Websites um passenden MCU zu finden

OP (Firma: Studentin) #7647788
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Hallo zusammen,

ich suche verzweifelt den günstigsten MCU, der ein 8.192 MHz Clock ausgeben kann (braucht vermutlich also eine interne PLL) und eine UART-Kommunikation bietet.

Data-Memory min. : 50kbytes Programm-memory min.: 25kbytes

Kennt ihr eine gute Seite wo ich danach filtern kann und suchen kann?

Viele Grüße, Peddes

#7647830
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Wenn man von Preisen spricht, muss man immer auch die Stückzahl nennen. Bitte den Aufwand, den man in das Erlernen des "Umgangs" mit einem (noch) unbekannten Controller stecken muss, mit einberechnen.

Warum soll der µC eigentlich einen Takt ausgeben? Dafür nimmt man üblicherweise eher einen Oszillator.

OP (Firma: Studentin) #7647835
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Das ist mir durchaus klar, aber irgendwo muss man ja anfangen. Und da halte ich es für sinnvoll erstmal die "günstigen" Modelle herauszufinden, bevor man voll ins Pricing geht.

Warum Taktausgabe: Damit ich mir ein Quarz für die eingesetzte Peripherie spare. Ich möchte internen Oszillator im MCU haben der dann für die Peripherie den Clock erzeugt, damit ich mir dieses Quarz aus Platzgründen sparen kann.

Gast #7647933
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Petra S. schrieb:

günstig bedeutet die MCU, die alle Anforderungen erfüllt und bei "Preis aufsteigend" als erstes erscheint :-)

So macht das eine Hausfrau aber kein Ingenieur.

Die "billigsten" haben immer irgendwelche Nachteile wie schwierig zu lötendes Gehäuse, ungünstiger Spannungsbereich der levenshifter erfordert, kein ESD-Schutz an IO, ...

Hinzu kommt, das eine Auswahl immer eine Wette auf die Zukunft ist, also das der Chip (bspw. wegen Währungsfluktuationen) teuerer wird, die Lieferbarkeit schlecht wird etc. Also sucht man nach einem bei dem es Alternativen (2nd source) gibt.

Letzlich schaut man sich zuerst nach den bekannten Marken um und nimmt deren Preis als Richtwert/ obere Schranke.

Dann kann man mal kurz nach einen billigeren Suchen und ermittelt durch Multiplikation mit der Stückzahl die mögliche Kostenersparnis. Die ist dann bei den üblichen Kleinserien von 100 bis 1000 meist so gering, das es sich in der Gesamtbetrachtung nicht lohnt ein weiteres Controller-Programmier Eco-system einzuführen.

#7647958
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Petra S. schrieb:

Warum Taktausgabe: Damit ich mir ein Quarz für die eingesetzte Peripherie spare. Ich möchte internen Oszillator im MCU haben der dann für die Peripherie den Clock erzeugt, damit ich mir dieses Quarz aus Platzgründen sparen kann.

Das ist eine ausgesprochen dumme Idee.

  1. Per PLL erzeugte Taktsignale sind meist nicht so sauber und frequenzstabil.
  2. Die internen RC-Oszillatoren von Mikrocontrollern sind nicht so genau und nicht so temperaturstabil.
  3. Oszillatoren gibts auch in klein Der hier ist z.B. nur 2.0mm*1.6mm groß. Da erledigt sich das Platzproblem. https://www.digikey.de/de/products/detail/txc-corporation/8NJ-8-192MBE-T/17129498

Der hier ist nur 1.6mm*1.2mm groß. https://www.digikey.de/de/products/detail/ecs-inc/ECS-1612MV-081-92-CN-TR/22464812

fchk

Gast #7647961
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Petra S. schrieb:

Data-Memory min. : 50kbytes Programm-memory min.: 25kbytes

Oha, ich merke gerade, dass ich diese beiden Größenangaben vertauscht habe. Du wolltest ja gar nicht 25 kB RAM, sondern 50 kB - verstehe ich das nun richtig?

Da bist du beim STM32G0B0 gut aufgehoben. Den gibt es mit 32 bis 100 Pins und ist ab 3 Euro zu haben (bei 100 Stk). Mir ist kein billigerer Mikrocontroller mit so viel RAM bekannt.

Mir ist keine Hersteller-übergreifende Liste von Mikrocontrollern bekannt. Bei ST ist dies der Einstiegspunkt: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus.html

Wenn man sich an das Wording von ST gewöhnt hat und weiß, dass so viel RAM früher selten war, kommt man mit wenigen Klicks von "Mainstream" über "G0" und "Value Line" nach

https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32g0x0-value-line.html

Und da siehst du in dem Bildchen in der obersten Reihe die vier Modelle, die für dich in Frage kommen.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7648242
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Petra S. schrieb:

günstig bedeutet die MCU, die alle Anforderungen erfüllt und bei "Preis aufsteigend" als erstes erscheint :-)

Das gilt nur, wenn man eine sehr hohe Stückzahl ansetzen kann. Denn sonst ist der µC "günstig", mit dessen Toolchain/Entwicklungsprozess man das gewünschte Ziel am schnellsten erreicht.

Klar P. schrieb:

Die "billigsten" haben immer irgendwelche Nachteile wie schwierig zu lötendes Gehäuse

Oder es ist sogar der "bare die", den man dann nach dem Bonden mit einem schwarzen Plastikkleks versiegelt. Aber dessen Preis verhandelt man dann auch nicht mit dem Katalogdistributor, sondern mit dem Hersteller.

Petra S. schrieb:

und eine UART-Kommunikation bietet.

Und jetzt kommt der Knackpunkt: was soll dann da wie schnell kommuniziert werden und was soll mit den kommunizierten Daten passieren? Denn allein mit "Zuhören" wird es ja wohl nicht getan sein...

Beitrag #7648287 wurde von einem Moderator gelöscht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7648315
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Peter D. schrieb:

Petra S. schrieb:

Damit ich mir ein Quarz für die eingesetzte Peripherie spare.

Erste den Wert auf 4 Stellen genau angeben und dann davon träumen, daß es ohne Quarz ginge.

Ich sehe das so, dass da nur der (zusätzliche) Quarz für die Peripherie gespart werden soll.

Samalischeibenfragen

Ja, das allerdings.

Petra S. schrieb:

ich suche verzweifelt den günstigsten MCU, der ein 8.192 MHz Clock ausgeben kann (braucht vermutlich also eine interne PLL)

Nein. Du kannst auch einen Takt mit 32,768 MHz in den µC einspeisen, den dann da drin durch mit einem Zähler durch 4 teilen lassen und an einem Portpin ausgeben.

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