Klaus H. schrieb:
Udo S. schrieb:
Und ganz ehrlich. Ein Heizelement mit einem Schluss gegen Masse würde
ich nicht mehr einsetzen wollen. Auch wenn es sich durch Erwärmung
wieder selbst "heilt".
Da gebe ich dir recht. Er wollte jedoch den Grund wissen, warum sich das
so verhält. Wenn es durch Aufheizen (ohne FI) wieder stabil sein sollte,
muss er dem Teil natürlich noch immer nicht trauen, aber meine
Vermutung, dass z.B. Feuchtigkeit eingedrungen ist, wäre bestätigt.
Grundsätzlich interessiert einen doch schon, war die Ursache ist - oder?
Das mit der Sandisolierung der Heizelemente, die Wasser zieht habe ich auch schon gehört. Kann aber nicht beurteilen, was da dran ist oder nicht.
Ursache? Die Heizstäbe sind meistens Metallrohre, die an den Enden zugecrimpt sind. Da die Teile nicht getaucht werden sollen, nicht hermetisch dicht. Temperaturschwankungen und etwas Kondenswasser an der falschen Stelle, und die Dinger saugen den Wassertropfen buchstäblich ein. Und einmal Wasser drin vergrößert das Problem, weil Wasserdampf sich sehr viel mehr Volumenhub pro K gönnt, als Stickstoff.
Warm in den Keller gestellt, atmet die Heizung feste die feuchte Luft ein. Die Steigerungsform wäre: Das Teil an der falschen Stelle feucht abgewischt, wenns noch heiß war. Ich habe so was nicht, ich kenne die Reinigungsprozeduren danach nicht. Ich bin mehr der Fonduetyp mit richtigem Feuer drunter...
Wenn das Teil aber wieder "heil" geheizt ist, so dass der Fi nicht mehr auslöst, kann man es aber an einer FI-geschützten Steckdose weitgehend unbedarft wieder verwenden. Denn der Schutzleiter scheint ja an den betroffenen Teilen hinreichend intakt zu sein, sonst wär' der Fi nicht gekommen. Im schlimmsten Falle wirds wärend der Party wieder dunkel, weil der Fi doch wieder fällt...
Man muss halt im Hinterkopf behalten, nicht nur alle zwei Jahre zu Sylvester Raclette zu machen, sondern evtl auch mal das Jahr über zu anderen Feierlichkeiten, damit es nicht wieder "absäuft".