Forum: Fahrzeugelektronik LED Bremslicht Defekt erkennen


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von Alex K. (vi_deo)


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Hallo zusammen,
ich bin kein Profi, habe jedoch einiges an Ausrüstung und 
Grundkenntnisse.

Bei meinem Toyota Yaris funktionierte zunächst eine LED nicht, dann ist 
die ganze Leiste ausgefallen. Ich habe in der Zwischenzeit Ersatz 
eingebaut.

Wie kann ich den defekt erkennen und evtl. reparieren? Ich möchte hier 
Wissen für andere Projekte gewinnen, um LED-Streifen reparieren zu 
können.

Ich habe ein Bild in den Anhang gepackt. Evtl. könnt Ihr mir Tipps 
geben.
Multimeter und 12 Volt Versorgung (Akku) ist vorhanden. Ein Lötgerät ist 
auch da.

LG :-)
Alex

von Florian L. (muut) Benutzerseite


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Stell dein Multimeter auf Diodentest und schau mal ob die einzelnen LEDs 
schwach leuchten, wenn du die Messstrippen an die LEDs hältst.

von Michael B. (laberkopp)


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Alex K. schrieb:
> Ich möchte hier Wissen für andere Projekte gewinnen, um LED-Streifen
> reparieren zu können.

Dann tu das doch.

Alex K. schrieb:
> Wie kann ich den defekt erkennen und evtl. reparieren?

Messen ?

Wenn es eine Aluplatine ist, führen die Krokoklemmen so zum Kurzschluss.

Ausserdem lassen sich defekte Bauteile auf ihr schwer auslöten.

Und dann sind dort hübsche PLLC4 Duo-LED verbaut, meinst du, die 
bekommst du als Ersatzteil ?

Zu den 14 Widerständen, 2 Keramikkondensatoren und 1 Halbleiter kann man 
wenig sagen.

Der Halbleiter könnte eine TVS Überspannungsschutzdiode sein oder eine 
Konstantstromregeldiode.

Im schlechtesten Fall sind auf einer weiss lackierten Pertinaxplatine 
wirklich bloss 6 LED in Reihe mit Vorwiderständen drauf, jeweils ein 
Strang für Rücklicht und Bremslicht. Das geht unter 12V gar nicht und 
bei 14.4V ist es hell.

Besser waren 2 Stränge je 3 LED, dann braucht man 2 x n + 2 x m 
Widerstände, 2 x 3 und 2 x 4 oder 2 x 2 und 2 x 5, wäre merkwürdig, 
zumal nur eine TVS nur von einem Strang Überspannung abfangen könnte.

Vielleicht leuchten die LED aber auch alle immer und werden für das 
Bremslicht nur heller durch mehr Strom.

von Alex K. (vi_deo)


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Messung mit Diodentest hat die Dioden nicht zum Leuchten gebracht.
Die Dioden fangen an zu leuchten, wenn ich diese herunterdrücke. Ist es 
evtl. ein Wackelkontakt oder ein Bruch auf der Platine? Biegen der 
Platine hat nichts gebracht. Nach Alu sieht es nicht aus. Das ist so 
eine Art Harz. Von der Seite sieht es nach Pertinaxplatine aus.

Krokoklemmen haben tatsächlich einen Kurzschluss hervorgerufen, als 
diese zusammen kamen. Ich bin echt ein Amateur.

Was soll ich dann machen. LED's auslöten und wieder anlöten?

/Zitat
Im schlechtesten Fall sind auf einer weiss lackierten Pertinaxplatine
wirklich bloss 6 LED in Reihe mit Vorwiderständen drauf, jeweils ein
Strang für Rücklicht und Bremslicht. Das geht unter 12V gar nicht und
bei 14.4V ist es hell.
/Zitat
Wahrscheinlich ist es so. Der Hybrid liefert eine recht konstante 
Spannung, da der kleine Akku vom NiMH geladen wird. Die klassische 
Lichtmaschine gibt es nicht.

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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Könnte es sein, daß es ausfallsicher gebaut ist ? Daß also bei Ausfall 
einer Led, der Strom über parallele Widerstände weiterläuft ? Warum 
fällt erst nur eine Led aus, Lampe funktioniert aber noch teilweise ? 
Woran erkennt das Auto, daß das Rücklicht ausgefallen ist ?

von Jörg (41089)


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Das ist doch nur ein LED Streifen einer "3. Bremsleuchte", da ist 
definitiv nichts mit Rückleuchte.

Alex K. schrieb:
> Die Dioden fangen an zu leuchten, wenn ich diese herunterdrücke.

Wo genau drückst Du? Diesen Bereich solltest Du Dir genauer ansehen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Alex K. schrieb:
> Ich habe in der Zwischenzeit Ersatz eingebaut.

Magst Du den Preis für das Ersatzteil verraten? Mich interessiert, ob 
Toyota hier fair ist (ich hörte jüngst im Morgenmagazin, dass die 
Kfz-Versicherer Verluste machen würden wegen der exorbitant gestiegenen 
Preise für Kfz-Teile, ein kompletter Hauptscheinwerfer etwa könne 
durchaus 3.000,00 Euro kosten).

von Alex K. (vi_deo)


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/Zitat
Das ist doch nur ein LED Streifen einer "3. Bremsleuchte", da ist
definitiv nichts mit Rückleuchte.

Alex K. schrieb:
> Die Dioden fangen an zu leuchten, wenn ich diese herunterdrücke.

Wo genau drückst Du? Diesen Bereich solltest Du Dir genauer ansehen.
/Zitat
Das ist eine "3. Bremsleuchte". Die Dioden leuchten weiter, wenn eine 
ausfällt. Bei Ausfall von zwei Dioden, wie jetzt, leuchtet die Leiste 
nicht mehr. Es gibt hier wahrscheinlich keine Überwachung. Es gibt hier 
nur ein Plus und Minus. Die Überwachung müsste über einen 
Spannungssprung überwacht werden. Es liegen einfach konstant 12.4 Volt 
an.

Ich drücke genau auf die eine oder andere Diode. Nach stärkerem Druck 
funktioniert diese ohne Druck weiter.

Zum Preis:
Die Toyota-Preise sind sehr hoch. Ich habe den Preis bei Toyota nicht 
angefragt, da ich immer noch unter Preisschock stehe. Eine 
Zubehör-Leiste kostet 70-100 Euro.

Beispiel:
Eine von zwei Kennzeichenleuchten mit Sockel kostet 100 Euro. Das ist 
ein wenig Plastik und eine kleine Lampe. Den Sockel hat ATU gebrochen, 
als die Werkstatt versucht hat, die Lampe zu wechseln. Ich habe es erst 
nach Monaten entdeckt. Da fehlte einfach die Abdeckung.

Also was mache ich, auslöten und wieder annähen?

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Dann zeig doch mal Detailaufnahmen der verschiedenen Bauteile.

von Alex K. (vi_deo)


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Ich hab das Gefühl, dass ich die Dioden abdecken muss. Dann genügt ein 
leichter Druck.
Oder ich erhöhe die Leitfähigkeit, wenn ich meinen Finger drauf lege? 
Wenn ich einen Stift zum herunterdrücken benutze, dann funktioniert es 
nicht. Es leuchtet nichts.
Die Dioden, die unter Strom stehen, leuchten ganz leicht. Der kleine 
rote Punkt.

Alle Lötstellen sehen sehr gut aus.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Alex K. schrieb:
> Zum Preis:
> Die Toyota-Preise sind sehr hoch. Ich habe den Preis bei Toyota nicht
> angefragt, da ich immer noch unter Preisschock stehe. Eine
> Zubehör-Leiste kostet 70-100 Euro.

> Beispiel:
> Eine von zwei Kennzeichenleuchten mit Sockel kostet 100 Euro. Das ist
> ein wenig Plastik und eine kleine Lampe.

Danke Dir für die Nachricht. Das habe ich befürchtet. :(

Alex K. schrieb:
> Also was mache ich, auslöten und wieder annähen?

Ich selber bin völlig inkompetent. Aber Du hast Glück. Mit Hinz hat sich 
ein echter Experte gemeldet.

von H. H. (hhinz)


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Bei den defekten LEDs hat sich der Bonddraht gelöst, deshalb reagieren 
die so sensibel auf Druck.

Auf den Nahaufnahmen kann man ja die Leiterbahnen ganz gut erkennen, 
allerdings gibt es Lücken zwischen den Aufnahmen und die Krokoklemmen 
verdecken wesentliches.

Die schwarze Diode ist ein SMAJ120A von Vishay.

Und die LEDs sind mit nur einem Die, nicht wie von Michael vermutet mit 
zweien. Als Hersteller hab ich bei denen Osram im Auge, und die Baugröße 
wird 3528 sein. Das kannst du ja mal nachmessen: 3,5mm lang, 2,8mm 
breit, mit den Anschlüssen gemessen. Und schau mal dem Marking auf den 
LEDs, ganz in der Ecke.

: Bearbeitet durch User
von Alex K. (vi_deo)


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H. H. schrieb:
> Bei den defekten LEDs hat sich der Bonddraht gelöst, deshalb reagieren
> die so sensibel auf Druck.

Ok, verstanden. Die ersten beiden Aufnahmen sind die kaputten. Die 
letzte LED ist funktionsfähig.


> Auf den Nahaufnahmen kann man ja die Leiterbahnen ganz gut erkennen,
> allerdings gibt es Lücken zwischen den Aufnahmen und die Krokoklemmen
> verdecken wesentliches.
Ich habe jetzt ein Bild nachgereicht.


> Die schwarze Diode ist ein SMAJ120A von Vishay.
Hier muss ich nichts tun, außer Doku zu lesen, schätze ich. Also eine 
Sicherung, zwei Kondensatoren, die die Spannung glätten und einige 
Vorwiderstände. So viel zu Theorie, richtig?

> Und die LEDs sind mit nur einem Die, nicht wie von Michael vermutet mit
> zweien. Als Hersteller hab ich bei denen Osram im Auge, und die Baugröße
> wird 3528 sein. Das kannst du ja mal nachmessen: 3,5mm lang, 2,8mm
> breit, mit den Anschlüssen gemessen. Und schau mal dem Marking auf den
> LEDs, ganz in der Ecke.

3,5 & 2,8 mm check. Die Bezeichnung ist auf dem Bild zu sehen.

Also 2 LEDs sollen also getauscht werden. Und die Leistung der LEDs, die 
ich kaufen soll?

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Nimm solche:

https://www.reichelt.de/led-smd-3430-plcc4-rot-1400-mcd-120--ls-e67f-p156389.html

Beim Auslöten unbedingt alle 4 Pins gleichzeitig erhitzen!

Achte auf die Pin 1 Markierung!


>> Die schwarze Diode ist ein SMAJ120A von Vishay.
> Hier muss ich nichts tun, außer Doku zu lesen, schätze ich. Also eine
> Sicherung, zwei Kondensatoren, die die Spannung glätten und einige
> Vorwiderstände. So viel zu Theorie, richtig?

So in etwa.

von Michael B. (laberkopp)


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Alex K. schrieb:
> Ok, verstanden. Die ersten beiden Aufnahmen

Wow, geht doch, nur ein Bonddraht drin, der andere Anschluss nicht 
verwendet.

Und sogar das schwarze Ding kann man lesen.

Nir warum nicht gleich so, hätte jede Menge Rumraterei erspart.

Jetzt fehlt nur noch eine klare Aussage ob es eine Aluplatine ist, und 
ob du löten von Aluplatinen überhaupt beherrscht, denn sonst ist eine 
Ersatz-LED eh überflüssig.

von Alex K. (vi_deo)


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Michael B. schrieb:
> Alex K. schrieb:
>> Ok, verstanden. Die ersten beiden Aufnahmen
>
> Wow, geht doch, nur ein Bonddraht drin, der andere Anschluss nicht
> verwendet.
Ja genau, also sehr simpel.

> Und sogar das schwarze Ding kann man lesen.
>
> Nir warum nicht gleich so, hätte jede Menge Rumraterei erspart.

Ja, sorry. Ich habe mein Mikroskop rausgeholt.

> Jetzt fehlt nur noch eine klare Aussage ob es eine Aluplatine ist, und
> ob du löten von Aluplatinen überhaupt beherrscht, denn sonst ist eine
> Ersatz-LED eh überflüssig.

Es ist eine Pertinaxplattine. Ich erkenne kein Alu. Ich beherrsche weder 
das eine noch das andere :-). Ich löte sehr selten. Es fehlt mir an 
Übung. Ich habe jedoch eine Lötstation, ich kann Temperatur einstellen. 
Flux, Entlötlitze, Entlötpumpe, etc.

Jetzt die Preisfrage: Welche LEDs soll ich kaufen?
- Ich muss die Spannung kennen und die Leistung. Noch etwas?
- Die Größe haben wir schon bestimmt.

von H. H. (hhinz)


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Noch was: du muss alle fünf auf einmal austauschen, gegen fünf aus der 
selben Charge.

von H. H. (hhinz)


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Alex K. schrieb:
> Welche LEDs soll ich kaufen?

Ich hab dir geeignete genannt.

von Alex K. (vi_deo)


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H. H. schrieb:
> Noch was: du muss alle fünf auf einmal austauschen, gegen fünf aus der
> selben Charge.
Ok, das ist dann etwas leichter, da das Leuchtbild einheitlich wird.

Sorry, ich habe es überlesen. Dein Beitrag wurde nicht angezeigt.. Mein 
Fehler.

: Bearbeitet durch User
von Alex K. (vi_deo)


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H. H. schrieb:
> Nimm solche:
>
> 
https://www.reichelt.de/led-smd-3430-plcc4-rot-1400-mcd-120--ls-e67f-p156389.html
>
> Beim Auslöten unbedingt alle 4 Pins gleichzeitig erhitzen!

Brauche ich dann eine Zange oder soll ich es mit einem Fön machen? Ich 
würde einen Lötkolben auf jede Seite hin halten und nach oben mit einer 
Pinzette abgehoben die LED abnehmen.

> Achte auf die Pin 1 Markierung!
Ja, die schräge Ecke, wie ich verstehe. Das hilft gegen Verpolung, nehme 
ich an.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Alex K. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Noch was: du muss alle fünf auf einmal austauschen, gegen fünf aus der
>> selben Charge.
> Ok, das ist dann etwas leichter, da das Leuchtbild einheitlich wird.
>
> Sorry, ich habe es überlesen. Dein Beitrag wurde nicht angezeigt.. Mein
> Fehler.

Und mein Fehler war von fünf LEDs zu reden, wo es doch sechs sind.

von H. H. (hhinz)


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Alex K. schrieb:
> Ich
> würde einen Lötkolben auf jede Seite hin halten und nach oben mit einer
> Pinzette abgehoben die LED abnehmen.

Guter Plan.

von Roland E. (roland0815)


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Wow. Bei den Fotos sieht man sogar den verschmurgelten Bonddraht...

von Rainer W. (rawi)


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Alex K. schrieb:
> Es ist eine Pertinaxplattine.

unwahrscheinlich

Welche Farbe hat das Platinenmaterial, wenn du es von der Seite 
anguckst?

von H. H. (hhinz)


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Roland E. schrieb:
> Wow. Bei den Fotos sieht man sogar den verschmurgelten
> Bonddraht...

Hat er gut gemacht.


Weniger gut ist der Murks ohne Not von Valeo. Da sind jeweils zwei LEDs 
direkt parallel geschaltet, und werden auch noch nahe am AbsMax 
betrieben.

von Alex K. (vi_deo)


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Rainer W. schrieb:
> Alex K. schrieb:
>> Es ist eine Pertinaxplattine.
>
> unwahrscheinlich
>
> Welche Farbe hat das Platinenmaterial, wenn du es von der Seite
> anguckst?

Ich danke Euch für eure Hilfe. Das ist Mega. Ich habe so etwas nicht 
erwartet :-)
Hier kommen zwei Fotos. Ich sehe im Schnitt auch kein Alu.

von H. H. (hhinz)


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Alex K. schrieb:
> Ich sehe im Schnitt auch kein Alu.

Ganz normales FR4. Die Brandspuren solltest du wegschleifen.

Alu hätte gegen den Murks ein klein wenig geholfen...

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von Michael O. (michael_o)


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Wäre aber nur bei Fahrern sinnvoll die mit einem Fuß auf dem Gaspedal 
und mit den anderen auf der Bremse stehen. Ja solch spezialisten gibt 
es. Sonst dürfte das dritte Bremslicht eher selten dauerleuchten.

MfG
Michael

von Michael B. (laberkopp)


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H. H. schrieb:
> Da sind jeweils zwei LEDs direkt parallel geschaltet,

Oha, sehe ich bei IMG_3287.JPG auch. Unglaublich welche Inkompetenz. 
Kein Wunder, dass sie kaputt gegangen ist. Gebaut vor 2022, also zur 
Hälfte Siemens. Deutsche Automobilzulieferer schaffen es gründlich auch 
noch chinesischen Tand zu unterbieten.

Da das neu-einlöten derselben LED kaum was verbessert, selbst wenn man 
alle durch dieselbe charge (eigentlich: aus demselben Vf-bin) ersetzt, 
sollte man die Platine als Aluplatine bei jlcpcb nachfertigen lassen, 
das löst auch das Problem mit der verbrannten Stelle. Mit denselben LED 
(und damit derselben Abstrahlcharacteristik so dass der TÜV nicht 
meckern kann) aber 2 Strängen a 3 LED mit eigenem Vorwiderstand zur 
besseren Stromverteilung. Dann sollte das Ding dank besserer Wärmeabfuhr 
haltbar sein.

von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> die Platine als Aluplatine bei jlcpcb nachfertigen lassen,

Und gleich in Stückzahlen! Dann via Ebay verticken...

von Roland E. (roland0815)


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Michael B. schrieb:
>...
> sollte man die Platine als Aluplatine bei jlcpcb nachfertigen lassen,
> das löst auch das Problem mit der verbrannten Stelle. Mit denselben LED
> (und damit derselben Abstrahlcharacteristik so dass der TÜV nicht
> meckern kann) ...

Den TÜFF gar nix sagen, schon Nerven auf allen Seiten. Erst recht, wenn 
das Leuchtbild 1:1 nachgebaut ist.

von Alex K. (vi_deo)


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Michael B. schrieb:
> H. H. schrieb:

> Da das neu-einlöten derselben LED kaum was verbessert, selbst wenn man
> alle durch dieselbe charge (eigentlich: aus demselben Vf-bin) ersetzt,
> sollte man die Platine als Aluplatine bei jlcpcb nachfertigen lassen,
> das löst auch das Problem mit der verbrannten Stelle. Mit denselben LED
> (und damit derselben Abstrahlcharacteristik so dass der TÜV nicht
> meckern kann) aber 2 Strängen a 3 LED mit eigenem Vorwiderstand zur
> besseren Stromverteilung. Dann sollte das Ding dank besserer Wärmeabfuhr
> haltbar sein.

Jetzt verstehe ich, warum die Teilnehmer hier nach einer Alu-Platine 
gefragt haben. Ja, Alu wäre aus technischer Sicht viel besser gewesen, 
treibt die Kosten jedoch in die Höhe. Die Platine darf nichts kosten. 
Der Ersatz kostet nur 225,06 Euro bei unserem Toyota-Händler. Die 
Gewinnmarge wäre bei einem ordentlichen Design zu gering.  ;-)

: Bearbeitet durch User
von Alex K. (vi_deo)


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Hier kommt ein Update.
Ich habe eine LED getauscht. Mit einem Lötkolben ist mir das Entlöten 
nicht leicht gefallen. Das Leuchtbild stimmt nicht ganz überein, aber 
der rote Reflektor davor macht gute Arbeit. Im zusammengebauten Zustand 
sieht man keinen Unterschied. Ich werde wohl die restlichen LEDs mit 
einem Föhn entlöten.

Vielen Dank. Ihr habt mir alle wirklich gut geholfen. Ich habe jetzt 
mehr Mut gewonnen, um kompliziertere Projekte machen zu können.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Alex K. schrieb:
> Das Leuchtbild stimmt nicht ganz überein

Etwas andere Wellenlänge. Die könntest du nur vor Ort messen, am ehesten 
durch Vergleich.

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