Ich muß öfter die Netzwerkkarten in meinem PC wechseln, dabei sollen sie immer die gleiche IP haben.
Bislang sagte Win10 sinngemäß: "Die Einstellungen sind die gleichen wie Adapter XY, der aber nichtmehr vorhanden ist. Soll ich die alten Enstellungen löschen?"
Was dann auch problemlos funktionierte.
Jetzt erkennt Win10 nicht mehr, daß der vorherige Adapter nicht mehr vorhanden ist.
Ich kann zwar die Adaptereinstellungen ändern, die stehen dann auch korrekt drin, aber Win verwendet irgendwelchen anderen IPs, so daß es dann keine Netzwerkverbindung gibt.
Ich habe das erstmal umgangen, indem ich bisher noch nicht verwendete IPs eingetragen habe, aber irgendwann gehen mir dann mal die IPs aus...
Wie kann ich alle Einstellungen der nicht mehr vorhandenen Adapter löschen?
Hast Du statische IPs oder lässt Du die IPs per DHCP vergeben? Im letzteren Fall musst Du Deinem Router beibringen, dass zu einer neuen MAC die alte IP zugeteilt wird.
Die eingebaute Netzwerkkarte im Gerätemanager löschen, Rechner runterfahren, Kartenwechsel, booten.
Bei Problemen danach in der Systemsteuerung unter Netzwerk auf das aktive Netzwerk klicken, da auf Diagnose. Vielleicht ist dann das Problem gefixt.
"Problem beheben" hab ich noch nicht probiert.
Es ist doch gar nicht Windows das irgendwelche IPs vergibt, sondern diese wird dem PC vom Router zugeteilt
Der Router kennt nur die MAC-Adresse der Netzwerkkarte
Über die definierte Lease-Time hält er die entsprechende IP-Adresse für diese Karte frei - falls sie wieder mal kommt
Der Roter weiss nichts von Deinem PC, einzige Identifizierung erfplgt über die MAC-Adresse
Statisch in den IPV4-Einstellungen des Netzwerk-Adapters.
Ja, da meckert Windows, wenn noch Reste einer früheren Netzwerkkarte mit den selben statischen IP-Einstellungen existieren, obwohl diese Netzwerkkarte gar nicht mehr physisch vorhanden ist.
Static Leases mit mehreren MACs auf eine IP geht vmtl. auch gar nicht, das kann man dem Router gar nicht eingeben: Aus Angst, das beide MACs gleichzeitig im LAN auftauchen...
Ich frage mich, was da der Hintergrund ist, und warum "Netzwerk zurücksetzen" nicht reicht.
Die M$-F1ckl3r waren nicht untaetig, und haben zu den "alten"
Netzwerkeinstellungen noch etwas Neues dazugemurxt.
So gibt es jetzt z.B. ein ProfileDefaultGateway und ein
ProfileDefaultDNS. Und das sind nicht unbedingt die, deren
Einstellungen man bei der schnoeden LAN-Karte unter IP V4 findet.
Du koenntest es mit einem "netsh"-Skript versuchen.
Die Details erspare ich mir hier. Das musst du schon selber nachlesen.
P.S.
Ich hab es gerade mal ausprobiert, und eine "neu" eingestellte
IP-Adresse taucht in einem "netsh dump" gar nicht mal mehr auf. :(
"Neu" meint, mit den "neuen" Einstelldialogen.
Schaut man sich die Karte in den "alten" Dialogen an, scheint
sie gar keine IP-Adresse zu haben. :)
Die M$-F1ckl3r waren nicht untaetig, und haben zu den "alten"
Netzwerkeinstellungen noch etwas Neues dazugemurxt.
Das Netzwerk wurde ab Win7/Srv2003 deutlich verbastelt, hat ein schwer zu beherrschendes Eigenleben bekommen. Home an Fritz mag das funktionieren, aber wehe, man hat Sonderwünsche und dreht an den Einstellungen.
Mit W10 ist es schlimmer geworden, dieses Drecksding kann eine persistent geänderte Route nicht halten, was unter XP und 7 noch klaglos funktionierte. Brauche ich zum Glück nur selten, da muß dann eben eine Batch ausgeführt werden.
Du koenntest es mit einem "netsh"-Skript versuchen.
Mit netsh tue ich mich schwer und finde die Syntax recht komplex.
Die Details erspare ich mir hier.
Besser ist das, schaue auf den Benutzer und was der sonst noch an Threads zum Thema PCs hat. Wir brauchen links zu günstigen Holzeisenbahnen, das wäre passender.
Was mache ich nur falsch, das ich die Probleme immer in den Griff bekomme?
Zugegeben ist das ganze mit IPv6 dazu nicht einfacher geworden und im Internet immer wieder Fehlerhaft dokumentiert zu.b. wie mein eine zweite IPv4 an eine Karte bekommt und manchmal sind echt Lustige Fehler da. Ich hatte gerade 2 Tage Spaß mit einem Switch in dem noch ein Trunk aktiv war weil der einen Reset und einen Factory Reset Taster hat und ich den falschen gedrückt habe. Der lustige Effekt war Google ging aber sonst fast nichts, weil der Rechner eine IPv6 Adresse aber keine IPv4 bekam. Und ja die Adressvergabe von Windows 11 ist nicht immer Konsument zuhalten Vergabe in der Systemsteuerung aber das meiste Verbasteln ist von vor dem Rechner passiert.
falls es um alte Netzwerkverbindungen geht, alternativ auch über die regedit-Suche, falls der Herstellername noch bekannt ist. Einige sind auch kryptisch in Klammern verschlüsselt an etwa sechs verschiedenen Stellen,
Mit netsh tue ich mich schwer und finde die Syntax recht komplex.
Mit der hat gloecklicherweise wenig zu tun.
Ein "netsh dump >dump" befoerdert die gesamten Einstellungen
in die Datei "dump".
Ein "netsh ... reset" setzt Einstellungen zurueck, und
mit einem "netsh <dump" kann man die u.U. geaenderten Einstellungen
wieder importieren.
Nun scheint es aber so, dass ein parallel arbeitender Mechanismus
die alten Eintraege ohnehin ignoriert, oder anders als gedacht
interpretiert.
IP-Aliase gibt es in den "neuen" Dialogen ueberhaupt nicht mehr.
Protokollbindungen lassen sich natuerlich auch nicht einstellen.
Das werde ich mir mal ansehen. Ein echtes Aergernis war z.B., dass
per DHCP zugewiesene Einstellungen an nur zeitweilig vorhandenen
Adaptern (z.B. USB-Ethernet-Adapter) wie Zombies froehliche
Wiederauferstehung feierten, und gar nicht erreichbare DNS-Server
nach ihrer Meinung gefragt wurden...
Es ist doch gar nicht Windows das irgendwelche IPs vergibt, sondern
diese wird dem PC vom Router zugeteilt
Bei jedem Windows seit 20+ Jahren kann man für jede Netzwerkkarte eine eigene feste ("statische") IP per Hand eintragen. Das hat der OP auch gemacht, wie du hättest oben lesen können. :-(
Für Geräte, die nicht mobil sind, also nie in ein anderes Netz wechseln, ist das auch durchaus sinnvoll. Sie werden sicherer erkannt und können bei Problemen anhand einer IP-Liste testweise direkt angepingt werden. Es gibt auch Software, bei der man die IP fest eintragen muss.
Bei jedem Windows seit 20+ Jahren kann man für jede Netzwerkkarte eine
eigene feste ("statische") IP per Hand eintragen. Das hat der OP auch
gemacht, wie du hättest oben lesen können. :-(
Nur klappt das seit Windows 3.11 nicht mehr so zuverlässig. Bei Windows 3.11 hast du dein Netzwerk selbst konfiguriert und alles klappte. Wenn du dann Windows 95 die gleichen Einstellungen vorgenommen hattest, funktionierte u.U. nichts mehr. Hast du Windows das dann übernehmen lassen, sahen die Einträge auch nicht anders aus, aber es funktionierte. Weiß der Geier was die dort im Hintergrund treiben.
Meldest du dich bitte, wenn es dann doch mal nicht klappt?
Ich habe auch nicht behauptet, dass das nie klappt.
Was ich vielmehr damit ausdrücken wollte, war, dass es trotz richtiger Einstellungen u.U. nicht klappt, weil Windows da mitmischen will.
Meldest du dich bitte, wenn es dann doch mal nicht klappt?
Machen wir es anders:
Du machst in allen Geräten (auch im Router) alle gewünschten Einstellungen für die festen IPs.
(Optionaler Schritt, kann nie schaden: Dann trägst du alle Geräte, die eine festen IP haben, mit ihren Windows-Namen und IPs bei allen PCs in deren hosts-Datei ein. https://learn.microsoft.com/de-de/windows/powertoys/hosts-file-editor )
Danach fährst du alles runter und nimmst alles (auch Switches, wenn du hast) komplett (also nicht nur auf Standby) vom Strom, lässt aber alle Netzwerkkabel drin.
Nun wartest du ein paar Minuten und schaltest alles wieder ein.
Dann wartest du 30 Minuten, ohne etwas an einem Gerät zu tun, bis sich alle Geräte automatisch kennengelernt haben.
(Nebenbei für @allePoster: Wer irgendetwas an den Netzwerksadaptern ändert, ohne Windows anschließend neu zu starten und dann eine Zeitlang zu warten, der bettelt um Probleme.)
Meine Router erkennen automatisch auch die Namen der verbundenen Geräte.
Natürlich erkennen die die. Aber selbst in einem Windows-Netz ohne
irgendeinen Router erkennen sich die PCs gegenseitig mit Namen:
Oder auch nicht oder nicht alle oder zeitlich verzögert ...
Ich halte es für verzichtbar, im Heimnetz kann man die hosts pflegen. Das tue ich an einem PC, die anderen können diese per Netzwerk mit xcopy /d aktualisieren.
Bei jedem Windows seit 20+ Jahren kann man für jede Netzwerkkarte eine
eigene feste ("statische") IP per Hand eintragen.
Übrigens auch mehrere IPs.
Nur klappt das seit Windows 3.11 nicht mehr so zuverlässig. Bei Windows
3.11 hast du dein Netzwerk selbst konfiguriert und alles klappte.
Win 3.11 mit IP war eher exotisch, damals hatte M$ doch noch sein eigenes Gebastel. Ich habe vieles vergessen, meine aber, dass 3.11 für IP Dateien aus dem NT4-ResKit brauchte.
Wenn
du dann Windows 95 die gleichen Einstellungen vorgenommen hattest,
funktionierte u.U. nichts mehr.
Fest konfigurierte Netzwerkkarte(n) haben spätestens seit NT zuverlässig funktioniert. Hier haben früher ein W95, ein 98SE und Win2000 zuverlässig miteinander kommuniziert.