagt und Haus beliehen, um Windrad zu
> installieren. Kann ihn leider nicht mehr fragen.

Kannst Du in etwa das Baujahr eingrenzen? 1 DM ist jedenfalls das 
Fünffache von dem, was Windmüller und Co über 20 Jahre bekommen. Es gab 
allerdings Anfang der 90er einen Markt (die Hannovermesse war voll 
davon) für simple, ungeregelte Kleinstanlagen. Gut möglich, dass die 
Förderung quasi aus der Portokasse der Stadtwerke oder so kam.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bruno V. schrieb:
> 1 DM ist jedenfalls das Fünffache von dem, was Windmüller und Co über 20 Jahre 
bekommen.

Es gab ein paar solche Projekte, die so gefördert wurden. Da ging es 
darum die hohen Investitionskosten (Hochzinzphasen) zu vermeiden und auf 
Raten aufzuteilen. Über diese Angebot sollten private Investoren 
gewonnen werden, die solche Anlagen auf ihrem Grund aufbauen um deren 
Ergebnisse und Erfahrungen für Studien und Untersuchungen zu verwerten. 
Ein Ergebnis war zum Beispiel inwiefern die Messungen in Bodennähe und 
geringeren Höhen mit dem Windaufkommen in höheren Höhen von 
Windkraftwerken korrelieren. Die Windlandkarte verwendet zum Beispiel 
diese Ergebnisse.

Auf diese Art und Weise wurden folgende Aufwände vermieden:
- Erwerb eines Grundstückes (sofern man es bekommt) oder Pachtgebühren.
- Personalkosten für die Ausschreibung (Grundsücke, Bauten, Technik, 
Betreiberfirma, technisches Ingenieurbüro, usw.)
- Zeitbedarf für die Ausschreibung und Zuschlagserteilung, wenn Klagen 
kommen gibt das einen Zeitverzug zwischen 2 bis 5 Jahren.
- Mögliche Klagekosten durch unterlegene Anbieter
- Personalkosten während des Betriebes - techn. Leiter usw.
usw.

Im Falle einer Klage wären mindestens zwei Personen damit beschäftigt. 
Inklusive Personalnebenkosten wären das damals rund 80.0000 pro Person, 
also 160.000 DM gewesen. Wenn ein Windrad dann 120.000 kWh produziert, 
man dafür nur 120.000 DM/Jahr zahlt, war das für damals 
staatliche/städtische Energieversorger, die an die VOL und VOB gebunden 
sind, eine bessere Lösung.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Bruno V. schrieb:
> Kannst Du in etwa das Baujahr eingrenzen? 1 DM

Wird so 1995 gewesen sein. Wahrscheinlich ein Fall wie Dieter schon 
schrieb.

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